Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 Unser Obama
Uri Avnery, 1.11.08

 

IN DREI TAGEN, so scheint es, wird das Unglaubliche geschehen: Im wichtigsten "weißen" Staat der Welt wird ein schwarzer Präsident gewählt werden.

 

143 Jahre nach dem Mord an Abraham Lincoln, der die Sklaven befreite, und 40 Jahre nach dem Mord an Martin Luther King, der den Traum träumte (I have a dream…“) wird eine schwarze Familie ins Weiße Haus einziehen.

 

Das wird enorme Auswirkungen in die verschiedensten Richtungen haben. Eine davon ist eine elektrisierende Botschaft an einen weltweiten Orden, dem ich angehöre: Der Orden der Optimisten.

 

 

WODURCH unterscheiden sich die Optimisten von den Realisten? Hier meine Definition: Der Realist sieht die Realität, wie sie ist. Der Optimist sieht die Realität, wie sie sein könnte.

 

Antonio Gramsci, der kommunistische italienische Denker, sprach vom "Optimismus des Willens und Pessimismus des Intellekts". Damit bin ich nicht einverstanden. Es stimmt schon, wer die Weltgeschichte kennt, wird leicht zum Pessimisten. Zu jeder pessimistischen Lektion gehört aber auch eine optimistische Lektion (und, zu meinem Leidwesen, auch umgekehrt).

 

Ein Jahr, bevor Hitler an die Macht kam, glaubten viele nicht daran, dass so etwas überhaupt geschehen könnte. Es geschah aber, und der menschlichen Geschichte wurde eines ihrer düstersten Kapitel hinzugefügt. Andererseits glaubte kaum jemand ein Jahr vor dem Fall der Mauer in Berlin, dass so etwas zu seinen Lebzeiten passieren könne. Trotzdem passierte es.

 

Anfang 1947 glaubte kaum ein Mensch, dass innerhalb eines Jahres der Staat Israel entstehen würde. Genauso glaubte Anfang 1947 kaum jemand, dass sich eine Nakba ereignen könne. Aber sie hat sich ereignet.

 

David Ben-Gurion pflegte zu sagen, die Fachleute wüssten immer, was schon gewesen sei, nie, was kommen würde. Das stimmt nicht unbedingt. Die Science-Fiction-Schriftsteller haben vieles vorausgesehen. Auch bei uns hat es Schwarzseher gegeben, die prophezeit haben, was Israel geschehen würde, wenn es weiter den Weg gehe, den es geht. Im Prinzip aber stimmt es: Fachleute analysieren die bestehende Situation und neigen zur Annahme, sie bestehe auch in der Zukunft. Die Zukunft aber wird von Menschen gemacht und ist deshalb unvorhersehbar.

 

In einer Welt, in der ein Mensch wie Barack Hussein Obama wie aus dem Nichts erscheinen kann und innerhalb weniger Jahre die Spitze der Weltpolitik erreicht – ist nichts vorhersehbar, drum ist alles möglich. Wie es bei uns in der alten  jüdischen Maxime (Mischna) geschrieben steht: „Alles ist möglich, und die Erlaubnis ist gewährt“.

 

Allen Optimisten der Welt muss die Wahl Obamas Folgendes sagen: Ja, wir können's. Alles ist möglich. Das Gute wie das Schlechte liegt in unserer Hand. Und wenn ihr wollt, wie Herzl sagte, ist es kein Märchen.

 

 

DAS ERINNERT mich an den Deutschen, den Franzosen, den Engländer und den Juden, die alle beschließen, sich des Themas „Elefanten“ anzunehmen. Der Deutsche fährt nach Afrika, kehrt nach zehn Jahren zurück und schreibt ein Werk von fünf Bänden: "Ein Vorwort zur  allgemeinen Einführung über die Ursprünge der  afrikanischen Elefanten". Der Franzose kehrt nach einem halben Jahr zurück und bringt ein nettes kleines Büchlein heraus: "Das Liebesleben der Elefanten". Der Engländer braucht eine Woche, um dann die Broschüre: "Wie jagt man Elefanten?" zu veröffentlichen. Der Jude bleibt zu Hause und beginnt einen Essay mit dem Thema: "Der Elefant und die jüdische Frage". 

 

In den letzten Wochen fragten sich Juden in den USA und in Israel: Ist er gut für die Juden?

 

Eine der Antworten kam von den amerikanischen Staatsbürgern in Israel, die schon gewählt haben. Nach Presseberichten sind fast alle jüdisch, die meisten orthodox, und die Mehrheit gab ihre Stimme John McCain. Ein Weißer, Nachfolger des guten George Bush; dem kann man vertrauen.

 

Das offizielle Israel tut sich schwer damit, seine Furcht vor Obama  zu verbergen. Ein Schwarzer. Ein Mann, dessen  Großvater  Muslim war , dessen mittlerer Name  Hussein ist, eine unbekannte Größe: Furcht erregend.

 

Obama seinerseits setzte alles in Bewegung, um zu beweisen, er werde ganz genau wie seine Vorgänger die israelische Regierung unterstützen. Er warf sich vor der AIPAC (American-Israel-Public-Affairs-Committee) in den Staub. Er umgab sich mit den jüdischen Beratern Bill Clintons und ließ durchblicken, sie würden in seiner zukünftigen Regierung  dieselben Positionen erhalten. Aber wer glaubt denn schon einem Wahlversprechen? Wahrscheinlich ist es so gut wie nichts wert – (so viel wert wie eine Knoblochschale.)

 

Manche glauben allerdings solchen Versprechungen. Ich erhielt eine e-mail aus Großbritannien: "Also sollen anstelle der jüdischen Neo-Kons in Washington Clintons jüdische Neo-Zionisten herrschen. Wo zum Teufel ist der Unterschied?"

 

Aber das offizielle Israel  ist voller Angst. Im offiziellen Fernsehkanal wurde offen Propaganda für McCain gemacht (während der Kommentator Nitzan Horovitz auf Kanal 10 begeistert für Obama plädierte). Ein höherer Regierungsbeamter ließ die (richtige oder falsche) Information an die Tageszeitung "Haaretz" durchsickern, Nicola Sarkozy habe sich über die schreckliche Unerfahrenheit Obamas geäußert – eine Aussage, die McCain Munition für den Kampf um die Stimmen von Juden in Florida liefern sollte. Und der israelische Botschafter in Washington, Salai Meridor vom rechten Flügel, verstieg sich zu einer wahrhaft skandalösen Geste. Er fuhr frühmorgens in eine entfernte Stadt, um dort (ausgerechnet!) Sara Palin zu treffen.

 

 

ALSO: IST er "gut für Israel"? Das muss man wohl, auf jüdische Art, mit einer Gegenfrage beantworten: "Für welches Israel?" Es gibt mehr als ein Israel, so wie es mehr als eine USA gibt.

 

George Bush, unser ergebener Freund, verriet höchstpersönlich seine "Vision" und erlaubte Ariel Sharon, die Siedlungsblöcke umfassend zu erweitern, deren jeder einzelne eine tödliche Tretmine auf dem Weg zum Frieden darstellt. Er hinderte Israel daran, Frieden mit Syrien zu machen, das er zur "Achse des Bösen" zählte. Seine Invasionen in den Irak und nach Afghanistan und seine kriegerische Einstellung dem Iran gegenüber gaben dem anti-israelischen islamischen Fundamentalismus neuen Schwung und führten so zu der schleichenden Beherrschung des Libanon durch die Hisbollah und zum Erstarken  der Hamas in Palästina. Kein Wunder, dass Osama Bin Laden zu Allah für den Sieg McCains betet. (Vielleicht McCains letzte Hoffnung.)

 

Wer solche Freunde hat, braucht wirklich keine Feinde.

 

Bushs Vorgänger Bill Clinton, auch so ein großer Freund Israels,  half Ehud Barak nach Camp David, die Lüge  zu verbreiten :  "Ich habe nichts unversucht gelassen; ich habe ihnen alles, was sie wollten, angeboten; Arafat  hat meine großzügigen Angebote abgelehnt; wir haben keinen Partner für den Frieden" . Dieses Mantra fügte dem israelischen Friedenslager schlimmen Schaden zu. Bis heute hat es sich davon  nicht erholt. Zur selben Zeit wurden die Siedlungen in rasendem Tempo vergrößert, und zwar mit dem Wissen und der stillschweigenden  Billigung  der Regierung Clinton. Kein Wunder: Alle Angelegenheiten im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt wurden bei Clinton von einer Gruppe jüdischer Zionisten bearbeitet; nicht der Schatten eines Arabers wurde zugelassen.

 

Es gibt auch Leute, die diejenigen, die in Jerusalem Obama  fürchten, beruhigen. Sie sagen: Auch wenn er etwas ändern will, er kann's nicht. Die Unterstützer des [offiziellen] Israel beherrschen die demokratische Partei, die sogar bei diesen Wahlen die Unterstützung und großzügigen Spenden der jüdischen Wähler genießt. So werden sie den neuen Kongress genau wie den alten in der Hand haben. Auch in Zukunft gilt: Wer nur zu 100 % die israelische Politik unterstützt anstatt zu 110 %, hat schon politisch Selbstmord begangen.

 

 

ALL DAS ist natürlich richtig. Trotzdem wage ich zu hoffen, dass Obama sich als Freund des anderen Israel zeigt, des Israel, das den Frieden sucht.

 

Er hat den Wandel versprochen. Ich glaube, das ist für ihn keine leere Parole, sondern von tieferer Bedeutung, etwas für ihn Wesentliches.

 

Was diese Woche passieren wird, ist nicht nur der Wechsel von einer Partei zur anderen, wobei die Unterschiede zwischen den beiden nicht besonders groß sind. Hier kommt ein Mann, der nicht nur fähig, sondern offenbar auch willens ist, die Dinge aus dem Alltagstrott zu holen und von Neuem zu betrachten.

 

So etwas passiert manchmal in den USA, und darin sind sie anderen Demokratien, besonders der unseren, überlegen. Ein neuer Mann kommt ans Ruder, und wie bei der Drehung eines Kaleidoskops  ändert sich das gesamte Bild.

 

Vom nationalen Interesse der USA her betrachtet, ist der "erweiterte Mittlere Osten" kein zweitrangiger Schauplatz. Er ist einer der wichtigsten, mit dem sich die neue Regierung von Anfang an befassen muss. Auf diesem Gebiet sind auch die katastrophalen Fehlschläge der Bush-Regierung am sichtbarsten.

 

Wenn Obama und seine Leute – und ich hoffe, er wird mit neuen Leuten arbeiten und nicht mit dem abgetakelten Clinton-Team – sich mit diesem Gebiet befassen, müssten sie zu dem offen sichtbaren Schluss gelangen, dass der Hass den USA gegenüber, der von Marokko bis Pakistan wächst und gedeiht, untrennbar mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt verbunden ist. Mit diesem Stoff werden die Brunnen vergiftet, mit dieser Karte trumpfen der sunnitische Bin-Laden und der schiitische Ahmadinejad auf. Zu diesem Schluss sind schon, man erinnert sich, die Herren James Baker und Lee Hamilton in ihrem parteiübergreifenden Bericht gelangt, den Bush in den Papierkorb geworfen hat.

 

Aus diesem Schluss folgt noch einer: Es liegt in amerikanischem Interesse, in diesem Gebiet das Blatt zu wenden und tatsächlich nach israelisch-palästinensischem, israelisch-syrischem, israelisch- gesamtarabischem und vielleicht sogar israelisch-iranischem Frieden zu streben. Dieser Schluss hat sich schon am Tag nach dem 11.September aufgedrängt. Damals habe ich die Meinung geäußert, das Ereignis stehe vor der Tür und zwar als unweigerliche Konsequenz des Geschehenen. Ich hatte mich getäuscht. Bush und die Bushisten gingen genau den umgekehrten Weg und verschlimmerten die Situation um ein Vielfaches. Ich hoffe, jetzt passiert es.

 

Mit anderen Worten: Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Obama weiter Israel unterstützt, aber nicht das Israel der Raufbolde, der Betrüger und Scheinheiligen, derer, die so tun, als fänden hier Friedensverhandlungen statt, während sie gleichzeitig die Siedlungen erweitern, die Unterdrückung in den besetzten Gebieten verschlimmern und von der Bombardierung des Iran schwafeln. Nicht das Israel soll der neue Präsident unterstützen, sondern das Israel, das bereit ist, Frieden zu schließen, den Preis des Friedens zu bezahlen, das nach einer amerikanischen Initiative hungert, die der Friedensinitiative die entscheidende Zündung beschert.

 

 

OBAMAS BERATER könnten nun fragen: Tja, aber wo ist die israelische Führung, die sich auf solch eine Initiative einlässt?

 

Wo ist der israelische Obama?

 

Darauf könnten wir nur mit peinlichem Schweigen antworten. Für solch eine Aufgabe haben wir keinen einzigen Kandidaten aufzuweisen.

 

Ein Optimist hätte hier eine Antwort: Erst neulich hattet ihr auch noch keinen Obama. Er kam, weil etwas in den Tiefen der "nationalen Seele" der USA passiert ist. Es gärte die Hoffnung, und der Wunsch nach jemandem wurde stärker, der in der Sprache der Hoffnung, der Kühnheit, des Wandels sprechen würde. Er kam, und eine vorher gleichgültige Öffentlichkeit folgte ihm mit Begeisterung. Außerdem war die Situation ziemlich schlecht, und es war klar, dass die alte Richtung noch schlechteren Zeiten entgegensieht.

 

Auch bei uns kann so etwas passieren. Unser Obama kann plötzlich auftauchen, wenn er gebraucht wird. Wenn den Leuten all die visionslosen, mutlosen Politiker, die sich hier um die Posten drängen, endlich zum Hals heraushängen. Wenn der Wunsch nach Änderung der Richtung so stark wird, dass er vom Nörgeln beim Abendbrot am Wochenende zum Ergreifen von Maßnahmen wird. Dann könnte sich herausstellen, dass auch wir eine Jugend haben, dass auch bei uns eine gleichgültige Öffentlichkeit in der Lage ist, sich grundlegend zu ändern.

 

Obamas Sieg in den USA kann dem Auftauchen eines Obama bei uns den nötigen Anstoß verleihen, vorzugsweise einem genauso charmanten. Der Sieg in Amerika kann für uns, in Anlehnung an die Worte unseres Dichters Chaim Nahman Bialik bedeuten: („Wenn es Gerechtigkeit gibt, dann möge sie bald erscheinen“) -  Wenn in Israel ein Obama ist, so möge er sofort erscheinen!

 

(dt. Gudrun Weichenhan-Mer und Anneliese Butterweck , vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

 

 

 

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