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Das Palästina Portal

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Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

 

 

 

Der Gummimann

 Uri Avnery, 14. Mai 2011

 

ICH KONNTE mich nicht beherrschen. Obwohl ich allein im Zimmer war, brach ich in lautes Gelächter aus.

 

Ich las einen Zeitungsbericht über die letzten Umfragen. Die Leute wurden nach der Bewertung der Führer der Nation befragt.

 

Es scheint, dass der Staatspräsident Shimon Peres bei weitem der volkstümlichste Führer in Israel ist. 72 % der befragten Leute stimmten für ihn, nur 20% missbilligten ihn. Die weiteren Gewinner lagen weit hinter ihm: 60% nannten den Knessetspräsidenten Reuven Rivlin; dasselbe gilt für den Bankdirektor der Israelbank Stanley Fisher, und 57 % für den aggressiven Staatskontrolleur Micha Lindenstrauss. Die Präsidentin des Obersten Gerichthofes Dorit Beinish war schon unter der 50%-Rate – sie erhielt 49%. Ihr folgte Tzipi Livni mit 48%

 

Die drei Meister der Unbeliebtheit waren die drei mächtigsten Politiker des Landes, die Männer, die das Geschick des Landes bestimmen: Binyamin Netanyahu (38% Zustimmung, 53% Abneigung), Avigdor Liebermann (40% Zustimmung, 52 % Abneigung), und Ehud Barak (30% Zustimmung, 63% Abneigung)

 

Und warum lachte ich?

 

 

Die Geschichte hat eine Menge Humor (auf Lager). Man kann sich leichter vorstellen, sie sei eher durch die willigen und schadenfrohen Götter des Olymp als durch den strengen Gott der Juden gelenkt worden, der über dem Tempelberg in Jerusalem wohnt - Humor ist nie seine Sache gewesen.

 

Doch hier ist Shimon Peres, die beliebteste Person in Israel. Absolut komisch. Weil er in seinem langen Leben (er ist zwei Wochen älter als ich) nie eine Wahl gewonnen hat.

 

Er ist seit seinem 20.Lebensjahr nie etwas anderes als ein Politiker gewesen. Das Geschäft eines Politikers in einem demokratischen Land ist, gewählt und wieder gewählt zu werden. Doch Peres wurde nie gewählt. In Dutzenden von Wahlkampagnen – Nationalwahlen und internen Parteiwahlen hat er nie gewonnen. Die Wähler konnten es nicht über sich bringen, ihn zu wählen.

 

(Er warf einmal eine rhetorische Frage ins Parteipublikum: „Bin ich ein Verlierer?“ Die donnernde Antwort lautete: „Ja!“)

 

Selbst seinen gegenwärtigen Job erhielt er rein zufällig. Der Staatspräsident wird von der Knesset durch geheime Abstimmung gewählt. Als Peres das erste Mal als Präsident kandidierte, wies die Knesset ihn zurück und zog einen mittelmäßigen Parteifunktionär mit Namen Moshe Katzav vor. Es war eine letzte Demütigung. Erst als Katzav als Serien-Frauenbelästiger entdeckt wurde und zurücktreten musste, wurde Peres von einer reumütigen Knesset gewählt. Die Mitglieder schienen zu sich selbst gesagt zu haben: jetzt reicht es. Wir sollten diesen Mann nicht weiter quälen, der schließlich seit 45 Jahren ein Knessetmitglied war.

 

Und jetzt ist dieser Mann – den fast jeder hasste – der beliebteste Führer des Landes geworden, wie ein in aller Welt respektierter ältere Staatsmann. Sehr seltsam.

 

Zum ersten Mal traf ich ihn 1953. Ich war der Besitzer und Herausgeber eines populären Nachrichtenmagazins. Er war der neu ernannte Generaldirektor des Verteidigungs-ministeriums, eine immens mächtige Position, weil der Minister David Ben-Gurion war. Peres wurde sein wichtigster Assistent.

 

Er hatte mich zu einem Gespräch über einige triviale Angelegenheiten eingeladen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Tatsächlich waren wir uns vom ersten Augenblick an unsympathisch.

 

Dies war nicht nur eine Sache, weil die Chemie zwischen uns nicht stimmte. Es gab einen sehr konkreten Grund, warum viele Leute in meinem und seinem Alters ihn verachteten. Im 1948er Krieg diente er nicht in der Armee. Es war eine fast unglaubliche Tatsache: wir alle eilten zu den Fahnen, als der Kampf ausbrach, unsere ganze Altersgruppe wurde vom Krieg dezimiert. Ich selbst wurde schwer verletzt. Doch hier war ein junger Mann, der dieses bedeutsame Ereignis versäumt hat.

 

Um nicht ungerecht zu sein: Peres war während des Krieges nicht nutzlos. Ben Gurion schickte ihn ins Ausland, um Waffen zu beschaffen, die wir dringend benötigten. Aber das hätte auch von einer älteren Person gemacht werden können. Nicht von einem körperlich gesunden und kräftigen jungen Mann von 25. Dies war ein Stigma für ihn, das ihm noch Jahrzehnte lang anhing, so lange wie die Kriegsgeneration den Ton in unserm neuen Staat angab. Dies erklärt übrigens auch, warum er mehrere Male gegen Yitzhak Rabin verlor, einen authentischen Kampfkommandeur, der von fast jedem geliebt und respektiert wurde.

 

Doch obwohl es immer gute Gründe gab, ihn nicht zu lieben, scheint es, als wäre die Aversion  im Grunde irrational. Er beklagte sich einmal, dass er als Junge auf dem Heimweg von der (jüdischen) Schule in seiner polnischen Heimatstadt von anderen (jüdischen) Jungs ohne Grund geschlagen wurde und sein jüngerer Bruder ihn verteidigen musste. „Warum hassen sie mich?“ fragte er seine Mutter wehleidig.

 

Zum Glück nahmen ihn seine Eltern in den 30er-Jahren, als er 13 war, nach Palästina mit (Ich kam ein bisschen früher). Er wurde in ein berühmtes zionistisches Jugenddorf geschickt, und heiratete später die Tochter eines lokalen Schreiners. Er hatte sich gerade in einem Kibbuz niedergelassen, als er entdeckte, dass er zu Höherem berufen sei.

 

 

IN DEN frühen 40ern gab es in der Mapei, der allmächtig herrschenden Partei im Yishuv (die jüdische Gemeinde in Palästina) eine Teilung. Die Dissidenten gründeten eine neue Partei, sozialistischer, mehr Kibbuz orientiert und aktiver bei nationalen Angelegenheiten. Natürlich waren die meisten jungen Leute von ihr angezogen.

 

Das war Peres’ erste große Chance. Er war einer der wenigen jungen Männer, die der alten Partei treu blieben, und zog so die Aufmerksamkeit der alten Parteibosse, Ben-Gurion und Levy Eschkol, auf sich. Das war das Ende von Peres, dem Kibbuznik, und der Beginn von Peres, dem lebenslangen Politiker.

 

Er tat das, was er später viele Male tat. Er „durchpflügte“ das Land, besuchte alle Ortsgruppen der Jugendbewegung und hielt Reden. Sein unermüdlicher Fleiß stand für den Mangel an natürlichem Charme. Seine tiefe Stimme gab seinen banalen Plattitüden den Klang tiefer Wahrheit.

 

 

WAS WAREN seine innersten Überzeugungen? Woran glaubte er?

Nun das hängt vom Jahr, dem Tag und der Stunde ab. Während seines politischen Lebens hat Peres alle möglichen Ansichten vertreten, legte sie nach Belieben ab, adoptierte andere. Er ist ein perfektes Beispiel von Graucho Marx’ berühmtem Ausspruch *: „Dies sind meine Prinzipien. Wenn du sie nicht magst, hab ich auch andere.“

 

Als ich ihn das erste Mal traf, war er ein extremer Falke. Er und Moshe Dayan stießen Ben-Gurion  - und wurden von ihm gestoßen - in einen Krieg, indem sie die Grenzen mit „Vergeltungsaktionen“ anheizten. Er rühmte sich, der Architekt der damaligen französisch-israelischen Allianz gewesen zu sein.

 

Frankreich kämpfte gerade einen schmutzigen Krieg, um Algerien im Griff zu behalten und benötigte Israel, um den ägyptischen Führer Gamal Abd-al-Nasser abzulenken. Peres diente willig dieser noblen Sache und bereitete die französisch-israelisch-britische Verschwörung vor, die zu ihrem Angriff auf Ägypten führte: der Suez-Krieg, 1956, war eine Katastrophe für Israel, weil er schließlich in den Augen der Araber Israels Stellung als ein Verbündeter der gehassten kolonialen Mächte festigte. Frankreich revanchierte sich bei Peres mit einem stattlichen Geschenk: dem Atommeiler in Dimona. Sogar jetzt betrachtet Peres diesen als seine beste Errungenschaft.

 

Damals verkündete Peres, dass das Bündnis zwischen Frankreich und Israel sich nicht auf gemeine Interessen gründe, sondern auf gemeinsame, tiefe Werte. Wie so viele andere von Peres unsterblichen Statements brauchte dieses weniger als zehn Jahre, um widerlegt zu werden: Charles de Gaulle gab Algerien auf, Frankreich versuchte seine Position in der arabischen Welt neu zu etablieren, die Beziehungen mit Israel wurden - zusammen mit diesen „tiefen gemeinsamen Werten“ - unfeierlich über Bord geworfen.

 

 

ALS VERTEIDIGUNGSMINISTER Mitte der 70er-Jahre wurde Peres der Vater der Siedlungen in der zentralen Westbank. Er benützte die Siedler, um seinen Erzfeind – Rabin, damals sein Ministerpräsident – zu untergraben. Dieser war im Prinzip gegen den Bau der Siedlungen in den besetzten Gebieten.

 

Als nächstes tauchte Peres plötzlich als „Mann des Friedens“ auf. Nicht mit dem palästinensischen Volk – Gott bewahre! – sondern mit König Hussein von Jordanien. Als Außenminister im Koalitionskabinett von Yitzhak Shamir handelte er ein geheimes Abkommen mit Seiner Majestät aus, das aber von Shamir sofoert abgelehnt wurde, dem es nicht im Traume einfiel, mit irgend jemandem Frieden zu schließen. Und das war’s dann!

 

In jener Zeit wurde Peres klar, dass Frieden als abstrakte Idee gut für ihn sei. Er wurde der Prophet des „Neuen Nahen Ostens“ und sprach unendlich viel darüber, tat aber nichts dafür. Als Yassir Arafat das initiierte, was später das Osloabkommen wurde, nahm Peres dies begeistert auf und behauptete, er sei der alleinige Urheber. Er lud mich sogar zu einem privaten Gespräch ein, bei dem er mir mit dem Eifer eines Konvertiten über die Vorzüge der Zwei-Staatenlösung (die ich schon 1949 öffentlich befürwortet habe) einen Vortrag hielt.

 

Der praktische Test kam, als Rabin ermordet wurde und Peres an seine Stelle trat. Es war das erste Mal, dass er frei handeln konnte und das Osloabkommen in ein sofortiges, wirkliches Friedensabkommen hätte verwandeln können. Stattdessen begann er einen Krieg im Libanon, der zu einem schnellen und katastrophalen Ende kam, als die Artillerie durch einen fatalen Irrtum ein Massaker in Qana anrichtete. Dann stimmte er der Ermordung eines bedeutenden Hamasführers zu, was zu einer Reihe blutiger Selbstmordanschläge in allen größeren israelischen Städten führte. So verlor Peres bei den nächsten Wahlen (wieder), und Netanyahu kam an die Macht.

 

Das war nicht das Ende. Ariel Sharon verließ den Likud und gründete die Kadima-Partei. Nachdem er den Vorsitz bei der Laborpartei verloren hatte, verließ Peres diese und schloss sich Kadima an. Als der Erfinder des „neuen Nahen Ostens“ gab er Sharon, dem geschworenen Feind der palästinensischen Unabhängigkeit, ein Kosher-Zertifikat und spielte eine größere Rolle dabei, dass ihn die Welt akzeptierte. Jetzt verrichtet er denselben Dienst für Netanyahu und nützt seine Position als Präsident und „Elder Statesman“, um die Regierungen der Welt davon zu überzeugen, dass Netanyahu insgeheim ein „Mann des Friedens“ sei , und wenn man ihm viel Zeit – viel, viel Zeit - gebe, wird er „die Welt überraschen“.

 

Als Staatspräsident redet Peres endlos, wie er es immer getan hat. Doch in all seinen unzählig Millionen Wörtern habe ich nie eine einzige originale Idee entdeckt.

 

Das ist an sich schon seltsam. Wie Ben-Gurion, den er nachzuahmen versucht, stellt er sich als tiefschürfender Denker, als Intellektueller dar, der alle bedeutenden Bücher liest. Einer seiner Mitarbeiter behauptet, er habe nie wirklich ein Buch gelesen, sondern seine Assistenten Inhaltsangaben vorbereiten lassen, damit er wohl informiert über sie reden könne. Ich urteile nach seinem Stil – eine Person, die Dichtung und Literatur liest, reflektiert bestimmt etwas davon in ihren Reden und ihrem Schreiben. Peres’ Produkte sind einförmig flach, sein Hebräisch abgedroschen und oberflächlich. Kein Wunder, dass er jetzt der beliebteste Führer in Israel ist.

 

Der Mann, der alles befürwortete, Krieg und Frieden, Sozialismus und Kapitalismus, Säkularismus und Religion und dessen Prinzipien so elastisch sind, dass sie alles und jeden annehmen können --- hat letzten Endes zum 63.Jahrestag des Staates Israel erreicht, was er sein ganzes Leben lang gesucht hat.

Das Volk liebt ihn.

 

*Berühmtester amerikanischer (jüd.) Komiker – Trio Marx

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

Derselbe alte Trödel

 

Barak recycelt

Das „großzügige Angebot“ von 2000

Einen gestutzten Palästinenserstaat

Erdrückt und wie in Flaschen gesteckt

Mit fortdauernder israelischer Besatzung

Des Jordantals.

 

Es ist vollkommen absurd

Diesen alten, zusammengebrochenen Trödel

Noch einmal anzubieten.

 

Gush Shalom  -Inserat in Haaretz

 

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