Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


Ein juristisches Dokument

 Uri Avnery, 21.3. 09

 

DER WICHTIGSTE Satz, der in dieser Woche  in Israel geschrieben wurde, wurde im allgemeinen  Trubel der aufregenden Ereignisse übersehen.

 

Wirklich aufregend: In einem Schlussakt von Niederträchtigkeit – typisch für seine ganze Einstellung als Ministerpräsident - hat Ehud Olmert den gefangenen Soldaten Gilad Shalit seinem Schicksal überlassen.

 

Ehud Barak entschied, die Laborpartei müsse sich der ultra-rechten Regierung anschließen, die ausgesprochene Faschisten  mit einschließt.

 

Und auch dies: der frühere Präsident Israels war offiziell  wegen Vergewaltigung angeklagt worden.

 

Wer wird bei solch einer Kakophonie auf einen Satz achten, der von Juristen in einem Dokument geschrieben wurde, das dem Obersten Gerichtshof vorgelegt wurde?

 

 

DIE JURISTISCHE Debatte betrifft eines der abscheulichsten Gesetze, die je in Israel erlassen wurden.

 

Es besagt, dass es der Frau eines israelischen Bürgers nicht erlaubt ist, mit ihm in Israel zu leben, falls sie in den besetzten palästinensischen Gebieten oder in einem „feindlichen“ arabischen Land lebt.

 

Die arabischen Bürger Israels gehören zu Hamulas – Familienclans – die  sich auch  über die Staatsgrenzen hinaus erstrecken.  Araber heiraten allgemein innerhalb der Hamula. Das ist eine alte, orientalische  Sitte, die tief in ihrer Kultur verwurzelt ist und wahrscheinlich oft mit dem Wunsch zusammenhängt, den Familienbesitz zusammen zu halten.  In der Bibel heiratete Isaak seine Cousine Rebecca.  (vgl. auch 1.Moses 28, 3: Auch Jakob heiratete seine Cousine, und holte sie deshalb aus Mesopotamien).

 

Die „Grüne Linie“, die willkürlich durch die Ereignisse des 1948er-Krieges als Grenze gezogen wurde, teilte Familien. Das eine Dorf  befand sich in Israel, das nächste blieb außerhalb des neuen Staates; die Hamula lebt aber in beiden Dörfern. Die Nakba schuf also eine große palästinensische  Diaspora.

 

Ein arabischer Bürger Israels, der eine Frau seiner Hamula heiraten will, findet sie oft in der Westbank oder in einem Flüchtlingslager im Libanon oder Syrien. Die Frau wird sich im allgemeinen ihrem Mann anschließen und wird in seine Familie aufgenommen. Theoretisch könnte sich ihr Mann ihr in Ramallah anschließen, aber der Lebensstandard  dort ist viel niedriger und sein ganzes Leben – Familie, Arbeit, Studien – haben ihren Mittelpunkt in Israel. Wegen des großen Unterschieds im Lebensstandard wird ein Mann, der in den besetzten Gebieten lebt und eine Frau in Israel heiratet, sich   normalerweise ihr anschließen und israelische Staatsbürgerschaft erhalten und sein früheres Leben zurücklassen.

 

Es lässt sich schwer sagen, wie viele junge Palästinenser - männliche und weibliche - während der 41 Jahre der Besatzung nach Israel gekommen sind und auf diese Weise  israelische Bürger wurden. Ein Regierungsbüro spricht von zwanzigtausend,  ein anderes von mehr als hunderttausend.  Egal, welche Zahl: die Knesset hat  ein (offiziell „vorläufiges“)  Gesetz erlassen, um dieser Bewegung ein Ende zu setzen.

 

Wie es bei uns üblich ist, war der Vorwand die Sicherheit. Schließlich könnten alle in Israel naturalisierten  Araber „Terroristen“ sein. Es wurden zwar  niemals Statistiken  über solche Fälle veröffentlicht – falls es je solche gegeben hat – aber seit wann muss man „Sicherheits“-Behauptungen mit Belegen beweisen?

 

Hinter dem Sicherheitsargument lauert natürlich der demographische Dämon. Die Araber stellen nun mehr als 20% der israelischen Bürger dar. Wenn das Land von arabischen Bräutigams und Bräuten überschwemmt  würde, könnte der Prozentsatz – Gott bewahre! – auf 22% anwachsen. Wie würde der „jüdische Staat“ dann aussehen?

 

Die Angelegenheit kam vor den Obersten Gerichtshof, die Antragsteller, Juden und Araber, stritten darum, dass dieses Gesetz unserm Grundgesetz (unser Ersatz für eine nicht vorhandene Verfassung)  widerspricht, das die Gleichheit aller Bürger garantiert. Die Antwort der Anwälte des Justizministeriums ließ die Katze aus dem Sack. Sie behauptet  das erste Mal in unmissverständlicher Sprache, 

 

„Der Staat Israel  befindet  sich mit dem palästinensischen Volk im Krieg, Volk gegen Volk, Kollektiv gegen Kollektiv.“

 

 

MAN SOLLTE diesen Satz mehrfach lesen, um seine volle Auswirkung zu begreifen. Das ist kein Satz, der einem Politiker versehentlich aus dem Munde rutschte und mit seinem Atem verschwand – es ist ein Satz, der von vorsichtigen Juristen geschrieben wurde, die jeden Buchstaben auf die Goldwaage legen.

 

Wenn wir uns mit dem palästinensischen Volk im Krieg befinden, dann bedeutet das auch, dass jeder Palästinenser, egal. wo er oder sie  sich befindet, ein Feind ist. Das schließt auch die Bewohner der besetzten Gebiete ein, die Flüchtlinge, die in aller Welt zerstreut leben, also auch die arabischen Bürger in Israel selbst: einen Maurer in Taibeh, Israel, einen Bauern in der Nähe von Nablus in der Westbank, ein Polizist der palästinensischen Behörde in Jenin, ein Mädchen in einer Schule im Mia Mia-Flüchtlingslager in der Nähe von Saida, Libanon, einen naturalisierten  Kaufmann in New York,   einen Arzt an einem deutschen Krankenhaus – „Kollektiv gegen Kollektiv“.

 

Natürlich haben nicht die  Juristen dieses Prinzip erfunden. Es ist schon seit langem im täglichen Leben akzeptiert worden, und alle Abteilungen der Regierung handeln danach. Die Armee schließt ihre Augen, wenn ein „illegaler Außenposten in der Westbank auf palästinensischem Land errichtet wird, und schickt Soldaten, um die Eindringlinge zu schützen. Die israelischen Gerichte verhängen härtere Urteile für arabische Angeklagte als für Juden, die derselben Tat als schuldig befunden wurden. Die Soldaten einer Armee-Einheit bestellen T-Shirts mit dem Bild einer schwangeren arabischen Frau mit  einem Gewehr, das auf ihren Bauch gerichtet ist; dabei  die Worte „1 Schuss  2  Tote“ (Wie in Haaretz in dieser Woche veröffentlicht wurde.)

 

 

DIESEN ANONYMEN Juristen sollte vielleicht gedankt werden, dass sie es wagten,  in einem   juristischen Dokument die Realität  zu formulieren, die sonst auf  vielfältige Weise verborgen geblieben wäre.

Die einfache Realität ist die, dass seit 127 Jahren nach dem Beginn der neuen jüdischen Einwanderungswelle, 112 Jahre nach der Gründung der zionistischen Bewegung, 61 Jahre nach der Errichtung des Staates Israel, 41 Jahre nach Beginn der Besatzung der israelisch-palästinensische Krieg an allen Fronten mit unverminderter Wucht weitergeht.

 

Das inhärente Ziel des zionistischen Unternehmens ist es , das Land – wenigstens bis zum Jordan – in einen homogenen jüdischen Staat zu verwandeln. Während der zionistisch-israelischen Geschichte ist dieses Ziel nicht einen Augenblick vergessen worden. Jede Zelle des israelischen Organismus enthält diesen genetischen Code und handelt danach, ohne dass eine spezifische Direktive nötig wäre.

 

In Gedanken sehe ich diesen Prozess wie den Drang eines Flusses, das Meer zu erreichen. Ein Fluss, der zum Meer drängt, erkennt kein Gesetz an außer das der Schwerkraft. Wenn es das Terrain erlaubt fließt er in gradem Kurs, wenn nicht, bricht er sich ein neues Flussbett, windet sich wie eine Schlange, wendet sich nach rechts und links und umfließt alle Hindernisse. Wenn nötig, teilt er sich in verschiedene Flussarme. Von Zeit zu Zeit fließen Bäche hinein. Und jede Minute kämpft er darum, das Meer zu erreichen.

 

Das palästinensische Volk wehrt sich  natürlich gegen diesen Prozess. Es weigert sich, nachzugeben, baut Dämme auf, versucht den Strom zurück zu drängen. Sie sind zwar in den letzten hundert Jahren  ständig auf dem Rückzug, aber sie haben nicht aufgegeben. Sie widerstehen  weiter mit derselben Hartnäckigkeit wie der  zum Meer hin fließende Fluss.

 

 

ALL DIES ist von israelischer Seite aus mit sturem Abstreiten weitergegangen, indem man tausend und eine Umschreibung, Vorwände,  selbst-bedienende Slogans und  frömmlerische Unwahrheiten verwendete. Aber von Zeit zu Zeit zeigt  ein unerwarteter Lichtblitz, was wirklich vor sich geht .

 

Genau dies geschah in dieser Woche, als ein vormilitärisches Gymnasium, das für die Ausbildung zukünftiger Offiziere bestimmt ist,  zu einem Treffen ehemaliger Schüler zusammenrief. Die meisten sind im aktiven Militärdienst oder im Reservedienst. Sie wurden ermutigt, frei über ihre Erfahrungen  zu sprechen. Da die meisten gerade aus dem Gazakrieg zurückgekehrt waren, und  die Dinge in ihren Knochen brannten (wie  man  es  im Hebräischern ausdrückt)  kamen schockierende  Details ans Tageslicht. Diese fanden schnell ihren Weg in die Medien und wurden ausführlich in den Zeitungen und im Fernsehen veröffentlicht.

 

Für die Leser dieser Kolumnen kamen sie nicht als Überraschung. Ich habe über sie u.a. in meinem Artikel „Die schwarze Flagge“ (31.Januar 2009) geschrieben. Amira Hass und Gideon Levy sammelten  Berichte von  Augenzeugen von Bewohnern aus dem Gazastreifen, die  genau dieselben Geschichten erzählten. Aber da gibt es einen Unterschied: dieses Mal wurden die Fakten von den Soldaten berichtet, die selbst an den Geschehnissen teilnahmen oder  dies mit eigenen Augen sahen.

 

Die Armee war geschockt. Überrascht.  Entsetzt. Der offizielle Armeelügner, der den  Titel des Armeesprechers trägt,  hat  bis vor kurzem all dieses abgeleugnet.  Jetzt verspricht er, dass die Armee jeden Fall untersuchen wird – „so wie es der Fall verlangt.“ Der Militärgeneralanwalt befahl  der Untersuchungsabteilung der Militärpolizei, eine strafrechtliche Untersuchung anzuberaumen. Da derselbe Generalanwalt in der Vergangenheit damit geprahlt hat, dass seine Offiziere während des ganzen Krieges in jedem Kommandoposten der Frontlinie eingebettet waren, muss man schon sehr naiv sein, dass sein Statement ernst zu nehmen ist.

 

Man kann sich  auf die Armee verlassen, dass nichts Handfestes aus der Untersuchung auftauchen wird. Eine Armee, die sich selbst untersucht – wie jede Institution, die sich selbst untersucht – ist  eine Farce.  In diesem Fall ist es sogar  noch absurder, da die Soldaten ja vor den Augen ihrer Kommandeure  Zeugnis ablegen mussten, während ihre Kameraden zuhörten. Bei dem Treffen  sprachen sie frei, da sie glaubten,  nur die Anwesenden  würden sie hören. Selbst dann brauchten sie noch eine Menge Mut, um dies auszusprechen. Und da nur jeder über das sprechen konnte, was sich in seiner unmittelbaren Umgebung abgespielt hatte, waren nur ein paar Fälle vorgebracht worden. Die Armee beabsichtigt, nur diese zu untersuchen.

 

Aber die Sache hat ganz andere Dimensionen. Wir haben über viele Fälle derselben Art gehört. Sie waren deutlich ein weit verbreitetes Phänomen. Eine Frau und ihre Kinder wurde  mitten im Kampf aus dem Haus  vertrieben und unmittelbar danach  aus der Nähe  von anderen Soldaten erschossen, die den Befehl hatten, auf alles zu schießen, was sich bewegt. Alte Leute und Kinder, die sich  auf freiem Gelände bewegten,  wurden kaltblütig  von Scharfschützen erschossen, die sie  deutlich durch ihre Teleskope sahen. Sie hatten den Befehl, dass alles, was sich bewegt, als „Terroristen“ angesehen werden muss. Wohnungen wurden aus keinem Grund zerstört,  nur weil sie eben da waren. Die Sachen in den Wohnungen wurden  rein aus der Freude am Spaß zerstört, „weil sie Arabern gehören“. Soldaten schlitzten Säcke mit Nahrungsmittel auf, die von den UNO-Agenturen für die hungrige Bevölkerung bestimmt waren, weil sie „für Araber bestimmt waren“.

 

Ich weiß, dass solche Dinge in jedem Krieg passieren. Ein Jahr nach dem 1948er-Krieg schrieb ich darüber  ein Buch, das den Titel trägt „Die andere Seite der Medaille“. Eine kämpfende Armee hat auch Psychopathen, Außenseiter   und Sadisten  neben anständigen Soldaten. Aber selbst einige normale Soldaten werden in einer Schlacht verrückt, verlieren ihr Gefühl für Recht und Unrecht und gleichen sich dem „Geist der Einheit“ an, falls es so einen gibt.

 

Mit unserer Armee ist etwas passiert. Ihre Kommandeure  werden nicht müde, sie die „moralischste Armee der Welt“ zu nennen . Und dies war zu einem Slogan geworden wie „Guinness ist gut für dich“. Doch was während der Gaza-Operation geschah, weist auf eine massive Verschlechterung hin.

 

Diese Verschlechterung ist eine natürliche Folge der Definition des Krieges, wie ihn die Anwälte in dem dem Obersten Gerichtshof vorgelegten Dokument formulierten. Dieses  Dokument muss Schock und Verurteilung auslösen und  jede Person  aufwecken, die sich um  die Zukunft Israels  sorgt.

 

Dieser Krieg muss beendet werden. Der Fluss muss in ein anderes Bett umgeleitet werden, damit sein Wasser das Land  fruchtbar macht – bevor wir unwiderruflich in unsern eigenen Augen  und in den Augen der Welt zu wilden Tieren werden.

 

(Aus dem Englischen:  Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

 

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