Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

„Ruhe erfüllte den Müden…“

Uri Avnery, 11.4.09

 

DIE PESACH-Woche ist eine Zeit der Ausflüge. Nachrichtenprogramme im Radio und Fernsehen beginnen mit  Worten  wie: „ Die Massen des Hauses  Israel verbrachten den Tag in den Nationalparks…“

 

Es ist ein Fest für Heimatlieder. Im Fernsehen sieht man Gruppen weißhaariger alter Leute, die umringt von ihren Kindern und Enkelkindern wehmütig die Lieder ihrer Jugend singen, Worte,  die sie  auswendig können.

 

„Ruhe kommt zu  den Müden / Erholung zu  den Werktätigen / eine fahle Nacht breitet sich aus / über die Felder des Jesreel-Tales / Unten  Tau und  oben der Mond / von Beth-Alpha bis Nahalal …“ Die Camera richtet sich auf  das faltige Gesicht einer Großmutter mit feuchten Augen. Und man kann  sie sich gut als das hübsche Mädchen vorstellen, dass sie einst war. Es ist auch nicht schwer, sie  in einem Kibbuz im Jesreel-Tal zu sehen – mit kurzen Hosen und einem  langen Zopf, der auf ihrem Rücken schwingt, lächelnd über den Tomatenbüschen im gemeinsam bewirtschafteten Gemüsegarten.

 

Nostalgie hat heute einen großen Tag.

 

 

ICH GEBE ZU, ich bin nicht frei von dieser Nostalgie. Irgendetwas geschieht in mir, wenn ich diese Lieder höre, und  ich sing sie unwillkürlich mit.

 

Wie viele andere leide ich an ‚kognitiver Dissonanz’. Das Herz und der Kopf sind nicht koordiniert. Sie operieren auf verschiedenen Wellenlängen. Mit andern Worten: der Kopf weiß, das zionistische Unternehmen hat dem Volk, das in diesem Land lebte, eine historische Ungerechtigkeit zugefügt. Aber mein Herz  erinnert sich an das, was wir damals fühlten.

 

Im Alter von zehn Jahren, ein paar Wochen nach der Flucht aus Nazi-Deutschland und der Ankunft in diesem Land, schickten mich meine Eltern nach Nahalal, dem ersten Moshav (Gemeinschaftsdorf). Ich lebte mit einer Familie von ‚Bauern’ – man nannte sich noch nicht ‚Landwirte“ – um mich zu akklimatisieren und um Hebräisch zu lernen.

 

Wie sah Nahalal damals aus?  75 Familien lebten in kleinen weißen Häusern, die genau in einem Kreis angelegt waren. Sie arbeiteten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Im Winter lag im Dorf  eine dicke Schicht von Schlamm, der an den Sohlen der Gummistiefel klebte und schwer wie Blei war. Im Sommer stieg die Hitze auf  Körpertemperatur. Wir Kinder  gingen  mit den Erwachsenen  arbeiten, und zuweilen war es fast unerträglich.

 

Alle lebten in unbeschreiblicher Armut. Ein kleines Glas mit selbst produziertem Wein am Freitagabend, an Shabbat, war die Höhe des Luxus. Das Geld  zählte man nach Piaster (Groschen). Als die Mutter  der Familie schließlich eine Singer-Nähmaschine bekam und für die Familie Kleider  nähen konnte, war dies Anlass genug, ein Fest zu feiern.

 

Als der Dichter Nathan Alterman „Ruhe erfüllte den Müden“ schrieb, war dies keine poetische Phrase. Er sprach über wirkliche Leute.

 

Diese Leute waren die Söhne und Töchter der  gut bürgerlichen Schicht von St. Petersburg und Kiew, verwöhnte Kinder  von wohl situierten Eltern, die hierher kamen, ‚um das Land  aufzubauen’, die sehenden Auges in ein Leben voll erbärmlicher Armut  und  mit Schwerstarbeit gingen, eine neue Sprache lernten und  ihre Muttersprache für immer aufgaben. Während der ersten Jahre arbeiteten sie hart, um den Sumpf auf ihren Ländereien trocken zu legen. Ich  kann mir nicht vorstellen, dass  einer von ihnen nach der Tagesarbeit noch genügend Kraft hatte, Tolstoi oder Dostojewski zu lesen.

 

Natürlich wussten sie, dass rund herum Araber lebten. Auf dem Weg von Nahalal nach Haifa kamen sie an arabischen Dörfern vorbei. Sie sahen die Fellachen auf den Feldern arbeiten. Aber das  war eine andere Welt. In jenem Jahr – 1934 – war es noch ruhig, die Ruhe vor dem Sturm der 1936-‚Unruhen’. Sie hatten keinen Kontakt mit Arabern, verstanden ihre Sprache nicht und hatten keine Vorstellung was in ihren Köpfen vorging, wenn sie die Juden  beim Bestellen ihrer Felder sahen.

 

Was sie wussten, war, dass viele der  Felder des Jesreel-Tales Sümpfe waren,  und dass  sie diese mit gutem Geld den arabischen Landbesitzern abgekauft hatten. Keiner dachte  an die Bauern, die auf und von diesem Land seit Generationen  gelebt hatten und die nun vertrieben worden waren, als die reichen abwesenden Großgrundbesitzer es an den jüdischen Nationalfond verkauften.

 

 

NOSTALGIE ist eine menschliche Gefühlsregung. In jeder Generation erinnern sich alte Leute an ihre Jugend und meistens erscheint sie ihnen wie eine Zeit der Reinheit und  des Glücklichseins.

 

Diese natürliche, persönliche Nostalgie ist in unserm Fall noch mit einem anderen Gefühl verbunden, welches  dafür verantwortlich ist,  dass die alten Liedern uns mit solcher Macht überfluten, mit der Sehnsucht nach der Unschuld jener Tage, der Tugendhaftigkeit, dem Glauben an die Rechtschaffenheit unserer Lebensweise, mit der Sehnsucht nach der Zeit, als alles noch so einfach erschien.

 

Wir fühlten damals, dass wir an einem noch nie da gewesenen heldenhaften Unternehmen beteiligt waren, in dem wir eine neue Welt, eine neue Gesellschaft, einen neuen Menschen, eine neue Kultur, eine neue Sprache schufen. Wir wussten, woher wir kamen – aus Europa, das für Juden immer mehr zur Hölle wurde. Wir wussten, dass es unsere Pflicht war, eine sichere Zuflucht für Millionen Juden zu bauen, die in einer immer größer werdenden Gefahr lebten, (obwohl sich noch keiner den Holocaust hat vorstellen können)  und die nirgendwo sonst  hinfliehen konnten.

 

Es gab einen Geist der Zusammengehörigkeit, des Idealismus. Die neuen Lieder drückten es aus. Wir sangen sie alle in der Jugendbewegung, bei Kibbuzabenden, während Ausflügen  ins Land, selbst in den verschiedenen Untergrundorganisationen und natürlich auch in der Schule.

 

Als die ‚Unruhen’ im April 1936 begannen, sahen wir diese nicht als ‚arabischen Aufstand“ an. Wie das ‚Pogrom’ von 1921 und das ‚Massaker’ von 1929 sahen  sie für uns eher nach einem britischen Komplott aus, bei dem die  ignoranten Araber gegen uns aufgestachelt wurden, um weiter die britische Herrschaft über das Land aufrecht zu erhalten. Die ‚aufgehetzten’ arabischen Massen griffen uns an, weil sie nicht begriffen,  wie wir für sie von Nutzen waren. Sie begriffen nicht, dass wir dem Land Fortschritt, moderne Landwirtschaft, Gesundheitsfürsorge, Sozialismus, und Solidarität der Arbeiter brachten. Ihre Führer, die reichen ‚Effendis’ (türkisch : Adlige), hetzten sie auf, weil sie fürchteten, dass sie von uns lernen könnten, höhere Löhne zu verlangen. Und da waren natürlich auch jene, die glaubten, dass die Araber um des Mordens willen mordeten, dass Morden ihr Wesen sei und ein wesentlicher Teil ihrer Religion.

 

Dies waren keine zynischen Ausreden. Der Zionismus war nicht zynisch. Der ganze Yishuw ( die neue hebräische Gesellschaft) glaubte an diese Doktrin. Im Rückblick kann man sagen: dieser Glaube war nötig, um den idealistischen Geist aufrecht zu halten und zugleich die andere Seite der Medaille zu ignorieren.

 

Vladimir Ze’ev Jabotinsky, der im Ausland lebte und  nicht an den Pionierleistungen des (sozialistischen) ‚arbeitenden Erez Israel’ teilnahm, sah die Dinge  aus der Ferne und sah sie, wie sie waren: schon  in den 1920er Jahren stellte er fest, dass die palästinensischen Araber sich so benehmen wie jedes andere Volk, das Fremde  mit der Absicht in ihr Land kommen sieht,  ihre Heimat zur eigenen zu machen. Nur wenige hörten damals auf ihn.

 

Auf der zionistischen Linken gab es immer einige Gruppen und Individuen, die einen Kompromiss  zwischen den Zionisten und dem Volk des Landes zu finden versuchten, der die Zionisten nicht daran hindern würde, im ganzen Land zu siedeln. Erst  1946 entstand die erste Gruppe  ( ich war eines der Gründungsmitglieder), die die palästinensische – und die allgemeine arabische  - Nationalbewegung anerkannte und vorschlug, ein Bündnis mit ihr einzugehen.

 

 

1948 VERBANDEN sich die Lieder des Unabhängigkeitskrieges mit denen der Pionierlieder. Auch was diese betrifft, leiden nicht wenige von uns an kognitiver Dissonanz. Zum einen – was wir damals fühlten. Zum anderen – die Wahrheit, wie wir sie heute kennen.

 

Für die Kämpfer – wie für den ganzen Yishuw – war es ganz einfach ein existentieller Krieg. Der Slogan hieß:‚Es gibt keine Alternative’, und wir waren alle  völlig davon überzeugt. Wir kämpften mit dem Rücken zur Wand. Das Leben unserer Familien hing an einem Faden. Der Feind umgab uns von allen Seiten. Wir glaubten, dass wir, die Wenigen, die sehr Wenigen,  fast ohne Waffen  einem Meer der Araber  gegenüberstanden. In der ersten Hälfte des Krieges beherrschten die arabischen Kämpfer  (für uns als ‚die Banden’ bekannt) die Landstraßen. Und in der zweiten Hälfte näherten sich die arabischen Armeen den Zentren der hebräischen Bevölkerung, schlossen das hebräische Jerusalem ein und kamen nahe an Tel Aviv. Der Yishuw verlor 6000 junge Leute  aus einer Bevölkerung von 635 000. Ganze Jahrgänge wurden dezimiert. Unzählige heroische Taten wurden vollbracht.

 

Der Idealismus der Kämpfer fand seinen Ausdruck in Liedern. Die meisten von ihnen sind erfüllt  vom Glauben an den Sieg und natürlich von der Überzeugung  dass wir im Recht waren. Wir ließen keine Araber hinter unseren Linien zurück und so ließen auch die Araber keine Juden hinter ihren Linien zurück. Es sah unter diesen Umständen wie eine einfache militärische Notwendigkeit aus. Die Kämpfer dachten  damals nicht  an ‚ethnische Säuberung’ – ein Terminus, der erst später erfunden wurde.

 

Wir wussten nichts über die wirklichen Kräfteverhältnisse zwischen uns und der anderen Seite. Die Araber erschienen uns wie eine riesige Macht. Wir wussten nicht, dass die Palästinenser unter einander zerstritten und unfähig waren, sich zu einigen und eine landesweite Verteidigungskraft zu schaffen und dass sie fast keine modernen Waffen hatten. Später, als sich die arabischen Armeen dem Kampf anschlossen, wussten wir auch nicht, dass sie unfähig waren, zusammen zu arbeiten, dass es für sie wichtiger war, mit einander zu konkurrieren, als uns zu besiegen.

 

Heute hat eine wachsende Anzahl von Israelis damit begonnen, die volle Bedeutung der Nakba  zu verstehen, die große Tragödie des palästinensischen Volkes und all seiner Individuen, die ihr Heim und den  größten Teil ihrer Heimat verloren haben.  Aber die Lieder kommen und erinnern uns, was wir damals fühlten, als diese Dinge geschahen. Ein Abgrund gähnt zwischen der emotionalen Realität jener Tage und der historischen Wahrheit, wie wir sie heute kennen.

 

Einige sehen den ganzen Krieg von 1948 als eine Verschwörung der zionistischen Führung, die von Anfang an, die Palästinenser aus ihrem Land vertreiben wollte, um das Land  in einen jüdischen Staat zu verwandeln. Nach dieser  Ansicht waren die Soldaten von 1948 Kriegsverbrecher, die eine bösartige Politik ausführten, so wie die Pioniere der vorhergehenden Generation Landräuber, Vollstrecker  der ethnischen Säuberung durch Vertreibung und Enteignung waren.

 

Sie werden in dieser Ansicht von den Taten der heutigen Siedlern  bestärkt, die jetzt die Palästinenser aus den Resten des Landes vertreiben wollen.  Mit ihren Aktionen verunglimpfen sie  die Pionier-Vergangenheit. Religiöse Fanatiker und faschistische Hooligans, die behaupten, die Erben der Pioniere zu sein, verwischen die wirklichen Absichten  jener Generation. 

 

 

WIE KANN man den Widerspruch zwischen den Absichten und Emotionen der Beteiligten  und ihre großartige Leistung, einen neuen Staat aufzubauen,  einerseits und der dunklen Seite ihrer Aktionen und deren Folgen andrerseits überwinden?

 

Wie kann man über die Hoffnungen und Träume unserer Jugend singen und gleichzeitig  die schreckliche Ungerechtigkeit von vielen unserer Aktionen zugeben?  Können wir mit ganzem Herzen die Pionierlieder und die Kriegslieder von 1948 (von denen ich eines schrieb und gar nicht stolz darüber bin)  singen, ohne die  schreckliche Tragödie, die wir dem palästinensischen Volk auferlegten, zu leugnen?

 

Barack Obama sprach in dieser Woche zum türkischen Volk, dass es  endlich mit den  von ihren Vorfahren begangenen Massakern an den Armeniern klar kommen müsse, während  er gleichzeitig die Amerikaner daran erinnerte, sie müssten sich mit dem  Genozid an den Ureinwohnern  Nordamerikas  und der Ausbeutung der schwarzen Sklaven durch  ihre Vorfahren  auseinandersetzen.

 

Ich glaube, dass wir dies  hinsichtlich der Katastrophe, die wir gegenüber den Palästinensern verursachten,  tun können. Ich bin davon überzeugt, dass dies bedeutsam ist, ja sogar  lebensnotwendig für unsere eigene geistige nationale Gesundheit  und auch  ein erster Schritt zu einer schlussendlichen  Versöhnung. Wir müssen die Konsequenzen unserer Taten eingestehen - und reparieren, was  repariert werden kann – ohne  unsere Vergangenheit und die Lieder  zu verwerfen, die die Unschuld unserer Jugend ausdrücken.

 

Wir müssen mit diesem Widerspruch leben, weil er die Wahrheit unseres Lebens ist.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs und Christoph Glanz, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

 

 

 

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