Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Zwei Ritter und ein Drachen
Uri Avnery,   6.Oktober 2007

 

ES GIBT BÜCHER, die das Bewusstsein der Menschen  und die Geschichte  verändern. Einige darunter erzählen eine Geschichte, wie Harriet Beech Stowe’s  1851 erschienenes Buch  „Onkel Toms Hütte“, das der Kampagne für die Abschaffung der Sklaverei  eine enorme Antriebskraft freisetzte. Sie können auch die Form  einer politischen Abhandlung annehmen wie Theodor Herzls Buch „Der Judenstaat“, das die zionistische Bewegung entstehen ließ. Oder sie können wissenschaftlicher Natur  sein wie Charles Darwins Buch „Über den Ursprung der Arten“, das die Art und Weise, wie sich die Menschheit selbst sieht, verändert hat. Und vielleicht auch die politische Satire, die die Welt erschüttern kann, wie  „1984“ von George Orwell.

 

Die Wirkung dieser Bücher ist durch den Zeitpunkt ihrer Erscheinung verstärkt worden. Sie erschienen genau im richtigen Moment, als ein großes Publikum bereit war, ihre Botschaft aufzunehmen.

 

Es kann sehr gut sein, dass das Buch der beiden Professoren John Mearsheimer und Stephen Walt „Die Israel-Lobby und die US-Außenpolitik“ genau so ein Buch ist.

 

Es ist eine trockene, wissenschaftliche Forschungsarbeit mit einem Umfang von 355 Seiten  und weiteren 106 Seiten mit ca. 1000  Quellenangaben.

 

Es ist kein streitsüchtiges Buch. Im Gegenteil – sein Stil ist zurückhaltend und sachlich. Die Autoren geben sich große Mühe, nicht einen einzigen negativen Kommentar über die Legitimität der Lobby zu äußern. Tatsächlich betonen sie bei jeder Gelegenheit ihre Unterstützung für die Existenz und Sicherheit Israels. Sie lassen die Fakten  für sich selbst sprechen. Mit der Geschicklichkeit erfahrener Maurer legen sie systematisch einen Ziegel auf den anderen, Reihe um Reihe. In ihrer Argumentation lassen sie keine Lücke.

 

Diese  so entstandene Mauer kann nicht durch vernünftige Argumente eingerissen werden. Keiner hat es versucht.  Stattdessen werden die Autoren verunglimpft und unlautere Motive werden ihnen untergeschoben. Wenn das Buch  hätte ignoriert werden können, dann hätte man es getan  – wie es bereits mit  anderen Büchern geschehen ist, die lebendig begraben wurden.

 

(Vor ein paar Jahren erschien in Russland  ein dicker Band von Alexander Solschenizyn, dem bekannten Literaturnobelpreisträger, über  Russland und seine Juden . Dieses Buch mit dem Titel „200 Jahre zusammen“ wurde  fast  vollkommen ignoriert. So weit ich weiß, ist es nur ins Deutsche (*) übersetzt worden,  aber nicht ins Hebräische. Ich fragte mehrere führende Intellektuelle Israels, aber keiner hat je etwas von diesem Buch gehört. Es erschien auch nicht auf der Liste von Amazon.com, die alle anderen Bücher des Autors aufführt.) *) „Zweihundert Jahre zusammen, die russisch-jüdische Geschichte 1795 – 1916, Verlag Weltbild, 2002

 

 

DIE BEIDEN Professoren packen den Stier bei den Hörnern. Sie  befassten sich mit einem Thema, das in den USA ein absolutes Tabu ist – einem Thema, das keiner, der noch ganz bei Trost ist, auch nur erwähnt: den immensen Einfluss der Pro-Israel-Lobby auf die amerikanische Außenpolitik.

 

In einer erbarmungslos systematischen Weise analysiert das Buch die Lobby, nimmt sie aus einander, beschreibt ihren Modus operandi, enthüllt ihre finanziellen Quellen und deckt ihre Beziehungen zum Weißen Haus, den beiden Häusern des Kongresses, zu den Führern der beiden größeren Parteien und zu führenden Medienleuten auf.

 

Die Autoren stellen die Legitimität der Lobby nicht in Frage. Im Gegenteil, sie zeigen, dass Hunderte von Lobbys dieser Art eine wesentliche Rolle im amerikanischen demokratischen System spielen. Die Waffenlobby und die medizinische Lobby sind z.B. auch sehr mächtige politische Kräfte. Aber die Pro-Israel-Lobby ist überproportional angewachsen, ihre politische Macht ist ohnegleichen. Sie kann im Kongress und in den Medien alle Kritik an Israel zum Schweigen bringen; den politischen Niedergang von jedem veranlassen, der es wagt, das Tabu zu brechen; und jede Handlung unterbinden, die nicht mit der israelischen Regierung konform geht .

 

Im zweiten Teil zeigt das Buch, wie die Lobby ihre gewaltige Macht in die Praxis umsetzt: wie sie jeden Druck auf Israel, mit den Palästinensern Frieden zu machen, verhindert; wie sie die USA in die Invasion in den Irak getrieben hat,; wie sie jetzt zu Kriegen mit dem Iran und Syrien antreibt; wie sie die israelische Führung im letzten Libanonkrieg unterstützte und  Aufrufe für eine Feuerpause blockierte, als sie dies nicht wollte.

 

Jede dieser Behauptungen ist von so vielen unleugbaren Beweisen  und schriftlichen Zitaten  gestützt – die meisten aus israelischen Quellen – die nicht ignoriert werden können.

 

 

DIE MEISTEN dieser Enthüllungen sind für die  in Israel, die sich mit dieser Materie  (schon lange) befassen, nichts Neues.

 

Ich könnte diesem Buch selbst noch ein ganzes Kapitel  auf Grund eigener Erfahrungen hinzufügen.

 

In den späten 50ern besuchte ich die USA das erste Mal. Eine bedeutende Radiostation in New York lud mich zu einem Interview ein. Später warnten sie mich: „Sie können  sehr wohl den Präsidenten (Dwight Eisenhower) und den Außenminister (John Foster Dulles) nach Herzenslust kritisieren, aber,  bitte, keinen israelischen Führer!“ Im letzten Augenblick wurde das Interview ganz gestrichen, und der irakische Botschafter wurde stattdessen eingeladen. Anscheinend war Kritik passabel, wenn sie von einem Araber kam, aber keineswegs, wenn sie von einem Israeli stammte.

 

1970 lud mich die geachtete amerikanische „Gesellschaft für Versöhnung“ ein, um an 30 Universitäten unter der Schirmherrschaft  von Hillel-Rabbinern  einen Vortrag zu halten. Als ich in New York ankam, wurde ich davon unterrichtet, dass 29 der 30 Vorlesungen gestrichen wurden. Der einzige Rabbiner, der den Vortrag nicht ausfallen ließ, Balfour Brinkmann, zeigte mir eine geheime Mitteilung der „Anti-Defamation-Ligue“, in der  meine Vortragsreihe  geächtet wurde. Darin hieß es: „Während Knessetmitglied Avnery nicht als Verräter angesehen werden kann, würde sein Erscheinen zu diesem Zeitpunkt Anlass zu Kontroversen geben …“ Schließlich wurden alle Vorlesungen unter der Schirmherrschaft von christlichen Geistlichen gehalten.

 

Ich erinnere mich besonders an ein deprimierendes Erlebnis in Baltimore. Ein guter Jude, der freiwillig mein Gastgeber war, war über die Streichung meines Vortrages in dieser Stadt verärgert und bestand  hartnäckig darauf, dass er gehalten werde. Wir durchkämmten die Straßen des jüdischen Viertels – Meile um Meile Schilder mit jüdischen Namen – und fanden keinen einzigen Raum, dessen Besitzer mit dem Vortrag dieses israelischen Knessetmitgliedes einverstanden gewesen wäre. Am Ende hielt ich den Vortrag im Souterrain des Gebäudes, in dem die Wohnung meines Gastgebers lag – und Funktionäre der jüdischen Gemeinde kamen, um zu protestieren.

In jenem Jahr während des Schwarzen Septembers, hielt ich unter der Schirmherrschaft der Quäker eine Pressekonferenz in Washington DC. Es schien wie ein riesiger Erfolg. Die Journalisten kamen direkt von einer Pressekonferenz mit Ministerpräsidentin Golda Meir und überschütteten mich mit Fragen. Fast alle wichtigen Medienvertreter waren anwesend, TV-Netzwerke, Radio, die größeren Zeitungen. Nach der geplanten Stunde ließ man mich nicht gehen und hielt mich noch weitere anderthalb Stunden auf. Aber am nächsten Tag erschien nicht ein einziges Wort in irgendeinem Medienorgan.  31 Jahre später  im Oktober 2001 hielt  ich eine Pressekonferenz auf dem Kapitol-Hügel in Washington – und es geschah genau dasselbe: viele Medien waren anwesend, sie hielten mich wieder eine weitere Stunde fest – und kein Wort, kein einziges Wort wurde veröffentlicht.

 

1968 veröffentliche ein anerkannter amerikanischer Verlag (Macmillan) ein Buch von mir:

„Israel ohne Zionisten“. Es wurde später in acht Sprachen übersetzt. Das Buch beschrieb den israelisch-arabischen Konflikt in einer völlig anderen Weise als sonst: es schlug die Errichtung eines palästinensischen Staates neben Israel vor – damals eine revolutionäre Idee. Es kam keine einzige Buchbesprechung in den amerikanischen Medien. Ich suchte  in einem der größten Buchläden New Yorks nach dem Buch und fand es nicht. Als ich einen Verkäufer fragte, fand er ein Exemplar unter einem Stapel von Büchern und legte es oben drauf. Nach einer halben Stunde war es wieder versteckt.

 

Das Buch befasst sich mit  der „Zwei Staaten – zwei Völker“-Lösung  lange bevor es zum weltweiten Konsens wurde – und mit meinem Vorschlag für Israels Integration in die „semitische Region“. Es stimmt, ich bin ein israelischer Patriot und wurde von israelischen Wählern in die Knesset gewählt. Aber ich kritisierte die israelische Regierung – das genügte.

 

 

 

DAS BUCH der beiden Professoren, die die israelische Regierung  aus einem anderen Gesichtswinkel kritisieren, kann nicht mehr begraben werden. Diese Tatsache allein spricht schon Bände.

 

Das Buch gründet sich auf einem Aufsatz der beiden, der letztes Jahr in einer englischen Zeitschrift erschienen ist, nachdem keine  amerikanische Veröffentlichung es gewagt hatte, ihn zu publizieren. Nun hat ein amerikanischer Verlag es veröffentlicht. Das ist schon ein Anzeichen dafür, dass sich etwas tut. Die Situation hat sich nicht verändert, aber es scheint so, als es ob nun möglich sei, darüber zu reden.

 

Alles hängt vom richtigen Zeitpunkt ab  - und nun scheint die Zeit für solch ein Buch reif zu sein, das viele gute Leute in Amerika schockieren wird. Es verursacht nun einen Aufruhr.

 

Die beiden Professoren werden natürlich des Antisemitismus’, des Rassismus’  und des Hasses gegen Israel angeklagt. Hass auf Israel ? Es ist die Lobby selbst, die einen großen Teil Israels hasst. Während der letzten Jahre  driftete sie sogar immer weiter nach rechts ab. Einige seiner Wählergruppen – wie die Neo-Cons, die  die USA in den Irak-Krieg trieben – sind offen mit dem rechten Flügel des Likud verbunden und besonders mit Binyamin Netanyahu. Die Milliardäre, die die Lobby finanzieren, sind dieselben Leute, die auch die extreme israelische Rechte finanzieren – und vor allem die Siedler.

 

Die kleinen entschlossenen jüdischen Gruppen in den USA, die die israelischen Friedensgruppen unterstützen, werden  unbarmherzig verfolgt. Einige von ihnen haben nach ein paar Jahren aufgegeben. Mitglieder von israelischen Friedensgruppen, die nach Amerika gesandt werden, werden boykottiert und als „selbst-hassende Juden“  verleumdet.

 

Die politischen Ansichten der beiden Professoren, die am Ende des Buches kurz dargestellt werden, stimmen mit dem Standpunkt der israelischen Friedenskräfte überein: die Zwei-Staaten-Lösung, Ende der Besatzung, Grenzen, die auf der Grünen Linie basieren, und eine internationale Unterstützung für ein Friedensabkommen.

 

Wenn dies Antisemitismus ist, dann sind wir hier alle Antisemiten. Und nur die christlichen Zionisten – diejenigen, die offen die Rückkehr der Juden in dieses Land fordern (heimlich aber die Vernichtung derjenigen Juden prophezeien, die sich nicht  vor der Wiederkunft Jesu Christi bekehren)  - sie sind die wirklichen Liebhaber Zions.

 

 

AUCH WENN kein einziges schlechtes Wort über die Pro-Israel-Lobby in den USA geäußert werden kann, so ist sie deshalb keine Geheimgesellschaft, die eine Verschwörung ausbrütet, wie die „Protokolle der Weisen zu Zion“ es suggerieren. Im Gegenteil, AIPAC, die „Liga gegen Diffamierung“, die „Zionistic Federation“ und die anderen Organisationen rühmen sich lautstark  ihrer Aktionen und  prahlen  öffentlich mit  ihren unglaublichen Erfolgen.

 

Natürlich wetteifern die verschiedenen Teile der Lobby: wer hat den größten Einfluss im Weißen Haus; wer jagt den meisten Senatoren Schrecken ein; wer kontrolliert mehr Journalisten und Kommentatoren? Dieser Wettbewerb verursacht eine ständige Eskalation – weil jeder Erfolg der einen Gruppe die andere Gruppe anspornt, ihre Bemühungen zu verdoppeln.

 

Dies könnte sehr gefährlich werden. Ein Ballon, der monströse Dimensionen angenommen hat, kann eines Tages den amerikanischen Juden direkt ins Gesicht klatschen (die nach Umfragen – übrigens - gegen viele Ansichten der Lobby sind, die behauptet, in ihrem Namen zu sprechen).

 

Der größte Teil der amerikanischen Öffentlichkeit ist jetzt gegen den Irak-Krieg und sieht ihn als  Katastrophe an. Diese Mehrheit verbindet den Krieg noch nicht mit den Aktionen der Pro-Israel-Lobby. Keine Zeitung und kein Politiker wagt es, auf solch eine Verbindung hinzudeuten – noch nicht. Aber wenn dieses Tabu erst einmal gebrochen wird, dann können die Folgen für die Juden und für Israel verheerend sein.

 

Unter der Oberfläche sammelt sich  gegen die Lobby einiger Zorn an. Die Präsidentschaftskandidaten, die gezwungen werden, vor der AIPAC zu kriechen, die Senatoren und Kongressleute, die die Sklaven der Lobby geworden sind, die Medienleute , denen es verboten ist, das zu schreiben, was sie wirklich denken – all diese verachten die Lobby. Wenn dieser Zorn sich entlädt, kann er  bei uns Schaden anrichten.

 

Diese Lobby ist wie ein Golem geworden. Und wie in der Golem-Legende  wird auch sie eines Tages Verderben über ihren Schöpfer  bringen. 

 

 

WENN ES MIR erlaubt ist, selbst einige Kritik zu üben:

 

Als der ursprüngliche Artikel der beiden Professoren erschien, behauptete ich, dass „der Schwanz mit dem Hund wedelt und der Hund mit dem Schwanz.“ Der Schwanz ist natürlich Israel.

 

Die beiden Professoren bestätigen den ersten Teil der Gleichsetzung, aber leugnen  energisch den zweiten Teil. Die zentrale These des Buches ist, dass der Druck der Lobby die USA dazu zwingt, gegen die eigenen Interessen zu handeln (und auf die Dauer auch gegen die wahren Interessen Israels). Sie akzeptierten jedoch  nicht meine im Buch zitierte Behauptung, dass Israel im Libanon wie „Amerikas Rottweiler“ (gegenüber der Hisbollahs als Irans Dobermann) handelte.

 

Ich stimme darin mit den Autoren überein, dass die USA gegen ihre eigenen wahren Interessen handelt (und auch gegen die wahren Interessen Israels) – aber die amerikanische Regierung sieht dies nicht. Bush und seine Leute glauben, dass sogar ohne den Beitrag der Lobby es für die US vorteilhaft sei, eine permanente amerikanische Militärpräsenz in der Mitte der Region mit ihren großen Ölressourcen zu errichten. Meiner Ansicht nach waren diese eines der Hauptziele des Krieges, und gleichzeitig einen von  Israels gefährlichsten Feinden zu beseitigen. Leider befasst sich das Buch sehr kurz mit diesem Problem.

 

Dies vermindert in keiner Weise meine tiefe Bewunderung für die intellektuellen Qualitäten, die Integrität und den Mut von Mearsheimer und Walt, zwei Rittern, die wie St. Georg hinausstürmen, um dem furchtbaren Drachen gegenüber zu treten.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz,  vom Verfasser  autorisiert)

 

 

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