Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Uri Avnery, 28.10.06

 

AUF DER Höhe der heroischen Schlacht  um England, 1940, als  britische Piloten in erschreckender Anzahl  getötet wurden („niemals verdankten so viele so wenigen so viel“) hatte ein Propagandabeauftragter  eine glänzende Idee, um die Moral zu heben. An den Mauern der königlichen Luftwaffenbasen erschien ein Poster mit folgenden Worten: „Wer fürchtet sich vor der Ju-87?“ (Es war  damals eines der  wirksamsten deutschen Kampfflugzeuge).

 

Ein anonymer Pilot kritzelte  mit einem Bleistift unter den Slogan: „Unterzeichnet hier!“ Innerhalb weniger Stunden hatten alle Piloten der Basis unterschrieben.

 

Wenn heute jemand ein Poster mit dem Slogan „Wer fürchtet sich vor der iranischen Atombombe?“ aufhängen würde, dann würden wahrscheinlich alle Bewohner Israels und viele andere dies unterschreiben.

 

 ES SCHEINT so, als ob  wir Israelis immer etwas brauchen, vor dem wir Angst haben können. Wenn wir am Morgen unsere Augen öffnen, müssen wir die Gefahr-des-Tages sehen. Wofür sollten wir sonst überhaupt aufstehen? Vielleicht ist es nicht die Öffentlichkeit, der man die Schuld geben sollte, sondern den Politikern, die die Angst als politisches Mittel einsetzen.

 

Vor noch nicht langer Zeit war es die Hisbollah. Muslimische Fanatiker, verrückte Schiiten, die Israel auslöschen wollen. Ein riesiges Lager an Raketen. Gott bewahre uns davor!

 

Inzwischen gab es einen Krieg; die Raketen wurden abgeschossen; der Schaden an Leben und Eigentum hielt sich in Grenzen.  (Natürlich nicht für die, die  direkt betroffen waren).  Die schreckliche Gefahr der Hisbollah wurde verdrängt. Die Hisbollah blieb zwar dort, wo sie war. Die Raketenlager werden wieder aufgefüllt, und Nasrallah macht die Leute weiter wütend. Aber dafür interessiert sich im Grunde keiner mehr. Eine  abgenützte Gefahr  regt keinen mehr auf.

 

Nun  geben sich die Armeechefs, die im Libanonkrieg komplett versagt hatten, große Mühe, eine neue Angst zu schüren: die Hamas im Gazastreifen. Jetzt haben wir dort eine unmittelbare und schreckliche Gefahr. Viele Tonnen von „regulärem Sprengstoff“ werden durch die unterirdischen Tunnels gebracht. Jeden Augenblick wird Hamas sowohl mit modernen Panzerabwehrraketen  als auch Luftabwehrwaffen ausgerüstet sein. Hamas baut unterirdische Festungsanlagen aus. Ist das nicht beängstigend?

 

Die militärischen und politischen Papageien in den Medien sind voll mobilisiert. Das ganze Papageienkäfig wiederholt morgens, mittags und abends dieselbe grauenhafte Botschaft: Gaza wird ein zweiter Süd-Libanon! Es muss etwas getan werden! Wir können nicht warten! Die Armee muss hineingehen, den Gazastreifen besetzen oder mindestens Teile davon!

 

Aber die Öffentlichkeit  nimmt dies nicht ernst. Es ist schwierig, Angst zu schüren, wenn der Feind nicht in der Lage ist, zurück zu schießen. Inzwischen schießen unsere Kampfflugzeuge und Panzer und unsere tapferen Jungs dort ungehindert weiter.  Was soll man also fürchten?

 

 

ABER DIE iranische Geschichte ist etwas ganz anderes. Da gibt es allen Grund für Angst.

 

Hier haben wir es mit einem Feind zu tun, der erklärt, er sei gegen die bloße Existenz unseres Staates, und der ziemlich bald in der Lage sei, gegen uns Massenzerstörungswaffen abzufeuern.

 

Der gewählte Präsident des Iran Mahmoud Ahmadinejad, hat wirklich Spaß daran, provokative Erklärungen los zu lassen. Das ist sein privates Hobby, aber auch eine erfolgreiche innenpolitische Masche. Er hat gesagt, der Holocaust habe gar nicht stattgefunden, und wenn er statt gefunden habe, sei er kleiner gewesen als verkündet wird und die ganze Sache müsse untersucht werden. Er prophezeit auch die Zerstörung des „zionistischen Regimes“.

 

Um die Wahrheit zu sagen: er sagte nicht genau,  er „ wolle Israel von der Landkarte löschen “, wie berichtet worden war. Nach der  von mir gesehenen genauesten Übersetzung dessen, was er wirklich gesagt hatte, hieß es „Israel  wird von der Landkarte der Zukunft ausgelöscht werden“. Aber das ist beängstigend genug.

 

Es ist beängstigend, weil der Iran wahrscheinlich in ein paar Jahren die Atombombe haben wird. Das scheint man nicht verhindern zu können. Vor 25 Jahren bombardierte Israel den Nuklear-Reaktor im Irak. Der Iran hat daraus seine Lektion gelernt und seine nuklearen Einrichtungen auf  viele verschiedene Orte verteilt. Israels Fähigkeiten reichen für deren Zerstörung nicht aus.

 

Falls Israel, das nur  die 4. oder 5.größte Militärmacht der Welt ist, dies nicht tun kann, wie ist es dann mit den USA, der Nummer eins in fast  allem? Nun auch sie sind nicht dazu in der Lage. Einrichtungen, die tief unter der Erdoberfläche liegen, können nicht zerstört werden  und der nachfolgende Krieg kann nicht ohne Bodentruppen gewonnen werden. Und nach dem Fiasko im Irak und in Afghanistan gibt es nicht viele vernünftige amerikanische Generäle, die sich nach solch einem Krieg sehnen.

 

So ist es also möglich, dass  der iranische Präsident in ein paar Jahren  nicht nur seine Drohungen auf den Lippen haben, sondern auch Vernichtungswaffen in seinen Händen halten wird. Und wenn das nicht beängstigend ist, dann weiß ich nicht, was beängstigend ist.

 

 

WENN ES  so ist, warum bin ich nicht verängstigt?

 

Ich lebe in Israel,und ich beabsichtige, weiter hier zu leben. Israel ist ein kleines Land, und ein großer Teil der Bevölkerung lebt im Großraum von Tel Aviv. Ich lebe mitten im Zentrum.

 

Wenn eine kleine und  primitive Atombombe wie die von Hiroshima auf das Gebäude fällt, in dem ich lebe, wird ein großer Teil der israelischen Bevölkerung vernichtet sein. Zwei oder drei solcher Bomben wären genug, um Israel – zusammen mit den benachbarten palästinensischen Gebieten – ein Ende zu setzen.

 

Aber ich glaube nicht, dass dies geschehen wird.

 

Um an solch eine Möglichkeit zu glauben, muss man auch glauben,  die Führer des Iran seien eine  Bande von  Wahnsinnigen. Trotz der Bemühungen von Ahmadinejad, uns davon zu überzeugen, er sei wahnsinnig, glaube ich es nicht.

 

Ich glaube, dass die iranische Führung und besonders die religiös-politische Führung aus sehr vernünftigen Leuten zusammengesetzt sind. Seitdem sie an der Macht sind, haben sie mit Vorsicht und Kompetenz gehandelt. Sie haben keinen Krieg begonnen. Im Gegenteil, sie rühmen sich, in den vergangenen 2000 Jahren habe  der Iran nicht einen einzigen Krieg begonnen. Und im iranischen Establishment ist der Präsident nur ein Politiker, der den geistlichen Ayatollahs  vollkommen unterworfen ist; sie  haben die tatsächliche Kontrolle. (Seltsam genug: dasselbe System herrscht auch in unsern eigenen fundamentalistischen Parteien, Agudat Israel und Schas)

 

Ich ignoriere nicht, was Ahmadinejad gesagt hat. Wer würde es nach Adolf Hitler und „Mein Kampf“   wagen, solche Absichtserklärungen zu ignorieren? Aber der iranische Präsident hat nicht die Macht des deutschen Führers – die beiden Länder und auch die historischen Umstände sind vollkommen verschieden.

 

Die Vernichtung Tel Avivs würde unvermeidlich die Vernichtung Teherans und all der kostbaren Schätze der alten und ruhmreichen  persischen Kultur zur Folge haben. In der Sprache des Schachspiels: Es gäbe keinen Tausch der Königinnen, sondern einen Tausch der Könige. Es wäre viel vernünftiger, anzunehmen, dass zwischen dem Iran und Israel ein „Gleichgewicht des Schreckens“ aufgebaut wird wie dasjenige, dass einen 3. Weltkrieg zwischen den USA und Sowjetrussland verhindert hat und das nun ein Wiederaufflammen des indisch-pakistanischen Krieges verhindert.

 

TROTZ  ALLEDEM  sollten wir nicht untätig auf eine Situation warten, in der Israel, der Iran und vielleicht die arabischen Staaten wie Ägypten und Saudi-Arabien Atombomben besitzen werden.

 

Wenn es keine militärische Option gibt, was könnte dann getan werden?

 

Um der Gefahr vorzubeugen, sollten die Hauptbemühungen darin liegen, mit dem palästinensischen Volk und der ganzen arabischen Welt  Frieden zu machen. Leute wie Ehud Olmert können sich vormachen, das palästinensische Problem könnte von regionalen Prozessen isoliert werden. Aber das Problem ist von vielen Faktoren beeinflusst, die sich ständig verändern.

 

Die relative Stärke der USA, unserem einzigen Verbündeten auf der Welt  - außer Mikronesien, den Fidschi- und  Marschall-Inseln - nimmt langsam  aber stetig ab. Der Iran wird eine regionale Macht. Die nuklearen Aspekte geben dem historischen Konflikt eine neue Dimension. Es ist wie der griechische Philosoph sagte „panta rhei“ - „alles  im Fluss!“

 

Generäle können über große Siege über die Hamas im Gazastreifen phantasieren, Olmert kann sich wie Hamlet fragen, ob „er reden oder nicht reden“ solle (mit Mahmoud Abbas), aber in der Zwischenzeit sollten  Dinge geschehen, die die Errungenschaften einer  historischen Versöhnung zwischen  beiden Völkern vorantreiben.

 

Wenn die gewählte Führung des palästinensischen Volkes mit uns ein Abkommen unterzeichnet, das das Ende des Konfliktes verkündet, und  wenn die ganze arabische Welt nach den Grundlinien der Saudi-Initiative mit uns Frieden machen will, dann würde unter den Füßen aller  Ahmadinejads  der Teppich weggezogen werden. Wenn  selbst die Palästinenser die Idee der Koexistenz Israels und der Palästinenser akzeptieren würden, und wenn Ägypten, Jordanien und der größte Teil der arabischen Welt dies billigen würde – in wessen Namen sollten die Iraner dann Palästina befreien?

 

Im Rahmen des Prozesses eines israelisch-palästinensischen Friedens, würde es dann auch notwendig sein, die Idee zu prüfen, eine nuklearfreie Zone zu schaffen. Ist eine effektive gegenseitige  Kontrolle möglich? Gäbe es eiserne Garantien? Im Augenblick ist dies schwierig einzuschätzen. Aber es wäre die Sache wert, dies herauszufinden.

 

AUF JEDEN  Fall gibt es keinen Grund für apokalyptische Alpträume. Selbst eine Atombombe in den Händen Teherans ist nicht das Ende der Welt und auch nicht Israels Ende. Eine neue Situation wird sich ergeben, und wir werden mit ihr leben.

 

Als die Väter des Zionismus entschieden, dass wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen  und auf die Bühne der Geschichte zurückkehren sollen, nahmen wir auch die Gefahren auf uns, die damit verbunden sind. Die Welt ist ein gefährlicher Ort. Es gibt keine Existenz ohne Gefahren. Ich hoffe nur, dass wir  den gesunden Menschenverstand  haben, dass wir die Gefahren nicht vermehren, die sowieso schlimm genug sind.

 

Wie die tapferen britischen Flieger haben wir das Recht, Angst zu haben. Aber wir müssen uns auf die neue Situation mit  klarem Verstand und  nüchterner Entschlossenheit einstellen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser  autorisiert.

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