Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Eine noch nicht verlorene Hoffnung
Uri Avnery, 28.4.07

 

AM MORGEN des Unabhängigkeitstages berichtete eine Zeitung, ein arabisches Kind habe sich geweigert, während des Singens der Nationalhymne aufzustehen. Die Zeitung war wütend. Ich nicht; denn aus den Tiefen meiner Erinnerung kam eine Erfahrung aus meiner Kindheit hoch.

 

Es war in Hannover in Deutschland einige Monate, nachdem Adolf Hitler zur Macht gekommen war. Ich war ein Schüler  der ersten Klasse des Gymnasium, das den Namen der letzten Kaiserin Auguste Viktoria trug.

 

Die Machtergreifung der Nazis verursachte im allgemeinen keine  unmittelbaren dramatischen Veränderungen in Deutschland. Das Leben ging weiter. Aber in der Schule wurde eine Veränderung deutlich: alle paar Wochen gab es eine Gedenkfeier für den einen oder anderen der vielen  militärischen Siege, mit denen die deutsche Geschichte  reichlich ausgestattet ist. An solchen Tagen versammelten sich alle Schüler in der Aula, der Direktor hielt eine pathetische Rede und die Schüler sangen patriotische Lieder.

 

Bei einer dieser Gelegenheiten – ich meine, es war die Gedenkfeier der Eroberung Belgrads durch Prinz Eugen 1717 von den Türken – versammelten wir uns wieder in der Aula, und am Ende  der Feier wurden zwei Hymnen gesungen, die Nationalhymne: „Deutschland, Deutschland über alles“  und das Horst-Wessel-Lied. Alle Schüler standen auf und erhoben ihren rechten Arm zum Hitlergruß und sangen mit Inbrunst.

 

Ich war neun Jahre alt, ein Schüler in der untersten Klasse und der Klassenjüngste. Ich war auch der einzige jüdische Schüler in dieser Schule. Ich hatte keine Zeit nachzudenken. Ich stand auch auf, hob aber meinen Arm nicht und sang nicht mit. Ein kleiner Junge in einem Meer von erhobenen Händen. Ich zitterte vor Aufregung.

 

Nichts Schreckliches geschah. Aber danach drohten einige meiner Klassenkameraden, falls ich dies noch einmal täte, würden sie mir die Knochen brechen. Vor diesem Test wurde ich bewahrt. Ein paar Wochen später floh meine Familie aus Deutschland nach Palästina, dem Land meiner Träume.

 

 

HUNDERT TAUSENDE arabischer Kinder sehen sich nun einem ähnlichen Test gegenüber. Man erwartet von ihnen, dass sie eine Nationalhymne singen, die ihre Existenz ignoriert und sie an die Niederlage ihres Volkes  erinnert. In dieser Woche hat der Herausgeber von Ha’aretz  Amos Schocken, der Sohn eines Immigranten aus Deutschland, vorgeschlagen, die Nationalhymne zu verändern.

 

„Hatikwa“ („Die Hoffnung“) wurde vor mehr als hundert Jahren geschrieben. Zu jener Zeit gab es schon eine kleine zionistische Gemeinschaft in diesem Land, aber das Lied reflektiert die Weltanschauung der Diaspora. „So lange eine jüdische Seele / tief  im Herzen bebt, / und zum Rande des Ostens, zum Orient,  / das Auge nach Zion späht …“( Meine wörtliche Übersetzung).

 

Seitdem hat  sich die Situation der Juden und dieses Landes radikal verändert. Im Land ist eine große und starke hebräische Gemeinschaft entstanden. Warum sollten wir über den „Rand des Ostens“ singen, wenn wir in Zion leben?

 

Die Tatsache, dass ein Lied sich überholt, oder gar lächerlich wird, macht es zwar noch nicht als Nationalhymne ungeeignet. Die französische Hymne ruft die Söhne des Vaterlandes auf, gegen die blutigen Tyrannen ( d.h. die Deutschen u.a.) aufzustehen und die Felder mit deren unreinem Blut zu tränken. Die holländische Hymne spricht von den Ungerechtigkeiten, die die Spanier vor 400 Jahren begingen. Die britische Hymne betet zu Gott,  er möge die schmählichen Tricks der Feinde der Königin vereiteln. Dann mag es uns Israelis erlaubt sein, unsere Hoffnung nicht zu verlieren, „ein freies Volk in unserm Land zu sein“ – als ob wir unter Besatzung leben würden. (Unter wessen Besatzung genau? Unter jüdischer, britischer oder türkischer?) Im Originaltext heißt es übrigens „ zurückzukehren ins Land der Vorväter, in die Stadt Davids.“ Dies wurde später verändert.

 

Es geht aber gar nicht um den Text der Hatikwa oder um die Melodie, die aus Osteuropa geklaut wurde. Es geht darum, dass die arabischen Bürger ausgeschlossen sind, die nun immerhin mehr als 20 % von Israels Bevölkerung ausmachen.

 

Ich will nicht noch einmal  eine Diskussion beginnen, ob Israel ein „jüdischer Staat“ ist  oder nicht .(Was bedeutet das? Dass er zur jüdischen Religion gehört? Oder der jüdischen Mehrheit?) Selbst, wenn jemand wünscht, dass es so sei, der sollte sich fragen: ist es klug, jedem arabischen Bürger das Gefühl zu geben, dass er oder sie nicht dazu gehört? Dass dies für sie ein fremder und feindlicher Staat ist?

 

Die Hatikwa kann weiterhin die Hymne der zionistischen Bewegung bleiben und Juden in Los Angeles oder Kiryat Malachi ( beides „Städte der Engel“) können sie singen. Aber sie sollte nicht die Hymne des Staates sein.

 

Während des 2. Weltkriegs entschied Stalin, dass die damalige Nationalhymne – die Internationale – nicht mehr ihrem Zweck dient. Er wollte einen Patriotismus und benötigte die Unterstützung der kapitalistischen Verbündeten. Deshalb ließ er einen Wettbewerb für eine neue Nationalhymne ausschreiben. Ein aufrüttelndes Lied wurde ausgewählt, das sich so tief im Volk verwurzelte, dass selbst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Russen dieses  Lied der alten Hymne aus der Zarenzeit bevorzugen . (Es ist uns aus Tschaikowskys „1812“ bekannt).

 

Nun ist die Zeit gekommen, über eine Veränderung unserer Nationalhymne zu diskutieren – nicht nur um der arabischen Bürger willen, sondern auch um unsretwillen, um eine Hymne zu haben, die unsere Realität widerspiegelt. Vor 38 Jahren hatte ich  in der Knesset in diesem Sinne das erste Mal eine Eingabe gemacht. Aber sie wurde abgeschmettert. Nun ist es an der Zeit, die Idee wieder aufzunehmen.

 

 

DASSELBE GILT auch für die Flagge.

 

Die blauweiße Flagge ist das Banner der zionistischen Bewegung. Sie nahm den jüdischen Gebetsschal, den Tallith, fügte ihm den Davidstern  hinzu ( ein altes jüdisches Symbol, das auch in anderen Kulturen auftaucht) und schuf so eine  Nationalflagge. Sie hat einen offensichtlichen Fehler: das Blau und Weiß hebt sich nicht von ihrem Hintergrund dem blauen Himmel, den weißen Wolken  und grauen Gebäuden ab. Es genügt, sie mit der lustigen amerikanischen „Stars and Stripes“ zu vergleichen, dem feierlichen britischen „Union Jack“ und der ästhetischen französischen Trikolore.

 

Aber der  Hauptfehler dieser Flagge liegt darin, dass sie die arabische Gemeinschaft aus der Familie des Staates ausschließt. Ein Araber, der diese Flagge grüßt, belügt sich selbst, wenn er versucht, sich mit Symbolen wie dem Tallith und dem Davidstern zu identifizieren. Es schließt ihn aus und spricht ihn  nicht an.

 

(Um so mehr, als viele Araber glauben, dass die beiden blauen Streifen für den Nil und den Euphrat stehen und dass die Flagge auf das zionistische Bestreben hinweist, einen jüdischen Staat gemäß dem biblischen Versprechen zu schaffen (Genesis15,18):  „Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben vom Strom Ägyptens bis an den großen Strom Euphrat.“  Dies ist eine Phantasie, aber es macht  es für arabische Bürger noch schwieriger, diese Flagge anzunehmen.)

 

Das  Wesen einer Nationalflagge ist es, zu vereinen. Diese Flagge spaltet. Sie berührt nicht das Innerste einer bedeutenden Gemeinschaft im Staat. Sie reißt sie aus einander. Und nicht nur sie. Wie Gideon Levy in dieser Woche schrieb: sie wurde von der extremen Rechten enteignet und ist in den Augen der Kämpfer für Frieden und Gerechtigkeit  mit der Schande der Straßensperren, den Siedlungen und der Besatzung verbunden.

 

Vor noch nicht so langer Zeit war der kanadische Staat mit einem ähnlichen Problem konfrontiert. Die Nationalflagge, die sich vom Union Jack Großbritanniens ableitete, wurde von der französisch sprechenden Minderheit abgelehnt. Obwohl diese nur 10% der Bevölkerung darstellte ( zusätzlich der Nachkommen aus gemischten Paaren), entschied die Mehrheit sehr klug, die Einheit des Landes sei wichtiger als ihre eigenen britischen Gefühle. Man entschied sich für eine neue Flagge, eine Fahne, die in ihrer Mitte ein Symbol hat, mit dem sich jeder Kanadier identifizieren kann: das Ahornblatt.

 

 

DIE OPPOSITION gegen den Wechsel der Hymne und die Flagge rührt natürlich nicht nur von der Verehrung der bestehenden Symbole her. Es ist hauptsächlich eine Opposition gegen eine Veränderung der jüdischen Identität Israels.

 

Der Wunsch, Israel als „jüdischen Staat“ zu bewahren, ist stark und profund. Vor kurzem wurde dieser sogar noch durch den Wunsch arabischer Intellektueller, Bürger Israels, sehr verstärkt, die Beziehungen zwischen dem Staat und der arabischen Minderheit  neu zu ordnen.

 

Fast täglich kommen neue Vorschläge auf. In dieser Woche kam Otniel Shneller, ein Knessetmitglied und naher Freund von Ehud Olmert mit einer neuen Idee: die arabischen Orte im sog. Dreieck, ein Gebiet auf der israelischen Seite der Grünen Linie,  zum palästinensischen Staat zu schlagen, wenn er erst einmal gegründet ist – im Austausch für die Siedlungsblöcke auf der palästinensischen Seite, die Israel angeschlossen werden sollten. Auf diese Weise würde die Zahl der Araber im Staat abnehmen und die Zahl der Juden wachsen.

 

Anders als Avigdor Liberman, der Ähnliches vorgeschlagen hat, schlug dieses Kadima-Mitglied der Knesset vor, es ohne Gewalt zu machen. Er bekennt sich zu einem Wunsch, mit den Bewohnern ein Abkommen zu erreichen, so dass sie einige ihrer sozialen Rechte in Israel behalten würden, auch wenn sie Bürger des palästinensischen Staates werden. Für ihn ist nur wichtig, dass sie und vielleicht auch die arabischen Bewohner Galiläas aufhören, Bürger zu sein, damit Israel mehr „jüdisch und demokratisch“ werde,  oder, besser gesagt, „jüdisch und demographisch“.

 

Shneller und Liberman – beides Siedler, die beide der extremen Rechten angehören – schlagen nicht vor, Ost-Jerusalem aufzugeben, wo fast eine Viertelmillion Palästinenser lebt. Das stört sie nicht, weil diesen Arabern nie die israelischen Bürgerrechte gegeben wurde. Als sie 1967 von Israel annektiert wurden, wurde ihnen nur der Status  eines „permanenten Bürgers“ gegeben. Deshalb fordert man von ihnen auch nicht, dass sie die blau-weiße Flagge hissen und die Hatikwa singen.

 

Übrigens zeigen diese Vorschläge, dass diese beiden Rechten die Hoffnung auf ein Groß-Israel verloren und sich mit einem palästinensischen Staat neben Israel abgefunden haben. Sonst würden ihre Vorschläge bedeutungslos sein.

 

 

WIE HABEN die arabischen Bürger Israels auf die Ideen von Shneller reagiert?. Sie haben sie einfach ignoriert. Bis jetzt wurde keine einzige arabische  Stimme laut, um diesen Vorschlag zu unterstützen, genau wie keine arabische Stimme gehört wurde, die Libermans Idee unterstützte.

 

Das wirft ein Licht auf eine Tatsache, die den meisten entgangen ist: die arabischen Bürger Israels sind viel mehr mit dem Staat Israels verbunden, als es schien. Obwohl sie unter Diskriminierung in praktisch allen  Lebensbereichen leiden, sind sie mit dem politischen, wirtschaftlichen und sozialen System des Staates verbunden. Sie haben nicht den geringsten Wunsch, die israelische Demokratie aufzugeben, die Vergünstigungen der sozialen Versicherung und die wirtschaftlichen Vorteile. Gewiss wünschen sie, dass die Beziehungen zwischen ihnen und dem Staat auf eine neue Basis gebracht werden – doch wünschen sie entschieden, nicht von ihm getrennt zu werden.

 

Vor vielen Jahren prägte ein arabisches Mitglied der Knesset, Abd-al-Aziz Zuabi, den Satz: „mein Staat ist im Krieg mit meinem Volk“. Das bringt den arabischen Bürger in ein Dilemma. Er ist ein Teil dieses Staates, und er gehört  gleichzeitig zum palästinensischen Volk.

 

Jeder „israelische Araber“ wird mit dieser Realität konfrontiert und jeder versucht, für sich darauf eine Antwort zu finden. Die Azmi Bishara-Affäre (auf die ich nächstens eingehen werde) symbolisiert dieses Dilemma. Und so lange es keinen israelisch-palästinensischen Frieden gibt, wird auch dieses Dilemma bleiben.

 

Eine neue Nationalhymne und eine neue Flagge werden dieses Problem nicht lösen, aber sie werden einen wichtigen Schritt in Richtung einer Lösung darstellen, mit der beide Seiten leben können.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser   autorisiert)

 

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