Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Harakiri ?
Uri Avnery, 14.August 2010

 

WENN GOTT will, dann kann  sogar ein Besenstiel schießen – so schrieb ich nach der Ernennung der Turkel-Kommission . Ich zitierte ein jüdisches Sprichwort in der Hoffnung, dass trotz allem etwas herauskommen würde.

 

Die Kommission war in Sünde geboren. Diejenigen, die sie ernannten, waren nicht daran interessiert, die Wahrheit zu entdecken, sondern zu verhindern, dass eine internationale Untersuchungskommission aufgestellt wird oder eine israelisch staatliche Untersuchungskommission. Der „Aufgabenbereich“, der der Kommission zugeteilt wurde, war äußerst eng. Anfangs war die Kommission nicht einmal ermächtigt, Zeugen zu zwingen auszusagen.

 

Kurz gesagt: eine Kommission ohne Flügel, ein Besenstiel ohne Besen.

 

Ich hoffte, die Mitglieder der Kommission würden nicht einverstanden sein, nach der Flöte der Regierung zu tanzen. Es ist heute noch zu früh, darüber zu urteilen, ob sie diesen Test bestanden haben. Es kann aber schon gesagt werden: sie haben ihre Ketten zerbrochen.

 

 

NACH DEN Aussagen der drei Hauptzeugen in dieser Woche – Binyamin Netanyahu, Ehud Barak und Gabi Ashkenazi – kann man schon die ersten Schlussfolgerungen ziehen: die Kommission hat den Aufgabenbereich, der ihnen zugeteilt worden war, ignoriert. Der Aufgabenbereich ist verschwunden. Die Kommission erwähnte kaum das Subjekt – den völkerrechtlichen Aspekt der Aktion -  deren Untersuchung ihnen aufgetragen worden war, sondern befasste sich  mit allem übrigen.

 

Das war nicht schwierig, weil alle drei Zeugen den Aufgabenbereich, den sie  selbst aufgestellt hatten, nicht beachteten. Jeder war eifrig darum bemüht, zu zeigen, wie recht und weise er war, dass das  offizielle Untersuchungsthema nahezu in Vergessenheit geriet.

 

So wurden vollendete Tatsachen geschaffen: die Kommission wird nicht mehr an ihren Aufgabenbereich gebunden, sondern beschäftigt sich mit allen Aspekten der gescheiterten Operation. Der Aufgabenbereich kann jedoch noch einmal  auftauchen, wenn die Zeit kommt, den Bericht zusammen zu stellen.

 

 

ES WAR interessant zu beobachten, wie die drei Zeugen von den Medien aufgenommen wurden.

 

Fast alle Medien fielen über die beiden ersten Zeugen her und glorifizierten den dritten.

 

Netanyahu war nachlässig, ja frivol, legte alle Verantwortung auf Barak und war nicht einmal mit den Tatsachen vertraut.  Schließlich war er zu dem Zeitpunkt im Ausland – was wollte man also von ihm; es war Barak, der die Angelegenheit ohne fremde Hilfe durchgeführt hat.

 

Nachdem die Medien ihn aufs Schärfste angriffen, berief Netanyahu schnell eine improvisierte Pressekonferenz ein und verkündete großspurig,  er nehme alle Verantwortung auf sich.

 

Barak war sorgsamer. Er sprach endlos, überschwemmte die Kommission mit einer Flut von Details und  übernahm auch die Verantwortung auf sich, stieß sie aber sofort nach unten zum Militär weiter. Er gab an, die Regierung habe die Entscheidung für die Mission getroffen, für die Ausführung sei aber das Militär zuständig. Auch er wurde scharf von den Medien angegriffen.

 

Der Stabschef wies auf die Fehler  bei der Ausführung der Operation hin. Sie war von unteren Militärrängen, der Marine und dem Armeenachrichtendienst, ausgeführt worden. Aber  er nahm mit eindrucksvollem Großmut auch für diese die Verantwortung auf sich.

 

Seine Zeugenaussage war ein Meisterstück. Überraschenderweise schien  er viel gewiefter als die beiden erfahrenen Politiker zu sein. Während sie wie schlüpfrige Aale aussahen und es nur darauf abgesehen hatten , sich selbst zu verteidigen, erschien er wie ein liebenswürdiger, schusseliger, unkomplizierter Bär, ein einfacher, ehrlicher Soldat, der Integrität ausstrahlt und der die Wahrheit sagt, weil er nichts anderes weiß.

 

Ashkenazi ist viel raffinierter, als er aussieht. Seine Zeugenaussage könnte von seinen Beratern ausgearbeitet worden sein, aber die Klugheit  eines Führers zeigt sich auch in der Fähigkeit, kluge Berater auszusuchen.

 

Noch einmal wurde bewiesen, dass die Medien – und tatsächlich der ganze Staat – von der Armee beherrscht wird. Dieselben Bemerkungen, die  höhnisch  begrüßt wurden, wenn sie von Netanyahu und Barak geäußert wurden, wurden mit  Ehrfurcht  aufgenommen, wenn sie vom Stabschef kamen. Ein Chor von Bewunderern  pries ihn im Fernsehen, im Radio und in den Zeitungen. Was für eine ehrenhafte Person! Was für ein aufrechter Soldat! Was für ein verantwortungsbewusster, ausgeglichener Kommandeur! Falls überhaupt  ein Unterschied zwischen den uniformierten Armeesprechern und den Militärkorrespondenten in Zivil   bestand, war er kaum zu bemerken.

 

 

DER ALLGEMEINE Eindruck, den man nach den drei Hauptzeugen hatte, ist ziemlich klar: es hatte keine ernsthaften Vorbereitungen gegeben, um sich mit der Flotille zu befassen, obwohl die Pläne für ihr Kommen viele Monate im voraus bekannt waren. Alles war in amateurhafter Weise ausgeführt worden nach der berühmten Tradition israelischer Improvisation, „verlass dich auf mich“ und „es wird OK sein“.

 

Die vorigen Hilfsschiffe hatten nur gewaltfreie Friedensaktivisten an Bord, und jeder nahm an, das würde so weitergehen. Keiner achtete darauf, dass viele der türkischen Aktivisten (möglicherweise) mit einer völlig anderen Ideologie erfüllt waren. Wer kümmert sich schon darum, was Türken denken. Der glorreiche Mossad hatte sich nicht einmal die Mühe gemacht, einen Agenten unter die Hunderte von Aktivisten an Bord zu schleusen.

 

Die Planung für die Operation war schludrig, ungenügende  Information, ohne Alternativen in Erwägung zu ziehen und mit  potentiell gefährlichen Szenarien zu rechnen. Schließlich musste man kein Prophet sein, um vorauszusehen, dass die türkischen Aktivisten, voll religiösem Eifer, sich vermutlich mit Gewalt gegen die Invasion   eines türkischen Schiffes  durch israelische Soldaten auf hoher See wehren würden. Was für eine Überraschung!

 

Welches ist die Schlussfolgerung? Der Stabschef gab es, ohne zu zögern, bekannt: Das nächste Mal wird die Armee Scharfschützen einsetzen, die  jeden abknallen werden, der an Deck ist, ( oder in der Sprache der militärischen Kommentatoren „jeden Angreifer“) während sich die Soldaten von Hubschraubern abseilen.

 

Da Netanyahu und Barak alle Verantwortung auf das Militär schoben und Ashkenazi auf die Planungs- und Ausführungsfehler verwies, erhob sich eine praktische Frage: wie können die Mitglieder der Turkel-Kommission einen ernsthaften Job tun, wenn es ihnen nicht erlaubt wird, militärisches Personal zu befragen?

 

Um dem Problem zuvorzukommen, warf ihnen der Stabschef  zwei Knochen zu: Dem Armee-Anwalt Giora Eyland wird es erlaubt sein, auszusagen. (Eyland ist der General im Ruhestand , der die interne Untersuchung durchführte). Aber das reicht bei weitem nicht aus. Um seinen Auftrag zu erfüllen, muss die Kommission die Aussagen vom Marinechef und seinem Stab hören. Als Antwort auf die Petition von Gush Shalom hat der Oberste Gerichtshof darauf verwiesen, dass, wenn  Turkel ihr Erscheinen wünscht, das Gericht sie dazu zwingen wird auszusagen.

 

 

KEINER DER drei Zeugen streifte die Hauptfrage:  die Existenz der Gaza-Blockade selbst.

 

Bei dem schicksalhaften Treffen „der Sieben“ (die ranghohen Minister) war klar, dass sie alle  von der Notwendigkeit der Blockade überzeugt waren,  wie auch von der Notwendigkeit, mit Gewalt  jeden Versuch zu unterdrücken, die Blockade zu brechen.

 

Die rechtliche Seite der Sache wird noch eine große Debatte nach sich ziehen. Es scheint, dass  das  Völkerrecht  hier unklar ist, was die Verhängung und die Durchführung einer Blockade betrifft. Das Gesetz ist noch nicht schriftlich festgelegt. Es erlaubt viele verschiedene Interpretationen. Es gibt keine einzige, abgestimmte und klare Antwort.

 

Die wirkliche Frage ist auf jeden Fall keine juristische, sondern  eine moralische und politische: zu welchem Zweck wurde die Blockade verhängt?

 

Alle Zeugen, die bisher erschienen sind, wiederholten dasselbe Argument: wir sind im Krieg mit dem Gazastreifen (egal wie seine legale Position ist), die Blockade ist dafür bestimmt, die Einfuhr von Kriegsmaterial zu verhindern. Deshalb sei es legal und moralisch.

 

Aber das ist eine komplette Lüge.

 

Es ist sehr einfach, die Bewegung von Cargoschiffen auf dem Meer zu kontrollieren. Bei solchen Fällen ist es üblich, die Schiffe auf hoher See zu stoppen, die Ladung zu kontrollieren, Kriegsmaterial – wenn vorhanden -  zu beschlagnahmen und dem Schiff die Weiterfahrt zu erlauben. Die Ladung kann auch in den Abfahrtshäfen kontrolliert werden.

 

Diese Methode wurde nicht angewandt, weil die ganze Sache mit dem  Kriegsmaterial nichts anderes als ein Vorwand ist. Das Ziel der Blockade ist genau das Gegenteil: den Transfer von nicht militärischen Waren zu verhindern, dieselben Waren, die auch nicht auf dem Landwege eingeführt werden durften: viele Sorten von Lebensmitteln und Medikamenten, Rohmaterial für die Industrie, Baustoffe, Ersatzteile und viele andere Waren, von Schulheften bis zu Wasserfiltern. 

 

Das Wenige, das das Leben noch erträglich machte, kam  durch die Tunnel, und die Preise waren unermesslich, weit über dem, was sich die meisten Bewohner leisten können.

Von Anfang an war es der Zweck, das normale Leben im Gazastreifen zu  unterbrechen, die Bevölkerung an den Rand der Verzweiflung zu bringen, sie dazu zu bewegen, sich zu erheben und die Hamasregierung zu stürzen. Dieses Ziel wurde offensichtlich von der US-Regierung und ihren Satelliten in der arabischen Welt und vielleicht – wie einige glauben -  auch von der palästinensischen Behörde in Ramallah unterstützt.

 

Netanyahu behauptet in seiner Aussage, dass es „keine humanitäre Krise im Gazastreifen gegeben habe“. Das hängt sehr von der Deutung des Terminus’ ab.

 

Es stimmt, die Leute starben  nicht vor Hunger oder Krankheiten auf den Straßen. Es war kein Warschauer Ghetto. Aber es gibt eine weit verbreitete Unterernährung unter den Kindern, Elend und Armut. Die Blockade verursacht  allgemeine Arbeitslosigkeit, weil fast alle industrielle und landwirtschaftliche Produktion unmöglich gemacht wurde. Es gab keinen Import von Rohmaterial, überhaupt keinen Export, ungenügend Brennstoff. Gazas Produkte waren nicht in der Lage, die Westbank, Israel oder Europa zu erreichen. All dies trifft auch jetzt zu, obwohl die Flotille einen teilweisen Erfolg hatte, und die israelische Regierung gezwungen war, viele Güter hinein zu lassen, die vorher  blockiert waren.

 

Die Absperrung des Gazahafens hat zur humanitären Krise beigetragen. Vor  siebzehn Jahren schrieb Shimon Peres: „Der Gazahafen hat ein sehr großes Potential zu wachsen. Die Waren und Ladungen, die man dort verfrachten wird, die seine Tore  auf dem Weg  zu israelischen, palästinensischen, jordanischen, saudi-arabischen und sogar irakischen Empfängern verlassen, wird die wirtschaftliche Revolution illustrieren, die die ganze Region erfassen wird.“ Vielleicht sollte Peres  vorgeladen werden, um dies  auszusagen.

 

 

DAS SCHLÜSSELWORT in allen Aussagen war „Verantwortung“. Jeder Zeuge übernahm Verantwortung und stieß sie so weit wie möglich von sich – wie Fußballspieler, die einen Ball bekommen und ihn an jemand anderen weitergeben.

 

Was bedeutet Verantwortung? Es war einmal eine Zeit, als ein japanischer Führer die Verantwortung für einen Misserfolg übernahm: er stieß sich ein Messer in den Bauch – dies wurde Hara-kiri („Bauchschnitt“) genannt. Solch eine barbarische Sitte existiert im Westen nicht, aber auch dort tritt ein verantwortlicher Führer, der für einen Fehlschlag verantwortlich war, zurück.

 

Nicht hier. Wenigstens nicht jetzt.  Hier  erntet eine Person, die „Verantwortung übernimmt“ Lob und Anerkennung. Wie mutig! Wie edel!  Er übernimmt Verantwortung!

 

Und damit ist der Fall erledigt.

 

( Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

 

 

 

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