Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

TRANSLATE

 

 

Der Imperator
Uri  Avnery, 18.Januar 2014
 

IN DER MITTE der siebziger Jahre fragte mich Ariel Sharon, ob ich ihm ein Treffen mit Yasser Arafat arrangieren könnte.

Wenige Tage zuvor hatten die israelischen Medien entdeckt, dass ich in regelmäßigen Kontakt mit der Führung der PLO war, die in jener Zeit auf der Liste der Terror-Organisationen stand.

Ich  sagte zu Sharon, dass meine PLO-Leute mich wahrscheinlich fragen würden, was er den Palästinensern vorschlagen wolle. Er sagte mir, sein Plan sei, den Palästinensern zu helfen, die jordanische Monarchie zu stürzen und Jordanien in einen palästinensischen Staat zu verwandeln mit Arafat als seinem Präsidenten.

„Und was ist mit der Westbank?“ fragte ich.

„Sobald Jordanien zu Palästina wird, wird es keinen Konflikt mehr zwischen zwei Völkern geben, sondern zwischen zwei Staaten. Das wird viel leichter zu lösen sein. Wir werden eine Art Teilung finden, territorial oder funktional – oder wir werden das Gebiet gemeinsam regieren.“

Meine Freunde legten die Anfrage  Arafat vor, der sich kaputt lachte. Aber er versäumte nicht die Gelegenheit, König Hussein davon zu erzählen. Hussein verriet die Geschichte der Kuwaiter Zeitung, Alrai, und so kam sie wieder zu mir zurück.

 

SHARONS PLAN war in jener Zeit  revolutionär. Fast das ganze israelische Establishment, einschließlich Ministerpräsident Yitzhak Rabin und Verteidigungsminister Shimon Peres glaubten an die sog „Jordanien-Option“, die Idee, dass wir mit König Hussein  Frieden machen müssten.  Die Palästinenser wurden entweder ignoriert oder  als Erzfeinde betrachtet.

Fünf Jahre früher, als die Palästinenser in Jordanien mit dem Hashemitischen Regime  dort kämpften, kam Israel auf Aufforderung von Henry Kissinger dem König zu Hilfe. Ich schlug in meinem Magazin vor, das Gegenteil zu tun: den Palästinensern zur Hilfe zu kommen. Sharon sagte mir später, dass  er - zu jener Zeit ein General-- dem Generalstab vorgeschlagen hatte, dasselbe zu tun, wenn auch mit einem anderen Ziel. Meine Idee war, auf dem Westufer einen palästinensischen Staat zu  errichten, er wollte einen solchen Staat auf dem Ostufer des Jordan.

(Die Idee, Jordanien in Palästina zu verwandeln, hat  einen gewöhnlich unbekannten linguistischen Hintergrund.  Bei hebräischer Anwendung ist „Erez Israel“ das Land auf beiden Seiten des Jordanflusses, wo nach den biblischen Mythen,  alte hebräische Stämme siedelten. Bei palästinensischer Verwendung liegt „Filastin“ nur auf der Westseite des Flusses. Deshalb ist es für ignorante Israelis  ganz natürlich, den Palästinensern das Ostufer vorzuschlagen,  während dies für Palästinenser ein Staat im Ausland wäre.

 

ZU JENER  Zeit war Sharon im politischen Exil.

1973 verließ er die Armee, nachdem ihm klar war, er habe keine Chance,  Generalstabschef zu werden. Das mag merkwürdig klingen, da er schon als herausragender Schlachten-Kommandeur anerkannt war. Das Problem war nur, dass er auch als aufsässiger Offizier bekannt war, der seine Vorgesetzten und seine Kollegen (wie auch jeden anderen) verachtete. Auch war seine Einstellung zur Wahrheit problematisch. David Ben Gurion schrieb in sein Tagebuch, dass Sharon ein beispielhafter Offizier sein könnte, wenn er doch nur vom Lügen Abstand nehmen würde.

Als er die Armee verließ, baute er fast allein die Likudpartei auf, indem er alle  Parteien des rechten Flügels zusammenlegte. Das war damals, als ich ihn das erste Mal als Haolam Hazeh- Mann des Jahres kürte und einen langen biographischen Artikel über ihn schrieb. Ein paar Tage später brach der Yom Kippur-Krieg aus. Sharon wurde wieder in die Armee einberufen. Sein Teil in diesem Krieg wird von vielen als genial angesehen, von anderen als eine Geschichte des Nicht-Unter-ordnens und des Glückes. Ein Foto von ihm  mit verbundenem Kopf wurde seine Handelsmarke, obwohl es nur eine leichte Verletzung war, da er seinen Kopf an sein Fahrzeug  gestoßen hatte  (Um fair zu sein,  wurde er 1948 in der Schlacht auch schwer verletzt, wie ich.)

Nach dem Yom Kippur-Krieg wurde  das Argument über seinen Anteil im Krieg  das Zentrum „der Schlacht der Generäle“. Er begann, mich  zu Hause zu besuchen, um mir seine Schritte zu erklären,  es wurde  beinahe freundschaftlich zwischen uns.

Er verließ den Likud, als ihm klar wurde, dass er nicht  sein Führer werden konnte, solange Menachem Begin  noch da war. Er begann, seinen eigenen  Kurs festzulegen. Das war damals, als er mich  um ein Treffen mit Arafat bat.

Er dachte darüber nach, ob er eine neue Partei  gründen solle, die weder rechts noch links ist aber von ihm geführt wurde,  und  zwar mit besonders herausragenden Persönlichkeiten von allen politischen Ebenen. Er bat mich, mich dieser Partei anzuschließen. Wir hatten lange Gespräche in seinem Haus.

Ich muss hier erklären, dass ich seit langer Zeit nach einer Person  mit militärischen Referenzen Ausschau hielt, um eine große vereinigte Friedenspartei  anzuführen. Ein Führer mit solch einem Hintergrund würde es für uns leichter machen, öffentliche Unterstützung für unsere Ziele  zu bekommen. Sharon passte  für diese Aufgabe (wie Yitzhak Rabin später). Doch während unserer Gespräche wurde mir klar, dass er grundsätzlich eine Person vom rechten Flügel geblieben war.

Am Ende stellte er eine neue Partei auf, die Shlomzion hieß (Friede von Zion) und die am Wahltag ein glatter Fehlschlag  wurde. Am nächsten Tag schloss er sich wieder dem Likud an. Der Likud hatte die Wahlen gewonnen, und Begin wurde Ministerpräsident.  Falls  Sharon gehofft hatte, Verteidigungsminister zu werden, so wurde er enttäuscht. Begin traute ihm nicht. Sharon sah wie ein General aus, der einen Staatsstreich machen konnte. Der mächtige neue Finanzminister sagte, wenn Sharon  das Oberkommando bekomme, dann würde er seine Panzern schicken, um damit die Knesset zu umzingeln.

(Da gab es einen Witz, der damals die Runde machte: Der Verteidigungsminister Sharon würde den Generalstab einberufen und verkündigen: „Kameraden, morgen früh um 6 Uhr übernehmen wir die Regierung!“ Einen Augenblick lang waren die Zuhörer sprachlos, und dann brachen sie in ein wildes Gelächter aus.)

Doch als Begins bevorzugter Verteidigungsminister, der frühere Luftwaffenchef Ezer Weitzman, zurücktrat, war Begin gezwungen, Sharon als dessen Nachfolger zu ernennen.  Zum 2.Mal wählte ich Sharon zum Mann des Jahres von Haolam Hazeh. Er nahm dies sehr ernst und saß viele Stunden mit mir bei verschiedenen Treffen bei ihm zu Hause und im Büro, um mir seine Ideen zu erklären.

Eine davon, die er zur selben Zeit den strategischen  US-Planern erörterte, war es, den Iran zu erobern. „Wenn der Ayatollah Chomeini stirbt“, sagte er: „wird es  ein Wettrennen zwischen der Sowjet Union und den USA geben; wer zuerst auf der Szene ankommt, wird  den  Iran übernehmen. Die US ist weit weg, aber Israel kann den Job tun. Mit  Hilfe von  schweren Waffen, die die US beizeiten in Israel speichern werden, wird  unsere Armee den Iran  in Besitz nehmen, bevor die Sowjets sich bewegen werden. Er zeigte mir die detaillierten Karten vom Vorrücken Stunde um Stunde und Tag um Tag.

Das war typisch Sharon: seine Vision war weitschweifig und alles umfassend. Sein Zuhörer  hielt den Atem an, verglich ihn mit den kleinen gewöhnlichen Politikern ohne Vision  und Tiefe. Aber sie gründete sich  gewöhnlich  auf eine entsetzliche Ignoranz der anderen Seite und wurde deshalb wertlos. Alles sein Plan

 

ZUR SELBEN Zeit, neun Monate vor dem Libanonkrieg, verriet er mir seinen großen Plan für einen neuen Nahen Osten, wie er ihn machen wollte. Er erlaubte mir, ihn zu veröffentlichen, vorausgesetzt, ich erwähnte ihn nicht als Quelle. Er vertraute mir.

Grundsätzlich war es derselbe Plan, den er früher Arafat vorschlagen wollte. Die Armee würde in den Libanon einfallen und die Palästinenser nach Syrien vertreiben, von wo die Syrer sie nach Jordanien vertreiben würden. Dort würden die Palästinenser den König stürzen und den Staat Palästina errichten.

 Die Armee würde auch die Syrer aus dem Libanon vertreiben. Im Libanon würde Sharon einen christlichen Offizier wählen und ihn als Diktator einsetzen. Der Libanon würde offiziell Frieden mit Israel schließen. Er würde dann  wirklich ein Vasallenstaat werden.  Pünktlich veröffentlichte ich dies alles. Und neun Monate später fiel Scharon in den Libanon ein, nachdem er Begin und das Kabinett  über seine Ziele angelogen hatte.

Allgemein wird behauptet, dass der Krieg politisch eine Niederlage war, dass er aber militärisch ein Erfolg war. Das entspricht längst nicht den Tatsachen.. Keine Einheit der israelischen Armee erreichte rechtzeitig  ihr Ziel – wenn überhaupt. Der von Israel installierte Diktator Basheer Gemayel wurde ermordet. Sein Bruder und Nachfolger unterzeichnete einen Friedensvertrag mit Israel, der  heute vollkommen vergessen ist. Die Syrer blieben noch jahrelang  im Libanon. Die israelische Armee befreite sich endlich nach einem Guerillakrieg, der noch  volle 18 Jahre dauerte, während die verachteten und  unterdrückten Schiiten im von Israel besetzten Südlibanon die dominante politische Kraft im Lande wurde.

Und am schlimmsten: um die Palästinenser zur Flucht zu bringen, ließ Sharon die barbarischen christlichen Phalangisten in die palästinensischen Flüchtlingslager Sabra und Shatila hinein, wo sie ein schreckliches Massaker anrichteten. Hunderttausende  entsetzte Israelis protestierten in Tel Aviv, und Sharon wurde aus dem Verteidigungsministerium entlassen.

Auf der Höhe der Schlacht von Beirut überquerte ich die Linien und traf mich mit Yasser Arafat, der Sharons Widersacher wurde. Seitdem haben wir kein einziges Wort mehr gewechselt und grüßten uns nicht einmal.

ES SAH wie das Ende von Sharons  Karriere aus. Aber für Sharon war jedes Ende ein Anfang.

Uri Dan,  einer seiner Mitarbeiter,  (der seine Karriere  bei Haolam Hazeh begann) prägte einen prophetischen Satz: „ Diejenigen, die ihn nicht als Stabschef wollen, werden ihn als Verteidigungsminister haben. Diejenigen, die ihn nicht als Verteidigungsminister wollen, werden ihn als Ministerpräsidenten haben“.  Heute kann man hinzufügen: Diejenigen, die ihn nicht als Ministerpräsidenten wollten, bekommen ihn als  nationale Ikone.

Yitzhak Ben-Israel, ein Ex-General, sagte mir gestern: „Er war ein Imperator“! Ich finde dies eine sehr passende Beschreibung.

Wie ein römischer Imperator: Scharon war ein außerordentliches Wesen, bewundert und gefürchtet, großzügig und grausam, genial und verräterisch, hedonistisch und korrupt, ein siegreicher General und ein Kriegsverbrecher, schnell, um Entscheidungen zu treffen, unerschütterlich, wenn er sie getroffen hat, alle Hindernisse mit schierer Kraft  der Persönlichkeit überwindend.

Man konnte ihm nicht begegnen, ohne dass man  von dem Machtgefühl, das von ihm ausging,  berührt war. Macht war sein Element.

Er glaubte, dass das Schicksal ihn dazu auserwählte habe, Israel zu führen. Er dachte nicht nur so – er wusste es .Für ihn war seine persönliche Karriere und das Schicksal Israels ein und dasselbe. Deshalb war jeder, der ihn zu blockieren versuchte, ein Verräter Israels. Er verachtete jeden in seiner Umgebung - von Begin bis zum letzten Politiker und General.

Sein Charakter wurde in früher Kindheit in Kfar Malal  geprägt, einem Kommunaldorf, das der Laborpartei gehörte. Seine Mutter Vera managte die Familienfarm mit eisernem Willen und stritt sich mit allen Nachbarn, den Dorf –Institutionen und der Partei. Als der kleine Arik sich bei einem Fall in eine Mistgabel verletzte, brachte sie ihn nicht in die Dorfklinik, die sie hasste, sondern setzte ihn auf einen Esel und ging mit ihm mehrere Kilometer zu einem Arzt in Kfar Sava.

Als ein Gerücht umging, dass Araber in den benachbarten Dörfern  einen Angriff planten, wurde der kleine Arik in einen Heusack gepackt und versteckt.

Viel später in seinem Leben, als seine Mutter, (die weiter die Farm managte)seine neue Ranch besuchte, sah sie eine niedrige Mauer mit Löchern für die Bewässerung. Sie rief aus: „Ah, du hast Schießscharten! Sehr gut, durch sie kannst  du auf die Araber schießen!“ Wie konnte ein armer Armeeoffizier die größte Farm des Landes bekommen? Einfach, er erhielt sie als Geschenk von einem israelisch-amerikanischen Milliardär mit  der Hilfe des Finanzministers.  Mehrere zweifelhafte große Deals mit andern Milliarden folgten.

 

SHARON WAR der typischste Israeli, den man sich vorstellen kann: er verkörperte das Sprichwort (Dessen bescheidener Urheber ich bin): „Wenn Gewalt nicht hilft, dann versuche es mit mehr Gewalt!“

Ich war deshalb sehr überrascht, dass er das Gesetz  unterstützte, das Zehntausende von orthodoxen Jugendlichen  vom Militärdienst befreit. „Wie kannst Du  nur?“ fragte ich ihn. Seine Antwort war: „Ich bin in erster Linie ein Jude und erst danach ein Israeli!“. Ich sagte ihm, dass es für mich gerade umgekehrt sei.

Ideologisch war er der Schüler und Nachfolger von David Ben-Gurion und Moshe Dayan, Führer, die an die militärische Macht und die Erweiterung des grenzenlosen  israelischen Territoriums glaubten. Seine militärische Kariere begann  in Wirklichkeit, als Moshe Dayan 1950 ihn damit beauftragte, eine inoffizielle Einheit, Einheit 101 genannt, zu führen. Diese wurde über die Grenze geschickt, um zu töten und zu zerstören – als Racheakte für ähnliche von Arabern ausgeführte Aktionen. Seine berühmteste Heldentat war das Massaker von Kibia 1953, als 49 unschuldige Dorfbewohner unter ihren Häusern begraben wurden, als er die Häuser in die Luft jagte.

Später, als er dem „Terrorismus“ in Gaza ein Ende machen wollte, tötete er jeden Araber, der mit Waffen erwischt wurde. Als ich ihn später  über das Töten von Gefangenen fragte, antwortete er „Ich tötete keine Gefangenen, ich machte  keine Gefangenen!“

Zu Beginn seiner Kariere als Kommandeur war er ein schlechter General. Aber von Krieg zu Krieg verbesserte er sich. Das ist ungewöhnlich für einen General; er lernte aus seinen Fehlern. Im Krieg  1973 wurde er schon wie Erwin Rommel und George Patton angesehen. Es wurde auch bekannt, dass er zwischen den Schlachten  Meeresfrüchte  verschlang, die nicht koscher sind.

 

DAS HAUPTWERK seines Lebens war das Siedlungsunternehmen. Als Armeeoffizier, Politiker und nach einander  Chef von einem halben Dutzend verschiedener Ministerien, galt seine Hauptkraft immer dem Aufbau der Siedlungen in den besetzten Gebieten. Es war ihm völlig egal, ob sie  nach israelischem Gesetz legal oder illegal waren (alle  sind illegal nach dem Völkerrecht, wofür er keinen Pfifferling gab,)

Er plante ihre Lokalisierung  mit dem Ziel, die Westbank in Streifen zu teilen, um einen  palästinensischen Staat unmöglich zu machen.  Dann  stieß er diese Idee durch das Kabinett und die Ministerien. Nicht umsonst hatte er den Spitznamen „Der Bulldozer“.

Die „Israelische Verteidigungsarmee“ (IDF, das ist ihr offizieller Name auf Hebräisch) verwandelte sich in die Verteidigungsarmee der Siedler, die langsam im Morast der Besatzung versinkt.

Doch wenn Siedlungen seine Pläne blockierten, hatte er keine Gewissensbisse, sie zu zerstören. Als er den Frieden mit Ägypten unterstützte, um sich auf den Krieg mit den Palästinensern zu konzentrieren, zerstörte er die ganze Stadt Yamit im Norden des Sinai und die angrenzenden Siedlungen. Später tat er dasselbe mit den Siedlungen im Gazastreifen und zog sich so den Hass der Siedler auf sich, seine früheren  Schützlinge. Er handelte wie ein General, der bereit ist, eine Brigade zu opfern, um seine strategische Hauptposition zu verbessern.

ALS ER letzte Woche starb, nachdem er acht Jahre lang im Koma lag, bekam  er genau von den Leuten Lobeshymnen, die ihn in einen oberflächlichen Volkshelden verwandelten. Das Bildungsministerium verglich ihn mit Moses.

Im wirklichen Leben war er eine sehr komplizierte Person, so kompliziert wie Israel.

Sein  Hauptvermächtnis war katastrophal: die  vielen Siedlungen, die er überall in der Westbank auf die Hügel pflanzte – jede einzelne von ihnen eine Landmine, die mit großem Risiko entfernt werden muss, wenn die Zeit kommt

(aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

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