Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

Mit Freunden wie diese …
Uri Avnery, 17.5.08

 

IN LETZTER Zeit wurden wir von Freunden überflutet. Die Großen der Erde aus  Vergangenheit und Gegenwart kamen hierher, um uns zu schmeicheln, vor uns  zu katzbuckeln und  vor uns zu kriechen.

 

„Gott, rette mich vor meinen Freunden, mit meinen Feinden werde ich selbst fertig!“ sagt ein altes Gebet.

 

Diese Freunde sind mir widerwärtig.

 

NEHMEN WIR als Beispiel die deutsche Kanzlerin, Angela  Merkel, die eine Pilgerreise nach Jerusalem machte. Ihre Schmeichelei war bar jeglicher Kritik und erreichte bei der Rede vor der Knesset neue Höhepunkte von Unterwürfigkeit. Ich war dazu  eingeladen worden. Ich  verzichtete auf dieses Privileg.

 

Ich werde auch auf das Vergnügen verzichten, wenn  ich zur Sitzung mit dem hyperaktiven Nicholas Sarkozi eingeladen werde, der die Schmeicheleien seiner deutschen Rivalin  zu übertreffen versuchen wird.

 

Zuvor hatte uns  John McCains Mentor, de evangelikale Pastor John Hagee besucht,  von demjenigen, der die katholische Kirche  als Monster beschrieb. Während  aus all  seinen Poren frömmelnde Schmeichelei strömte, verbot er uns, im Namen (seines) Gottes nur einen Fußbreit des Heiligen Landes aufzugeben, und befahl uns, bis zum letzten  Tropfen (unseres) Blutes zu kämpfen.

 

Keiner  kam jedoch  an George Bush heran. Während er sich dem Ende der verheerendsten Präsidentschaft naht, die es je in der Geschichte der Vereinigten Staaten gab, zwang er unserer Regierung ein brennendes Streichholz in die Hand, und  ermutigte sie, das Pulverfass zu unsern Füßen zu entzünden.

 

 

ABER DIE Liste der gegenwärtigen  Staatsführer, die am Wettbewerb der Schmeicheleien teil nahmen, verblasst im Vergleich zur langen Parade jener vergangenen Größen, die  unsere Tore belagern.

 

Ein weltweiter Schwarm  von Ex-Größen fliegt  wie ein Bienenschwarm  von Ort zu Ort, einer für alle, alle für einen.  In dieser Woche haben sie sich in Jerusalem niedergelassen – auf Einladung des Ex-Großen Nummer eins: Shimon  Peres, eines Politikers also, der in den 84 Jahren seines Lebens nie eine Wahl gewonnen hat und dem am Ende seines Lebens – aus purem Mitleid -   schließlich der fast bedeutungslose Titel des Präsidenten Israels verliehen wurde.

 

Der gemeinsame Nenner dieser Gruppe ist , dass ihr Prestige zu Hause nahe Null ist, während ihre Stellung im Ausland  in den Himmel gejubelt wird. Ihre gegenseitige Verehrung  ist die Kompensation  für den mangelnden Respekt im eigenen Lande.

 

Einer der  ranghohen Mitglieder dieses Klubs ist Tony Blair, der in seinem Lande aus dem Amt getrieben wurde, aber sich nicht damit  begnügen konnte, einfach seine Pension  zu genießen, um z.B. Rosen zu züchten. Als Trostpreis gewährte man ihm das Vergnügen,  an unserm Konflikt  herumzuspielen. Alle paar Wochen ruft er eine Pressekonferenz zusammen, um die gute Nachricht  seines phänomenalen Erfolges -  bei der Verbesserung der Lebensumstände der Palästinenser - zu präsentieren, während die tatsächliche Situation in den besetzten Gebieten immer schlimmer wird. Unser Sicherheitsestablishment behandelt ihn wie  einen  Quälgeist, dem ab und zu ein Krümel zugeworfen werden muss, um ihn glücklich zu machen.

 

Bei der Konferenz, die diese Woche stattfand, gab es auch ein paar gute Leute, doch der Auftritt wurde ihnen von den Ex-Größen gestohlen, vom Kriegsverbrecher i.R. Henry Kissinger bis zum entmachteten Friedensheld Michail Gorbachow (den ich noch immer als Helden betrachte, denn er hat während  des  Zusammenbruchs der Sowjetunion ein Blutvergießen zu verhindern gewusst). Schade, dass man ihn in dieser Gesellschaft sieht!

 

Alle Teilnehmer der Orgie häuften  Berge kriecherischer Verherrlichung auf Israel. Nicht einer von ihnen hatte ein Wort der Kritik geäußert.  Kein Wort  über die Besetzung, über die Siedlungen, über die Blockade des Gazastreifens, das tägliche Töten. Israel ist nur ein wunderbarer, friedensliebender Staat,  den die  bösen, bösen Terroristen ins Meer werfen wollen.

 

Keiner der Gäste stand auf, um uns davor zu warnen, mit dieser Politik weiter zu machen. Keiner stand auf, um die Wahrheit zu sagen, dass die Fortsetzung dieser Politik den Staat in eine Katastrophe führt.

 

Wer solche Freunde hat  wie diese,  der braucht keine Feinde. Wenn  jemand sieht, wie sein Freund  Russisch Roulette spielt und ihm dann noch eine Kugel anbietet – ist er dann noch ein  wirklicher Freund?  Wenn jemand sieht, wie sein Freund am Rande eines Abgrundes steht und ihm sagt „geh  nur weiter!“ – ist er dann ein Freund?

 

 

UNTER DER Zunft von Schmeichlern waren  es die jüdischen Milliardäre aus Amerika , die die größte Aufmerksamkeit auf sich zogen ( und schließlich  auch die Show bezahlten).

 

Einige von ihnen wurden gleich bei der Ankunft am Flughafen zum Polizeipräsidium zitiert, um in der Affäre auszusagen, die Israel gerade erschüttert – die Korruptionsermittlung gegen Ehud Olmert.

 

Vom Anfang seiner politischen Laufbahn an vor 45 Jahren hat Olmert ein Geruch von Korruption  begleitet. Aber diesmal ist der Geruch erdrückend. Die Polizei ließ wissen, dass der amerikanisch-jüdische Milliardär Moshe Morris Talansky ihm  seit Jahren

Umschläge mit Bargeld zukommen ließ.

 

Wo haben wir das schon einmal gesehen?  Natürlich in amerikanischen Filmen und  Fernsehsendungen. Da öffnet jemand einen mit Banknoten voll gestopften  Koffer. Dieser Spender gehört unweigerlich zur Mafia, und der Empfänger ist gewöhnlich ein korrupter Politiker. Könnte es sein, dass Olmert nie solche Filme gesehen hat – er , der seine Karriere mit demagogischen Reden begonnen hat, indem er  das „organisierte Verbrechen“ geißelte ?

 

Aber es ist nicht Olmert, der mich in dieser Affäre so sehr  interessiert, sondern Talansky.

 

Er gehört zu einer Spezies von „Israel-liebenden“ Milliardären, die meisten von ihnen kommen aus den USA, aber auch aus Kanada, der Schweiz, aus Österreich, Australien und anderen Orten.

Sie sind alle israelische Patrioten. Sie sind alle Philanthropen. Sie spenden Millionen an israelische Politiker. Und fast alle unterstützen auch die extreme Rechte.

 

Was  treibt sie dazu an? Was veranlasst diese Milliardäre, das zu tun, was sie tun?

Wenn man hier genauer nachforscht, entdeckt man, dass ein großer Teil von ihnen ihr Geld in dunklen Ecken macht. Einige sind Glücksspielbarone, Kasinobesitzer mit all den unvermeidlichen Verbindungen zu Gewalt, Verbrechen und Ausbeutung. Wenigstens einer von ihnen  bezog seinen Reichtum aus Bordellen. Ein anderer war in einen Skandal  mit Altenheimen verwickelt . Wieder  ein anderer ist  Nachkomme einer Familie, die  durch Schwarzbrennerei  während der Jahre des Alkoholverbots ihr Geld machte. Einige sind Waffenhändler der widerwärtigsten Art, die ihre Waren an  politische Banden verkaufen, die Tod und Zerstörung in Afrika  säen.

 

Aber Geld stinkt ja bekanntlich nicht.

 

Die meisten der Multi-Millionäre dieser Art haben das Gefühl, zu Hause nicht die ihnen gebührende Ehre zu  erhalten.  Ihre Kollegen unter den Milliardären in der High Society behandeln sie  verächtlich. Doch eine Person, die diese Position erreicht hat, ist mit Geld allein nicht zufrieden. Sie  sehnt sich nach Ehre. Solche Ehre kann in Israel  auf die billigste  Tour gekauft werden.

 

Israel verkauft Ehren aller Art – es wird nicht nachgefragt. Für eine entsprechende Gabe wird sogar ein Spielhöllenbesitzer vom Ministerpräsidenten empfangen,  mit dem Präsidenten speisen,   seinen Namen auf einem Universitätsgebäude verewigen lassen.

 

(Ich schrieb einmal ein lustiges Stück über den Dritten Tempel, möge Gott ihn bald bauen, Amen. Darin kamen vor: das Rosensteinallerheiligste, der Rosenzweigaltar, der Rosenbergcherubim etc.)

 

Nach dem Sechstagekrieg, während der großen Tage unserer Generäle, verbreitete sich unter den besten jüdischen Milliardären eine neue Mode,  nämlich  einen israelischen General zu halten, um ihn seinen Freunden als Lieblingstier vorzustellen. Einige Generäle fanden nichts Schlimmes dabei. Man schuldete es ihnen schließlich.

 

Ein Milliardär nahm sich  Ezer Weitzmans an,  des Helden der Luftwaffe (der dann  von seinem Präsidentenamt zurücktreten musste, als dies öffentlich wurde). Zwei Milliardäre adoptierten Ariel Sharon und  setzten ihn in die größte Farm des Landes. Shimon Peres war zwar kein General  (und nicht einmal ein Soldat), aber mindestens drei Milliardäre nahmen ihn unter ihre goldenen Flügel.

 

Keiner  der Milliardäre verlor je Geld, als sie sich  israelischer Generäle annahmen, einen israelischen Politiker unterstützten oder eine großzügige Spende für eine israelische Sache machten. Ego ist Ego, Patriotismus ist Patriotismus, aber Geschäft ist Geschäft.

 

Hier setzt die Korruption ein. Eine Person, die Millionen an einen Politiker in Israel (oder  - in der USA, Italien oder irgend einem andern Ort  der Welt) gibt, weiß sehr wohl, dass er es mit Zinsen zurückerhält. Wenn der Politiker Minister wird oder gar Ministerpräsident oder Präsident, dann hat der Unterstützer das große Los gewonnen.

 

In der Politik gibt es keine harmlose Spende. In der einen oder anderen Weise wird der Spender seine Belohnung  viele Male ernten. Das  gilt für die USA, für Italien und auch für Israel. Wenn der Spender der Polizei gegenüber erklärt, er habe in Israel keine Geschäftsinteressen, bedeutet es nur, dass man tiefer graben muss.

 

Die Olmert-Affäre bestätigt aufs Neue, was wir schon seit langem wissen: der Treibstoff, der Israels Politik antreibt, ist nicht nur Geld, sondern ausländisches Geld. Um Vorwahlen und Wahlkampagnen zu gewinnen, benötigt ein Kandidat Millionen, und diese kommen fast immer von ausländischen Spendern.

 

Ausländische Milliardäre haben Olmerts Vorwahlen für die Partei finanziert, und sie finanzierten seine Hauptwahl, bei der ihm versichert wurde, er werde Ministerpräsident . Nachdem er gewählt worden war, begann er mit dem 2. Libanonkrieg mit all seinen Toten und all der Zerstörung. Es kann gesagt werden: die amerikanisch jüdischen Milliardäre töteten die Soldaten und Zivilisten, die israelischen und libanesischen , die  im Krieg ihr Leben verloren haben.

 

Bei  der Jerusalem-Konferenz lobte Shimon Peres die israelische Chuzpe. Was wir benötigen ist mehr Chuzpe, sagte er. Das klang  gewinnend und  dreist, war aber  Blödsinn.

 

Ich spreche hier von einer anderen Chuzpe. Nicht von einer metaphorischen, sondern einer realen. Einfacher Chuzpe. Von der Chuzpe der Milliardäre in New York und Genf und all den anderen Orten, die sich in unsere Wahlen einmischen und das Schicksal der Nation bestimmen. Von der Chuzpe, für einen Krieg zu spenden, in dem nicht ihre, sondern unsere Söhne getötet werden. Von der Chuzpe, Milliarden für die Errichtung von Siedlungen in den besetzten Gebieten und besonders in Jerusalem zu spenden, für Siedlungen, die genau zu dem Zweck dorthin gesetzt werden, um den Frieden zu verhindern und uns in einen permanenten Kriegszustand zu setzen, einen Krieg der unsere Zukunft – nicht die  ihrige  - bedroht.

 

Lassen Sie es mich ganz klar sagen: ich habe nichts gegen wohl-meinende Spender, die eine moralische Notwendigkeit spüren,  mitzuhelfen, dass ein Krankenhaus  oder eine Universität in Israel erweitert wird. Ich schätze Leute, die ein paar hundert Dollar für eine politische Sache geben, die ihnen am Herzen liegt. Ich bin aber gegen ausländische Milliarden, deren Spender hoffen, die Ausrichtung unseres Staates  zu bestimmen.

 

Vielleicht bekommen  in anderen Ländern Politiker  auch Geld aus ausländischen Quellen. Aber dort ist  es gewöhnlich eine Randerscheinung. Bei uns hingegen handelt es sich um einen Haupteinflussfaktor.

 

Das ist eine der schlimmen Auswirkungen der Definition Israels als eines „Jüdischen Staates“.

Allein auf Grund dieser Phrase sehen die Spender nicht nach dem aus, was sie wirklich sind –  nämlich unverschämte Ausländer, die  sich in unser Leben einmischen und unsern Staat korrumpieren -  sondern nach „warmherzigen Juden“ , die einen Staat unterstützen, der auch ihnen gehört.

 

Gideon Levy hat kürzlich einen Artikel geschrieben, in dem er sie bittet: „Lasst uns in Ruhe!“ Da ich  weniger  feinfühlig bin als er, werde ich es in einem gröberen Ton sagen: Geht heim und nehmt euer Geld mit. Wir sind  nicht zu verkaufen.  Hört auf damit, euch in unser Leben  (und Sterben) einzumischen!

 

( Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser  autorisiert)

 

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