Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Das Miezekätzchen
Uri Avnery, 31.1.07

 

KANN SICH eine Leopardin in eine Hauskatze verwandeln? Ein Zoologe würde sagen „unmöglich“. Aber in der letzten Woche sahen wir mit eigenen Augen, dass dies möglich ist.

 

Condoleeza Rice kam hierher, um Ehud Olmert ein für alle Mal beizubringen, wer der Boss ist. Der Präsident der Vereinigten Staaten  will im Nahen Osten Ordnung schaffen und die Regierung Israels hat sich dem unter zu ordnen. Sonst …

 

Zwei Tage später war von der Drohung nichts mehr zu hören. Olmert weigerte sich wieder. Und was geschah nun? Es geschah nichts. Die  Furcht erregende Leopardin schlich mit eingezogenem Schwanz nach Hause.

 

Muammar Gaddafi, eine seltsame Kreuzung von Diktator und Komödiant, machte der „dunkelhäutigen afrikanischen Dame“ Komplimente und offenbarte, dass er sie möge. Sie bräuchte nur mit dem kleinen Finger winken und alle Sicherheitschefs in der arabischen Welt, die die eigentlichen Herrscher ihrer Länder seien, kämen angelaufen. Aber selbst Gaddafi hat nicht behauptet, dass sie Israel in die Flucht geschlagen hätte.

 

 

JULIUS CAESAR  berichtete bekanntlich dem Römischen Senat mit den Worten :“Ich kam, ich sah, ich siegte“. Condoleezza konnte dem US-Senat berichten: „Ich kam, ich sah, ich kapitulierte.“ Vor wem wohl? Vor einem  gescheiterten israelischen Ministerpräsidenten, dessen Popularität sich dem Nullpunkt nähert und von dem niemand mehr erwartet, dass er das Ende des Jahres als Ministerpräsident erlebt.

 

Bei der fortdauernden Debatte, wer mit wem wedelt – der Hund mit seinem Schwanz oder der Schwanz mit seinem Hund – haben diesmal die Befürworter der zweiten Version gesiegt. In der eben beendeten Runde hat Israel gegen die USA gewonnen. 

 

Diese Runde begann, als Präsident Bush sich entschloss, die Decks für seine Aktion zu säubern . Das sieht folgendermaßen aus: Die US bereiten sich für einen Krieg gegen den Iran vor. Zu diesem Zweck, müssen sie das Chaos im Irak beenden, die pro-amerikanischen arabischen Regierungen  einigen und für das palästinensische Problem eine Lösung finden.

 

Am Anfang funktionierte alles ganz gut. Alle Führer der arabischen Länder - außer Gaddafi, dem unvermeidlich Abwesenden - versammelten sich zu einem Gipfeltreffen in Riad. Der König von Saudi-Arabien hatte sich mit Bashar al-Assad versöhnt. Mahmoud Abbas brachte den Hamasführer Ismail Hanijeh mit. Der Präsident Emil Lahoud aus dem Libanon, der Protégée Syriens und der Hisbollah, nahm seinen Platz am runden Tisch ein.

 

Die vereinigte arabische Welt hauchte dem Friedensplan König Abdullahs neues Leben ein;  dieser sichert  Israel die Anerkennung, Frieden und  die Normalisierung mit der ganzen arabischen Welt zu, wenn  es sich dafür auf die Grenzen vom 4. Juni 1967 zurückzieht. Dieser Plan bekennt sich zwar zu einer „gerechten Lösung“ für das Flüchtlingsproblem  (und wie  hätte das auch vermieden werden können), stellt aber eindeutig fest, dass jede Lösung von einem israelischen Übereinkommen abhänge.

 

Wenn die arabische Welt uns dieses Angebot am 4. Juni 1967 gemacht hätte, wir hätten unsere Augen zum Himmel erhoben, Kerzen angezündet und den alten jüdischen Segen gesprochen: „Gepriesen seist du, Herr unser Gott, König der Welt, der uns am Leben erhalten und getragen und uns diesen Tag hat erleben lassen.“

 

Aber in dieser Woche hat keiner Kerzen angezündet und  keiner den „Herrscher der Welten“ für das arabische Friedensangebot gepriesen. Im Gegenteil. Olmert und Co zerbrachen sich die Köpfe, um einen Weg aus der Falle zu finden. Da sie keinen überzeugenderen Grund fanden, argumentierten sie, dass es unmöglich sei, ein Angebot anzunehmen, das die UN-Resolution über die Flüchtlinge erwähnt. Die meisten Medien – von Olmerts Sprecher instruiert – sagten nichts von der ausdrücklichen  Bedingung, dass die Lösung von Israels Einverständnis abhängt.

 

Kurz gesagt: Njet! (nein)

 

 

DAS WAR das Signal für die riesige amerikanische Dampfwalze, in Gang zu kommen.   Denn schließlich stehen  lebenswichtige amerikanische Interessen auf dem Spiel.

 

All die arabischen Herrscher, die von den US abhängen, schreien laut, dass sie der USA nicht  versprechen können, sie – wie gefordert – zu unterstützen, solange der Eiter aus dem  palästinensischen Besatzungstumor fließt. Wie können der König von Saudi Arabien und der Präsident von Ägypten ihre Massen für einen Krieg gegen den Iran gewinnen, wenn sie und ihre Untertanen bei Aljazeera morgens, mittags und abends den schrecklichen Bildern vom israelischen Armee-Kampfhund ausgesetzt sind,  der seine Zähne in das Fleisch einer alten palästinensischen Frau versenkt und nicht mehr loslässt?

 

Condoleezza arrangierte mit Olmert ein Show-down  und war bereit, ein Ultimatum zu stellen. Aber anscheinend kamen im letzten Augenblick neue Instruktionen aus dem Weißen Haus: Lass es und komm nach Haus!

 

Es sieht so aus, als ob Präsident Bush sogar noch schwächer  als Olmert ist. In beiden Häusern des Kongresses hat er wegen des Irakkrieges eine  schmerzhafte Niederlage erlitten. Die amerikanische Öffentlichkeit hat keine Lust auf einen weiteren Krieg, dieses Mal gegen ein Land, das in sich geeinter und entschlossener ist als der Irak. In solch einer politischen Situation wäre es das Letzte, was er brauchen kann: eine Kopf-gegen-die-Wand-Kollision mit der pro-israelischen Lobby und ihrem jüdischen und christlichen Flügel.

 

Die beiden Professoren, Stephen Wall und John Mearsheimer haben diese Runde gewonnen. Bei dieser Auseinandersetzung zwischen nationalen Interessen der USA und der Regierung Israels und seiner Fans in Amerika hat die israelische Seite gewonnen.

 

Die Dampfwalze rollte nicht. Condoleezza ging zu Olmert und saß drei Stunden mit ihm zusammen. Ihr Schluss-Statement klang eher wie das Schnurren einer Hauskatze als das Fauchen einer Raubkatze.

 

 

UND DIE israelische Öffentlichkeit? Diese Gesellschaft, die  sehen muss, wie eine weitere  historische  günstige Gelegenheit vorüberzieht  und ignoriert wird?

 

Zweifellos hätte die große Mehrheit Olmert unterstützt, wenn er die Annahme des arabischen Angebotes  angekündigt hätte. Aber nur eine kleine Minderheit war bereit, gegen Olmert zu rebellieren,  als er das Gegenteil tat.

 

Die schweigende Mehrheit schließt die Opfer des nächsten Krieges, ihre Eltern und Kinder mit ein. Ist es möglich, dass es sie einfach nicht kümmert? Dass ihnen dies keine Sorgen bereitet?

 

Die Öffentlichkeit hat sich nicht aufgeregt, nicht beklagt, sie erhebt ihre Stimme nicht und  demonstriert nicht.

 

In dieser Woche rief die Peace Now- Bewegung zu einer Demonstration auf, um zu verlangen,  Olmert möge auf die Initiative des arabischen Gipfel positiv reagieren. Dieses Ereignis fand in der Nähe der Residenz  des Ministerpräsidenten  in Jerusalem statt. Die Organisatoren brachten die Fahnen aller arabischer Staaten mit, einschließlich der palästinensischen. Es war ein erfreulicher Anblick vor allem für die, die sich erinnern, wie vor 20 Jahren ein Aktivist von einer Peace Now-Demo vertrieben wurde, weil er eine kleine palästinensische Flagge bei sich hatte.

 

Wie viele kamen? Eine Bewegung, die einmal 400 000 Demonstranten nach dem Sabra- und Shatila-Massaker auf die Beine brachte, brachte diesmal – gewiss, es war ein Arbeitstag -  nur 250 Leute zusammen. Weder Haaretz oder eine andere Zeitung erwähnten die farbenprächtige Demonstration mit einem einzigen Wort, kein TV-Kanal zeigte ein einziges Bild – außer Aljazeera.

 

Welches sind die Ursachen dieser Gleichgültigkeit? Fatalismus? Müdigkeit? Frühere Enttäuschungen? Misstrauen gegenüber der Regierung und/oder gegenüber den Arabern?

 

Zweifellos ist  etwas Dramatisches nötig, um die Gesellschaft  aufzurütteln. Ein Kommentator schlug vor, dass der saudische König dem Beispiel Anwar Sadats folgen und  nach Jerusalem kommen solle, um in der Knesset zu sprechen und sich so direkt an das ganze Volk zu wenden. Aber Sadat machte seinen historischen Besuch erst, nachdem Moshe Dayan  bei Geheimtreffen in Marokko versprochen hatte, dass Menachem Begin bereit wäre, die ganze Sinai-Halbinsel zurückzugeben. Olmert hat gar nichts versprochen.

 

 

ANTWORTETE Olmert?  Aber sicher. Schließlich war es unmöglich, diese Offerte komplett zu ignorieren.

 

Er erklärte, er sei bereit, sich mit dem saudischen König zu treffen. Naive Leute könnten davon positiv beeindruckt sein. Der Ministerpräsident Israels ist bereit, sich mit Führern arabischer Staaten zu treffen. Gut. Sehr gut – wirklich.

 

Tatsächlich ist das eine alter Trick israelischer Regierungen – seit  den Zeiten David Ben Gurions. Ein Treffen mit dem Staatsoberhaupt  eines der bedeutendsten arabischen Staaten könnte als Normalisierung gedeutet werden – und Normalisierung ist die Hauptforderung Israels. Das heißt: Israel würde sein Hauptziel  erreichen, ohne dass es etwas dafür gibt. Kein arabisches Staatsoberhaupt wird natürlich in diese Falle tappen.

 

Kurz danach verkündete Olmert, dass kein einziger Siedlungsaußenposten abgebaut werden wird, bis die Palästinenser nicht „den Terrorismus bekämpfen“. Auch dies hat einen historischen Hintergrund: als Präsident Bush der Anerkennung der israelischen „Bevölkerungszentren“ zustimmte – die großen  jenseits der Grünen Linie aufgebauten Siedlungen, die internationales Recht und die vorherigen amerikanischen Forderungen verletzen – versprach Ariel Sharon, all die Siedlungen, die nach seiner Amtseinführung 2001 errichtet wurden, aufzulösen. Sogar nach israelischem Gesetz sind diese Siedlungen („Außenposten“) illegal.

 

Dieses Unterfangen ist auch in der armseligen, alten Road Map  enthalten. Nach ihr wäre Israel gezwungen, in der ersten Phase diese Siedlungen abzubauen – gleichzeitig sollten die Palästinenser ihre Organisationen entwaffnen.

 

Amir Peretz, der als Verteidigungsminister für diesen Sektor zuständig ist, erklärte immer wieder, dass er  - jede Minute – die Außenposten auflösen wird. Faktisch wurde noch keine einzige abgebaut. Jetzt erklärt Olmert, dass zuerst die Palästinenser den Terrorismus bekämpfen müssten. Erst dann würde die Regierung entscheiden, was man mit den Siedlungen tun wird.

 

Mit andern Worten: kein Außenposten wird aufgelöst __.

 

Auf diese Weise wird sich das „Fenster der günstigen Gelegenheit“  schließen. (Um an dieser Stelle  einen ziemlich dummen amerikanischen Ausdruck zu verwenden. Schließlich ist ein Fenster dazu da, dass man sehen kann, was draußen geschieht und nicht,  um nach draußen zu gehen und etwas zu tun. Dafür gibt es ja Türen).

 

 

AM VORABEND des Passahfestes gab Olmert seine Gedanken in allen Medien zum besten .

 

Israels größte Tageszeitung setzte eine sensationelle Schlagzeile auf ihre Titelseite: „Olmert: Innerhalb der nächsten fünf Jahre können wir Frieden erreichen!“

 

Was? In fünf Jahren? 1993 wurde das Oslo-Abkommen unterzeichnet. Darin war vorgesehen, dass es innerhalb von fünf Jahren ein endgültiges Friedensabkommen zwischen Israel und dem  palästinensischen Volk geben wird. Seitdem sind 13 Jahre vergangen – und die Verhandlungen  darüber haben noch nicht einmal begonnen.

 

Es scheint, dass diese „fünf Jahre“  zur selben Welt der Illusionen  gehören wie Condoleezzas „politischer Horizont“: je mehr man auf ihn zugeht – um so weiter entfernt er sich.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs uns Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert)

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