Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 


 

Biberman& Co

 Uri Avnery, 28.3.09

 

IST DIES die Regierung von Biberman (Bibi Netanyahu und Avigdor Liberman) oder vielleicht von Bibarak (Bibi und Ehud Barak) ?

 

Weder noch. Es ist die Regierung von Bibiyahu.

 

Binyamin Netanyahu hat bewiesen, dass er ein  unübertrefflicher Politiker ist. Er hat den Traum eines jeden Politikers (und Theaterbesuchers) realisiert: einen guten Platz in der Mitte. In seiner neuen Regierung kann er die Faschisten im rechten Flügel gegen die Sozialisten im linken Flügel ausspielen, Libermans Säkulare gegen die Orthodoxen von Shas.. Eine ideale Situation.

 

Die Koalition ist groß genug, um  immun gegen Erpressung  einer ihrer  beteiligten Parteien zu sein. Wenn einige Labormitglieder die Koalitionsdisziplin brechen werden, wird Netanyahu immer noch über  die Mehrheit kommandieren. Oder wenn die Rechten  Probleme machen. Oder wenn ihm die Orthodoxen ein Messer in den Rücken stechen.

 

Die Regierung hat sich auf nichts festgelegt. Seine schriftlich festgelegten „Grundsätzlichen Leitlinien“ – ein Dokument, das von allen Partnern einer neuen Regierung unterschrieben wird  - sind vollkommen nebulös. (Abgesehen davon sind Grundsätzliche Leitlinien wertlos. Alle israelischen Regierungen haben ihre  angenommenen Grundsätzlichen Leitlinien, ohne mit der Wimper zu zucken, gebrochen.  Sie erweisen sich immer als ungedeckte Schecks).

 

All dies wurde von Netanyahu auf die billige Tour erworben – ein paar Milliarden wirtschaftlicher Versprechen, die er nicht im Traume zu erfüllen denkt. Die Staatskasse ist leer. Einer seiner Vorgänger im Amt des Ministerpräsidenten, Levy Eshkol,  sagte bekanntermaßen: „Ich versprach – aber ich habe nicht versprochen, meine Versprechen zu halten.“

 

Er verschenkte auch Ministerien an alle und jedermann. Dieses kleine Land wird jetzt 27 Minister und sechs stellvertretende Minister haben. Na, und? Wenn nötig, würde Netanyahu jedem  der 74 Mitglieder  der Koalition einen Ministersessel anbieten.

 

 

DER HÖHEPUNKT seiner Errungenschaft war die Erwerbung der Laborpartei  für seine Regierung.

 

Mit einem Streich verwandelte er eine Regierung von Aussätzigen, die von der ganzen Welt als ein verrückter Haufen von Ultra-Nationalisten, Rassisten und Faschisten angesehen würde, in eine vernünftige und ausbalancierte Regierung der Mitte. Und all dies ohne im geringsten ihren Charakter zu verändern.

 

Der eifrigste Unterstützer dieser Meisterleistung war Liberman, der neue Außenminister Israels. Dieser extreme Rassist,  geistiger Bruder des französischen Jean-Marie Le Pen und des österreichischen Jörg Haider ( ich hoffe, dass sie – der Lebende und der Verstorbene – sich nicht beleidigt fühlen)  war sehr  besorgt, was ihn erwarten würde.  In seiner Phantasie sah er sich schon, wie er seine Hände Hillary Clinton entgegenstreckt und  sein Arm in der Luft stehen bleibt; oder sich vorwärts beugt, um Angela Merkel zu küssen , um zu sehen wie sie sich vor Schrecken zurückzieht. Sehr unangenehm.

 

Das  Hinzukommen  der Laborpartei löst jedermanns Problem. Wenn sich Sozialdemokraten der Regierung anschließen, dann muss all dieses Gerede von Faschismus Unsinn sein. Offensichtlich ist Liberman missverstanden und falsch dargestellt  worden. Er ist gar kein Faschist – Gott bewahre. Er ist auch kein Rassist. Er ist nur ein  traditioneller rechter Demagoge, der die primitiven Emotionen der Massen ausnützt, um Stimmen zu sammeln.  Welcher gewählte Politiker wird dem widerstehen können?

 

Tatsächlich ist der ganzen  Regierung von Ehud Barak ein Kosher-Zertifikat ausgestellt worden. Er setzt die glorreiche Tradition der Arbeiterpartei von politischer Prostitution fort. 1977 schloss sich Moshe Dayan der neuen Regierung von Menachem Begin an und gab ihr so ein Kosher-Zertifikat, als die ganze Welt Begin für einen gefährlichen nationalistischen Abenteurer hielt. 2001 schloss sich Shimon Peres der neuen Regierung von Ariel Sharon an und gab ihm ein Kosher-Zertifikat, als die ganze Welt Sharon als den Mann ansah, der für die Massaker von Sabra und Shatila verantwortlich war.

 

 

WARUM  HAT Barak dies getan? Und warum hat ihn die Mehrheit der Arbeiterpartei unterstützt?

 

Labor ist eine Regierungspartei. Sie ist niemals etwas anderes gewesen. Schon 1933 übernahm sie die Führung der zionistischen Bewegung und seitdem hat sie den Yishuv (die jüdische Gemeinschaft in Palästina vor 1948)  und den Staat  ohne Unterbrechung beherrscht,  bis Begin 1977 an die Macht kam. Vierundvierzig auf einander folgende Jahre hatte sie unbegrenzte Macht über die Wirtschaft, die Armee, die Polizei, die Sicherheitsdienste, das Bildungs- und Gesundheitssystem und die Histadrut, die damals allmächtige Arbeitergewerkschaft.

 

Macht ist ein Teil des DNA  der Partei . Es ist viel mehr als nur eine politische Sache – es ist ihr Charakter, ihre Mentalität, ihre Weltanschauung. Die Partei ist nicht in der Lage, in der Opposition zu sein. Sie weiß nicht, was dies ist und noch weniger weiß sie, etwas damit anzufangen.

 

Ich beobachtete die Mitglieder von Labor in der Knesset während der kurzen Perioden, in denen sie  in der Opposition  fest saßen. Sie waren niedergeschlagen und jammerten. Dutzende von ihnen wanderten verloren in den Korridoren herum, wie Phantome, verirrte Seelen. Wenn sie zum Rednerpult gingen, klangen sie wie Regierungssprecher.

 

Der Likud leidet am gegenteiligen Syndrom. Ihre Vorgänger waren während der Zeit des Yishuv und während der ersten neunundzwanzig Jahre des Staates in der Opposition. Opposition liegt im Blut der Likudanhänger. Selbst jetzt nach vielen Jahren  (mit Unterbrechungen) in der Regierung, benehmen sie sich, als wären sie die Opposition.  Sie sind die ewig  Diskriminierten, Unglücklichen und Verbitterten, Leute, die von außen reinschauen und voller Hass und Neid sind.

 

Ehud Barak symbolisiert das Syndrom seiner Partei. Alles ist sein Anrecht. Die Macht ist sein Anrecht, das Verteidigungsministerium ist sein Anrecht. Ich wäre nicht überrascht, wenn er auf einer Klausel im Koalitionsabkommen bestehen würde, dass man ihn als Verteidigungsminister auf Lebenszeit ernennt (und seinen Diener Shalom Simchon als Landwirtschaftsminister auf Lebenszeit).  Regierungen kommen und  Regierungen gehen, aber Ehud Barak muss Verteidigungsminister bleiben – ob die Regierung nun  eine rechte oder eine linke ist, eine faschistische oder kommunistische, eine atheistische oder theokratische. Es ist gleichgültig, wie er seinen Job erledigt -  seine Bewertung kann nichts weniger als perfekt sein.

 

 

WAS WIRD diese Regierung also tun? Was kann sie tun?

 

So weit es die wichtigste Sache  betrifft, besteht völlige Uneinigkeit . Liberman, Netanyahu, Barak, Elli Yishai von Shas und Danny Hershkovitz von der Partei „Unser Jüdisches Haus“, sind sich völlig darin einig, was die Palästinenser betrifft. Alle stimmen darin überein, die Errichtung eines palästinensischen Staates zu verhindern. Alle stimmen darin überein, nicht mit der Hamas zu reden. Alle unterstützen das Siedlungsunternehmen. Während Baraks Amtszeit wuchsen die Siedlungen sogar schneller, als während der von Netanyahu. Liberman ist selbst ein Siedler. Die Partei von Hershkovitz vertritt die Siedler. Alle sind davon überzeugt, dass ein Friede nicht nötig ist, dass Frieden für uns schädlich sei. (Es war schließlich Barak und nicht Netanyahu oder Liberman, der den Satz prägte ‚Wir haben keinen Partner für Frieden’.)

 

Was wird also die wirkliche Plattform dieser Regierung sein?

 

In vier Worten: Täuschen für das Vaterland.

 

 

AUF DEM VON dieser Regierung gewählten Weg liegt  ein riesiger Brocken: die USA.

 

Während  Israel einen großen Sprung nach rechts gemacht hat, machten die USA einen großen Sprung nach links. Man kann sich kaum einen größeren Kontrast vorstellen als den zwischen Binyamin Netanyahu und Barack Obama. Oder zwischen den beiden Bara(c)ks  - Barack Obama und Ehud Barak.

 

Netanyahu ist sich dieses Problems bewusst, vielleicht mehr als jede andere israelische Führungsperson. Er wuchs in den USA auf, nachdem sein Vater, ein Professor für Geschichte in Jerusalem zu der Überzeugung kam, dass ihm wegen seiner  rechts-extremen Einstellung sein rechtmäßiger akademischer Platz verweigert würde, und zog in die USA. Dort besuchte Binyamin das Gymnasium und die Universität. Er spricht fließend das amerikanische Englisch eines Handelsreisenden.

 

Wenn es etwas gibt, das praktisch alle Israelis von rechts bis links eint, dann ist es die Überzeugung, dass die Beziehungen zwischen Israel und den USA für die Sicherheit des Staates lebenswichtig sind. Netanyahus Hauptsorge wird es deshalb sein, einen ernsthaften Bruch zwischen den beiden Ländern zu verhindern.

 

Barak wurde der Regierung genau deshalb hinzugefügt, um solch einen Clash zu vermeiden. Netanyahu wünscht mit Barak an seiner Seite das Weiße Haus zu besuchen, nicht mit Liberman.

 

Der Clash scheint unvermeidlich. Obama  möchte im Nahen Osten eine neue Ordnung schaffen. Er weiß, dass der israelisch-palästinensische Konflikt die Atmosphäre in der arabischen, ja in der ganzen muslimischen Welt gegen Amerika vergiftet. Er möchte eine Lösung des Konfliktes – genau das, was Netanyahu und seine Partner um jeden Preis verhindern wollen, um jeden Preis - außer einem Bruch mit Amerika. .

 

Wie macht man das?

 

Die Lösung findet man  bei den Sprüchen (24,6) in der Bibel: „Denn mit List sollst du Krieg führen“.

 

(In der lutherischen Version wurde das hebräische Wort Tachbulot als „Überlegung“ übersetzt. Im modernen Hebräisch bedeutet es List, Trick, - und so wird es heute von den hebräisch Sprechenden verstanden.)

 

 

SEIT BEGINN des Zionismus haben  seine politischen Führer gewusst, dass ihre Vision ein großes Maß an Tarnung benötigt. Es ist unmöglich, ein Land zu übernehmen, das  von einem anderen Volk bewohnt ist, ohne dass man das Ziel vertuscht, die Aufmerksamkeit ablenkt, seine Taten vor Ort hinter einem Schirm blumiger Worte  verbirgt.

 

Alle Staaten lügen natürlich. Vor 400 Jahren bemerkte ein britischer Diplomat, Sir Henry Wotton: „Ein Botschafter ist ein ehrlicher Mann, der ins Ausland geschickt wird, um für sein Land zu lügen.“ Wegen der besonderen Umstände ihres Unterfangens müssen die Zionisten vielleicht ein bisschen mehr als üblich Täuschungen anwenden.

 

Nun ist es die Aufgabe, der Welt und besonders den USA und Europa ein falsches Bild vorzustellen, das vorgibt, unsere neue Regierung sehne sich nach Frieden, arbeite für Frieden, ja, drehe tatsächlich jeden Stein um und suche Frieden – während sie genau das Gegenteil tut. Die Welt wird  von einer Flut von Erklärungen und Versprechen überschwemmt werden, begleitet von einer Menge leerer Gesten, Konferenzen und Treffen.

 

Leute mit guten Ohren hören schon jetzt, wie Netanyahu, Liberman und Barak  beginnen, mit der ‚Arabischen Friedensinitiative’ herumzuspielen. Sie werden darüber reden, sie interpretieren, sie angeblich annehmen, während sie Bedingungen stellen, die sie jedes Inhaltes beraubt.

 

Der große Vorteil dieser Initiative ist, dass sie nicht von den Palästinensern kommt und darum auch keine Verhandlungen mit den Palästinensern  erfordert. Wie die  dahingeschiedene ‚Jordanische Option’ und andere dieser Art dient sie als Ersatz für einen Dialog mit den Palästinensern. Zur Arabischen Liga gehören zweiundzwanzig Regierungen; einige von ihnen kooperieren heimlich mit der israelischen Führung. Man kann sich darauf verlassen, dass sie  über praktische Sachen untereinander nie einig sein werden.

 

 

ABER TÄUSCHUNGEN  benötigen wie beim Tangotanz zwei: der eine der täuscht und der andere,  der getäuscht werden will.

 

Netanyahu glaubt, dass Obama getäuscht werden will. Warum sollte er wünschen, sich mit Israel  zu streiten,  sich  mit der mächtigen Pro-Israel-Lobby und dem US-Kongress anzulegen,  wenn er  sich  mit beruhigenden Worten aus Jerusalem zufrieden geben kann?  Geschweige denn Europa, das geteilt und  von Holocaustschuldgefühlen belastet  ist, oder der pathetische Tony Blair, der  ruhelos umhergeistert.

 

Ist Obama bereit – wie die meisten seiner Vorgänger – die Rolle des betrogenen Liebhabers zu spielen?

 

Die Biberman/ Bibarak/ Bibiyahu-Regierung glaubt, dass die Antwort ein schallendes Ja ist.

Ich hoffe, dass es ein schallendes Nein sein wird.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser  autorisiert)

 

 

Gush Shalom,  Inserat in Haaretz am 27.März 2009

 

Feigenblätter

 

Für eine Handvoll Ministerien

Ist Ehud Barak & Co

Damit einverstanden

Als Feigenblatt

Für Netanyahus Regierung zu dienen.

 

Am selben Tag zeigte

Eine Meinungsumfrage,

dass die meisten amerikanischen Juden

deren Unterstützung sehr wichtig ist,

keine Feigenblätter mehr wünschen.

Sie wollen Präsident Obama unterstützen,

 

Wenn er rigoros

Der Besatzung ein Ende macht.

 

Gush Shalom bittet um Schecks für seine Arbeit und die Inserate

Gush Shalom   POB  3322 in Tel Aviv  63576    Israel

 

(dt. ER)

 

 

 

 

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