Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Uri Avnery, 30.8. 06

 

EHUD OLMERT hat einen  überzeugenden Beweis für den großen Sieg über Hassan Nasrallah gefunden: „Ich kann mich  in meinem Lande  frei bewegen – Nasrallah versteckt sich in einem Bunker!“

 

Man sagt, dass „der Stil den Mann ausmacht“ und mit diesen Worten zeigt Olmert  seine Qualität (oder das Fehlen derselben). Im  Augenblick stehen Dutzende von israelischen Flugzeugen und Hubschraubern bereit, Nasrallah zu töten, sobald er sich zeigt. Nasrallah hat kein einziges Flugzeug, keinen einzigen Hubschrauber, um Olmert zu töten.  Die ungeheure materielle Überlegenheit der israelischen Armee über eine Guerilla-Organisation ist keine Errungenschaft Olmerts, aber die Fähigkeit der Hisbollah, den  massiven Angriff unserer Armee zu überleben. ist sicher Nasrallahs Verdienst.

 

Nebenbei, warum sollte Nasrallah im Sinne  haben, Olmert  zu töten? Er ist eher daran interessiert, dass Israel von einem  gescheiterten Politiker geführt wird, der seine Inkompetenz bewiesen hat und von dem die meisten Israelis sagen, er solle doch gehen.

 

Ein Zyniker mag sagen: Nasrallah möchte, dass Olmert bleibt, und deshalb beeilte er sich, ihm zu Hilfe zu kommen. Denn während jeder in Israel davon überzeugt ist, dass Olmert elendiglich gescheitert war, sagte Nasrallah in dieser Woche während eines Interviews: „Wenn ich gewusst hätte, dass Israel so reagieren würde, wie es reagierte, dann hätte ich nicht die zwei Soldaten gefangen nehmen lassen.“

 

Wie erwartet, haben Olmert  und seine Leute diesen Satz zu seinen Gunsten ausgelegt: Seht, Nasrallah entschuldigt sich! Das beweist, dass er geschlagen wurde! Also hat Olmert trotz allem gewonnen.

 

 

ABER DIE meisten Israelis  nehmen dieses dumme Geschwätz nicht ernst. Sie sind davon überzeugt, dass wir den Krieg nicht gewonnen haben, dass die Macht der Abschreckung der israelischen Armee beschädigt wurde, dass die libanesische Armee und die internationale Truppe, die an der Grenze aufgestellt werden nicht  für uns den Job erledigen werden, an dem unsere  eigene Armee gescheitert ist.

 

Was sollte also getan werden, wenn die Öffentlichkeit glaubt, von einer Gruppe inkompetenter Politiker und militärischer Führer regiert zu werden?

Das ist im Augenblick die große Frage, die die ganze Nation beschäftigt. Ein paar Dutzend  Reservesoldaten  und Zivilisten demonstrierten gegenüber dem Büro des Ministerpräsidenten, andere saßen zu Hause und meckerten. Sie wissen, dass Olmert, Peretz und Halutz entfernt werden müssen. Aber wie kann das ausgeführt werden?

 

Das Naheliegendste wäre, auf die Straße zu gehen und  zu demonstrieren. Wenn Hundert- tausende die Plätze füllen würden, würde Olmert vielleicht zurücktreten, wie es Golda Meir zu ihrer Zeit  tat. Doch Olmert ist nicht Golda, und  auch Golda klebte  ein halbes Jahr nach ihrer Niederlage im Yom-Kippur-Krieg  noch an ihrem Amtssessel. Doch wo sind die Hunderttausende?

 

Eine andere Möglichkeit wäre, eine staatliche Untersuchungskommission  zu ernennen, die das Trio entlassen könnte. Das wäre gut, sogar sehr gut, ist aber  schwierig. Nach dem Gesetz kann nur die Regierung beschließen, solch eine Kommission zu ernennen, und nur die Regierung  kann über den Inhalt der Untersuchung entscheiden. Erst wenn solch eine Entscheidung getroffen wurde, geht die Sache an den Präsidenten des Obersten Gerichtshofs, der dann über die Zusammensetzung der Kommission entscheidet.

 

Solch eine Untersuchung braucht natürlich ihre Zeit. Bevor sie jemanden wegen Versäumnissen anklagt, muss sie ihn warnen und ihm gestatten, von einem Anwalt vertreten zu werden, Zeugen im Kreuzverhör zu vernehmen und Dokumentationen  anzufordern – und das ist ein langsamer Prozess. In der Zwischenzeit regieren die Inkompetenten weiter und beginnen womöglich  noch einen Krieg, um uns den letzten vergessen zu lassen. Selbst wenn die Kommission einen Zwischenbericht herausgibt, würde  allein dies wenigstens ein halbes Jahr dauern.

 

Aber Olmert & Co sind nicht bereit, dies zu riskieren. Deshalb ernannten sie in dieser Woche zwei Untersuchungskomitees, die keine staatlichen Untersuchungskommissionen sind und die ihnen erlauben,  ihre  Mitglieder zu ernennen. Kein Untersuchungskomitee wird die Entlassung der Leute fordern, die es ernannt haben.

 

 

GIBT ES NOCH einen anderen Weg, sie loszuwerden?

 

Das  Einfachste wären Neuwahlen. Doch  auch das ist nicht so einfach, wie es klingt. Nur die Knesset kann das entscheiden, was bedeuten würde, dass sich die Knessetmitglieder selbst entlassen müssten. Dafür bestehen herzlich wenig Aussichten!

 

So wie die Dinge im Augenblick liegen, würde außerdem, wenn  Wahlen in der gegenwärtigen Situation stattfinden würden, die Rechten gewinnen. Die Stimme des Friedenslagers war während des Krieges  vollkommen ausgeschaltet und auch jetzt  hat sie keinen Platz in den Medien. Die Folge davon ist, dass die  gehörte Kritik am Krieg  fast nur aus dem rechten Lager kommt. Die Öffentlichkeit fragt nicht: Warum haben wir diesen Krieg begonnen? Sie fragt: Warum haben wir nicht gesiegt? Und sie antwortet: die korrupten Politiker haben der Armee nicht erlaubt zu siegen. Eine neue Regierung ist nötig, eine rechte und patriotische, um die Armee zu rehabilitieren und noch einen Krieg zu beginnen, der den Job zu Ende bringt.

 

Eine neue Regierung ohne Wahlen in der Knesset einzusetzen, würde dasselbe Resultat zeigen, weil die einzige Alternative zur augenblicklich bestehenden eine Koalition wäre, die den Likud einschließen würde und wenigstens eine der beiden  faschistischen Parteien. Nicht erfreulich.

 

Eine andere Möglichkeit:  die augenblickliche Koalition im Amt zu lassen und nur Olmert und Peretz zu ersetzen. Doch wie? Durch eine Revolte in der Kadima-Partei, die Olmert  ersetzt, und eine Revolte in der Labor, die Peretz ersetzt. In der Labor gäbe es solch eine Möglichkeit. Aber wer wird in der Kadima, einer  fiktiven Partei, die keinerlei Parteiinstitutionen hat, revoltieren?

 

Also: in der Theorie gibt es mehrere Optionen  - und alle sind  schlecht. Dies spaltet das „Protestlager“. Einige Protestierende verlangen um jeden Preis eine staatliche Untersuchungskommission. Andere wollen, dass die Dreierbande– Olmert, Peretz und Halutz – ohne Untersuchung zurücktreten. Was die beiden Gruppen vereint,  ist ihre Unterstützung durch die extreme Rechte und besonders durch die Siedler, die – nach der besten Tradition der Erfinder der „Dolchstoßlegende“ nach dem 1. Weltkrieg – erklären: „Die verräterischen Politiker haben der siegreichen  Armee einen Dolch in den Rücken gestoßen.“

 

Nebenbei bemerkt, ist die Zahl der Demonstranten sehr viel kleiner als die Tausende, die das Friedenslager mitten im Krieg mobilisierte, um gegen diesen Krieg zu protestieren.

 

 

WAS WIRD also geschehen? Man kann nur mit dem Sprichwort antworten: „Die Kunst der Prophetie ist schwierig, insbesondere  was die Zukunft betrifft.“

 

Man weiß im Augenblick gar nicht, was sich in der nächsten Zukunft ereignen wird. Aber es lohnt sich, darüber nachzudenken, welche Auswirkung der Krieg  auf  Dauer auf die öffentliche Meinung  haben wird.

 

Samson, der Held, sah einen Bienenschwarm, der in einem Löwenkadaver  Honig machte. Er sagte: „Süßigkeit ging aus vom Starken“ (Richter 14)

(Das war derselbe Samson, der von den Philistern entführt wurde und der der 1. Selbstmordattentäter  in der Geschichte dieses Landes wurde.) Könnte dieser Satz sich auch in unsern Zeiten  erfüllen?  Könnte  aus diesem entsetzlichen Krieg noch etwas Gutes  hervorgehen?

 

Vielleicht. Im Augenblick bringt dieser Krieg in Israel nur Gefühle der Angst,  der Frustration, Beschimpfung und Demütigung hervor: Warum können wir  eine kleine „Terror-Organisation“ nicht besiegen? Unsere politischen Führer haben sich als dumm erwiesen, unsere militärischen Führer als inkompetent. Die Dinge müssen in Ordnung gebracht werden.

 

Ich glaube jedoch, dass sich in der öffentlichen Meinung langsam eine neue Überzeugung breit machen wird: Der Krieg zeigt, dass die Zeit der leichten Siege vorbei ist. Dass  in jedem neuen Krieg unser Hinterland mit betroffen sein wird; dass unsere Armee nicht allmächtig ist, wie man uns  weis machen wollte.

Und vor allem eins: dass der Krieg  kein Problem löst, dass es  vielleicht tatsächlich keine militärische Lösung gibt und dass es besser wäre, wenn wir mit unsern Nachbarn reden würden.

 

Es ist nicht einfach, zu einer solchen Schlussfolgerung zu kommen -  da ist eine emotionale und ideologische Revolution nötig. Das braucht Zeit. Man muss aber kein Universitätsprofessor  sein, um dies zu begreifen. Es genügt  gesunder Menschenverstand und die  Erfahrung aus den letzten Jahrzehnten. Viele Leute, einschließlich derer, die man „das einfache Volk“ nennt, haben – Gott sei Dank - beides.

Diejenigen, die sich beklagen, dass der zweite Libanonkrieg vor seinem Ende gestoppt wurde, sollten an den Erfolg  von Schuberts  Unvollendeter  erinnert werden.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert )

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