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Langer Felicia - 2007 - 2009
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Leyendecker - Süddeutsche Zeitung - 2003
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Möllemann - 2002
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Nakba Ausstellung Freiburg - 2010
Neudeck Rupert - 2006
Neudeck, Meyer, Melzer - 2006
Neudeck - Kurz - 2006
Palmer durchschaut Broder - 2009
"Palästina-Symposium" in Berlin - 2013
Paradise Now - 2005
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Strohmeyer Arn - Bremer Weserterrassen - 2016
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Stoodt Pfarrer  -  Frankfurt - 2004
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VH Ulm - Vortrag Arn Strohmeyer - 2016
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Watzal Ludwig - 2004 - 2012
Weber G. + Prof.  Stegemann - 2006
Arendt Erhard - 2004 - 2014
Arendt Knobloch - 2009
 




Verleumdungsaktionen
JagdAktionen
DER ISRAELLOBBY

 

2006 - Jagdopfer Abraham Melzer

“Wer den Gedanken nicht angreifen kann, greift den Denkenden an.” (Paul Valéry)

Abgesehen vom politischen Hintergrund, demonstrieren diese Jagaktionen ein Denken und Verhalten, welches unserer demokratischen Gesellschaft, nach der geistigen Überwindung des Hitlerreiches nicht mehr entsprechen sollte. Es lässt sich nicht gleichsetzen, aber, Erinnerungen an Jagd- Verfolgungsaktionen in der DDR, an Verleumdungskampagnen mit denen das Nazireich arbeitete drängen sich auf. Auch Bezüge zu "modernere" Formen des Menschenjagen, Stalking, Mobbing sind zu erkennbar. Hierin begründet sich auch, über alle politischen Grenzen und Gegensätze hinweg die erkennbare Kritik an dem Wirken dieses Netzwerkes Honestly Concerned + "Freunde" mehr >>>

Eine kleine Auswahl die demonstriert wie Abraham Melzer - jüdischer Verleger (Semit) von Honestly Concerned und seinem Netzwerk (Spezialist Henryk M. Broder) gejagt wird.

 

Sehr beliebt ist es bei Honestly Concerned in möglichst vielen Mailinglisten immer wieder das gleiche zu behaupten. Gerne dann mit dem Hinweis auf die Seiten von Broder, Juedische.at, Ralf Schröder. In der dritten Reihe stehen dann Blog Einträge. Bei der juedische.at kommen als zweiten Aufguss und gehen die Beiträge meist wie die Wolken.

Die Jagdaktion gegen Abraham Melzer läuft schon sein Jahren, besonders von H. M. Broder betrieben schwappte sie dann über zur juedische.at, auch ein Ralf Schröder brachte immer wieder einen zweiten Aufguss. Natürlich, (das ist bei solchen Aktionen Pflicht) waren auch Sacha Stawski mit seinen "christlichen" Freunden dabei. Hier eine kleine Aktuelle Auslese:

 

 

Honestly-Concerned-SPECIAL-NOTICES : Message: "SONDERAUSGABE" - Deutschland im Jahre 2006: Ein Rechtsanwalt und das "Feilschen auf dem Jüdischen Bazar", ein problematischer Mitarbeiter der BpB, Entlarvung von Abi Melzer & Co. und Antisemitische Bücher bei Ama

Honestly-Concerned-SPECIAL-NOTICES : Message: "NACHTRAGS-SONDERAUSGABE" - Veranstaltung von Hajo Meyer, Rupert Neudeck und Abraham Melzer am 20.01.2006 in Frankfurt...

Deutschland im Jahre 2006

Erklärung zum Urteil Broder vs. Melzer

SONDERAUSGABE" - Erklärung zu dem Urteil Broder vs. Melzer [in e

"Das Gesetzt sind wir - enteignet die deutschen Gerichte" -  Das Netzwerk reagiert.

Protestaufruf von Arno Lustiger

Reaktion von Abraham Melzer

 

Leserbrief von Honestly-Concerned an den Korrespondenten der FAZ...
 

  1. From: Sacha Stawski [sstawski@honestly-concerned.org ]
    Sent: Friday, January 20, 2006 12:07 AM
    To:rieb@faz.de
    Subject: Wer einmal lügt, scheut sich sicher nicht davor auch hinsichtlich anderer Dinge die Unwahrheit zu sagen....
    Importance: High


     

    Sehr geehrter Herr Riebsamen,

     

    bezugnehmend auf Ihren neuerlichen Artikel hinsichtlich der Aussagen des Herrn Melzer, möchten wir Ihnen nachfolgend zwei Emails von Herrn Melzer übersenden, aus denen klar und deutlich hervorgeht, daß Herr Melzer selber Hajo Mayer als Redner in den von Ihm versandten Einladungen (Emails) angekündigt hat. In den im Internet verbreiteten Ankündigungen war Hajo Meyer ebenfalls angekündigt.

     

    Wer einmal lügt (ohne dabei rot zu werden), scheut sich sicher nicht davor auch hinsichtlich anderer Dinge die Unwahrheit zu sagen....

     

    Unter diesem Gesichtspunkt finde ich es sehr schade, daß Sie Herrn Melzer in Ihrem heutigen Artikel die Möglichkeit gegeben haben in aller Ausführlichkeit unwidersprochen seine einseitige Version der Geschehnisse wiederzugeben.

     

    Mit freundlichen Grüßen,

     

    Sacha Stawski

    Chefredakteur Honestly Concerned e.V.

    mehr >>>

 

 

 

Henryk M. Broder

„Gojischer als die Gojim “

Das Buch Hajo - Vers 6 - Juden greifen nach der Weltherrschaft

Das jüngste Gericht

Abi macht den Adi

Das Buch Hajo - Vers 5 - Gute Deutsche, böse Juden

Der Charmeur von Neu-Isenburg

Schmonzetten: Das Buch Hajo – Vers 1 - Das häßliche Entlein

Schmonzetten: Alle gaga ausser Abi

Aktuelle Artikel: Obdachlos in Frankfurt

Abi Melzer, der größte Verleger aller Zeiten

Guter Nazi, böse Juden - Hajo Meyer klärt die Ostfriesen auf 

Heil Hajo! - Meyers koscherer Antisemitismus

Lieber Gott, was soll aus Palästina werden?

Leon de Winter bei Broder 

Ein Berliner Amtsrichter meldet sich beim Broder

 

 

Im Dezember 2005 zeigt  Henryk M. Broder sein besonderes Talent:

Das Buch Hajo - Vers 6 - Juden greifen nach der Weltherrschaft

"Tanz den Adolf"

Abi macht den Adi 

Das Buch Hajo - Vers 5 - Gute Deutsche, böse Juden

High Noon um 11 Uhr

Das Buch Hajo - Vers 4 - Schluß mit den Schuldgefühlen!

Abi im Glück

Henryk M. Broder   26.08.2005  22:23

JUEDISCHE.AT - Die meschuggene Republik -

Die meschuggene Republik - Ein deutsches Gericht urteilt
am Tag des Gedenkens an die Shoah gegen den Publizisten Henryk M.Broder und
für den "Irren aus Neu-Isenburg"
 

Mehr oder weniger die gleichen Medien und meist die gleichen und vernetzte Personen transportieren dann die Aktion in die Printmedien.

Wer ist Antisemit? Henryk M. Broder und Hajo Meyer vor Gericht
"..Wahrscheinlich ist es das erste Mal seit 1945 - vielleicht sogar das erste Mal in der Geschichte -, daß ein Jude von einem deutschen Gericht klären läßt, ob er einen anderen Juden einen Judenfeind nennen darf. .."
 

Die Sache: Broder gegen Melzer Zionistischer Antizionismus ...

ISRAELNETZ - Handeln Israelis wie Nazis? - Lesung wegen Protest abgesagt

Klaus Bittermann - Tanz den Adolf Hitler

Wer ist Antisemit? Henryk M. Broder und Hajo Meyer vor Gericht / von Hannes Stein

 

Reaktionen der Presse:

4.2.2006 -

Der Präsident des Frankfurter Landgerichts, Eberhard Kramer, fühlt sich von einem Nazi-Vergleich des jüdischen Publizisten Henryk M. Broder beleidigt.


Dazu Broder >>>


Dazu Arne Hoffmann >>>

 

2. Februar 2006 - Was genau ist antisemitisch?
Der Journalist Henryk M. Broder ist vor dem Frankfurter Landgericht weitgehend mit dem Versuch gescheitert, eine gegen ihn ergangene Verfügung wegen seiner Vorwürfe gegen den Verleger Abi Melzer und dessen Autor, den Holocaust-Überlebenden Hajo Meyer aufheben zu lassen. Er darf ihnen keine nationalsozialistische oder judenfeindliche Gesinnung unterstellen. mehr >>>


Dazu Arne Hoffmann >>>

Justiz: Melzer obsiegt über Broder

 

"Judeophobie" ist ehrenrühriger Begriff Frankfurter Gericht untersagt dem jüdischen Autor Broder, den jüdischen Verleger Melzer einen Antisemiten zu schelten

 

Broder unterliegt in Antisemitismus-Streit


 

Justiz: Melzer obsiegt über Broder
Zur Verkündung des Urteils im Landgericht Frankfurt war Broder erst gar nicht angereist. Dafür hatte er zuvor der „Süddeutschen Zeitung” ein Interview gegeben, in welchem er ankündigte, daß der Spruch der Zivilkammer ihm ohnehin egal sei: Er lasse sich von keinem Gericht verbieten, einen Antisemiten als einen solchen zu bezeichnen. Und dann folgte ein böser Satz, der davon zeugt, daß Broder zuweilen redet, bevor er denkt: „Es bleibt der Hautgout, daß die Erben der Firma Freisler entscheiden, was antisemitisch ist und was nicht.” Das Frankfurter Landgericht als Nachfolger des nationalsozialistischen Volksgerichtshofs - das ist eine absurde Behauptung.

 

Urteil: Broder darf Verleger keine Judenfeindlichkeit unterstellen

 

Ganz normale Menschen - Dürfen Juden Juden Antisemiten nennen?

 

"Sponsern" Sie Gerechtigkeit - Solidaritätsaufruf - "Das Palästina Portal"

 

Recht gesprochen: Der jüdische Publizist Henryk M. Broder darf dem Darmstädter Verleger Abraham Melzer und dem Buchautor und KZ-Überlebenden Hajo Meyer keine nationalsozialistische oder judenfeindliche Gesinnung unterstellen. Die komplette Urteilsbegründung gibt es hier als pdf zum Runterladen. Es ist geradezu ergötzlich zu lesen, wie die klare juristische Analyse eines Gerichtes sämtliche rhetorischen Nebelkerzen und rabulistisches Zinnober nicht nur von Broder selbst, sondern auch seiner gesamten Clique komplett entzaubert. Möge dieses Urteil als „Broder-Urteil“ in die deutsche Justizgeschichte eingehen! Indes bleiben Fragen offen: Kündigt sich jetzt eine Prozesswelle gegen die „Achse des Guten“, „Honestly Concerned“ und andere Grüppchen an,

 

FAZ - Israel-Kritik - Melzer beharrt auf Lesung 19. Januar 2006 

 

FAZ - Gesellschaft - Evangelischer Regionalverband sagt Vortrag mit Israel-Kritikern ab 18. Januar 2006 

 

".. Denn der Streit zwischen Henryk Broder und Abraham Melzer hat zu einem Prozess geführt, in dem nun das Urteil gesprochen wird und den nicht nur der Vizepräsident des Zentralrates der Juden, Salomon Korn, für „beispiellos“ hält. .."  "...Das Urteil in Frankfurt wird Präzedenzcharakter haben..." http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/12/68943/print.html

 

 

 

Das Urteil

Das Urteil - Abraham Melzer gegen Henryk M. Broder - Urteil 2-03 O 485/05
Diffamierende Kritik, die einen anderen in die Nähe  nationalsozialistischen, antisemitistischen  Gedankenguts rückt, ist unzulässig. - Das Urteil >>>

Presseinformation

 

 

Reaktionen

Ein Berliner Amtsrichter meldet sich beim Henryk M. Broder ...

»Kritik an Israel wird bekanntlich gern mit Antisemitismus vermengt – und zwar absichtlich« Aus Leserbriefen an die Redaktion der Taz - Artikel von K. Bittermann - Tanz den Adolf Hitler

Ein Plädoyer der eigenen Art

Zum gestrigen „Broder-Urteil“ gibt es inzwischen erste Zuschauerreaktionen - 28.1.06  Arne Hoffmann

Leserbrief zum Artikel von Klaus Bittermann - Tanz den Adolf Hitler
Henryk M. Broder und Abi Melzer im Antisemitismusstreit - Arne Hoffmann

 

Programmtipp für Freitag, den 27. Januar 2006 - 11:00 Uhr: Die Henryk-M.-Broder-Soap Folge 1486: Das Urteil - Arne Hoffmann

1.2.06 Häme und Dummheit - Abraham Melzer zu "Klaus Bittermann - Tanz den Adolf Hitler"

Über den »Gift und Galle« spuckenden Beitrag meines Kollegen Klaus Bittermann habe ich mich sehr gewundert und amüsiert, auch wenn die Sache nicht mehr zum Lachen ist. Da scheint bei Bittermann offensichtlich auch der Neid durchgeknallt zu sein, wenn er der Meinung ist, daß er, statt die Leser über einen wichtigen Vorgang zu informieren, sie mit persönlichen Diffamierungen und Beleidigungen langweilen kann. So wichtig ist meine Person nicht, daß es die Leser der jungen Welt interessiert, daß ich eine »Niete« bin. Wenn man aber keine sachlichen Argumente hat, dann greift man zu solch perfiden und widerlichen Waffen, die zwar die Häme des Verfassers offenbaren, aber auch seine Dummheit.

Als Verleger müßte Klaus Bittermann wissen, daß die »schlecht übersetzte Poe-Ausgabe«, die er als Beispiel für meine Unfähigkeit dem Leser präsentiert, von keiner geringeren als von Hedwig Lachmann übersetzt worden ist, eine Übersetzung also, die von den Kritiken über alle Maße gelobt worden ist. Offenbar hat Herr Bittermann noch nie von dieser begnadeten Übersetzerin gehört. Sie ist auch schon lange tot. Man kann ja schließlich nicht alles wissen. (...) Auch was Ted Honderich betrifft, so läßt mich seine Häme kalt, wenn in der Presse dazu folgendes steht: »Abraham Melzer aber hat sich um die geistige Kultur in diesem Land verdient gemacht, indem er einen Akt der Zensur unterlief.« Wann hat sich Klaus Bittermann um die geistige Kultur in diesem Land verdient gemacht? Mit seinem Beitrag in der jungen Welt sicherlich nicht.

Auch was die »politische Kehrtwende um 180 Grad« betrifft, so kann ich Herrn Bittermann nur bewundern, mit welcher Chuzpe er hier die Fakten verdreht. Ich habe die Zeitschrift SEMIT von Anfang an kritisch gegenüber Israels Politik herausgegeben. Broder hat da anfangs noch mitgemacht, bis er sich um 180 Grad gedreht hat. Ich bin meiner Linie von damals bis heute treu geblieben. Broder hat mehrmals die Richtung gewechselt.

Unverschämt ist auch die Behauptung, ich hätte meine »kruden Tiraden« meist unter Adressen wie »muslimrecht.com« oder »palaestina.org« veröffentlicht. Ich habe niemals, nicht ein einziges Mal, unter diesen Adressen auch nur einen einzigen Beitrag veröffentlicht. Es war auch nicht nötig, da ich meine eigene Zeitung hatte, nämlich SEMIT. Aber Klaus Bittermann ist das egal, und er versteigt sich auch noch zu der Behauptung, ich hätte der »Hausjude« von Jürgen Möllemann sein können. Ja, sein können! Broder ist aber seit über 30 Jahren der Haus- und Hofjude so mancher Zeitungen geworden und geblieben, insbesondere des Spiegel, bei dessen Herausgeber Stefan Aust ich angeblich dann Broder »verpetzte«, wogegen Broder »sich zur Wehr setzte«.

Bittermann schreibt: »Eine Veranstaltung mit Melzer und Hajo Meyer in Leipzig beschrieb er (Broder!) auf seiner Internet-Seite als »Holo mit Hajo – Wie zwei Juden für die Leipziger den Adolf machen«. Nun, abgesehen davon, daß Bittermann hier Die Welt richtig und Broder falsch zitiert, was zu der Annahme verleitet, er hätte bei seinem Kollegen aus der Welt abgeschrieben, stimmt die Zeitfolge nicht. Nicht Broder hat sich »zur Wehr« gesetzt, sondern ich, denn ich habe meinen offenen Brief an Aust nach der Veranstaltung in Leipzig geschrieben und nicht umgekehrt. Recherchieren war wohl für Herrn Bittermann zu aufwendig. Warum auch, wenn es ja gar nicht darum geht, die Leser zu informieren, sondern einem Freund einen Gefallen zu tun und den Abi Melzer in die Pfanne zu hauen. Der Freund, Henryk M. Broder, hat sich auch sofort bedankt: »Klaus Bittermann bringt mich noch so weit, daß ich die junge Welt abonniere.« (...)

Papier ist geduldig und das Papier auf dem Bittermanns Pamphlet gedruckt wurde, mußte offensichtlich viel erdulden, auch Bittermanns Behauptung, Broder hätte sich »amüsiert«, daß ein »arisches« Gericht darüber entscheiden mußte, welcher der beiden Juden ein Antisemit sei. Auch hier verarscht Bittermann die Leser, denn weder handelt es sich bei dem Landgericht Frankfurt um ein »arisches« Gericht, noch war es die Aufgabe des Gerichts, darüber zu urteilen, wer Antisemit sei. Die Definition von »Antisemit« ist so klar und eindeutig, daß man dazu kein Gericht bemühen muß: Antisemit ist, wer Juden haßt, nur weil sie Juden sind. Darum ging es bei Gericht gar nicht. Es ging einzig und allein um Schmähkritik, d.h. um persönliche Beleidigungen. (...)

Abraham Melzer, Neu-Ihsenburg

 

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