Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

 

Sohn des Todes
Uri Avnery, 23.8.14

DER KRIEG war vorüber Die Familien kehrten in ihre Kibbuzim in der Nähe des Gazastreifens zurück. Die Kindergärten öffneten wieder. Die Feuerpause war in Kraft und wurde verlängert und  noch einmal verlängert. Offensichtlich waren beide Seiten erschöpft.

Und dann kam plötzlich der Krieg zurück.

Was ist geschehen? Nun, die Hamas hat mitten in der Feuerpause  Raketen in Richtung Bersheva  abgeschossen.

Warum? Nicht warum? Man weiß doch, wie die Terroristen sind. Blutrünstig. Sie können nicht anders – genau wie Skorpione.

Doch so einfach ist es nicht.

 

DIE KAIRO-Gespräche waren fast ein Erfolg, oder so schien es. Aber Benjamin Netanjahu war in Schwierigkeiten. Er verbarg den Entwurf eines ägyptischen Abkommens für eine lange Feuerpause sogar vor seinen Kabinett-Kollegen. Sie erfuhren davon erst durch die Medien, die es aus palästinensischen Quellen mitteilten.

Anscheinend  sagte der Entwurf, dass die Blockade sehr gelockert werden würde, wenn  nicht gar offiziell beendet. Gespräche über den Bau eines Hafens und eines Flughafens würden innerhalb eines Monats  beginnen.

Was? Wie kam Israel da heraus? Nach all dem Schießen und Töten: 64  israelische Soldaten waren tot ( über 2000 Pal. ) – nach all den grandiosen Reden über unseren gewaltigen Sieg, war das alles? Kein Wunder, Netanjahu versuchte, das Dokument  zurückzuhalten.

Die israelische Delegation wurde ohne Unterzeichnung nach Hause gerufen. Die verzweifelten ägyptischen Vermittler bekamen weitere 24 Stunden Verlängerung der Feuerpause. Sie sollte Dienstag um Mitternacht  ablaufen, aber auf beiden Seiten erwartete man, dass sie immer wieder verlängert würde.  Und dann geschah es.

Etwa um 16 Uhr  wurden drei Raketen nach Beer Sheba abgeschossen und fielen aufs offene Feld. Keine Warnung durch Sirenen. Seltsam. Hamas leugnete, sie abgeschossen zu haben, und keine andere palästinensische Organisation übernahm die Verantwortung. Das war seltsam. Nach jedem vorhergehenden Abfeuern von Gaza  hat eine palästinensische Organisation immer stolz  ihren Anspruch   behauptet.

Wie üblich starteten israelische Flugzeuge sofort, um  zur Vergeltung und Gebäude im Gazastreifen zu bombardieren. Wie gewöhnlich regneten Raketen auf Israel. (Ich hörte die Abfangjäger in Tel Aviv)

Geschäfte wie gewöhnlich? Nicht ganz.

Zuerst wurde bekannt, dass eine Stunde, bevor die Raketen hereinkamen, die israelische Bevölkerung nahe Gaza durch die Armee gewarnt wurde, ihre  Schutzkeller und „sicheren Räume“ vorzubereiten.

Dann kam heraus, dass das erste getroffene Gebäude in Gaza der Familie eines Hamas-Militärkommandeurs  gehörte. Drei Leute wurden getötet unter ihnen ein Baby und seine Mutter.

Und dann verbreiteten sich die Nachrichten. Es war die Familie von Mohammed Daif, dem  Kommandeur der Izz al-Din al Qassam- Brigaden, des Militärflügels der Hamas. (Qassam war ein palästinensischer Held, der erste Rebell gegen die britische Herrschaft in Palästina in den 30er-Jahren. Er wurde  gejagt und  von den Briten getötet). Unter den Getöteten dieser Woche waren Daifs Frau  und sein Sohn  der noch ein Baby war. Es scheint,  Daif selbst war nicht dort.

Das war an sich kein Wunder. Daif hat ein Dutzend Mordversuche überlebt. Er hat ein Auge verloren und verschiedene Gliedmaßen, kam aber immer wieder lebendig davon.

Alle um ihn herum, seine einander folgenden Kommandeure, politischen und militärischen Kollegen und Untergeordneten, Dutzende von ihnen sind während der Jahre ermordet worden. Er aber hat ein charmantes  Leben geführt.

Jetzt steht er auf Israels Mordliste  an oberster Stelle, er war der gesuchteste und gejagteste palästinensische Aktivist. Er ist die Nummer eins „der Sohn  des Todes“, eine ziemlich  biblische   Bezeichnung – in Israel verwendet - für die, die  ermordet werden sollten.

Wie die meisten Bewohner des Gazastreifens ist Daif ein Kind von Flüchtlingen aus Israel. Seine Familie kommt aus dem Dorf Kawkaba, jetzt in Israel, nicht weit von Gaza. Ich kam im 48erKrieg dort durch, bevor es dem Boden gleich gemacht wurde.

Für den israelischen Sicherheitsdienst ist er ein Preis, für den es sich lohnt die Feuerpause zu unterbrechen und den Krieg wieder aufflammen zu lassen.

 

FÜR VIELE Sicherheitsagenturen in aller Welt, einschließlich der amerikanischen und der russischen, ist Mord wie Sport und eine Art Kunst. Israel behauptet hier die Goldmedaille zu gewinnen.

Ein Mord ist eine komplizierte Operation. Sie erfordert eine Menge Zeit, Übung, Geduld und Glück.  Die Operateure müssen Informanten in der Nähe des Opfers rekrutiert haben, elektronische Geräte installiert, präzise Information über jede seiner Bewegungen erlangen, ihren Plan innerhalb von Minuten ausführen, wenn sich einmal die Gelegenheit ergibt.

Deshalb gibt es keine Zeit für Bestätigungen von oben. Vielleicht  bekam der Sicherheitsdienst (gewöhnlich Shin Bet genannt) von Netanjahu die Erlaubnis, seinem einzigen politischen Chef, vielleicht auch nicht.

Sie waren offensichtlich informiert, dass Daif seine Familie besucht hatte. Das war eine goldene  (sehr günstige) Gelegenheit. Seit Monaten, tatsächlich seit Jahren hat Daif  buchstäblich - im Untergrund gelebt, irgendwo  im Labyrinth der Tunnels, den seine Leute neben dem Gazastreifen gruben. Er wurde nie gesichtet.

Seit Beginn dieses Krieges haben alle anderen prominenten Hamasführer auch im Untergrund gelebt. Von Ismail Hanieh   nach unten  ist keiner gesehen worden. Das unbegrenzte Kommando aus der Luft durch israelische Flugzeuge und Drohnen machen dies ratsam. Hamas hat keine Waffen gegen Flugzeuge.

Es kommt  mir höchst unwahrscheinlich vor, dass Daif sein Leben durch einen Besuch seiner Familie riskieren wollte. Aber der Shin Bet erhielt offensichtlich einen falschen Hinweis und glaubte ihm. Die drei  seltsamen nach Beer Sheva abgeschossenen Raketen  lieferten den Vorwand, die Feuerpause zu unterbrechen und so begann der Krieg  noch einmal.

Wirkliche Aficionados  der Kunst des Mordanschlags sind nicht an politischen oder militärischen Konsequenzen ihrer Aktionen interessiert. Ars Artis Gratias .

A propos:   der letzte Krieg begann vor zwei Jahren auf dieselbe Weise. Die israelische Armee ermordete den de-facto al-Qassam-Führer, Ahmed Jaabari. Der darauf folgende Krieg mit seinen vielen hunderten von Toten hatte sonst nur Kollateralschäden.

Jaabari war  in jener Zeit Vertreter von Daif, der sich in Kairo erholte.

 

ALL DIES  ist natürlich viel zu kompliziert für amerikanische und europäische Diplomaten. Sie mögen einfache Geschichten.

Das Weiße Haus reagierte unmittelbar auf den Wiederbeginn der Feindseligkeiten durch die Verurteilung der Hamas, die Raketen warfen,  und die erneute Bestätigung, dass Israel ein Recht auf Selbstverteidigung habe. Die westlichen Medien plapperten dies nach.

Für Netanjahu war es ein Weg aus einem Dilemma: wusste er im Voraus von dem Mordversuch oder nicht? Er war in der unglücklichen Position vieler Führer in der Geschichte, die einen Krieg begonnen hatten und nicht wussten, wie man aus ihm herauskommen sollte.

In einem Krieg macht ein Führer hochtrabende Reden, verspricht den Sieg und großzügige Errungenschaften. Diese Versprechen wurden selten wahr. (wenn sie wahr werden, wie beim Versailler Vertrag 1919 mag dies sogar noch schlimmer sein)

Netanjahu versteht sich gut auf  Vermarktung, wenn auch sonst nichts. Er verspricht eine Menge, und die Leute glaubten ihm und gaben ihm eine 77% Kreditfähigkeit. . Der ägyptische Entwurf für eine anhaltende Feuerpause schlug vor, wenn auch wesentlich pro-Israel   enttäuschte die Siegeserwartungen  für Israel. Es bestätigte nur, dass der  Krieg in einem Unentschieden endete, Netanjahus eigenes Kabinett war rebellisch, die öffentliche Meinung war spürbar sauer Die Wiederaufnahme des Krieges holte ihn aus dieser Höhle/ diesem Dilemma heraus. Aber was jetzt?

Die Bombardierung der Gaza-Bevölkerung  zieht immer mehr Kritik der Weltöffentlichkeit auf sich. Es hat auch  seine Anziehungskraft in Israel verloren. Die Maxime: „Lasst sie uns bombardieren, bis sie aufhören, uns zu hassen“ hat offensichtlich nicht  ihren Zweck erfüllt.

Die Alternative ist, den Gazastreifen zu betreten und  vollständig zu besetzen, so dass sogar Daif und seine Männer an die Oberfläche kommen müssen und ermordet werden können. Aber das ist  ein gefährlicher Vorschlag.

Als ich im 48er-Krieg Soldat war, wurde uns gelehrt, niemals eine Situation zu schaffen, die dem Feind keinen Ausweg lässt. In solch einem Fall wird er bis zum Ende kämpfen und viele Todesfälle verursachen.

Es gibt keinen Weg aus dem Gazastreifen. Wenn die israelische Armee loslegt, den Streifen zu erobern, wird der Kampf heftig sein und Hunderte von  toten Israelis und Tausende von toten Palästinensern und Verletzten und eine unbeschreibliche Zerstörung verursachen. Der Ministerpräsident wird eines der politischen Opfer sein.Netanjahu ist sich dessen voll bewusst. Er  wünscht es nicht. Aber, was kann er sonst tun?

Er kann  der Armee natürlich nicht den Befehl geben, nur Teile des Streifens zu besetzen, ein Dorf hier  und eine Stadt dort.  Das wird eine Menge Tod und Zerstörung verbreiten  - zu keinem eindeutigen Vorteil. Am Ende wird die öffentliche Unzufriedenheit dieselbe sein.

Hamas drohte in dieser Woche,  uns die Tore der Hölle“ zu öffnen. Dies hat die Bewohner von Tel Aviv kaum berührt, aber für die Dörfer und Städte in der Nähe Gazas ist dies wirklich die Hölle. Wenig Todesfälle, aber die Angst  ist verheerend. Familien mit Kindern gehen en masse weg. Wenn die Ruhe wieder einkehrt, versuchen sie, wieder nach Hause zu kommen, aber die nächsten Raketen treiben sie dann wieder weg.

Ihr Elend ruft im ganzen Land eine starke emotionale Antwort hervor. Kein Politiker kann dies ignorieren. Am wenigsten der Ministerpräsident. Er braucht das Kriegsende. Er benötigt auch ein klares Bild vom Sieg. Aber wie soll er dies erreichen?

Der ägyptische Diktator versucht zu helfen. So auch Barack Obama, obwohl er auf Netanjahu böse ist und ihn auf den Tod nicht ausstehen mag. Dasselbe gilt für Mahmoud Abbas, der sich vor einem Sieg der Hamas fürchtet. Aber was den Augenblick betrifft, so ist der Mann, der die letzte Entscheidung trifft, der Sohn des Todes: Mohammed Daif in seinem Tunnel, gesund und munter. Der Mord an seiner Frau und dem Söhnchen hat ihn sicherlich nicht  freundlicher und friedlicher gemacht.   (dt. Ellen Rohlfs, vom Verfasser ……)

 

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