Das Palästina Portal

Täglich neu - Nachrichten, Texte aus dem besetzen Palästina die in den deutschen Medien fehlen.

 KurznachrichtenArchiv - ThemenLinksFacebook   -    Sponsern SieAktuelle TermineSuchen

 

Kostenlos  IST nicht
Kostenfrei

Unterstützen Sie
unsere ArbeiT  >>>

Uri Avnery

Nach oben
Zum Tode von U. Avnery - Adam Keller
Zum Tode von Uri Avnery
Wer – zum Kuckuck – sind wir?
Adolf und Amin
Der Marsch der Toren
„Nicht genug!“
Eine sehr intelligente Person
Prinzen besuchen Israel
Zwei Seelen
Die Siamesischen Zwillinge
Hat man SIE einer Gehirnwäsche unterzogen?
Stark wie der Tod
Glück eines Spielers
Tag der Schande
Wer ist wessen Vasall?
Diese Frau
Der wahre Sieger
Der große Tag
Blind in Gaza
Ein Lied wird geboren
Der Fake-Enemy
Weil da nichts ist...
Geh in Frieden!
Hab Mitleid mit dem Mandelbaum
Wer – zum Kuckuck  bin ich?
Nicht Genug!
Das hüpfende Parlament
Möge dein Haus zerstört werden!
Bibis Sohn
Warum ich wütend bin.
Der Mann , der sprang
Schrei, geliebtes Land!
Die Kinder der Steine
Von Barak bis Trump
König und Kaiser
Eine Geschichte der Idiotie
Zwei Treffen
Wer fürchtet sich vor der iranischen Bombe?
Saure Gurken
Ein neuer Start
Das schreckliche Problem
Die Trennung ist wunderbar
Die Erzählung von zwei Geschichten
An der Verzweiflung verzweifeln
Ein Bekenntnis
Die Kreuzfahrer und die Zionisten
Kaya, der Hund
Das Ei des Kolumbus
„Jeder, nur nicht Bibi“
Der Marsch der Torheit
Blind in Gaza
Das Vier-Buchstaben-Wort - Schalom
„Wer bekennt und  lässt“
Grüße an Diana Buttu
Die Visitation
Parlamentarisches Gesindel
Das seltsame nationale Heim
Eins, zwei -  freut euch!
Der israelische Macron
Palästinas Nelson Mandela
Um Cui Bono?
Das Nessos-Gewand
Die Universität des Terrors
Das nationale Rätsel
Die moralischste Armee
Die realistische Wahl
Napoleons Kanonen
Der große Riss
Wann hat es begonnen?
So ist es geschehen
Respekt vor der Grünen Linie
Dort sein
Eingeständnis eines  Größenwahnsinnigen
Ja, wir können
Denk an Naboth
Der Ruf der Nation
Der Ruf des Muezzin
Oh mein Gott, Trump!
Das kleinere / geringere Übel
Die israelische  Trumpess
Der Beerdigungsrabatz
Der Triumph des Sisyphus
Abu-Mazens Bilanz
Die Sage von Sisyphos
Der Bürgerkrieg
Glücklicher Bibi
Olympische Juden
Die Zukunft gehört den Optimisten
Der im ganzen Land gehörte Schuss
DER ORANGENE MANN
Der große Graben
Grenzenloser Hass
Was zum Teufel
Das zweite Kommen
Geringfügige Korruption
Der Tag der Rhinos
Was  ist mit Netanjahu los?
Das Zentrum hält nicht
Ein Dokument mit einer Mission
Diese komischen Antisemiten
„Wir“ und „sie“
Der andere Gandhi
Das Viereck abrunden
Der Fall des Soldaten A.
Unter den Linden
Was geschieht mit den Juden?
Die große BDS-Debatte
Kopfbedeckung
Wenn Gott verzweifelt
Eine Dame mit einem Lächeln
Der Rattenfänger von Zion
Die Kluft, die immer weiter wird
Die Angst vor der Assimilation
Extrem, extremer, am Extremsten
Der Bestechungsfall
Vorgestellte Nationen
Der einsame Anwalt
Gedanken am Strand
Der Reigen  der Absurdiotie
Die Katzen von Ariel
Adolf, Amin und Bibi
Weine, geliebtes Land!
Der Führer ohne Ruhm
Nasser und ich
Das Ministerium der Angst
Das Gesicht eines Jungen
Die drei Geschmolzenen
Der Zauberlehrling
Jüdische Terroristen
Sheldons Handlanger
Der Vertrag
Kriegsverbrechen? Wir ???
Isratin oder  Palestrael?
BDS – der neue Feind
Die wirkliche Nakba
Die Karte an der Wand
Wer wird Israel erretten?
Der Krieg der Toren
Ein Albtraum bei Tag und bei Nacht
Ein Junge namens Bibi
Katzen im Sack.
„Es gibt noch Richter..“
Nationale Einheit
Furcht vor der bösen-Bombe?
Die israelische Rettungsfront
Der Messias ist nicht gekommen
Wen soll man wählen?
Die Rede
Eine teure Rede
Anti-Was?
Die Casino-Republik
Over bottled
Alle sind Zionisten
Galants  „galanter“ Akt
In der ersten Reihe winkend
Die Hälfte von Schas
Der Felsen unserer Existenz
Meine ruhmreichen Brüder
Brillante Isolation
Kann der Herzog König werden?
Das  Plebiszit – die Volksabstimmung
Der Sohn meiner Augen
Die unheilige Stadt
Wein, Blut und Benzin
Kommt ISIS?
Chickenshit
Mohammed, wo bist du?
Anständiger Respekt
Zwei Reden
Ach, wenn ich 25 wäre !
Schottland am Euphrat
Hannibal ad Portas
Gott will es!
Der Krieg für nichts
Sohn des Todes
Ohne Augen in Gaza
Ein für alle Mal !
Wer gewinnt?
Die Gräueltat
 Die Wacht am Jordan
Ein bewaffnetes Ghetto
Sisyphus erlöst
Ein Staatsstreich ? Unsinn!
Gut für die Juden?
Patagonische Träume
In ihrem eigenen Saft schmoren
Lieber Salman
Ein Nationalheld
Ein schändliches Kapitel
Wörter, Wörter, Wörter
Ein Oslo-Verbrecher
Das Monster auf dem Hügel
Flaggenveränderung
Hundert Jahre später
Eine Gegen – Koalition
Gott segne Putin
Ihre Mütter, ihre Väter
Kapitän Boykott reitet wieder
Drei  Frauen
Noch ein  Hirngespinst
Komm zurück, komm zurück, oh Shulamit !
Nichts Neues unter der Sonne
Sharon - Der Imperator
Bibi & Libie
Neutral   - zu wessen Gunsten?
Mandela: der Film
Das Engelgesicht
Selbstboykott
Der unheilige Fluss
Das Debakel
Rede - Ohne Furcht, Ohne Bevorzugung
Laureate’s speech
Der Mord an Arafat
Die Judaisierung  Israels
90. Geburtstages -  Diskussionsrunde
Sehen wir uns die Apartheid  an
Die Herabsteigenden
Der Spielverderber
Gestohlene Kriege
Ein guter Krieg
Frieden zwischen Israel + Palästina
Armer Obama
Eine Föderation – Warum nicht?
Weine, geliebtes Land
Ein Guiness-Rekord
Ein Bürgerkrieg?
Der Truthahn unter dem Tisch
Danke Europa
Das große Dilemma
Der menschliche Frühling
Kerry und Chutzpa
Triumph und Tragödie
Schmetterlinge in Damaskus
Wessen Staat?
Die falsche Fackel
Der Esel des Messias
„Eine jüdische Seele“
Nein, wir können nicht!
Die Russen kamen
„Rund um uns wütet der Sturm…“
„Rund um uns wütet der Sturm…“
Geht in den Schuhen der anderen
Ideokratie
Die Rede, die nicht gehalten wurde
Den Siegern die Beute
„Ich bin ein Bil’iner!
Die Dritte Intifada
Frieden und Wassermelonen
Die Suabis
Wehe dem Sieger!
Ein Schritt zur Mitte hin
Wen wählen?
Willkommen, Chuck!
Eine  Person, die man Niemand nennt
Das Meer und der Fluss
Kalte Rache
Der Starke und das Süße
Noch ein überflüssiger Krieg
Adieu, lieber Krieg !
Das System
Dürre in Texas
Der Mann mit der Uzi
Über Bomben und Comics
Die große Unterlassung
Die Botschaft von Romneyahu
Protest in Ramallah.
Der Marsch der Torheit
Meister des Unfugs
Der ewige Quell
Wahnsinnig oder verrückt ?
Blutiger Frühling
Die größte Schau auf Erden
Zionismus reden
Divide et Impera
Zwei Gesichter
Vergiftung Arafats
Daphni ist wieder da
Unsere muslimischen Brüder
Der Krieg der Lügen
Israelischer Senf
Aus der Vogelperspektive
Der neue Protest
Operette in fünf Akten
Ein Putsch gegen den Krieg
Bekenntnis eines Optimisten
„Gieße aus Deinen Zorn!“
Der neue Mandela
Im Süden nichts Neues
Israel wird nicht angreifen
Adnans Sieg
Du sollst nicht töten
Der widerwillige Prophet
Sturm über Hebron
Die Blockbrecher
Leuchtende Fackel
Der gestohlene Krieg
Der Herzog von Nablus
Danke, Israel!
„Mit Freunden wie diesen …“
Die Panikmacher
„Haltet mich zurück!“
Des Königs Rede
Ein Blick aus der Villa
Wir, die Verräter
„Viel Feind, viel Ehr“
Der zweite Herzl
Meuterei auf der Titanic
Abu Mazens Glücksspiel
Traurig und glücklich
Daphne und Itzik
Kriegshunde
Zu den Küsten von Tripolis
Rückkehr der Generäle
Dichters Gesetz
Der neue Anti-Semitismus
Attacke der New York Times
Boykott-Gesetz - Die Diktatur der Siedler
Es kann hier geschehen.
Eingeflößtes Gedächtnis
RACHEL
Die jüdischen Ayatollas
Leugnen, Leugnen
Ein rothaariger junger Mann
Der Gummimann
Bibi und die Jojos
„Freue dich nicht….“
Ein Wort
Tachrir-Platz, Tel Aviv
Israel muss die Hamas-Regierung anerkennen
Der Siedlerstaat
Das Gold und der Stein
Napoleons  Diktum
Die Zwerge
Wer annektiert wen?
Die falsche Seite
Der Geist ist aus der Flasche
Der irre Prophet
Tsunami in Ägypten
Eine Villa im Dschungel
Der Al-Jazeera –Skandal
Die Welt ist kein Golem
Die Krone und die Kohlen
Interim – für immer
Hi , Joe!
„Die Dunkelheit vertreiben“
Das Narrenschiff 2
Eine Generalüberholung
„Der Islam ist die Lösung“
Die Ur-Sünde
Wer lacht ?
Vox Taxi – Vox Dei
Brot und Spiele
Weimar in Jerusalem
Der Edelmann und das Pferd
Der Staat des Bla-Bla-Bla
Schadensbegrenzung
Wenn du nein sagst - Oder: Giftpilze
Rot und grün
Satan und die Details
Hochmut kommt vor dem Fall
Zwei Finger
Der Sohn seines Vaters
Harakiri
Die Weisen von Anti-Zion
Im Osten nichts Neues
Rosemaries Baby
Wer hat Angst vor einer wahren Untersuchung?
Ein parlamentarischer Mob
Zwei Sitzstreiks
Schalit, zum Beispiel
Ein Besenstiel kann schießen
„Töte  einen Türken, und dann ruh dich aus !“
Ein schwarzes Loch
Eine Fantasie
Ein Geburtstagsgeschenk
Im Namen des Zionismus
Eine Wolke über Jerusalem
Der Gang nach Canossa
„Haltet mich zurück!“
Das große Wagnis
Es ist eine Sache des „timing“
Die Waffe des Jüngsten Tages
Weiße Lüge
Das Grab  der Hure
Das  unanständige Wort
Eine Stinkbombe
Dubioses in Dubai
Das Känguruh
Der Liebarak
Der stille Amerikaner
„Töte einen anderen Türken …“
„Gegossenes Blei“ Nr. zwei
Die eiserne Mauer
Obama? Oh weh !
Suche den Unterschied
Der Gipfel von Kitsch
„ …ein kleiner Knabe soll sie treiben“
Eine Konföderation? Warum nicht?
Schurke mit Genehmigung
Eine Linie im Sand
Ohne mich!
„Wo sind Freundschaften geblieben …“
Der schlüpfrige Abhang - Richard Goldstone
Das andere Israel
Eine Geschichte des Verrats
Das Drama und die Farce
Der  UN-Bericht zum Gazakrieg
Wackelige Stühle
Der Boykott – noch einmal
Tutus Gebet
Die Bogie-Schreckensschau
Wessen Akko ?
Der Liebhaber des Landes
Eine Jereminade
Ja, du kannst!
Die Johnny-Prozedur
Eine Herzensangelegenheit
Bananen
Zwischen Tel Aviv und Teheran
"Wenn er ja sagt, was meint er dann?"
Obama wird nicht zurückzwinkern
Rassisten für Demokratie
Sanfte Stimme – dicker Knüppel
Streit auf der Titanik
Sir Winston Peres
Des Kaisers alte Kleider
Können zwei zusammengehen?
Ein kleines rotes Licht
„Ruhe erfüllte den Müden…“
Wer ist der Boss?
Biberman& Co
Ein juristisches Dokument
Vergewaltigung in Washington
Erinnerst du dich an Ophira?
10 Methoden, Fatah umzubringen
Das große Wettspiel
Frau Tantalus
Schmutzige Socken
Die schwarze  Fahne
Auf der falschen Seite
Uri Avnery,  Rede am 3.1.2009
Wie viele Divisionen?
„Geschmolzenes Blei“
85. Geburtstag
Entdecke den Unterschied!
Zipis Nationalstaat
Denkschrift für Obama
Barak Ovadya, Kandidat
„Mit weit geschlossenen Augen“
Ein unvergesslicher Augenblick
Ja, Du kannst es!
Unser Obama
König des Planeten
Brennt Akko?
Ein Märchen
Schlussbilanz
Es kann hier geschehen?
Flieg, Zipora, flieg!
Zipis Wahl
Der einsame Reiter
Hottentotten-Moral
Des Teufels Pferdefuß
Ein Ritter auf grauem Pferd
Die hohle Zeit
Zorn, Sehnsucht und Hoffnung
„Vergesse ich dich, UmmTuba…“
Verschiedene Planeten
Warum nicht?
Satans Ratschlag
Olé, olé, olé, olé !
Für wen ist das gut?
Eine Entschuldigung
Nein, ich kann nicht!
Esel anderen  Esel schimpft
Die Flucht nach vorne
Mit Freunden wie diese …
1948
„…. Nämlich den Staat Israel“
Die militärische Option
Der Löwe und die Gazelle
„Manifest  Destiny“
„Nicht du! Du!!!“
„Tod den Arabern!“
Die beiden Amerikas
„Ich kam, ich sah, ich zerstörte“
„Töte hundert  Türken"
Guten Morgen, Hamas
Ein dreifaches Hoch auf Kosova!
Blut und Champagner
Ein Ende, das vorauszusehen ist
Schlimmer als ein Verbrechen
Sieh´ mal, wer da spricht
Esaus Hände
Der Fall „Weißer Vogel“
Das Beilin-Syndrom
Mit den Philistern sterben
Hilfe, ein Waffenstillstand!
Wie sie uns die Bombe gestohlen haben
„Der Tumult und das Schreien verebbt...“
Ein Omelette in ein Ei zurückverwandeln
Wie soll man da herauskommen?
Die letzte Zuflucht
Sag es  mit Blumen
Zwölf Jahre später
Die Mutter aller Vorwände
Zwei Ritter und ein Drachen
Und was nun mit dem Iran?
Schaum auf dem Wasser
Der palästinensische Mandela
Bil’in! Bil’in!
Das gebrochene Rohr
Die Sprache der Gewalt
Miss C.
Oslo – noch einmal besucht
Weiße Elefanten
Eine Warnung an Tony Blair
Zweite Libanonkrieg - Ein dummer Krieg
Eine israelische Liebesgeschichte
Das schmutzige Wort
Präsidenten Abbas retten
1967 – ein persönliches Zeugnis
Krokodilstränen
Vierzig schlimme Jahre
Über Generäle und Admirale
Ein Schweizer Käse
Von Tripoli bis Sderot
Ein Staat – Lösung oder Utopie
Flucht vor der Wirklichkeit
Pipeliine im Lande Chelm
Nicht verlorene Hoffnung
Das Bett von Sodom
Blut an unsern Händen
Shalom, Shin-Bet
Das Miezekätzchen
Ohne Grenzen
Olmerts Wahrheit
Das Buch Esterina
Du und ich und der nächste Krieg
Mekka entgegen
Wahnsinn mit Methode
Wenn Arafat am Leben wäre
Manara Platz, Ramallah
Todeskuss
Was lässt Sammy rennen?
Pardon, der falsche Kontinent
Ort des Verbrechens
Bakers Kuchen
Eine glitzernde Seifenblase
Grossmans Dilemma
In einem Wort: Massaker
Liebenswürdiger Liebermann?
Furcht vor iranischer Bombe
Ehud von Olmert
Das große Experiment
Mittagessen in Damaskus
Wegen eines Nagels
Mohammeds Schwert
Hilfe! Friedenstreiber!
Die Chuzpe
Links, aber ...
Als Napoleon bei Waterloo siegte
Die Bienen  und der  Löwenkadaver
Amerikas Rottweiler
Guten Morgen, Elijahu!
Vom Wahn zur Depression
Was ist mit der Armee los
Demonstration 5.8.06 in Tel Aviv
Wer ? Ich?
Kriegsjunkies
Der Dolchstoß in den Rücken
Syrien durch das Zielrohr
Am 15. Tag des Libanonkrieges
Beirut brennt
Stoppt die Scheiße"
Das eigentliche Ziel
Ein einseitiger Krieg
Agatha im Regen
Mein Gott, die WM
Die Steine schreien
Was für ein wunderbarer Plan
Ein Treffen mit der Hamas
Wer ist schuld? Natürlich die Opfer
Verpasste Gelegenheiten
Stimmen aus Gefängniss
Dreihunder Küsse
Zwei Erdbeben
Die Falle
Wer ist Hund? Wer ist Schwanz?
„Die Bäume gingen hin..“
Das grosse Zwinkern
Was zum Teufel ist geschehen?
Wen soll man wählen
Eine widerliche Affäre
Ein "Vier-Buchstaben Wort"
Das Spiel geht weiter
Eine ungewöhnliche Konferenz
 Kadimas Geheimnis
Von Rache zu Rache
Déjà vue ( schon einmal erlebt)
Mit der Hamas reden
Mitleid mit einem Waisenknabe
Mit Freunden wie diesen
Drei Finger,  keine Faust
Napoleon, "Made in Israel"
Wer braucht ein Kamel
Hauptsache keine Angst
Rattenfänger von Hameln
Der Fluch der Götter
Das Riesenfräulein
Abbas und die lahme Ente
Krieg ist Geisteshaltung
Salaam  oder Salami
Die Gladiatoren
Ein neuer Konsens
Juchas Nagel
Wer ermordet Arafat
Der grosse Knall
Teure Siedler
Das war der Tag
Was für ein Wunder
Das vorausgesagte Massaker
Die Stunde der Wahrheit
Orangfarbene Hemden marschieren
Ruhe ist Dreck
Krieg der Farben
Ariks Todesschau
Der Tag danach
Der Butzemann
Roter Hering
Vanunu - Das schreckliche Geheimnis
Sharons Haut und Bushs Flecken
Sich erinnern, woran und wie?
Der Star ging zum Raben
Bitterer Reis (2)
12 konventionelle Lügen
Ein Mann und sein Volk
Die Bedeutung , „irrelevant“ zu sein
Gott will es
Irreversibler psychischer Schaden
Film von Gibson - Arafat
Mit guten Vorsätzen gepflasterte Weg
Barghoutis Schreckengespenst
Wie geht es dir Gewaltlosigkeit?
Die 27 Piloten
Drei Generale, ein Märtyrer
Ein Offizier  im Gerichtshof
Erschießt nicht den Croupier!
Der Trennungsplan
Ein sehr einseitiger Krieg
Die Oligarchen
Dürre in Texas
Das Fell des Bären
Elitesoldaten.
Antisemitismus in Frankreich
Es gibt Richter in Den Haag
Gerechtigkeit Gas und Tränen
Der Dschinn in der Wahlurne
101 neue Thesen
80 Thesen für den Frieden
Der Alptraum wird wahr
Alle Eier in den Korb
Die Vergewaltigung Rafahs
Die  nächsten Kreuzzüge
Busharon: der Countdown.
Eine Nation? Was für eine Nation?
Leben (wie) in einer Seifenblase
Bushs Guru
Tommys Großmutter
Die hundert Tage von Abu Mazen
Naboth hat einen Weinberg.
Geh nach Gaza
Ein Finger nach dem andern
Ya’alons 70 Jungfrauen
Yeshayahu Leibowitz
Die Armee hat einen Staat
Auf den Weg zum Bürgerkrieg
Glaubt nicht ein einziges Wort!
Sharm-el Sheikh wieder da
Alles wegen einer Olive
Drei in einem Bett
Bestechung der Siedler
Dunum um Dunum
Richard Wagner  und das Mahnmal
Ein Mythos stirbt
Holocaust Gedenktag
Geschichte von Demonstrationen
Für wen läuten die Glocken
Die Tempelbergbomber
Danke, Dubby!
Eskimo in Banustan
Scharons Rede: entschlüsselt
Wer beneidet Abu Mazen
Vor der nächsten Katastróphe
Blairs Kranz
Der Berg und die Maus
Der Boß ist verückt geworden
Gedanken zum Film „Arnas Kinder“
Eine günstige Gelegenheit
Abu Mazen - „Gib mir Kredit!“
Wer ist der nächste?
Ich werde Arafat vermissen
Freu dich nicht
Unentschieden
King George

 


 

Wessen Akko ?

Uri Avnery



DER ALTE Hafen von Akko ist zur Zeit das Objekt einer wilden Schlacht. Die arabischen Bewohner der Stadt wollen, dass der Hafen den Namen eines arabischen Helden trägt, den von Issa Al-Awam, einem General von Saladin, dem muslimischen Führer, der die Kreuzfahrer besiegte. Der Gemeinderat von Akko, der natürlich von den jüdischen Bewohnern dominiert wird, hat entschieden, dem Hafen den Namen eines israelischen Funktionärs zu geben.

Die arabischen Bürger errichteten für ihren Helden ein Denkmal. Der Gemeinderat erklärte dieses für eine „illegale Struktur“ und entschied, es zu zerstören.

Dies könnte ein kleiner lokaler Konflikt gewesen sein, wenn er nicht solch tiefe ideologische und politische Auswirkungen hätte.


ICH LIEBE das alte Akko. Für mich ist es - abgesehen von Ost-Jerusalem - die schönste und interessanteste Stadt im Land.

Sie ist eine der ältesten Städte des Landes. Sie wird in der Bibel im 1. Kapitel der Richter erwähnt (das übrigens dem mörderischen Buch Josua völlig widerspricht) Das Kapitel zählt die kanaanitischen Städte auf, die nicht von den Kindern Israels erobert worden waren. Es blieb eine phönizische Stadt, eine der Hafenstädte, von der unerschrockene Matrosen abfuhren und die Küsten des Mittelmeeres kolonisierten, von Tyros bis Kartago. (Es waren vor allem die Phönizier, die im ganzen Mittelmeerraum kolonisierten und das phönizische Alphabet bis zu den Etruskern in Italien verbreiteten)

Akko erreichte während der Kreuzzüge seinen Höhepunkt. Es war damals der einzige Hafen des Landes, der während aller Jahreszeiten des Jahres benutzt werden konnte. Den Kreuzfahrern gelang es, sie nach einer hartnäckigen Verteidigung zu erobern. Hundert Jahre später als der große Salah-ad-Din (Saladin) der Herrschaft der Kreuzfahrer in Jerusalem ein Ende setzte, trieb er diese auch aus Akko heraus. Die Kreuzritter eroberten sie zurück, und Akko diente ihnen noch einmal hundert Jahre als Hauptstadt des reduzierten Kreuzfahrerstaates. Als 1291 der Rest des Kreuzfahrerreichs ausgelöscht wurde, war Akko die letzte Kreuzfahrerstadt, die in die Hände der Muslime fiel. Das Bild der letzten Kreuzfahrer und ihrer Frauen, die von den Quais von Akko ins Meer sprangen, hat sich ins Gedächtnis eingegraben und den Ausdruck „ins Meer werfen“ entstehen lassen.

Auch später hatte die Stadt eine bewegte Geschichte. Dhaher al-Omer, ein Beduinenhäuptling, übernahm die Stadt und schuf eine Art unabhängigen Beinahe-Staat Galiläa. Sogar Napoleon, einer der großen Feldherren der Geschichte, kam 1799 von Ägypten her, belagerte die Stadt, wurde aber von den Arabern und mit Hilfe britischer Matrosen klar besiegt.

Als die Briten 1917 die Herren des Landes wurden, verwandelten sie die imponierende Kreuzfahrerfestung in Akko in ein Gefängnis, in dem unter anderem auch die Führer der hebräischen Untergrundorganisationen eingekerkert waren. In einer ihrer gewagtesten Heldentaten brach die Irgun in die Festung ein und befreite ihre Gefangenen. 1948 eroberten die Israelis die Stadt, die bis dahin völlig arabisch war.

Der alte Teil der Stadt mit seinen wunderschönen Minaretts, der Moschee und den Kreuzfahrerfestungen blieb weiter arabisch. Auch der Hafen, der nun Fischern diente. Aber rund um diesen alten Stadtteil entstanden jüdische Stadtteile, anonym wie viele hundert solcher Stadtteile in ganz Israel, und ihre Bewohner stellen nun die Mehrheit dar. Sie lieben ihre arabischen Nachbarn nicht besonders.

Von Zeit zu Zeit gibt es Auseinandersetzungen zwischen den beiden Bevölkerungsgruppen. Die arabischen Bewohner glauben, Akko sei seit alters her ihre Stadt und betrachten die Juden als Eindringlinge. Die Juden sind davon überzeugt, die Stadt gehöre ihnen und die Araber seien bestenfalls eine tolerierte Minderheit und sollten ihren Mund halten.

Der augenblickliche Streit kann leicht zu Gewaltausbrüchen werden.


BEI JEDEM Konflikt zwischen Juden und Arabern in diesem Land taucht die kindische Frage auf: wer war zuerst da?

Die Araber eroberten 635 n. Chr. das Land, das sie Jund Filistin (militärischer Distrikt Palästina) nannten, und seit damals ist es (abgesehen von der Kreuzfahrerperiode) unter muslimischer Herrschaft gewesen, bis zur Ankunft der Briten. Sie, die Araber, behaupten: „Wir waren zuerst hier“.

Die zionistische Version ist anders. In biblischen Zeiten gehörte der größte Teil des Landes dem Königreich Judäa und Israel, obwohl die Küste im Norden den Phöniziern und im Süden den Philistern gehörte. Trotz verzweifelter Anstrengungen in Hunderten von Jahren konnte kein archäologischer Beweis gefunden werden, dass es jemals einen Exodus aus Ägypten, eine Eroberung Kanaans durch die Kinder Israels oder ein Königreich Davids oder Salomos gegeben hat. Aber seit dem Königreich Ahabs um 870 v. Chr. ist Israel auf der wohl bewiesenen historischen Karte. Nach dem babylonischen Exil, herrschten die Juden im Lande mit ständig wechselnden Grenzen bis in die Zeit der Römer. Also: „Wir waren die ersten.“

Wenn die Israeliten vor den Muslimen da waren, wer war dann vor den Israeliten hier? Die Kanaaniter natürlich. „Sie waren die ersten“. Aber wer repräsentiert sie?

Ich schrieb einmal eine Satire über den „ersten kanaanitischen Kongress“, der irgendwo auf der Welt stattfindet. Die Teilnehmer erklären, sie seien die Nachkommen der Ureinwohner des Landes und beanspruchten dieses für sich.

Das ist nicht ganz ein Scherz. In den ersten Jahren des letzten Jahrhunderts versuchte Yitzhak Ben-Zwi, der der 2. Präsident Israels wurde, die Kanaaniter für den Zionismus zu beanspruchen. Er forschte und fand, dass die Bevölkerung dieses Landes sich seit den frühesten Zeiten nicht wirklich verändert hat. Die Kanaaniter vermischten sich mit den Israeliten, wurden Juden und Hellenen, und als das byzantinische Imperium kam, das damals das Land beherrschte und die christliche Religion annahm, wurden sie Christen. Nach der arabischen Eroberung wurden sie nach und nach Muslime und übernahmen die arabische Sprache.

Mit andern Worten: dasselbe Dorf war kanaanitisch, wurde israelitisch, machte alle Stadien durch und wurde schließlich arabisch. Heute ist es palästinensisch, wenn es nicht 1948 dem Erdboden gleich gemacht wurde und durch eine jüdische Siedlung ersetzt wurde. Während all der Jahrhunderte hat sich die Bevölkerung nicht verändert. Und viele der Ortsnamen haben sich auch nicht geändert. Jeder neue Eroberer brachte einen neuen Glauben und eine neue Elite mit sich, aber die Bevölkerung hat sich kaum verändert. Kein Eroberer war daran interessiert, die Bevölkerung zu vertreiben, die ihn mit Nahrung und mit Einkünften versorgte. Nach Meinung von Ben-Zwi waren die palästinensischen Araber die wirklichen Nachkommen der alten Israeliten. Aber als der israelisch-palästinensische Konflikt in Gang kam, wurde diese Theorie vergessen.

Vor kurzem nahmen einige Palästinenser eine ziemlich ähnliche Theorie an. Mit derselben historischen Logik behaupteten sie, die palästinensischen Araber seien die Nachkommen der alten Kanaaniter und deshalb „seien sie die Ersten“, noch vor den Kindern Israels aus biblischen Zeiten. Es war die zionistische Eroberung, die zum ersten Mal die Zusammensetzung der Bevölkerung radikal veränderte.

Die Kanaaniter und die alten Israeliten sprachen verschiedene Dialekte derselben semitischen Sprache, die heute Hebräisch genannt wird. Dann wurde aramäisch die Sprache des Landes und später arabisch. In der letzten Woche wurden neue Forschungsergebnisse veröffentlicht, die aufzeigen, dass der volkstümlich syrisch-palästinensisch-arabische Dialekt viele Wörter einschließt, die ihren Ursprung im alten Hebräisch und Aramäischen hat und die nicht im volkstümlichen Dialekt anderer arabischer Länder vorkommen. Eindeutig wurden sie vor vielen Jahrhunderten vom einheimischen arabischen Dialekt absorbiert. Es sind hauptsächlich landwirtschaftliche Wörter des Alltags. Und es ist logisch, zu vermuten, dass sie von der arabischen Sprache aus dem Aramäischen übernommen wurde, die sie ja ersetzte.


WARUM IST das so wichtig? Wie wirkt sich dies auf den Akko-Streit aus?

Vor vielen Jahren las ich ein Buch des amerikanisch-arabischen Gelehrten Philip Hitti, einem maronitischen Christen aus dem Libanon, mit dem Titel: „Die Geschichte Syriens“. Entsprechend der arabisch historischen Ansicht gehören zu Syrien (A-Sham im klassischen Arabisch) auch die heutigen Länder Libanon, Jordanien, Israel, die Westbank und der Gazastreifen.

Das Buch machte einen nachhaltigen Eindruck auf mich. Es beschreibt die Geschichte dieses Landes von den prähistorischen Zeiten bis zur Gegenwart mit all seinen Stadien wie eine fortlaufende Geschichte, die die Kanaaniter und Israeliten, die Phönizier und Philister, die Aramäer und Araber, die Kreuzfahrer und die Mameluken, Türken und Briten, Muslime, Christen und Juden einschließt. Sie gehören alle zur Geschichte des Landes, alle hatten zu seiner Kultur, der Sprache und Architektur, den Palästen und Festungen, Synagogen und Kirchen, Moscheen und Friedhöfen beigetragen.

Jeder, der über Frieden und Versöhnung nachdenkt, sollte dieses Bild aufnehmen.


WELCHE ART von Geschichte wird heutzutage in den Schulen beider Völker gelehrt? Beide haben eine mobile Geschichte, die durch die Landschaft wandert.

Die jüdische Geschichte beginnt mit „Abraham, unserm Vater“ im heutigen Irak und dem Exodus aus Ägypten, der Übergabe der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai im heutigen Ägypten, der Eroberung Kanaans, König David und den andern Legenden in der Bibel, die als authentische Geschichte gelehrt wird. Es geht weiter im Land mit der Zerstörung des Tempels durch Titus und mit dem Bar-Kochba-Aufstand gegen die Römer, dann geht es ins „Exil“ und konzentriert sich dabei immer auf die Reihe von Vertreibungen und Verfolgungen. Schließlich die Rückkehr in das Land mit den frühen zionistischen Siedlern.

Die Geschichte ignoriert nicht nur alles, was sich vor der israelitischen Ära im Land abspielte, sondern auch was während der 1747 Jahre zwischen dem Bar-Kochba-Aufstand im Jahr 135 n.Chr. und dem Beginn der vor-zionistischen Besiedlung um 1882 geschehen ist. Ein Schüler aus dem israelischen Bildungssystem weiß nahezu nichts über das Land während dieses Zeitraumes.

Auf der arabischen Seite ist es kaum besser. Das palästinensisch-arabische Geschichtsbild beginnt auf der arabischen Halbinsel mit der Ankunft des Propheten Mohammed und erwähnt noch die Ära der Jahilija (Ignoranz) davor und die Ankunft der muslimischen Eroberer in Palästina. Was sich vor 635 n. Chr. hier ereignet hat, ist von keinem Interesse.

Die Schüler beider Bildungssysteme - des jüdisch-israelischen und des palästinensisch-arabischen – wachsen mit völlig verschiedenen historischen Narrativen auf.


ICH TRÄUME von dem Tag, an dem in allen Schulen dieses Landes in Israel und Palästina Juden und Araber nicht nur beide Narrative lernen, sondern die komplette Geschichte des Landes, die alle Perioden und Kulturen einschließt.

Sie werden z.B. lernen, dass als die Kreuzfahrer das Land eroberten, Muslime und Juden zusammen gegen die grausamen Eroberer standen und gemeinsam massakriert wurden. Sie werden lernen, dass in Haifa die einheimischen Juden die Verteidigung anführten und für ihren Heldenmut bewundert wurden, bis sie Seite an Seite mit den Muslimen ermordet wurden. Solch eine Identifizierung mit der Geschichte des Landes kann als solide Basis für eine Versöhnung zwischen den Völkern dienen.

1995 schrieb ich – vom unvergesslichen Feisal al-Husseini inspiriert – im Auftrag von Gush Shalom ein Manifest für Jerusalem. In einem seiner Absätze heißt es: „Unser Jerusalem ist ein Mosaik aller Kulturen, aller Religionen und aller Perioden, die die Stadt bereichert haben, von der ältesten Antike bis zum heutigen Tag – Kanaaniter und Jebusiter und Israeliten, Juden und Griechen, Römer und Byzantiner, Christen und Muslime, Araber und Mameluken, Ottomanen und Briten, Palästinenser und Israelis. Sie und alle anderen, die der Stadt ihren Beitrag geleistet haben, haben einen Platz in der geistigen und physischen Landschaft der Stadt.“

In dieser Liste fehlen die Kreuzfahrer – und keinesfalls durch einen Irrtum. Sie waren in unserm ursprünglichen Text. Aber als ich den bekannten arabisch-israelischen Schriftsteller Emil Habibi fragte, ob er beim Unterschreiben der erste sein möge, rief er aus: „Ich werde kein Dokument unterschreiben, das diese abscheulichen Mörder erwähnt!“

Fast alles, was über Jerusalem gesagt wird, gilt auch für Akko. Seine Geschichte beginnt in prähistorischen Zeiten und setzt sich bis in die Gegenwart fort. Und der arabische General Issa Al-Awan gehört dazu wie der englische Kreuzfahrer Richard Löwenherz und die Irgunkämpfer, die die Gefängnismauern durchbrachen.

(Aus dem Englischen: Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

 

Start | oben

Impressum             Haftungsausschluss          KONTAKT            Datenschutzerklärung         arendt art