Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

 

Ein schwarzes Loch

 Uri Avnery, 15.Mai 2010

 

MAN MÖCHTE vor Neid platzen, wenn man sieht, wie die Briten dies gemanagt haben. Was für eine Demokratie! Mit welcher Würde!

 

Wahlen innerhalb eines Monats. Eine neue Koalition innerhalb von fünf Tagen. Ein Wechsel der Regierungen innerhalb  von 70 Minuten. Ein Besuch bei der Königin. Der scheidende Ministerpräsident nimmt seine Frau und seine zwei kleinen Kinder, verlässt die Residenz des Ministerpräsidenten und geht. Der neue Ministerpräsident betritt die Residenz.

 

Elegant, ruhig, kurz und anstandslos. Das Volk hat gesprochen. Das  ist es.

 

Und bei uns?

 

Unsere Wahlkampagne läuft monatelang. Der Tumult füllt die Luft, eine Kakophonie von Flüchen und  allgemeinen Geschmacklosigkeiten. Danach vergehen Monate, bevor eine neue Koalition gebildet wird. In der Zwischenzeit  tauschen die Sieger und Besiegten Beleidigungen  mit einander aus: Linke, Faschisten, Verräter, Zerstörer Israels, Plünderer Jerusalems, Lakaien der Besatzung, Diebe – alles geht.

 

Das Chaos hat  seinen großen Tag. Neue Parteien wachsen wie Pilze nach dem Regen.

Bis zum letzten Augenblick weiß keiner, wer mit wem konkurriert.

 

 

UNSERE NÄCHSTE Wahl ist noch weit weg. Wenn nicht eine plötzliche Krise auftaucht, wird sie 2014 stattfinden. In Israel sind drei Jahre eine politische Ewigkeit.

 

Viele glauben, dass die Regierung viel früher fallen wird, vielleicht in ein paar Monaten. Dann ist die zugewiesene Frist für das Einfrieren des Siedlungsbaus in der Westbank vorbei. Benyamin Netanyahu wird dann entscheiden müssen, ob er dem amerikanischen Druck nachgibt und sie verlängert oder ob er mit dem Vergrößern der Siedlungen weitermacht und eine Konfrontation mit Barack riskiert. Im ersten Fall werden die Siedler und ihre Verbündeten  in der Regierung rebellieren. Im zweiten Fall werden die von der Laborpartei übrig gebliebenen die Koalition verlassen.

 

Ich zweifle, dass dies geschehen wird. Alle Mitglieder der Regierung haben ein wesentliches Interesse, dabei zu bleiben. Keiner ihrer Komponenten ist  bereit, draußen zu bleiben. Ehud Barak, ein General ohne Soldaten, klebt an seinem Sitz. Avigdor Lieberman, ein Außenminister, den fast kein Ausländer treffen will, hat kein einziges Wahlversprechen gehalten. Warum sollte man seine Macht vergrößern?  Eli Yishai, ein Lieberman mit Kipa, fühlt, dass ihm sein früherer Rivale Aryeh Der’i die Hölle wieder heiß machen und seines Gottes kleines Stück Land festhalten will. Sie alle fühlen, dass sie alle entweder zusammen hängen  oder sie  getrennt aufgehängt werden.

 

Das ist politische Logik. Doch Logik ist ein seltener Gast in der Politik. Wenn das Einfrieren – oder das sogenannte Einfrieren – nicht beendet wird, gibt es einen Aufstand der Siedler. Die Aller-Extremsten werden die Nur-Extremen hinter sich sammeln. Gegen den Wunsch aller ihrer Mitglieder wird die Regierung trotzdem fallen.

 

Was wird dann geschehen?

 

 

DAS IST die Frage, die jetzt viele Gemüter beschäftigt – Entertainer, TV- Leute, Kommentatoren, Generäle, berühmte Persönlichkeiten aller Arten und Geschlechts, Pensionäre, Studenten, Professoren und was sonst noch alles – die von einer neuen Partei träumen.

 

Dies Phänomen hat einen spezifisch israelischen Hintergrund.

 

In England ist das Wahlkreissystem  vollkommen diskreditiert. Viele Millionen gehen  verloren. Dort träumen alle von einem neuen System, das wenigstens zum Teil proportional sein wird. In Israel ist es gerade umgekehrt: das proportionale System hat das politische Leben korrumpiert, und viele Leute träumen von einem neuen System, das wenigstens zum Teil auf Wahlkreisen besteht. Anscheinend ist die beste Lösung mit einem System, das zum Teil proportional und zum Teil auf Wahlkreisen beruht,  wie das deutsche. Aber hier in Israel sind alle Politiker gegen eine Veränderung.

 

Innerhalb großer Teile der Wählerschaft hat unser System weitverbreitete Ekel für alle Politiker hervorgerufen. Die Leute  verabscheuen das ganze politische System und alle bestehenden Parteien.

 

Deshalb entstehen bei jeder Wahlkampagne neue Parteien  und versuchen, Hunderttausende von Wählern anzuziehen, die sagen, sie hätten niemanden, den sie wählen könnten. Diese Bürger könnten natürlich nicht an der Wahl teilnehmen und an den Strand gehen, aber sie wollen ihre Wahlstimme nicht verschwenden. Deshalb entscheiden sie sich im letzten Augenblick für eine der neuen Parteien, die den Zorn gegen alles, was gerade die Öffentlichkeit wütend macht, zum Ausdruck bringt. Die Partei, die diese Stimmung auffängt, gewinnt  diese Stimmen, um bald wieder zu verschwinden.

 

Das  geschah  der Dash-Partei von General Yigael Yadin, die bei den 1977er-Wahlen entstand. Sie hatte ein Patentmedikament gegen alle Übel, wie Kriege. Korruption, Armut und religiösen Zwang: Wahlreform. Sie gewann einen fantastischen  Sieg (15 Sitze in der Knesset) und verschwand, ohne eine Spur bei den nächsten Wahlen zu hinterlassen. Dann  erschienen alle Arten von „Zentrum-“ und „Dritter Weg“-Parteien und verschwanden. Die Wahlen von 2005 sahen Shinui (Wandel), die Partei von Tommy Lapid, einem TV-Talkshowmaster, der  sich mit seiner Aggressivität und seiner  ungezügelten Geschmacklosigkeit  einen Namen machte. Er hisste die Flagge des Hasses für die Orthodoxen und gewann 15 Knessetsitze  - nur um in der nächsten Wahlrunde wieder zu verschwinden. Nach ihm kam Rafi Eitan, der Mann, der Adolf Eichmann gekidnappt hatte und der für die Jonathan Pollard-Affäre verantwortlich war, der eine Partei der Pensionäre gründete. Er gewann stattliche sieben Sitze – nicht dank der Pensionäre, die nichts für ihn übrig hatten, sondern dank der jungen Leute, die sie für einen großen Scherz hielten. Bei den nächsten Wahlen war diese Partei natürlich auch verschwunden.

 

( Übrigens: gründeten meine Freunde und ich  1965 die „Haolam Hazeh – Neue-Kraft-Partei“,  die zwei Knessetperioden  arbeitete und dann Teil der „Sheli“-Partei wurde und später die „Progressive Liste für Frieden“. Diese hatten alle ein unpopuläres Programm).

 

Nun träumen viele Leute wieder – jeder/jede für sich – über einen neuen Versuch.  Sie scheinen sich nicht darum zu kümmern, dass es immer nur für eine  Knessetperiode ist – Hauptsache sie kommen wenigstens einmal in die Knesset. Unter den Kandidaten ist Yair Lapid, der Sohn des oben erwähnten Tommy, ein hübscher, ruhiger und liebenswürdiger TV-Moderator, der täglich auf dem Bildschirm erscheint und fast nie eine Meinung äußert, die nicht für  jeden angenehm ist. Er nimmt auch keinen eigenen Standpunkt ein, noch äußert er eine originelle Idee. Der ideale Kandidat.

 

Er ist nicht allein. Es gibt noch viel andere: Hochzeitssänger, die beim Publikum beliebt sind, populäre Fußballspieler, Berühmtheiten, die  ihren Ruhm einem PR-Agenten verdanken. Sogar Rafi Eitan ist wieder aus dem Nirgendwo aufgetaucht. Wenn Hunderttausende von Stimmen auf den Straßen liegen, ist die Versuchung groß.

 

Parteien kommen und gehen, wie die Staude in der Bibel, „die  in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb“. Der Prophet Jona, der sich über  ihren Schatten freute, war so ärgerlich , „dass er matt wurde, als sie verschwand. Da wünschte er sich den Tod und sprach: ich möchte lieber tot sein als leben“ (Jona 4). Aber das ist nicht wichtig.

 

 

WAS ABER wichtig ist, ist,  das klaffende Loch im israelisch-politischen System zu schließen, das schwarze Loch  der Linken.

 

Die Rechte blüht. Offene Faschisten, die einmal marginal waren, werden jetzt von der Mitte akzeptiert. Ein Schüler des ultra-Rassisten Meir Kahane spielt eine Hauptrolle in der Knesset, und es scheint, niemanden  zu stören. Die Siedler planen eine „feindliche Übernahme“ des Likud.

 

Außer dem Likud gibt es nur noch eine große Partei, die so weit von der Linken ist wie die Erde vom Alpha Centauri.  Jüngst legten zwei Kadima-Knessetmitglieder – Ronit Tirosh und Othniel Schneller – einen haarsträubenden rassistischen Gesetzentwurf  vor , der bestimmte, dass Friedensorganisationen, die Brutalitäten aufdecken, die Israel „besudeln“ und zur Verhaftung israelischer Armeeoffiziere im Ausland  führen könnten,  für ungesetzlich erklärt werden können. Zipi Livni rührte keinen Finger, um dies zu verhindern.

 

Man stimmt allgemein darin überein, dass bei den nächsten Wahlen  die Laborpartei, die nichts anderes als eine  Verteidigungsministeriumspartei ist, erledigt wird, so auch Meretz. Beide sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sie werden eine politische Wüste hinter sich lassen.

 

Die Situation schreit zum Himmel. Hunderttausende von Israels Wählern  tragen in ihrem Herzen die Grundwerte der Linken: Frieden, Gerechtigkeit, Gleichheit, Demokratie, Menschenrechte für alle, Feminismus, Umweltschutz, Trennung zwischen Staat und Religion. Wo sind sie? Wer vertritt sie?

 

Ein großer Teil der Öffentlichkeit stellt nun diese Frage. Viele sind sich darin einig, dass „etwas getan  werden muss“. Aber anscheinend weiß keiner genau wie.

 

 

EINIGE SCHAUEN nach einem Kochbuchrezept, wo es klipp und klar heißt: „Man nehme 2 Eier, 4 Löffel Mehl, eine Prise Salz …“

 

Also: Man nehme 12 Promis, 7 respektierte Professoren, 3 Menschenrechtsanwälte, 2 Friedensaktivisten (nicht zu radikal), einen Popstar, eine berühmte TV-Person, bestreue sie vorsichtig mit Slogans (nicht zu extrem), rühr tüchtig um  und dann serviere lauwarm…“

 

Oder  alternativ: man nehme 4 Mitglieder der restlichen Labor,  2 Flüchtlinge von Merez, 3 enttäuschte Kadima-Mitglieder, einen Grünen, einen Aktivisten aus den armen Stadtteilen…“

 

Nein, so wird es nicht gehen.

 

Die Schaffung einer neuen Partei – einer Partei, die die politische Szene verändern kann, die  ernsthaft um die Macht kämpft und eine lange Zeit  funktioniert – ist keine Kochübung.

 

Es ist ein Schöpfungsakt nötig, nicht weniger als ein Bild von Leonardo da Vinci, als das Taj Mahal oder der Dom von Florenz.

 

Solch eine Partei muss all diese Werte verkörpern – nicht als eine Kollektion von Slogans, sondern als  ein integrales Ganzes. Eine Partei, die nicht die Fortsetzung eines politischen Wracks ist noch an überholten Gedankenmustern und Slogans der PR- Genies klebt. Eine Partei, die einen vollkommen neuen  Plan umreißt. Eine Partei, die nicht einen Flicken auf den andern setzt und keinen Reparaturjob hier und dort vorschlägt, sondern ein neues Modell eines Staates Israel vorschlägt, einen kompletten Plan für eine zweite israelische Republik.

 

Der Führer für solch eine Partei wird nicht auf dem politischen  Schrottplatz gefunden. Ein wirklicher Führer kommt  mit eigener Macht hoch wie Barack Obama, eine junge Person mit einer neuen Botschaft.

 

So lange wie kein solcher Führer erscheint, muss die Initiative von unten kommen. Bei allen Demonstrationen sehe ich junge Leute, Idealisten, die mich mit ihrer Ernsthaftigkeit und ihrem Mut beeindrucken, Friedensaktivisten, Menschenrechtsaktivisten, Umweltaktivisten.

Aus ihren Reihen müsste die neue Initiative kommen, die uns alle um sich sammelt.

 

Natur verabscheut ein Vakuum. Früher oder später wird das schwarze Loch gefüllt. Wenn wir es nicht selbst tun, wird es von einem vielfüßigen Monster gefüllt werden.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

 

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