Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Von Rache zu Rache
Uri Avnery, 4.2.06

 

Wenn jemand verstehen will, was die Palästinenser am Wahltag taten, dann sollte man sich den Film „Paradise- now“ („Paradies jetzt!“) ansehen, der als bester ausländischer Film für einen Oskar nominiert wurde, nachdem er schon einige renommierte Preise erhalten hatte. Dieser Film erklärt besser als eine Million Worte.

 

Der Drehbuchautor und Direktor Hani Abu-As’sad aus Nazareth, und die Schauspieler sind Palästinenser ( Nur Amir Harel, einer der Produzenten ist ein jüdischer Israeli).

 

Die beiden Hauptdarsteller Said und Khaled sind Selbstmordattentäter. Der Film stellt eine Frage, die jeden in Israel - und vielleicht in der ganzen Welt beschäftigt: Warum tun sie das? Wie kann  jemand am Morgen aufstehen und beschließen, dass er sich mitten in einer  Menschenmenge in Jerusalem oder Tel Aviv  in die Luft sprengt? Einige der Leute fragen vielleicht auch: Wer sind sie? Wie sieht ihr Hintergrund aus? Wie sind sie dazu gekommen?

 

Heute – lange Zeit nach seiner Entstehung  - beantwortet der Film vielleicht auch eine andere Frage: Warum hat die große Mehrheit der Palästinenser genau die Gruppe gewählt, die diese Leute  beauftragt hat, sich in die Luft zu sprengen?

 

Der Film beantwortet diese Fragen. Nicht mit Slogans, nicht mit Propagandareden oder mit einer akademischen Untersuchung. Er predigt nicht, lobt nicht und wird nicht wütend. Er erzählt eine Geschichte. Die Geschichte sagt alles. Und da ihn sich nicht viele Israelis ansehen werden, erlaube ich mir, was gewöhnlich nicht getan wird: ich erzähle die Geschichte des Filmes fast bis zum Ende.

 

 

Die Eröffnungsszene schafft die Atmosphäre: Suha, eine schöne, junge palästinensische Frau aus guter Familie, die in Frankreich groß geworden ist, nähert sich einem Checkpoint, einem der unzähligen  Straßensperren, die über die ganze Westbanklandschaft verstreut sind. Sie steht einem einschüchternden Soldaten gegenüber, mit Schnurrbart unter dem Stahlhelm und mit kugelsicherer Weste. Ihre Augen begegnen einander. Er redet nicht. Er misst sie nur  mit den Augen von oben bis unten - von unten bis oben. Er untersucht ihre Handtasche langsam, sehr langsam. Seine Augen lassen die ihrigen nicht los.

 

Als er damit fertig ist, gibt er ihr die Dokumente zurück – beinahe. Als sie versucht, nach ihnen zu greifen, reißt er seine Hand hoch . Sie muss sich darum bemühen. Am Ende – ohne ein Wort zu sagen, befiehlt  er ihr mit kleiner Kopfbewegung, weiter zu gehen.

 

Nur ein paar Minuten – Minuten  totaler Demütigung, während derer gegenseitiger Angst und Hass in einander gehen. Der Zuschauer  hat das Gefühl, die Frau sei an dem Punkt, sich nun gleich in die Luft zu jagen. Aber nichts geschieht. Sie geht weiter.

 

....Zwei junge Männer, etwa 22 Jahre alt, in Nablus  dem Zentrum  der nördlichen Westbank. Praktisch arbeitslos, wie fast alle jungen Männer in Nablus. Sie haben keine Zukunft. Keine Hoffnung. Nicht einmal Träume. Sie können nichts für  ihre verarmten Familien tun. Sie leben ganz unten, in einer Mischung von Langeweile, Frustration, Verzweiflung. Selbst die Tasse Tee, die ihnen ein unterwürfiger, aber hartnäckiger Junge  für 20 Cent verkauft, ist kalt.

 

Sie sind zwar bärtig, aber nicht fanatisch. Religiös wie jeder, nicht anders. Sie wurden unter der Besatzung geboren; sie leben unter der Besatzung. Nablus ist umgeben von Straßensperren. Es gibt keine Arbeit. Nichts. Nur Verwahrlosung und bedrückende Armut. Die Besatzung ist die zentrale Tatsache in ihrem Leben. Alles beginnt mit der Besatzung, und alles endet mit ihr.

 

...Einer von ihnen, Said, trifft Suha. Zwischen ihnen funkt es. Genau in diesem Augenblick erhalten die beiden Jugendlichen die Botschaft: Ihr seid ausgewählt worden. Morgen werdet ihr in Tel Aviv einen Selbstmordanschlag ausführen.

 

...ein verlassenes Gebäude dient als Hauptquartier des Untergrundes. Letzte Vorbereitungen: die Bärte werden abrasiert. Ihre Haare werden geschnitten. Sie ziehen gute Kleidung an. Es werden Fotos von ihnen aufgenommen. Ein paar ermunternde Worte, kein Pathos, vom Chef, einer „gesuchten Person“, die eine lebende Legende ist, (und noch lebt). Der Angriff ist ein Racheakt für den „gezielten Mord“ an einem Kameraden.

 

Die zwei sehen ruhig aus, während ihnen die Gürtel mit Sprengstoff angepasst werden. Sie werden gewarnt, dieser Gürtel  könne nicht entfernt werden, ohne dass er explodiert. Es ist ein Augenblick, bei dem einem ein kalter Schauer über den Rücken läuft: die zwei sehen die Poster mit ihren Fotos, die nach ihrer Tat an die Mauern geklebt werden.

 

 

...Unterwegs. Der Zaun ist zerschnitten. Auf der andern Seite erscheint plötzlich ein Militärjeep. Khaled schlüpft wieder durch das Zaunloch zurück; Said  setzt seinen Weg nach Israel fort. Er erreicht eine Bushaltestelle, wartet, sieht eine Frau mit ihrem kleinen Kind spielen. Der Bus kommt. Die Frau und das kleine Kind steigen ein. Im letzten Augenblick zögert er und gibt dem Fahrer ein Zeichen, er solle losfahren– ohne ihn.

 

...Unter den Kameraden bricht Panik aus. Wo ist Said? Ist er vielleicht desertiert? Hat er sie betrogen? Ist weggerannt? Sie suchen ihn überall. Said trägt noch immer den Sprengstoffgürtel und kehrt heimlich nach Nablus zurück, sucht Khaled. Er trifft auf Suha. Während sie sich umarmen sagt Suha, dies ist der falsche Weg: Zivilisten sollte kein Leid angetan werden. Dies bringt keine Befreiung von der Besatzung. Aber Said bittet den Chef, es noch mal mit ihm zu probieren, ihm eine 2. Chance zu geben. Hier wird ein wichtiges Detail deutlich: Saids Vater war ein Kollaborateur gewesen und exekutiert worden. Said will diesen schrecklichen  Schandfleck tilgen, der ihn  während seiner ganzen Kindheit verfolgte. „Er war ein guter, aber schwacher Mann“, sagt er, „die Israelis haben seine Schwäche ausgenützt. Ihnen muss die Schuld gegeben werden.“

 

...Endlich erreichen die beiden Kameraden Tel Aviv. Für die Jugendlichen aus dem armen, heruntergekommenen Nablus erscheint Tel Aviv wie aus einer anderen Welt, leuchtend, reich, unerreichbar. Wolkenkratzer. Mädchen in Bikinis. Menschen, die  an der Küste herumtollen.

 

Im letzten Augenblick zögert Khalid und versucht, Said zu überzeugen, die Mission aufzugeben. Aber nur Khaled kehrt nach Nablus zurück. Said rächt seines Vaters Tod.

 

...Letzte Szene: Said sitzt in einem Bus, umgeben  von Soldaten und Zivilisten. Die Kamera konzentriert sich auf seine Augen. Die Augen füllen die Leinwand. Wir sind wie erstarrt über das, was im nächsten Augenblick geschehen wird..

 

All dies  wird in einer  zurückhaltenden Filmsprache erzählt. Es gibt kaum  verbale Statements. Oberflächlich  betrachtet, ist es eine banale Geschichte sogar mit leichten Augenblicken: Khaled sagt seine Abschiedsbotschaft vor dem Videogerät. Das Gerät funktioniert nicht. Er muss die bewegende Botschaft noch und noch einmal wiederholen. Kameraden stehen herum und essen. Er schaut sie an, stoppt und muss noch mal beginnen. Und noch mal. Ein heiteres Zwischenspiel.

 

 

 Beim Hinausgehen  aus dem Tel Aviver Filmtheater studierte ich  die Gesichter der Leute. Sie waren still und nachdenklich. Das erste Mal in ihrem Leben haben sie  die Terroristen gesehen, die uns töten, die sich selbst unter Kindern, Männern und Frauen in die Luft sprengen. Sie sehen wie gewöhnliche Jugendliche  aus. Sie benehmen und reagieren wie gewöhnliche Leute. Nun sieht man die Besatzung von der anderen Seite, von der unteren Seite.

 

 Ich saß im dunklen Filmtheater und fand mich selbst in einer Situation völliger Dissonanz: wir, die Opfer sein sollten, die wir hätten leicht in diesem Bus sitzen können, sehen alles durch die Augen unserer Mörder . Da kommt einem der Gedanke:  hier hilft keine Gewalt. Wenn wir diese beiden töten, werden zwei andere ihren Platz einnehmen. Die Mauer wird einige von ihnen abhalten, aber nicht alle. Der Sicherheitsdienst wird mit Hilfe von Kollaborateuren einige Angriffe verhindern, wird sie aber nicht alle verhindern können – und die Kinder von Kollaborateuren  werden kommen und sie rächen. Wenn es dort Menschen wie sie gibt, die unter solchen Bedingungen aufwachsen, werden immer einige ihre Ziele erreichen.

 

Der Film gibt keine Lösungen. Er gibt auch nicht vor, ausbalanciert zu sein. Er konfrontiert uns mit einer Realität, die wir so nicht kennen, und aus einem Winkel, wie wir ihn nicht gewöhnt sind und quält uns mit  der Spannung sich widerstreitender Gefühle.

 

Und vielleicht treibt  uns dies an,  über eine Lösung nachzudenken, die Said und Khaled in eine andere Richtung führen. Eine Lösung, die der Demütigung ein Ende setzt und der Verletzung von persönlicher und nationaler Würde, dem Elend und der Hoffnungslosigkeit.

 

 

 

EIN PAAR Tage später sah ich einen anderen Film, der auch für den Oskar nominiert war, den viel gepriesenen Film von Steven Spielberg, „München“. Und zufällig sah ich ihn in Deutschland, nicht so weit von München selbst entfernt.

 

Beim Verlassen des Kinos wollte mein deutscher Gastgeber wissen, was ich über ihn denke. Spontan, ohne nachzudenken, sagte ich, was ich während des Sehens empfand: „Ekelhaft!“

 

Erst später hatte ich Zeit, meine Eindrücke zu sortieren, die sich bei  mir beim Ansehen  dieses sehr langen Filmes angesammelt hatten. Was hatte mich so angewidert?

 

Zunächst der Spielbergstil, eine Kombination von sehr hoher Filmtechnik und  sehr niedrigem Niveau. Er gibt Tiefe vor mit neuen und enthüllenden Einsichten – aber  im Grunde ist er nichts anderes als noch ein amerikanischer Western,  wo die guten Kerle die bösen Kerle umbringen und das Blut wie Wasser fließt.

 

Einige jüdische Politiker protestierten gegen den Film, weil er die „Terroristen“ und die „Rächer“ auf dieselbe Stufe stellte. Und tatsächlich erlaubte der Film den Terroristen - zu ihrer Verteidigung - einige Sätze auszusprechen: über die Ungerechtigkeit, die ihnen von  den Juden angetan wurde, und von ihrem Recht auf ihre Heimat.  Aber das ist nur ein Lippenbekenntnis, ein Vorwand, um den Eindruck eines ausgewogenen  Portraits zu erwecken.

Aber bei der Beschreibung des Münchner Attentates  - Fragmente, die über den ganzen Film verteilt waren – erschienen die Araber als miserable, hässliche, ungepflegte, gemeine Kreaturen, das ganze Gegenteil von  Avner, dem israelischen Rächer, der hübsch und anständig, tapfer und wohl gepflegt ist - kurz der jüngere Bruder von Ari Ben Cenaan, der Supermann aus „Exodus“.

 

Die Araber haben keine Gewissensbisse, aber die Israelis haben  zwischen den beiden Morden Skrupeln. Sie zögern jedes Mal, wenn sie sprengen/ schießen / eines ihrer „Ziele“ abschneiden – was sie natürlich erst tun, wenn sie Frau und  Kinder des Opfers in Sicherheit gebracht haben.

Das sind nicht nur Killer, es sind jüdische Killer – entsprechend einem  israelisch satirischen Slogan: „Schießen und weinen!“

 

Die Darstellung der Affäre selbst wird äußerst manipuliert.  Dem Zuschauer werden einige sehr wichtige Fakten vorenthalten. Zum Beispiel:

 

-          dass die Untersuchungen der sterblichen Überreste zeigten, dass neun von den 11 israelischen Sportlern von Kugeln der  bejammernswert untrainierten deutschen Polizisten erschossen wurden  (diese Untersuchungsberichte werden bis zu diesem Tag geheim gehalten – in Israel und in Deutschland. Aber eine so mächtige Person wie Spielberg sollte davon gewusst haben)

-           dass es Golda Meir und ihre deutschen Kollegen waren – jede und jeder ein großer Held – die das Schicksal der Geiseln besiegelten, als sie die Forderung der Kidnapper  zurückwiesen, ihre Geiseln in ein arabisches Land zu nehmen, wo sie sicher gegen palästinensische Gefangene ausgetauscht worden wären.

-          Dass die Palästinenser, die aus Rache für München getötet wurden, nichts mit der Angelegenheit zu tun hatten. Der Mossad schaute nach leichten Zielen und wählte PLO-Diplomaten in europäischen Hauptstädten, die ziemlich ungeschützt waren.

 

Aber am meisten war ich von der spielbergschen  vulgären Art abgestoßen, die durch den ganzen Film lief, einschließlich Sexszenen, die zum einen unnötig und zum anderen besonders unästhetisch sind.

 

Der Film hilft  nicht zum Verständnis des Konfliktes. Er ist im Grunde ein Routine-Gangsterfilm, den Spielberg um den israelisch-palästinensischen Konflikt gedreht hat, um den seit langem erwarteten Oskar zu gewinnen, der ihm bis jetzt entgangen war.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, von Verfasser autorisiert)

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