Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Das gebrochene Rohr
Uri Avnery, 1.9.07

 

IM JAHR 701 v.Chr. belagerte der assyrische König Sanherib Jerusalem. Die Bibel berichtet   über die Worte,  mit denen sich  der assyrische General  Rabschakeh an  König Hiskia, den König von Juda,  wandte: „Siehe, du verlässt  dich auf diesen zerbrochenen Rohrstab, auf Ägypten, der jedem, der sich darauf stützt, in die Hand dringt und sie durchbohrt?  So tut der Pharao, der König von Ägypten,  allen,  die sich auf ihn verlassen.“

 

Die Schreiber der Bibel waren so sehr von diesem Satz beeindruckt, dass sie ihn zweimal zitierten ( 2. Könige 18 ,21 und Jesaja 36,6).

 

Man muss den historischen Kontext verstehen: Ägypten war damals eine riesige Großmacht.  Jahrhunderte lang  beherrschte es all seine Nachbarn, einschließlich des Gebietes, das heute Syrien, Libanon und Israel einschließt. Die Assyrer auf der andern Seite waren eine aufstrebende neue Macht. Nachdem sie das Königreich Israel in Samaria erobert hatten, das bedeutendere der beiden hebräischen Königreiche, versuchte es das winzige Königreich Juda zu besetzen, das sich, was seine Verteidigung betraf, auf das mächtige Ägypten verließ.

 

Juda hielt durch. Aus unbekannten Gründen beendeten die Assyrer die Belagerung und  zogen sich von Jerusalem zurück. Das Königreich Juda blieb  weitere hundert Jahre intakt  - bis die Babylonier, die den Platz der Assyrer einnahmen, es auch eroberten. Ägypten konnte es nicht davor bewahren. Zu jener Zeit war es wirklich zu einem „gebrochenen Rohr“ geworden.

 

 

DIE USA sind die modernen Erben des alten Ägypten. Sie sind pompös, reich und stark, eine kulturelle, wirtschaftliche und militärische Macht: Pharao, der König von Amerika beherrscht die Welt wie  Pharao, der König von Ägypten, einst die semitische Region beherrschte. Und wie jede herrschende Weltmacht sind sie – die USA -  an  der bestehenden Weltordnung  interessiert und verteidigen den Status quo gegen alle aufstrebenden Kräfte der  Welt.

 

Israel betrachtet deshalb seine besonderen Beziehungen mit den USA als die wichtigste Garantie für seine nationale Sicherheit. Keine besetzten Gebiete oder Waffensysteme  können ein Ersatz sein für die Nabelschnur, die Jerusalem mit Washington verbindet – eine Verbindung, für die es in der jetzigen Welt weltweit keine Parallele gibt, ja vielleicht nicht einmal in der Geschichte.

 

Viele haben versucht und versuchen noch immer, diese besondere Beziehung  zu erklären, aber keinem ist es bisher gelungen, dies in vollem Ausmaß zu tun.

 

Diese Beziehung hat eine ideologische Dimension: Beide Staaten wurden von Einwanderern aus fernen Gegenden gegründet, die  ein Land  in Besitz nahmen und die einheimische Bevölkerung verdrängten. Beide glaubten, Gott habe sie auserwählt und  ihnen das gelobte Land überlassen. Beide schufen zunächst  einen Brückenkopf und brachen von dort aus zu einem historischen Marsch auf, der unwiderstehlich schien – die Amerikaner von „Meer zu Meer“ , die Israelis  vom Meer zum  Jordanfluss.

 

Die Beziehung hat eine strategische Dimension: Israel dient  den lebenswichtigen amerikanischen Bedürfnissen, um die Herrschaft über das Öl im Nahen Osten zu sichern;  Amerika dient den Bemühungen der israelischen Regierung, das Land bis zum Jordan zu beherrschen und den Widerstand der lokalen Bevölkerung zu brechen.

 

Diese Beziehungen haben eine politische Dimension: Die US haben immensen Einfluss auf Jerusalem, und Israel hat einen immensen Einfluss auf Washington. Dieser Einfluss gründet sich auf die eine Million  Juden, die vor hundert Jahren nach Amerika eingewandert sind. Sie stellen dort eine mächtige Gemeinschaft dar, die  mit politisch wirtschaftlichem Einfluss auf alle Zentren der gesellschaftlichen Macht bewundernswert  organisiert ist.  Die kombinierte Macht der jüdisch-zionistischen Lobby und der christlichen Fundamentalisten, die auch die israelische Rechte unterstützt, ist unermesslich.

 

(Es gibt eine Geschichte über einen israelischen Politiker, der vorschlug, „sich den USA als 51. Staat  anzuschließen . „Bist du verrückt“ gab sein Kollege zurück, „wenn wir einfach ein weiterer Bundesstaat wären, dann hätten wir nur zwei Senatoren und ein paar Kongressleute. “Jetzt haben wir wenigstens 80 Senatoren und Hunderte von Kongressleuten.“)

 

Dutzende kleiner Länder in aller Welt glauben, dass der Weg nach Washington über Jerusalem führt. Um sich bei den USA einzuschmeicheln, knüpfen sie erst enge Beziehungen mit Israel, das für sie wie ein Türsteher wirkt,  an dem man nicht ohne Bestechung vorbei kommen kann.

 

Dieser Einfluss ist nicht unbegrenzt, wie einige glauben. Die Jonathan-Pollard-Affäre hat  gezeigt, dass all die Macht der Pro-Israel-Lobby nicht ausreichte, um für einen kleinen Spion ein Pardon zu erhalten. Und vor kurzem gelang es Israel  nicht, den Verkauf von riesigen Mengen von  Waffen an Saudi-Arabien zu verhindern, obwohl es natürlich  mehr Hilfe umsonst erhält.)

 

Die Auswirkungen sind auch keine Einbahnstraße. Wenn die USA Israel eine direkte Order erteilen, dann gehorcht Jerusalem. Zum Beispiel, als Jerusalem sich entschieden hatte, an China ein teures Aufklärungsflugzeug zu verkaufen - der Stolz der israelischen Industrie - zwang Washington Israel, diesen Deal rückgängig zu machen, was den israelisch-chinesischen Beziehungen nur schweren Schaden zufügte.

 

Aber in Washington und Jerusalem  gibt es eine tief verwurzelte Überzeugung darüber, dass die beiden Länder in ihren Interessen  so eng miteinander verbunden sind, dass sie nicht aus- einander gehalten werden können. Was für den einen gut ist, ist auch für den anderen gut. Die siamesischen Zwillinge können nicht getrennt werden.

 

 

TROTZDEM  lohnt es sich zuweilen, an die Worte des assyrischen Generals von vor 2708 Jahren zu erinnern. Große Mächte  steigen auf und fallen. Nichts bleibt, wie es ist..

 

Das 20. Jahrhundert wurde das „amerikanische Jahrhundert“ genannt. Am Anfang waren die USA noch ein Land am Rande des Weltsystems. An seinem Ende – nach zwei Weltkriegen, die von der wachsenden Macht des amerikanischen Riesen entschieden wurden - waren sie die einzige Weltmacht, der letzte Befehlshaber von allem. Das ging so weit, dass ein gelehrter Professor über das „Ende der Geschichte“ unter amerikanischer Schutzmacht fantasierte.

 

Das 21. Jahrhundert wird nicht  ein  weiteres „amerikanisches Jahrhundert“ sein. Man kann einen langsamen, aber stetigen Niedergang des US- Status voraussehen.  Europa vereinigt sich  langsam aber sicher , und seine wirtschaftliche Macht wächst stetig. Russland wird nach und nach wieder eine Großmacht, wozu ihm seine enormen Öl- und Gasreserven verhelfen. Und besonders wichtig: die zwei Bevölkerungsgiganten China und Indien erklimmen schnell die wirtschaftliche Leiter.

 

Wahrscheinlich wird sich  nichts Dramatisches ereignen. Die US werden nicht plötzlich zusammenbrechen wie die Sowjetunion, ein Riese auf tönernen Füßen. Sie werden keine militärische Niederlage erleben wie Nazi-Deutschland, dessen  größenwahnsinnige militärische Ambitionen auf  ganz unzulänglicher wirtschaftlicher Basis  gegründet waren. Aber die relative Macht der USA  ist in einem unvermeidlichen Prozess des langsamen Abstiegs.

 

Die Ereignisse im Irak  sind nur kleine Beispiele. Amerika schlidderte in dieses Abenteuer nicht nur, um Israel zu schützen, wie die beiden Professoren Walt und Mearsheimer in ihrem neuen Buch behaupten. Auch nicht deshalb, weil sie den armen Irak vom blutdürstigen Tyrannen befreien wollten. So wie wir hier schon einmal schrieben: Sie überfielen den Irak, um die Hand auf den wesentlichen Ölreserven des Nahen Ostens zu halten und um eine permanente amerikanische Militärpräsenz in seinem Zentrum zu behaupten.  Nun versinken sie – wie erwartet -  in einem  irakischen Morast. Aber ein Land wie die USA, die in der Lage waren das schändliche Debakel in Vietnam zu überwinden, wird auch das erwartete Fiasko im Irak verwinden. Die militärische Macht der USA – einzigartig in der Welt – ist auf einer nie da gewesenen wirtschaftlichen Macht gegründet.

 

Aber viele kleine Niederlagen werden sich zu einer großen addieren. Der Krieg hat das amerikanische Prestige, das Selbstvertrauen und das moralische Ansehen (Guantanamo, Abu Ghraib) verletzt. Es gab einmal eine  Zeit, als die USA weltweit Bewunderung einheimsten. Heute zeigen die Meinungsumfragen, dass die USA von der Mehrheit in fast allen bedeutenden Ländern gehasst werden. Der kolossale amerikanische Schuldenberg  lässt auch nichts Gutes ahnen.

 

 

IST ES wirklich gut, mit dem Schicksal der USA auf Leben und Tod verbunden zu sein?. Abgesehen von den moralischen Erwägungen: ist es klug, all seine Eier – alle – in einen Korb zu legen?

 

Ein Zyniker mag sagen: warum nicht? Amerika beherrscht die Welt. Es wird dies noch eine Zeitlang tun. Falls und wenn es die Kontrolle verliert, werden wir Lebe wohl! sagen und uns nach einem neuen Verbündeten umschauen. So haben wir es mit den Briten getan. Nach dem 1. Weltkrieg halfen wir ihnen, das Mandat über Palästina zu bekommen, und dafür halfen sie uns, die hebräische Gemeinschaft hier aufzubauen. Schließlich gingen sie weg, und wir blieben. Danach halfen wir Frankreich, und dafür erhielten wir von ihnen den Atomreaktor in Dimona. Schließlich gingen sie, und der Reaktor blieb.

 

Dies wird „Realpolitik“ genannt. Wir werden von den Amerikanern bekommen, was wir erhalten können, und dann, nach ein oder zwei Generationen, werden wir weiter sehen. Vielleicht verlieren die US viele ihre Aktivposten. Vielleicht werden sie aufhören, Israel zu unterstützen, wenn eine neue Realität eine Veränderung  ihrer Interessen bringt.

 

Ich glaube nicht , dass unsere gegenwärtige Politik klug ist. Unsere sogenannte „realistische“ Politik sieht die Realität von heute, aber nicht die Realität von morgen. Schließlich begründeten wir  diesen Staat nicht für begrenzte Zeit, sondern für Generationen. Wir müssen an die Realität von morgen denken.

 

Zweifellos wird die Welt von morgen nicht monopolar sein, einseitig-amerikanisch, sondern mulipolar, eine Welt deren Einfluss  auf viele Zentren aufgeteilt ist, wie Washington, Peking, Moskau, Neu Delhi, Brüssel und Rio de Janeiro.

 

Es wäre klug, sich heute schon auf diesen Tag vorzubereiten.

 

 

IN WELCHER Weise denn?

 

Ich verglich einmal unsere Situation mit der eines Spielers am Roulettetisch, der ein unglaubliches Glück hat. Vor ihm wächst der Berg der Jetons. Er  könnte im richtigen Augenblick aufhören und seine Jetons in Millionen Dollar umtauschen und danach für immer sorglos und glücklich leben. Aber er kann nicht aufhören. Das Spielfieber lässt ihn nicht los. Also macht er weiter, auch als sich sein Glück gewendet hat - mit voraussehbaren Folgen.

 

In diesem Augenblick sind wir auf der Höhe unserer Macht. Unsere Verbindungen mit den USA, die immer noch allmächtig sind, geben uns eine Position weit über unsere natürlichen Fähigkeiten hinaus.

 

Dies wäre der Zeitpunkt, um die Jetons in Geld umzutauschen, unsere  augenblicklichen Gewinne in bleibende Werte umzuwechseln. Die besetzten Gebiete  aufzugeben und Frieden zu machen, mit unsern Nachbarn Beziehungen zu knüpfen, tiefe Wurzeln in der Region zu schlagen, so dass wir selbst in der Lage sind durchzuhalten, wenn der Wille und die Fähigkeit Amerikas, uns  unter allen Umständen zu schützen, erlöschen.

 

Das ist um so wahrer, wenn wir den Aufstieg des islamischen Radikalismus’ in Betracht ziehen, der eine natürliche Reaktion auf die Aktionen der amerikanisch-israelischen Achse ist. Der israelisch-palästinensische Konflikt ist die Hauptursache für dieses Erdbeben,  das eines Tages einen zerstörerischen Tzunami verursachen kann. Wir,  wie auch die Amerikaner, wären gut beraten,  beizeiten die natürlichen Ursachen dieses Phänomens zu beseitigen.

 

Amerika ist weit davon entfernt,  ein gebrochenes Rohr zu sein - vorläufig. Diejenigen die sich auf diesen Stab stützen wollen, können es noch eine Weile tun. Aber es wäre klug von uns, diese Zeit zu nutzen, um uns eine Existenz in der zukünftigen Welt in Frieden abzusichern.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert)

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