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Das Palästina Portal

Uri Avnery

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Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 Ein Eskimo in Bantustan
(Gedanken über Apartheid)
 Uri Avnery, 24.1.2004

 

Ein Eskimo kommt in die Stadt und sieht zum ersten Mal in seinem Leben ein Stück Glas. Das Glas sieht für ihn wie Eis aus. Eis ist durchsichtig und Glas auch. Eis kann gelutscht werden. Also steckt der Eskimo das Stück Glas in den Mund und fängt an zu lutschen.

 

Das ist ein ganz normales logisches Verhalten. Es ist aber auch eine Warnung vor zu einfachem Gebrauch von Analogien. Analogien sind in vielen Fällen nützliche Kunstgriffe, aber man muss immer genau kontrollieren, wie weit der Vergleich geht. Er sollte nicht blind angewandt werden, weil er sonst zu einem irreführenden Schluss führt.

In diesem Falle ist es die Anwendung des Begriffes „Apartheid“ im Zusammenhang mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt in der Hoffnung, dass die Weltöffentlichkeit Druck auf die israelische Regierung ausübt, so wie sie es auf das rassistische Regime in Süd-Afrika getan hat.

Auf Afrikaans, der Sprache der holländischen Siedler in Südafrika, bedeutet „Apartheid“ „Trennung“, „getrennt halten“. Die Apartheidpolitik war theoretisch davon bestimmt, die Rassen getrennt zu halten, aber in der Praxis diente sie dazu, die Schwarzen aller ihrer Rechte zu berauben. Bei der Ausführung dieser Politik hielt das rassistische Regime den größten Teil der schwarzen Bevölkerung in Reservaten, wo ihnen eine Scheinautonomie gegeben wurde. Solch eine Enklave wurde offiziell Bantu-Homeland genannt, nach dem schwarzen Bantuvolk in Südafrika. So entstand der ekelhafte Name „Bantustan“.

 

Man kann leicht Ähnlichkeiten zwischen den Bantustans und den Enklaven feststellen, in die Ariel Sharon die Palästinenser im Laufe seiner „einseitigen Schritte“ einzusperren beabsichtigt. Die durch die Westbank laufende Route der „Trennungsbarriere“ schafft einige Dutzend größere und kleine palästinensische Bantustans. Deshalb mag die Mauer sehr wohl Apartheid-Mauer genannt werden, da ja Trennung und Apartheid fast dasselbe bedeuten.

 

Die Wirklichkeit in den besetzten palästinensischen Gebieten ist in vielen Hinsichten der Realität des Apartheidregimes ähnlich. Da gibt es (gute) Autobahnen (nur) für Siedler und Soldaten und andere ( schlechte) Straßen für die Palästinenser; die Kontrollpunkte und Straßensperren, wo Palästinenser aufgehalten werden, während Israelis frei passieren können, passen in dieses Bild.

 

Man sollte aber diesen Vergleich nicht ad absurdum führen und falsche Schlüsse ziehen, weil die Unterschiede zwischen beiden Konflikten nicht weniger bedeutsam sind als ihre Ähnlichkeiten

 

--- Zunächst das Kräfteverhältnis. In Südafrika waren die Weißen nur 10% der Bevölkerung, während die Schwarzen 77% ausmachten. Der Rest bestand aus „Mischlingen“, „Farbigen“, Indern und anderen. ( Es sollte erinnert werden, dass Mahatma Gandhi seine Karriere als junger indischer Rechtsanwalt in SA begonnen hat, wo er seine ersten Schlachten für die Rechte der Inder und Schwarzen ausfocht).

Im Gebiet von Israel-Palästina, zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan, stellen die Juden mit 60% die Mehrheit dar. In Israel selbst sind es mehr als 80%. Selbst wenn sich dieses Verhältnis, dank der hohen arabischen Geburtsrate, in Zukunft ändern wird, wird es nicht an die südafrikanischen Proportionen heranreichen.

 

--- Selbst auf der Höhe der rassistischen Übermacht war die südafrikanische Wirtschaft auf der Arbeitskraft der Schwarzen gegründet und hätte nicht ohne sie existieren können. Es stimmt, dass die israelische Wirtschaft nach 1967 auch die billige Arbeitskraft ausgenützt hat; aber als dies während der Intifada problematisch wurde, wurden sogar noch billigere ausländische Arbeitskräfte importiert.

 

--- Noch wichtiger ist aber der Unterschied der Wahrnehmung. Weder die Weißen noch die Schwarzen stellten die territoriale Einheit Südafrikas in Frage. Der Kampf ging um die Macht im Staate, nicht um seine Unversehrtheit. Da gab es einige Vorschläge, dass die Weißen sich im Süden des Landes konzentrieren und einen separaten weißen Staat errichten sollten: Aber das wurde von den Weißen sofort zurückgewiesen. Sie hatten Landbesitz und Unternehmen übers ganze Land verteilt und dachten nicht daran, dies aufzugeben.

Solche Ratschläge wurden manchmal von den Israelis gemacht, die vorschlugen, dass das israelische Experiment Südafrika angepasst werden könnte. In derselben Weise schlug Ben Gurion Charles de Gaulle eine Politik der Konzentration französischer Siedler in einem Teil Algeriens vor, um dort einen französisch-algerischen Staat zu gründen. Auch de Gaulle lehnte höflich ab.

Die Weißen wie die Schwarzen definierten sich als Südafrikaner. Sogar auf dem Höhepunkt des erbitterten Kampfes war das erklärte Ziel der schwarzen Freiheitskämpfer, im Land ein multi- rassisches Regime zu errichten. Und tatsächlich wurde diese Lösung von der Mehrheit beider Seiten akzeptiert – und es scheint bis jetzt zu funktionieren.

 

Die israelisch-palästinensische Realität ist ganz anders. Keine vernünftige Person würde leugnen, dass es sich hier um zwei getrennte Völker handelt, mit verschiedenen, sich widersprechenden nationalen Vorstellungen. Das südafrikanische Experiment nach hier zu transplantieren, wäre genau so erfolglos, wie wenn man versuchen wollte, das israelisch-palästinensische Experiment nach Südafrika zu transplantieren.

 

---Ein anderer großer Unterschied liegt in der Haltung der Welt gegenüber den beiden Ländern. Das südafrikanisch rassistische Regime hat sich nie internationaler Sympathie erfreut. Die Führer der „afrikanischen Nationalpartei“, die 1948 das Schlagwort „Apartheid“ geprägt hatten, hatten im 2.Weltkrieg mit den Nazis zusammengearbeitet und zahlten dafür mit Gefängnisstrafen.

Israel dagegen stellte sich von Anfang an als der „Staat der Holocaustopfer“ dar und zog so die Bewunderung der ganzen Welt auf sich. Allen folgenden israelischen Regierungen gelang es, daraus viel Kapital zu schlagen. Aber selbst jetzt schrecken viele gute Leute rund um die Welt davor zurück, unsere Handlungsweise zu kritisieren, teilweise aus Furcht davor, als Antisemiten betrachtet zu werden. Und natürlich gibt es keine sechs Millionen Amerikaner, die südafrikanischen Ursprungs sind.

Die Haltung gegenüber Israel wird langsam negativer. Nicht viel blieb von dem Image des „tapferen, kleinen Staates, der von Feinden umgeben ist“, und der „einzigen Demokratie im Nahen Osten“. Wir werden immer mehr als die brutalen Besatzer gesehen, als ein Staat, der internationale Gesetze und moralische Normen verletzt. Die „Trennungsmauer“, die Checkpoints und all die anderen Elemente der Besatzung sind dabei, unsern guten Namen zu zerstören, und die Vorladungen zum Internationalen Gerichtshof ( in Den Haag) tun uns auch keinen guten Dienst.

 

Aber all dies klingt nur wie ein ferner Schrei, verglichen mit der Haltung der Welt gegenüber dem rassistischen Südafrika. Leute, die glauben, die öffentliche Weltmeinung könne das israelische Regime wie das südafrikanische zu Fall bringen, täuschen sich.

Kräfte von außen können und müssen eine wichtige Rolle beim Beenden der Besatzung und beim Errichten des Friedens spielen, eines Friedens, der auf der Basis von „Zwei Staaten für zwei Völker“ beruht. Auf die Dauer kann es sich Israel nicht leisten, die internationale Meinung zu missachten. Thomas Jefferson sagte einmal, kein Volk könne ohne eine entsprechend annehmbare Achtung vor der Weltmeinung seine Angelegenheiten erledigen.

 

Aber der Hauptkampf liegt innerhalb der israelischen Öffentlichkeit, und die Hauptlast muss von den Friedliebenden und den Nach-Gerechtigkeit-Suchenden innerhalb der israelischen Gesellschaft getragen werden.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs)

Alle deutschen Texte von Avnery Uri

 

 

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