Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Wer ist der Boss?

 Uri Avnery, 4.4.09

 

SCHON AM ersten Tag der neuen Regierung klarte der Nebel auf und enthüllte: es ist eine Lieberman-Regierung.

 

Der Tag begann mit einer Feier im Amt des Präsidenten. Alle Mitglieder der aufgeblähten  Regierung – dreißig Minister und acht stellvertretende Minister -  posierten in ihren besten Anzügen für ein Gruppenfoto. Netanyahu las eine Rede ab, die jeder Inspiration entbehrte und die die abgedroschenen Klichees mit einschloss, die nötig sind, um die Welt zu beruhigen: Die Regierung  ist dem Frieden verpflichtet, sie will mit der palästinensischen Behörde verhandeln bla-bla-bla.

 

Avigdor Lieberman eilte von dort zum Außenministerium und der dort stattfindenden zeremoniellen Amtsübergabe der Minister. Auch er hielt eine Rede – aber es handelte sich keineswegs um eine Routinerede.

 

„Si vis pacem, para bellum – wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor“, erklärte der neue Außenminister. Wenn ein Diplomat dieses alte lateinische Wort zitiert, achtet die Welt nicht auf den ersten Teil des Zitates, sondern nur auf den zweiten Teil. Und wenn dies aus dem Mund des schon berüchtigten Lieberman kommt, so handelt es sich um eine klare Drohung: die neue Regierung betritt den Weg des Krieges und nicht den des Friedens.

 

Mit diesem Satz machte Lieberman Netanyahus Rede zunichte und machte Schlagzeilen rund um die Welt.  Er bestätigte die schlimmsten Befürchtungen, die mit der  Bildung dieser Regierung verbunden sind. 

Er begnügte sich nicht mit dem lateinischen Zitat. Er erklärte noch genauer, warum er dieses Motto wählte. Konzessionen, so sagt er, bringen keinen Frieden, im Gegenteil. Die Welt respektierte und  bewunderte Israel, als es den Sechs-Tage-Krieg gewann.

 

Zwei Irrtümer  in einem Satz. Besetztes Land zurückzugeben ist keine „Konzession“. Wenn ein Dieb gezwungen wird, gestohlenes Gut zurückzugeben oder wenn ein Hausbesetzer eine Wohnung, die ihm nicht gehört, verlässt, so ist das keine „Konzession“. Und die Bewunderung Israels 1967 kam von einer Welt, die uns als ein kleines, kühnes Land sah, das gegen mächtige Armeen aufstand, die uns zerstören wollten. Aber das Israel von heute sieht wie ein brutaler Goliath aus, während die besetzten Palästinenser wie ein David mit der Steinschleuder aussehen, der um sein Leben kämpft.

 

Mit dieser Rede gelang es Lieberman, die Welt aufzuregen, aber noch mehr Netanyahu zu demütigen. Er deckte auf, dass die Friedenserklärungen des neuen Ministerpräsidenten nichts als Seifenblasen sind.

 

Doch die Welt möchte – wie ich schon letzte Woche schrieb – getäuscht werden. Ein Sprecher des Weißen Hauses verkündigte, dass  es - soweit es die amerikanische Regierung betrifft - Netanyahus Bla-Bla-Bla-Rede ist, die zählt, nicht Liebermans offene Äußerungen. Und Hillary Clinton schämte sich nicht, Lieberman anzurufen und ihm zum Amtsantritt zu gratulieren.

 

 

DAS WAR die erste Kraftprobe innerhalb des Netanyahu-Lieberman-Barak-Dreiecks. Lieberman hat seine Verachtung gegenüber beiden, Netanyahu und Barak, demonstriert.

 

Seine  Machtposition ist sicher, weil er allein in der Lage ist, jeden Moment die Regierung zu stürzen. Nach der Knessetdebatte über die neue Regierung, stimmten nur 69 Mitglieder für sie. Wenn man die fünf Mitglieder der Arbeiterpartei hinzuzählt, die „zwar präsent waren, aber an der Abstimmung nicht teilnahmen“ ( eine Art Abstimmung, die etwas weniger negativ  als Stimmenthaltung  ist), dann hat die Regierung 74 Stimmen. Das bedeutet: ohne Liebermans fünfzehn Mitglieder hat die Regierung nicht die Mehrheit.

 

Seine Rede hatte die Absicht, diese politische Realität zu unterstreichen. Er wollte Netanyahu damit sagen: Falls du mich zum Schweigen bringen willst, vergiss es. Es war, als  setzte er an Netanyahus Kopf eine Pistole  in diesem Fall könnte es eine deutsche  Parabellum sein, eine Pistole, deren Name sich von besagtem lateinischen Sprichwort herleitet.

 

Das volle Ausmaß von Liebermans Chuzpeh kam nur eine Stunde später zum Vorschein. Vom Außenministerium eilte er zu einer anderen rituellen Amtsübergabe – dieses Mal beim Minister für Innere Sicherheit ( früher Polizeiministerium genannt).

 

Was  hatte er dort zu suchen?  Nichts. Es ist höchst ungewöhnlich für einen Minister,  solch einer Zeremonie in einem anderen Ministerium beizuwohnen. Der neue Minister für Innere Sicherheit, Yitzhak Aharonovitch, gehört zwar zu Liebermans Partei, aber das ist hier irrelevant.  Schließlich nahm er nicht an der entsprechenden Zeremonie des Ministeriums für Immigration teil, wo ein anderes Mitglied seiner Partei eingeführt wurde.

 

Das Rätsel wurde am nächsten Tag gelöst. Der neu installierte Außenminister verbrachte sieben Stunden in einem Polizeiverhörraum, wo er Fragen zu beantworten hatten, die sich auf Bestechungsverdacht, Geldwäsche und Ähnliches in Verbindung mit den riesigen Summen beziehen, die aus dem Ausland an eine Gesellschaft transferiert wurden, die auf den Namen seiner 23 jährigen Tochter läuft.

 

Dies erklärt seine Präsenz bei der Zeremonie im Polizeiministerium. Er wurde dort neben den Chefs der Abteilung für strafrechtliche Ermittlungen fotografiert. Sein Erscheinen dort  ist nichts anderes als eine grobe und schamlose Androhung gegen jene, die ihn am nächsten Tag verhören sollten.

 

Seine Präsenz bei dieser Zeremonie erklärte: Ich bin der Mann, der den Minister ernannt hat, der jetzt für jede eurer Karrieren verantwortlich ist, sowohl für deren Beförderung und  Beendigung. Und dieselbe Botschaft galt auch den Richtern: ich habe den neuen Justizminister ernannt, und ich werde jede Beförderung von euch entscheiden.

 

 

ALL DIES erinnert mich an einen diplomatischen Empfang bei der ägyptischen Botschaft vor genau 10 Jahren. Ich traf dort die meisten Mitglieder  der neuen Regierung, die gerade von Ehud Barak gebildet worden war. Alle waren deprimiert.

 

Barak hatte etwas getan, das an Sadismus grenzt. Er hatte jeden Minister für einen Posten ernannt, der am wenigsten zu ihm passte. Der freundliche und höfliche Professor Shlomo Ben-Ami wurde zum Minister für innere Sicherheit ernannt (wo es ihm während der Oktober 2000-Unruhen  misslang, die Polizei daran zu hindern, ein Dutzend arabischer Bürger zu töten). Yossi Beilin, ein Diplomat mit einem sehr schöpferischen Geist, ein natürlicher Kandidat für das Außenministerium, wurde zum Justizminister ernannt  usw. In privaten Gesprächen gaben sie ihre Verbitterung gegenüber Barak Ausdruck.

 

Nun hat Netanyahu Barak  übertrumpft. Die Ernennung Liebermans als Außenminister grenzt an Wahnsinn. Die Ernennung von Yuval Steinitz, einem Professor für Philosophie und einem persönlichen Freund von Netayahus Frau Sarah, einem Mann, der keinerlei wirtschaftliche Erfahrungen hat, zum Finanzminister – noch dazu auf der Höhe  der Weltfinanzkrise – überschreitet die Grenze zum Absurden. Die Ernennung der Nummer Zwei der Likudpartei, Silvan Shalom für zwei untergeordnete Ministerien hat ihn zu einem Todfeind werden lassen. Die Schaffung einer langen Liste neuer und unbedeutender Ministerien nur um  seine Freunde mit Jobs zu versehen, hat die Regierung in einen Straßenwitz verwandelt (‚einen Minister für die ankommende Post und einen Minister für die abgehende Post’).

 

 

ABER EINE Regierung ist keine Witz. Und Lieberman ist kein Witz . Weit davon entfernt.

 

Schon am ersten Tag machte er klar, dass er – er und nicht Netanyahu oder Barak -  den Stil der neuen Regierung bestimmen wird, zum einen wegen seiner starken politischen Position und  zum andern wegen seiner massiven persönlichen Präsenz und seines provokativen Charakters.

 

Er wird die Regierung so lange halten, wie es ihm passt und in dem Augenblick stürzen, wenn er das Gefühl hat, Neuwahlen könnten ihm zu vermehrter Macht verhelfen.

 

Sein grober und brutaler Stil entspricht seiner Natur, ist aber auch kalkuliert. Er beabsichtigt damit, zu drohen und die primitivsten Typen der Gesellschaft anzusprechen, die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und  sich der Medien zu versichern. All dies erinnert an andere Länder und andere Regime. Nicht zufällig hat ihm der ex-faschistische Außenminister Italiens als erster gratuliert.

 

In dieser Woche wurden immer wieder frühere Statements von Lieberman wiederholt. Er hat einmal das Bombardieren des großen Assuandammes vorgeschlagen, einen Akt, der  eine tsunami-gleiche Überschwemmung verursacht und viele Millionen Ägypter getötet hätte. Ein anderes Mal schlug er vor, den Palästinensern ein Ultimatum zu stellen: um 8 Uhr bombardieren wir eure Handelszentren, mittags eure Tankstellen und um  14 Uhr eure Banken usw.

 

Er hatte auch vorgeschlagen. Tausende von palästinensischen Gefangenen zu ertränken und bot  an, die nötigen Busse zur Verfügung zu stellen, um sie an die Küste zu bringen. Ein anderes Mal  schlug er vor 90% der 1,2 Millionen arabischer Bürger Israels zu deportieren. Vor kurzem sagte er zu Präsident Hosni Mubarak, einem der ergebensten Verbündeten der israelischen Führung: „Geh zur Hölle!“

 

Während der letzten Wahlkampagne schloss er in sein offizielles Programm die Forderung ein, den Arabern die Staatsbürgerschaft zu entziehen, die ihre Loyalität gegenüber Israel nicht  beweisen könnten. Das war auch sein Hauptslogan. Auch dies erinnert an Programme gewisser Parteien in der Geschichte.

 

Dies ist verknüpft mit einer eklatanten Feindseligkeit gegenüber den „Eliten“ Israels und gegenüber allen, die mit den Gründern des Staates Israel verbunden sind.

 

 

EINIGE LEUTE glauben,  Lieberman sei gar kein neues Phänomen, dass er einfach Züge an die Oberfläche bringt,  die schon die ganze Zeit vorhanden waren, doch verborgen unter einer dicken Schicht von  frömmelnder Heuchelei.

 

Wie sieht seine Lösung des historischen israelisch-arabischen Konfliktes aus? In der Vergangenheit sprach er über ein Regime von Kantonen für die Palästinenser. Sie werden in mehreren nicht mit einander verbundenen Enklaven auf der Westbank und im Gazastreifen leben. Die Enklaven werden von Israel beherrscht. Natürlich kein palästinensischer Staat und ohne  das arabische Ost-Jerusalem. Er schlug sogar vor, diesen Kantonen einige Gebiete Israels anzuschließen, die eine dichte palästinensische Bevölkerung haben, denen daraufhin die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll.

 

Das liegt ziemlich nahe bei den Ideen von Ariel Sharons und auch bei denen von Netanyahu, der erklärte, dass sich die Palästinenser ‚selbst regieren’ sollen  - natürlich ohne Staat, ohne eigene Währung, ohne Kontrolle der Grenzübergänge, ohne See- und Flughafen.

 

Bei der Zeremonie des Außenministeriums  erklärte Lieberman, dass das Abkommen von Annapolis, das von Präsident Bush diktiert worden war, ungültig sei und dass nur die ‚Road Map’ zählt. Die Sprecher des Außenministeriums beeilten sich mit einer Erklärung, dass die Road Map auch von ‚zwei Staaten’ spricht. Sie vergaßen, die Welt  daran zu erinnern, dass die israelische Regierung die Road Map nur  mit 14 Bedingungen ‚angenommen’ habe, die sie vollständig jeglichen Inhalts berauben. Zum Beispiel: Dass die Palästinenser zunächst die ‚terroristische Infrastruktur zerstören’ müssen (was ist das? wer entscheidet?), bevor Israel einen Schritt  tun wird, einschließlich des Einfrierens des Siedlungsbaus.

 

(Das erinnert mich an den reichen Juden im Shtetl, der sein Testament diktierte und seinen Reichtum unter seine Verwandten und Freunde verteilte und dann hinzufügte: ‚Im Falle meines Todes ist dieses Testament null und nichtig’.)

 

So weit es den israelisch-palästinensischen Konflikt betrifft, besteht die Kontroverse zwischen Ehud Olmert und Zipi Livni  einerseits und Netanyahu und Lieberman andrerseits eher aus taktischen denn aus strategischen Erwägungen. Die Strategie von allen ist,  die Schaffung eines normalen, freien, lebensfähigen palästinensischen Staates zu verhindern. Zipi Livni war für eine Taktik der endlosen Verhandlungen, die mit Äußerungen über Frieden und  einer ‚Zwei-Staaten-Lösung’ dekoriert wurden. Nicht umsonst mokierte sich Netanyahu über sie : ‚Du hast doch mehrere Jahre Zeit gehabt, um das Abkommen mit den Palästinensern abzuschließen. Warum hast es nicht getan?’

 

Die Debatte geht aber nicht um Frieden, sondern um einen ‚Friedensprozess’.

 

Mittlerweile lebt sich Zipi Livni in ihrem neuen Job als Führerin der Opposition ein . Ihre erste Rede war kraftvoll und äußerst kritisch. Wir werden bald wissen,  ob sie diesen Job mit Inhalt füllt. Werden ihre Reden über den Frieden sie schließlich selbst von dessen Wert überzeugen? Wird  sie dann eine wirkliche Alternative für die Regierung Lieberman werden?

 

Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

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