Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

 KurznachrichtenArchiv - ThemenLinksFacebook   -    Sponsern SieAktuelle TermineSuchen

 

Kostenlos  IST nicht
Kostenfrei

Unterstützen Sie
unsere ArbeiT  >>>

Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 Flucht vor der Wirklichkeit
Uri Avnery, 5.5.07

 

ICH BIN BEI vielen Demonstrationen auf Tel Avivs Rabin-Platz  gewesen, auch als er noch „Platz der Könige Israels“ genannt wurde.

 

Ich war bei der legendären „Demonstration der 400 000“ nach dem Sabra- und Shatila-Massaker dabei (tatsächlich waren es  etwa  200 000 – auch dies noch eine eindrucksvolle Zahl).  Ich war dort, als Yitzhak Rabin erschossen wurde. Ich war dort, als die Massen junger Leute dort auf dem Boden saßen, ihre Tränen trockneten und Kerzen für den Ermordeten  anzündeten. (Es wurde damals gesagt, die junge Generation sei endlich aufgewacht. Aber die junge Generation hörte mit dem Weinen auf und ging ihren Weg als  die Kameras verschwanden). Ich war dort, als 100 000  spontan auf den Platz strömten vor lauter Freude, dass Ehud Barak die Wahlen gewonnen  und Israel vom Alptraum Benyamin Netanyahu befreit hatte – auch wenn  viele von ihnen es später bereuten.

 

Aber die Demonstration, an der  ich vorgestern teilnahm, war anders als alle vorausgegangenen. Da waren Leute von der  Linken und Rechten, Religiöse und Säkulare, von den Orientalen und Ashkenasim, Siedler und Friedensaktivisten, junge Leute (viele junge Leute) und Ältere. Irgendwann begegnete ich dem Knessetmitglied Effi Eitan, den ich als Faschisten Nummer Eins in Israel betrachte – und der mich wohl als den Zerstörer Israels Nummer Eins betrachtet. Wir ignorierten einander, aber wir waren  beide dort.

 

Es war ein Aufstand der Bürger, die zusammenkamen, um  „Genug der Chuzpe!“  zu schreien. Nach dem schändlichen Fiasko im Libanon hätten die verantwortlichen Politiker sofort zurücktreten sollen.  Erst recht nach dem vernichtenden Bericht der Winograd-Kommission. Wie der Schriftsteller Meir Shalev, einer der Redner bei der Demonstration, sagte: „Herr Olmert, Sie sagten, sie arbeiten bei uns. Sie sind gefeuert!“

 

Es war eine Demonstration der Macht der israelischen Demokratie. Mindestens 120 000 Bürger hatten sich  auf dem Platz versammelt, um ihre Frustration und ihren Zorn zum Ausdruck zu bringen. Einige unter ihnen hatten Parteiinteressen, um die Olmert-Regierung zu stürzen , aber die meisten von ihnen waren einfach gekommen, um zu  sagen, dass sie die Nase voll hätten.

 

 

DIE DEMONSTRATION war gegen drei Personen gerichtet: den Ministerpräsidenten, den Verteidigungsminister und gegen den Generalstabschef des Krieges.

 

Dan Halutz hatte schon die Konsequenzen gezogen und war zurückgetreten. Im Buch der Sprüche ( 24,17) fordert die Bibel von uns: „Freu dich nicht über den Fall deines Feindes und dein Herz sei nicht froh über sein Unglück!“ Aber ehrlich gesagt, ich erlaubte mir die Freude, und mein Herz  war froh.

 

Die Geschichte begann, als Halutz Kommandeur der Luftwaffe war. Um den Hamas-Führer Salah Shehade zu töten, befahl er, eine 1t-Bombe auf sein Haus zu werfen, die dann auch 15 Zivilisten, darunter neun Kinder, tötete.

 

Wir sandten ihm und seinen Kollegen Briefe, die sie warnten, dass wir sie wegen Kriegsverbrechen anklagen könnten. Als Halutz gefragt wurde, wie er sich fühle, wenn er solch eine Bombe fallen lässt, antwortete er, er fühle ein leichtes Zittern am Flügel. Er fügte noch hinzu, wir seien Verräter und sollten  vor Gericht gebracht werden. (Verrat ist das einzige Verbrechen, das nach israelischem Gesetz mit Todesstrafe geahndet wird).

 

Als Halutz zum Generalstabschef ernannt wurde, protestierten wir vor dem Gebäude des Generalstabs. Der Protest war nicht nur von moralischen Erwägungen motiviert, so ernst sie waren. Wir wollten auch davor warnen, einer Person das Oberkommando einer Armee anzuvertrauen, deren  Arroganz auf  eine leichtsinnige, unverantwortliche Person ohne Urteilsvermögen hinweist.

 

Nun kommt die Winograd-Kommission und wiederholt fast dieselben Worte.  Nur sind in der Zwischenzeit 119 israelische Soldaten, vierzig israelische Zivilisten und  etwa tausend Libanesen getötet worden – weil die politische Führung  dem  beflügelten Dummkopf hörig war.

 

 

DIE MENGE auf dem Platz konzentrierte ihren Zorn  auf Ehud Olmert und weniger auf den  pathetischen Amir Peretz. So wie es im Zeitalter des Fernsehen ist, können sich die Kameras nur auf die Gesichter konzentrieren, aber nicht auf die Ideen. So war auch hier alles personenzentriert. Der ganze Protest konzentrierte sich auf  die Individuen.

 

Das war völlig gerechtfertigt. Olmert  hat sich als  arroganter und  leichtfertiger Führer erwiesen, der uns mit minimalem Wissen über die Situation im Libanon und über die Fähigkeiten der Armee in einen Krieg gestürzt hatte. Er erkannte  die Gefahren durch die Raketen nicht, denen die Zivilbevölkerung Israels ausgesetzt war.  Er hatte auch keine Alternativen (zum Krieg) in Betracht gezogen. Das einzige Feld, auf dem er Experte war, waren Partei-Manipulationen, wie er jetzt wieder beweist.

 

Wegen was wird Olmert beschuldigt? Dass er entschieden hatte, überstürzt den Krieg zu beginnen; dass der Krieg keine klar definierten politischen und militärischen Ziele hatte; dass er die Reservetruppen nicht beizeiten mobilisiert  und sich nicht darum gekümmert hatte, dass das Militär  entsprechend trainiert und ausgerüstet war; dass er die Bodentruppen nicht beizeiten  in Einsatz brachte; dass er sich zu einem großen Bodenangriff  erst im letzten Augenblick entschieden hatte, nachdem die UN schon eine Resolution zur Feuerpause ausgearbeitet hatte – und so das Leben von  40  weiteren Soldaten  verschwendete.

 

All diese Anklagen sind richtig. Aber sie schließen auch ein großes Maß an  Wirklichkeits-flucht ein.

 

Das ist ein Charakterzug des israelischen Volkes (und vielleicht aller Völker). Sie tun alles, um der Diskussion über das wirkliche Übel aus dem Weg zu gehen und beschäftigen sich stattdessen mit zweitrangigen, zuweilen trivialen Symptomen.

 

Nach dem Krieg von 1973 wurde auch nicht gefragt:  Warum reagierte Golda Meir nicht  vor dem Krieg  auf Anwar Sadats Friedensangebot ? Warum verbrachten wir nach dem Krieg von 1967 sechs lange Jahre mit Siegesfeiern, prahlerischen Reden  und bauten Siedlungen, statt die einzigartige Gelegenheit am Schopfe zu packen und Frieden zu machen?  Warum wurde das Staatsschiff wie ein Narrenschiff geführt?

 

Statt diese Fragen zu stellen, konzentrierte  die israelische Öffentlichkeit ihre Frustration, ihren Zorn, ihre Proteste auf zwei Fragen: Warum wurden die Reservisten nicht einberufen? Warum wurden die Panzer und die Artillerie nicht   am Vorabend des Krieges nach  vorne gebracht? Berechtigte, aber sekundäre Fragen. Die Agranat-Kommission, die  ernannt wurde, um den Krieg von 1973 zu untersuchen, hatte sich auch nur auf diese Fragen  konzentriert. Die Massen demonstrierten deshalb. Menachem Begin ritt auf ihnen zum Sieg.

 

Dasselbe ereignete sich nach dem 1.Libanonkrieg. Die Verurteilung war ganz  auf das Massaker in Sabra und Shatila konzentriert. Deswegen wurde die Kahan-Kommission  berufen. Deswegen fand die legendäre Mega-Demonstration  auf dem „Platz der Könige Israels“ statt. Deswegen wurde Ariel Sharon aus dem Verteidigungsministerium getrieben. Aber die Hauptfrage wurde nicht gestellt: warum waren Ariel Sharon und Begin überhaupt  in den Libanon eingefallen? Warum waren ihnen die Golanhöhen mehr wert als Frieden, so wie Moshe Dayan Sharm-el-Sheik  für wertvoller hielt als den Frieden? Warum begannen sie ein Abenteuer, das 18 Jahre dauerte und das Leben von mehr als tausend israelischen Soldaten kostete, einen Krieg, dessen anhaltende  Folge das Zur-Macht-kommen der Hisbollah war?

 

 

NUN GESCHIEHT es noch einmal.

 

Sollen wir Olmert stürzen? Vielleicht wäre es besser, Olmert durch Zipi Livni  oder Shimon Peres zu ersetzen? (Nein, ich mache keinen Witz).  Oder vielleicht ist es besser, Neuwahlen abzuhalten, selbst wenn Netanyahu sie gewinnen  würde? Ist der gescheiterte Netanyahu besser als der gescheiterte Olmert, oder müssen wir den gescheiterten Barak zurückholen? Oder sollten wir Olmert an seinem Platz lassen in  der Hoffnung, dass er danach nicht wieder gedankenlos weitere Kriege  beginnen wird?

 

Doch die wirkliche Frage ist nicht, warum Olmert den Krieg so überstürzt begann, sondern warum er den Krieg überhaupt begann?

 

Jede klar denkende Person begreift, dass die  Hisbollah  nur dadurch neutralisiert werden kann, dass man mit Syrien Frieden schließt, einen Frieden, für den wir die Golanhöhen zurückgeben müssen. Was ist wichtiger für uns – Frieden oder der Golan?  Der Golan (und die gottverlassenen Sheeba-Farmen)  oder Frieden mit dem Libanon?

 

Genau darüber wird keine ernsthafte Debatte geführt – weder in der Knesset, noch in den Medien, noch bei öffentlichen Diskussionen. Das war nicht der Grund dafür, dass sich  die Massen  auf dem Platz versammelten. Das ist zu kompliziert.

Das ist auch zu kontrovers. Dazu ist  klares Denken notwendig,  um Schlussfolgerungen aus dem zu ziehen, was geschehen ist. Es ist leichter, „Olmert, geh nach Hause!“ zu schreien.

 

Ja, natürlich muss Olmert nach Hause gehen. Wir brauchen eine neue Führung, eine die begreift, dass Israel nur dann zur Ruhe kommt, wenn wir Frieden mit den Palästinensern schließen, selbst um den Preis, die Siedlungen auflösen zu müssen. Wird dies ernsthaft diskutiert? Würde dies Hunderttausende auf den Platz bringen? Natürlich nicht.

 

Bei der Donnerstagsdemonstration sprach zum Missfallen der Organisatoren Meir Shalev  auch das Thema „Besatzung“ und das Thema „Siedlungen“ an. Die Organisatoren wollten aber Einigkeit bewahren. Einige der Demonstranten protestierten. (Andere klatschten Beifall.) Dies ist schließlich  kontrovers. Warum also bei dieser festlichen Gelegenheit über so etwas reden?

 

Da es aber keine Diskussion über den  Punkt gab, der unser Schicksal bestimmt, wurde alles zu einer Übung der Flucht aus der Wirklichkeit.

 

 

WÄHREND ICH auf dem Platz stand -  zwischen  Männern, die gehäkelte Kipas trugen,  und anderen in T-Shirts,  zwischen orthodoxen Frauen mit langen Ärmeln und Frauen, die ganz unorthodox enge Jeans trugen, konnte ich einen bitteren Gedanken nicht  verscheuchen: Wo, zum Teufel, wart ihr, als eure Stimmen so viele Leben hätten retten können? Ihr habt schließlich Olmert als Helden  gepriesen, als er euch in den Krieg sandte.

 

Und ihr Journalisten, die ihr - fast alle - die Leute zur Protestdemonstration gerufen habt, habt ihr sie  nicht mit derselben Begeisterung aufgerufen, in den Krieg zu ziehen?

 

Was brauchen wir jetzt: eine bessere Vorbereitung für den nächsten Krieg – oder  die Anstrengung, den  nächsten Krieg zu verhindern? Eine Regierung, die noch einmal in den Libanon einfällt und  vielleicht auch in Syrien, um die „Abschreckungsmacht der Armee wieder herzustellen“ – oder brauchen wir eine Regierung, die ernsthaft mit Verhandlungen beginnt, um Frieden zu erlangen?

 

Meine Antwort, auf meine eigenen Fragen lautet etwa folgendermaßen: auch wenn es oberflächlich nicht so aussieht, so hat unser Volk schon einen langen Weg zurückgelegt  -- von „es gibt kein palästinensisches  Volk“, „Groß-Israel“, „vereinigtes Jerusalem in alle Ewigkeit“, und „unsere Brüder, die Siedler“ --  um der Realität  näher zu kommen. Trotz der Gehirnwäsche. Trotz des Machtkultes. Trotz der Ängste.

 

Wenn man die Zeiger einer Uhr betrachtet, dann scheinen sie sich nicht zu bewegen. Aber wenn man nach einiger Zeit wieder auf sie sieht, stellt man fest, dass sich ihre Position verändert hat.

 

Mit der Zeit wird sich  das Volk auf demselben Platz versammeln und das Ende der Besatzung und den Frieden mit den Palästinensern, den Syrern und den Libanesen fordern. Der größte Teil der Menge wird applaudieren und vielleicht sogar singen. Amen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

Start | oben

Impressum             Haftungsausschluss          KONTAKT            Datenschutzerklärung         arendt art