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Das Palästina Portal

Uri Avnery

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Nach oben
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Wer beneidet Abu Mazen ?
 Uri Avnery, 15.1.05

 

Nun ist es offiziell: „Die erste Demokratie in der arabischen Welt“  oder „die zweite Demokratie im Nahen Osten“ wurde geboren.

Die palästinensischen Wahlen haben die Welt beeindruckt.  Wenn bis jetzt – falls überhaupt - in einem arabischen Lande  Wahlen durchgeführt worden waren, gab es nur einen Kandidaten und der erhielt 99,62%  der Stimmen. Hier jedoch waren 7 Kandidaten. Es gab eine aufregende Wahlkampagne und der Sieger erhielt nur 62%.

Die Wahrheit ist natürlich, dass  die palästinensische Demokratie auch schon vorher existierte. Schon 1996 hielten die Palästinenser  unter Kontrolle internationaler Beobachter eine Wahl für die Präsidentschaft und das Parlament. Yasser Arafat, der Führer des palästinensischen Befreiungskampfes, war nicht der einzige  aufgestellte Kandidat; ein anderer Kandidat bzw. eine Kandidatin war Samiha Khalil, eine  hochgeachtete Frau, die fast 10% Prozent der Stimmen einsammelte. Aber wegen der dominierenden Persönlichkeit Arafats, der ungenügenden Trennung zwischen einzelnen Teilen der Regierung und der schonungslosen israelischen Diffamierung von Arafat, erkannten viele Leute rund um die Welt die palästinensische Demokratie nicht an.

Nun hat sich die Situation verändert. Keiner kann das Beinahe-Wunder, das geschehen ist,  leugnen: der glatte Übergang  von der Arafat-Ära zur Ära seines Nachfolgers und die fairen Wahlen, die unter strenger internationaler Beobachtung stattfanden. Und am wichtigsten: die Demokratie wurde nicht von außen, nach Lust und Laune eines ausländischen Präsidenten  übergestülpt – sie war von unten gewachsen. Und nicht unter normalen Umständen, sondern unter einer brutalen Okkupation.

Die ganze Welt erkennt die palästinensische Demokratie an. Allein dies schafft eine neue politische Situation.

 

Viel hängt nun von der Persönlichkeit Abu Mazens ab. Er beginnt seinen Weg im Schatten seines großen Vorgängers. Diejenigen, die einem Gründungsvater folgen, haben anfangs immer ein Problem wie die Erben  Bismarcks oder Ben Gurions.

Denken wir nur an den Mann, der Gamal Abd-al-Nasser, dem Gründer des modernen Ägypten und dem Idol der ganzen arabischen Welt, folgte. Nachdem Nassar  gestorben war, fragte ich meinen Freund Henry Curiel, was für ein Mensch dieser fast unbekannte Nachfolger wäre.

Curiel, der die erste – vor allem jüdische – ägyptische kommunistische Partei gründete, hatte einen messerscharfen Verstand. Er hatte in Paris eine Art internationales Zentrum zur Hilfe für Befreiungsorganisationen in aller Welt geschaffen, während er enge Kontakte zu seiner Heimat aufrecht hielt. Seine Antwort war kurz und scharf: „Sadat ist ein Einfaltspinsel.“

Er war mit dieser Ansicht nicht allein. Die Ägypter erzählten gerne einen Witz über den dunklen Fleck auf Sadats Stirne: „Bei jedem Treffen des Komitees der Freien Offiziere  (die damals das Land regierten), pflegte Nasser seine Kollegen zu bitten, ihre Meinung zu äußern. Einer nach dem anderen stand auf und sprach. Am Ende  wollte auch Sadat aufstehen und seine Meinung sagen. Nasser legte seinen Finger auf seine Stirne und drückte ihn sanft wieder auf seinen Stuhl und sagte: „Ach, Anwar, setz dich!“

Doch nachdem er die Präsidentschaft angenommen hatte, versetzte Sadat die Welt in Staunen. Er sandte seine Armee über den Suez Kanal und erlangte den ersten bedeutenden Sieg über die israelische Armee. Sein Besuch in Jerusalem war ein brillanter Akt - ohne Präzedenzfall in der Geschichte. Niemals zuvor hatte das Oberhaupt eines Staates die Hauptstadt seines Feindes besucht, während  sich beide noch im Kriegszustand befanden.

Abu Mazen hat sein Leben lang im Schatten Arafats gestanden. Er war kein militärischer Führer wie der hoch verehrte Abu-Jihad, der von Israel umgebracht worden war . Er hatte nicht das Kommando über die Sicherheitskräfte wie Abu-Iyad, der von Abu-Nidal umgebracht worden war. Seit 1974 war er eng mit Arafats historischen Bemühungen verbunden, mit Israel eine politische Regelung zu  treffen. Er war verantwortlich für die Kontakte mit israelischen Friedenskräften. 1983 traf ich ihn in Tunis das erste Mal.

Ich werde nicht überrascht sein, wenn Abu Mazen als  Präsident des werdenden palästinensischen Staates Talente und Eigenschaften entwickeln wird, die während der Arafat-Ära nie ihren eigenen Ausdruck fanden. Er  könnte der palästinensische Sadat werden.

 

Natürlich ist Abu Mazen völlig anders als Sadat. Der ägyptische Führer hatte eine Begabung für Dramatik (wie Menachem Begin), er liebte große Gesten ( wie Arafat). Abu Mazens Stil ist genau das Gegenteil.

Es gibt noch einen großen Unterschied. Sadat hatte die absolute Kontrolle über ein großes Land. Er konnte es sich leisten, andere Ansichten zu ignorieren. Abu Mazen kann sich   eines solchen Luxus’ nicht erfreuen.

Er bringt aber eine wertvolle Mitgift in sein Amt mit: seine (guten) Beziehungen zum Präsidenten der Vereinigten Staaten.

George Bush ist ein simpler Bursche. Einige Leute liebt er, andere hasst er – und dies entscheidet die Politik der größten Weltmacht. Er liebt Ariel Sharon  und ist ihm fast  hörig. Da er niemals  in einer Schlacht gewesen ist,  bewundert er den schlachtenreichen israelischen General. Sharon personifiziert für ihn den amerikanischen Mythos – die Ausrottung der Indianer und die Eroberung des Landes. Arafat andrerseits erinnerte ihn an einen Indianerhäuptling, dessen Sprache unverständlich und dessen Tricks für ihn teuflisch waren.

Als Bush Abu Mazen in Aqaba sah, eine respektable Person im Anzug eines Geschäftsmannes - ohne Bart und Keffiye -  schätzte er ihn auf Anhieb. Deshalb gratulierte er ihm in dieser Woche und lud ihn ins Weiße Haus ein. Die Frage ist nun, ob Abu-Mazen seine Haltung schnell in politische Erfolge ummünzen kann.

 

Für Sharon stellt sich die Situation als schwieriges Dilemma dar. Seine natürliche Neigung wäre die, Abu-Mazen gegenüber dasselbe zu tun, was er Arafat gegenüber mit Erfolg tat: ihn zu dämonisieren und seine Verbindung nach Amerika zu kappen. Schon murmelt er über Abu-Mazens Unwilligkeit, die „Terrororganisationen“ zu zerstören.

Aber Sharon weiß, dass er sich äußerst vorsichtig verhalten muss, um Bush ja nicht zu verärgern. Solange wie Bush Abu-Mazen OK findet, sollte Sharon  nicht  als derjenige angesehen werden, der ihn zugrunde richtet. Dies gibt Abu-Mazen auch eine Chance.

 

Was kann er  also tun?

Seine erste Aufgabe wäre es, mit den Organisationen, die Abkommen mit Israel ablehnen, einig zu werden. Kein Führer kann  nationale Politik treiben, solange bewaffnete Fraktionen in entgegengesetzter Richtung  schießen. Ben Gurion war vor der Staatsgründung in ähnlicher Situation, als er sich  der Irgun und der Sterngruppe gegenüber sah, die unabhängig handelten. Einmal versuchte er, sie in die vereinigte „Hebräische Aufstandsbewegung“ einzubinden; ein anderes Mal  übergab er ihre Kämpfer der britischen Polizei.

 Man sollte sich aber auch daran erinnern, dass Ben Gurion die entscheidende Auseinandersetzung  erst nach der Gründung des Staates Israel begann: er ließ das Irgunschiff Altalena versenken. Die beiden Organisationen wurden dann in die  neue israelische Armee integriert.

Jeder, der sagt, dass Abu-Mazen  bereit oder in der Lage sei, einen Bürgerkrieg gegen die Hamas zu beginnen, weiß nicht, wovon er spricht. Die palästinensische Öffentlichkeit würde es nicht dulden. Die meisten Palästinenser sind davon überzeugt,  Sharon  hätte ohne den palästinensischen bewaffneten Kampf nicht vom Rückzug aus dem Gazastreifen gesprochen. Sie sind zu einer  Waffenruhe bereit, um Abu-Mazen eine Chance zu geben. Aber sie wollen nicht die Liquidierung der kämpfenden Organisationen, weil es notwendig sein könnte, den bewaffneten Kampf wieder aufzunehmen, wenn Abu Mazen die Amerikaner und die Israelis nicht davon überzeugen kann, die Palästinenser in die Lage zu versetzen, ihre nationalen Ziele zu verwirklichen.

Bei den Auseinandersetzungen mit Hamas bevorzugt Abu-Mazen – genau wie Arafat – eine Kombination von Verhandlungen, politischem Druck und der Mobilisierung der öffentlichen Meinung. Er wird die bewaffneten Fraktionen davon überzeugen müssen, die nationale Strategie zu akzeptieren, die von der Führung angenommen wird. Dafür wird er die Hamas in das politische System, der PLO und dem Parlament, einbinden müssen.

Der Angriff auf die Karni-Kreuzung in dieser Woche war eine Demonstration der Stärke durch die bewaffneten Fraktionen. Es war eine klassische Guerilla-Aktion, so wie vor kurzem die Zerstörung des Armeepostens an der „Philadelphi-Achse“ . Die Organisationen wollen beweisen, dass sie nicht besiegt worden sind, sondern mit der israelischen Armee viel mehr ein  Unentschieden  erreicht haben. Wenn es zu einer Waffenruhe kommt, dann wird es von ihrer Seite aus nicht als Schwäche angesehen werden - so wie der Yom-Kippurkrieg dem ägyptisch-israelischen Frieden und der Hisbollahkrieg dem Rückzug aus dem Libanon vorausgegangen war.

 

Falls Abu Mazen eine Waffenruhe erreicht, wird er sich seiner Hauptaufgabe widmen können: Israel und die öffentliche Meinung für sich  zu gewinnen und die Politik der Vereinigten Staaten zu ändern.

Sadat gelang beides. Aber Sadat hatte es mit Menachem Begin zu tun, der bereit war, das ägyptische Territorium aufzugeben, um den Kampf gegen die Palästinenser fortzuführen und die Schaffung eines palästinensischen Staates zu verhindern. Auch Sharon ist gegen die Schaffung eines palästinensischen Staates auf der ganzen Westbank und im Gazastreifen mit seiner Hauptstadt Ost-Jerusalem. Aber Abu-Mazen kann und will – wie Arafat – nicht mit weniger als diesem  jetzt geheiligten  Ziel zufrieden sein.

 

Da gibt es noch einen anderen großen Unterschied zwischen Sadat und Abu-Mazen: Sadat kam nach Jerusalem erst, nachdem ihm  im Geheimen  zugesichert worden war, dass Begin bereit war, den ganzen Sinai zurückzugeben. Sharon dagegen hat Abu-Mazen gar nichts versprochen.

Abu Mazen wurde heute in sein Amt vereidigt. Viele hoffen, dass er Erfolg haben wird – nur wenige beneiden ihn.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

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