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Das Palästina Portal

Uri Avnery

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Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Wie konnte dies geschehen?
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 Ein Finger nach dem andern
Uri Avnery, 26.2.05

 

Neun  von Präsident Bushs in Brüssel geäußerten Wörtern haben nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Er rief zur Errichtung eines „demokratischen palästinensischen Staates  mit territorialem Zusammenhang“ in der Westbank auf und fügte hinzu: „ein Staat auf einem zersplitterten  Gebiet kann nicht funktionieren.“

Es lohnt sich, diese Worte genauer unter die Lupe zu nehmen. An wen waren sie gerichtet? Warum sagte er sie in Brüssel und nicht an den anderen Orten?

Keiner  warnt grundlos vor einer Gefahr. Wenn Bush sagte, was er sagte, so bedeutet es, dass jemand diese Gefahr verursacht.

Wer mag das wohl sein?

Seit Jahren habe ich davor gewarnt, dass dies die Absicht Sharons sei: die Grundlage des ganzen Siedlungsunterfangens, das von ihm geplant und durchgeführt wurde. Der Entwurf der Siedlungen  auf der Westbankkarte ist dafür gedacht, das Land vom Norden zum Süden und vom Westen zum Osten zu zerschneiden, um so jede Möglichkeit eines wirklich lebensfähigen und zusammenhängenden Staates, eines Staates, der wie jeder andere ist, zu vereiteln.

Wenn die schon geschaffenen Siedlungsböcke von Israel annektiert werden, ist das palästinensische Gebiet in mehrere Enklaven aufgeteilt – vielleicht vier, vielleicht sechs. Der Gazastreifen,  schon ein isoliertes Ghetto für sich, wird eine weitere Enklave sein. Jede Enklave wird von Siedlungen und militärischen Einrichtungen umzingelt,  und alle werden von der Außenwelt abgeschnitten sein.

Dem amerikanischen Geheimdienst sind diese Bilder  natürlich vertraut. Er kann sie über  seine Satelliten erkennen. Aber das hielt Präsident Bush nicht davon ab, Sharon letztes Jahr zu versprechen, dass die israelischen „Bevölkerungszentren“ in der Westbank von Israel annektiert werden können.. Diese „Bevölkerungszentren“ sind genau die Siedlungsblöcke, die in der Vergangenheit von  den US „illegal“ und zum „Hindernis für  Frieden“ erklärt wurden. Während der Präsidentschaft des ersten Präsidenten Bush entschied die amerikanische Regierung sogar, die Kosten für neue Siedlungsprojekte von den Israel  zugestandenen finanziellen  Unterstützungen abzuziehen.

Warum also gab der zweite Bush plötzlich eine Erklärung ab, deren Bedeutung  tatsächlich  die Auflösung  einiger dieser Siedlungsblöcke  darstellen müsste?. Und warum tat er es in Brüssel?

Es ist ziemlich eindeutig:  er wollte bei seinen europäischen Gastgebern  Wohlwollen gewinnen. Die EU ist  gegen die Annexion von Westbankgebiet an Israel. Bush sagte dies, um seine Differenzen mit Europa zu reduzieren.

 

 Was aber geschah vor Ort,  während er dies sagte?

Am letzten Sonntag entschied die israelische Regierung zum zweiten Mal, den Abzugsplan zu erfüllen - eine Entscheidung, die in den Medien als „historisch“  begrüßt wurde. Bei all dem Lärm drum herum wurde einer zweiten Resolution derselben Sitzung kaum mehr Aufmerksamkeit geschenkt: der Fortsetzung des Mauerbaus in der Westbank.

Auf den ersten Blick ist das eine Routineentscheidung.  Noch immer behauptet die Regierung,  es sei nichts anderes als ein „Sicherheitszaun“. Tatsächlich hat er eine gewisse Sicherheitsfunktion, und die israelische Öffentlichkeit akzeptiert ihn als solchen. Aber inzwischen müssten informierte Leute erkannt haben, dass diese Mauer als zukünftige Grenze Israels gedacht ist. Deshalb bemühten sich in der vergangenen Woche alle Regierungssprecher sehr zu betonen, dass die neue Route der Mauer nur 7-8% der Westbank abschneide.

Das Wörtchen „nur“ verdient hier besondere Aufmerksamkeit. Präsident Bill Clintons letzter Friedensplan sprach von der Annexion von 3-4 % der Westbank an Israel – dafür sollte Israel 1% israelischen Territoriums an den palästinensischen Staat geben. Sieben Prozent des Landes der BRD ist viel mehr als der ganze Bundesstaat Sachsen. Sieben Prozent des Gebietes der USA sind mehr als der riesige Bundesstaat Texas. (Man stelle sich vor, Mexiko würde Texas erobern,  würde eine Mauer zwischen sich und dem Rest der USA bauen und   ihn mit mexikanischen Siedlungen füllen.)

Doch das Spiel mit Prozenten führt in die Irre. Es geht nicht  nur um die Größe des Gebietes, die bedeutsam ist, sondern auch um seine Lage.

In dieser Hinsicht bleibt die Kontroverse zwischen Israel und den USA bestehen. Es betrifft vor allem zwei Örtlichkeiten, wo der Verlauf der Mauer  die Zerstückelung der Westbank verursacht. Wenn die Mauer die Siedlungsstadt Ariel einschließt, schickt sie einen Finger tief in die Westbank. Dieser Finger wird sich mit einem zweiten verbinden, der von der anderen Seite kommt und die beiden Finger werden so die ganze Breite der Westbank südlich  von Nablus durchschneiden. Ein anderer Finger wird von Jerusalem zum vergrößerten Maaleh Adumin-Siedlungsblock gehen und so praktisch  auch dort die volle Breite der Westbank durchschneiden.

 

Die Amerikaner stimmen dem nicht zu. Darum benützt Sharon eine seiner typischen Methoden: an diesen beiden Orten lässt er eine Lücke in der Mauer. Er wird dort zu gegebener Zeit weiterbauen, wenn er Präsident Bush  bei einer zukünftigen Gelegenheit sozusagen  wieder einmal  um den kleinen Finger  wickelt.

Die Prozente-Rechnung ist aber auch in anderer Hinsicht falsch. Man spricht heute nur von der Mauer, die die Westbank vom eigentlichen Israel trennt. Keiner spricht von der „östlichen“ Mauer.

Es ist kein Geheimnis, dass Sharon diesen Mauerbau plant, um die Umzingelung der Westbank zu vervollständigen und um sie vom Jordantal und der Küste des Toten Meers  abzuschneiden. Das ist ein großer Teil des Gebietes, etwa 20 %  der Westbank. So wird die Westbank von jedem Kontakt mit der Welt abgeschnitten. Sharon weiß, dass er diese Mauer im Augenblick nicht  bauen kann, weil die USA und die ganze Welt dagegen sind. Es gibt jetzt auch kein Budget dafür. Also lässt er dies für die Zukunft.

 Die Regierungsentscheidung schließt offiziell die südliche Grenze der Westbank mit ein, wo der geplante Verlauf der Mauer fast vollständig auf der Grünen Linie verläuft. Das sieht ganz gut aus. Aber auch dies ist mit einem Trick verbunden: Sharon beabsichtigt nicht, diesen Teil der Mauer in nächster Zukunft zu bauen. Er schiebt es auf später hinaus – und dann wird er einen völlig andern Verlauf vorschlagen, der einen Finger tief in palästinensisches Gebiet schiebt und so den Südhebroner Siedlungsblock bis Kiryat Arba annektiert.

 

 

In der Zwischenzeit beschäftigt sich Sharon mit dem Bebauen der 7 % des Gebietes, die ihm die Regierungsentscheidung bewilligt hat. All das Gebiet zwischen der Mauer und der Grünen Linie -  das Gebiet, das praktisch schon annektiert ist – wird mit neuen Siedlungen  aufgefüllt. Unter anderem

0        eine neue Stadt, Gevaoth, die westlich von Bethlehem gebaut wird , im sog. Etzion Block.

    Es ist ein verlogener Name: der ursprüngliche Etzionblock bestand aus einer kleinen Gruppe von Siedlungen nahe der Grünen Linie. Er wurde 1948 von den Arabern erobert und 1967 von Israel zurückerobert. Die früheren Siedlungen wurden wieder aufgebaut. Dann wurde aber eine neue Stadt  (Efrata) östlich davon angefügt und jenseits davon noch weitere neue Siedlungen, bis die ursprünglich wenigen Siedlungen zu einem massiven Siedlungsblock wurden, die Bethlehem (vom Süden) umgeben. Nun ist Sharon dabei, diese mit Siedlern  anzufüllen.

0        Eine neue große Siedlung, Nord-Tsufim, die nördlich von Qalqilia gebaut wird. Auch sie wird die Ausmaße einer Stadt erreichen.

0        ein riesiges Wohnungsprojekt soll zwischen Jerusalem und Ma’aleh Adumin errichtet werden, um diese beiden Städte zu verbinden, und es wird fast den Jordan erreichen.

Auch im Jerusalemer Raum verspricht der neue Wohnungsminister (Labor) Yitzhak Herzog große Wohnungsbauprojekte: von Har Homa bis Ma’ale Adumin; eine andere soll östlich von a-Ram gebaut werden. Das Ziel ist, Jerusalem vollkommen von der Westbank abzutrennen.

 

All dies geschieht, während Israel und die Welt vom Räumungsplan begeistert sind, der  - im Ganzen gesehen – nichts anderes  als ein Plan ist, um den Gazastreifen als eine der Enklaven  in einem „Staat zerstreuter Gebiete“ zu konsolidieren. (Der Gazastreifen ist nur 6% der besetzten Gebiete.)

Die Laborpartei ist ein voller Partner in diesem System.

Soweit es Sharon betrifft,  ist der Plan mit der Auflösung  kleiner Siedlungen in einer entlegenen Ecke der besetzten Gebiete eine Art Eingeständnis,  um ihm die Erfüllung seines großen Entwurfs, die Annexion des größten Teil der  Westbank zu ermöglichen.

 

Jetzt hat Bush erklärt, er sei mit diesem Plan nicht einverstanden. Seine europäischen Gastgeber lächelten höflich. Vielleicht glaubten sie ihm – vielleicht auch nicht.

 

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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