Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Wehe dem Sieger!

Uri Avnery,  2.Februar 2013

 

„VAE VICTIS!“ sagten die Römer – Wehe dem Besiegten.

Ich würde das Sprichwort leicht verändern: Wehe dem Sieger – „Vae Victori!“

Das bemerkenswerte Beispiel ist der erstaunliche Sieg, den Israel im Juni 1967 gewann. Nach Wochen  eines sich nähernden Verhängnisses besiegte die israelische Armee in sechs Tagen drei arabische Armeen und eroberte große Teile Ägyptens, Syriens und die palästinensischen Gebiete.

Wie sich (später ) herausstellte, war dies das größte Unglück in unserer Geschichte. Berauscht von der Größe des Sieges, begann Israel auf einer Straße politischen Größenwahns weiter zu gehen, was zu  den verheerenden Konsequenzen führte, von denen wir uns bis zum heutigen Tage nicht  selbst befreien konnten. Die Geschichte ist voll solcher Beispiele.

Nun sind wir Zeugen des völlig unerwarteten großen Wahlerfolgs von Yair Lapid geworden. Es könnte sich herausstellen, dass es dieselbe Geschichte en  miniature ist.

 

LAPID GEWANN 19 Sitze. Seine Fraktion ist die zweitgrößte in der Knesset mit 120 Sitzen, nach Likud-Beitenu, die 31 Sitze hat. Die Zusammensetzung des Parlamentes ist  so, dass es für Binjamin Netanjahu fast unmöglich ist, eine Koalition ohne ihn zu bilden.

Der frühere Fernsehstar befindet sich in der Situation eines Kindes in einem Süßwarenladen, das sich nehmen kann, was immer  es sich wünscht. Er kann  sich jeden Regierungsposten auswählen, der ihm und seinen Untergebenen gefällt. Er kann  dem Ministerpräsidenten fast jede Politik aufzwingen.

Genau hier beginnen seine Probleme.

Setzen Sie  sich an seine Stelle und erfahre, was dies bedeuten muss..

 

ALS ERSTES: welchen Job sollten Sie wählen?

Als  hochrangiger Partner der Koalition hat man das Recht, eines der drei wichtigsten Ministerien auszusuchen: das Verteidigungsministerium, das Außenministerium und das Finanzministerium.

Das scheint einfach zu sein? Doch denken Sie noch einmal darüber nach.

Man kann das Verteidigungsministerium übernehmen. Aber  wenn Sie  keinerlei Verteidigungserfahrungen haben, wenn sie nicht einmal in einer Kampfeinheit gedient haben, da  der Vater Ihnen  einen Job  bei der wöchentlichen Armeezeitung verschafft hat (übrigens eine miese Zeitung.)

Als Verteidigungsminister würden Sie praktisch  der Vorgesetzte des Stabschefs sein, fast ein  Oberbefehlshaber. (Nach israelischem Gesetz ist die ganze Regierung Oberbefehlshaber  des Stabschefs, aber der Verteidigungsminister  vertritt die Regierung gegenüber den bewaffneten Militärs).

Also  das Amt des Verteidigungsministers kommt nicht in Frage.

 

SIE KÖNNEN  das Außenministerium übernehmen. Das wäre wirklich der ideale Job.

Da Sie ja das nächste Mal den Posten des Ministerpräsidenten übernehmen wollen, brauchen Sie Öffentlichkeit und der Außenminister bekommt viel Publicity. Sie werden auf Fotos neben Präsident Obama, Angela Merkel,  Vladimir Putin erscheinen und ein Gast bei andern weltberühmten Persönlichkeiten sein. Die Öffentlichkeit wird sich daran gewöhnen, Sie in diesen angesehenen internationalen Kreisen   zu sehen. Ihr  telegen gutes Aussehen wird  diesen Vorteil erhöhen. Die Israelis werden stolz auf Sie sein.

Außerdem ist dies der einzige Job, bei dem Sie nicht versagen können. Da die Außenpolitik heutzutage vom Ministerpräsidenten bestimmt und weithin durchgeführt wird, kann der Außenminister für nichts angeklagt werden, wenn er nicht ein vollkommener Dummkopf ist – und das sind Sie ja nicht.

Nach vier Jahren wird jeder davon überzeugt sein, dass Sie das Zeug zum Ministerpräsidenten haben.

Noch besser: Sie könnten die unmittelbare Eröffnung der Friedensverhandlungen mit den Palästinensern diktieren. Netanjahu ist nicht in der Position, dies zu verweigern,  besonders da  Barack Obama dasselbe fordern wird. Die Eröffnungszeremonie der Verhandlungen wird ein riesiger Triumpf für Sie sein. Ein aktueller Fortschritt wird weder verlangt noch erwartet.

 

ALSO, WARUM  diesen Posten nicht annehmen?

Weil Sie ein großes Warnlicht sehen.

Die 543,289 Bürger, die für Sie stimmten, stimmten nicht für Sie als Außenminister. Sie stimmten dafür, dass die Orthodoxen in der Armee dienen,  dass  Wohnungsptrise erschwinglicher werden, dass  Lebensmittelpreise runtergehen und  für niedrigere Steuern der Mittelklasse. Die ausländischen Beziehungen sind ihnen völlig Wurscht, auch die Besatzung, der Frieden und  ähnliche Nebensachen.

Wenn Sie sich dieser innerpolitischen Probleme nicht annehmen und ins Außenministerium gehen, wird es einen großen Aufschrei geben: Verräter! Deserteur! Betrüger!

Die Hälfte Ihrer Anhänger wird Sie sofort verlassen. Für sie wird Ihr Name  unten durch sein.

Außerdem,  um einer Friedensagenda zu folgen -  und wenn es nur formell ist -  müssen Sie die Idee verwerfen, Naftali Bennetts ultra-rechte Partei in die Koalition aufzunehmen und stattdessen die orthodoxen Parteien vorziehen. Falls es so ist, wie zwingt man die Orthodoxen, in der Armee Dienst zu tun, das wäre so, als ob man sie dahin bringen würde, Schweinefleisch zu essen?

 

DIE LOGISCHE Schlussfolgerung: Sie müssen das Finanzministerium wählen.

Gott bewahre!!!

Ich würde  nicht dem schlimmsten meiner Feinde dieses Schicksal wünschen – und ich fühle keine Feindschaft gegenüber dem Sohn von Tommy Lapid.

Der nächste Finanzminister wird gezwungen sein, genau das Gegenteil von Lapids Wahlversprechen zu tun.

Seine erste Aufgabe würde sein, den schon längst überfälligen Staatshaushalt für 2013  zu verabschieden. Nach offiziellen Zahlen gibt es ein Minus von 39 Milliarden Shekel, was etwa 8 Milliarden Euro entspricht. Woher sollen die kommen?

Es gibt nur wenige realistische Alternativen, und alle sind schmerzlich. Es muss  höhere Steuern geben, besonders für die   Mittelklasse und die Armen. Lapid, ein Neoliberaler wie Netanjhu, wird von den Reichen keine Steuern verlangen.

Dann wird es drastische Kürzungen bei den Regierungsdiensten geben, wie  bei Bildung, Gesundheit und dem Wohlfahrtsstaat. Im Augenblick arbeiten viele Krankenhäuser mit einer Kapazität von 140% und gefährden das Leben der Patienten. Viele Schulen gehen vor die Hunde.  Niedrigere Renten werden den Alten, den Behinderten und Arbeitslosen ein erbärmliches Leben bescheren. Jeder wird den Finanzminister verfluchen. Würden Sie so Ihre politische Karriere beginnen wollen?

Da ist natürlich noch das riesige Militärbudget, aber  wagen Sie dies anzugreifen? Wenn die iranische Nuklearbombe (wenigstens in unserer Phantasie) über unsern Köpfen lauert? Wenn Netanjahu nur seinen neeuesten Schreck  verkündet – die syrischen Chemiewaffen, die in die Hände der radikalen Islamisten fallen könnten?

Man kann natürlich die Pensionen der Armeeoffiziere  kürzen, die im Alter von 45 in Pension gehen – wie es in Israel üblich ist. Wer wagt dies?

Man könnte die immensen Summen, die in die Siedlungen investiert werden, drastisch  zusammenstreichen. Wären  Sie  so ein Held ?

Als ob dies noch nicht genug wäre, so ist der hohe Rang der Wirtschaftsfachleute in Auflösung begriffen. Der hoch geachtete Direktor der Bank Israel, Stanley Fischer, der aus den US importiert wurde, hat gerade mitten im Semester abgedankt. Die höchsten Beamten in der Budget-Abteilung haben sich gerade in der Wolle und klagen einander an.

Sie  wären sehr tapfer oder sehr töricht  (oder beides), wenn Sie den Posten annehmen würden .

 

SIE KÖNNTEN natürlich mit etwas weniger Erhabenen zufrieden sein.

Zum Beispiel:  Bildung, das Erziehungsministerium wird als eine Ministeriumstelle 2. Klasse angesehen. Aber es hat viele tausend Angestellte und das zweitgrößte Budget, nach dem Verteidigungsministerium. Aber es hat einen großen Nachteil. Jeder Erfolg  würde sich erst nach Jahren zeigen.

Der abgehende Minister Gideon Sa’ar, ein Likud-Mitglied (und ein früherer Angestellter von mir) hat ein Talent, die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wenigstens einmal pro Woche hatte er ein neues Projekt, das  viel Publicity im Fernsehen anzog. Aber ernste Errungenschaften waren selten.

Aus den Erfahrungen meiner  Frau als frühere Lehrerin weiß ich, dass die häufigen  vom Ministerium befohlenen  „Reformen“ kaum jemals die Klassenräume erreichten. Um etwas Wirkliches zu erreichen, würde man enorme neue Summen Geldes benötigen und woher würden Sie  sie bekommen?

Und würde  Ihr Ego nach so einem Wahltriumph mit  einem zweitklassigen Ministerium zufrieden sein? Sie könnten natürlich das Ministerium vergrößern und  verlangen, dass Kultur und Sport zurückkommen, die abgetrennt wurden, um einen Job für einen anderen Minister zu schaffen. Da eines Ihrer grundsätzlichen Wahlversprechen war, die Zahl der Minister  von 30 auf 18 zu reduzieren, könnte dies möglich sein.

Aber werden Ihre Wähler zufrieden sein wenn Sie sich auf  Bildung konzentrieren, statt  für wirtschaftliche Reformen zu arbeiten, wie Sie versprochen haben?

 

ALL DIESE wenig beneidenswerten Dilemmata laufen auf ein wesentliches hinaus: wen ziehen Sie als Hauptkoalitionspartner vor.

Die erste Wahl ist zwischen Bennetts  12 Sitzen und den 11 von Shas (falls sie sich  mit der  Torah-Judentum-Fraktion verbinden, würden dies 18 Sitze werden).

Lapid bevorzugt Bennett, sein  sehr ,sehr rechtes Spiegelbild, mit dem er hofft, sein „Gleichheits-Programm“ im Militärdienst durchzusetzen – und die Streichung der Befreiung von Tausenden Torah-Studenten vom Militärdienst. Aber Sarah Netanjahu, die das Büro des Ministerpräsidenten beherrscht, hat ein Veto auf Bennett gelegt. Keiner weiß warum, aber sie  kann ihn auf den Tod nicht ausstehen.

Mit Bennett als  Koalitionsmitglied wird jeder reale Schritt in Richtung Frieden natürlich undenkbar.

Mit den Religiösen andrerseits würde eine Bewegung  in Richtung Frieden möglich sein, aber kein wirklicher Fortschritt dahin, dass die Orthodoxen in der Armee dienen. Die Rabbiner fürchten, falls sie mit gewöhnlichen Israelis zusammenkommen, besonders mit Soldatinnen, dann würden ihre Seelen auf immer verloren sein.

(Was mich betrifft, so wäre ich bereit, mich einer Bewegung gegen Gleichheit beim Militärdienst anzuschließen. Es wär das letzte, was wir brauchen: eine  Kippa-tragende Armee. Wir haben dort schon  genug Kippas .)

 

DIES SIND einige der Fragen, denen sich der arme Lapid auf Grund seines Wahlerfolges gegenüber sieht. Seine Wähler erwarten das Unmögliche.

Er muss seine Entscheidungen sofort treffen, und seine ganze Zukunft hängt davon ab, ob er die richtigen trifft – falls es eine richtige gibt.

 George Bernard Shaw drückte es so aus: „Es gibt zwei Tragödien im Leben. Die eine ist,  seine Herzenswünsche nicht erfüllt zu bekommen – die andere, sie erfüllt zu bekommen.“

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

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