Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Präsidenten Abbas retten
Uri Avnery, 23.6.07

 

EHUD OLMERT ist der Gegenpart von Midas, dem König von Phrygien. Alles was der König berührte, wurde zu Gold. So erzählt es die griechische Sage. Alles, was Olmert berührt, wird zu Blei. Und dies ist keine Sage.

 

Nun berührt er Mahmoud Abbas. Er lobt ihn in den höchsten Tönen. Er verspricht ihm, ihn zu „stärken“. Er will sich bald mit ihm treffen.

 

Wenn ich Abbas einen Rat geben könnte, würde ich ihm zurufen: „Renne, renne um dein Leben! Die Berührung von Olmerts Hand wird dein Schicksal  besiegeln!

 

KANN ABBAS gerettet werden? Ich weiß es nicht. Einige meiner palästinensischen Freunde sind verzweifelt.

 

Sie sind mit der Fatah aufgewachsen, und  die Fatah ist ihre Heimat. Sie sind säkular und nationalistisch eingestellt. Sie wollen wirklich kein  islamistisches Regime in ihrem Land.

 

Aber im aktuellen Konflikt sind sie für die Hamas. Der Geist ist gespalten. Und das ist keine Überraschung.

 

Sie hören die Worte von Präsident Bush, von Olmert und dem ganzen nachplappernden Chor der israelischen Politiker und  ihrer Journalisten. Und sie ziehen daraus den unweigerlichen Schluss: die Amerikaner und die Israelis bemühen sich sehr, Abbas zu einem Agenten der Besatzung und die Fatahbewegung zu einer Miliz des Besatzers zu machen.

 

Jedes Wort, das jetzt aus Washington und Jerusalem  kommt, bestätigt diesen Verdacht. Jedes Wort vertieft die Kluft zwischen der palästinensischen Gesellschaft und der Palästinensischen Behörde in der Westbank. Die neue „Notstandsregierung“ in Ramallah wird von einer Person geleitet, die nur 2%  der Stimmen bei den letzten Wahlen erhalten hat, als die Liste von Abbas selbst  von der Hamas  haushoch geschlagen worden war – nicht nur im Gazastreifen, sondern auch auf der Westbank.

 

Keine „Milderung der Reisebeschränkungen“  und keine „wirtschaftlichen Schritte“ werden helfen. Nicht die Rückgabe der palästinensischen Steuergelder, die von der israelischen Regierung unterschlagen worden waren. Nicht der Zufluss europäischer und amerikanischer Hilfsgelder. Schon vor 80 Jahren machte sich Wladimir Jabotinsky, der Ultra- Zionist, über die zionistischen Führer lustig, die versuchten, das palästinensische Volk zu kaufen, in dem sie es mit wirtschaftlichen „Angeboten“  in Versuchung führten.  Ein Volk kann nicht  gekauft werden.

 

 

WENN ABBAS überhaupt gerettet werden kann, dann gibt es nur einen Weg:  sofort  mit zügigen und  ernst zu nehmenden Verhandlungen über ein Friedensabkommen zu  beginnen – und zwar mit dem erklärten Ziel, einen palästinensischen Staat in allen besetzten Gebieten  zu errichten, mit Ost-Jerusalem als seiner Hauptstadt. Nicht  weniger.

 

Aber genau das ist es, was die Regierung Israels nicht zu tun bereit ist. Weder Olmert noch Tzipi Livni. Noch Ehud Barak.

 

Wenn sie dazu bereit gewesen wären, dann hätten sie oder ihre Vorgänger dies vor langer Zeit tun können. Barak hätte es mit Yasser Arafat in Camp David regeln können. Ariel Sharon hätte  mit Abbas eine Übereinkunft treffen können, nachdem dieser mit einer großen Mehrheit zum Präsidenten gewählt worden war. Olmert hätte verhandeln können, nachdem Sharon die politische Bühne verlassen hatte. Er hätte es mit der  palästinensischen Einheitsregierung tun können, die unter der Schirmherrschaft der Saudis zustande gekommen war.

 

Sie haben es nicht getan. Nicht weil sie Dummköpfe waren und auch  nicht, weil sie zu schwach waren. Es geschah nicht, weil  ihr Ziel  ein ganz gegenteiliges  war: die Annexion  großer Teile der Westbank und die Vergrößerung der Siedlungen. Deshalb taten sie alles, um Abbas zu schwächen, der von den Amerikanern als „Friedenspartner“ bezeichnet wurde. In den Augen Sharons und seiner Nachfolger, war Abbas gefährlicher als Hamas, die von den Amerikanern als  „terroristische Organisation“ bezeichnet wurde.

 

 

ES IST unmöglich, die letzten Entwicklungen  zu verstehen, ohne auf den „Trennungsplan“  - die Auflösung der Siedlungen im Gazastreifen -  einzugehen.

 

In dieser Woche wurden in Israel  sensationelle  Enthüllungen publik, die vorher unter Verschluss gehalten worden waren. Sie bestätigen den Verdacht, den wir von Anfang an hatten: dass die „Trennung“ nichts anderes als ein Trick war,  Teil eines Programms mit einer verborgenen Agenda.

 

Sharon hatte einen  Gesamtplan, der aus drei Elementen bestand: a) den Gazastreifen abzutrennen, zu isolieren und von der Hamas führen zu lassen; b) die Westbank in ein abgetrenntes Gebilde unter Führung  der Fatah  zu verwandeln; und c) beide Gebiete unter der Herrschaft des israelischen Militärs zu belassen.

 

Dies  erklärt, warum  Sharon  auf einem „einseitigen“ Rückzug bestand. Zunächst  erscheint dies unlogisch. Warum  nicht vorneweg mit der palästinensischen Behörde darüber reden? Warum sich nicht über die ordentliche Machtübernahme durch Mahmoud  Abbas absichern? Warum keine Übergabe der  intakten Siedlungen an die Behörde mit allen Gebäuden und Gewächshäusern? Warum nicht die Grenzübergänge weit öffnen? Und warum nicht wirklich den Palästinensern den Flughafen  wieder  eröffnen und einen Seehafen bauen lassen?

 

Wenn es  tatsächlich das Ziel gewesen wäre, ein Friedensabkommen zu erreichen, dann wäre all dies geschehen. Aber da genau das Gegenteil gemacht wurde, kann vermutet werden, dass Sharon genau das wollte, was jetzt geschehen ist: der Kollaps der palästinensischen Behörde im Gazastreifen,  die Machtübernahme des Gazastreifens durch die Hamas, die Trennung des Gazastreifens von der Westbank.

 

Deshalb schnitt er den Gazastreifen von jeder Land-, See- und Luftverbindung ab, hielt die Grenze fast permanent geschlossen und machte den Gazastreifen zum „größten Gefängnis der Welt“. Die Versorgung mit Lebensmitteln, Medizin, Wasser und Strom ist vollständig vom Wohlwollen Israels abhängig - genau so wurde es auch mit dem  Übergang nach Ägypten  gehandhabt (mit  Hilfe einer europäischen Überwachungseinheit, die von der israelischen Armee abhängig ist) und mit  allen Importen und Exporten,  ja, sogar das Einwohnermeldeamt ist von Israel abhängig.

 

ES MUSS klar sein: das ist keine neue Politik. Das Abtrennen  des Gazastreifen von der Westbank ist seit vielen Jahren ein militärisches und politisches Ziel der israelischen Regierungen gewesen.

 

Der Artikel IV der Oslo-Prinzipienerklärung stellt eindeutig  fest: „Beide Parteien sehen die Westbank und den Gazastreifen als eine einzige territoriale Einheit  an, deren Integrität während der Übergangsphase erhalten werden soll.“  Ohne diesen Passus hätte Arafat dieses Abkommen nicht akzeptiert.

 

Später erfand Shimon Peres den Slogan „Gaza zuerst“. Die Palästinenser weigerten sich unnachgiebig. Letzten Endes gab die israelische Regierung nach, und 1994 wurde  das Abkommen „Gaza - Jericho zuerst“ unterzeichnet. Die Ausgangsbasis, die der Palästinensischen Behörde in der Westbank auf diese Weise gegeben wurde, sicherte so die Einheit beider Gebiete.

 

Im selben Abkommen versprach Israel eine „sichere Passage“ zwischen dem Gazastreifen und der Westbank. Und nicht nur eine, sondern vier, die auf einer Karte eingezeichnet waren, die als Anhang dem Abkommen beigefügt worden war. Kurz darauf wurden sogar entlang der Westbankstraßen Straßenschilder mit der arabischen Aufschrift „nach Gaza“ aufgestellt..

 

Aber während der 13 Jahre, die seitdem vergangen sind, ist die Passage nicht einen Tag lang offen gewesen. Als Ehud Barak  sich auf den Sessel  des Ministerpräsidenten setzte und seine Politik absteckte, fantasierte er vom Bau der größten Brücke der Welt zwischen dem Gazastreifen und der Westbank (etwa 40km). Wie viele andere von Baraks Blitzideen  starb auch diese schon vor der Geburt. Die Passage blieb hermetisch geschlossen.

 

Die israelische Regierung  hat sich  daran gemacht, diese Verpflichtung  einzulösen, und kürzlich gab sie sogar Condoleezza Rice persönlich eine  spezielle und detaillierte  Zusage. Doch nichts ist geschehen.

 

Warum?  Warum riskiert unsere Regierung eine offensichtliche, klar umrissene, unzweifelhaft und andauernde Verletzung einer solch wichtigen Verpflichtung? Warum geht sie so weit und spuckt einer Freundin wie  der guten Condoleeza  ins Gesicht?

 

Dafür gibt es nur eine mögliche Antwort: Die Abtrennung des Gazastreifens von der Westbank ist ein substantielles, strategisches Ziel der Regierung und der Armee, ein wichtiger Schritt bei den historischen Anstrengungen, den palästinensischen Widerstand gegen die Besatzung und die Annexion zu brechen.

 

In dieser Woche scheint dieses Ziel erreicht worden zu sein.

 

Die offizielle Operation, Abbas zu „stärken“ ist ein Teil dieses Plans. In Jerusalem haben manche nun das Gefühl, dass ihre Träume wahr werden: die Westbank ist vom Gazastreifen abgetrennt, in mehrere Enklaven von einander und von der Welt abgeschnitten wie die Bantustans im früheren Südafrika. Ramallah ist die Hauptstadt Palästinas, um die Palästinenser Jerusalem vergessen zu lassen. Abbas erhält Waffen und Verstärkungstruppen, um die Hamas in der Westbank zu zerstören. Die israelische Armee beherrscht die Gebiete zwischen den Städten und operiert – wenn es ihr passt, auch in den Städten . Die Siedlungen wachsen ungehindert, das Jordantal ist vollkommen vom Rest der Westbank abgeschnitten, die Mauer wächst weiter  und verschlingt immer  mehr palästinensisches Land, und das Regierungsversprechen, die Siedlungsaußenposten aufzulösen, bleibt ein seit langem vergessener Witz .

 

Präsident Bush ist  damit zufrieden, dass „sich die Demokratie in den palästinensischen Gebieten ausbreitet“, und die US-militärischen Hilfsgelder an Israel wachsen von Jahr zu Jahr.

 

 

VON OLMERTS Standpunkt aus ist das eine ideale Situation. Wird dies so bleiben?

 

Die Antwort ist ein uneingeschränktes NEIN!

 

Wie alle Aktionen von Bush und Olmert  - wie auch die ihrer Vorgänger - gründen diese in der  Verachtung gegenüber den Arabern. Diese Verachtung hat sich viele Male als ein Weg in die Katastrophe erwiesen.

 

Die israelischen Medien, die inzwischen zum  Propagandaorgan von Mahmoud Abbas und Mohammed Dahlan geworden sind, beschreiben schon schadenfroh, wie die hungrigen Bewohner des Gazastreifens voller Neid auf die wohlgenährten, aufblühenden Bewohner der Westbank schauen. Sie werden gegen die Hamas-Regierung rebellieren, sodass auch dort ein Quisling im Dienste Israels  eingestellt werden kann. Die Menschen in der Westbank werden mit Hilfe von amerikanischen und europäischen Geldern gemästet, und sie werden glücklich sein, den Gazastreifen und dessen Probleme los zu sein.

 

Das ist reine Phantasie. Es ist viel wahrscheinlicher, dass der Zorn der Menschen im Gazastreifen sich gegen die israelischen Gefängniswärter richten wird, die sie aushungern  wollen. Und die Menschen in der Westbank werden ihre Landsleute nicht vergessen, die im Gazastreifen dahinsiechen.

 

Kein Palästinenser wird mit der Abtrennung des Gazastreifens von der Westbank einverstanden sein. Eine Partei, die damit einverstanden ist, würde von der palästinensischen Gesellschaft ausgestoßen werden, und eine Führung, die solch eine Situation akzeptieren würde, würde  beseitigt werden.

 

Israels Politik ist  hin und her gerissen zwischen zwei mit einander im Konflikt stehenden Wünschen:  zu verhindern, dass die im Gazastreifen  geschehenen Ereignisse  sich auf der Westbank wiederholen, wo eine Machtübernahme durch die Hamas  viel gefährlicher wäre - aber auch zu verhindern, dass Abbas einen so großen Erfolg hat, dass die Amerikaner Olmert zwingen könnten, mit ihm  wirklich zu verhandeln. Wie gewöhnlich praktiziert die Regierung das Prinzip „nicht Fisch und nicht Fleisch“.

 

Gegenwärtig  sind alle Aktionen Olmerts  für Abbas und die Fatahbewegung gefährlich. Seine Umarmung ist eine Bärenumarmung und sein Kuss ein  Todeskuss.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz  vom Verfasser  autorisiert)

 

 

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