Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Die Geschichte zweier Demonstrationen
Uri Avnery, 30.4.05

 

Vorgestern fanden zwei Demonstrationen  im Abstand von nur etwa 50 km statt.

Die eine fand bei der Siedlung Homesh statt, nicht weit von Jenin. Zehntausende von Siedlern und ihre Sympathisanten kamen, um gegen die geplante Evakuierung dieser Siedlung zu demonstrieren. Die Demonstranten schworen,  die Entscheidungen der Regierung und der Knesset zu sabotieren. Einer von ihnen erklärte sogar, dass sie höchstens in Särgen, mit der Nationalflagge bedeckt, weggetragen werden könnten.

Hunderte von Soldaten  und Polizisten waren entlang des Weges stationiert, um die Demonstranten  vor allen Eventualitäten zu schützen. Die offizielle „Stimme Israels“ im Radio erzählte ihren Hörern,  die Verkehrspolizei  habe ihre Instruktionen von den Führern des Siedlerrates erhalten

 

Zur selben Zeit fand eine andere Demonstration  bei Bil’in westlich von Ramallah statt. Seine Bewohner und die der benachbarten Dörfer demonstrierten zusammen mit israelischen Friedensaktivisten gegen den „Trennungszaun“, der auf ihrem Land errichtet wird.

Diese Demonstration wurde heftig von Soldaten und Polizisten attackiert, die die Demonstranten angriffen, sie schlugen, verletzten und verhafteten und alte und neue Waffen benützten. Die Sicherheitsleute hatten „Mord in den Augen“, wie ein hebräischer Ausdruck lautet.

 

In dieser Region gibt es keinerlei Vorwand dafür, dass der Sicherheitszaun Sicherheitszwecken  diene. Das wirkliche Ziel ist für jeden, der diesen Ort besucht, offensichtlich: Bil’in und den anderen Dörfern   wird das Land geraubt, um die Siedlung von Kiryat Sefer zu erweitern.

Ich erinnere mich noch an den Ort von vor zehn Jahren. Damals waren gut gepflegte Olivenhaine enteignet  und von Bulldozern zerstört  worden. Zu jener Zeit hatten uns die Dorfbewohner auch darum gebeten, dagegen zu protestieren und zu versuchen, dieses Unrecht zu stoppen.

Nun ist  dort eine große Stadt für ultra-orthodoxe Juden gebaut worden und sie wächst rapide. Der Trennungszaun verläuft nahe an den letzten Häusern von Bil’in und schneidet das Dorf von seinen Ländereien ab. Auf diesen wird ein neuer Stadtteil von Kiryat Sefer gebaut werden. Zusammen mit den in der Nähe liegenden Siedlungen von Modiin Illit und Matitiyahu ist es einer der „Siedlungsblöcke“, die die israelischen Regierungen ( ob Likud oder Labor) – mit dem Segen von Präsident Bush – annektieren wollen.

 

Der Plan war, eine friedliche Demonstration auf der Route des Zaunes abzuhalten und  symbolisch dort einige Olivensetzlinge zu pflanzen. Aber Erfahrungen in dieser Region lehrten uns, dass man damit rechnen musste, Sicherheitskräfte würden mit Gewalt reagieren. Deshalb wurden nur Aktivisten gebeten, daran teilzunehmen, die die Lage kannten und damit umgehen konnten. Wir waren etwa 200 Israelis, Männer und Frauen jeden Alters. Die im Bus gegebenen mündlichen und schriftlichen Instruktionen gingen dahin, absolut gewaltfrei zu demonstrieren.

Wir rechneten damit, dass die Busse schon  unterwegs angehalten werden können, und  waren auf diese Möglichkeit vorbereitet. Wir waren deshalb ziemlich überrascht, als wir das Dorf ohne Zwischenfall  erreichten. Erst später wurde uns klar, dass es eine Falle war.

Im Dorf  schlossen wir uns etwa tausend Bewohnern von diesem und den benachbarten Dörfern an. Es waren Männer, Frauen und Kinder. Wir begannen den Marsch in Richtung auf die geplante Route des  Zaunes. An der Spitze gingen der frühere palästinensische Minister Kadura Fares, der palästinensische Präsidentschaftskandidat Dr. Mustafa al-Bargouthi, die arabischen Knessetmitglieder Barakeh, Sakhalka und Dahamsheh, die Bürgermeister der Dörfer und ich. Wir hielten in unsern Händen Olivenzweige, die wir auf der Route des Zaunes  pflanzen wollten. Die Dorfjugend trug eine 50m lange palästinensische Fahne. Vor uns fuhr langsam ein geschmückter Wagen und ein palästinensischer Aktivist verkündete durch einen mächtigen Lautsprecher auf hebräisch: „Dies ist eine friedliche und gewaltfreie Demonstration“.

 

Etwa einen Kilometer vor dem Verlauf des Zaunes hielt uns eine Kette Sicherheitsleute an. Sie trugen keine Abzeichen, und so wussten wir nicht, ob dies Soldaten  oder Grenzpolizisten waren.

Plötzlich wurde ohne Vorwarnung eine Salve Tränengas auf uns abgeschossen. Innerhalb Sekunden waren wir von einer Wolke aus weißem Gas eingehüllt, und der Lärm explodierender Granaten aus allen Richtungen kam auf uns zu.

Die Demonstranten zerstoben  hustend und würgend nach zwei Seiten. Manche von ihnen gingen um die Soldaten herum  und setzten den Marsch in felsigem Terrain weiter fort. Sie wurden von einer zweiten Reihe Soldaten angehalten, die sie auch mit Tränengas überschütteten.

Wir - an der Spitze der Demo - gingen weiter und erreichten einen Punkt, der etwa 50 m von der Route des Zaunes entfernt war. Da griff uns eine dritte Reihe von Soldaten an. Barakeh hatte einen hitzigen Wortwechsel  mit einem der Offiziere und während sie noch argumentierten, feuerte ein Soldat eine Gasgranate aus nächster Nähe zwischen seine Beine. Er wurde leicht am Bein verletzt. Ein anderer besonders wilder Soldat riss mir das Poster – das Gush-Shalom-Zeichen mit den gekreuzten Fahnen Israels und Palästinas -  aus den Händen, stieß mich heftig und warf mich um.

An anderen Stellen waren die Randale noch schlimmer. Muhamed Hatib, Mitglied des Dorfkomitees, bemerkte einen Mann mit verdecktem Gesicht, der begann, Steine auf die Soldaten zu werfen. Er lief zu ihm und schrie: „Wir haben entschieden, keine Steine gegen die Soldaten zu werfen; mach dies in deinem Dorf  und nicht in unserm. Woher kommst du eigentlich?“ Der Mann wandte sich ihm zu, griff ihn an und rief  gleichzeitig seine Kollegen auf, riss das Tuch von seinem Gesicht und setzte sich eine Polizeikappe auf.

So enthüllte sich das Geheimnis und wurde von Kameras dokumentiert: „als Araber verkleidete“ Undercover-Soldaten waren zur Aktion ausgesandt worden. Diese begannen mit dem Steinewerfen auf die Sicherheitsleute, um ihnen den Vorwand zu liefern, uns anzugreifen. In dem Augenblick, in dem sie entdeckt worden waren, wandten sie sich den  nächsten Demonstranten zu und griffen sie an, zogen Revolver und begannen mit dem Verhaften. Später, als klar wurde, dass dies von ausländischen Fernsehteams photographiert worden war, bestätigte die Polizei offiziell, dass das Steinewerfen die Methode  von „arabisierten“ Undercover-Soldaten sei, um in der Menge der Demonstranten unterzutauchen.

Im Laufe des Tages kamen noch mehr Details zum Vorschein: Die Armee hatte eine Einheit eingesetzt, die bis dahin noch nie bei solch einer Aktion beteiligt war: die Gefängnisdiensteinheit

„Massada“, deren  normale Aufgabe es ist, Meuterer in den Gefängnissen zu unterdrücken. Dies ist eine besonders brutale Gruppe, wohl die brutalste im Land, die mit neuen Mitteln zur Bekämpfung von Aufruhr ausgerüstet ist. Unter anderem mit Salzkugeln, die dafür bestimmt sind,  besonders schmerzhafte Wunden zu verursachen. Der schon oben erwähnte Muhammad Hatib, 30, Vater von zwei Kindern, erhielt vier Kugeln in seinen Rücken, der bald voll schwarz-blauer, geschwollener, kreisförmiger Wunden war.

Diese Salzkugeln waren zu Beginn der 90er Jahre aus Amerika  nach Israel gebracht worden. Bis jetzt schreckte die Armee davor zurück, sie einzusetzen, weil sie einen öffentlichen Aufschrei fürchtete.

Nun wurden sie  uns gegenüber das erste Mal angewandt.

Es scheint, dass die Armee die ganze Aktion im voraus als Falle vorbereitet hatte. Die „Massada“-Einheit probierte ihre neue Taktiken und die neuen Waffen bei diesem friedlichen Marsch von Zivilisten aus.

 

Der erschreckende Unterschied zwischen der Art und Weise, wie die beiden Demonstrationen behandelt wurden, lassen sehr nachdenklich werden.

Die Siedler versuchen offen, den Staat zu lähmen, die Ausführung  der Regierungs- und Knessetentscheidungen zu verhindern und tatsächlich die israelische Demokratie zu stürzen. Aber Ariel Sharon und seine Leute rufen öffentlich dazu auf, „sie zu umarmen“, „ sie zu lieben“ und „Verständnis  für ihr Leid zu haben“. Das ist die Direktive, die den Sicherheitskräften gegeben wurde. Für Friedensaktivisten ist ganz andere Behandlung vorgesehen.

 

Dies wirft ein Licht auf ein noch wichtigeres Phänomen, das die Zukunft Israels entscheiden mag. Hier haben sich die Menschen schon so daran gewöhnt, dass es für sie natürlich ist.

Im Ausland weiß man nichts davon.

Tatsache ist, dass alle israelischen Medien täglich in ihren Hauptnachrichten die Propaganda der Siedler verbreiten. Jedes einzelne Nachrichtenprogramm auf allen drei TV-Kanälen widmet sich ausführlich jeden Abend den Ereignissen  der Siedler, Reden von Siedlern und Interviews mit Siedlern. Oft füllen diese Berichte das halbe Nachrichtenprogramm.

Zwischen den Siedlern und den Medien ist eine Art Symbiose entstanden – sie arbeiten „mit einem Kopf“. Die Siedler bereiten täglich mehrere Begebenheiten für die Medien vor, und diese schöpfen sie gierig aus und dienen so als unbezahlte Propagandaorgane der Siedler und  der äußersten Rechten. Es war einmal eine Zeit, da war es üblich, der andern Seite – um des Ausgleichs willen -  das Recht der Antwort  zu geben. Nicht mehr. Da gibt es keine andere Seite.

Im Nachrichtenprogramm wird nicht ein Wort – buchstäblich kein einziges Wort – der Kritik an den Siedlern laut. Das Establishment der „Linken“ spricht auch von der Notwendigkeit, „sie zu umarmen“ und „sie zu verstehen“, und so tun es natürlich alle Sprecher der Regierung und der großen Parteien. Leuten, die eine gegensätzliche Meinung haben, wird keine Gelegenheit gegeben, in den Hauptmedien des Landes über die Siedler zu reden.

Auf diese Weise stellt die israelische Demokratie alle ihre Medien den Feinden der Demokratie zur Verfügung. Selbst in der Weimarer Republik ging die Dummheit nicht so weit.

Absurd? Das scheint nur so. In Wirklichkeit reflektiert es  die reale Situation: trotz der lauten Rede über „Abzug“ ist Sharons Herz bei den Siedlern. Er will die meisten Westbanksiedlungen – wenn nicht gar alle – annektieren.

Die gegenwärtige Kontroverse über eine Handvoll kleiner Siedlungen im Gazastreifen ist in seinen Augen eine Art Familienkabbelei und wird schnell vorübergehen. Tatsächlich mag Sharon daran interessiert sein, die Aufregung zu schüren, um die Amerikaner zu überzeugen, dass es unrealistisch  sei, von ihm zu erwarten, die Westbanksiedlungen und die Außenposten aufzulösen. In der Tat haben  Armee und  Polizei niemals Tränengas gegen Demonstranten vom rechten Flügel eingesetzt, auch dann nicht, wenn sie physisch angegriffen oder gar verletzt wurden ( wie es regelmäßig z.B. in Hebron geschieht) oder wenn die Siedler wichtige Straßen blockieren und  riesige Verkehrsstaus verursachen.

Andrerseits  ist die Kontroverse mit uns, den Friedensaktivisten, der wirklichen Opposition der Regierung,  ein echter Kampf um die Zukunft Israels: ob es ein Staat  innerhalb der Grünen Linie sein wird, ein liberaler, demokratischer Staat, der in Frieden mit einem lebensfähigen palästinensischen Staat an seiner Seite lebt; oder ein  aggressiver, nationalistischer Staat, der praktisch die ganze Westbank festhält und die Palästinenser in ein paar isolierte Enklaven einsperrt.

 

Wenn man dies so sieht, dann sind die der Armee gegebenen Direktiven ganz logisch:  Umarmt sie, weil sie eure Brüder sind – und schlagt die Friedensaktivisten, weil sie eure Feinde sind.

 

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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