Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 


Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Uri Avnery, 30.10.04

Ich erinnere mich, wie ich auf dem Dach eines Gebäudes am Beiruter Hafen stand und beobachtete, wie die bewaffneten und uniformierten PLO-Kämpfer, von Arafat angeführt, auf die Schiffe gingen, die sie westwärts brachten. „Ende der Arafat-Ära!“ jubelten die Zeitungen in Israel am nächsten Tag. „Arafat ist politisch am Ende!“ sagten die Radiokommentatoren . „Gott sei Dank, wir sind  ihn los, ein für alle mal!“ verkündigten Teilnehmer von TV-Talkshows.

Als ich nach Tel Aviv zurückkam, wurde ich  vom Radio zu einer Rundfunkdebatte eingeladen. Zur Ausgewogenheit wurde  ein Journalist vom rechten Flügel dazu eingeladen. Es war Tommy Lapid, der gegenwärtige Justizminister. Bevor wir das Studio betraten, plauderten wir  noch ein wenig. Ich frage mich, ob er sich  heute an das erinnert, was ich ihm damals sagte: „Ihr habt ihn schon hundert mal beerdigt – und ihr werdet ihn noch weitere hundert Male beerdigen.“

22 Jahre später sind die Medien  voll mit denselben Meldungen: „Ende der Arafat- Ära! Arafat ist politisch am Ende. Gott sei Dank! Wir sind ihn los, ein für alle mal!“

Der Mann, den die israelische Regierung vor Jahren offiziell als „irrelevant“ erklärte, stand in dieser Woche weltweit in den Schlagzeilen der Printmedien. Es gibt nur wenige Führer, deren Gesundheitszustand ähnliche Aufmerksamkeit erhält.

Ich weiß nicht, wie ernst sein Gesundheitszustand ist. Ich hoffe nur, dass er sich wieder ganz erholt. Und ich weiß, wenn er stirbt, werden  die Israelis erfahren,  was seine Abwesenheit bedeutet.

In den Tagen der ersten Camp-David-Konferenz sagte ein bekannter ägyptischer Denker, Mohammed Sid-Ahmed, zu mir: „Wenn es Arafat nicht gebe, dann müssten Sie ihn erfinden. Mit Arafat haben Sie als Verhandlungspartner für Frieden eine einzige Adresse. Wenn er nicht wäre, wäre das palästinensische Volk in hundert Teile gespalten und Sie müssten mit jedem einzeln verhandeln.“

 

Wenn man keinen Frieden will und mehr an Groß- Israel interessiert ist, dann braucht man keinen  Arafat. Im Gegenteil. Aber wenn man daran denkt, dass für Israels Entwicklung  und Gedeihen der Frieden lebenswichtig ist, dann braucht man ihn dringend.

„Meine Hand ist die einzige Hand, die ein Friedensabkommen mit Israel unterzeichnen kann,“ sagte Arafat einmal.

Da dies so ist, gibt es für Arafat keinen Ersatz: er ist der einzige palästinensische Führer mit der turmhohen moralischen Autorität, die nicht nur nötig wäre, um einen Friedensvertrag mit Israel zu unterzeichnen, sondern – was  noch wichtiger ist – um sein Volk von der Richtigkeit desselben zu überzeugen. Jedes Friedensabkommen wird von den Palästinensern Konzessionen abverlangen, die ihnen das Herz zerreißen, wie z.B. das Recht der unbegrenzten Rückkehr der Flüchtlinge  auf das Territorium Israels. Kein anderer palästinensischer Führer wird den Mut haben,  das von seinem Volk zu verlangen.

 

Woher kommt seine Autorität? Ich habe ihn viele Male in Gesellschaft anderer palästinensischer Führer gesehen. Jedes Mal war ich  aufs Neue von der  Kraft seiner Autorität, die er ausstrahlt, beeindruckt – ohne irgendwelche äußere Anzeichen  von Macht. Ihren Ursprung zu erklären, ist schwierig. Anders als Fidel Castro, der zur selben Zeit wie Arafat auf der  Weltbühne erschien, hat der palästinensische Führer keine Armee, keinen großen geheimen Polizeiapparat und keine Gefängnisse für seine Gegner. Seine Macht rührt allein vom Respekt seiner Landsleute, die ihn als „Vater der Nation“ anerkennen, ein palästinensischer George Washington.

 

Schon bei unserer ersten Begegnung im belagerten Beirut im Juli 1982 war ich  davon überrascht, dass es keinerlei Förmlichkeiten um ihn herum gab. Während  Konferenzen unterbrachen ihn die Leute, stritten mit ihm. Seine Autorität ist deutlich – ohne dass äußere Zeichen notwendig sind.

Ein europäischer Reporter fragte mich einmal nach Arafats Hobbys. Was tut er denn, wenn er nicht mit Palästina beschäftigt ist? „Er hat keine Hobbys,“ antwortete ich ihm, „ es gibt keinen einzigen Augenblick, in dem er nicht mit der palästinensischen Sache beschäftigt ist. Er identifiziert sich total mit dem palästinensischen Kampf. In seinem Leben  gibt es  für ihn nichts anderes.“

Jeder, der ihm das erste mal persönlich begegnet, ist über den großen Unterschied erstaunt, der zwischen ihm und seiner Person in den Medien besteht. Im Fernsehen sieht er fanatisch und aggressiv  aus. Im normalen Leben ist er ein warmherziger Mensch, rücksichtsvoll, der auch  Gefühle zeigt. Selbst jemand, der ihm das erste Mal begegnet, hat nach wenigen Minuten das Gefühl, er würde  einem alten Bekannten  begegnen. Er liebt es, bei Mahlzeiten seine Gäste zu verwöhnen und bietet ihnen mit seinen Fingern ausgewählte Stücke an. Er  berührt die Leute, mit denen er spricht, nimmt sie bei der Hand und führt sie die Korridore entlang und bietet kleine Geschenke an.

 

Er ist kein Intellektueller, kein Theoretiker , kein Büchermensch. Er ist ganz und gar Intuition. Er begreift die Dinge mit unglaublicher Geschwindigkeit und vergisst  niemals die Einzelheiten. Als ich einmal mit ihm redete, irrte ich mich in der Zahl der Agudat-Israel-Mitglieder in der Knesset. Er korrigierte mich sofort. Ein andermal hatte ich beim genauen Datum eines  der Oslo-Abkommen Unrecht. Er korrigierte mich auch hier. „Ich bin von Beruf Ingenieur,“ sagte er lachend, „Zahlen vergesse ich nie.“

 

Wie alle arabischen Helden der Geschichte, ist er ein Mann von  großzügigen Gesten. Eine Geste ist tausend Worte wert. Am Tag seiner Rückkehr nach Palästina lud er mich in den Raum hinein, in dem er gerade dabei war, für die Medien der arabischen Welt eine Pressekonferenz zu geben.

Er betrat den Saal,  ging direkt auf mich zu und nach der üblichen Umarmung nahm er meine Hand und führte mich fast mit Gewalt  zur Tribüne. Er zog mich die Stufen hoch und bat, seinen Sprecher aufzustehen, und platzierte mich neben sich. Eine Stunde lang sprach er zu den Reportern  auf arabisch und wandte sich von Zeit zu Zeit zu mir und bat mich um Bestätigung.

Ich saß da und zerbrach mir den Kopf: wozu diese ganze Schau?. Plötzlich begriff ich. Auf diese einfache Weise zeigte er der ganzen arabischen Welt: Das ist es. Ich sitze hier zusammen mit einem Israeli. Ich bin im Begriff, mit ihnen Frieden zu machen.

 

Große Streßsituationen bringen ihn in Hochstimmung  Ich habe ihn mehr als einmal in solch einer Situation erlebt, dann ging es ihm am besten,  er war konzentriert, seine Augen strahlten,  er machte Witze. Er ist daran gewöhnt: sein ganzes Leben besteht aus Höhen und Tiefen, Erfolgen und Fehlschlägen. Natürlich hat er viele Fehler gemacht ( seine Unterstützung für Saddam Hussein während des 1. Golfkrieges fällt mir dazu ein), aber sie verblassen im Vergleich zu seiner ungeheuren Leistung. Er war es, der die moderne palästinensische Nationalbewegung geschaffen hat, als das palästinensische Volk beinahe von der Landkarte verschwunden war. Er brachte es an die Schwelle der nationalen Unabhängigkeit. Wie Moses, der sein Volk aus der Sklaverei bis an die Tore des verheißenen Landes brachte. Ich hoffe, dass von ihm nicht wie von Moses gesagt werden wird: er sah das verheißene Land nur von ferne, ohne es selbst  zu betreten.

 

Alles, was er leistete, erreichte er trotz Israels kolossaler materieller Überlegenheit  auf allen Gebieten, trotz der Feindseligkeit der arabischen Regierungen und trotz der weltweiten Sympathie für Israel als dem Staat der Holocaustüberlebenden.

Und was nicht weniger wichtig ist: seit Jahrzehnten  hielt er trotz großer interner Differenzen die Palästinenser zusammen. Die palästinensische Bewegung macht fast keine blutigen internen  Auseinandersetzungen durch, wie es für die meisten Befreiungsbewegungen typisch ist.

Während ihrer ersten paar Jahre musste die Bewegung in arabischen Ländern funktionieren, die Angst vor ihr hatten und die sie unterdrückten. Alle ihre Führer, einschließlich Arafat, wurde im einen oder anderen Stadium in arabischen Gefängnissen gehalten. Jedes der arabischen Regime hat die palästinensische Sache zu seinem Vorteil auszunützen versucht. Arafat benötigte jede List, die seitdem sein Markenzeichen ist. Eine palästinensische Diplomatin erklärte mir einmal: „Damit die Bewegung überlebte und vorankam, musste Arafat alle Tricks und Schliche, doppeldeutige Rede und Halbwahrheiten  anwenden, arabische Führer gegeneinander ausspielen und all dies in schnell veränderten Situationen. Er hatte immer mehrere Bälle in der Luft, ließ aber keinen zu Boden fallen. Auf diese Weise führte er unsere Bewegung voran und brachte uns dahin, wo wir  jetzt sind.“

Wie jeder Führer einer Befreiungsbewegung machte er aus den wenigen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen: Schlauheit, Gewalt, Diplomatie, Propaganda das beste. Seine Schritte können vorausgesehen werden, wenn man in seinen Kopf   hineinsehen kann  und  den Druck  versteht, unter dem er arbeitet, und die Ziele, die er sich selbst gesetzt hat. In den vergangenen 30 Jahren  bin ich nicht einmal überrascht gewesen: nicht, als er  nach Oslo  ging, nicht, als er die Verantwortung über  die Intifada  übernahm .  Wenn der israelische Geheimdienst oft  so überrascht war, dann, weil er die palästinensische Realität nicht versteht. „Sie wissen alles und verstehen nichts,“ wie  Boutros Boutros-Ghali einmal über israelische  Arabisten sagte.

 

Seit 45 Jahren hat Arafat nun im Schatten des Todes gelebt. Es gab keinen Augenblick, in dem nicht hier oder dort ein Komplott ausgeheckt  wurde, um ihn umzubringen. Als ich ihn 1982 im belagerten Beirut traf, glaubte keiner, er käme  lebendig dort heraus. Seitdem versucht Ariel Sharon, ihn umzubringen. Ein halbes Dutzend Geheimdienste  war hinter ihm her. Arafat hat eine unheimliche Fähigkeit, ihnen zu entkommen. Er glaubt daran, dass  er unter dem Schutz Allahs stehe. Ein Beweis? Als sein Flugzeug in der Libyschen Wüste eine Bruchlandung machte, und seine Leibwächter  dabei ums Leben kamen, kam er fast ohne Schramme davon.

Einmal wurde er in meiner Gegenwart gefragt, ob er den Tag des Friedens noch bei Lebzeiten erwarte . „Wir beide,  Uri Avnery und ich, werden diesen Tag noch erleben,“ versprach er.

 

Um Israels Zukunft willen, wünsche ich, dass er sich wieder völlig erholt.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

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