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Das Palästina Portal

Uri Avnery

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Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Dunum um Dunum*

 Uri Avnery, 5.2.05

 

Was würde man wohl sagen, wenn eine amerikanische Institution, die ein Siebtel des ganzen Landes verwaltet, Richtlinien akzeptieren würde, die es ihr erlauben, Land nur an weiße, angelsächsisch-stämmige Protestanten zu verkaufen oder zu verpachten?

Wir würden dies sicher nicht glauben. Und eigentlich sollte  so etwas  auch  nicht möglich sein

Doch eine  derartige Situation besteht  in Israel. Sie verursacht gerade eine stürmische öffentliche Debatte.

Dies sind die Fakten: Der Jüdische Nationalfonds  ( auf hebräisch: Keren Kayemet le-Israel oder kurz KKL) verwaltet 13% allen Landes in Israel. Seine Statuten verbieten ausdrücklich, Land an Nicht-Juden zu verkaufen oder zu verpachten. Das heißt,  jeder Jude der Welt könne, selbst wenn er in Timbuktu  oder Kamchatka lebt, vom KKL Land kaufen, ohne nach Israel kommen zu müssen, während ein arabischer Bürger aus Israel, dessen Vorfahren seit Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden hier gelebt haben, kein Haus, keine Wohnung in einem Teil  seines Landes käuflich erwerben oder pachten kann .

Die Debatte wurde akut, weil das israelische Oberste Gericht vor kurzem in einer Entscheidung  jede Diskriminierung von Bürgern bei der Landverteilung verurteilt hat. Auf Grund derselben wurde der KKL verklagt. Jetzt hat der Staatsanwalt entschieden, dass die Regierung die arabischen Bürger nicht benachteiligen darf,  selbst wenn sie Land, das dem jüdischen Nationalfond gehört,  vergibt.

 

Das sieht an sich sehr gut aus, wenn die Sache nicht einen Haken hätte. Die besten juristischen Köpfe suchen nach einem Ausweg: Wie kann die Diskriminierung trotz dieser Gerichtsentscheidung beibehalten werden? Kein Problem. Der Staatsanwalt schlägt einfach vor,  die Regierung  werde den KKL für jeden Dunum*, den er – Gott bewahre! – an Araber vergibt,  mit einem  Dunum irgendwo anders kompensieren. Das alternative Land wird in „peripheren“ Lagen wie im Negev oder in Galiläa sein, wo es viel rentabler  ist. Und obendrein wird die Regierung garantieren, dass die jährlichen Staatseinkünfte des KKL eine halbe Milliarde Schekel erreichen wird. So wird der Kuchen geteilt und bleibt doch ganz.

Der KKL  ernennt übrigens fast die Hälfte der Direktoren der „israelischen Landbehörde“, die Regierungskörperschaft, die alles in staatlichem Besitz befindliche Land in Israel verwaltet.

Durch diese Situation wird 20% der Bevölkerung Israels das Recht verweigert, in großen Teilen des Landes ein Haus zu kaufen, während Juden in Brooklyn oder Odessa sich dieses Rechts erfreuen können.

Wie ist es dazu gekommen? Wie viele schlimme Dinge hier fing es ganz unschuldig an.

Als vor mehr als 100 Jahren die zionistische Bewegung geschaffen wurde, bestand die Notwenigkeit für die jüdischen Einwanderer in Palästina Land zu kaufen. Zu diesem Zweck wurde der KKL gegründet. Überall in der Welt wurde in jedem zionistischen Haus eine blaue Sammelbüchse aufgehängt. In jedem Klassenzimmer jüdischer Schulen wurden Kinder gedrängt, ihre Münzen in diese Büchse zu werfen. In jüdischen Schulen dieses Landes wurden KKL-Vertreter gewählt, deren Aufgabe es war, zu größeren Spenden zu ermutigen. ZB. durch Wettbewerbe  zwischen Klassen oder Schulen. Die blaue Büchse wurde zu einem Symbol der zionistischen Bewegung, vielleicht das bekannteste. Auch ich habe meine Münzen in diese Büchse geworfen, die jeden Freitag in meinem Klassenzimmer der Achad-Ha’am-Grundschule in Tel Aviv von Bank zu Bank gereicht wurde.

Mit dem auf diese Weise gesammelten Geld wurde ein Menge Land erworben, auf dem Kibbuzim und Moschavim  aufgebaut  wurden. Das war  der Höhepunkt des zionistischen Idealismus. Die „Erlösung des Landes“ und „hebräische Arbeit“ wurden die Eckpfeiler des zionistischen Traumes.

Und was konnte in der Tat schöner sein? Kinder in aller Welt warfen ihr Taschengeld in die blauen Dosen. Das Land Israels wurde mit gutem Geld gekauft. Dieses Land  wurde von seinen Pionieren,  den Söhnen von Kaufleuten und Wucherern im Schweiße ihres Angesichts bearbeitet.

Überall in der Welt sangen jüdische Kinder: „Ich werde dir sagen, Mädchen/ und dir, Junge,/ wie im Lande Israels/ das Land erlöst wird.// Ein Dunum hier und ein Dunum dort,/ Scholle um Scholle./ Das Land des Volkes ist gekauft worden,/ vom Norden bis zum Negev.//  An der Wand hängt eine Dose,/ eine blaue Dose, / jeder Pfennig darin erlöst Land...“

 

Doch diese wunderbare Geschichte hat eine dunkle Seite, die im zionistischen Bewusstsein nicht registriert wurde. Das Land war tatsächlich gekauft worden –  manchmal zu unverschämten Preisen – doch von reichen abwesenden Besitzern, die weder darauf lebten noch es kultivierten. Als das späte ottomanische Reich bankrott  und in großer Geldnot war, verkaufte es große Landflächen an reiche arabische Kaufleute in Jaffa, Beirut und anderen Städten, die diese als Geldanlage kauften. Die arabischen Fellachen (Bauern), die das Land seit Generationen bearbeiteten, waren nur Pächter. Als der KKL das Land kaufte, wurden die Fellachen oft mit Hilfe der türkischen und später der britischen Polizei vertrieben.

Als im November 1947 die Vereinten Nationen sich zu einer Teilung des Landes  in einen jüdischen und arabischen Staat  entschlossen, waren trotz all der Bemühungen  nur 7% des Landes in jüdischem Besitz. Und nur ein Teil dieses Gebietes  gehörte dem KKL, der Rest  war von privaten jüdischen Besitzern  in Städten und landwirtschaftlichen „Kolonien“  gekauft worden.

Es wäre nun nur logisch gewesen,  hätte der KKL  mit der Gründung des Staates Israel  sein Land dem Staat übereignet; denn genau für diese Idee war das Geld ja gesammelt worden.

Aber dies geschah nicht - es geschah genau das Gegenteil: der  neue Staat transferierte Millionen von Dunum enteigneten Landes der Araber an den KKL. Es war Land von Flüchtlingen, denen es nicht erlaubt wurde, zurückzukehren  - (in juristischer Sprache wurden sie zu „absentees“, zu „Abwesenden“). Oder es war das Land von denen, die im Lande geblieben waren, aber an einem bestimmten Tag nicht in ihrem Dorf waren. Sie wurden zu „present absentees“, („anwesend Abwesenden“). Oder es war das Land von Arabern, die zu Bürgern Israels wurden.

Man sollte dies gut im Gedächtnis behalten, da es die große Lüge aufdeckt, die über der ganzen Debatte schwebt: dass das KKL-Land mit dem Geld des jüdischen Volkes gekauft wurde. Der größere Teil des KKL-Landes war keineswegs gekauft, vielmehr im Krieg erobert und dem KKL transferiert worden.

Warum transferiert? Warum transferiert ein souveräner Staat sein Land gratis an eine nicht staatliche Körperschaft ? Mir fällt nur ein Grund ein: damit man mit der Diskriminierung der arabischen Bürger fortfahren kann.

In einer offiziellen  Darstellung behauptet der KKL,  er schulde  gegenüber den Prinzipien des Staates Israel keine Loyalität, wie sie in der Unabhängigkeitserklärung von 1948 festgelegt wurden  (d.h. Gleichheit aller Bürger, ohne Unterschied von Religion und Rasse)  sondern nur dem „jüdischen Volk“. Dies bedeutet, dass das „jüdische Volk“, das keine politische Körperschaft ist, als  unabhängige Entität dargestellt wird, die über dem Staat Israel steht.

Der KKL agiert natürlich nicht für das „jüdische Volk. Er ist ein Instrument der israelisch jüdischen Gemeinschaft gegen die israelisch arabische Gemeinschaft. Er ist ein Instrument für institutionalisierte Diskriminierung. Der Trick des Staatsanwalts bestand nun darin, der Forderung des israelischen Obersten Gerichtes für Gleichheit aller Bürger nachzukommen, während eine Körperschaft, die auf Diskriminierung beruht, weiterhin 13% des Staatslandes verwalten darf. Im Prinzip ändert sich also nichts.

 

Der KKL  steht damit nicht alleine da . Diskriminierung herrscht auf vielen Gebieten. Allein in den letzten Tagen kamen zufällig folgende Tatsachen ans Licht.

0         Die Verantwortlichen des Finanzministeriums grübeln darüber nach , wie man großen jüdischen Familien Beihilfen zahlen kann, ohne gleichzeitig auch große arabische Familien damit zu versehen. In Israel gibt es zwei Gemeinschaften mit  großer Geburtenrate: die jüdisch-orthodoxe und die muslimisch-arabische, besonders die der Beduinen .

0         Das Innenministerium ist dabei, ein Gesetz durchzudrücken, das  jedem Ausländer, der einen israelischen Ehepartner hat, erlaubt, die israelische Staatsangehörigkeit zu erlangen, auch wenn er nicht jüdisch ist.  Es schließt Araber  aber ausdrücklich aus. Es verweigert Tausenden von jungen Arabern, Bürgern Israels, das Recht, eine Familie in Israel zu gründen, wenn die Braut oder der Bräutigam  ein Bewohner der palästinensischen Gebiete ist, auch wenn es ein Verwandter ist.

0         Das Bildungsministerium bestätigte, was bis jetzt ein offenes Geheimnis war: die Ernennung eines jeden Lehrers und Schulleiters  einer arabischen Schule in Israel hängt von der Genehmigung des israelischen Geheimdienstes (Shin Bet) ab. Doch macht das Ministerium mittlerweile Fortschritte. Bis jetzt war der Shin Bet-Repräsentant  automatisch der  stellvertretende Vorsitzende des Ernennungskomitees. Von jetzt an wird er nur noch ein

Es wäre schön, wir könnten sagen, dass diese Phänomene - und viele andere dieser Art - vom rechten Flügel stammen würden. Die Wahrheit jedoch ist, dass die meisten dann aufkamen, als die „zionistische Linke“ die Verantwortung hatte – und nun so weitermacht mit der Unterstützung des Linken Flügels, dessen Vertreter der Sharonregierung angehören.

 

Das ist nicht der Staat, den wir uns  in der Unabhängigkeitserklärung versprochen haben. Wir haben noch einen harten Kampf vor uns, bis Israel ein demokratischer, liberaler, säkularer, pluralistischer und auf Gleichheit gegründeter Staat  werden wird.

Ein Schritt in diese Richtung wäre die Auflösung des KKL  und die Übergabe seines Landes an den Staat.

 

*1 Dunum (=1000 qm = 0,1ha) ein türkisches Flächenmaß, das von Israel übernommen wurde.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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