Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
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Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Der Krieg der Lügen

Uri Avnery, 9.Juni 2012

 

IN DIESER Woche sind es 30 Jahre her, dass die israelische Armee  die Grenze zum Libanon überquerte und den dümmsten Krieg in Israels Geschichte begann. Er dauerte 18 Jahre. Über 1500 israelische Soldaten und unzählige Libanesen und Palästinenser wurden getötet.

 

Fast alle Kriege sind auf Lügen gebaut. Lügen werden als legitime Instrumente des Krieges angesehen. Der 1. Libanonkrieg (wie er später genannt wurde) war ein ruhmreiches Beispiel.

 

Vom Anfang bis zum Ende (falls er je  geendet hat) war er ein Krieg der Täuschung und des Betruges, der Unwahrheit und der Lügenmärchen.

 

 

DIE LÜGEN begannen mit dem offiziellen Namen: „Operation Frieden in Galiläa“.

 

Wenn man heute Israelis fragt, dann würden 99,9% von ihnen  allen Ernstes sagen: „Wir hatten keine andere Wahl. Jeden Tag schossen sie  vom Libanon Katjuschas nach Galiläa. Wir mussten sie stoppen.“ Fernsehmoderatoren und -moderatorinnen wie auch frühere Kabinettsminister wiederholten dies – ganz ernsthaft - während der ganzen letzten Woche. Sogar Leute, die zu jener Zeit erwachsene Bürger waren.

 

Die einfache Tatsache ist, dass elf Monate lang vor dem Krieg kein einziger Schuss über die israelisch-libanesische Grenze abgefeuert wurde. Ein Waffenstillstand war in Kraft, und die Palästinenser auf der andern Seite der Grenze hielten ihn gewissenhaft ein. Zu jedermanns Überraschung gelang es Yassir Arafat, ihn auch allen radikalen Fraktionen aufzuerlegen.

 

Ende Mai 1982 traf sich der Verteidigungsminister Ariel Sharon mit dem Außenminister der USA Alexander Haig in Washington DC. Er bat um amerikanisches Einverständnis, in den Libanon einzufallen. Haig sagte, dass die USA dies nicht erlauben könne, wenn es nicht eine klare und international anerkannte Provokation gäbe.

 

Und siehe da, die Provokation wurde sofort geliefert. Abu Nidal, der Anti-Arafat- und Anti-PLO-Meisterterrorist, sandte seinen eigenen Cousin, um den israelischen Botschafter in London zu ermorden. Dieser wurde nur ernsthaft verletzt.

 

Aus Rache bombardierte Israel Beirut, und die Palästinenser schossen – wie erwartet – zurück.

Ministerpräsident Menachem Begin erlaubte Sharon, bis zu 40km in libanesisches Gebiet  vorzudringen, um die Siedlungen in Galiläa außerhalb der Schusslinie der Katjuschas zu halten.

 

Als einer der Nachrichtenchefs Begin  beim Kabinett-Treffen erklärte, dass Abu Nidals Organisation kein Mitglied der PLO sei, antwortete Begin mit dem berüchtigten Wort: „Sie sind alle PLO“.

 

General Matti Peled, zu jener Zeit mein politischer Verbündeter, glaubte fest,  Abu Nidal habe als Agent von Sharon gehandelt. Das glaubten auch alle Palästinenser, die ich kenne.

 

Die Lüge „ sie schossen jeden Tag auf uns“, hat sich in der öffentlichen Meinung so gehalten, dass es heute sinnlos ist, darüber zu disputieren. Es ist ein aufschlussreiches Beispiel, wie ein Mythos Besitz von der öffentlichen Meinung  nimmt, einschließlich der Leute, die erlebt haben, dass das Gegenteil der Fall ist.

 

 

NEUN MONATE vor dem Krieg erzählte Sharon mir von seinem Plan für einen neuen Nahen Osten.

 

Ich schrieb einen langen biographischen Artikel über ihn in Zusammenarbeit mit ihm. Er war von meiner journalistischen Integrität überzeugt, also erzählte er mir seinen Plan „ganz im Vertrauen“ und erlaubte mir, ihn zu veröffentlichen, aber ohne ihn zu zitieren. Das tat ich auch.

 

Sharon war eine gefährlich psychische Mischung: eine primitive Gesinnung, unberührt von irgendeiner Kenntnis von Geschichte – außer der jüdischen - und ein fatales Verlangen nach großen Plänen. Er verachtete alle Politiker – einschließlich Begin -  als kleine Leute, die keine Visionen und Phantasie haben.

 

Sein Plan für die Region war, wie er mir erzählte (und wie ich es neun Monate vor dem Krieg veröffentlichte):

(1)   den Libanon angreifen und dort einen christlichen Diktator einsetzen, der Israel dienen würde;

(2)   die Syrer aus dem Libanon treiben;

(3)   die Palästinenser aus dem Libanon nach Syrien vertreiben, von wo sie dann  von den Syrern nach Jordanien weiter getrieben würden;

(4)   die Palästinenser dahin zu bringen, dass sie in Jordanien eine  Revolution ausführen, König Hussein absetzen und  aus Jordanien einen palästinensischen Staat machen würden;

(5)    ein funktionales  Abkommen schließen, nach dem der palästinensische Staat (in Jordanien) die Machtfunktion in der Westbank mit Israel teilen würde.

 

Da er ein zielbewusster Unternehmer war, überzeugte Sharon Begin, den Krieg zu beginnen und sagte zu ihm, es sei sein einziges Ziel, die PLO 40km weit zurück zu treiben. Dann setzte er Bashir Gemayel als Diktator des Libanon ein. Dann ließ er die christlichen Phalangisten das Massaker in Sabra und Shatila ausführen, um die Palästinenser zu terrorisieren, damit sie  nach Syrien fliehen.

 

Die Folgen des Krieges waren das Gegenteil von seinen Erwartungen. Bashir wurde von den Syrern getötet, und sein Bruder, der dann durch israelische Kanonen gewählt wurde, war ein unfähiger Schwächling. Die Syrer  stärkten ihre Macht über den Libanon. Das schreckliche Massaker brachte die Palästinenser nicht dazu, zu fliehen. Sie rührten sich nicht von der Stelle. Hussein blieb auf seinem Thron, Jordanien wurde nicht Palästina. Arafat und seine bewaffneten Männer wurden nach Tunis evakuiert, wo sie eindrucksvolle politische Siege errangen,  als die „einzigen Vertreter der palästinensischen Volkes“ anerkannt wurden und  schließlich nach Palästina zurückkehrten .

 

 

DER MILITÄRISCHE Plan ging von Anfang an schief, genau wie der politische.  Da der Krieg in Israel als ein ruhmreicher militärischer Sieg gefeiert wurde, wurde keine militärische Lektion aus ihm gezogen – so dass der 2. Libanonkrieg etwa 24 Jahre später ein um so größeres militärisches Desaster wurde.

 

Die einfache Tatsache ist, dass 1982 keine Einheit der Armee  ihr Ziel erreicht hat oder  ihr Ziel nicht  zur  rechten Zeit erreicht hat. Kühner palästinensischer Widerstand in Sidon (Saida) hielt die Armee auf, und Beirut war außer Reichweite, als eine Feuerpause erklärt wurde. Sharon brach sie einfach, und erst dann gelang es den Truppen, die Stadt einzukreisen und sie von der östlichen Seite  zu betreten.

 

Im Gegensatz zu seinem Versprechen gegenüber Begin (mir gegenüber von einem sehr ranghohen Koalitionspartner wiederholt) griff Sharon die syrische Armee an, um die Beirut-Damaskus-Straße zu erreichen und abzuschneiden. Die israelischen Einheiten an dieser Front erreichten niemals diese  wichtige Straße, sondern erlebten eine überwältigende Niederlage bei Sultan Yaakub.

 

Kein Wunder. Der Stabschef war Rafael Eitan, Raful genannt. Er war von Sharons Vorgänger  Ezer Weizman ernannt worden. Zu jener Zeit fragte ich Weizman, warum er so einen  Idioten ernannt hätte. Seine  typische Antwort war: „Ich habe genug IQ für uns beide. Er wird meine Befehle ausführen.“ Aber Weizman trat zurück, und Raful blieb.

 

 

EINER DER bedeutendsten und dauerhaften Ergebnisse des 1. Libanonkrieges betrifft die Schiiten.

Von 1949 bis 1970 war die libanesische Grenze die ruhigste von allen unsern Grenzen. Leute überquerten versehentlich die Grenze und wurden zurück gebracht. Allgemein wurde gesagt, dass „der Libanon der 2. arabische Staat sein wird, mit dem Israel Friede machen wird“, weil er es nicht wage, der erste zu sein.

 

Die Bevölkerung auf der andern Seite der Grenze war vor allem schiitisch, damals die unterdrückteste und machtloseste von Libanons verschiedenen  ethnish-religiösen Kommunen. Als König Hussein mit Israels Hilfe  die PLO-Kräfte  im Schwarzen September 1970 vertrieb, richteten sich die Palästinenser im Südlibanon ein und wurden dort die Herrscher der Grenzregion,  die in Israel bald als „Fatahland“ bekannt wurde.

 

Die meistens schiitische Bevölkerung liebte ihre neuen palästinensischen Herren nicht, die Sunniten waren. Als Sharons Soldaten das Gebiet betraten, wurden sie tatsächlich mit Reis und Süßigkeiten empfangen (Ich sah es mit eigenen Augen). Die Schiiten, die Israel nicht kannten, glaubten, dass ihre Befreier die Palästinenser vertreiben und dann nach Hause gehen würden.

 

Sie brauchten nicht lange, um ihren Irrtum einzusehen. Sie begannen dann einen Guerillakrieg, für den die israelische Armee völlig unvorbereitet war.

 

 Die schiitischen Mäuse verwandelten sich schnell in schiitische Löwen. Angesichts dieser Guerillas entschloss sich die israelische Regierung, Beirut und einen großen Teil des Süd-Libanon  zu verlassen und sich auf eine „Sicherheitszone“ zurück zu ziehen, die, wie erwartet, zu einem Guerilla-Schlachtfeld wurde. Die moderaten Schiiten wurden durch die neue radikalere  neue Hisb-allah (Partei Gottes) ersetzt, die schließlich die politische und militärische Hauptkraft im ganzen Libanon wurde.

 

Um sie zu stoppen, ermordete Israel ihren Führer Hassan al-Mussawi, der prompt durch einen weit begabteren Assistenten – Hassan Nasrallah ersetzt wurde.

 

Zur selben Zeit begannen Sharons Doppelgänger in Washington einen Krieg, der den Irak zerstörte, das historische arabische Bollwerk gegen den Iran. Eine neue Achse des schiitischen Irak, Hisbollah und das alawitische Syrien wurden eine dominante Tatsache.  (Die Alawiten, die Assads Syrien beherrschen, sind eine Art Schiiten. Ihr Name kommt von Ali, dem Schwiegersohn des Propheten, dessen Nachkommen von den Sunniten zurückgewiesen und von den Schiiten akzeptiert wurden).

 

Wenn Sharon  aus seinem Koma aufwachen sollte, das seit den letzten sechs Jahren sein Schicksal  gewesen ist, wäre er von diesem Ergebnis geschockt  – das einzig praktische – seines Libanonkrieges.

 

 

EINES DER Kriegsopfer war Menachem Begin.

 

Viele Legenden wurden um sein Gedenken gewoben. Begin hatte viele ausgezeichnete Qualitäten. Er war ein Mann von Prinzipien, ehrenhaft und hatte persönlichen Mut. Er war auch ein großer Redner in der europäischen Tradition, fähig die Emotionen seiner Zuhörer  zu wecken.

 

Aber Begin war ein sehr mittelmäßiger Denker, vollkommen ohne originelle Gedanken. Sein Mentor Vladimir Jabotinsky  behandelte ihn mit Herablassung. Er war auf seine Weise naiv. Er ließ sich leicht von Sharon täuschen. Er widmete sich zielstrebig der Niederlage der Palästinenser und dem Versuch,  die Herrschaft des „jüdischen Staates“  über das ganze historische Palästina auszudehnen, kümmerte sich darum nicht wirklich um den Libanon, den Sinai oder die Golanhöhen.

 

Sein Verhalten während des Libanonkrieges grenzte ans Lächerliche. Er besuchte die Soldaten und stellte Fragen, die zur Zielscheibe von Witzen unter den Soldaten wurden. Im Nachhinein fragt man sich, ob er schon zu dieser Zeit psychisch krank war. Bald nach dem Sabra und Shatila-Massaker, das ihn zutiefst schockierte, zog er sich in tiefe Depressionen zurück, die noch bis zu seinem Tod nach zehn Jahren andauerte.

 

 

DIE MORAL von der Geschichte ist noch immer relevant:

Jeder Tor kann einen Krieg beginnen, nur eine sehr weise Person kann einen verhindern.

 

(Aus dem Englischen Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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