Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Wie konnte dies geschehen?
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

Gerechtigkeit, Gas und Tränen

 Uri Avnery, 3.7.04

 

In der Stille des Gerichtssaales gab es ein hörbares Aufatmen der Überraschung , als der Oberste Richter Aharon Barak die Gerichtsentscheidung vorlas und zu den folgenden Worten kam: „Der Militärkommandeur hat seine Verfügungsfreiheit nicht, wie erforderlich, in angemessener Weise,  angewandt.“

In diesem Augenblick erkannten die erfahrenen Friedensaktivisten, die den Saal füllten, dass sie gewonnen hatten.

Vier Tage vorher hätten wir dies nicht zu träumen gewagt. Wir waren  von der Stille des wunderschönen Gebäudes des Obersten Gerichtshofes weit entfernt – geographisch zwar nur wenige Kilometer, gedanklich  aber Lichtjahre entfernt.

Zu jener Zeit liefen wir mitten in A-Ram mit brennenden Augen durch  Wolken von Tränengas, schnappten nach Luft und husteten.

 

Zu unser aller Überraschung fing alles in einer freundlichen Atmosphäre an. Wir waren aus allen Teilen des Landes in einem Buskonvoi angekommen, um am Vorabend der Gerichtsentscheidung gemeinsam mit den Einwohnern gegen die Mauer zu demonstrieren.

Wir erwarteten, dass wir an der Straßensperre vor A-Ram aufgehalten würden. Die Demonstration war kein Geheimnis. Wir hatten sie in den Medien angekündigt. Wir waren bereit, die Busse schnell zu verlassen und zu Fuß um die Straßensperren herum  weiterzugehen. Wir waren deshalb überrascht, dass die Grenzpolizisten alle freundlich schauten und lächelten. Der  eine, der in unsern Bus kam , schien ein Sympathisant zu sein. „Wisst Ihr, wo ihr hineingeht?“ fragte er uns in freundlichem Ton. Als wir antworteten, wir wüssten das, sagte er: „Nun, dann habt einen schönen Tag!“ und winkte uns durch.

Im Zentrum von A-Ram warteten Tausende von Palästinensern auf uns. Wir hatten vor, auf der Hauptstraße zu gehen, auf der geplanten Route der Mauer, die das dicht bevölkerte städtische Areal in zwei Teile teilen sollte. Die großen Betonblöcke  für die Mauer lagen schon dort und warteten auf den Augenblick, dass das Gericht die vorläufige gerichtliche Verfügung  aufheben würde, die die Bautätigkeit  aufhielt.

Natürlich war die Demonstration vollkommen gewaltfrei beabsichtigt. Der Beweis: in der ersten Reihe gingen ein christlicher  orthodoxer Priester, ein  ranghoher muslimischer Scheich, lokale Würdenträger und gegenwärtige und frühere Abgeordnete der  Knesset und des palästinensischen Parlaments und vor uns  die Pfadfinderkapelle von A-Ram.

 

Als symbolischen Akt hatten wir im voraus  fünf große Hämmer mitgenommen. Einige der Demonstranten  hatten vor, auf die  Betonblöcke einzuschlagen, die dort am Boden lagen.

Wir kamen in der brennenden Sonne nur langsam voran. Plötzlich erschien auf der Anhöhe  eine Reihe  von Grenzpolizisten, die von dort die Straße gut überblicken konnten. Bevor uns klar war, was geschah, wurde eine Salve von Tränengasgranaten gegen uns abgeschossen – eine, zwei, drei, Dutzende. In wenigen Augenblicken waren wir in eine dichte Wolke von Gas gehüllt, die auch alle Fluchtwege füllte.

Wir liefen in alle Richtungen auseinander, aber die Gasgranaten explodierten weiter um uns herum. Diejenigen unter uns, die auf ihrer Flucht den Hauptplatz der Stadt erreichten, wurden mit Tränengas, mit Wassergüssen aus  Wasserkanonen und mit Gummi-ummantelten Kugeln angegriffen.

Der Platz ähnelte einem wirklichen Schlachtfeld – Gaswolken, der Lärm explodierender Granaten und das Schießen, das Sirenengeheul palästinensischer Ambulanzwagen, brennende Kisten entlang der Straße, liegen gebliebene Poster, geschlossene Läden. Als die palästinensischen Sanitäter mit den Tragbaren zu den Ambulanzen eilten, tauchten plötzlich Jungs aus den Gassen auf und warfen Steine auf die Grenzpolizisten ( eine in den palästinensischen Gebieten allgemein verhasste Söldnergruppe). Von Zeit zu Zeit stürmten Gruppen von Grenzpolizisten auf uns zu, griffen sich  männliche oder auch weibliche Demonstranten und zogen sie zu ihren gepanzerten Jeeps. Einer der Ambulanzwagen brannte. In Zivil verkleidete Polizisten mit Pistolen in der Hand schlugen auf Leute ein und warfen sie zu Boden.

All dies dauerte länger als zwei Stunden. Während der ganzen Zeit quälte mich eine Frage: Warum geschieht dies? Wir waren deutlich in eine gut vorbereitete Falle geraten. Was sollte damit erreicht werden?

Auf dem Rückweg hörten wir im Radio die Nachrichten. Ein Sprecher der Polizei verkündete, dass die Grenzpolizei von den Demonstranten angegriffen worden sei, die Äxte und Hämmer  auf sie geworfen hätten. In unserm Bus brach schallendes Gelächter aus.

 

Das Rätsel wurde zwei Tage später im Gerichtshof  gelöst, als sich die Richter mit A-Ram befassten. Die Anwälte der Regierung verlangten, dass die einstweilige Verfügung, die den Bau aufhielt, aufgehoben werde. Sie hatten ein vernichtendes Argument: vor zwei Tagen, so sagten sie, seien die die Maschinen bewachenden Grenzpolizisten  bösartig von Demonstranten  angegriffen worden. Ihr Leben sei in Gefahr gewesen. Deshalb müsste, um das Leben der Polizisten vor den Übertätern -nämlich vor uns  - zu retten, der Bau der Mauer  schnell fortgesetzt  werden.

Die Richter waren anscheinend unbeeindruckt. Sie verkündeten, dass das Gericht innerhalb der nächsten zwei Tage, also am Mittwoch, eine Reihe von Prinzipien herausgeben würde, die von jetzt an während des ganzen Mauerbaus, einschließlich A-Rams, Gültigkeit haben würden.

 

Und tatsächlich wurde am Mittwoch die Entscheidung getroffen, die alle Zuhörer im Raum  hörbar aufatmen ließ. Wir wussten im voraus, dass das Gericht nicht den ganzen Mauerbau verbieten konnte. Das wäre eine  zu große Herausforderung für die Regierung, das Militär und den nationalen Konsens gewesen. Wir erwarteten auch keine Entscheidung, die verfügt hätte, dass die Mauer auf die Grüne Linie  - die 1967er Grenze – gesetzt würde.

Wir rechneten höchstens damit, dass der Verlauf der Mauer ein paar Kilometer  hier und dort verschoben wird. Aber die tatsächliche Entscheidung ging viel weiter: sie forderte große Veränderungen auf der ganzen  Barrierenlänge von 750km, um sie aus der Nähe palästinensischer Dörfer zu entfernen und ihr Land freizugeben.

Die Richter akzeptierten tatsächlich die meisten Argumente, die wir in Dutzenden von Demonstrationen hatten laut werden lassen:

a) dass die Mauer internationales Recht verletze

b) dass sie die Lebensstruktur der palästinensischen Bevölkerung zerstöre und ihr Leben zur Hölle mache

c) dass dieser Verlauf nicht  Sicherheitserwägungen berücksichtige, sondern vielmehr die Siedlungen vergrößere, Land an Israel annektieren und die Palästinenser vertreiben  wolle.

Der Richter Barak, der Präsident des Obersten Gerichthofes, der die Entscheidung abgefasst hatte, vollführte einen Balanceakt. Einerseits provozierte er das mächtige Militärestablishment und einen großen Teil der öffentlichen Meinung. Andrerseits wollte er seinen guten Ruf in der internationalen   Gemeinschaft der Juristen nicht aufs Spiel setzen.

 

Vor Jahren hatte ich ihn ausführlich interviewt. Ein Satz, den er damals aussprach, hat sich mir ins Gedächtnis eingeprägt: „Der Gerichtshof hat keine Divisionen, die seine Entscheidungen durchsetzen können. Seine Macht liegt allein im Vertrauen der Öffentlichkeit. Deshalb kann sich das Gericht nicht zu weit von der Öffentlichkeit entfernen.“

Dies wurde in dieser Woche wieder deutlich. Barak ging sehr weit. Aber er wusste, wo er anhalten musste: auf  halbem Weg zwischen der geplanten Route und der Grünen Linie. Dabei wurde ihm vom „Rat für Frieden und Sicherheit“, einer Friedensgruppe von im Ruhestand befindlichen, ranghohen Armeeoffizieren, geholfen.  Sie schlug eine alternative Route vor.

Barak weiß genau, dass er ein  Risiko eingeht. Wenn jetzt ein Selbstmordattentat innerhalb Israels geschieht, wird sicher der rechte Flügel dem Gericht die Schuld geben.

Tatsächlich  geschah dies schon. Nur wenige Minuten nachdem die Gerichtsentscheidung verlesen worden war, sagte der Oberst (in Reserve) Danny Tirzeh, ein die Kipa tragender für den Mauerbau verantwortlicher Offizier im Ministerium, dass die Gerichtsentscheidung Schuld sei, wenn Juden ermordet würden.  Der Mann wurde – Gott bewahre! - nicht auf der Stelle gefeuert,  sondern nur von seinem Minister getadelt.

Ariel Sharon mag mit der Gerichtsentscheidung zufrieden sein. Es stimmt zwar, dass der Verlauf der Mauer neu geplant werden muss, dass dies mehr Geld und Zeit kostet.  Aber in einer Woche wird der Internationale Gerichtshof in Den Haag seine Entscheidung über die Mauer verkünden, und die Angelegenheit wird an die UN zurückgegeben. Dort werden die israelischen und amerikanischen Diplomaten argumentieren, dass das israelische Gericht schon die Ungerechtigkeiten, die angesprochen werden mussten, ausgeglichen habe.

 

In A-Ram und auch in den anderen Vororten von Jerusalem wird der Verlauf der Mauer geändert werden müssen. Ich hoffe, dass sie von der Hauptstraße, auf der wir am letzten Samstag  demonstriert haben, entfernt wird. Ich möchte nicht noch einmal Gas inhalieren  müssen.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

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