Honestly Concerned + andere falsche Freunde Israels

Das Palästina Portal
 

Kostenlos  IST nicht Kostenfrei

Unterstützen Sie
unsere Arbeit


Honestly Concerned

Nach oben
2017 - Frankfurt - 50 Jahre israelische Besatzung
Augstein Jakob - 2012 + 2015
Butler Judith bekommt den Adorno-Preis - 2012
Breaking the Silence - 2015 - Köln
Blumenthal + Sheen im Bundestag - 2014
Bremer Jörg - 2002 - Jörg Bremer - FAZ
Bremer Linke und Arn Strohmeyer - 2013
Büchel Christoph - 2005
CODEPINK 2016
Finkelstein in Berlin - 2010
Finkelstein - in Wien -  2009
Norman Finkelstein -  Wiener Universitat - 2009
2017 - Antisemitismuskeule in Frankfurt
Glanz Christoph
Grass Günter - 2012
Grosser Alfred + Stefan Kramer - 2010
Hochschule AWK – Hildesheim - 2016
Hecht-Galinski Evelyn - 2008
Honderich -  Redeverbot  Uni Münster - 2005
Kinderbilder aus Palästina
Jüdische Stimme - Kontokündigung 2016
Kölner Klagemauer 2010 - 2016
Kulturfestiva Ballhaus - Berlin - 2016
Landgraf Stefanie  - Johannes Gulde - 2013
Langer Felicia - Bonner UNI - 2007
Langer Felicia - 2007 - 2009
Leipziger Ringvorlesung - 2005
Leyendecker - Süddeutsche Zeitung - 2003
Professor Lahnstein - 2004
Melzer Abraham - 2006
Mendívil Eleonora Roldán- 2017
München - 2017 -  CDU - SPD Antrag gegen BDS
München - 2016 -  Melzer - Sommerfeld
Müller  Burkhard - 2006
Möllemann - 2002
Nakba-Ausstellung in Göttingen 2016
Nakba- Ausstellung  Bremen - 2015
Nakba-Ausstellung in Überlingen - 2013
Nakba Ausstellung - München - 2013
Nakba Ausstellung Köln - 2012
Nakba-Ausstellung Düsseldorf - 2011
Nakba Ausstellung Freiburg - 2010
Neudeck Rupert - 2006
Neudeck, Meyer, Melzer - 2006
Neudeck - Kurz - 2006
Palmer durchschaut Broder - 2009
"Palästina-Symposium" in Berlin - 2013
Paradise Now - 2005
Schiffer Sabine Dr. - Henryk M. Broder
Jagdopfer Salam Shalom - 2017
Strohmeyer Arn 2016 VH Ulm - Vortrag
Strohmeyer Arn - Bremer Weserterrassen - 2016
Schulprojekt - 2002
Stoodt Pfarrer  -  Frankfurt - 2004
Verleger Prof. Dr. Rolf- 2013
VH Ulm - Vortrag Arn Strohmeyer - 2016
VHS Veranstaltungsreihe Nahost Neuss - 2015
Waltz Viktoria Dr. - TU Dortmund - 2008
Watzal Ludwig - 2004 - 2012
Weber G. + Prof.  Stegemann - 2006
Arendt Erhard - 2004 - 2014
Arendt Knobloch - 2009

 






2009 - Betrifft: Knobloch ./. Arendt


Diese Artikel oben, illustriert durch meine Collage erschienen im "Das Palästina Portal".
Frau von Knobloch gefiel das nicht und sie mahnte mich, ergebnislos für sie ab.
 


Die Collage wurde vom Rechtsanwalt aus dem textlichen Zusammenhang gerissen).
 Sie  ist, soweit rückwirkend bekannt, mit dem vom Rechtsanwalt genannten Text:

„Warum schweigt Honestly Concerned wenn Frau Knobloch diffamiert. Wo sitzen die Fanatiker und falschen Freunde“ auch nicht im „Palästina Portal“ sondern auf den Seiten: von: „Honestly Concerned und Kritiker die zu kritisieren sind.“ veröffentlicht worden.

http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/texte/honestly_concerned.htm

 

Bild und Texte beziehen sich auf ein Redaktionsgespräch bei den „Stuttgarter Nachrichten“
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2168341
Einem Text, der vom Zentralrat der Juden in Deutschland veröffentlicht wurde. Unterschrieben von Frau Charlotte Knobloch
http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2182.html


 

Rechtsanwalt Moser hat das Bild, indem er es ohne Text abmahnte aus seinem inhaltlichen Zusammenhang gerissen.
Das Bild wurde im „Palästina Portal“ eindeutig (siehe Bild oben) in Zusammenhang mit den dargestellten und verlinkten Texten veröffentlicht.

 

Das Bild ist eine bildliche Ergänzung der textlichen Meinungsäußerungen. Die angefügten Texte. Leserbrief von Evelyn Hecht-Galinski  (Anlage 3) , Leserbrief von Günther Schenk (Anlage 4) belegen neben der Überschrift und den rechts veröffentlichten Zitaten diesen Inhaltlichen Zusammenhang und den gemeinsamen Aussagekern.
 

Eine zweite Collage die sich im Leserbrief von Günther Schenk befindet (Anlage 4) belegt auch eindeutig den sachlichen Tatsachenzusammenhang.

 

Das die verlinkten Leserbriefe und die Collage inhaltlich den Tatsachen entspricht kann ich mit hunderten von Berichten von Israelis, Juden, Palästinensern, Wissenschaftlern, Zeitzeugen belegen.

 

Am eindeutigsten und neutralsten ist dabei sicher der kürzlich erschienene  „Goldstone-Report zu Gaza - Bericht der Tatsachenermittlungskommission der UNO“ zu bewerten. Richard Goldstone ist selber Jude und überzeugter Zionist. siehe (Anlage 5)

 

Der Titel der Collage ist eindeutig eine im textlichen Zusammenhang stehende Fragestellung damit wird ihr nichts schmähend unterstellt. Die dargestellten Texte und verlinkten Texte sind eindeutig eine zulässige Meinungsaussage die der von Frau Knobloch gegenübersteht.

Frau Knobloch wird durch die Darstellung im Bild nicht so dargestellt, als sei sie für den Tod dieser Kinder schuldig. Das Bild mit den Bildern befindet sich wie ein Plakat hinter Frau Knobloch. Der Titel fordert sie auf sich geistig umzudrehen und die Opfer wahrzunehmen. Immerhin waren 1/3 der 1400 getöteten Palästinenser Frauen und Kinder. Wie viel der Männer „Zivilisten“ waren ist zusätzlich zu Fragen Hier stehen Meinungen gegenüber.

 

Frau Konbloch sollte sich fragen was sie beim Betrachten des Bildes so betroffen macht, dass sie diese Gedanken verdrängt und das Bild als Schmähung von mir interpretieren möchte

 

 

Sachbezug in zwei Ebenen der Meinungsäußerung ist vorhanden.

 1.     Ebene
Zuletzt von der UNO in ihrem  Gutachten bestätigt und unter anderem schon vorher vom Roten Kreuz und Amnesty verurteilt und dokumentiert, war Israel an Kriegsverbrechen in Gaza beteiligt. Dies kann man als Tatsachenbehauptung sehen. Übermäßig viel unbeteiligte wurden getötet darunter 1/3  Kinder Frauen. Bei den 1400 getöteten gab es zusätzlich eine große Anzahl von unschuldigen Männern.

Dem gegenüber stand das Redaktionsgespräch von Frau Knobloch und die Erklärung des Zentralrates der Juden die Charlotte Knobloch mit unterschrieb.

 Letztlich eine entgegengesetzte Meinungsäußerung.

Meine Frage war deshalb: „Auf dem Bild sind zwei tote Terroristen Frau Knobloch?“

Meinung gegen Meinung. Von meiner Seite aus als Collage ausgedrückt eine Reaktion auf den Artikel des Zentralrates den Frau Knobloch unterschrieb.

 

2.     Ebene
Das alles steht aktuell auch im Zusammenhang mit der Jagd gegen Felicia Langer und Evelyn Hecht-Galinski an der sich Frau Knobloch beteiligte. Darauf beziehen sich auch die Leserbriefe die links neben der Collage veröffentlicht wurden.


Dazu stand unter der Collage auch das Zitat von Frau Evelyn Hecht-Galinski : Also ist nicht Felicia Langer eine Fanatikerin, wie hier dargestellt, sondern der Zentralrat forciert fanatisch die israelische Regierungspolitik.

Frau Knobloch sagte: „Diese Ehrung hat Frau Langer nicht verdient. Eine Fanatikerin, die die Hetzkampagnen gegen Israel forciert.“

 

 

 

Ich wollte auch mit der Collage deutlich machen, dass man durchaus das Gegenteil behaupten kann. Frau Langer hetzt nicht gegen Israel. Sie ist selber Jüdin, hat lange in Israel gelebt und zeigt sich als wahre, ehrliche Freundin Israels. Nicht der, der Verbrechen verschweigt und deckt ist ein wahrer Freund. So zeigt sich der Zentralrat der Juden in Deutschland eindeutig als unkritisches Sprachrohr Israels.

 

Der  Zentralrat der Juden in Deutschland  vertritt mit seinen einseitigen Stellungnahmen, auch mit seine überzogenen und falschen Verurteilung jüdischer Kritiker,  gegen die jüdischen Mitbürger Felicia Langer, Evelyn Hecht-Galinski, Abraham Melzer, Prof. Rolf Verleger und vieler anderer Juden und Israelis in Deutschland nicht mehr alle Juden in Deutschland.


Das alles steht aktuell auch im Zusammenhang mit der Jagd gegen Felicia Langer und Evelyn Hecht-Galinski an der sich Frau Knobloch beteiligte. Darauf beziehen sich auch die Leserbriefe die links neben der Collage veröffentlicht wurden.

 


Dazu stand unter der Collage auch das Zitat von Frau Evelyn Hecht-Galinski : Also ist nicht Felicia Langer eine Fanatikerin, wie hier dargestellt, sondern der Zentralrat forciert fanatisch die israelische Regierungspolitik.

Frau Knobloch sagte: „Diese Ehrung hat Frau Langer nicht verdient. Eine Fanatikerin, die die Hetzkampagnen gegen Israel forciert.“

 

Ich wollte auch mit der Collage deutlich machen, dass man durchaus das Gegenteil behaupten kann. Frau Langer hetzt nicht gegen Israel. Sie ist selber Jüdin, hat lange in Israel gelebt und zeigt sich als wahre, ehrliche Freundin Israels. Nicht der, der Verbrechen verschweigt und deckt ist ein wahrer Freund. So zeigt sich der Zentralrat der Juden in Deutschland eindeutig als unkritisches Sprachrohr Israels.

 

Der  Zentralrat der Juden in Deutschland  vertritt mit seinen einseitigen Stellungnahmen, auch mit seine überzogenen und falschen Verurteilung jüdischer Kritiker,  gegen die jüdischen Mitbürger Felicia Langer, Evelyn Hecht-Galinski, Abraham Melzer, Prof. Rolf Verleger und vieler anderer Juden und Israelis in Deutschland nicht mehr alle Juden in Deutschland.

 

 

 Anlage 1

 

Zentralrat der Juden in Deutschland
http://www.zentralratdjuden.de/de/article/2182.html

 Reden und Texte

Unsere Solidarität mit Israel:
Gegen den Raketenterror der Hamas – Für eine Perspektive für die palästinensische Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen (10.01.2009)

  • Der Raketenterror der Hamas muss ein Ende haben. 170 Raketen und Granaten in 7 Tagen und mehr als 10.000 in acht Jahren. Ziel der heimtückischen Angriffe ist die israelische Zivilbevölkerung, Männer, Frauen, Alte und Kinder.

  • Die Staaten der Welt und auch die UNO haben hierzu jahrelang geschwiegen und tatenlos zugesehen. Die Verteidigung der eigenen Bürger ist keine Aggression und auch keine Menschenrechtsverletzung. Israel hat das Recht und die Pflicht seine Bürger zu schützen. Anhaltende Passivität ermuntert nur zu weiteren feigen Mordanschlägen.

  • Hamas ist eine Terrororganisation, die den Waffenstillstand einseitig beendet hat und zur Gewalt zurückgekehrt ist. Sie überzieht den Nahen Osten und die ganze Welt seit Jahren mit hinterhältigen Mordanschlägen gegen Zivilisten und destabilisiert die Region. Sie verkriecht sich hinter der palästinensischen Bevölkerung und missbraucht Zivilisten als Schutzschilde. Die Hamas trägt die alleinige Verantwortung für die zivilen Opfer auf beiden Seiten.

  • Das Mullahregime im Iran finanziert und lenkt die Hamas. Ihm geht es nicht um Freiheit und Frieden für das palästinensische Volk. Teheran schürt den islamistischen Staatsterrorismus und missbraucht das palästinensische Volk für seine Zwecke.

  • Jedes Menschenleben zählt. Jedes Opfer – gleichgültig auf welcher Seite - ist eines zu viel. Es gibt keinen sauberen und ehrenhaften Krieg, der die Zivilbevölkerung schützt, wenn man gegen Terroristen kämpft. Voraussetzungen für Frieden im Nahen Osten sind die Anerkennung des Staates Israel und die Zwei-Staaten-Lösung sowie Sicherheit, Vertrauen und Freiheit von der Diktatur des islamistischen Terrors der Hamas. Europa ist gefordert!

Charlotte Knobloch, Präsidentin

Professor Dr. Salomon Korn, Vizepräsident

Dr. Dieter Graumann, Vizepräsident

10.01.2009

 

 

Anlage 2

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/2168341

Charlotte Knobloch im Interview

"Wir müssen die NPD verbieten"

(…)

Der Nahost-Konflikt wird also auch auf deutschem Boden ausgetragen?
In gewisser Weise. Das gilt nicht nur für Muslime, sondern auch für andere Bürger. Als deutsche Juden werden wir mit der Nahost-Problematik identifiziert. Der Unterschied zwischen einem israelischen und deutschen Juden wird oft nicht mehr gemacht. So sind wir auch in den Gaza-Krieg hineingezogen worden.

Fühlen sich die jüdischen Bürger vom Staat, von der Politik im Stich gelassen?
Überhaupt nicht. Das Judentum in Deutschland hat eine Zukunft und eine Akzeptanz. Die jüdischen Gemeinden werden staatlicherseits gefördert. Gerade für viele meiner Generation, die nur daran dachten, dieses Land zu verlassen, ist die staatliche Unterstützung des Judentums außerordentlich.

Wie weit darf Kritik an Israel gehen - so weit wie die von Felicia Langer, der Tübinger Menschenrechtsaktivistin? Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes haben Sie kritisiert.
Wir haben immer gesagt, Kritik an Israel - solange sie sachlich ist - ist kein Antisemitismus. Frau Langer ist eine Einzelperson, die sich als Friedensstifterin darstellen wollte, was ihr aber nicht gelungen ist. Man muss mit beiden Seiten - Israelis wie Palästinensern - Kontakt haben und nicht die eine Seite verteufeln und die andere umarmen.

Hat man Sie vorher gefragt?
Der Fall Langer hat uns sehr berührt. Wir werden vor einer solchen Verleihung in der Regel angeschrieben und nach unserer Einschätzung gefragt. Aber bei Frau Langer war dies nicht der Fall. Es wurde beim Außenministerium angefragt, das diese Verleihung unterstützt hat. Es ist viel Porzellan zerschlagen worden. Man hätte besser recherchieren müssen und nicht so fahrlässig handeln dürfen. Diese Ehrung hat Frau Langer nicht verdient. Eine Fanatikerin, die die Hetzkampagnen gegen Israel forciert.

Und wie lange soll die Eiszeit zwischen dem Zentralrat und dem Vatikan noch dauern?
Wir wären sehr interessiert zu wissen, welche Erfolge die Recherchen von Bischof Williamson bezüglich des Holocaust hatten. Das Ganze ist so absurd. Aber das ist schließlich Sache des Vatikans. Zu den Kirchen in Deutschland haben wir ein sehr gutes Verhältnis. Und das genügt uns.
 

Von Markus Brauer

19.08.2009 - aktualisiert: 20.08.2009 17:17 Uhr

 

 

Anlage 3

 

http://www.arendt-erhard.de/deutsch/palestina/Stimmen_deutsch/hecht-galinski_leserbrief_charlotte_knobloch_interview_wir_muessen_npd_verbieten.htm

 Dieser Zentralrat spricht nicht für alle Juden
Evelyn Hecht-Galinski 

Charlotte Knobloch stößt mit ihrer Kritik an der Ehrung von Felicia Langer auf entschiedenen Widerspruch.

Die Präsidentin des Zentralrat der Juden in Deutschland stößt mit einigen Äußerungen beim St. N. Redaktionsgespräch (Es wird Zeit die NPD zu verbieten") in der Ausgabe vom 20. August auf heftige Kritik von jüdischer Seite. 
 

Leserbrief von Evelyn Hecht-Galinski   zu Online Stuttgarter Nachrichten v. 19.08.2009, Charlotte Knobloch im Interview „Wir müssen die NPD verbieten“

 

Dank der guten Fragestellung an Frau Knobloch wissen wir es jetzt alle: Normalerweise wird der Zentralrat der Juden vor einer Bundesverdienstkreuzverleihung angeschrieben und nach seiner Einschätzung gefragt. Gilt das nur für deutsche und israelische Juden, für Israelis oder auch für Deutsche Bürger anderer Religionsgemeinschaften? Und hier hat das Außenministerium nach Anfrage diesen Vorschlag unterstützt. Glücklicherweise hat sich diesmal Ministerpräsident Oettinger, Bundespräsident Köhler und Tübingens Oberbürgermeister Palmer nicht gescheut eine große Menschenrechtsanwältin und Alternative Nobelpreisträgerin auszuzeichnen, ohne den Zentralrat der Juden in Deutschland um Erlaubnis gefragt zu haben. In der Tat bin ich sehr froh, dass letztendlich mein Vorschlag so wohlwollend aufgenommen wurde, wie es sich für unsere demokratischen Gepflogenheiten gehört.

 
 

Auch ist der Zentralrat nicht in den Gazakrieg hineingezogen worden, wie es Frau Knobloch im Interview äußert, sondern hat sich in halbseitigen Anzeigen in überregionalen Zeitungen einseitig auf die Seite Israels gestellt. Also ist nicht Felicia Langer eine Fanatikerin, wie hier dargestellt, sondern der Zentralrat forciert fanatisch die israelische Regierungspolitik. Frau Knobloch darf sich daher nicht wundern, wenn kein Unterschied mehr zwischen israelischen und deutschen Juden gemacht wird. Dieser Zentralrat spricht nicht für alle deutsche Juden.

(Zentralrat der Juden in Deutschland: Unsere Solidarität mit Israel - Ergänzung des Webmasters, siehe auch Bild rechts)

Wie sagte Staatssekretär Wicker anlässlich der Ordensverleihung in seiner Rede: „Dreiundzwanzig Jahre kämpften Sie gegen Enteignung, Häuserzestörung und Deportation. Ihre Mandanten berichteten Ihnen über Folterungen, erzwungene Geständnisse, völkerrechtswidrige Deportationen und Sippenhaft ähnliche Bestrafungen, wie das Niederreißen der Häuser der Verdächtigen.“

 

Schön wäre es, wenn Felica Langer auch eine Chance für ein Interview bekäme, damit sich die Leser selbst ein Bild machen können.

Evelyn Hecht-Galinski

 

 

 

Charlotte Knobloch im Interview: "Wir müssen die NPD verbieten" - Stuttgarter Nachrichten online

Zentralrat der Juden in Deutschland: Unsere Solidarität mit Israel

 

 

 

 

 Anlage 4

 

Leserbrief von Günther Schenk an die Stuttgarter Nachrichten, veröffentlicht in der Druck-Ausgabe am Samstag, 22. August 2009, Seite 36

zu Online Stuttgarter Nachrichten v. 19.08.2009, Charlotte Knobloch im Interview „Wir müssen die NPD verbieten“

  

Verdrehte Welt

 Wichtiger als Verbote von Rechtsradikalismus und Rassismus ist beispielhaft demokratisches Verhalten besonders der in öffentlicher Verantwortung Befindlichen. Dies jedoch wird gerade von jener Charlotte Knobloch konterkariert, wenn sie der in Tübingen lebenden ehemaligen israelischen Menschenrechtsanwältin die Würde für das kürzlich in Stuttgart verliehene Bundesverdienstkreuz abspricht. Nicht nur die für ihr mutiges Eintreten für Gefolterte und für die universellen Werte der Menschenrechte geehrte Felicia Langer wird schließlich von Frau Knobloch in ihrer Würde herabgesetzt, sondern das Staatsoberhaupt.

Was lernen die StN-Leser von Frau Knobloch? Dass „wir“ (damit meint sie vornehmlich sich selbst und andere Spitzenfunktionäre des Zentralrats für Juden in Deutschland) mit der Nahost-Problematik identifiziert werden? Ist dies nicht eine gerade von Knobloch u.a. geradezu hervorgerufene Identifikation, wenn schwerste Menschenrechtsverletzungen durch den Staat Israel von ihr und ihrer Organisation relativiert, ja oft sogar legitimiert werden? Wann hat man je eine Distanzierung Frau Knoblochs vom Massaker gegen die Bevölkerung Gazas gehört? Von der Ermordung hunderter unschuldiger Kinder und Frauen? Wann hat man von ihr eine Forderung nach Freilassung der über 10.000 palästinensischen Häftlingen aus israelischen Kerkern vernommen?


http://www.palaestina-portal.eu/BILDER/schenk1.JPG
Collage © Erhard Arendt

Hat Frau Knobloch jemals darüber nachgedacht, welch verheerende Wirkung für das Ansehen der offiziellen Vertreter deutscher Juden ihr Schweigen zu den Verbrechen Israels haben muss? Hat sie jemals darüber nachgedacht, dass ihre Identifizierung mit dem „jüdischen“ Staat (zu dessen Bürgern immerhin weit über 20 Prozent Nichtjuden gehören!) fast wie selbstverständlich zur Folge haben muss, dass man sie und die Zentralratsmitglieder dann mit diesen Verbrechen identifiziert?

Wenn sich Frau Langer für die Entrechteten, die Unterdrückten einsetzt, schweigt Frau Knobloch. Wenn Frau Langer für ihr Eintreten für die wichtigsten Werte unserer Demokratie geehrt wird, beklagt sich Frau Knobloch. Nicht nur das: sie verunglimpft die Geehrte und damit auch das höchste Staatsorgan. Welch verdrehte Welt!

Günter Schenk,
membre du collectif judéo-arabe et
citoyen pour la paix, Strasbourg

 

 

 

Anlage 5

Goldstone-Report zu Gaza http://zmag.de/artikel/goldstone-report-zu-gaza

Bericht der Tatsachenermittlungskommission der UNO liegt vor - von Amy Goodman und Norman G. Finkelstein

(…)

„Eine Tatsachenermittlungs-Mission der Vereinten Nationen kam zu dem Schluss (Zitat): Israel "bestrafte und terrorisierte" Zivilisten - während der dreiwöchigen israelischen Angriffe auf Gaza, die Anfang des Jahres stattfanden. Die Untersuchungsgruppe führt massive Beweise an, die zeigen sollen, dass israelische Truppen "gravierende Verstöße"  gegen die Genfer Konvention begingen. Mehr als 1 400 Palästinenser - davon circa ein Drittel Frauen und Kinder - seien bei den Angriffen getötet worden. Auch 13 Israelis starben.

Der UNO-Bericht umfasst 575 Seiten. Die Ermittlungen dauerten 6 Monate. Der Bericht stützt sich auf Dutzende von Untersuchungen und Zeugenbefragungen. Die Leitung der Untersuchungskommission hatte Richter Richard Goldstone - der frühere Chefankläger des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag zu Jugoslawien und Ruanda. Goldstone behauptet, Israel habe bewusst Zivilisten angegriffen und es versäumt, Vorsorge zu treffen, um möglichst wenig Zivilisten zu töten.“

 

Uno-Schelte gegen Israel - Goldstone-Bericht veröffentlicht – Kriegsverbrechen in Gaza»

http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/goldstone-bericht_wirft_israel_kriegsverbrechen_vor_1.3572239.html

(…)

„Kollektivstrafe

Die Goldstone-Kommission verurteilt, gestützt auf detaillierte Erhebungen, Israels Vorgehen im Krieg als «gezielte und systematische Politik zur Bestrafung der ganzen Bevölkerung des Gazastreifens» – ganz im Kontrast zu den israelischen Rechtfertigungen, wonach die Armee schonend und angemessen zur Unterdrückung einer Terrororganisation in einem dicht besiedelten Gebiet vorgegangen sei.

Die Kommission hat 38 Zeugen angehört, über 10'000 Seiten Dokumente, 30 Videos und 1200 fotografische Belege studiert. Die Langzeit-Blockade des Streifens, welche auch europäische Staaten lange unterstützten, charakterisiert die Kommission als Kollektivstrafe. Sie erklärt, dass die israelische Militäroperation gegen die ganze Bevölkerung des Gazastreifens gerichtet gewesen sei, dies im Dienste einer Politik zur Bestrafung der Bevölkerung und der nichtproportionalen Gewaltanwendung gegen die zivile Bewohnerschaft. Es heisst, die Zerstörung von Anlagen für die Nahrungsmittelversorgung, die Wasserversorgung, von Zementfabriken und von Wohngebäuden sei einer systematischen Politik entsprungen, um das Alltagsleben der zivilen Palästinenser schwieriger zu machen.“

 

The full report can be found on the web page of the Fact Finding Mission: http://www2.ohchr.org/english/bodies/hrcouncil/specialsession/9/FactFindingMission.htm

 

 

 

 

Mail                                  Impressum                             Haftungsausschluss                                   arendt Art

Start| oben