Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Unsere muslimischen Brüder

 Uri Avnery,  23. Juni 2012

 

JEDER WEISS jetzt, warum wir in Palästina stecken.

 

Als Gott Moses den Auftrag gab, Pharao zu bitten, sein Volk ziehen zu lassen, sagte Moses zu ihm, dass er  für den Job nicht geeignet sei: „Ach Herr, ich bin von jeher nicht beredt  gewesen; denn ich habe eine langsame Sprache,  eine langsame Zunge .“ (Exodus 4, 10).

 

Tatsächlich steht im hebräischen Original, er habe „ einen schweren Mund und eine schwere Zunge.“  Er hätte IHM noch sagen sollen, dass er auch schwerhörig sei. Als Gott ihm also sagte, sein Volk nach Kanada zu nehmen, führte er sein Volk nach Kanaan, und verbrachte die beschriebenen 40 Jahre – lange genug, um Vancouver zu erreichen -  und wanderte  kreuz und quer durch die Sinai-Wüste.

 

Also sind wir hier, umgeben von Muslimen.

 

 

SEIT JAHRZEHNTEN haben meine Freunde und ich davor gewarnt, mit dem Frieden- machen zu zaudern, denn die Art des Konfliktes wird sich ändern. Ich selbst habe zig mal geschrieben, wenn unser Konflikt sich von einem nationalen in einen religiösen Kampf wandelt, wird sich alles zum Schlimmeren verändern.

 

Der zionistisch-arabische Konflikt  begann als Zusammenstoß zwischen zwei großen nationalen Bewegungen, die mehr oder weniger zur selben Zeit als Sprösslinge der neuen europäischen Nationalismen entstanden.

 

Fast alle  frühen Zionisten waren überzeugte Atheisten, inspiriert  von den europäischen nationalen Bewegungen. Sie benützten ganz zynisch religiöse Symbole – um die Juden zu mobilisieren und als Propagandamittel für die anderen.

 

Der arabische Widerstand gegen die zionistische Besiedlung war ursprünglich auch säkular und  nationalistisch. Es war ein Teil der aufkommenden Welle des Nationalismus’ in der ganzen arabischen Welt. Es stimmt, der Führer des palästinensischen Widerstands war Hadj Amin al Husseini, der Großmufti von Jerusalem, aber er war beides, ein nationaler und religiöser Führer, der religiöse Motive anwandte, um die nationalen zu verstärken.

 

Von nationalen Führern nimmt man an, sie seien rational. Sie beginnen einen Krieg und sie schließen Frieden. Wenn es ihnen passt, machen sie einen Kompromiss. Sie reden mit einander.

 

Religiöse Konflikte sind ganz anders. Wenn Gott in die Sache hineingezogen wird, wird alles extremer. Gott mag ein gnädiger und liebender Gott sein, aber Seine Anhänger sind es normalerweise nicht. Gott und Kompromisse gehen nicht gut zusammen, besonders nicht im heiligen Land Kanaan.

 

 

DIE RELIGIONISIERUNG ( falls es einem hebräisch sprechenden Israeli erlaubt wird, ein  neues deutsches Wort  zu prägen) des israelisch-palästinensischen Konfliktes begann auf beiden Seiten.

 

Vor Jahren schrieb die Historikerin Karen Armstrong, eine frühere Nonne,  ein nachdenkenswertes Buch („The Battle for God“) über religiösen Fundamentalismus. Sie legte ihren Finger auf eine erstaunliche Tatsache: der christliche, der jüdische und der islamische Fundamentalismus wären sich sehr ähnlich.

 

Während sie sich eingehend mit der Geschichte der fundamentalistischen Bewegungen in den USA, in Israel, Ägypten und dem Iran befasste, entdeckte sie, dass sie sich alle in derselben Zeit entwickelten und dieselben Stadien durchmachten. Da es  sehr wenig Ähnlichkeiten zwischen den vier Ländern  und Gesellschaften gibt, ganz zu schweigen zwischen den drei Religionen, ist dies eine bemerkenswerte Tatsache.

 

Die zwangsläufige Schlussfolgerung ist, dass es da einiges im Zeitgeist unserer Zeit gibt, der  zu solchen  Ideen  ermuntert, etwas, das nicht weit zurück in der Vergangenheit liegt, die von den Fundamentalisten so hochgerühmt wird, sondern in der Gegenwart.

 

 

IN ISRAEL begann es am Tag nach  dem 1967er-Krieg, als der Oberste Rabbiner der Armee Shlomo Goren zu der neu „befreiten“ Klagemauer ging und das Shofarhorn  (religiöses Rinderhorn)  blies. Yeshayahu Leibowitz nannte ihn den „Clown mit dem Shofar“, aber im  ganzen Land  rief es ein weit klingendes Echo hervor.

 

Vor dem Sechs-Tagekrieg war der religiöse Zweig des Zionismus ein Stiefkind der Bewegung.  Für viele von uns war Religion ein geduldeter Aberglaube, den wir mit Mitleid betrachteten und der von den Politikern  ausgenützt wurde.

 

Der überwältigende Sieg der israelischen Armee in jenem Krieg sah wie ein Wunder aus, und die religiöse Jugend wurde lebendig. Es war wie die Erfüllung des Psalms 118 (22): „Der Stein, den die Bauleute  verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ Die aufgestaute Energie des religiösen Sektors – jahrelang in ihren separaten ultra-nationalen Schulen gepflegt – brach auf.

 

Das Ergebnis war die Siedlerbewegung.  Sie liefen um die Wette, jede Hügelkuppe in den besetzten Gebieten zu besetzen.  Viele Siedler gehen zwar dorthin, um ihre Traumvilla auf gestohlenem arabischen Land zu bauen und sich der besten „Lebensqualität“ zu erfreuen. Aber im Kern des Unternehmens sind fundamentalistische Fanatiker, die bereit sind, ein hartes und gefährliches Leben zu führen, weil „Gott es will!“ (Wie die Kreuzfahrer zu rufen pflegten).

 

Die ganze Daseinsberechtigung der Siedlungen ist, die Araber aus dem Land zu jagen und das ganze Land Kanaan in einen jüdischen Staat  zu verwandeln. Inzwischen führen ihre Stoßtrupps Pogrome gegen die arabischen „Nachbarn“ durch  und zünden ihre Moscheen an.

 

Diese Fundamentalisten haben jetzt einen sehr großen Einfluss auf unsere Regierungspolitik und ihr Einfluss wächst. Zum Beispiel: seit Monaten steht das Land in Flammen, nachdem der Oberste Gerichtshof entschieden hat, dass 5 (fünf)  Häuser in der Beth-El-Siedlung abgerissen werden müssen, weil sie auf privatem arabischen Land gebaut wurden. Mit verzweifelter Bemühung, um Aufstände zu vermeiden, hat Binjamin  Netanjahu versprochen, an ihrer Stelle 850 (achthundertfünfzig) neue Häuser in den besetzten Gebieten zu bauen. Solche Dinge passieren immer wieder.

 

Aber machen wir keinen Fehler: wenn sie das Land von Nicht-Juden gesäubert haben, wird der nächste Schritt  der sein, Israel in einen „halachischen Staat“ zu verwandeln – in  ein Land, das nach dem religiösen Gesetz regiert wird, und alle demokratisch erlassenen säkularen Gesetze, die nicht mit dem Wort Gottes und seiner Rabbiner konform gehen, werden  aufgehoben.

 

 

ERSETZT MAN das Wort  Halacha  durch „Sharia“– beide bedeuten religiöses Gesetz - hat man den Traum muslimischer  Fundamentalisten. Beide Gesetze sind übrigens bemerkenswert ähnlich. Und beide bestimmen alle Lebensbereiche, das des einzelnen wie auch des Kollektivs.

 

Seit Beginn des Arabischen Frühlings,  hat die junge arabische Demokratie muslimische Fundamentalisten ins Blickfeld gebracht. Tatsächlich hat dies  aber schon vorher begonnen, als Hamas  (ein Ableger der Muslimbruderschaft) die demokratische, international überwachten  Wahlen in Palästina gewannen. Doch die daraus resultierende palästinensische Regierung wurde von der israelischen Führung  und ihren unterwürfigen  US- und europäischen  Subunternehmern zerstört.

 

Der scheinbare Sieg der Muslim-Bruderschaft bei den ägyptischen Präsidentenwahlen letzte Woche war ein Meilenstein. Nach ähnlichen Siegen in Tunis und den Ereignissen in Libyen, Jemen und Syrien ist es klar, dass arabische Bürger überall die Muslim-Bruderschaft und ähnliche Parteien favorisieren.

 

Die ägyptische Muslim-Bruderschaft , 1928 gegründet, ist eine alte etablierte Partei, die durch ihre Standhaftigkeit angesichts der häufigen Verfolgungen, Folter, Massenverhaftungen und gelegentlichen Hinrichtungen viel Achtung verdient hat. Ihre Führer sind nicht korrupt, und sie werden für ihre soziales Engagement bewundert.

 

Der Westen wird noch immer von mittelalterlichen Gedanken über die schrecklichen Sarazenen heimgesucht. Die muslimische Bruderschaft inspiriert Terror. Sie wird als  eine furchterregende, mörderische, geheime Sekte angesehen, die darauf aus ist, Israel und den Westen zu zerstören. Natürlich hat sich praktisch noch keiner die Mühe gemacht, die Geschichte dieser Bewegung in Ägypten und anderswo  zu studieren. Tatsächlich könnte sie nicht weiter von dieser Parodie entfernt sein.

 

Die Bruderschaft ist eigentlich immer eine moderate Partei gewesen, auch wenn sie fast immer  einen extremeren Flügel hatte. Wenn immer es möglich war, versuchten sie den auf einander  folgenden ägyptischen Diktatoren – Abd-al-Nassar, Sadat und Mubarak – entgegenzukommen, obwohl alle diese drei versuchten, sie auszurotten.

 

Die Bruderschaft ist vor allem eine arabische und ägyptische Partei, die tief in der ägyptischen Geschichte verwurzelt ist. Auch wenn sie dies wahrscheinlich leugnen würde, würde ich – nach ihrer Geschichte – urteilen, dass sie  eher arabisch und ägyptisch ist als fundamentalistisch. Sie sind sicher nie fanatisch gewesen.

 

Während ihrer 84 Jahre ging es mit ihr vielmals auf und ab. Aber meistens ist ihre hervorragendste Eigenschaft  Pragmatismus gewesen, verbunden mit dem Festhalten an den Prinzipien ihrer Religion. Es ist  dieser Pragmatismus, der auch ihr Verhalten während der letzten anderthalb Jahre charakterisiert, die – so scheint es – eine ziemlich hohe Stimmenzahl verursachte, deren Wähler gar nicht besonders religiös sind, aber bewog, für ihren  Kandidaten  zu stimmen und nicht für den säkularen, der eine Verbindung zu dem korrupten und unterdrückerischen früheren Regime hatte.

 

Dies bestimmt auch ihre Haltung gegenüber Israel. Palästina ist ständig in ihrem Bewusstsein – aber das trifft auf alle Ägypter zu. Ihr Bewusstsein ist von dem Gefühl getrübt, dass Anwar Sadat die Palästinenser in Camp David betrogen hat. Oder noch schlimmer, dass der hinterhältige Jude Menachem Begin Sadat  beim Unterzeichnen  eines Dokumentes verraten hat, das nicht das besagte, was Sadat dachte. Es war nicht die Bruderschaft, die die Ägypter veranlasste, sich gegen uns zu wenden - nachdem sie uns, die ersten Israelis, die ihr Land besuchten, mit überschwänglicher Begeisterung begrüßten.

 

Während der hitzigen Wahlkampagnen (vier in einem Jahr) hat die Bruderschaft nicht die Außerkraftsetzung des Friedensabkommens mit Israel verlangt. Ihre Haltung scheint so pragmatisch wie immer zu sein.

 

 

ALLE UNSERE Nachbarn werden langsam aber sicher islamistisch.

 

Das ist nicht das Ende  der Weltgeschichte. Aber es zwingt uns zum ersten Mal zu versuchen, den Islam und die Muslime zu verstehen.

 

Jahrhunderte lang hatte der Islam und das Judentum enge und gegenseitig sich befruchtende Beziehungen. Die jüdischen Weisen im muslimischen Spanien, der große Maimonides und viele andere wichtige Juden waren vertraut mit der islamischen Kultur und schrieben viele ihrer Werke auf Arabisch. Da gibt es sicherlich nichts in den beiden Religionen, das die Zusammenarbeit beider ausschließt. (Was leider nicht für das Christentum zutrifft, das die Juden nicht tolerieren  könnten).

 

Wenn wir wollen, dass Israel in einer Region  existiert, die lange Zeit von demokratisch gewählten islamischen Parteien regiert werden wird, würden wir gut daran tun, sie jetzt als unsere Brüder zu empfangen, wir sollten ihnen zu ihren Siegen gratulieren und  für Frieden und Versöhnung  mit  gewählten Islamisten in Ägypten  und in den andern arabischen Staaten, einschließlich Palästina, arbeiten.  Wir müssten sicherlich der Versuchung widerstehen, die Amerikaner dahin zu bringen, eine andere militärische Diktatur in Ägypten, Syrien und anderswo zu unterstützen . Lasst uns die Zukunft wählen, nicht die Vergangenheit!

 

Wenn wir nicht vorziehen, uns schließlich doch auf den Weg nach Kanada zu machen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

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