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United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

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Sonntag, 02. August 2015 - 11:07

Israel nach dem Brandanschlag - Leere Worte - Die offiziellen Erklärungen der israelischen Regierung, der gestrige Brandanschlag auf ein palästinensisches Wohnhaus sei ein Terrorakt gewesen, überraschten. Dennoch bedeuteten sie nicht viel, meint Peter Philipp. Hauptmotiv der Äußerungen dürfte gewesen sein, Israels recht ramponiertes Ansehen im Ausland wieder etwas zu verbessern. - Peter Philipp

Wo er recht hat, hat er recht, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu: Der vermutlich von israelischen Siedlern verübte Brandanschlag auf ein palästinensisches Wohnhaus im Westjordanland, bei dem ein anderthalbjähriger Junge getötet und seine Mutter sowie ein Bruder schwer verletzt wurden, sei ein Terrorakt. Eine erstaunliche Feststellung aus dem Mund Netanjahus, der Terrorismus sonst nur auf palästinensischer Seite ausmacht.

Noch sind die Täter nicht gefasst, aber alles deutet darauf hin, dass es sich um radikale Siedler handelt. Um Leute also, die im israelischen Premier bisher einen ihrer besten politischen Unterstützer hatten. Es steht zu befürchten, dass sich daran auch nach dem Brandanschlag von Freitagfrüh nichts ändern wird. Trotz der vermeintlichen rhetorischen Kehrtwende bei Netanjahu, dem Militärsprecher sowie diversen Politikern des Landes.

Der Generaltenor: Egal, von welcher Seite sie verübt werden - Terrorakte müssen gleich behandelt werden. Eigentlich ja eine Selbstverständlichkeit. Zumal in einem Staat, der sich rühmt, Rechtsstaat zu sein. Fakt aber ist, dass Gewalttäter in Israel sehr unterschiedlich behandelt werden - je nachdem, ob sie Palästinenser sind oder Israelis. Die ersten werden mit voller Härte verfolgt >>>

 

 

Das Kristallnacht-Judentum in den besetzten Gebieten -  Abraham Melzer - Der Mord an den Säugling Ali aus dem Dorf Duma und die Todesgefahr die über alle übrigen Familienangehörigen in Folge von Verbrennungen, wie auch Messerstiche, die zwei Teilnehmer an dem Schwulenmarsch schwer verletzt haben, sind die faulen Früchte der Besatzung.

Die Homophobie, der Rassismus und der Hass auf andere,  Araber,  Flüchtlinge, genießen heute die Unterstützung der Behörden und der Rabbiner. Ich vermute aufgrund von früheren Äußerungen von Rabbiner aus den Besetzten Gebieten, von Minister und rechte Knesset Mitglieder, dass auch die Mörder zumindest durch einen Hinweis den Segen irgendeiner rabbinischen Autorität bekommen haben.

Die Deutschen, die Juden ermordet haben und Synagogen verbrannten, verwandelten sich in Juden, die Menschen und Moscheen verbrennen. Das Goldstein Syndrom wiederholt sich. Er  ermordete 30 betende Moslems während ihres Gebetes, und die Armee schickte Verstärkung, um die Siedler zu beschützen und auf die Demonstranten zu schießen, wodurch noch weitere Palästinenser getötet wurden. Infolge des Mordes in Duma konnten wir ein ähnliches Szenario beobachten: Die Besatzungsarmee schickte Regimente und Brigaden in die Besetzten Gebiete, um mit palästinensischen Jugendlichen zu kämpfen und Mörder zu schützen.

Deshalb bin ich kaum beeindruckt von der Verurteilung des Vorfalls durch Netanjahu und  seiner Freunde. Sie gießen Öl ins Feuer des Hasses und das ist das Resultat.

Alle, die die Zwei-Staaten-Lösung betrauerten, als ob wir in Richtung eines bi-nationalen Staates marschieren, sollten berücksichtigen, dass ein bi-nationaler Staat nicht entstehen wird. Die Siedler bereiten die Verdrängung der Araber nach Jordanien und in engen Stätten, eine Art Gaza in der Westbank. Man muss wieder in den Begriffen von De Gaulle denken, der zwei Millionen Franzosen aus Algerien transfriert hat.


 

Der Hass wuchert - Charles A. Landsmann - In Israel und den Palästinensergebieten gibt es Unruhen und Tote, nachdem ein kleines Kind bei einem Brandanschlag jüdischer Siedler ums Leben gekommen ist. Ein Kommentar.

Verwandte tragen bei der Trauerfeier den Leichnam des kleinen Ali. Das eineinhalbjährige Kind einer palästinensischen Familie war in der Nacht zum Freitag im Westjordanland bei einem Brandanschlag ums Leben gekommen. Der Anschlag wurde mutmaßlich von radikalen jüdischen Siedlern verübt. Der vierjähriger Bruder, die Mutter und der Vater erlitten schwere Brandverletzungen.

In Israel regiert der religiöse Hass. Sechs Teilnehmer der Gay-Parade in Jerusalem wurden von einem Ultrareligiösen niedergestochen; ein anderthalbjähriges palästinensisches Baby im Dorf Douma ermordet, seine Eltern und Geschwister lebensgefährlich verletzt durch einen Brandanschlag ultranational-jüdischer Siedler. Das alles geschah binnen weniger Stunden.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat angekündigt, Israel beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anzuklagen. Israel hat seinerseits Untersuchungen des Terroranschlages angekündigt. Die bittere Erfahrung lehrt allerdings, dass diese kein Ergebnis liefern werden. Keiner der Brandanschläge gegen palästinensische Häuser und Moscheen in den letzten Jahren wurde aufgeklärt, kein Täter festgenommen oder gar verurteilt.

Netanjahu scheut die Konfrontation mit den Ultrareligiösen
- Natürlich verurteilen die Regierung Netanjahu und dieser persönlich die Anschläge und versuchen sich so aus der Verantwortung zu stehlen. Doch wenn die politischen Hintermänner der ultranationalistischen Siedler, aber auch diejenigen der Ultrareligiösen Deckung erhalten, um die Koalition nicht zu gefährden, müsste eigentlich die Regierung selbst dafür bestraft werden. >>>


 


Price Tag – Hintergründe des Zorns - Schon 2013 stellte das State Department der USA fest: „Angriffe extremistischer israelischer Siedler gegen palästinensische Bewohner, ihr Eigentum und ihre religiösen Kultstätten wurden fortgesetzt und lt. UN- und NGO-Quellen größtenteils nicht verfolgt.“ Verzeichnet wurden 399 derartige Angriffe, die zu Verletzten oder zu zerstörtem Eigentum führten, dazu waren fünf Moscheen und drei Kirchen in Jerusalem und im Westjordanland geschändet worden. Unternommen wurde seither – nichts.

Gas the Arabs JDLAllein für dieses Jahr 2015, von Januar bis zum 27. Juli, listete die Palästinensische Autonomiebehörde über 300 Siedlerangriffe gegen Palästinenser auf, bei denen nicht nur Menschen zu Schaden kamen, sondern auch tausende wertvoller Olivenbäume gerodet, Felder zerstört, Brunnen zugeschüttet, Felder verbrannt und sogar Nutztiere getötet wurden. Auch hier kam es in über 98 % der Fälle zu keiner Strafverfolgung bzw. die Verfahren wurden eingestellt. Nicht selten schützten Polizei oder Streitkräfte die extremistischen Siedler statt der angegriffenen Palästinenser.

Dass hier mit staatlicher Billigung eine ethnische Säuberung Palästinas durchgezogen wird, indem, wie im Gaza-Streifen, die Lebensgrundlagen der Palästinenser so weit systematisch zerstört werden, dass ihnen nichts mehr verbleibt, als ohne Hoffnung auf Zukunft in Lagern zu vegetieren, die schlimmer sind als die berüchtigten südafrikanischen Homelands für die schwarze Bevölkerung, oder ihr Heimatland zu verlassen, dürfte angesichts der Masse solcher ungeahndeter Vorfälle kein vernünftiger Mensch mehr bezweifeln >>>

 

 

Presseerklärung - Kleinkind stirbt bei Brandanschlag in Duma/ Nablus - mehr als 11.000 Gewaltakte durch israelische Siedler seit 2004 - Berlin, 01.08.2015.

Mit scharfen Worten verurteilte der Vorsitzende der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland, Suhail Abu Shammala, den Brandschlag auf palästinensische Häuser in Duma, südlich von Nablus in der Westbank. Das 18 Monate alte Kleinkind Ali Saad Dawabsha starb, seine Eltern und sein 4-jähriger Bruder wurden schwer verletzt.

Israelische Siedler hatten in der Nacht vom 30.07.2015 zwei Häuser von palästinensischen Familien in Brand gesetzt und rassistische Parolen auf die Hausmauer geschmiert. Der erst 18 Monate alte Ali Saad Dawabsha starb, seine Eltern und sein Bruder wurden bei dem Brandanschlag so schwer verletzt, dass sie in Lebensgefahr schweben. Solch brutale und menschenrechtsverachtende Morde passieren nicht zum ersten Mal. Erst im Sommer 2014 wurde der 14-jährige palästinensische Junge Mohammed Khdair aus Jerusalem von israelischen Siedlern entführt und gewaltsam verbrannt.

Durch den Bau der Apartheidsmauer, durch israelische Siedlungen und militärische Anlagen ist ein Großteil der Westbank den Palästinensern nicht zugänglich. „Und die Menschen, die heute gegen diesen Landraub protestieren, werden von israelischen Soldaten und radikalen Siedlern angegriffen und verletzt, nicht selten mit Todesfolge wie im Fall des Kleinkinds Ali Saad Dawabsha“, beschreibt Suhail Abu Shammala die Umstände.

Regelmäßig attackieren radikale israelische Siedler die palästinensische Bevölkerung und deren Eigentümer. "Seit 2004 gab es mehr als 11.000 Übergriffe auf palästinensische Häuser, Autos, Kirchen, Moscheen, Bäume und weiteres Eigentum, die bis heute straflos geblieben sind", so Suhail Abu Shammala in einer Stellungnahme. "Wir sehen die Verantwortung für die brutale Ermordung des Kleinkinds Ali Saad Dawabsha und die Verletzung seiner Eltern und seines Bruders bei der israelischen Regierung. Dies ist eine direkte Folge der jahrzehntelangen Dekaden einer Straflosigkeit gegenüber dem Siedlerterrorismus seitens der israelischen Regierung", fügte er hinzu.

Trotz internationalem Konsens über die Völkerrechtswidrigkeit der Siedlungen, hat die israelische Besatzungsmacht den Bau von 300 neuen Siedlerwohnungen in Bet EL sowie 500 neue Wohnungen in Ost-Jerusalem angekündigt. Die EU hatte Israel aufgefordert, diese Beschlüsse zurückzunehmen. Auch der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte die Baugenehmigungen.
PGD Palästinensische Gemeinschaft in Deutschland e.V.

 

Mehr zum Thema - Der Tod von Ali Saad Dawabsha, ein eineinhalbjähriges Kleinkind >>>

Israel's "Weapon": the Holocaust? - Der ehemalige israelische Außenminister Abba Eban prägte den unschätzbaren Satz: "There is no business like Shoah business." In seinem bahnbrechenden Buch "Die Holocaust-Industrie" hat Norman G. Finkelstein den US-amerikanischen zionistischen Lobbyisten vorgeworfen, sie instrumentalisierten das Andenken an die Opfer der Shoah für ihre eigenen politischen Zwecke. Obwohl der berühmte Holocaust-Forscher Raul Hilberg das Buch ausdrücklich lobte, läutete es das Ende von Finkelsteins akademischer Laufbahn ein.

Was hat es mit der "Holocaust-Instrumentalisierung" auf sich? Ist sie abwegig, weil sie ein Tabu darstellt? Am 25. Juni 2015 titelte die israelische Tageszeitung "Haaretz": "Israeli Diplomat in Berlin: Maintaining German Guilt About Holocaust Helps Israel." In einem vertraulichen Gespräch mit israelischen Pressevertretern in der Botschaft des Staates Israel in Berlin hat die Pressesprecherin Adi Farjon erklärt, dass es im politischen Interesse Israel läge, wenn das Land Deutschlands Schuldgefühle gegenüber dem Holocaust aufrechterhalte. Israel strebe keine vollständige Normalisierung zwischen beiden Regierungen an.

Zeitweise nahm auch der Israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman an diesem vertraulichen Pressegespräch teil. >>>

Israel: Meister bei der Verschmutzung von Flüssen - Nach einem Bericht von Haaretz verschmutzt die Fabrik Teva (Produzentin von Generika) das Wasser des Flusses Yarkon (arabisch: Nahal al Auja) kurz vor der Einmündung ins Mittelmeer:

Die Analyse von Wasserproben aus dem Fluss und der Wasseraufbereitungsanlage ergeben extrem hohe Werte. Es handelt sich um Konzentration von Schadstoffen aus der Produktion des Antidiabetikums Metformin bis zum Antiepilelptikum Carabamazépin, ganz zu schweigen von einem Antidepressivum, dessen Namen nicht angegeben wird.

Die festgestellten Werte liegen bis zu 200 mal höher, als von den Gesundheitsbehörden erlaubt. Die Produkte aus dieser Fabrik scheinen resistent gegen Wasseraufbereitungsanlagen zu sein.

Folgen einer solchen Verschmutzung wirken sich auf die menschliche Gesundheit, die lokale Flora und besonders auf die Fortpflanzung der Fische aus.

TEVA hat kürzlich Generika der Gruppe Allergan gekauft und produziert also ein Medikament gegen eine Krankheit, die von dieser Firma selbst verursacht wird.

Wir brauchen TEVA-Produkte nicht: Medikamente eines Staates der Palästinensern Medikamente verweigert und regelmäßig mit Phosphor bombardiert, brauchen wir nicht! - Übersetzt von Gertrud Nehls - http://www.europalestine.com/spip.php?article10839

Die UNO zählt 2015 bereits 112 Angriffe von Siedlern auf Palästinenser - Eine NGO beschuldigt die israelische Reierung wegen ihrer Passivität angesichts der Aggressionen - . Ein palästinensisches Baby stirbt bei einem Angriff, der Siedlern zugeschrieben wird, im Feuer

Der Angriff, der am frühen Morgen mutmaßlich von Siedlern durchgeführt wurde, die ein palästinensisches Haus in einem Dorf im Westjordanland in Brand gesetzt und den Tod eines 18 Monate alten Babys herbeigeführt haben, ist keine isolierte Tat. Allein 2015 haben extremistische Juden bis zum 6. Juli 112 Gewalttaten gegen palästinensische Bürger oder ihr Eigentum im Westjordanland und in Ostjerusalem begangen, von denen 39 mit einem oder mehreren verletzten Palästinensern endeten, wie das UN-Büro für Humanitäre Angelegenheiten (OCHA) berichtet. 2014 gab es insgesamt 312 Angriffe.

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Nach dem letzten Bericht von OCHA erlitten in der ersten Juliwoche sieben Palästinenser bei Zwischenfällen mit Siedlern Verletzungen. Bei einem, bei dem israelische Zivilisten Steine auf ein Fahrzeug warfen, erlitt eine schwangere Frau, die in diesem Fahrzeug fuhr, eine Fehlgeburt.

"Ein Vorfall wie der Mord an einem 1 1/2-jährigen Kind war nur eine Frage der Zeit", sagt die israelische NGO B'Tselem, die das, was geschehen ist, der Passivität der israelischen Behörden bei der Verfolgung der Angriffe auf Palästinenser zuschreibt. "Diese Politik schafft Straflosigkeit für die Hassverbrechen und animiert die Angreifer weiter zu machen", sagt die Menschenrechtsorganisation weiter.

Nach den von B'Tselem gesammelten Daten haben seit August 2012 (jüdische) israelische Zivilisten im Westjordanland insgesamt neun Häuser von Palästinensern, dazu Moscheen, Geschäfte und landwirtschaftliche Kulturen in Brand gesetzt. (Anm.d.Ü.: Nach dem Bericht "Between Settlers and Soldiers" von DCI-Palestine wurden im Westjordanland auch Schulen, z.T. sogar während des Unterrichts in Brand gesetzt).

Eine der schwersten Gewalttaten in den letzten Wochen fand laut B'Tselem statt, als eine Gruppe von Personen ein Molotovcocktail in das Innere eines Taxis warf. Die palästinensische Familie, die in dem Taxi fuhr, wurde schwer verletzt. Die israelischen Behörden vermuten, dass zwei der Angreifer mit dem Brandanschlag auf die Kirche in Taghba im vergangenen Juni zu tun haben. Nach der Tradition fand dort das Wunder der Brotvermehrung statt.

"Die Tatsache, dass die Polizei diese Fälle nicht aufgeklärt hat, ist nicht Schicksal, sondern Folge der Nichtanwendung des Rechts auf gewalttätige Siedler", verurteilt B'Tselem, das der Meinung ist, dass die offizielle Verurteilung -der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu bezeichnete gestern den Angriff als Terrorakt - "bloße Rhetorik" ist.
http://internacional.elpais.com/internacional/2015/07/31/actualidad/1438358911_849901.html
Übersetzung: K. Nebauer




VIDEO + FOTOS - Gedenken an 551 palästinensische Kinder, die in Gaza im Sommer 2014 von Israel ermordet wurden - Berlin – Kottbusser Brücke – 31. Juli 2015 >>>

Israel bemüht sich, Menschenrechtsgruppen zum Schweigen zu bringen - Yaron Ditz, 26. 7.2015 - Zwischen Kriegsverbrechen, Siedlungen und ständigen militärischen Zerstörungen von palästinensischen Dörfern, ist die israelische Regierung mit einer Menge Kritik von Seiten von Menschenrechtsgruppen (MRG) konfrontiert. Und sie liebt dies überhaupt nicht. Jahrelanges Verfluchen solcher Gruppen als „Terror-Enablers“ hat nicht viel gebracht, doch jetzt verkündigte die israelische stallvertretende Außenministerin Zipi Hotovely einen größeren diplomatischen Schritt: Sie verlangt von Europa und der übrigen Welt, die Beendigung jeder finanziellen Unterstützung der Menschenrechtsgruppen, die etwas über Israel sagen.

Wenn eure Gruppe etwas mit Frieden oder einer Zweistaatenlösung oder etwas über gleiche Rechte unabhängig von der Religion innerhalb Israel zu tun hat, dann seid ihr wahrscheinlich ein Ziel, und Hotovely besteht darauf, dass Israel nicht länger erlaubt, dass solche Gruppen Israel weiter mit Kritik de-legitimiert.

Hotovely warnt die EU-Vertreter, dass wenn sie nicht damit seien, die europäische Finanzierung aller Menschenrechtsgruppen zu beenden, würde das israelische Parlament, die Knesset, ein Gesetz erlassen, das alle diese Gruppen völlig verbietet und vorschlägt, dass Europa die Existenz dieser Gruppen retten könnte, indem es jede Finanzierung blockiert.

Der frühere Außenminister Avigdor Lieberman – jetzt in der Opposition – versuchte, vor ein paar Jahren schon ein Verbot auf viele dieser Gruppen durch die Knesset legen zu lassen mit der Begründung, es seien „terroristische Organisationen“. Aber es gelang ihm nicht. Das israelische Rechtssystem hat gleichfalls einen sehr vagen Standpunkt eingenommen, um diese Gruppen zu unterdrücken.

Obgleich Hotovetly die augenblickliche Bemühung als einen Weg für Länder zu formulieren versucht, die ein israelisches Verbot der MRG verhindern wollen, so ist die augenblickliche extrem-rechte Regierung in Israel wahrscheinlich sogar in einer schlechteren Lage, solch einen Schritt zu versuchen, als Lieberman es versuchte. Ohne realistische Chance, diese Gruppen politisch zum Schweigen zu bringen, versuchen sie, sie diplomatisch schwer zu schädigen.
(dt. Ellen Rohlfs)   http://newsantwar.com/2015/07/26/israel-launches-diplomatic-push-to-kill-human-rights-groups



VIDEO - Let's attack Iran - Dr. Ludwig Watzal - The man and the woman in the street of West Jerusalem are all for an attack against Iran. The following video shows how many crazies are running around in the "Holy City". For some of them, even Netanyahu is a "coward". Let's turn US President Obama's "bad deal" into Netanyahu's "good deal" and attack Iran like the kosher Israeli populism calls for. >>>

Internationale nukleare Heuchelei - Elias Akleh - 21.7.15 - Der Nuclear Non Proliferation  Treaty ( NPT) (Nicht-Verbreitungsvertrag von  Atomwaffen) und der Nuclear watchdog International Atomic Energy Agency (IAEA) sind zu unterdrückerischen  Mitteln geworden, um die Verbreitung sicherer Nuklear-Technologie zu begrenzen, und um zu verhindern, dass außer den fünf Atomstaaten (die fünf permanenten Mitglieder des UN-Sicherheitsrates US,UK, Frankreich, Russland und China) keine anderen Staaten Nuklearwaffen produzieren. Diese  Nuklearstaaten wollen ihre Waffen-Überlegenheit und -Vorherrschaft behalten.

Das iranische Nuklearprogramm ist ein typisches Beispiel. Der Iran begann mit seinem Nuklearprogramm 1957 unter Mohammad Reza Shah Pahlavi mit dem Abkommen und in Zusammenarbeit mit den US unter dem „Atoms for Peace Program“ . 1960 verkauften die US Iran einen kleinen Forschungsreaktor, der im Teheraner Nuklear-Forschungszentrum steht. Der Reaktor begann 1967  seine Arbeit mit dem  von den US gelieferten angereicherten Uran-Brennmaterial, etwa 10 Pfund hoch angereichertem Uran für die ersten Jahre der Reaktorarbeit. 1968 unterzeichnete der Iran das NPT.


1974 errichtete der Shah die Atomenergie-Organisation des Iran (AEO)und verkündigte Pläne über den Bau von 20 Nuklearenergie-Reaktoren. Die US, Frankreich und Westdeutschland beeilten sich, die lukrativen Kontrakte zu erhalten, um die Reaktoren zu bauen. Der Iran unterzeichnete einen Kontrakt mit der deutschen Firma  Kraftwerk-Union, eine Tochtergesellschaft von Siemens, um zwei Reaktoren in Bushehr zu bauen. Er hatte auch fast 600 t  Yellowcake-Uran aus Südafrika  erworben.


Irans Nuklearprogramm wurde nach der 1979-Revolution  eingestellt. Um den Iran zu strafen, stachelten die US, Kuweit, Saudi Arabien und Israel den Irak an , finanzierten und bewaffneten ihn und begannen den 8 Jahre langen Krieg (1980-88) gegen den Iran. Der Krieg zerstörte den Iran  und beeinflusste die Entscheidung seiner Führer, eine nukleare Abschreckung zu bauen, besonders nach zunehmenden Anzeichen von Iraks geheimem Nuklearwaffenprogramm.


1990 unterzeichnete der Iran  ein Abkommen  über nukleare Zusammenarbeit mit China und 1991 importierte der Iran aus China eine metrische Tonne von Uran-Hexafluorid, vergaß aber, dies dem IAEA  zu berichten. Damit begann Irans Konfrontation mit dem Westen. Die US übte politischen Druck  auf Irans Nuklear-Partner aus, die Kontrakte aufzulösen. China zog sich aus dem Vertrag zurück, eine Uran-Umwandlungsanlage  zu bauen. Argentinien beendete seine nukleare Zusammenarbeit  mit dem Iran. Russland begann 1995 mit dem Wiederaufbau des Reaktors  in Bushehr, der  im Irak-Irankrieg schwer beschädigt  wurde. Doch nach Jahren der Verzögerung auf Grund des amerikanischen Druckes begann der Reaktor  nicht vor 2010 und blieb unter der Kontrolle von IAEA.


Iranische Funktionäre versichern, dass Irans Nuklearprogramm friedlich ist. Sie öffneten ihre Nuklear-Anlagen für die strengsten Inspektionen durch IAEA, wie es sonst bei keinem andern Land durchgeführt wird,  >>>

Fighting Israel with a camera and a stethoscope - Raymond Deane - Since 2006, Israel has launched four merciless assaults on the besieged and defenseless Gaza Strip. After Operation Cast Lead in late 2008 and early 2009, with its 1,400 Palestinian fatalities, the Norwegian surgeon Dr. Mads Gilbert published the best-selling Eyes in Gaza.

That book, a record of his and co-author Erik Fosse’s experiences in Gaza’s al-Shifa hospital during the massacre, made him the object of a relentless campaign of defamation by Israel and its fellow-travellers.

In July 2014 Operation Protective Edge, the most recent Israeli onslaught, inflicted more than 2,200 Palestinian fatalities, including 551 children. This attack was also partly witnessed by Gilbert; in its wake the Israeli authorities did not stop at defamation, but imposed a permanent ban on his entry to Gaza, reportedly for “security” reasons.

In the preface to his new book Night in Gaza, Gilbert comments: “When a pen, a camera and a stethoscope are seen as security threats, we know we are dealing with a regime that is afraid of the truth and that believes power confers rights.” >>>

The extremism of the center in Israel - Michael Marder - This Thursday was a day of terror in Israel. Almost immediately after an ultra-Orthodox fanatic Yishai Schlisser stabbed six people at the Jerusalem Gay Pride Parade, Jewish extremists perpetrated an arson attack in the village of Douma, near Nablus, killing a one-and-a-half year-old Palestinian toddler.

Both crimes were explicitly condemned by the Israeli Prime-Minister, Benyamin Netanyahu, who even expressed his “shock and horror” at the events. Yet, both would not have been possible without the climate of hatred incited by Netanyahu’s own extreme right-wing government. >>

US gov’t has ‘faith in the system’ that Israel will prosecute killers of Palestinian child – why? - Philip Weiss - The American government expressed “confidence” and “faith in the system” that Israel will prosecute the murderers of Ali Sa’ed Dabwasha last night in the occupied village of Duma, the State Department said today.

It must be “faith” because there’s no evidence for it: the Israeli human rights group B’Tselem documents that Israeli government has a policy of NOT enforcing the law against Jewish settlers; and Jewish settlers are suspected in the murder. In the last three years, Israelis have set fire to nine Palestinian homes in the occupied West Bank; and no one has ever been charged. So why does the U.S. government have “faith in the system” when it comes to the murder last night of Ali Saed Dabwasha? >>>

Occupation is the problem, not the people talking about it - Israel’s Foreign Ministry is going after Israeli human rights and anti-occupation activists overseas. Doing so will only make things worse for Israel. - Ilan Baruch - Now, we have learned that she instructed the Israeli embassy in Switzerland to attempt to cancel a “Breaking the Silence” exhibition in Zurich. The exhibition presents soldiers’ testimonies on their experiences during their military service regarding the daily reality in the occupied territories.

In this fashion, Hotovely compelled the Ministry of Foreign Affairs to conduct a right-wing political campaign, which aims to eliminate any opposition to the ongoing occupation and settlement expansion. Leaders of this campaign, both in the Knesset and elsewhere, seek to perpetuate the occupation indefinitely. They aim to do so through complete integration of the occupied territories into Israel proper, by deepening Israeli military control over the territories, and through expanding settlements. >>>

Palituch-Produzenten - Endlich wieder made in Palestine - Palästinensertücher kommen schon lange nicht mehr aus Palästina, sondern aus Asien. Zwei Brüder aus Hebron produzieren jetzt wieder das Original.

Die Brüder Abed und Dschuda Hirbawi lassen es kräftig rattern in ihrer Halle. Ihre 15 Mitarbeiter produzieren an Webstühlen Kefijes, in Deutschland besser als Palitücher bekannt. Als einziger verbliebener Betrieb in den palästinensischen Gebieten weben sie tapfer gegen die Massenware aus Asien an.

Die kleinkarierten Fransentücher, mit denen die Bauern und Beduinen der Arabischen Halbinsel sich seit Jahrhunderten vor Staub und sengender Sonne schützen, zählen längst zum modischen Mainstream. Bei Onlinehändlern und in den Fußgängerzonen dieser Welt gibt es sie in Rastafarifarben oder im grau-pinken Camouflage, als Spucktuch für Babys oder als Kaschmirschick von Lala Berlin, für 300 Euro das Stück.

Das Etikett "Made in Palestine" tragen die wenigsten Tücher, Asiens Textilfabriken haben die Produktion übernommen. Dabei gilt das Kefije in seiner klassischen Variante mit rot-weißem oder schwarz-weißem Würfelmuster als Symbol des palästinensischen Volks - spätestens, seit Palästinenserführer Jassir Arafat sie in  >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

US-Außenminister startet Nahost-Rundreise

Combatants for Peace Condemns the Terrorist Attack in Douma Village

U.S. Consul General on Douma Attack- “The United States strongly condemns this crime of hate”

Several Palestinians Injured Near Hebron, One Kidnapped

Soldiers Attack A Palestinian Family In Bethlehem

Ahrar- "Seven Palestinians Killed In July"

Clashes In Abu Dis After Army Invaded It, Trees Burnt

Autopsy- Al Khaldi Shot From Behind

Nablus- Settlers Attempt Attack on Farmers, Protesters Attempt to Burn Joseph's Tomb

ISM Report- Village of Azzun Suffers from Continuous, Targeted Attacks by Israeli Army

Navy Continues to Fire on Gaza Fishermen, Farmland

»Entsetzlich und verstörend«
Zentralratspräsident Josef Schuster verurteilt Anschläge im Westjordanland aufs Schärfste

1. 8. 2015

Ahrar- "Seven Palestinians Killed In July"

Westjordanland- Familie von ermordetem Kleinkind in kritischem Zustand
 

Wütende Proteste von Palästinensern nach Brandanschlag


EU urges Israel to show 'zero tolerance for settler violence'


Nach Tod von Kleinkind: 14-Jähriger bei Protesten erschossen


Anschlag soll vor Sicherheitsrat



Palästinenser wollen Kleinkind-Tod vor die UN bringen


Internationale Verurteilung des Brandanschlages im Westjordanland


Murdered Palestinian Toddler's Family Remains in Critical Condition
 

Video  - Hundreds of Palestinians turn out for West Bank funeral

Lion lives matter. But what about Palestinian kids?

Ashrawi Says Israel Now "Completely Out of Control"

Hamas: US-Militärunterstützung für Israel ist gleich Beteiligung an Verbrechen am palästinensischen Volk
 

USA rüsten Israel mit neuer Generation von F-35 Kampfjets auf

Israeli calls for massive maches into al-Aqsa on Sunday

Israel greift offenbar in Syrien-Krieg ein

Settlers torch forest land south of Nablus

Drohnenangriff: Israel greift in Syrien ein

Israel forces shoot dead Palestinian teenager amid clashes over arson attack

PA calls for blacklisting of Israeli settlers

2 Palestinians killed by Israeli gunfire

Israeli lawyer: Palestinians 'have the right to fight'

EU calls for strict measures against settlers who killed Palestinian baby

Besieged and Ignored: Gaza One Year Later

Susiya: Palestinian village receiving Australian aid money facing demolition by Israeli authorities

Bulldozers at the ready

Ban Ki Moon verurteilt Anschlag im Westjordanland

Palestinian Teen Killed By Israeli Army Fire In Ramallah

Palestinian Killed, Another Injured by Israeli Forces in Northern Gaza

Westjordanland: Tausende Palästinenser protestieren nach Tod eines Kleinkinds

Droht eine neue Spirale der Gewalt im Nahen Osten? Bei einem Anschlag auf ein Haus starb ein palästinensisches Kleinkind. In Hebron kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften.

 

ARCHIV  >>>

 

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