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Das Palästina Portal

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Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Wie soll man da herauskommen?
Uri Avnery, 17.11.07

 

DIE ANNAPOLIS-Konferenz ist ein Witz - obwohl ganz sicher kein lustiger.

 

Wie eine Menge politischer Initiativen hat auch diese – nach Analyse vorhandener Anzeichen -  mehr oder weniger zufällig begonnen. George Bush war dabei, eine Rede vorzubereiten. Er suchte nach einem Thema, das dieser ein wenig Substanz  verleihen könnte. Etwas, das die Aufmerksamkeit von seinem Fiasko im Irak und Afghanistan ablenken würde. Etwas Einfaches, Optimistisches und etwas, das problemlos geschluckt würde.

 

So kam irgendwie die Idee eines „Treffens“ von führenden Politikern zustande, die den israelisch-palästinensischen „Prozess“ in Gang bringen könnte. Eine internationale Konferenz ist immer etwas Schönes – sie sieht im Fernsehen gut aus, sie liefert haufenweise Phototermine, sie strahlt Optimismus aus. Wir treffen uns  - also sind wir.

 

So hat Bush die Idee eines „Treffens“ ausgesprochen, um Frieden zwischen Israel und den Palästinensern  zu fördern.

 

Ohne vorausgehende strategische Planung, ohne sorgfältige Vorbereitungen, ohne auch nur irgend  etwas. Deshalb ging Bush in seiner Rede nicht in die Details: kein klares Ziel, keine Agenda, keine Ortsangabe, kein Datum, keine Liste der Beteiligten. Nur ein ätherisches Treffen. Allein diese Tatsache zeugt vom Mangel an Ernsthaftigkeit des ganzen Unternehmens.

 

Das mag die Leute schockieren, die nie aus der Nähe gesehen haben, wie Politik tatsächlich gemacht wird. Es ist kaum zu fassen, mit welch unerträglicher Leichtfertigkeit oft Entscheidungen getroffen werden,  mit welcher  Unverantwortlichkeit  führender Politiker und auf welch willkürliche Art und Weise wichtige Prozesse in Gang gebracht werden.

 

 

VON DEM MOMENT an, in dem diese Idee geboren wurde, konnte sie nicht mehr  zurückgerufen werden. Der Präsident hat gesprochen, die Initiative läuft. Es gibt ein Sprichwort: Ein Dummer wirft einen Stein ins Wasser, ein Dutzend Weise können ihn nicht zurückholen.

 

Einmal angekündigt, ist das „Treffen“ zu einem  wichtigen Unternehmen geworden. Die Experten aller Parteien begannen  hektisch, sich auf das  vage definierte Ereignis vorzubereiten. Jede Seite versuchte dieses, in die  für sie selbst  günstigste Richtung zu steuern..

 

-          Bush und Condoleeza Rice wollten  ein eindrucksvolles Ereignis, um zu beweisen, dass die USA  sich sehr  um Frieden und Demokratie bemühen und dass sie dabei Erfolge haben, wo der große  Henry Kissinger nur Fehlschläge einstecken musste. Jimmy Carter war es nicht gelungen, den israelisch-ägyptischen Frieden auch zu einem israelisch-palästinensischen Frieden zu machen. Bill Clinton war in Camp David gescheitert. Wenn  Bush Erfolge nachweisen könnte, wo all seine  illustren Vorgänger Fehlschläge erlitten hatten, würde das nicht beweisen, wer der Größte von allen ist?

 

-          Ehud Olmert benötigt dringend einen  durchschlagenden politischen Erfolg, damit die Erinnerung an sein elendes Scheitern im 2. Libanonkrieg verblasst, und um  sich selbst  von den Dutzenden   ihn wegen Korruption verfolgenden  Untersuchungen zu befreien. Seine Ambitionen sind grenzenlos:  er möchte beim Händeschütteln mit dem König von Saudi Arabien photographiert werden. Bis jetzt ist  keinem israelischen Ministerpräsidenten dieses Kunststück  gelungen.

 

-          Mahmoud Abbas möchte der Hamas und den rebellischen Fraktionen seiner eigenen

      Fatah-Bewegung beweisen, dass er dort Erfolge vorweisen kann, wo der große Yasser  

      Arafat  scheiterte – als gleicher Partner unter den Weltführern akzeptiert zu werden.

 

Dies könnte deshalb eine große, fast historische Konferenz werden, wenn …

 

 

WENN NICHT all diese Hoffnungen  Hirngespinste wären. Keine davon haben irgendeine Substanz. Aus dem einzigen Grund: keiner der drei Partner hat Kapital  zu seiner Verfügung. 

 

 - Bush ist bankrott. Um in Annapolis Erfolg zu haben, hätte er enormen Druck auf Israel ausüben müssen, um es zu zwingen, die nötigen Schritte zu machen: der Errichtung eines echten palästinensischen Staates zuzustimmen, Ost-Jerusalem aufzugeben, die Grüne Linie als Grenze wieder herzustellen (einen geringfügigen Landtausch mit eingeschlossen), eine Einverständnis erzielende Formel  zum Flüchtlingsproblem zu finden.

 

Aber Bush ist überhaupt nicht in der Lage,  auch nur den leichtesten Druck auf Israel auszuüben, selbst wenn er es gewollt hätte. In den USA hat die Wahlkampagne schon begonnen, und die zwei großen Parteien stehen wie Bollwerke gegen irgendwelchen Druck auf Israel. Die jüdische und die christlich-fundamentalistische Lobby werden gemeinsam mit den Neo-Cons nicht erlauben, dass ein Wort der Kritik über Israel geäußert wird.

 

-          Olmert ist sogar in einer  noch schwächeren Position. Seine Koalition hält nur, weil es in der gegenwärtigen Knesset keine Alternative gibt. Sie schließt Elemente mit ein, die man in anderen Ländern als faschistisch bezeichnen würde. (Aus historischen Gründen lieben die Israelis diesen Terminus nicht.) Er wird von seinen Partnern daran gehindert, auch nur den winzigsten Kompromiss zu  schließen – selbst wenn er wirklich ein Abkommen erreichen wollte.

 

In der vergangenen Woche nahm die Knesset eine Gesetzesvorlage an, die eine Zwei-Drittel-Mehrheit  erfordert, wenn die Grenzen von Groß-Jerusalem irgendwie verändert werden sollen. Das bedeutet, dass Olmert nicht einmal eines der am Rande liegenden palästinensischen Dörfer, die 1967 an Jerusalem  angeschlossen wurden, aufgeben kann. Seine Koalitionspartner erlaubten ihm auch nicht, sich auch nur den Kernproblemen zu nähern.

 

 

-          Mahmoud Abbas kann sich nicht von den Bedingungen entfernen, die Yasser Arafat  

- dessen Todestag in dieser Woche begangen wurde  - festgelegt hat. Wenn er davon 

      nur ein wenig abrückte, würde er stürzen. Er hat schon den Gazastreifen verloren

      und kann auch die Westbank verlieren. Auf der andern Seite, wenn er  mit Gewalt  

      drohte, würde er alles verlieren, was er bekommen hat: die Gunst von Bush   

      und die Kooperation  mit den israelischen Sicherheitskräften.

 

Die drei Poker-Spieler werden sich an einen runden Tisch setzen und so tun, als würden sie ein Spiel beginnen – während keiner von ihnen einen Cent hat, um ihn auf den Tisch zu legen.

 

 

DER MAJESTÄTISCHE Berg scheint von Minute zu Minute  kleiner zu werden  Es ist gegen die Naturgesetze: je mehr wir uns ihm nähern, um so kleiner  sieht er aus. Was für viele zuerst wie ein veritabler Mount Everest aussah, wurde danach zu einem gewöhnlichen Berg, dann zu einem Hügel, und jetzt sieht er kaum  noch wie ein Ameisenhaufen aus – und selbst dieser schrumpft zusammen .

 

Zuerst sollten sich die Teilnehmer mit den „Kernproblemen“ befassen. Dann wurde angekündigt, dass eine wichtige Absichtserklärung angenommen werden wird, dann wurde nur mehr eine Sammlung leerer Phrasen vorgeschlagen. Nun ist selbst dies zweifelhaft.

 

Keiner der drei führenden Politiker träumt noch von einem  echten Ergebnis. Was sie jetzt hoffen, ist, den Schaden  so gering wie möglich zu halten – doch wie kommt man aus solch einer Situation heraus?

 

Wie gewöhnlich ist unsere Seite  bei dieser Aufgabe die kreativste. Schließlich sind wir Experten beim Bau von Straßensperren, Mauern und Zäunen. In dieser Woche wurde ein größeres Hindernis geschaffen als die Große Mauer Chinas.

 

Ehud Olmert verlangte, dass die Palästinenser vor den Verhandlungen,  „Israel als jüdischen Staat“ anerkennen müssten. Ihm folgte sein Koalitionspartner, der ultra-rechte Avigdor Lieberman, der  vorschlug, überhaupt gar nicht erst nach Annapolis zu gehen, bevor nicht die Palästinenser diese Forderung im voraus erfüllten.

 

Prüfen wir kurz diese Forderung:

 

Von den Palästinensern wird nicht verlangt, dass sie den Staat Israel anerkennen. Sie haben dies schließlich schon beim Oslo-Abkommen getan – trotz der Tatsache, dass Israel noch nicht das Recht der Palästinenser  auf einen eigenen Staat mit  der Grünen Linie  als Grenze anerkannt hat.

 

Nein, die Regierung Israels verlangt noch  viel mehr: die Palästinenser müssen jetzt anerkennen, dass Israel ein „jüdischer Staat“ ist.

 

Verlangen die USA  als  „ christlicher oder angelsächsischer Staat“ anerkannt zu werden?  Hatte Stalin verlangt, die USA mögen die Sowjetunion als „kommunistischen Staat“ anerkennen? Hat Polen je verlangt, als „katholischer Staat“ oder Pakistan als „islamischer Staat“ anerkannt zu werden?  Gibt es überhaupt einen Präzedenzfall eines Staates, der die Anerkennung seines  heimischen Regimes  gefordert hatte?

 

Die Forderung ist per se lächerlich. Aber dies kann leicht durch eine Analyse ad absurdum geführt werden.

 

Was ist ein „jüdischer Staat“? Das wurde bis jetzt nie definiert. Ist es ein Staat mit einer Mehrheit  jüdischer Bürger? Ist es der „Staat des jüdischen Volkes“ – und meint damit auch die Juden in Brooklyn, Paris und Moskau? Ist es „ein Staat, der der „jüdischen Religion gehört“  - und wenn es so ist, wie gehört er dann auch den säkularen Juden? Oder gehört er vielleicht nur den Juden, die dem Rückkehrgesetz entsprechen – d.h. „Personen, die eine jüdische Mutter haben und  nicht zu einer anderen Religion konvertiert sind“?

 

Diese Fragen sind noch nicht geklärt worden. Wird von den Palästinensern erwartet, etwas anzuerkennen, was selbst in Israel noch ein umstrittenes Thema  ist?

 

Entsprechend der offiziellen Doktrin ist Israel ein „jüdischer und demokratischer Staat“. Was sollen die Palästinenser tun, wenn – nach demokratischen Regeln  - eines Tages meine Meinung übernommen wird und Israel ein „israelischer Staat“  wird, der allen seinen Bürgern gehört – und ihnen allein? (Schließlich gehören die USA allen ihren Bürgern, einschließlich den Hispano-amerikanern, den Afroamerikanern und selbstverständlich den amerikanischen Ureinwohnern.)

 

Der Haken ist natürlich, dass diese Formel für Palästinenser unakzeptabel ist, weil  dies  die anderthalb Millionen Palästinenser, die israelische Bürger sind,  in ihren Rechten verletzen würde. Die Definition „jüdischer Staat“ macht sie – bestenfalls -  automatisch zu Bürgern zweiter Klasse. Wenn Mahmoud Abbas und seine Kollegen diese Forderung annehmen würden, dann würden sie ihren eigenen Verwandten ein Messer in den Rücken stoßen.

 

Olmert & Co wissen das natürlich. Sie stellen diese Forderung nicht, damit diese akzeptiert wird. Sie stellen diese Forderung, damit sie nicht angenommen wird. Mit diesem Trick hoffen sie, jede Verpflichtung  los zu sein, bedeutsame Verhandlungen erst zu beginnen.

 

Außerdem müsste Israel – nach der verstorbenen Road Map, die  angeblich von allen Seiten angenommen wurde – alle Siedlungen auflösen, die nach dem März 2000 errichtet wurden, und der Ausbau in allen anderen eingestellt werden. Olmert ist nicht in der Lage, dies zu tun. Gleichzeitig müsste Mahmoud Abbas die „Terror-Infrastruktur“ zerstören. Abbas kann das genau so wenig, so lange es keinen  unabhängigen palästinensischen Staat mit einer gewählten Regierung gibt.

 

Ich stelle mir vor, wie  Bush  sich nachts in seinem Bett wälzt und die Ghostwriter  verflucht, die  ihm diesen elenden Satz  über das Treffen in den Mund  legten. Auf ihrem Weg zum Himmel werden  sich seine Flüche mit denen von Olmert und Abbas  vermischen.

 

 

ALS DIE  führenden Politiker der jüdischen Gemeinschaft in Palästina dabei waren,  am 14. Mai 1948 die Unabhängigkeitserklärung zu unterschreiben, war das Dokument noch nicht fertig. Wie sie da vor den (Kamera-) Augen der Weltöffentlichkeit und der Geschichte saßen, mussten  sie  ein leeres Blatt unterzeichnen. Ich fürchte, dass so etwas Ähnliches in Annapolis geschehen wird.

 

Und dann werden alle in ihre jeweiligen Länder zurückkehren – und einen tiefen Seufzer der Erleichterung ausstoßen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz,  vom Verfasser  autorisiert)

 

 

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