Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Das Riesenfräulein
Uri Avnery, 3.12.05

 

EINE DEUTSCHE Ballade  von Adalbert von Chamisso erzählt von der Tochter eines Riesen. Sie fand einen pflügenden Bauern auf dem Feld und brachte ihn  entzückt in ihrem Taschentuch mit nach Hause, um ihn ihrem Vater zu zeigen. Der aber antwortete ernst: „Der Bauer ist kein Spielzeug“; er veranlasste sie, ihn vorsichtig dorthin zurückzutragen, wo sie ihn gefunden hatte.

 

Die Vereinigten Staaten erinnern mich an das Riesenfräulein. Leider haben sie keinen Vater, der ihnen sagt, dass Nationen keine Spielzeuge sind.

 

 

ALS GEORGE W.BUSH  Präsident wurde, brachte er einen Haufen Neo-Konservativer ( die sog. Neo-Cons) mit, die in ihrer unglaublichen Arroganz glaubten, dass es möglich sei, Staaten zu zertrümmern, ihre Regierungen je nach Laune auszuwechseln und sich ihre Ressourcen anzueignen.

Zunächst beabsichtigten sie den Irak, dann den Iran und Syrien in ihr Taschentuch zu packen. Den Irak und den Iran wegen ihres Öls, Syrien wegen seiner strategischen Lage. Rein zufällig wurden diese drei Länder auch als strategische Bedrohung von Israel betrachtet und die Neo-Cons – die meisten  von ihnen selbst Juden  - waren froh,  für den „jüdischen Staat“ etwas Gutes zu tun.

 

Die Frage war nun, welche der drei zuerst erobert werden sollte. Die Wahl fiel natürlich auf den  Irak, da die Neo-Cons sicher waren, ihre Armee würde mit Blumen empfangen werden ( wie sonst?)  und der Krieg im Nu vorüber wäre. Die nächste Frage war: Wer sollte dann dran kommen, der östliche oder der südwestliche Nachbar?

 

Im Rückblick kann man sich  heute nur fragen: was war größer: die Ignoranz der Neo-Cons  oder ihre Arroganz. Sie hatten keine Ahnung vom Irak, und es scheint, dass sie das nicht im geringsten gestört hat. Immerhin glaubten sie zu wissen,  ein Schlag werde genügen, um den Job  schnell zu Ende zu bringen und dann  das nächste Ziel in Angriff zu nehmen.

 

Wenn sie doch nur ihre britischen Verbündeten gefragt hätten, dann hätten sie etwas über das Land erfahren, das sie angriffen, z.B. dass der Irak nie ein richtiger Staat war. Er wurde vom britischen Empire aus drei verschiedenen Regionen zusammengesetzt, um ihren Interessen zu  dienen. Es war immer eine Diktatur nötig, um diese Regionen zusammen zu halten: erst die britischen  Kolonialherren selbst, später aussortierte lokale Diktatoren. Saddam Hussein war nur der letzte in dieser Reihe. 

 

Als die USA-Armee die Macht des  Diktators zerstörte, der die Regionen zusammenhielt, fiel das Ganze auseinander. Heute zerreißen zwei  parallele Kriege das arme Land in Stücke: die sunnitische Rebellion gegen die amerikanische Besatzung  und ein dreiseitiger Bürgerkrieg. In Washington  plappern Politiker über die neue irakische Armee, die jeden Augenblick die Verantwortung für die Sicherheit übernehmen will und die dem größten Teil der amerikanischen Kräfte den Rückzug erlauben wird. In Wirklichkeit gibt es gar keine richtige Armee – nur von einander getrennte Milizen von Kurden, Schiiten und Sunniten, und jede dient dem eigenen Führer.

 

Die Amerikaner würden gern den größten Teil ihrer Kräfte aus dem Irak abziehen und nur eine kleine Garnison zurücklassen, um die Hand weiter fest auf den Ölreserven  zu halten. Dieser Wunsch ist dabei, sich schnell in einen Traum aufzulösen. Das Ende wird wahrscheinlich wie in Vietnam sein. Die amerikanische Öffentlichkeit ist dabei, den hoffnungslosen Krieg zu hassen, und die Armee wird sich mit eingezogenem Schwanz  zurückziehen und einen allgemeinen Zustand von Anarchie zurücklassen.

 

 

 

UND WAS die Nachbarn betrifft:

 

Die Washingtoner Neo-Cons haben sich schon in alle Richtungen zerstreut, und eine Militäraktion gegen den Iran und  gegen Syrien steht nicht mehr zur Debatte. Der Irak frisst die amerikanische Armee, die aus Söldnern besteht, und schon wird der Mangel an Soldaten  akut. Also was tun? Nun, man kann die beiden Staaten auch auf andere Weise kaputt machen, indem man Clausewitz’ berühmten Spruch auf den Kopf stellt : „Politik ist nichts anderes als die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln.“

 

Im Augenblick läuft  weltweit eine amerikanische Kampagne, die dahin zielt, das syrische Regime durch nicht-militärische Mittel zu stürzen. Der Generalsekretär der UN, der  zur Stimme seines  (amerikanischen) Meisters geworden ist, spielt seine Rolle zusammen mit vielen Regierungen, die von den Wohltaten der USA abhängig sind.

 

Der Mord an Rafik al-Hariri, dem früheren Ministerpräsidenten des Libanon, wird für diesen Zweck ausgenützt. Ich kann mich nicht erinnern, Washington bei einem politischen Mord in einem anderen Land jemals so aufgeregt gesehen zu haben, ob das ein fortschrittlicher Bischof in Zentralamerika oder ein muslimischer Scheich in Gaza war. Dieses plötzliche Drängen, die Mörder vor Gericht zu bringen, ist wirklich ziemlich  neuartig und aufregend.

 

Unsere Regierung ist eine der aktivsten Partner bei dieser Zerstörungskampagne Syriens. Auf hunderterlei Weisen trägt sie dazu bei. Syrien wird die Schuld an den Aktionen der Hisbollah angelastet, Syrien hilft den palästinensischen „Terroristen“ und anderes mehr. Der Chef unserer militärischen Geheimdienstabteilung, der häufig infantile Meinungen über unsere Medien von sich gibt, verbreitet alle Arten von Verschwörungstheorien.

 

Oberflächlich betrachtet, ist das logisch. Als Gegenleistung hat Washington die Besetzung der Golanhöhen von der internationalen Agenda gelöscht. Condoleezza Rice ist  aktiv im Gazastreifen und in der Westbank, äußerte aber nie ein Wort über die Besetzung des Golan, ein souveränes syrisches Gebiet. Der Landerwerb durch Krieg ist natürlich eine ernste Verletzung des Völkerrechts und der UN-Charta – aber George und Condi  scheren sich da nicht drum.

 

Trotzdem würde ich vorschlagen, unsere Regierung möge doch zweimal darüber nachdenken, ob wir wirklich daran interessiert sind, den syrischen Staat zu zerstören. Wenn dies geschieht, wie wird sich dies auf unsere nördliche Grenze auswirken?

 

ICH ERINNERE mich an ein Gespräch mit Rabin, 1976, als die Syrer in den Libanon einfielen. Heute hat man  allgemein vergessen, dass es die Christen waren, die sie einluden und  darum baten, ihnen gegen die PLO und die muslimischen Kräfte zu helfen.

 

Als die Syrer sich der israelisch-libanesischen Grenze näherten, brach in Israel die Hölle los. Der Verteidigungsminister Shimon Peres und seine Anhänger verlangten, im Libanon  eine „rote Linie“ zu ziehen , um den syrischen Vormarsch weit entfernt von der Grenze aufzuhalten. Ministerpräsident Rabin sah dies ganz anders. „Das ist idiotisch,“ sagte er zu mir. „An unserer Grenze mit Syrien auf den Golanhöhen gibt es keine Probleme. Wenn die Syrer die nordisraelische Grenze halten, wird dort auch Ruhe herrschen.“

 

Rabin hatte natürlich vollkommen recht. Leider gab er  Peres und der allgemeinen Hysterie nach. Die syrische Armee wurde durch unsere Drohungen in einiger Entfernung von der Grenze gehalten. Das Vakuum, das dazwischen geschaffen wurde, wurde zunächst von der PLO gefüllt und später von der Hisbollah.

 

Ziemlich dasselbe könnte jetzt an der syrischen Grenze  noch einmal passieren, wenn das syrische Regime zusammenbricht und Anarchie ausbricht.

 

Syrien ist ein sehr zerbrechlicher Staat. Es sind zwar keine drei  verschiedenen Völker wie im Irak. Aber es gibt tiefe, alte Rivalitäten zwischen Damaskus und Aleppo, zwischen Arabern und Kurden und vielen verschiedenen, religiösen Denominationen. Die Syrer haben sich selbst mit der Diktatur der Assadfamilie abgefunden, weil sie sich vor einer Anarchie fürchten.

 

(Die Assads gehören zu einer der kleinsten  muslimischen Sekten, den Alawiten, die die Nachfolger des Ali sind, des Schwiegersohnes des Propheten Mohammeds. Dies erinnert an die biblische Geschichte über die Wahl des ersten israelitischen Königs. Als Saul vom Propheten Samuel eingeladen wurde, fragte er erstaunt: „Bin ich nicht ein Benjamite und gehöre zum kleinsten Stamme Israels, und ist meine Familie nicht die geringste aller Familien im Stamme Benjamin?“ (1. Sam.9). Wenn die größten und stärksten Stämme sich nicht auf einen Kandidaten einigen können, bevorzugen sie oft einen aus den kleinsten und schwächsten, der für sie keine Gefahr darstellt.)

 

Seit 33 Jahren hat es an unserer Grenze mit Syrien keine Probleme gegeben, trotz des ungelösten Konflikts um die Golanhöhen. Wer weiß, was geschehen wird, wenn Syrien auf einmal zur Beute der Anarchie wird ? OK – das ist für Amerika kein Problem. Aber sicher für uns.

 

 

 

MIT DEM IRAN ist es eine völlig andere Sache.

 

Die iranische Nation ist eine vereinigte und starke Nation. Sie mögen eine Atombombe fabrizieren. Viele sind davon überzeugt, dass dies  für uns ein Alptraum ist: ein fanatisch islamischer Staat, der Israel hasst, im Besitz der letzten Massenvernichtungswaffen und auch der Mittel, sie anzuwenden.

 

Ich mache mir darüber weniger Sorgen. Der extrem anti-israelische Slogan aus dem Iran hat ihn nicht daran gehindert, mit Israel still und geheim Geschäfte abzuschließen – und nicht nur bei der berüchtigten Irangate-Affäre. In der Praxis  benehmen sich die schrecklichen Ayatollahs sehr nüchtern und sachlich.

 

Aber wenn wir eine nukleare Terrorbalance verhindern wollen, dann gibt es nur einen Weg.

Wir sollten die verbliebene Zeit nützen, in der wir noch ein Monopol auf diesem Gebiet haben – und FRIEDEN machen; zunächst mit dem palästinensischen Volk und dann mit allen Nationen in der Region. Im Zusammenhang mit der Schaffung von Frieden könnte eine atomfreie Zone mit gegenseitiger  Überwachung aufgebaut werden.

 

Der Haken ist, dass es bei uns unmöglich ist, über dieses Problem zu diskutieren, solange es unter „streng geheim“ läuft. Deshalb schlage ich vor, es zur Diskussion zu stellen, damit wir dieses Problem endlich in den Griff bekommen. Die Zeit dazu wäre wirklich reif.

 

Und was das Riesenfräulein betrifft, so ist es auch an der Zeit, ihm zu sagen: „Lasst die Nationen dieser Region in Ruhe! Sie sind keine Spielzeuge!“

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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