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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs - occupied Palestinian territory

United Nations -  The Monthly Humanitarian Bulletin

Weekly Reports 2009-2013
Palestinian Centre for Human Rights

Visualizing Palestine
 

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Evelyn Hecht-Galinski demonstriert wieder einmal im Internet ihr fehlendes Niveau.

Sie bezichtigt mich und andere der Lüge, bezeichnet mich als "Blogwart" und verbreitet ihre Verleumdungen im Netz. Sie meint: "In der Nazizeit gab es einen “Judenrat”, jetzt gibt es sogar einen deutschen “Palästina-Rat”, der sich selbstüberschätzend diktiert, was gesagt und was geschrieben werden darf.“ -
Richtigstellungen, Belege  für das unsolidarische Wirken von Evelyn Hecht-Galinski. 
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Neu ist die Analyse eines überirdischen Interviews:
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Sonntag, 24. Mai 2015 - 18:49

Ein Bild der Malerin -  Irina Naji  >>>  Irina Naji | Traces >>>
Professional artist, she is Ukranian originally works and lives in Palestine.
She graduated in Art field and Architect from Russia federation. Her art belong to the realism and expression schools, she focus on the beauty of Palestinian women and still life nature. She participated in several local and international exhibitions.

Podiumsdiskussion mit den Parteien in der Bremischen Bürgerschaft über die Sicherheit Israels und die “deutsche Staatsraison” - Avi Primor in Bremen: “… und nicht gleich ‘Antisemitismus!’ schreien. Das ist doch wahnsinnig”! - 23. Mai 2015 - Sönke Hundt - Avi Primor war Israels Botschafter in Deutschland von 1993 bis 1999. Er sprach am 21. Mai 2015 im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft auf Einladung der Senatskanzlei und anlässlich des 50. Jahrestages der Aufnahme diplomatischer Beziehungen über “Der israelisch-deutsche Dialog – heute, gestern, morgen”. Avi Primor wurde 1933 als Sohn eines niederländischen Einwanderers in Israel geboren. Vielleicht rührte daher seine unnachahmliche Art, mit großer Leichtigkeit und Freundlichkeit über die so schwierigen Beziehungen zwischen Juden, Israelis, Arabern, Palästinensern und den Deutschen zu reden. Immer anschaulich, immer lebendig und mit vielen Geschichten aus seiner Familie und aus seiner Tätigkeit als Diplomat der höchsten Ebene. Vor allem aber und überaus wohltuend: so völlig unpathetisch. Am besten, man hört sich den Audio-Mitschnitt an. Dann bekommt man den lockeren und völlig unangestrengten Tonfall des alten Pragmatikers am besten mit.

Christian Weber, der Präsident der Bürgerschaft als Gastgeber des Abends, klang da in seiner Begrüßung ganz anders, ganz wie der mit Schuld beladene und deswegen jetzt bedingungslos philosemitische Deutsche. Seine Stimme bebte vernehmbar, als er daran erinnerte, wie Angela Merkel 2008 vor der israelischen Knesset von der “deutschen Staatsraison” und von der “historischen Verantwortung” gesprochen habe, die “niemals verhandelbar” sein dürfe. Dass 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz auf deutschen Straßen wieder Parolen wie “Juden ins Gas” auftauchen würden, wäre eine Schande und unerträglich. Christian Weber zitierte mit großer Empörung aus “jüngeren Umfrageergebnissen”, wonach ein Fünftel bis ein Drittel der Deutschen antisemitisch eingestellt sei.

Sympathie der Deutschen für Israel – oder “Was heißt Antisemitismus”?

Das sah Avi Primor wohl etwas anders. Entweder hatte er andere Umfragen über die Meinungen der deutschen Bevölkerung über Israel gelesen oder er interpretierte sie anders. Es sei richtig, die Beziehungen zwischen den Ländern Israel und Deutschand seien
gefährdet. Zwei Drittel der Deutschen hätten ihre Sympathie für Israel in den letzten Jahren verloren. “Aber warum haben sie sie verloren?”, fragte Primor. Seine Antwort: “Natürlich wegen der israelischen Politik, wegen der israelischen Politik in den besetzten Gebieten, gegenüber den Palästinensern, wegen der Besatzung, dem Siedlungsbau und allem, was man aus diesem Bereich hört.” >>>

Video zum anhören anklicken

audio-Mitschnitt Teil 1
audio-Mitschnitt Teil 2

Es gibt eine Sonderbriefmarke "Handala" - eine Idee von Gertrud Nehls und dem "Förderverein Medical Center Beit Sahour"

Im Krankenhaus in Beit Sahour, das 1988 von M. Nassar gegründet wurde, und das vom Verein seit vielen Jahren unterstützt wird, hängt im Eingang der kleine Handala als Relief! Ich denke mir dazu, dass er sich so seine Gedanken macht über diese Welt, und dass es in diesem Krankenhaus viel zum Nachdenken gibt!

Handala ist nun auf einer Sondermarke zu sehen: die Marke ist für Briefporto mit 0,62 € geeignet. Ein Bogen enthält 20 Briefmarken!

Selbstkostenpreis: 16,- €,  Spenden gehen an den "Förderverein Medical Center Beit Sahour"
Bestellung der Briefmarke an Gertrud Nehls:  
concerned39@gmx.de
 

Wer ist Handala? - Der barfüßige und zerschlissene Kleidung tragende Junge mit dem runden Kopf ist eine Komikfigur des Zeichners Naji al-Ali. Beide, Zeichner und sein zehnjähriger Held, sind im Flüchtlingslager groß geworden. An den Mauern des A'in el Helwe Flüchtlingslagers begann Naji al-Ali seine künstlerische Karriere . Daraufhin veröffentlichte er seine provokativen Karikaturen in mehreren arabischen Zeitungen und Handala wurde zu der bekanntesten Figuren Palästinas. Als Kritiker der israelischen Besatzungspolitik war er bei Israelis genauso wie bei Führern arabischer Länder, denen er Untätigkeit vorwarf, unbeliebt. 1987 wurde Naji al-Ali in London ermordet. Dieser Mord blieb bis heute ungeklärt.

Handala - zu deutsch "bittere Pflanze" - verkörpert gleichsam das Gewissen von Flüchtlingen und ist Ausdruck ihrer Ausdauer sowie ihrer Hoffnung auf Rückkehr in die Heimat. Handalas Haar ist igelgleich - Zeichen des Selbstschutzes. Seine Füße tragen keine Schuhe - wegen seiner Armut. Seine Hände sind auf dem Rücken verschränkt - Symbol der Ablehnung des Lebens in der Diaspora. Nadschi al-Ali, der selbst als 10 Jähriger im Jahr 1948 aus Palästina vertrieben wurde, sagte in einem Interview, dass der junge Handala 10 Jahre alt bleiben wird, bis er eines Tages nach Palästina zurückkehrt.
 

 Deutsche Post - Ihre individuelle Post - Private Briefmarken entwerfen - Eine Anregung für die Palästinasolidarität >>>

Israelische Politikerin, die auf Facebook zum Völkermord an Palästinensern aufrief, ist nun Justizministerin  - Benjamin Netanyahu wurde vor Kurzem zum vierten Mal als Ministerpräsident Israels wiedergewählt und hat im Zuge dessen Ayalet Shaked zur Justizministerin ernannt. Aufgrund von Shakeds ultranationalistischen Ansichten hat diese Entscheidung einiges Stirnrunzeln hervorgerufen. In der Tat schaffte es Shaked, ein Mitglied der weit rechts stehenden Partei HaBayit HaYehudi (“Jüdische Heimat”), letztes Jahr in die Schlagzeilen, nachdem sie auf Facebook das gesamte palästinensische Volk als “den Feind” titulierte und im Grunde für ihre Auslöschung argumentierte, “denn die feindlichen Soldaten verstecken sich unter der Bevölkerung und nur durch deren Unterstützung können sie kämpfen.” Viele verurteilten ihren Beitrag als einen Aufruf zum Genozid des palästinensischen Volkes.

Sie löschte den fraglichen Facebook-Status später, er wurde jedoch archiviert. Der Status wurde einen Tag vor der Entführung des palästinensischen Teenagers Muhammad Abu Khdeir, der von israelischen Extremisten bei lebendigem Leibe verbrannt wurde, gepostet. Übersetzt wurde der Post von Dena Shunra für die Webseite Electronic Intifada: >>>

Nachlese: 2014 - Max Blumenthal + David Sheen im Bundestag - Berlin

Offener Brief an Publikumsservice ARD-aktuell - 21. 5. 2015 -  Heinz-Peter Seidel - doc - Betreff: Meine Erwiderung auf Ihre »Stellungnahme« vom 3. März 2015 zu meinem Offenen Brief vom 24. November 2014 an die beiden Journalisten/Autoren Tim Herden und Siegbert Schefke sowie ARD-Chefredakteur Kai Gniffke. Bezug: Tagesthemenbeitrag vom 20.November 2014,

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Weiterleitung meiner Erwiderung an die Herren, Herden, Schefke und Gniffke sowie an alle, die an Ihrer »Stellungnahme« hier mit verantwortlich sind. Unter dem Datum vom 03.03.2015 nehmen Sie zu meinem Brief vom 24.11.2014 Stellung wie folgt:

Sehr geehrter Herr Seidel, nach Prüfung Ihrer Kritik durch das Autorenteam übersenden wir Ihnen anbei unsere Stellungnahme zu Ihrer E-Mail vom 24.11.2014. Sie werfen uns in Zusammenhang mit einem Tagesthemen-Beitrag zur Linkspartei und ihrer Haltung zu Israel vom 20.11. (http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-3323.html)* öffentliche Hetze gegen zwei jüdische Journalisten und drei Abgeordnete der Linkspartei vor. Diese Anschuldigungen weisen wir zurück. [* Der Tagesthemenbeitrag beginnt min 8:21 bis min 11:47, H.-P.S]

Leider anonymisieren Sie alle die für Ihre Stellungnahme Verantwortlichen, denn das Autorenteam hat meine Kritik, wie sie schreiben, wohl ‚geprüft‘, Herr Herden und Herr Schefke haben sich aber nicht auch als Autoren Ihrer (und/oder ihrer) Antwort zu erkennen gegeben. Und wer sich nun konkret hinter »Publikumsservive ARD-aktuell« versteckt, das verschweigen Sie offenbar aus Gründen. Ich halte das für außerordentlich dürftig, und es zeugt weder von Mut noch von Ehrlichkeit.

Sie führen Ihre Antwort in 8 Punkten aus, auf die ich im Einzelnen deswegen relativ ausführlich eingehen werde, weil sich Ihre Verleumdungen, Unterstellungen, Fälschungen usw. nicht etwa nur behaupten, sondern entlarven und belegen lassen, und weil der Beitrag von Herden/Schefke sowie Ihr Brief hier das seit längerem verheerende und alles andere als Vertrauen erweckende Bild des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks leider bestätigt >>>


Dokumentation -  2014 - Max Blumenthal + David Sheen im Bundestag - Berlin >>>

Segregation is here, just look at Israel's legal system - Although segregated buses provide a clear and obvious picture of discrimination, applying different laws to individuals living side by side may prove to have far greater legal, ethical and strategic consequences for Israel. - Gerard Horton - On Wednesday, May 20, 2015, Prime Minister Netanyahu announced the freezing of a plan to segregate passengers on buses traveling in the West Bank based on their race or nationality, less than a day after the regulation came into effect. The chief architect of the plan, Defense Minister Moshe Ya’alon, has made it clear that this is a temporary suspension and not a cancellation.

While the regulation presented a public relations disaster for Israel, one must wonder whether its suspension motivated by something more, such as a genuine concern that it would amount to state-sponsored discrimination based on race or national identity? Unfortunately, the answer to this question appears to be negative. If you’re looking for evidence, just look at the Israeli state’s continued application of dual legal systems in the West Bank based on nationality. >>>

How Jerusalem makes Palestinians disappear - Orly Noy - While the exclusion of Palestinian cab drivers from a Jerusalem megaplex is illegal and immoral, it is just the tip of the iceberg in a city that constantly tries to erase Palestinian existence.

“If she wants a Jewish driver, she’ll get a Jewish driver, I don’t understand what difference it makes.” This is how Merav Basher, the representative of Cinema City Jerusalem, responded to Thair Raga, a cab driver from East Jerusalem, when he confronted her about the megaplex’s policy of ordering Jewish-only drivers for some of their workers. This policy has now come to light after an exclusive investigative report by Yael Marom of +972′s Hebrew sister site, Local Call, who worked with Channel 2′s flagship news show, “Ulpan Shishi.”

The truth is that I believe Basher. I believe her when she says that she does not understand the problem with keeping Palestinian drivers away from her workers, all the while harming their livelihood, just because some of the Jewish workers prefer it that way. >>>

US blocks nuclear disarmament move over Israel concerns - Washington thwarts UN NPT meeting’s final document, accuses Egypt and others of manipulating process to single out Jewish state -  The United States on Friday blocked a global document toward ridding the world of nuclear weapons, saying Egypt and other states “cynically manipulated” the process by trying to set a deadline for Israel and its neighbors to meet within months on a Middle East zone free of such weapons.

The now-failed final document of a landmark treaty review conference at the United Nations had called on UN Secretary-General Ban Ki-moon to convene the Middle East conference no later than March 2016, regardless of whether Israel and its neighbors agree on an agenda.

Israel is not a party to the Nuclear Non-Proliferation Treaty and has never publicly declared what is widely considered to be an extensive nuclear weapons program. A conference might force Israel to acknowledge it.

Since adopting a final document requires consensus, the rejection by the United States, backed by Britain and Canada, means the entire blueprint for global nuclear disarmament and non-proliferation for the next five years has been blocked after four weeks of negotiations. The next treaty review conference is in 2020.

That has alarmed countries without nuclear weapons, who are increasingly frustrated by what they see as the slow pace of nuclear-armed countries to disarm. The United States and Russia hold more than 90 percent of the estimated 16,000 nuclear weapons in the world today. >>>

Why won't Israeli peace groups talk about the Nakba? - It’s 2015 and Israeli peace groups still refuse to talk about the mass dispossession of Palestinians in 1948, including those who became Israeli citizens. Tom Mehager says it is time for a real conversation about the right of return. - Tom Mehager

Israeli non-profit organizations that strive for a society based on coexistence most often focus on the most pressing issues vis-a-vis Jewish-Arab relations: educating toward democratic values, mutual recognition and teaching the Arabic language; equal allocation of resources and land; integration into the workforce and strengthening economic investment in Arab towns and villages; proper representation in decision-making processes; legitimacy for Arabic in the public sphere; changing state symbols, and more. In this respect, these organizations are making important conversations.

But what those same organizations, which demand equality between Jews and Arabs, do not speak about or deal with is the right of return of Palestinian refugees to their homeland. 1948 is the elephant standing in the center of the room. Many of our Palestinian colleagues in these organizations come from families who were uprooted from their homeland, with much of their nation still living in the diaspora.

I do not want to speak in the name of Palestinians and claim that they want to open up a conversation with us, Jewish Israelis, about the right of return. But I do want to ask why it is that we never raise questions  >>>

Give Up on Netanyahu, Go to the United Nations - Henry Siegman-The greetings President Obama extended last week to Israel’s new government may have sounded conciliatory, but Mr. Obama no longer entertains any illusions about Israel’s leaders. >>>

23. 5. 2015

Collage zum vergrößern anklicken

Wer wird Israel erretten?
 Uri Avnery  23. Mai 2015

 

DIE SCHLACHT  ist beendet. Der Staub hat sich gelegt. Eine neue Regierung – zum Teil lächerlich, zum Teil erschreckend – ist installiert worden. Es ist Zeit, Inventur zu machen.

Das reine Ergebnis ist, dass Israel allen Anspruch auf Frieden,  aufgegeben hat und dass die israelische Demokratie einen Schlag erlitten hat, von dem sie sich vielleicht nicht erholen dürfte.
 
DIE ISRAELISCHEN REGIERUNGEN – mit der möglichen Ausnahme  von Yitzhak Rabin –haben nie wirklich Frieden gewünscht. Den Frieden, der möglich ist.

Frieden bedeutet natürlich  festgelegte endgültige Grenzen. In der Gründungs-Erklärung des Staates, die  von David Ben Gurion am 14. Mai 1948 in Tel Aviv vorgelesen wurde, wurde  jede Erwähnung von Grenzen absichtlich weggelassen. Ben Gurion war nicht bereit, Grenzen zu akzeptieren, die von der UN-Teilungsresolution festgelegt worden waren     , weil sie nur für einen winzigen jüdischen Staat vorgesehen war. Ben Gurion sah voraus, dass die Araber einen Krieg beginnen würden, und er war entschlossen, diesen dazu zu benützen, um  das Staatgebiet zu vergrößern.

Dies geschah tatsächlich. Als der Krieg  von  1949 mit einem Abkommen und einer  Waffenstillstandslinie endete, die auf den endgültigen Linien des Endkampfes basierten, hätte Ben Gurion sie als Endgrenzen anerkennen können. Er weigerte sich aber Israel ist ein Staat ohne Grenzen  – vielleicht der einzige in der Welt.

Dies ist einer der Gründe für die Tatsache, dass Israel kein Friedensabkommen mit dem palästinensischen Nation hat. Es unterzeichnete offizielle Friedensabkommen mit Ägypten und Jordanien, die sich auf international anerkannte Grenzen zwischen dem früheren britischen Mandat von Palästina und seinen Nachbarn gründeten. Keine  Grenzen werden zwischen Israel und der undefinierten palästinensischen Entität akzeptiert. Alle israelischen Regierungen haben sich immer geweigert, anzuzeigen, wo solche Grenzen  verlaufen sollten. Das hoch gelobte Oslo-Abkommen war keine Ausnahme. Auch Rabin weigerte sich, eine endgültige Grenze zu ziehen.

Diese Weigerung bleibt Regierungspolitik. Am Vorabend der letzten Wahlen erklärte Benjamin Netanjahu eindeutig, dass während seiner Amtszeit – das bedeutet für ihn bis zu seinem Lebensende  - kein palästinensischer Staat entstehen würde. Deshalb würden die besetzten Gebiete unter israelischer Herrschaft bleiben.

Kein Friedensabkommen wird je unter dieser Regierung unterzeichnet werden.
 
KEIN FRIEDEN bedeutet, den territorialen Status quo einzufrieren, außer dass  Siedlungen weiter wachsen und sich vermehren.

Das ist nicht die Situation, die Demokratie betrifft. Sie ist nicht eingefroren.  Israel als die berühmte „einzige  Demokratie im Nahen Osten“.  Das ist praktisch ihr zweiter offizieller Name. Es ist umstritten, wie ein Staat, der ein anderes Volk beherrscht, es all seiner Menschenrechte  beraubt - ganz zu schweigen von der Staatsbürgerschaft –eine Demokratie genannt werden kann. Aber die jüdischen Israelis haben sich an dies seit 1967  gewöhnt und ignorieren einfach diese Tatsache. >>>

Israelische Siedler verbrennen 250 Olivenbäume bei Bethlehem - Middle East , 19. Mai 2015   und 90  bei Salfit  20 Mai 15 (IMEMC) - Israelische jüdische Siedler  verbrannten gestern 250 Olivenbäume auf Farmen in der Jabrah-Nachbarschaft  südlich der besetzten Stadt Bethlehem. Fünf israelische Siedler   legten Brände auf Farmen palästinensischer Bewohner der Hamdan  Familie  in Jaabah“ sagte der Antisiedler-Aktivist Mohamed Awad. „ Israelische Besatzungskräfte standen im Hintergrund und beobachteten sie und waren bereit , vorwärts zu kommen, wenn jemand gegen die Siedleraufstehen würde. Gestern  berichtete eine palästinensische medizinische  Quelle, dass eine Gruppe israelischer Siedler, beschützt von israelischem Militär, eine schwangere Frau aus Tel Rumeida in Hebron angriff. Als die Frau im Krankenhaus aufgenommen wurde, sagten die Ärzte, dass die Schwangerschaft abgebrochen werden müsse, um ihr Leben zu retten, dass sie schwere Brüche und Verletzungen am Körper davon getragen habe.

Die offizielle palästinensische und UN-Statistik  zeigt, dass die Siedler und die Besatzungskräfte seit 1967 rund 800 000 palästinensische Ol Bäume  geschädigt haben.

Israelische Siedler verbrennen am Donnerstag  90 Olivenbäume in Sarta, nahe  der zentralen Westbankstadt  Salfit.

Augenzeugen und Bauern aus der Stadt sagten, nach PNN, dass israelische Besatzungs-Bulldozer und Fahrzeuge ankamen,  aber nicht unterbrachen. Die Zeugen fügten hinzu, dass Finger  auf Siedler zeigten, da die Stadt nahe der Umgehungsstraße liegt und regelmäßig von Siedlern benützt wird. Sie  liegt auch zwischen den zwei Siedlungen von Brukin und Ariel.  Der Journalist und Rechercheur Khaled Ma’ali sagte, dass die Olivenbäume schon vorkurzem wiederholt das Ziel der Siedler war und  Schaden an Tausenden von Bäumen in mehreren Orten verursachten. Auch im letzten Monat betraten israelische Siedler Salfit von der Imanuelsiedlung aus  - nahe Deir Istiya und entwurzelten  etwa 450 Olivenbäume, die von palästinensischen Bauern gepflanzt waren. Am Sonntag  entwurzelten  oder stahlen Siedler aus Azfar und Ban Kadim nahe Shyoukh, Ost-Hebron  über 800 Olivenbäume. Nach  einem Bericht von PLO –International –Beziehungs-Abteilung schnitten  und zerstörten Besatzungskräfte und Siedler allein im April 15 mehr als 755 Olivenbäume. Während 2014  wurden 10 596 Bäume und Jungpflanzen ausgerissen. (dt. Ellen Rohlfs – davon leben die Menschen dort ?????)

ISraeli soldiers firing hundreds of tear gas rounds at protesters in west bank village of Ni'lin during commemorating 67th anniversary of Nakba. 15-05-2015Nakbaproteste 2015 -  Aus dem Dorf Ni’lin in der Westbank berichtet Saeed Amireh vom Nakbaprotest am vergangenen Freitag: Am Freitag, den 15. Mai 2015, wurde der siebenundsechzigste Jahrestag der palӓstinensischen Nakba begangen und deshalb hatten sich mehr als tausend Demonstranten in Ni’lin versammelt, trotz der israelischen Checkpunkte, die an den Eingӓngen zum Dorf errichtet wurden. Die Militӓrkontrollstellen stoppten allerdings mehrere Busse aus anderen Dӧrfern, Stӓdten und Flüchtlingslagern aus der Westbank, die Teilnehmer zur Demonstration in Ni’lin transportieren sollten. In diesem Jahr war Ni’lin zum Ort der Hauptdemonstration zum Nakbatag gewӓhlt worden.

Neben hunderten von Palӓstinensern nahmen auch israelische und international Aktivisten am Protest teil. Die Demonstration begann mit einem stillen Gedenken, 67 Sekunden für die 67 Jahre seit der Katastrophe der Nakba im Jahr 1948, als hunderttausende von Palӓstinensern von zionistischen Soldaten aus ihren Hӓusern vertrieben und hunderte von palӓstinensischen Dӧrfern zerstӧrt wurden, um den Weg für Israels Gründung und Expansion zu bereiten. Dem Gedenken folgte das Freitagsgebet, das seit Beginn der Proteste in Ni’lin vor sieben Jahren in den Olivenfeldern des Dorfes abgehalten wird. Das Gebet in den Feldern ist ein Ausdruck der Verbindung der Menschen zu ihrem Land, das ihnen weggenommen wurde und von der israelischen Besatzungsbehӧrde als geschlossene Militӓrzonen angesehen wird.


Am Morgen dieses Freitages hatten israelische Soldaten Schilder auf mehreren Feldern um das Dorf aufgestellt, die das Gelӓnde zur geschlossenen militӓrischen Zone erklӓrten. Offensichtlich traf die israelische Armee Vorbereitungen für eine grӧssere Veranstaltung als die regelmӓssigen wӧchentlichen Freitagsproteste im Dorf gegen den Landraub und die Annexionsmauer.


Mehrere Überlebende der Nakba, einige ӓltere Mӓnner, die jetzt in Ni’lin leben, beteiligten sich trotz ihres hohen Alters am Protest, um das Recht auf Rückkehr für die Nakbaflüchtlinge zu bestӓtigen. Andere Bauern hatten sich in traditioneller palӓstinensischer Kleidung angezogen, um an das Leben vor der Nakba zu erinnern. Für diese Bauern setzt sich die Nakba bis heute fort, weil ihr Land durch die israelische Apartheidmauer annektiert wurde. Diese Tatsache ist aufgrund des Schweigens der Aussenwelt und dem fehlenden internationalem Druck auf Israel zur Aufgabe der Besetzung von Palӓstina umso schmerzlicher.


 “Die Nakba geschah nicht nur vor 67 Jahren, sie geschieht bis heute! Jeden Tag leben wir mit der Nakba und der Unterdrückung durch die israelische Besatzung hier in Ni’lin und in ganz Palӓstina. Das Tӧten wird fortgesetzt, zusammen mit den Inhaftierungen, der Folter und der Vertreibung unseres Volkes aus der Negev und aus Susya bei Hebron,” sagte Ibrahim Amireh vom Bürgerkomitee Ni’lin. [Er wurde vor einigen Jahren für seine Rolle als Organisator der Proteste zusammen mit zwei weiteren Ortsbewohnern von einem israelischen Militӓrgericht mit Gefӓngnis bestraft.]


Wӓhrend der Demonstration erinnerten die Teilnehmer die Welt an die fortgesetzten zivilen Proteste von Ni’lin trotz der Isolierung und der brutalen Unterdrückungsmassnahmen der israelischen Armee gegen das Dorf. In den vergangenen Monaten wurden mehrere junge Demonstranten durch Gewehrschüsse verletzt. Seit der Landraub 1982 begann, schrumpfte die Bevӧlkerungszahl des Ortes von 12 000 auf lediglich 5500. >>>

MELDUNGEN ANDERER Tage  FINDEN SIE  im  Archiv >>>

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Aktuelle  Nachrichten

Israel To Confiscate 820 Dunams For New Settlements’ Dumping Ground

UNRWA High School Principal Injured By Gunmen Fire In Khan Younis

Two Israelis Stabbed In Jerusalem

Venezuela to Boost Palestine to Full Embassy Status

Israeli Forces Continue to Fire on Gaza Fishermen & Farmers

Detainee Begins Hunger Strike in Protest of Familial Visit Deprivation

Hotovely- "The whole land of Israel belongs to the Jews”

23. 5. 2015

Israel stellt Palästinensern Trinkwasser ab

Palästina-Frage entzweit Israels neue Regierung

Report: Majority of refugees have left Yarmouk camp

Gaza economy `on verge of collapse`, with world`s highest unemployment

Settlers turning West Bank church compound into new outpost

An Australian Israeli IDF soldier Corporal Shachar Berrin, has been sentenced to one weeks prison in Israel for criticizing Israel's position in occupying Palestine.

Obama gives $1.9 billion in weapons as welcome gift to Israel’s racist government

When the police start acting like a gang

Daniel Barenboim-Edward Said music academy to celebrate new center

Soldiers Kidnap Three Palestinians From Jenin And Hebron

Israeli Extremists Smash Doors Of Palestinian Stores In Hebron

New US-Israeli Weapons Deal Approved by Congress

Qabha Released After 10 Months Imprisonment, Jarrar's Release Pending Military Order

At Least Seven Palestinians Injured In Silwad

Soldiers Attack Bil’in’s Weekly Protest

22. 5. 2015

Expert: Olive harvest to decline to half of annual average

In occupied W. Bank, olive harvest brings little joy

Israel confirms its new ministers - where are the sanctions?

Pax Christi International in favour of recognition of the state of Palestine and a ban on settlements

VIDEO - Skateboardfieber in Palästina - das SOS-Kinderdorf Bethlehem wird Treffpunkt der Skateboardszene

Israeli settlers and police assault Palestinian guards at Al-Aqsa mosque

Blatter will Streit zwischen Israel und Palästina schlichten


Palästina rückt nicht von Forderung nach Israel-Ausschluss ab

Mit Unverständnis reagierte Niersbach auf den Antrag Palästinas, wonach Israel ausgeschlossen werden soll. "Das ist ein untragbarer Vorgang. Dieser Antrag hätte gar nicht erst auf die Tagesordnung kommen dürfen", sagte Niersbach.

Die UNO fordert Einstellung des Siedlungsbaus durch Israel

Mahmud Abbas traf die EU-Außenbeauftragte Mogherini

Verhärtete Fronten
Die Jüdische Gemeinde bleibt dem Rat der Religionen weiter fern. Sie hatte das Gremium im vergangenen Sommer nach scharfer Kritik von zwei Ratsmitgliedern an Israel verlassen.

Barghouthi: the EU is not biased, it is only sick of Israel‘s behaviour

UN resolution to impose 18-month deadline on Palestinian state talks

PLO’s Erekat: Netanyahu Paves Way to More Racism, Extremism

Screening: 5 Broken Cameras with Director Q&A

SYRIZA MPs preparing vote for recognition of Palestine

Venezuela declares solidarity with Palestine


Venezuela affirms support for Palestinian statehood

Ambassador in Moscow: Arab Countries Drafting New UN Resolution on Palestine

Army Kidnaps Nine Palestinians In The West Bank

Palestinian ambassador meets politicians at Glasgow City Chambers

Yarmouk civilians facing vulnerability of ‘highest severity'

Europe can reverse the U.S. failures on Palestine

Norway’s Labour Party to recognise Palestine

Mordechai Vanunu
 Israeli nuke activist marries Norwegian love   
http://www.thelocal.no/20150520/man-who-israels

IMF says Gaza reconstruction moving slowly

Norwegian FM warns Israel: Pressure over Palestinians to resume after Iran deal

21. 5. 2015

Pentagon Approves $1.9 Billion Arms Deal with Israel

Israeli Police Fatally Shoot Jerusalemite Driver after Alleged Run-Over Attempt

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