Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Manara Platz, Ramallah
Uri Avnery, 13.1.07

 

ES WAR Mord am hellerlichten Tage. Soldaten einer Undercovereinheit, als Araber verkleidet, begleitet von gepanzerten Fahrzeugen, Bulldozern und Kampfhubschraubern überfielen das Zentrum von Ramallah. Ihr Ziel war es, einen Fatahmilitanten, Rabee Hamid zu töten oder gefangen zu nehmen. Der Mann wurde verwundet, es gelang ihm aber zu fliehen.

 

Wie immer war der Platz voller Menschen. Der Manara-Platz ist das Herz Ramallahs, voller Leben, von Menschen zu Fuß und in ihren Fahrzeugen. Als den Leuten klar wurde, was da vor sich ging, fingen sie an, Steine auf die Soldaten zu werfen. Und diese antworteten mit einer wilden Schießerei in alle Richtungen. Vier Passanten wurden getötet, mehr als 30 verletzt.

 

Die routinemäßig verlogene Presseveröffentlichung der Armee meldete, dass die vier Leute bewaffnet gewesen seien. Tatsächlich? Der eine war ein Straßenverkäufer mit dem Namen Khalil Al-Bairouti, der gewöhnlich an diesem Platz heiße Getränke von einem kleinen Karren verkauft. Ein anderer war Jamal Jweelis aus Shuafat, nahe Jerusalem, der nach Ramallah gekommen war, um neue Kleider und Süßigkeiten zu einer Verlobungsfeier seines Bruders zu kaufen, die am nächsten Tag sein sollte. Als er hörte, dass sich Bulldozer auf der Straße näherten und Autos zermalmten, eilte er aus dem Laden, um seinen Wagen in Sicherheit zu bringen.

 

Das geschah vor neun Tagen. Eine „Routine“-Aktion wie viele andere, die in den besetzten Gebieten fast täglich passieren. Aber diesmal gab es internationalen Krach, weil genau an diesem Tag Ehud Olmert dabei war, sich mit dem ägyptischen Präsidenten Husni Mubarrak in Sharm-el-Sheik zu treffen. Der Gastgeber war zutiefst beleidigt. Verachten die Israelis ihn so sehr, dass sie in den Augen seines Volkes und der ganzen arabischen Welt so viel Schande über ihn bringen? Am Ende des Treffens drückte er in Olmerts Gegenwart in klaren Worten seine Wut darüber aus. Der stammelte nur ein paar nichts sagende Worte der Entschuldigung.

 

In Israel begann das übliche Spiel des Eimer-Weiterreichens, bekannt (wörtlich „den eigenen

Hintern zu decken“). Wer war verantwortlich? Wie gewöhnlich irgendjemand ganz unten in der Befehlshierarchie. Die Leute des Ministerpräsidenten hatten den Verdacht, dass der Verteidigungsminister Amir Peretz dahinter steckte, um Olmert ein Bein zu stellen. Peretz leugnete, irgendwelche Kenntnisse im voraus davon gehabt zu haben – und reichte „den Eimer“ an den Generalstabschef weiter, was darauf schließen lässt, dass er beide, Olmert und Peretz, hatte zu Fall bringen wollen. Der Kommandeur gab die Verantwortung weiter an den Generalstabschef der Mittelfront, Yair Naveh, einen Kippa tragenden General, der für seine Brutalität und seine extrem rechten Ansichten bekannt ist. Am Ende entschied man, dass es irgendein Offizier weiter unten in der Befehlskette war, der die Aktion genehmigte. Die ganze Verantwortung lag auf ihm.

 

Selbst wenn man all diesen Dementis glaubt – und ich tu das keinesfalls – so gibt die Armee ein chaotisches Bild ab, außer Kontrolle, wo jeder Offizier tun kann, was ihm passt.

 

 

ZWEI TAGE später besuchten meine Frau Rachel und ich den Platz. Es war am frühen Abend, und mit Unterbrechung nieselte es. Der Manara-Platz war wieder voller Leute. Verkehrsstaus blockierten alle sechs Straßen, die zum Platz führten.

 

Zacharia, der palästinensische Freund, der uns begleitete, war sichtlich besorgt. Er versuchte, uns davon zu überzeugen, so kurz nach dem Geschehen nicht dorthin zu gehen. Aber es geschah nichts.

 

Posters mit Arafats Antlitz hing an der Säule mitten auf dem Platz und an einigen Wänden. In einem Minimarkt gab es Fotos von Saddam Hussein. An einem der Wände konnte  ein zorniges Graffito gelesen werden: „Wir brauchen eure Hilfe nicht!“ (Von euch den Amerikanern? den Europäern? Oder euch, den Hilfsorganisationen?)

 

Die vier Steinlöwen, die um die Säule auf dem Platz liegen, sahen für mich verloren und hilflos aus. Einer von ihnen trägt eine Armbanduhr an seinem Vorderbein. Der Designer hatte sich einen Scherz erlaubt und dem Entwurf eine Uhr hinzugefügt, und die Chinesen, die den Auftrag erhalten hatten, die Löwen aus Stein zu arbeiten, machten sie genau nach diesem Entwurf.

 

Schließlich gingen wir noch in ein Cafe. Während wir dort saßen, den Kaffee genossen und von Einheimischen umgeben waren, wurde es plötzlich stockdunkel. Bevor wir uns ängstigen konnten, zündeten einige Leute um uns ihre Zigarettenanzünder an oder das Handy. Nach wenigen Minuten ging das Licht wieder an.

 

Auf dem Weg zum Hotel in einer Seitenstraße nahmen wir ein Taxi. Der Fahrer, der uns nicht als Israelis erkannte, sprach die ganze Zeit per Handy mit seinem Bruder auf Arabisch. Seine drei letzten Worte waren: „Yallah. Lehitraot. Bye!“. Yallah: „Los!“ (auf Arabisch), Lehitraot: Bis bald!“ auf Hebräisch); Bye! Auf Widersehen! (auf Englisch)

 

 

ALS WIR unsern Freunden in Tel Aviv erzählten, dass wir im Begriff waren, zu einer Konferenz nach Ramallah zu gehen, dachten sie, wir hätten nicht mehr alle Tassen im Schrank. „Nach Ramallah? Und gerade jetzt, nachdem, was dort geschehen ist?“

 

Die Organisatoren dieser Konferenz, die „Professoren für israelisch-palästinensischen Frieden“, eine internationale Gruppe von Akademikern, zögerten auch. Die Konferenz war zwar schon vor mehreren Wochen festgelegt worden, aber vielleicht wäre es klug, sie um ein oder zwei Wochen zu verschieben? War es vernünftig Dutzende von Israelis nach Ramallah zu bringen, kaum 24 Stunden nach solch einem Mord?

 

Schließlich entschied man zu Recht, dass dies genau der richtige Zeitpunkt und Ort war, die Konferenz zur angekündigten Zeit stattfinden zu lassen. Die Vertreter von 23 palästinensischen, 22 israelischen und 15 internationalen Organisationen waren für 3 Tage in einem Hotel in Ramallah untergebracht, trafen sich dort, aßen mit einander und diskutierten über das eine Thema, das alle bewegte: Was kann man gemeinsam tun, um die Besatzung zu beenden, die täglich Schrecken verbreitet wie die Mordorgie auf dem Manara-Platz?

 

Es war sogar aus noch einem Grund sehr wichtig, diese Konferenz an diesem Ort stattfinden zu lassen. Seit dem Mord an Yasser Arafat waren die Verbindungen zwischen israelischen und palästinensischen Friedenskräften auf höherer Ebene dürftig geworden. Anders als Arafat denkt Mahmoud Abbas, dass diese offensichtlich nicht so wichtig sind. Das ist einer der Gründe – einer von vielen – für den Pessimismus, der Teile des Friedenslagers infiziert hat.

(Übrigens hat Uri Dan, ein Vertrauter Sharons, nun alle Zweifel ausgeräumt, dass Arafat tatsächlich ermordet worden ist.)

 

Allein deshalb war es wichtig, dass die Konferenz stattfand. Israelis, Palästinenser und internationale Aktivisten saßen zusammen, schlugen Aktionen vor, die das gemeinsame Ziel betonten. Am zweiten Tag wurde dies noch deutlicher, als die Konferenzteilnehmer sich in mehrere Arbeitsgruppen aufteilten, wo Teilnehmer aus Tel Aviv und Hebron, Nablus und New York, Barcelona und Kfar Sava Ideen für gemeinsame Aktionen austauschten.

Es gab auch einige stürmische Debatten, doch nicht zwischen Israelis und Palästinensern, sondern über Differenzen von Meinungen, die nicht nationalen Linien folgten. Die bedeutendste war: Sollten die Hauptbemühungen Aktionen im Land oder im Ausland gewidmet werden?

 

Der Vertreter einer israelischen Gruppe behauptete mit Überzeugung, dass man nichts innerhalb des Landes tun könne, dass alle Bemühungen darauf konzentriert werden sollten, die internationale öffentliche Meinung zu gewinnen, auf der Linie des weltweiten Boykotts wie dem, der so erfolgreich gegen Südafrika gewesen war. Dagegen erklärte ausgerechnet ein palästinensischer Aktivist, dass es am wichtigsten wäre, die öffentliche Meinung in Israel zu beeinflussen, ist doch Israel der Besatzer. Auch ich behauptete, dass es das Wichtigste wäre, sich auf Bemühungen innerhalb Israels zu konzentrieren, selbst wenn Aktionen im Ausland auch sinnvoll sein können. Auch bin ich sehr gegen den Gedanken eines allgemeinen Boykotts gegen Israel, weil dieser u.a. die Öffentlichkeit in die Arme der Rechten treiben würde. (Ich unterstütze allerdings den Gedanken eines Boykotts gegen bestimmte Ziele, die klar mit der Besatzung identifiziert werden können, wie die Siedlungen, die Lieferanten für gewisse militärische Ausrüstung, Universitäten, die Filialen in den besetzten Gebieten haben usw.)

 

 

EINIGE TAGE später fand eine vergleichbare Konferenz in der Hauptstadt Spaniens statt. Doch gab es einen großen Unterschied zwischen diesen beiden Konferenzen – etwa so wie der zwischen dem Sonnenplatz in Madrid und dem Manara-Platz in Ramallah.

 

Madrid sah eine Versammlung von respektablen Persönlichkeiten, Mitgliedern

der Knesset (einschließlich Unterstützern der Regierung, die für das Blutvergießen in Ramallah verantwortlich sind, unter ihnen ein Vertreter der neo-faschistischen Partei),

zusammen mit Vertretern der palästinensischen Behörde und ihrer Kollegen aus arabischen und anderen Ländern. In Ramallah kamen die Veteranen der Kämpfer für den Frieden zusammen, Leute die ein Dutzend Mal gemeinsam in einer Wolke von Tränengas und Gummigeschossen gestanden. Eine Gruppe von Palästinensern und Israelis erschienen

am ersten Tag gemeinsam zu spät, da sie gerade direkt von einer Demonstration in Bilin kamen, wo die Armee an diesem Tag eine Wasserkanone, Tränengas und auch Gummigeschosse eingesetzt hatte.

 

Die Gäste in Madrid waren mit dem Flugzeug gekommen. Für die Gäste in Ramallah war es viel schwieriger, an ihr Ziel zu kommen. Die Israelis mussten sich mühsam durch die Kontrollpunkte winden, was auf dem Rückweg noch schwieriger war. Israelis – abgesehen von Siedlern – brechen das Gesetz, wenn sie in die besetzten Gebiete reisen. Aber für die Palästinenser war es noch zehn Mal schwieriger, nach Ramallah zu kommen. Ein Gast aus Nablus erzählte uns, dass er nachts um 2 Uhr das Haus verlassen habe, um beizeiten um 11Uhr die Konferenz zu erreichen. Der Gast aus Tubas, nahe Nablus, verbrachte acht Stunden auf der Straße und an den Kontrollpunkten – viel länger als man für einen Flug von Tel Aviv nach Madrid benötigt.

 

Über die Madridkonferenz wurde täglich ausführlich in den israelischen Medien berichtet. Die Konferenz in Ramallah wurde nicht mit einem Wort in israelischen Zeitungen, im Fernsehen oder Radio erwähnt – abgesehen von einem Satz in der Klatschkolumne von Maariv, die besagte, Uri Avnery lebe vorübergehend in Ramallah.

 

 

DIE MADRID-Konferenz war hauptsächlich als Beweis relevant, dass israelische

und palästinensische Politiker nach allem, was geschehen ist, doch zusammensitzen können. Welche Bedeutung hatte das Treffen in Ramallah?

 

In der Vergangenheit hatte ich an einigen ähnlichen Konferenzen teilgenommen, die keine Früchte trugen. Auch diesmal sind die Hindernisse enorm. Aber mehr denn je ist klar, dass es notwendig ist, gegen die Besatzung anzukämpfen, und dass die Aktion gemeinsam, konsequent und gut durchdacht ausgeführt werden müsse.

 

In fünf Monaten wird die Besatzung 40 Jahre alt – vielleicht das längste militärische Besatzungsregime in der Welt überhaupt. Bei der Konferenz gab es eine allgemeine Übereinkunft, dass alle Kräfte in einer großen öffentlichen Kampagne konzentriert werden müssen, um dieses schändliche Datum zu markieren, die Aufmerksamkeit auf die Ungerechtigkeiten der Besatzung zu lenken, auf den Schaden, den diese nicht nur den Palästinensern, sondern auch den Israelis zufügt, um die Grüne Linie wieder ins Bewusstsein der Menschen zurückzubringen, gegen die Straßensperren und die Annexionsmauer und für die Entlassung der Gefangenen auf beiden Seiten. Zu diesem Zweck entschied die Konferenz, „eine israelisch-palästinensisch-internationale Koalition zur Beendigung der Besatzung“ zu gründen.

 

Die Fortsetzung wird von der Willenskraft, dem Mut und dem Engagement aller Friedenskräfte abhängen und ihrer Fähigkeit, auch über Straßensperren, Mauern und Zäune hinweg zusammenzuarbeiten, deren Ziel es u.a. ist, genau solch eine Zusammenarbeit zu verhindern.

 

Die Zeit drängt. Vielleicht trägt deswegen einer der Löwen auf dem Manara-Platz eine Uhr.

 

(Aus dem Englischen Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

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