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Uri Avnery

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Der Löwe und die Gazelle
Uri Avnery, 19.4.08

 

HEUTE NACHT WERDEN  die Juden weltweit  den Sederabend feiern, die einzigartige Zeremonie, die  Juden  überall mit dem jüdischen Mythos - mit dem Auszug  aus Ägypten – verbindet.

 

Jedes Jahr staune ich von Neuem über den Genius dieser Zeremonie. Er vereinigt die ganze Familie, und  jeder – vom hoch geachteten Großvater bis zum kleinsten Kind – hat  dabei eine Rolle. Alle Sinne sind beteiligt: die Augen, die Ohren, der Geruchs- und Geschmacksinn und der Tastsinn. Der einfache Text der Haggadah, das Buch, aus dem laut vorgelesen wird, die  Nahrung voller Symbolik, die vier Gläser Wein, das gemeinsame Singen, die genaue Wiederholung jedes Teils in jedem Jahr  - all das prägt sich ins Bewusstsein eines Kindes vom frühesten Alter unauslöschlich ins Gedächtnis ein, und wird es bis zum Grab begleiten, ob es religiös  ist oder nicht. Kinder werden  das Gefühl von  Sicherheit und Wärme der großen Familie rund um den Sedertisch  nie vergessen – und selbst im hohen Alter werden sie sich daran mit Nostalgie erinnern. Ein Zyniker könnte sagen, dass dies ein perfektes Beispiel für Gehirnwäsche sei.

 

Verglichen mit der Macht dieses Mythos, welche Bedeutung hat dann die Tatsache, dass der Auszug  aus Ägypten nie wirklich stattgefunden hat? Tausende ägyptischer Dokumente, die in den letzten Jahren entziffert wurden, lassen keinen Zweifel aufkommen, dass der Massenauszug, wie er in der Bibel beschrieben wurde oder etwas Ähnliches, sich nie ereignet hat. Diese Dokumente, die die feinsten Details jener Epoche  und jeden Teil Kanaans beschreiben, belegen zweifellos, dass es keine „Eroberung Kanaans“  und kein davidisches oder salomonisches Königreich gegeben hat. Seit hundert Jahren haben sich zionistische Archäologen unermüdlich darum bemüht, einen einzigen Beweis für die Richtigkeit der biblischen Geschichte zu finden – doch ohne Erfolg.

 

Aber dies ist ziemlich unwichtig. Beim Wettbewerb zwischen „objektiver“ Geschichte und  dem Mythos, wird der Mythos, der sich unsern  geistigen Bedürfnissen anpasst, immer gewinnen und zwar großzügig. Es ist ganz unwichtig, was war – wichtig ist, was unsere Phantasie  entzündet. Dies lenkt unsere Schritte bis zum heutigen Tag.

 

 

DIE BIBLISCHE Erzählung  verbindet sich erst um das Jahr 853 v. Chr. mit der dokumentierten Geschichte, als zehntausend Soldaten und 2000 Schlachtwagen  von König Ahab von Israel  an einer großen Koalition der Königreiche von Syrien und Palästina  gegen Assyrien teilnahm. Die Schlacht, die von den Assyrern dokumentiert wurde, wurde bei Karkar in Syrien ausgefochten. Die Assyrer wurden zwar  aufgehalten, aber nicht besiegt.

 

(Eine persönliche Bemerkung: Ich bin kein Historiker, aber ich habe viele Jahre über unsere Geschichte nachgedacht und versucht, einige logische Schlussfolgerungen zu ziehen, die ich hier  ausführen will. Der größte Teil  entspricht der Meinung unabhängiger Wissenschaftler in aller Welt.).

 

Die Königreiche von Israel und Judäa, die einen Teil des Landes zwischen Mittelmeer und Jordan besetzten, waren nicht anders als die andern Königreiche der Region. Sogar nach der Bibel  opferten die Menschen verschiedenen Göttern „auf jedem hohen Hügel und unter jedem grünen Baum“  (1.Kön.14,23).

Jerusalem war ein winziger Marktflecken, viel zu klein und viel zu arm für all das, was laut Bibel  hätte dort statt finden sollen. In den Büchern der Bibel, die sich mit jener Periode befassen, erscheint die Bezeichnung Jude (Yehudi auf Hebräisch) noch kaum, und  wenn sie vorkommt, dann meint sie einfach  nur die Bezeichnung der Bewohner von Judäa, dem Gebiet um Jerusalem. Als ein assyrischer General darum gebeten wurde „rede nicht mit uns in der jüdischen Sprache“ (2. Könige 18,26), war der lokale jüdäische Dialekt des Hebräischen gemeint .

 

Die „jüdische“ Revolution fand im Babylonischen Exil (587-539 BC) statt. Nach der babylonischen Eroberung von Jerusalem wurden Mitglieder der jüdischen Elite nach Babylon entführt, wo sie in Kontakt mit bedeutenden kulturellen  Strömungen der damaligen Zeit in Kontakt kamen. Die Folge davon war eine der größten Schöpfungen der Menschheit: die jüdische Religion.

 

Nach etwa 50 Jahren kehrten einige der  Verbannten wieder in ihr Land zurück. Sie brachten den Namen „Jude“ mit, die Bezeichnung für jemanden, der einer religiös-ideologisch-politischen Bewegung angehört, etwa das, was die Zionisten unserer Zeit sind. Deshalb kann man von „Judentum“ und „Juden“ erst ab dann in dem jetzt gebräuchlichen Sinne sprechen. Während der folgenden 500 Jahre kristallisierte sich nach und nach die monotheistische Religion heraus. In dieser Zeit entstand auch die herausragendste literarische Schöpfung aller Zeiten, die hebräische Bibel. Die Autoren der Bibel beabsichtigten nicht,  „Geschichte“ zu schreiben, wie wir es heute verstehen, sondern einen religiösen, aufbauenden und instruktiven Text. 

 

 

 

UM DIE GEBURT und die Entwicklung des Judentums zu verstehen, muss man zwei wichtige Tatsachen berücksichtigen:

 

a)      Von Anfang an, als die „Juden“ aus Babylon zurückkamen, war die jüdische Gemeinde in diesem Land eine Minderheit unter den Juden als Ganzes. Während der ganzen Periode des „Zweiten Tempels“ lebte die Mehrheit der Juden außerhalb: in den Ländern, die heute Irak, Ägypten, Libyen, Syrien, Cypern, Italien, Spanien und so weiter heißen.

 

Die Juden  jener Periode waren keine „Nation“ – ja, die Idee davon existierte gar nicht. Die Juden Palästinas nahmen nicht an den Rebellionen der Juden in Libyen und Cypern gegen die Römer teil. Und die Juden im Ausland nahmen nicht an der Großen Revolte der Juden in diesem Lande teil. Die Makkabäer waren keine nationalen, sondern religiöse Kämpfer – eher wie die Taliban in unserer Zeit -  die viel mehr „hellenisierte“ Juden als feindliche Soldaten umbrachten .

 

b)      Diese jüdische Diaspora war kein einzigartiges Phänomen. Im Gegenteil, in jener Zeit war es die Norm. Bezeichnungen wie „Nation“ gehören in die Moderne. Während der Zeit des „Zweiten Tempels“ und später war das herrschende sozial-politische Muster eine religiös-politische Gemeinschaft, die sich selbst regierte und an kein spezifisches Land gebunden war. Ein Jude in Alexandria konnte eine Jüdin in Damaskus heiraten, aber nicht eine Christin von der andern Straßenseite. Sie ihrerseits konnte einen Christen aus Rom heiraten, aber nicht ihren hellenistischen Nachbarn. Die jüdische Diaspora war nur eine von mehreren solcher Gemeinschaften.

 

Dieses soziale Muster wurde im Byzantinischen Reich aufrecht erhalten und später von den Ottomanen übernommen und  kann zum Teil noch  im israelischen Gesetz  entdeckt werden.  Ein muslimischer Israeli  kann heute nicht eine jüdische Israelin heiraten, ein Druse kann  keine Christin heiraten (wenigstens nicht in Israel selbst). Die Drusen sind übrigens ein überlebendes Beispiel  solch einer Diaspora.

 

Die Juden sind nur in einer Hinsicht einzigartig: nachdem die europäischen Völker sich langsam zu neuen Formen von Organisationen bewegten und  schließlich zu Nationen wurden, blieben die Juden, was sie waren – eine religiöse Diaspora.

 

 

DAS RÄTSEL, mit dem sich die Historiker herumschlagen, heißt: wie ist aus einer winzigen Gemeinde babylonischer Exilanten eine welt-umfassende Diaspora von Millionen geworden? Da gibt es nur eine überzeugende Antwort : Konversion.

 

Der moderne jüdische Mythos besagt, dass fast alle Juden Nachfahren der jüdischen Gemeinschaft seien, die vor 2000 Jahren in Palästina gelebt hätten und von den Römern im Jahre 70 n.Chr. vertrieben worden seien. Das entbehrt natürlich jeder Grundlage. Die „Vertreibung aus dem Land“ ist  ein religiöser Mythos. Gott habe sich über die Juden wegen ihrer Sünden erzürnt und sie aus Seinem Lande vertrieben. Aber die Römer hatten nicht die Gewohnheit, ganze Bevölkerungen zu vertreiben. Es gibt  klare Beweise dafür, dass  ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung nach der Revolte der Zeloten und nach dem Bar-Kochba-Aufstand im Land geblieben war, und dass die meisten Juden schon vorher außerhalb des Landes lebten.

 

Während der Zeit des 2. Tempels und später war das Judentum eine  Religion, der sich viele neue Anhänger   anschlossen. Während der ersten Jahrhunderte n.Chr. gab es eine große Konkurrenz zwischen Judentum und Christentum. Während die Sklaven und andere unterdrückten Menschen im Römischen Reich mehr von der christlichen Religion  mit ihrer bewegenden menschlichen Geschichte, angezogen waren, neigten die oberen Klassen mehr dem Judentum zu.  Im ganzen Römischen Reich viele Massen von Menschen die jüdische Religion an.

 

Ein besonderes Rätsel ist mit dem Ursprung der „ashkenasischen“ Juden  verknüpft. Am Ende des 1.Jahrtausends gab es in Europa –   anscheinend aus dem Nirgendwo auftauchend – eine sehr große jüdische Bevölkerung, deren Existenz nirgendwo zuvor dokumentiert war. Von wo kamen sie?

 

Darüber gibt es mehrere Theorien.  Die übliche behauptet, dass die Juden aus dem Mittelmeergebiet nach Norden wanderten, im Rheingebiet siedelten und wegen der Pogrome   von dort nach Polen flohen, dem damals liberalsten Land in Europa. Von dort verteilten sie sich nach Russland und in die Ukraine und nahmen ihren deutschen Dialekt mit, der das Jiddische wurde. 

Der Tel Aviver Wissenschaftler Paul Wexler behauptet dagegen, dass Jiddisch ursprünglich keine deutsche, sondern eine slawische Sprache war. Ein großer Teil der ashkenasischen Juden würden – nach dieser Theorie – Nachkommen der Sorben sein, einem slawischen Volk, das in Ostdeutschland lebte und gezwungen wurde, seinen alten heidnischen Glauben aufzugeben. Viele von ihnen wollten lieber Juden als Christen werden.

 

In einem  Buch mit dem provokativen Titel „Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden“,  behauptete der israelische Historiker Shlomo Sand  - wie Arthur Koestler und andere vor ihm - dass die meisten ashkenasischen Juden tatsächlich von den Khazaren, einem türkischen Volk, abstammen würden, das vor mehr  als tausend  Jahren ein großes Königreich im Süden Russlands geschaffen hatte. Der khazarische König konvertierte zum Judentum. Nach dieser Theorie  würden die Juden Osteuropas zum größten Teil Nachkommen der khazarischen Konvertiten sein. Prof. Sand glaubt auch, dass die meisten sephardischen Juden Nachkommen der arabischen und berberischen Stämme  Nordafrikas seien, die statt zum Islam zum Judentum  konvertierten und sich der muslimischen Eroberung Spaniens angeschlossen hatten.

 

Als die Juden aufhörten, andere für ihre Religion zu gewinnen, wurden sie eine geschlossene, ethnisch-religiöse Gemeinschaft, (wie es im Talmud heißt: „Konvertiten sind für Israel hart wie eine Hautkrankheit“).

 

Aber die historische Wahrheit – egal wie sie aussieht – ist nicht  so wichtig. Mythen sind stärker als die Wahrheit  - sie sagen, dass die Juden aus diesem Land vertrieben worden sind. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil im jüdischen Bewusstsein    - und keine akademische Forschung wird dies erschüttern können.

 

 

IN DEN LETZTEN 300 Jahren  wurde Europa „national“. Die moderne Nation trat an Stelle von  vorherigen sozialen  Mustern, wie z.B. den Stadtstaat, die feudale Gesellschaft und  dynastische Kaiserreiche . Die nationale Idee überrannte alles, einschließlich der Geschichte. Jede dieser neuen Nationen schuf für sich selbst eine „eingebildete Geschichte“. In andern Worten: jede Nation grub alte Mythen und historische Fakten aus und schuf sich eine „ nationale Geschichte“, die ihre Bedeutung  beweist und als einigender Kitt dient.

 

Die jüdische Diaspora, die – wie schon erwähnt – vor 2000 Jahren „normal“ war, wurde „anormal“ und  die Ausnahme. Dies intensivierte den Judenhass, der überall im christlichen Europa wucherte. Da alle nationalen Bewegungen in Europa – mehr oder weniger – antisemitisch waren, empfanden viele Juden, dass sie irgendwie außerhalb standen und keinen Platz im neuen Europa hatten. Einige von ihnen entschieden, dass die Juden dem neuen „Zeitgeist“ nachgeben und die jüdische Gemeinschaft in eine jüdische „Nation“ verwandeln müssten.

 

Für diesen Zweck war es nötig, die jüdische Geschichte neu zu gestalten und neu zu erfinden und sie aus den Annalen einer religiös-ethnischen Diaspora in den Epos einer Nation  zu verwandeln. Diese Aufgabe wurde  von einem Mann aufgegriffen, den man als den Paten der zionistischen Idee bezeichnen könnte: Heinrich Graetz, ein deutscher Jude, der vom deutschen Nationalismus beeinflusst wurde und eine „nationale“ jüdische Geschichte schuf.  Seine Ideen haben das jüdische Bewusstsein bis auf den heutigen Tag geprägt.

 

Graetz nahm die Bibel als Geschichtsbuch, sammelte  alle Mythen und  formte ein komplettes und fortlaufendes historisches Narrativ: die Zeit der Urväter, den Exodus aus Ägypten, die Eroberung Kanaans, den „ersten Tempel“, das Babylonische Exil, den „Zweiten Tempel“, die Zerstörung des Tempels und das Exil. Das ist die Geschichte, wie wir sie in der Schule lernten, es ist das, worauf sich der Zionismus gründet.

 

 

DER ZIONISMUS stellt  eine Revolution auf vielen Gebieten dar, aber seine mentale Revolution fand nur teilweise statt. Seine Ideologie verwandelte die jüdische Gemeinde in ein jüdisches Volk und das jüdische Volk in eine jüdische Nation – aber nie wurde der Unterschied klar definiert. Um die religiösen jüdischen Massen in Osteuropa zu gewinnen, machte man einen Kompromiss mit der Religion und mischte alle Bezeichnungen zu einem großen Cocktail – die Religion ist auch eine Nation, die Nation auch eine Religion und später behauptete man, dass Israel ein „jüdischer Staat“ sei, der seinen (jüdischen?) Bürgern gehöre, aber auch dem „jüdischen Volk“ in aller Welt. Die offizielle israelische Doktrin sagt, dass Israel der „jüdische Nationalstaat“ sei, aber das israelische Gesetz definiert sehr eng, dass  nur die Person  ein „Jude“ sei, die der jüdischen Religion angehört.

 

Herzl und seine Nachfolger waren nicht mutig genug, das zu tun, was Mustafa Kemal Atatürk tat, als er die moderne Türkei gründete: er zog eine klare und scharfe Grenze zwischen der türkischen Nation und der islamischen Religion und schuf eine völlige Trennung zwischen beiden. Bei uns blieb alles ein großer gemischter Salat.  Das bringt eine Menge Probleme ins wirkliche Leben.

 

Zum Beispiel: Wenn Israel der Staat des „jüdischen Volkes“ ist, wie eines seiner Gesetze sagt,  was soll einen israelischen Juden daran hindern, sich einer jüdischen Gemeinde in Kalifornien oder Australien anzuschließen?  Kein Wunder, dass es kaum einen  prominenten Politiker in Israel gibt, dessen Kinder  nicht ausgewandert sind.

 

 

WARUM IST ES so wichtig zwischen der israelischen Nation und der jüdischen Diaspora zu unterscheiden? Einer der Gründe ist der, dass eine Nation eine andere  Einstellung zu sich selbst und zu andern hat als eine religiös-ethnische Diaspora.

 

Ähnliches gibt es unter Tieren: verschiedene Tiere haben verschiedene Methoden, sich gegenüber Gefahr zu verhalten. Eine Gazelle flieht, wenn sie Gefahr wittert, und die Natur hat sie mit den nötigen  Instinkten und physischen Fähigkeiten ausgestattet. Ein Löwe andrerseits ist an sein Revier gebunden und verteidigt es gegen Eindringlinge. Beide Methoden sind erfolgreich, sonst gäbe es keine Gazellen und keine Löwen mehr auf der Welt.

 

Die jüdische Diaspora entwickelte eine wirksame Antwort, die  gut zu ihrer Situation passte: wenn Juden Gefahr spürten, flohen sie und verteilten sich. Deshalb gelang es der jüdischen Diaspora,

unzählige Verfolgungen zu überleben. Ja, sogar den Holocaust. Als die Zionisten  sich entschieden, eine Nation zu werden – und tatsächlich eine wirkliche Nation in diesem Lande aufbauten, gaben sie eine nationale Antwort: sie verteidigten  sich und griffen die Quellen der Gefahren an. Deshalb kann man nicht gleichzeitig Diaspora und eine Nation sein, eine Gazelle und ein Löwe .

 

Wenn wir, die Israelis, unsere Nation festigen wollen, müssen wir uns von den Mythen befreien, die zu einer anderen Existenzform gehören, und unsere nationale Geschichte  neu definieren. Die Geschichte  vom Exodus aus Ägypten ist als Mythos  und als Allegorie gut –  sie zelebriert die Werte der Freiheit. Wir müssen aber den Unterschied zwischen Mythos und Geschichte, zwischen Religion und  Nation, zwischen  Diaspora und einem Staat anerkennen, um unsern Platz in der Region zu finden, in der wir leben, um normale Beziehungen mit den  benachbarten Völkern  zu entwickeln.   

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)  

 

 

 

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