Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

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Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 

 

 

TRANSLATE

 

Die Krone und die Kohlen

 Uri Avnery, 15.1.11

 

 

DER LIBANON steckt in einer Krise. Was ist daran neu?

 

Seit der Gründung des Staates vor 90 Jahren ist das Wort „Krise“ untrennbar mit seinem  Namen verbunden.

 

Aus israelischer Perspektive hat diese Krise  eine doppelte Bedeutung.

 

Erstens gefährdet sie die Ruhe an der nördlichen Grenze Israels. Jede interne Krise im Libanon kann leicht zu einem Großbrand führen. Irgend jemand im Libanon mag eine Konfrontation herbeiführen, um die Aufmerksamkeit von internen Dingen abzulenken. Irgend jemand in Israel kann entscheiden, dass dies eine gute Gelegenheit sei, irgendein israelisches Programm weiterzubringen.

 

Wenn ein dritter Libanonkrieg  ausbricht – Gott verhüte es -  droht  unsägliche Zerstörung auf beiden Seiten. Der zweite Libanonkrieg mag im Vergleich dazu wie eine Picknick aussehen. Dieses Mal wären alle israelischen Städte und Dörfer innerhalb der Reichweite von Hisbollahs Raketen. Während des großen Feuers auf dem Karmel vor ein paar Wochen wurde klar, dass nichts für die Verteidigung des Hinterlandes vorbereitet sei, abgesehen von einem  eindrucksvollen Arsenal von Reden und Erklärungen.

 

Aber diese libanesische Krise ist auch auf einer ganz anderen Ebene bedeutsam. Sie beinhaltet eine wichtige Lektion, die die existentielle Frage betrifft, mit der wir es gerade zu tun haben: Israel in seinen Grenzen von 1967 oder Groß-Israel, das über all das Land zwischen Mittelmeer und dem Jordan herrschen will.

 

Die libanesische Krise  ruft uns zu: Seht, wir haben euch gewarnt!

 

 

DIE LIBANESISCHE Krankheit begann mit einer wichtigen Entscheidung, die an dem Tag, als der Staat geschaffen wurde, getroffen wurde.

 

In den Augen  der Araber ist der Libanon ein Teil  Syriens. Groß-Syrien – al-Sham auf Arabisch – schließt den gegenwärtigen  syrischen Staat  als auch den Libanon, Palästina, Jordanien und den Sinai mit ein. Dies ist ein Grundlehrsatz des modernen arabischen Nationalismus’.

 

Während der vierhundert Jahre ottomanischer Herrschaft in der Region gab es keine wirklichen Grenzen zwischen diesen Provinzen. Die verwaltungsmäßige Aufteilung wechselte von Zeit zu Zeit, war aber unbedeutend. Man konnte problemlos von Haifa nach Damaskus  oder von Jerusalem nach Beirut  reisen.

 

Der Libanon ist ein Land mit hohen Bergketten. Es ist eines der schönsten Länder der Welt. Diese topographische Realität ermutigte verfolgte Minderheiten aus der ganzen Region, dort nach einem Zufluchtsort  zu suchen. Sie richteten sich zwischen den Bergen ein, organisierten eine Rundum-Verteidigung und hielten wild entschlossen an ihrer besonderen Eigenart fest. Die sehr tolerante ottomanische Herrschaft gab jeder Gemeinschaft  weitreichende Autonomie ( das „Millet“-System).

 

So richteten  sich die Drusen in den Chufbergen ein, die christlichen Maroniten in den zentralen Bergen und die Schiiten im Süden. Neben ihnen gab es andere christliche Gemeinschaften (hauptsächlich griechisch-orthodoxe und griechisch-katholische)  und die sunnitischen Muslime. Diese  letzteren waren besonders in den Küstenstädten – Tripoli, Beirut und Sidon – konzentriert,  - und  nicht durch Zufall -  etablierten die sunnitischen Ottomanen sie angesichts all dieser verschiedenen Gemeinschaften dort als Wächter ihres Reiches.

 

 

DIE HISTORISCHE Veränderung in den Annalen des Libanon geschah 1860. Bis dahin lebten die beiden großen Gemeinschaften – die Maroniten und die Drusen – in angespannter Koexistenz. Es gab viele Zusammenstöße zwischen ihnen, und eine Zeit lang errichteten drusische Fürsten so etwas wie einen Ministaat in der Region. Aber die Beziehungen zwischen ihnen waren erträglich.

 

1860 eskalierten die lokalen Konflikte zu einer Katastrophe: die Drusen massakrierten die Christen. Auch die Juden waren in Gefahr, und der britische Jude Moses Montefiori eilte ihnen in seiner Kutsche zur Hilfe. Die Welt war schockiert –  das war eine Zeit, in der die Welt  von Massakern noch geschockt  wurde.  Die Situation wurde  von den Franzosen ausgenützt, die schon immer ein begehrliches Auge auf die „Levante“ geworfen hatten. Die Regierung in Istanbul war gezwungen, sie  als Beschützer der Christen im Libanon  anzuerkennen. Um die Christen zu schützen, wurde den libanesischen Bergen ein autonomer Status innerhalb des Ottomanischen Reiches unter französischem Protektorat verliehen.

 

Mit dem Zusammenbruch des Ottomanischen Reiches am Ende des 1. Weltkrieges wurde  die Region zwischen den beiden Siegermächten – Großbritannien und Frankreich – aufgeteilt.

In einem zynischen Verrat ihres erklärten Zieles („nationale Selbstbestimmung“) übernahmen die Franzosen Syrien (einschließlich des Libanon), während die Briten Palästina, Transjordanien und den Irak übernahmen. Die Araber wurden nicht um ihre Meinung gefragt. Als der Emir Feisal (der Bruder von Abdallah) ein syrisches Königreich in Damaskus errichtete, wurde er brutal von den Franzosen verjagt. Eine spätere nationale arabische Revolte gegen die Franzosen, seltsamerweise von den Drusen angeführt, wurde mit großer Grausamkeit niedergeschlagen.

 

Die Muslime, die die überwältigende Mehrheit im vereinigten Syrien darstellten, hassten die  französischen Eroberer und hassten sie bis zum letzten Tag ihrer Herrschaft in Syrien, als die Briten sie im Laufe des 2. Weltkrieges ( und zwar mit Hilfe „illegaler“ jüdischer Kräfte in Palästina vertrieben. Es war bei dieser Kampagne, dass Moshe Dayan  eines seiner beiden Augen verlor und sein Markenzeichen, die Augenbinde, gewann .)

 

 

DAS HAUPTZIEL der französischen Herrschaft vom ersten Tag an war, die libanesischen Berge zu einem soliden französischen Dominium zu machen, das sich auf die christliche Bevölkerung gründet. Sie entschieden, den Libanon von Syrien abzutrennen und zu einem separaten Staat zu machen. Diese Trennung verursachte unter den Muslimen einen riesigen Sturm – aber ohne Wirkung.

 

Dann stellte sich die wichtige Frage, die noch heute ihren Schatten über den Libanon wirft: Sollten die Christen mit einem kleinen Staat  zufrieden sein, in dem sie eine entscheidende Mehrheit darstellen, oder sollten sie einen großen Staat bevorzugen und  umfangreiche muslimische Gebiete annektieren. Dies wurde auf Französisch „le Grand Liban“  - der Groß-Libanon genannt.

 

Jeder Israeli kann dieses Dilemma leicht  erkennen.

 

Es gibt eine jüdische Legende, die besagt, dass dem Pharao erzählt wurde, dass ein neugeborenes  Baby mit Namen Moses dafür bestimmt wurde,  König zu werden. Um es zu testen, bot Pharao dem Baby nebeneinander eine goldene Krone und einen Haufen glühender Kohlen an. Das Baby streckte seine Hand in Richtung der Krone aus, aber Gott sandte einen Engel, der die Hand in Richtung der Kohlen schob. Pharao war  zufrieden, und Moses war gerettet.

 

Die Christen im Libanon wurden auch vor die Wahl gestellt – und sie wählten die Krone.

 

Die Franzosen willigten in ihre Forderungen ein und schlossen dem Libanon die muslimischen Städte Tripoli, Beirut, Sidon und Tyros, das Bekaa-Tal und den ganzen schiitischen Süden an. Alle Bewohner dieser „umstrittenen Gebiete“ – wie sie genannt wurden – einschließlich der Schiiten, opponierten heftig dagegen, aber vergeblich. Jede Opposition wurde brutal von den Franzosen  niedergeschlagen.

 

 

SOGAR SCHON bei der Gründung von Groß-Libanon stellten die Maroniten eine Minderheit der Bevölkerung dar. Alle Christen zusammen, einschließlich aller verschiedenen Konfessionen, waren eine knappe Mehrheit. Es war klar, dass die Muslime mit ihrer höheren Geburtsrate in absehbarer Zukunft die Mehrheit im christlichen Staat sein würde.

 

Dies geschah natürlich. Die Muslime gaben ihren Traum, das Rad zurückzudrehen, auf. Sie forderten nicht mehr,  die „umstrittenen Gebiete“ ihrem syrischen Heimatland zurückzugeben. Aber sie begannen, gegen die Vorherrschaft der Christen im Libanon zu kämpfen. Im Laufe der Zeit wurden die Christen gezwungen, Teile ihrer Privilegien an andere Gemeinschaften abzugeben. Eine  unumstößliche kommunale Teilung wurde  eingesetzt: der Präsident ( mit weitreichender Exekutivmacht) war immer ein Christ, der Ministerpräsident ein sunnitischer Muslim und so weiter ….Aber innerhalb kurzer Zeit reflektierte diese Teilung auch nicht mehr die demographische Realität.

 

Um eine israelische Ausdrucksweise zu verwenden: Der Libanon behauptete, ein „christlicher und demokratischer  Staat“ zu sein. Aber eigentlich war es nie ein demokratischer Staat und hörte auch auf, ein christlicher Staat zu sein.

 

Die kurze Geschichte des Libanon besteht fast nur aus einem Kampf zwischen den Gemeinschaften, die gegen ihren Willen wie Katzen in einem Sack vereinigt wurden. Man kann eine Menge darüber aus dem kürzlich erschienenen ausgezeichneten Buch ( auf Englisch) von Patrick Seale lernen: „Der Kampf um arabische Unabhängigkeit“.

 

Der Kampf erreichte einen seiner Höhepunkte im großen Bürgerkrieg, der 1975 begann. Die Syrer überfielen das Land, um  (wie ironisch) die Christen  gegen die Muslime zu verteidigen, die  durch die PLO verstärkt wurden, die eine Art Ministaat im Süden des Landes errichtet hatten, nachdem sie aus Jordanien vertrieben worden waren.

 

In dieses Durcheinander tappten die Führer Israels ohne die geringste Ahnung über die komplexe Situation  des Landes. Sharon fiel 1982 in den Libanon ein, um die PLO zu vernichten und um die Syrer – ihre Feinde – zu vertreiben. Die IDF machten mit den Maroniten ein Abkommen, ohne sich darüber im klaren zu sein, dass sie viel besser waren, wahllose Massaker  (Sabra und Shatila) auszuüben, als wirklich zu kämpfen. 18 Jahre und Hunderte getöteter Soldaten waren nötig, bis sich  die israelische Armee  endlich aus dieser Falle zurückzog.

 

Die israelische Intervention hatte nur eine anhaltende Wirkung, und zwar eine völlig unerwartete. Die Schiiten im Südlibanon, die unterdrückteste Gemeinschaft im Lande, die von beiden, den Christen und den Sunniten aufs äußerste verachtet wurde, wachten plötzlich auf. In ihrem langen Guerillakrieg gegen die israelische Armee wurden sie eine bedeutende politische und  militärische und schließlich eine entscheidende  Kraft im Libanon. Wenn die Hisbollah tatsächlich das ganze Land übernehmen sollte, dann schuldet sie Ariel Sharon auf dem zentralen Platz in Beirut ein Denkmal.

 

 

DIE GEGENWÄRTIGE Krise ist eine Fortsetzung aller früheren Krisen. Aber während der 90 Jahre der Existenz des Libanonstaates haben große Veränderungen stattgefunden. Die Christen sind jetzt eine sekundäre Kraft geworden; die sunnitischen Muslime haben auch gesehen, wie ihre politische Bedeutung schwindet. Nur die Schiiten haben gewonnen.

 

Die augenblickliche Krise begann mit der Ermordung von Rafik al-Hariri, dem sunnitischen Ministerpräsidenten, dessen Platz von seinem Sohn Saad-al Din Rafiq al-Hariri übernommen wurde  (Das Wort „assassination“ (politischer Mord)  kommt übrigens von der mittelalterlichen schiitischen Sekte der  Hashishi’in.)  Eine internationale Untersuchung wurde ins Rollen gebracht, hauptsächlich, um Syrien, den Feind der USA, zu schädigen, aber die Spuren führten in  Richtung  Hisbollah. Um dem Bericht zuvor zu kommen, brachte die Hisbollah und ihre Verbündeten  (einschließlich eines wichtigen christlichen Generals) in dieser Woche die Koalitionsregierung, von der sie ein Teil sind, zu Fall. Saudi Arabien und Syrien, bis vor kurzem Todfeinde, vereinigten die Kräfte, um eine Katastrophe zu vermeiden, die sich leicht über die ganze Region ausbreiten könnte. Sie boten einen Kompromiss an – aber die USA befahlen ihrem Mann, Hariri, diesen zurückzuweisen.

 

Die Amerikaner ähneln  den Israelis– und  übertreffen  sie sogar  - mit ihrer Arroganz und Ignoranz, die an Unverantwortlichkeit grenzt. Ihre Intervention in dieser Woche, von der eine  frivole Geringschätzung der unglaublichen Komplexität, die Libanon heißt, ausgeht, kann einen Bürgerkrieg und/oder einen Großbrand auslösen, der Israel mit hineinzieht.

 

All dies hätte verhindert und 90 Jahre Leiden hätten vermieden werden können, wenn die Christen damals mit ihrem Teil des Landes zufrieden gewesen wären. Als sie die Option Groß-Libanon wählten -  sehr ähnlich dem „Groß-Israel“ – so verurteilten sie sich selbst  und ihr Land zu 90 Jahren Krieg und Elend, ohne dass ein Ende in Sicht ist.

 

Im entscheidenden Augenblick lenkte kein Engel ihre Hand von der goldenen Krone zu den brennenden Kohlen. Nun stehen wir Israelis vor einer sehr ähnlichen Wahl.

 

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

 

 

  

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