Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE


 

In ihrem eigenen Saft schmoren

Uri Avnery, 24.Mai, 2014
 

NACH EINEM Pressebericht hat sich Barack Obama entschieden, Benjamin Netanjahu und Mahmoud Abbas „in ihrem eigenen Saft  schmoren zu lassen.“

Das klingt fair.

Die Vereinigten Staaten haben sehr mühsam versucht, zwischen Israel und Palästina den Frieden herzustellen .Der  arme John Kerry hat fast all seine enormen Energien dem Ziel gewidmet, dass beide Seiten sich treffen, miteinander reden und Kompromisse machen.

Nach neun Monaten fand er heraus, dass dies eine falsche Schwangerschaft war. Kein Baby, nicht einmal ein Fötus. Einfach nichts.

Darum  fühlten sich die amerikanischen Führer  gerechtfertigt, ärgerlich zu sein.  Ärgerlich auf beide Seiten. Keiner von beiden hat irgendeine Bereitschaft gezeigt, seine Interessen zu opfern, um Obama oder Kerry  einen Gefallen zu tun. Diese Undankbaren in Nahost!

Es scheint also, dass die Reaktion  gerechtfertigt ist. Ihr wollt nicht, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen? Zur Hölle mit euch, und zwar alle beide!

 

DAS BEDEUTENDE WORT in diesen Sätzen ist „beide“.

Doch „beide“ beruht auf einer Lüge.

Wenn man sagt, dass sich „beide“ nicht so verhalten, wie erwarte wurde, dass „beide“ nicht  die „notwendigen  schweren Entscheidungen treffen,“ dass „beide“ in ihrem eigenen Saft schmoren sollen, vermutet man bewusst oder unbewusst, dass sie gleich sind. Nichts ist weiter von der Wahrheit entfernt.

Israel ist in jeder materiellen Hinsicht unermesslich stärker als Palästina. Der eine erinnert an einen gepflegten amerikanischen Wolkenkratzer, der andere an eine schäbige Holzhütte.

Palästina ist unter Besatzung die andere Hälfte der „beiden“. Die Palästinenser sind ohne die elementaren menschlichen und zivilen Rechte. Das durchschnittliche Einkommen in Israel ist 20 mal höher als in Palästina. Nicht 20%, sondern  atemberaubende 2000%. Militärisch ist Israel eine Regionalmacht und in einigen Hinsichten sogar eine Weltmacht.

In diesem Zusammenhang von „beide“ zu sprechen ist bestenfalls ignorant, schlimmstenfalls zynisch.

Die reine Präsentation dieses Bildes von „beiden“ läuft darauf hinaus, das israelische Narrativ anzunehmen.

 

WAS BEDEUTET es für beide, im eigenen Saft zu schmoren?

Für Israel bedeutet es, dass es weiter auf arabischem Land in der besetzten Westbank  neue Siedlungen bauen kann, ohne Einmischung von außen.  Es kann das Leben in der Westbank und im Gazastreifen  noch  unerträglicher machen – in der Hoffnung, dass immer mehr Palästinenser es vorziehen, wegzugehen.  Willkürliche Tötungen von Zivilisten durch Besatzungstruppen geschehen alle paar Tage.

Einigen von uns ist klar, dass dieser Kurs in eine Katastrophe führt und zwar in Form eines bi-nationalen Staates, in dem eine ständig wachsende  arabischen Mehrheit, der die bürgerlichen Rechte vorenthalten werden, von einer jüdischen Minderheit regiert wird. Das wird Apartheid genannt. Aber die meisten Israelis sehen dies nicht.

Die  Israelis sind glücklich und sind niemals glücklicher als in dieser Woche.  Eine moderne Wiederholung der biblischen David und Goliath-Geschichte: das Tel-Aviver Makkabäer-Team  schlug das  außerordentliche Real Madrider-Team für die europäische Meisterschaft. Nationaler Stolz hat sich zu olympischen Höhen erhoben (in einer kindischen Wette versuchten Präsident Peres und Ministerpräsident Netanjahu, einander das Siegesteam auf seinem Weg zum allgemeinen Empfang auf dem Rabinplatz abzufangen, um sich im gegenseitigen Ruhm  zu sonnen.)

Israel kann also glücklich schmoren, umso mehr, als die US uns weiter  ihre jährlichen drei Milliarden Dollar Tribut zahlen, uns mit Waffen versorgen und ihr UN-Veto benützen, um uns vor internationaler Zensur zu bewahren.

 

FÜR DIE palästinensische Seite von „beiden“ bedeutet das  „Im-eigenen-Saft- schmoren“ etwas völlig anderes.

Der Versuch die Fatah-Hamas-Versöhnung zu erreichen, macht sehr langsam Fortschritte und kann jeden Moment wieder auseinanderbrechen. Es hängt davon ab, ob es Abbas gelingt, eine Einheitsregierung zu schaffen, die aus unparteiischen „Technokraten“ besteht und die Hamas  bereit ist, im Gazastreifen die alleinige Herrschaft aufzugeben.

Fast alle Palästinenser wünschen Einheit, aber die ideologischen Unterschiede sind groß (obgleich die Unterschiede in der Praxis jetzt viel kleiner werden).  Aber selbst, wenn eine Art Einheit erreicht wird und von der internationalen Gemeinschaft gegen Israels Wunsch anerkannt wird, was können die Palästinenser denn tatsächlich ohne Gewalt tun?

Sie könnten mit Saudi-Arabiens Hilfe und der Militärjunta in Ägypten einen direkten Kontakt zwischen der Westbank und Gaza herstellen und so die israelische Blockade  des Gazastreifens brechen.

Sie können sich  noch zur Aufnahme bei einigen internationalen Agenturen  bewerben und um mehr positive Resolutionen der UN-Vollversammlung beantragen, wo das US-Veto nichts ausrichtet, aber dessen Entscheidungen sehr kleine konkrete  Auswirkungen hat.

Sie können die europäischen Länder ermutigen und die internationale BDS-Bewegung, damit der Boykott der Siedlungen oder Israels selbst verstärkt wird.

Alles zusammen nicht sehr viel. Die „Schmorperiode“ wird  sogar das Ungleichgewicht  der Macht zwischen „beiden“ Parteien vergrößern.

Wenn das „Schmoren“ lang genug  dauert,  werden die „moderaten“ Führungen von Fatah und Hamas hinweggefegt werden und  die palästinensische Gewalt wird wieder ihren Kopf heben.

Schlussfolgerung:  der Terminus „beide“, der so fair und unparteiisch aussieht, ist in der Realität eine Politik, die 100%ig  die israelische Rechte unterstützt.

 

WIRD DIES  das anti-israelische Gefühl im Ausland stärken?

Vor zwei Wochen ließ eine US-jüdische Organisation eine Bombe platzen: In jedem Land der Welt gibt es Antisemiten: von 91% in der Westbank bis 2% in Laos (Man fragt sich, wo Laoten Juden zum Hassen finden) Jede 5. Person auf Erden hegt antisemitische Vorurteile. Mehr als eine Milliarde Menschen.

Die Organisation, die so viel Geld  in eine weltweite  Umfrage steckt, ist die (Anti-) Diffamierungsliga). Ich setze  anti in Klammen, weil ihr eigentlicher Name Defamation League sein sollte. Es ist eine Art von Gedanken-Polizei im Dienst des amerikanisch jüdischen  Establishments vom rechten Flügel.

(Vor vielen Jahren  - als ich ein Knesset-Mitglied war- wurde ich  an 20  amerikanische Universitäten der höchsten Qualität eingeladen, um Vorträge zu halten. Die Gastgeber waren die jüdischen Campus-Rabbiner, die zum Bnei Brit (Beit Hillel )-Orden gehören. Im letzten Augenblick wurden 19 Vorträge gestrichen. In einem geheimen Brief ließ sie die Campus-Rabbiner wissen, dass „ das Knesset-Mitglied Uri Avnery zwar kein Verräter genannt werden könne …“ etc.etc. Am Ende hielt ich alle Vorträge unter der Schirmherrschaft christlicher Campus-Geistlichen.)

Die Veröffentlichung der verheerenden Ergebnisse der Volksbefragung  fördert eine seltsame Tatsache zutage: Nachrichten über die Zunahme des Antisemitismus wird von vielen Juden  mit  so etwas  Eigenartigem wie Freude aufgenommen.

Ich habe mich  oft über dieses Phänomen  gewundert. Für Zionisten ist die Antwort einfach: die Termini Antisemitismus und Zionismus sind wie siamesische Zwillinge zur selben Zeit geboren.  Antisemitismus hat Juden immer nach Israel getrieben und tut es noch (in letzter Zeit aus Frankreich)

Für andere Juden ist die Quelle der Freude weniger offensichtlich. Juden in Europa sind  seit langer Zeit von  Antisemiten umgeben gewesen, so dass  es normal war, sie zu sehen. Sie immer wieder zu sehen, gibt den Juden ein angenehmes  Gefühl der Vertrautheit.

 Und da sind natürlich die unzähligen Angestellten der Liga und  anderer jüdischen Organisationen, deren Lebensunterhalt darin besteht, Antisemiten zu entlarven.

Die Interpretation der Volksbefragung selbst ist natürlich vollkommener Quatsch. Leute, die  Bedenken über Israels Politik äußerten, werden als Antisemiten aufgelistet.  Deshalb sind alle Bewohner der besetzten Gebiete, die ihre Besatzer nicht lieben, Antisemiten. Muslime im Allgemeinen, die Israel in  negativem Licht sehen, sind natürlich Rassisten. Eine ähnliche Volksbefragung über antirussischen Rassismus  mag jetzt in der Ukraine dasselbe Ergebnis haben.

 

EINE ÄHNLICHE Initiative ist der Kongress der Internationalen Vereinigung der jüdischen Juristen und Anwälte.

Jüdische Juristen  klingt fast wie  Tautologie. Jede jüdische Mutter möchte sich gerne  mit „mein Sohn, der Doktor“ oder „Mein Sohn, der Anwalt“ rühmen. In den US und vielen anderen Ländern scheinen jüdische Anwälte und Richter in der Mehrheit zu sein.

Dieses Treffen hat ein besonderes Ziel: Die UN zu überzeugen, die UNRWA, die UN-Agentur, die sich um die palästinensischen Flüchtlingen kümmert, abzuschaffen. Sie wurde nach dem 48er-Krieg geschaffen, während  dem etwa 750 000 Palästinenser flohen oder aus dem Gebiet vertrieben wurden, das Israel wurde. Sie und ihre Nachkommen, die auch als Flüchtlinge anerkannt sind, sind jetzt auf etwa 6-7 Millionen angestiegen.

Die UNRWA ernährt diese Flüchtlinge, schützt sie und hat Schulen für sie. Es stimmt, dass es eine einzigartige Institution ist, die das schlechte Gewissen der UN ausdrückt. Es scheint, dass Flüchtlinge von keinem anderen Land solch eine spezifische Organisation haben, die für sie sorgt.

Jetzt werden  die jüdischen Juristen einen Angriff vorbereiten, der direkt von Israel geleitet wird, um diese Organisation im Ganzen  abzuschaffen. Ich vermute, das Ziel ist, die palästinensischen Flüchtlingslager aufzulösen, die in verschiedenen Ländern rund um Israel bestehen – Sabra und Shatila fallen mir gerade ein - und die Flüchtlinge über den ganzen Planeten zu verteilen, wo sie weniger Schmerz auf dem Nacken von Netanjahu  verursachen

 

ALL DIES im Namen der Fairness und Gleichheit. Israelis und Palästinenser können „beide“ in ihrem eigenen Saft schmoren – auch  wenn es ein sehr verschiedener Saft ist.

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs; vom Verfasser autorisiert)

 

 

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