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Samstag, 10. Dezember 201617:56  -     LINKS      facebook       ARCHIV     THEMEN

 

 

 

10 dirty little secrets – die ‚kleinen Geheimnisse‘ der israelischen Hasbara im Wassersektor - Clemens Messerschmid - Ein Artikel in Haaretz plaudert bisher gutgehütete Geheimnisse aus. Ausführlicher als sonst wurde letzten Sommer international sowie auch in der israelischen Tageszeitung Haaretz über die eigentlich alljährlichen israelischen Wasserkürzungen für palästinensische Städte und Dörfer berichtet. Nachdem Arte und ARD-Radio für das deutsche Publikum entsprechende Beiträge gesendet hatten, berichtete auch die Tageschau am 14. August 2016 über den Wassernotstand in Salfit. Die zwischen Ramallah und Nablus gelegene Bezirkshauptstadt bekam über Monate von Israel nur 40% der vertraglich vereinbarten Zuteilungen und musste den Fastenmonat Ramadan ohne Vorwarnung mit zwei Tagen völlig ohne Wasser beginnen. Von Clemens Messerschmid[*].

Der Begriff Hasbara (hebräisch hasbará, „Erklärung“ o. „Public Diplomacy“) beschreibt ein Instrument der Öffentlichkeitsarbeit der Regierung Israels, um international eine positive Berichter-stattung über Israel und seine politischen Anliegen zu fördern. (Wikipedia)

Obwohl die israelischen Behörden diese Kürzungen nach anfänglichem Leugnen längst zugegeben hatten[1](die Siedlerparteien verlangten in der Knesset sogar ein weiteres Zudrehen der Hähne für palästinensische Städte zugunsten der Siedler), brach in der deutschen Bloggerszene und in verschiedenen Tageszeitungen ein kleiner Shitstorm der Entrüstung aus.

Landauf landab wurde der Tagesschau „Einseitigkeit“ vorgeworfen, weil sie zu der wahrheitsgemäßen Berichterstattung vor Ort nicht auch noch die phantastischen Ansichten der Siedler eingeholt hatte. Keine einzige deutsche Zeitung ging der Frage nach dem Wahrheitsgehalt des Berichts aus Salfit nach[2]: Stattdessen wurden in der >>>

Der Ruf der Nation - Uri Avnery, 10.Dezember 2016 - EINE DUNKLE  Woge überschwemmt Demokratien in der ganzen westlichen Welt.  - Es begann in Großbritannien, einem Land, das wir immer als die Mutter  der Demokratie  ansahen, die Heimat eines besonders sensiblen Volkes. Es stimmte in einer Volksabstimmung dafür, die Europäische Union zu verlassen, ein Markstein menschlichen Fortschritts, der sich aus den Ruinen des schrecklichen  2. Weltkriegs erhob.

Warum? Kein  besonderer Grund. Eine Laune. Dann kamen die US-Wahlen. Das Unglaubliche geschah. Ein Niemand kam  von nirgendwoher und wurde gewählt. Eine Person ohne irgendwelche politische Erfahrung, ein brutaler Kerl, ein Gewohnheitslügner, ein Schauspieler. Jetzt ist er der mächtigste Staatsmann auf dem Planeten, der „Führer der freien Welt“,


Und nun geschieht es in ganz Europa. Die Ultra-Rechte gewinnt fast überall und droht, mit Abstimmung, an die Macht zu kommen. Moderate Präsidenten und Ministerpräsidenten geben ihr Amt auf oder werden rausgeschmissen. Mit der bemerkenswerten Ausnahme von Deutschland und Österreich, die anscheinend ihre Lektion gelernt haben, gewinnt der Faschismus und Populismus überall an Boden.
Warum , um Gottes Willen?


DIE LÄNDER  unterscheiden sich von einander. Jede lokale politische Szene ist einzigartig.  So ist es leicht, die lokalen Gründe  für die Ergebnisse jeder Wahl und Volksabstimmung zu finden. Aber wenn dieselbe Sache überall geschieht, in vielen Ländern und fast gleichzeitig, ist man gezwungen, nach einem gemeinsamen Nenner zu suchen,  nach  einem Grund, der bei all diesen verschiedenen Phänomenen gilt.


Es ist der Nationalismus.  Worin wir gerade Zeugen werden, ist eine  Rebellion von Nationalismus gegen den  Trend einer post-nationalistischen, regionalen und globalen Welt. >>>

»Bank boykottiert Juden – widerlich!« - Einer jüdischen Vereinigung wurde das Konto gekündigt. Begründung: Kritik an Israel. Ein Gespräch mit Iris Hefets - Interview: Peter Wolter

Iris Hefets ist Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins »Eine jüdische Stimme für Gerechtigkeit in Nahost«
Die Bank für Sozialwirtschaft, BFS, hat Ihrem Verein »Eine jüdische Stimme für Gerechtigkeit in Nahost« das Konto gekündigt. Mit welcher Begründung?

Zunächst wurde uns einfach gekündigt, ohne jede Begründung. Dann haben vor allem unsere Unterstützer bei der Bank Druck gemacht, es gab ein Treffen, nachdem die Sprecherin des Instituts von Protesten überflutet worden war. Uns wurde dabei klar gesagt, dass der BFS unsere Unterstützung für die BDS-Kampagne (Boycott, Divestment and Sanctions, dabei geht es wegen der Palästinapolitik um wirtschaftlichen Druck auf Israel, jW) nicht passt. Anstoß war die Beschwerde eines Mitarbeiters der Jerusalem Post. Der Vorstandsvorsitzende der Bank sagte, wir stellten damit das Existenzrecht Israels in Frage.

Ihnen als jüdischer Vereinigung so etwas vorzuwerfen, klingt ein wenig bizarr …

Wir waren darüber auch sehr verwundert. Bei dem Gespräch saßen auf unserer Seite zwei Israelis – uns gegenüber zwei Deutsche, nichtjüdisch. Und die beiden warfen uns vor, gegen das Existenzrecht Israels zu sein! Ich bitte Sie: Ich habe 36 Jahre dort gelebt, meine ganze Familie ist dort! Wie kann ich gegen Israel sein? Ich habe dann nachgefragt, ob sie mir erklären könnten, wie diese Argumentationskette von BDS bis zur Vernichtung Israels überhaupt entstanden ist. Sie konnten es nicht erklären, sondern behaupteten einfach, sie hätten es so recherchiert, Ziel der BDS-Kampagne sei die Destabilisierung Israels. Als ich ihnen vorwarf, ihre Argumente seien doch rein politisch motiviert, stritten sie das ab. >>>

Frau Rüth - c/o Bank für Sozialwirtschaft - Offener Brief per Email,  09.12.16 - Wolfgang Behr -  Sehr geehrte Frau Rüth Ich bin entsetzt über die Konto-Kündigung der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“ durch die „Bank für Sozialwirtschaft“.

Ihnen scheint gar nicht bewusst zu sein, wie sehr Ihr Handeln dem gleicht, was in Deutschland traurige Tradition hat und seinerzeit auch die Verbrechen der Nazis ermöglichte.

Nämlich kritiklose Unterwürfigkeit, opportunistische Feigheit, mangelndes Rückgrat und Wegschauen wo Unrecht geschieht, Gehorchen statt Denken.

Sie sprechen von einer „unethischen“ Haltung der „Jüdischen Stimme...“ weil sie die BDS-Bewegung unterstützt.

Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik, verurteilt Angriffe auf Menschenrechtsverteidiger_innen und bekräftigt das Recht von europäischen Bürger_innen auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Auch die Beteiligung an der palästinensisch geführten Bewegung für Boykott, Desinvestition und-Sanktionen (BDS) werde durch dieses Recht geschützt.
Ich mag kaum glauben, dass Sie, Frau Rüth, von der jahrzehntelangen verbrecherischen Besatzungs- und Siedlungspolitik Israels gegenüber dem palästinensischen Volk noch nie etwas gehört haben sollen. Wie können Sie dann dem Druck der Israellobby und ihrer deutschen Helfershelfer entgegen der Aussage einer hohen Politikerin der EU nachgeben? Hier wäre es sicher angebrachter, das Wort „unethisch“ für Ihr Handeln in den Mund zu nehmen. Ich schäme mich für Sie - Wolfgang Behr 


Dokumentation - Die "Bank für Sozialwirtschaft" kündigt das Konto der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost" >>>

Siedlungspolitik in Israel - Beduinendorf Umm al-Hiran droht Abriss - medico international - In der Negev-Wüste herrscht kein Mangel an Platz. Doch die neue Stadt Hiran soll ausgerechnet dort gebaut werden, wo noch ein Beduinendorf steht.

Die Beduinen aus Umm al-Hiran sollen verschwinden. Ihr Dorf soll abgerissen werden. Die Negev-Wüste ist dünn besiedelt. Eine Erklärung, wieso die neue jüdisch-israelische Stadt Hiran ausgerechnet auf dem Flecken gebaut werden muss, an dem bisher noch das palästinensische Dorf steht, blieb der Staat bislang schuldig. Der Oberste Gerichtshof kam offenbar nicht darauf, im Rechtsstreit zwischen beduinischen Bürger*innen und dem Staat dafür eine Erklärung zu verlangen. Die Geographie des Negev/Naqab und weitläufige Verfügbarkeit von Land hätte eine einvernehmliche Lösung eigentlich einfach gemacht.

Der medico-Partner Adalah, der die Gemeinde rechtlich vertritt, hat nun die letzten Mittel ausgeschöpft, um die bevorstehenden Abrisse zu verhindern – ohne Erfolg. Die israelische Grundverwaltung hat die Bitte um Aufschub abgelehnt und stattdessen die zuständige Behörde mit der Ausführung der Abrisse ab dem 22. November beauftragt. Sie hat außerdem in einer ersten Schätzung angekündigt, wie viel die Abrisse die Betroffenen mindestens kosten werden. Neben den Kosten für die eigentlichen Abrisse seien „die Kosten für die Entsendung der Polizei, die noch unklaren Kosten für weitere Kräfte zur Unterstützung, Sicherheit, die Abriegelung des Gebiets sowie die Koordinierung der Fahrzeuge zwecks Verhaftungen und Eindämmung von Widerstand zu berücksichtigen“. Gegenüber palästinensischen Bürger*innen Israels ist es eine gängige Praxis, ihnen die Kosten für Abrisse in Rechnung zu stellen. >>>

Eine Studie über  Heuchelei - Michael Lesher, 22.9.16 -Sie verstehen nicht!“ sagt ein junger Mann außerhalb einer orthodoxen neu-Jersey Synagoge, in der ich oft bete, und breitet seine Hände hilflos aus, um  den großen Unterschied zwischen dem Bewusstsein religiöser und nicht religiöser Juden zu betonen: „Für uns kommt Gott zuerst“.

Er erklärte, warum Haredi-Juden in Israel es mit lautstarkem Protest und Drohungen fertig gebracht haben, die Regierung zu zwingen einiges zu streichen:  17 von 20 „Infrastruktur-Projekten“, die  Israel -Züge,  am jüdishen Sabbat zu bauen geplant hatte. Und natürlich hat er Recht: orthodoxe Juden setzen Gottes Gebot vor jede andere Überlegung. Das ist es, was wir manchmal tun.


Indem wir dem Rest des Landes Unannehmlichkeiten bereiten, wenn wir den  orthodoxen Sabbat halten, tun wir das offensichtlich mit Rücksicht auf die Sabbatge/verbote. In der Tat trotz des verursachten Aufruhrs  durch einen teilweisen Sieg über die Regierung, ist Israels orthodoxe Führung noch nicht zufrieden:  sie  verlangt auch  die Streichung der drei  restlichen Bauprojekte, die für Samstag geplant sind, auch wenn die Polizei behauptet, dass das Streichen der drei Projekte Leben gefährden könnte . Die Rabbiner bestehen auch darauf,  dass am Freitagnachmittag  und  Samstagnacht der Eisenbahnverkehr reduziert wird, was für viele  Israelis, einschließlich Tausender Soldaten große Probleme verursacht..


Aber was kann man als junger  orthodoxer Jude außerhalb der Synagoge tun, wenn das jüdische  Gesetz auf dem Spiel steht?
Ich wünschte nur. Es wäre so einfach.

Was sagt man über Gebote, die Diebstahl verbieten? >>>

Über das Leben jetzt - Faszinierend vielfältig und vital. Kunst und Kultur aus Palästina in der Ladengalerie der jungen Welt. - Wolfgang Sréter - Die Fotoausstellung »Übe das Leben jetzt – Kunst und Kultur in Palästina« ist vom 9. Dezember 2016 bis zum 28. Februar 2017 in der jW-Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin, Öffnungszeiten: Montag–Donnerstag 11–18 Uhr, Freitag 10–14 Uhr, zu sehen.

Bildende Kunst in Palästina? Noch nie gehört. Performance? Eher unwahrscheinlich. Street Art? Na ja, vielleicht. Natürlich kann unter den Bedingungen einer Besatzung, die seit 1967 andauert, in Gaza und im Westjordanland keine blühende Kulturszene existieren. Dafür gibt es eine interessante, die in ihrer Vielfalt fasziniert, in ihrer Vitalität überrascht und ein begeistertes Publikum hat. Mit knappen Mitteln werden Ergebnisse erzielt, die sich auch im internationalen Vergleich sehen lassen können.

Die Ausstellung in der Ladengalerie der Tageszeitung junge Welt in der Berliner Torstraße zeigt Fotos junger Palästinenserinnen und Palästinenser, die mit Musik-, Theater- und Tanzprojekten sich und anderen Freude bereiten >>>

Breaking the Silence Israel - Mutig jenseits des Konsenses - medico gratuliert Breaking the Silence zum alternativen Preis für jüdisch-arabische Verständigung.

Seit einem Vierteljahrhundert vergibt das Institut für Nahost-Studien der Ben-Gurion Universität in Beersheva jährlich den Berelson Preis für jüdisch-arabische Verständigung. Dieses Jahr hätte der medico-Partner Breaking the Silence damit geehrt werden sollen. Doch Universitätspräsidentin Prof. Rivka Carmi legte ihr Veto ein. In der Begründung hieß es, die Organisation stehe außerhalb des nationalen Konsenses. Die Preisverleihung würde als politische Parteinahme interpretiert werden.

Dabei waren frühere Preisträger*innen und ihre Positionen auch nicht unpolitisch. Sie entsprachen häufig nicht dem Mainstream. So wurde beispielsweise auch schon der medico-Partner Physicians for Human Rights – Israel mit dem Preis geehrt, also eine Menschenrechtsorganisation, die aus ihrer Gegnerschaft zur Besatzung nie einen Hehl gemacht hat und im Zusammenhang mit der Zwangsernährung Gefangener, Folter oder dem Umgang mit Asylsuchenden die israelische Regierung öffentlich kritisiert.

Im Jahr 2013 hatte sich Prof. Carmi noch selbst gegen Angriffe der rechtsgerichteten Organisation Im Tirtzu verteidigen müssen und in einem Zeitungskommentar öffentlich für die Meinungsfreiheit in einer pluralistischen Demokratie Stellung bezogen.

Aber dies ist nicht 2013. In wenig mehr als dreieinhalb Jahren, die seither vergangen sind, ist ein größer werdender Teil der israelischen Gesellschaft von der früher gerade noch geübten bloßen Toleranz gegenüber abweichenden Meinungen dazu übergegangen, Dissident*innen, wie Besatzungsgegner, mit Angriffen zu übersäen. >>>

Zeid urges Israel to reconsider bill to legalise outposts that “clearly and unequivocally violate international law” - GENEVA (8 December 2016) – UN High Commissioner for Human Rights Zeid Ra’ad Al Hussein on Thursday expressed deep concern over unprecedented proposed legislation in Israel that, if adopted, would allow the retroactive “legalization” of so-called Israeli outposts constructed on privately owned Palestinian land in the occupied West Bank. The Bill was approved by the Knesset at the first of three readings on Wednesday.

“In enabling the use of land privately-owned by Palestinians for Israeli settlements without the owners’ consent, this legislation would violate international law according to which Israel, as the occupying power, must respect the private property of Palestinians, regardless of whether or not compensation is provided,” the High Commissioner said. “I strongly urge lawmakers to reconsider their support for this bill, which if enacted, would have far-reaching consequences and would seriously damage the reputation of Israel around the world.”

At least 570,000 Israeli settlers live in some 130 settlements and 100 outposts in the West Bank. “All Israeli settlements -- whether outposts built without formal approval but often with the support of the Israeli authorities and which are currently illegal under Israeli law, or settlements approved by Israel -- are clearly and unequivocally illegal under international law and constitute one of the main obstacles to peace,” he continued. “They are also the principal cause of a wide range of human rights violations inside the occupied West Bank, including East Jerusalem.” >>>

Will new Fatah leaders` fluency in Hebrew make a difference? - Daoud Kuttab - "By spending years in Israeli jails, the top elected candidates in Fatah’s seventh congress speak fluent Hebrew. Both imprisoned Palestinian leader Marwan Barghouti and the head of the Palestinian Football Association and former prisoner Jibril Rajoub can read, write and speak the language most Israelis understand." >>>

Barghouthi: Legitimizing Settlement Outposts a Declaration of War - IMEMC News & Agencies - IMEMC "In a press statement, the leader of the Palestinian National Initiative said that the misappropriation of private Palestinian land in favor of illegal settlements amounts to “a death sentence against the longed-for Palestinian State.”

MELDUNGEN ANDERER Tage  im  Archiv >>>

 

Aktuelle  Kurznachrichten

Palestinian circus trainer marks year in Israeli jail without charge

Israel bereitet Räumung von “wilder Siedlung” Amona vor

Palestinians in Lebanon remember Palestine

After fire erupts in a settlement, Israeli army turns nearby Palestinian village into 'a prison'

Kleine Kämpferin aus Palästina: 'Jana Jihad' (10) legt sich mit israelischen Soldaten an


Israelische Methoden auf Palästinenser-Boden: 10-Jährige berichtet aus Westjordanland

Türkei stellt Prozess gegen israelische Militärs ein

Panorama: Palästina: Bethlehem will sich vom Massentourismus lösen

Stadt Nürnberg - Stand der Partnerschaftsaktivitäten mit Nablus/Palästina


Red Cross Asks Tel Aviv to Lift the Blockade

New Israeli APC may be produced in US

Palestinian Museum Echoes the Landscape and Talks to the Past

Settlers and IDF deny Palestinians the fruits of their harvest

Legal experts back Palestinian BDS as 'free expression'

Israel 'deliberately trying to kill Palestinian hunger strikers'

New Anti-BDS Bill in Senate Would Criminalize Criticism of Israel

Dahlan Corruption Trial to Reopen Next Week

Israel bucks, Palestinians embrace France conference

‘Apartheid Israel’ is not just a political slogan; it is a daily reality

Stop HP

HP BOYCOTT CAMPAIGN
HP Boycott Campaign: HP in Palestine

Palestinians in purgatory

9. 12. 2016

Polizisten erschossen Palästinensischen-Angreifer

Gaza doctors launch an appeal to save children's lives

Unter dem symbolischen Namen „Science Bridge“ weitet das Forschungszentrum Jülich (FZJ)seine Zusammenarbeit mit Palästina aus.

Israel griff Flughafen in Damaskus angeblich wegen Chemiewaffen an

Barghouthi- Legitimizing Settlement Outposts a Declaration of War

Between hope and despair- A Palestinian woman's journey to Trumpland

PPS- “Israeli Soldiers Abduct 18 Palestinians In The West Bank”

Israeli Soldiers Abduct Five Palestinians In Hebron

Jordan Valley- Residents of Ras al-Ahmar Told They Can’t Have Power Lines

Continued Demolitions in Negev, West Bank

(VIDEO) Growing Voices Among Palestinians Calling for a Single Democratic Secular State

Bethlehem Lights Christmas Tree With Message Of Peace And Justice (Video)

Shabak Claims Arresting Palestinians Involved In Shooting Against A Military Base

German bank shuts down Jewish peace group's account

Former hunger-striking Balboul brothers released from Israeli prison

Despite Hundreds of Complaints of Shin Bet Torture, Israel Yet to Launch Single Criminal Investigation

Israel`s Lehava stirs `anarchy` in Jerusalem - The far-right group stokes hatred and incites followers to violence against Palestinians, say analysts

9. 12. 2016

Will Israel expand settlement to Jerusalem border

Israeli forces surround ancient Jerusalem cemetery, prevent Palestinian burial

Support for Ellison among influencers suggests the era of Israel lobby assassination is over

UN World Food Program in Jordan drops its contracts with G4S

Israeli Set To Approve 20 Colonialist Projects In The West Bank

PPS- “Israeli Soldiers Abduct 16 Palestinians In The West Bank”

Israel Asked to Reconsider Settlement “Legalization” by UN Special Coordinator

Israel bombardiert syrischen Militärflughafen

Meet the radical Israeli looking to lead Britain's Jewish students

In Israel and the U.S., little justice for victims of police violence

I'm Israeli, and I want to be blacklisted for boycotting settlement products
 

Israeli minister calls for 'blacklist' of organizations supporting BDS

After 4 years of rejecting PA requests, Israel allows delivery of jeeps to Palestinian forces

West Bank village turned into a 'prison' in the wake of arson accusations

Palestinian economy suffers due to Israeli custom officer strike at Allenby crossing

Israel demolishes car washes, building under construction in Area C

UNGA votes on draft resolutions addressing Palestinian issues

Palestinian circus trainer marks year in Israeli jail without charge

Israel Asked to Reconsider Settlement “Legalization” by UN Special Coordinator

How the Israeli Right easily manipulates Palestinians and the Left

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