Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

 

Die drei Geschmolzenen
Uri Avnery, 29. August 2015
 


 

ICH MUSS gestehen, Mosche „Bogi“ Ya‘alon  steht nicht an der Spitze  meiner Lieblingspolitiker. Der frühere  Stabsarmeechef der Armee und gegenwärtige Verteidigungsminister war für mich nur ein Lackai von Netanjahu  und ein  eindimensionaler Militarist. Viele Leute nennen ihn einen „Bock“, ein nicht gerade schmeichelhaftes  deutsch-jiddisches Wort  für einen Ziegenbock.

Yuval Steinitz, der gegenwärtige Minister, von dem ich nicht weiß, für was  er zuständig ist, steht auch nicht auf der Liste der Politiker, die ich bewundere. Auch er schien mir einer von Netanjahus Dienern zu sein, ohne eine eigene erkennbare Persönlichkeit.

Selbst der frühere Armee-Stabschef Gabi Ashkenasi gehörte nicht zu meinen ultimativen Helden. Als er ernannt wurde,  behaupteten einige arglistige Leute, dass er seine Beförderung seinem orientalischen Ursprung zu verdanken habe, da der Verteidigungsminister zurzeit auch orientalischen Ursprungs war. Ashkenasis Vater stammte aus Bulgarien, seine Mutter aus Syrien. Der damalige Verteidigungsminister  Shaul Mofaz war aus dem Iran. Ashkenasi war verantwortlich in einem der Kriege gegen den Gazastreifen. Er war und blieb populär.

Jetzt  bewundere ich alle drei, ja, mehr noch, ich bin allen drei zu tiefst dankbar.

WIE KOMMT es, dass sich dies so verändert hat?

Es wurde durch einen anderen früheren Stabschef der Armee verursacht, Ehud Barak.  (Falls dies den Eindruck macht, dass Israel  von  früheren Stabschefs wimmelt, dann ist dies eine Übertreibung. Aber wir sind tatsächlich reichlich mit ihnen ausgestattet.)

Er wuchs in einem Kibbuz auf. Da er ein ziemlich dicker Junge ohne athletische Fähigkeiten war, und dazu noch Klavier spielte; war sein Leben dort nicht einfach. Als er einberufen wurde, wie jeder sonst, schien er weit davon entfernt zu sein, eine militärische Karriere zu machen.

Aber ein älterer Kommando-Offizier bemerkte seine Intelligenz und entschied sich, ihn voranzubringen. Er akzeptierte ihn in seiner exklusiven Einheit – dem  renommierten „Generalstabs-Kommando“, wo er, wegen seiner physischen Tapferkeit und seiner hervorragenden Intelligenz schnell aufstieg.

Schon früh machte mich ein hochrangiger Offizier auf ihn aufmerksam.

„Beobachte Barak“, riet er mir, „Er ist äußerst intelligent, er wird eines Tages Stabschef werden!“.

Jahre später erhielt ich überraschend einen Telefonanruf. In jener Zeit war ich der Herausgeber eines bekannten Nachrichtenmagazins und ein Mitglied der Knesset,  doch zutiefst verabscheut vom Establishment. Mir wurde gesagt, General Barak, der stellvertretende Stabschef, lade mich zu einem Gespräch in sein Büro ein.

Ich fragte mich, was wohl der Grund dafür sein könnte – aber es gab keinen Grund. Der General wollte nur ein Gespräch mit mir haben.

Also sprachen wir über eine Stunde und trafen auf ein Thema von gemeinsamem Interesse: Militärgeschichte. Seit dem 2. Weltkrieg war dies mein Hobby gewesen (Einige Leute machten sich einen Spaß daraus: ich wäre der einzige militaristische Pazifist, den sie kennen).  Wir sprachen über den 30jährigen Krieg und andere  Feldzüge und ich war beeindruckt. Er kannte den Stoff und war offensichtlich eine intellektuelle Person – Qualitäten, die bei  einem unteren Offiziers-Korps selten sind , das eher zum Pragmatischen tendiert.

Danach traf ich ihn kaum mehr. Als Ministerpräsident enttäuschte er mich, die Camp David-Konferenz warf er über den Haufen  und bei der folgenden Wahl wurde er von Netanjahu geschlagen.

JETZT TAUCHTE er wieder auf, da er begann, Geheimnisse auszuplaudern.

Es scheint, dass Barak seine Memoiren geschrieben hat. Am Vorabend der Veröffentlichung hat er ein Interview gegeben, in dem er intimste Details aus Regierungsdiskussionen verriet. Das Thema: ein Angriff auf die Nuklearanlagen des Iran.

Nach Barak hatten drei zentrale Mitglieder der Regierung  - Netanjahu, Barak und der Außenminister Avigdor Lieberman entschieden, 2009 der israelischen Luftwaffe den Auftrag zu geben, die iranischen Einrichtungen zu zerstören - eine sehr gewagte und komplizierte Operation.

Um diese Entscheidung zu treffen, benötigten sie aber die Empfehlung des Militärs und einen offiziellen Beschluss der „acht“ – ein inoffizielles Komitee der acht wichtigsten Minister. Nach israelischem Gesetz ist die Regierung als Ganzes der Befehlshaber der bewaffneten Kräfte. Die Regierung hat diese Macht dem „Kabinett“ übertragen, einem eingeschränkten Forum. Diese Körperschaft  hat inoffiziell ein noch kleineres Komitee, die „Acht“ ermächtigt.

2009 entschieden die drei führenden Minister  - Netanjahu, Barak und Lieberman – dass die Zeit gekommen wäre, den Iran anzugreifen. Es war eine momentane Entscheidung, aber im letzten Augenblick informierte Ashkenasi sie, dass das Militär nicht bereit wäre. Die Angelegenheit musste aufgeschoben werden.

Im darauf folgenden Jahr versuchten es die drei noch einmal. Dieses Mal war die Situation noch günstiger. Der Stabschef informierte sie  - wenn auch in ziemlich widerwilligen Worten – dass das Militär bereit wäre. Die acht mussten entscheiden.

Vier Mitglieder waren dafür. Zwei, beide Likud-Mitglieder, waren dagegen. So blieben nur zwei: Ya’alon und Steinitz. Netanjahu  versuchte, sie zu überzeugen. Beide waren ihm persönlich gegenüber loyal. Netanjahu sprach ausführlich mit jedem  einzelnen, und dann brachte er die Operation zur Abstimmung.

Zu Baraks äußerster Überraschung und Empörung stimmten diese beiden Minister im wichtigsten Augenblick dagegen. In Baraks Sprache „sie schmolzen dahin!“

Ohne eine Mehrheit  - vier gegen vier  - konnte nicht entschieden werden.  Das welterschütternde Ereignis fand nicht statt.

Ein Jahr später wurde das Thema noch einmal vorgebracht. Aber dieses Mal gab es ein anderes Hindernis: gemeinsame Manöver der israelischen und der US- Armee waren im Gange. In solch einer Situation war ein Angriff unmöglich, da es die USA angeklagt haben würde.

So verging die Gelegenheit. Die Diplomatie (in Israel fast ein Schimpfwort) übernahm das Problem.

ALS BARAK diese Geschichte beim Interview erzählte, klagte er die beiden Schwächlinge Ya‘alon und Steinitz an, wie auch das Obere Armeekommando wegen dieser Kette von Ereignissen. Für ihn war es eine Feigheit vor dem Feind.

Eine wütende Debatte brach in Israel aus. Wie es in unserm Land üblich ist, ging es dabei um zweitrangige Details, als ob man die Hauptsache vermeiden wolle.

Punkt 1: Wie konnten diese super-geheimen Geschichten überhaupt veröffentlicht werden? In Israel haben wir eine sehr strenge militärische Zensur. Ihre Regeln zu brechen, kann einen ins Gefängnis bringen. Doch alle, die in diese Veröffentlichung verwickelt waren, behaupteten, dass der Zensor dies erlaubte.

Wie? Warum? Einzelheiten aus der innersten Arbeit  des Oberkommandos der Armee und den geheimsten Kabinettberatungen?

Punkt 2: War Netanjahu wirklich so vollkommen mit dem Angriff engagiert? Hat er wirklich den höchsten Druck auf seine ihm am meisten ergebensten Minister ausgeübt, um sie dahin zu bringen, auf die für ihn richtige Weise zu stimmen?

Netanjahu hat praktisch seine ganze politische Karriere auf die Zerstörung der iranischen Bombe gesetzt. Er hat viele Male erklärt, dass die reine Existenz Israels davon betroffen sei. Wie konnte er es zulassen, dass die privaten – moralischen und anderweitigen - Betrachtungen zweier Minister, die er wahrscheinlich nicht besonders schätzt, die reine Existenz aufs Spiel setzt?

Ich habe einen heimlichen Verdacht, dass Netanjahu seine eigenen geheimen Zweifel über die Operation hatte und war unbewusst eher erleichtert, dass sie von seinen Untergeordneten zunichte gemacht wurde.

ABER DIE wirklichen Fragen sind viel konsequenter. Falls die beiden Minister nicht  „geschmolzen“ wären, was wäre dann geschehen?

Meiner Meinung nach eine Katastrophe.

Falls die Armee (die in Israel die Luftwaffe einschließt) solch böse Vorahnungen hatte, hatte sie wahrscheinlich einen guten Grund. Um diesen Job zu tun, hätten die Flugzeuge dorthin gelangen müssen, die genauen Orte feststellen, und die verschieden verteilten Untergrund-Nuklearanlagen  treffen und zerstören und sicher wieder zurückkommen. Keine einfache Aufgabe.

Wir vermuten, dass wir eine ausgezeichnete Luftwaffe haben, so gut wie auch die Geheimdienstagenturen. Trotzdem wäre es eine sehr riskante Sache gewesen.

Wie kommt man hin? Entweder wäre es der lange Weg rund um die arabische Halbinsel zum Persischen Golf gewesen oder der direkte Weg über Jordanien oder Syrien und Irak oder über die Türkei und vielleicht die früheren Sowjetrepubliken. All dies, ohne vom Iran  und seinen Verbündeten entdeckt zu werden.

Ist man erst nahe an den Zielen, muss man die genauen Untergrund-installationen finden und sie zerstören, während man intensiven Luftraketen und Artilleriebeschuss ausgesetzt ist. Falls es Verluste gibt, was tut man mit ihnen? Sie dort lassen?

Und der Weg zurück  könnte noch schwieriger  als der Hinweg sein.

 

UND DAS  ist nur die militärische Seite, die Seite die offensichtlich Ashkenasi  und seine Offiziere  abgeschreckt haben.

Und was ist mit den politischen Konsequenzen?

Der Iran würde sicherlich die US und ihre arabischen Verbündeten angeklagt haben. Die erste Reaktion würde das Blockieren der Hormuz-Meerenge gewesen sein, die enge Durchfahrt, durch die fast alles Saudi-arabische  Öl und das der andern Golfstaaten, des Irak und des Iran, fließt. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft würde katastrophal mit unvorstellbaren Preiserhöhungen sein.

Raketen aller Arten und Ursprünge  würden vom Iran, Hisbollah und der Hamas auf Israel herabregnen. Das Leben von uns allen würde in Gefahr sein. Da ich ganz nah am Oberkommando der Armee lebe, im Zentrum von Tel Aviv, könnte ich dies nicht geschrieben haben.

Die ganze Region als auch die Weltwirtschaft würden in ein Chaos geraten sein, für das jeder Israel anklagen würde. Und das würde nur der Anfang sein.

 

ALSO BIN ich  Ya’alon, Steinitz und Ashkenasi  zu tiefst dankbar.

Es tut mir sehr leid, was ich über Euch in der Vergangenheit  gedacht habe. Jetzt  denke ich ganz das Gegenteil.  Danke

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs), vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

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