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Verleumdungsaktionen
JagdAktionen
DER ISRAELLOBBY

 

Aktion gegen Dr. Rupert Neudeck

 

 

Hinter jeder Aktion steht eine Absicht. Jetzt müssen Sie nur noch heraus finden: welche? -   Wolfgang J. Reus

Abgesehen vom politischen Hintergrund, demonstrieren diese Jagaktionen ein Denken und Verhalten, welches unserer demokratischen Gesellschaft, nach der geistigen Überwindung des Hitlerreiches nicht mehr entsprechen sollte. Es lässt sich nicht gleichsetzen, aber, Erinnerungen an Jagd- Verfolgungsaktionen in der DDR, an Verleumdungskampagnen mit denen das Nazireich arbeitete drängen sich auf. Auch Bezüge zu "modernere" Formen des Menschenjagen, Stalking, Mobbing sind zu erkennbar. Hierin begründet sich auch, über alle politischen Grenzen und Gegensätze hinweg die erkennbare Kritik an dem Wirken dieses Netzwerkes Honestly Concerned + "Freunde" mehr >>>

 


Kurzfassung  | vollständige Dokumentation | über Rupert Neudeck

Den "Anlass" die Jagd zu beginnen fand  Honestly Concerned in einem Artikel von Rupert Neudeck.

29. August 2005  - Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte WELT-ÜBEL feiern Wiederauferstehung

Lese auch: Europäische Ex-Politiker- "Israel verletzt laufend Völkerrecht"

Lese auch:
Presse-Erklärung,  28.August 2005 -  Europäische Delegation ruft Europäische Union und EU-Mitgliedstaaten  auf, Israel zur Rechenschaft zu ziehen.  

Erst dachte ich, bei Honestly Concerned sei ein Erkenntnisprozess eingeleitet worden, man hätte sich der traurigen Wirklichkeit im Nahen-Osten gestellt. Das was in Palästina geschieht ist ja nun wirklich schockierend, dann wurde mir bewusst, sie meinen den Artikel von Dr. Neudeck. Das fand ich wiederum sehr schockierend. Ein Insider sagte mir einmal, immer wenn kein Name dabei steht, ist es das Werk von Sacha Stawski. Die "Schmutzarbeit, die Jagd überlässt er  seinem Volk. Entsprechend kann er sich dann auch von seinen Mitgliedern distanzieren, glaubt sie so seiner Verantwortung  für existenzvernichtende Jagdaktionen entziehen zu können.

Ausschnittweise wird der Jagdverlauf dokumentiert. Soweit die Texte online zu lesen sind, werden sie verlinkt. Die versandte Mailingliste ist umfangreich. Der Schriftverkehr wird  nur  teilweise wiedergegeben, kann aber angefordert werden. Die Texte wiederholen sich, einschwörend in mehreren Mailinglisten.  


Die hier nachfolgenden  Mailinglisten sind stark gekürzt worden, beschränkt sich (entsprechend der Rechtslage) auf das  zitieren von Textausschnitten. Die Auslassungen sind an den Punkten ...... zu erkennen. Die Mailingliste ist nur teilweise online zu lesen. Es ist meistens auch unüblich, das die Jagdaufrufe online zu lesen sind, sie tauchen nur nur in der versandten Mailingliste auf.

Am 6.9.05 (Yigit) wurde in der Mailingliste zur Jagd aufgerufen.

TEIL 1 – Kurzkommentare & Kurzmeldungen  
 

  1. Folgender schockierender Artikel kann zur Zeit auf der Webseite der Organisation "Grünhelme e.v. gefunden werden:
    "Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte WELT-ÜBEL feiern Wiederauferstehung - Die Apartheid-Mauer zwischen Israel und Palästina"
    Besonders schlimm ist, dass diese Organisation eng mit Mitgliedern des Bundestags zusammenarbeitet: ein erlesener Kreis, in dem sich nicht nur Norbert Blüm, von dem wir nichts anderes erwarten, befindet. siehe unten:
    Mitglieder des Kuratoriums sind:

    Bundestagspräsident Wolfgang THIERSE MdB
    Prof. Amin FARHANG, Wiederaufbausminister Afghanistan
    Parlam. Staatssekretärin Marieluise BECK MdB
    Parlam. Staatssekretär Ulrich KASPARICK MdB
    S.E. Reis-ul-Ulema Dr. Mustafa CERIC, Bosnien
    Lord Ralf DAHRENDORF, Professor der Soziologie
    Dr. Norbert BLÜM, Minister a.D.
    Daniel COHN BENDIT, Europaabgeordneter
    M.A. HOBOHM, stellv. Vors. des Zentralrates der Muslime in Deutschland
    S. LEUTHEUSSER-SCHNARRENBERGER MdB
    Hans KOSCHNICK, Ex-Bürgermeister von Bremen und Mostar (Bosnien)
    Jürgen WISCHNEWSKI, Minister a.D. (verstorben 2005)
    Prof. Dr. Barbara JOHN
    Ruprecht POLENZ MdB
    Dr. Herbert SCHNOOR, Minister a.D.
    Dieter HILDEBRANDT, Kabarettist
    Marita SEHN, ehem. MdB (verstorben 2004)
    Dzevad KARAHASAN, bosnischer Schriftsteller
    Freimut DUVE, Publizist, ehem. MdB
    Konstantin WECKER, Liedermacher

Vollständige Dokumentation


7
.9.2005 Mailingliste (M&M) nur in der versandten Mailingliste zu lesen

TEIL 4 - LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN.... 

Zum Ärgern, der lutherische Weltbund hat nie den Terror verurteilt, aber immer die israelische Terrorbekämpfung! cwem ............

...ebenso wie diese Grünschnäbel..., äh, -helme
Grünhelme.de Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte WELT-ÜBEL feiern Wiederauferstehung
Die Apartheid-Mauer zwischen Israel und Palästina - Von Rupert Neudeck
Da war sie wieder, die Aktualitätsterror-Demonstration. Nach dem einwöchigen Besuch in Palästina und Israel sind wir für eine Pressekonferenz im Ambassador Hotel in Jerusalem angemeldet für die Medien. Aber eine Stunde vorher platzt die Nachricht herein von dem Versuch des Selbstmordanschlags eines Palästinensers in Beer Sheva. Schon sind alle Journalisten dort in Beer Sheva, auch die palästinensische Autonomiebehörde hat eine Pressekonferenz angesetzt. >>

 

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8.9.2005 Mailingliste (Yigit)  nur in der versandten Mailingliste zu lesen
 

  1. Grünhelme e.V.
    From: m.n.
     

    Folgender schockierender Artikel kann zur Zeit auf der Webseite der Organisation "Grünhelme e.v. gefunden werden:
    "Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte WELT-ÜBEL feiern
    Wiederauferstehung - Die Apartheid-Mauer zwischen Israel und Palästina"

    http://gruenhelme.de/index.php?s=articles/aktuelles&n=210

    Besonders schlimm ist, dass diese Organisation eng mit Mitgliedern des Bundestags zusammenarbeitet: ein erlesener Kreis, in dem sich nicht nur Norbert Blüm, von dem wir nichts anderes erwarten, befindet. siehe unten:

    Mitglieder des Kuratoriums sind:
    Bundestagspräsident Wolfgang THIERSE MdB
    Prof. Amin FARHANG, Wiederaufbausminister Afghanistan
    Parlam. Staatssekretärin Marieluise BECK MdB
    Parlam. Staatssekretär Ulrich KASPARICK MdB
    S.E. Reis-ul-Ulema Dr. Mustafa CERIC, Bosnien
    Lord Ralf DAHRENDORF, Professor der Soziologie
    Dr. Norbert BLÜM, Minister a.D.
    Daniel COHN BENDIT, Europaabgeordneter
    M.A. HOBOHM, stellv. Vors. des Zentralrates der Muslime in Deutschland
    S. LEUTHEUSSER-SCHNARRENBERGER MdB
    Hans KOSCHNICK, Ex-Bürgermeister von Bremen und Mostar (Bosnien)
    Jürgen WISCHNEWSKI, Minister a.D. (verstorben 2005)
    Prof. Dr. Barbara JOHN
    Ruprecht POLENZ MdB
    Dr. Herbert SCHNOOR, Minister a.D.
    Dieter HILDEBRANDT, Kabarettist
    Marita SEHN, ehem. MdB (verstorben 2004)
    Dzevad KARAHASAN, bosnischer Schriftsteller
    Freimut DUVE, Publizist, ehem. MdB
    Konstantin WECKER, Liedermacher
     

     
     

    1. PS.
      Ich hatte nicht erwähnt,  dass im Kuratorium von Grünhelme e.V.  so illustre Namen auftreten, wie etwa auch die Vize-Präsidentin des DIG-Präsidiums, Marie-Luise-Beck von den Grünen. Das muss besondere Erwähnung finden, denn eine so wichtige Position in der Deutsch - Israelischen Gesellschaft wird von einer Frau besetzt, die offensichtlich kein Problem hat, gleichzeitig in so einem Kuratorium Mitglied zu sein.  Es ist sicher sinnvoll, wenn Ihr in euren Städten die DIG darüber informiert, ich habe der DIG Bonn dies zur Kenntnis gegeben, und ich halte es für notwendig , dass der Präsident der DIG Prof. Manfred Lahnstein davon Kenntnis erhält.

       

    2. ANREGUNG:


    3. Wir schlagen unter anderem vor, dass jeder, der DIG-Mitglied ist (oder über jenen, den er als ein solches kennt), sich an „seine“ DIG wendet, anruft, mailt, schreibt, um sie dazu aufzufordern, als DIG, evtl gemeinsam mit anderen DIGs, massiv Einspruch zu erheben und auch die Bundesgeschäftsstelle eine Stellungnahme zu der Tatsache des „Spagates“ abgibt.....


     

    Sehr geehrte Frau Beck, sehr geehrter Herr Lahnstein,

    im Folgenden sende ich Ihnen zu Ihrer Information den bisherigen Schriftverkehr mit Herrn Neudeck bzgl. seines Artikels über die "Apartheid-Mauer" auf der Homepage von www.gruenhelme.de.......

    Ich möchte meine Frage an Sie, Frau Beck, wiederholen bzw. ergänzen: Unterstützen Sie als Kuratoriumsmitglied von "Gruenhelme" die Publizierung eines solchen Artikels, der sich fragwürdiger Begriffe, Fakten und Suggestionen bedient und Israel einseitig die Schuld am Nahostkonflikt zuweist? Unterstützen Sie auch eine solche gewaltvolle Ausdrucksweise ...

    Andrea Lauser.

    Mitglied der DIG AG Freiburg

    . Es gibt in Israel keine "Apartheit" in Israel. Die "täglichen Demütigungen" sind wiederum begriffliche Beschreibungen einer israelfeindlichen palästinensischen Bevölkerung, die mithilft, um Israelis zu diskreditieren. Immer wieder fällt die Weltpresse auf palästinensische Falschmeldungen, Übertreibungen, Anschuldigungen und Terrorrechtfertigungen herein, ... usw

8.9.2005 Mailingliste (Milena) nur in der versandten Mailingliste zu lesen

 

TEIL 4 - LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN.... 
 

  1. Presse-Erklärung  - Europäische Delegation ruft Europäische Union und EU-Mitgliedstaaten  auf, Israel zur Rechenschaft zu ziehen 28.August 2005
     

    Nach fünftägiger Besuchsreise durch Israel und Palästina und Begegnungen mit zahlreichen Vertretern von Zivilgesellschaften auf beiden Seiten, wie auch mit mehreren Parlamentariern ruft die Delegation die Europäische Union sowie Beamte und Institutionen der EU-Mitgliedstaaten, die sich mit Israel und Palästina befassen, insbesondere ihre  eigenen Regierungen, dazu auf, entschlossen zu handeln und Israel für seine fortgesetzten  Verletzungen des Völkerrechts zur Rechenschaft zu ziehen...

 

Unter Leserbriefe:

From:  m.n.
Sent: Wednesday, September 07, 2005 10:26 AM
To:
Subject: wichtiger Nachtrag zu Grünhelme e.V.
 

ich hatte nicht erwähnt,  dass im Kuratorium von Grünhelme e.V.  so illustre Namen auftreten, wie etwa auch die Vize-Präsidentin des DIG-Präsidiums, Marie-Luise-Beck von den Grünen. Das muss besondere Erwähnung finden, denn eine so wichtige Position in der Deutsch - Israelischen Gesellschaft wird von einer Frau besetzt, die offensichtlich kein Problem hat,---  (wie oben)
 

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  1. .9.2005 Mailingliste (Yigit)

     

    Apartheid...
    From: Andrea

    Zur Info das Schreiben von Herrn Polenz. Ich habe daraufhin Herrn Polenz den gesamten Schriftverkehr mit Herrn Neudeck geschickt, den ich Euch auch schon weitergeleitet habe.
    Gruß, Andrea.

    ----- Original Message -----
    From: "Ruprecht Polenz" <Ruprecht.Polenz(at)wk.bundestag.de>
    To: <muensterplus--t-online.de>
    Cc: "Ruprecht Polenz" <ruprecht.polenz--bundestag.de>; <andrea.lauser--t-online.de>
    Sent: Friday, September 09, 2005 12:08 AM
    Subject: Apartheid...


    > Sehr geehrte Frau K.
    >
    > vielen Dank für Ihre mail, mit der ich zunächst nichts anfangen
    > konnte, da ich mich beim besten Willen an keine Unterschrift unter
    > einen Artikel erinnern konnte wie den, auf den Sie sich bezogen haben.
    > Des Rätsels
    > Lösung: Der von Ihnen kritisierte Artikel von Rupert Neudeck stand auf
    > einer homepage der Grünhelme. Die Grünhelme sind eine von Rupert
    > Neudeck gegründete Organisation, deren Kuratorium ich zusammen u.a.
    > mit Norbert Blüm gern angehöre, weil ich die Ziele dieser Organisation unterstütze.
    > Von dem Namensartikel von Rupert Neudeck habe ich erst durch Ihre mail
    > erfahren. Meine Mitgliedschaft im Kuratorium der Grünhelme bedeutet
    > nicht, dass ich mir den Inhalt des Artikels zu eigen machen würde.
    > Wenn Herr Neudeck dies gewünscht hätte, hätte er sich vorab an mich
    > gewandt und ich hätte sicher die Gelegenheit genommen, mit ihm über
    > einige der Fragen zu sprechen, die Sie in Ihrer mail aufwerfen. M.E.
    > weist aber auch die homepage der Grünhelme klar aus, dass Herr Neudeck
    > diesen Beitrag als Autor verantwort. Ich werde sicher Gelegenheit
    > haben, mit Herrn Neudeck über seinen Artikel zu sprechen. Sie sollten das auch tun.
    >
    > Vielen Dank für Ihre guten Wünsche - vielleicht können wir uns ja in
    > Erinnerung an alte Zeiten mal wieder treffen.
    >
    > Mit freundlichen Grüßen
    > Ihr
    > Ruprecht  

     


     

    1. Neudeck - die dritte...
      From: Andrea

      ... aber das wird wohl auch die letzte sein, zumindest für heute... ;-)
      Gruß, Andrea.

      ----- Original Message -----
      From: Andrea Lauser
      To: R.Neudeck--t-online.de
      Sent: Thursday, September 08, 2005 10:33 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      wer Ausreden sucht, um nicht zu seiner Verantwortung stehen zu müssen, findet immer welche. Sie haben es mit Ihren seltsamen Ausreden gezeigt. 1. Ausrede: Wählen Sie eine Frage. 2. Ausrede: Das ist keine Frage. 3. Ausrede: Sie haben Ihre Frage selbst beantwortet, deshalb brauche ich nichts mehr zu sagen. Und das i-Tüpfelchen ist noch Ihre Aussage "ich hätte mich ja gerne mit Ihnen unterhalten". Erlauben Sie mir zu sagen, dass ich diese Aussage stark anzweifle! Wenn Sie wirklich wollten, hätten Sie mit mir diskutieren können. Aber Sie wollen eben nicht. Warum nicht? Haben Sie Angst vor meinen Argumenten? Vor der Wahrheit? 
      Glaubwürdiger macht Sie Ihre Flucht vor mir nicht. Im Gegenteil. Im Prinzip bestätigt sie, dass sich Sie "erwischt" habe. Sie wissen offensichtlich genau, dass Sie falsch liegen, wollen aber -aus welchen Gründen auch immer- mit Ihren Falschaussagen weitermachen. Und dazu bedienen Sie sich auch des Mittels, -indirekt- mir die Schuld für das Ende des Dialogs zuzuschieben. Nun, das war zu erwarten. Denn Ihr Artikel über die "Apartheidmauer" zeigt ja schon, dass Sie ein Meister darin sind, anderen die Schuld zuzuschieben. Mit Vorliebe offenbar den Israelis. Warum eigentlich? .....
      mehr >>>

      ----- Original Message -----
      From: R.Neudeck--t-online.de
      To: Andrea Lauser
      Sent: Thursday, September 08, 2005 9:29 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sie haben nicht gesehen, dass Sie Ihre Warum Frage selbst beantwortet haben.
      Deshalb habe ich dazu nichts mehr zu antworten. Eigentlich schade, ich hätte mich ja gerne mit Ihnen unterhalten.
      Alles Gute und freundliche Grüße
      Rupert Neudeck

        "Andrea Lauser" <andrea.lauser--t-online.de> schrieb:
      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      meine erste Frage ist also keine Frage? Seltsam, ich dachte immer, das Wort "Warum" sei ein Fragewort!....
      mehr >>>


      ----- Original Message -----
      From: R.Neudeck--t-online.de
      To: Andrea L.
      Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrte Frau L.
      die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. So wird nichts aus einem Dialog. Das war es, was Martin Buber immer wollte: Ich und Du versuchen sich langsam zu verständigen, aus verschiedenen Positionen. Nie hat die eine seite nur Recht, die andere nur Unrecht.
      Also nicht So: Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein.
      Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck

        "A. L." <andrea.lauser--t-online.de> schrieb:
      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im Folgenden gerne stellen möchte:
      1. Warum benutzen Sie in diesem Artikel Begriffe wie "Apartheid" und "Bantustans", die Sie aus dem Südafrika-Konflikt übernommen haben? Diese Begriffe treffen auf Israel nicht zu, denn es gibt dort weder Apartheid noch Reservate für Palästinenser. Warum also benutzen Sie diese Begriffe?
      2. Warum regen Sie sich über die Journalisten auf, die nach Beer Sheva eilen anstatt Ihre Pressekonferenz im Hotel Ambassador zu besuchen, und nicht über den Palästinenser, der Ihnen die Repräsentanz in den Medien mit seinem Selbstmordanschlag vermasselt hat?
      3. Warum regen Sie sich über die Sicherheitschecks am Flughafen Ben Gurion auf und nicht über die Terroristen (u. a. palätinensische), die Auslöser für solche peniblen Sicherheitschecks sind, um dadurch jedem Fluggast bestmögliche Sicherheit bieten zu können?
      mehr >>>

       

    2. Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de
      From: Andrea

      Sehr geehrte Frau Beck, sehr geehrter Herr Lahnstein,
      im Folgenden sende ich Ihnen zu Ihrer Information den bisherigen Schriftverkehr mit Herrn Neudeck bzgl. seines Artikels über die "Apartheid-Mauer" auf der Homepage von www.gruenhelme.de. Obwohl ich auf seine Ausdrucksweise "Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl... ich Ihnen irgendwas ein" humorvoll-sarkastisch reagiert habe, denke ich, dass diese impertinente Art und Weise und die gewaltvolle Sprache nicht gerade für Herrn Neudeck und das "Peace-Corps" sprechen. Im Gegenteil.
      mehr >>>

      ----- Original Message -----
      From: Andrea Lauser
      To: R.Neudeck--t-online.de
      Sent: Thursday, September 08, 2005 7:33 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      meine erste Frage ist also keine Frage? Seltsam, ich dachte immer, das Wort "Warum" sei ein Fragewort!.... Nun gut. Wie wär's dann mit Frage Nummer 2? Können Sie mir die beantworten?
      Mit freundlichen Grüßen, ......
      PS: Noch eine Extra-Frage: Was, bitteschön, heißt "einschl..."? Ist das ein extra friedliches Wort, passend zum Peace-Corps?
       
       
      ----- Original Message -----
      From: R.Neudeck (at)t-online.de
      To: A.L.
      Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrte Frau L.
      die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. So wird nichts aus einem Dialog. Das war es, was Martin Buber immer wollte: Ich und Du versuchen sich langsam zu verständigen, aus verschiedenen Positionen. Nie hat die eine seite nur Recht, die andere nur Unrecht.
      Also nicht So: Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein.
      Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck

        "Andrea Lauser" <andrea.lauser--t-online.de> schrieb:
      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im Folgenden gerne stellen möchte:
      1. Warum benutzen Sie in diesem Artikel Begriffe wie "Apartheid" und "Bantustans", die Sie aus dem Südafrika-Konflikt übernommen haben? Diese Begriffe treffen auf Israel nicht zu, denn es gibt dort weder Apartheid noch Reservate für Palästinenser. Warum also benutzen Sie diese Begriffe?
      mehr >>>
       

       
       

    3. Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de
      From: Andrea


      Wen's interessiert, der findet unten einen weiteren Schriftverkehr mit dem ehrenwerten Herrn Neudeck von "gruenhelme.de".
      Gruß, Andrea.

      ----- Original Message -----
      From: A.L.
      To: R.Neudeck (at)t-online.de
      Sent: Thursday, September 08, 2005 7:33 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      meine erste Frage ist also keine Frage? Seltsam, ich dachte immer, das Wort "Warum" sei ein Fragewort!.... Nun gut. Wie wär's dann mit Frage Nummer 2? Können Sie mir die beantworten?
      mehr >>>


      From: R.Neudeck --t-online.de
      To: Andrea Lauser
      Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrte Frau L.
      die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. So wird nichts aus einem Dialog. Das war es, was Martin Buber immer wollte: Ich und Du versuchen sich langsam zu verständigen, aus verschiedenen Positionen. Nie hat die eine seite nur Recht, die andere nur Unrecht.
      Also nicht So: Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein.
      Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck

        "A. L.......
      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im Folgenden gerne stellen möchte:
      1. Warum benutzen Sie in diesem Artikel Begriffe wie "Apartheid" und "Bantustans", die Sie aus dem Südafrika-Konflikt übernommen haben? Diese Begriffe treffen auf Israel nicht zu, denn es gibt dort weder Apartheid noch Reservate für Palästinenser. Warum also benutzen Sie diese Beg
      riffe?
      2. Warum regen Sie sich über die Journalisten auf, die nach Beer Sheva eilen anstatt Ihre Pressekonferenz im Hotel Ambassador zu besuchen, und nicht über den Palästinenser, der Ihnen die Repräsentanz in den Medien mit seinem Selbstmordanschlag vermasselt hat?
      ..... mehr >>>
      A. L.r

  • 9.9.2005 Mailingliste (M&M) nur in der versandten Mailingliste zu lesen

    Message -----

    From: Andrea L

    To: Manfred Lahnstein ; marieluise.beck--bundestag.de

    Sent: Thursday, September 08, 2005 8:31 PM

    Subject: Fw: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


     

    Sehr geehrte Frau Beck, sehr geehrter Herr Lahnstein,

    ......Ich möchte meine Frage an Sie, Frau Beck, wiederholen bzw. ergänzen: Unterstützen Sie als Kuratoriumsmitglied von "Gruenhelme" die Publizierung eines solchen Artikels, der sich fragwürdiger Begriffe, Fakten und Suggestionen bedient und Israel einseitig die Schuld am Nahostkonflikt zuweist? Unterstützen Sie auch eine solche gewaltvolle Ausdrucksweise ...

    Andrea Lauser.

    Mitglied der DIG AG Freiburg
     

     

    ----- Original Message -----

    From: Andrea L

    Sent: Thursday, September 08, 2005 7:33 PM

    Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


     

    Sehr geehrter Herr Neudeck,

    meine erste Frage ist also keine Frage? Seltsam, ich dachte immer, das Wort "Warum" sei ein Fragewort!.... Nun gut. Wie wär's dann mit Frage Nummer 2? Können Sie mir die beantworten?

    .........

    PS: Noch eine Extra-Frage: Was, bitteschön, heißt "einschl..."? Ist das ein extra friedliches Wort, passend zum Peace-Corps?
     

    ----- Original Message -----

    To: Andrea L

    Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM

    Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


     

    Sehr geehrte Frau Lauser,

    die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. So wird nichts aus einem Dialog. Das war es, was Martin Buber immer wollte: Ich und Du versuchen sich langsam zu verständigen, aus verschiedenen Positionen. Nie hat die eine seite nur Recht, die andere nur Unrecht.

    Also nicht So: Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein.

    Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck

     

      "A.L. schrieb:

    Sehr geehrter Herr Neudeck,

    Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im Folgenden gerne stellen möchte:

    1. Warum benutzen Sie in diesem Artikel Begriff

  •  

    Kurzfassung  | Start Palästina Portal  |  Start Honestly Concerned   | oben

    Apartheid...
    From: Andrea

    Zur Info das Schreiben von Herrn Polenz. Ich habe daraufhin Herrn Polenz den gesamten Schriftverkehr mit Herrn Neudeck geschickt, den ich Euch auch schon weitergeleitet habe.
    Gruß, Andrea.

    ----- Original Message -----
    From: "Ruprecht Polenz" <Ruprecht.Polenz--wk.bundestag.de>......


    > Sehr geehrte Frau Knust,
    >
    > vielen Dank für Ihre mail, mit der ich zunächst nichts anfangen
    > konnte, da ich mich beim besten Willen an keine Unterschrift unter
    > einen Artikel erinnern konnte wie den, auf den Sie sich bezogen haben.
    > Des Rätsels
    > Lösung: Der von Ihnen kritisierte Artikel von Rupert Neudeck stand auf
    > einer homepage der Grünhelme. Die Grünhelme sind eine von Rupert
    > Neudeck gegründete Organisation, deren Kuratorium ich zusammen u.a.
    > mit Norbert Blüm gern angehöre, weil ich die Ziele dieser Organisation unterstütze.
    > Von dem Namensartikel von Rupert Neudeck habe ich erst durch Ihre mail
    > erfahren. Meine Mitgliedschaft im Kuratorium der Grünhelme bedeutet
    > nicht, dass ich mir den Inhalt des Artikels zu eigen machen würde.
    > Wenn Herr Neudeck dies gewünscht hätte, hätte er sich vorab an mich
    > gewandt und ich hätte sicher die Gelegenheit genommen, mit ihm über
    > einige der Fragen zu sprechen, die Sie in Ihrer mail aufwerfen. M.E.
    > weist aber auch die homepage der Grünhelme klar aus, dass Herr Neudeck
    > diesen Beitrag als Autor verantwort. Ich werde sicher Gelegenheit
    > haben, mit Herrn Neudeck über seinen Artikel zu sprechen. Sie sollten das auch tun.
    >
    > Vielen Dank für Ihre guten Wünsche - vielleicht können wir uns ja in
    > Erinnerung an alte Zeiten mal wieder treffen.
    >
    > Mit freundlichen Grüßen
    > Ihr
    > Ruprecht  

     


     

    1. Neudeck - die dritte...
      From: Andrea

      ... aber das wird wohl auch die letzte sein, zumindest für heute... ;-)
      Gruß, Andrea.

      ----- Original Message -----
      From: Andrea.....
      To: R.Neudeck--t-online.de
      Sent: Thursday, September 08, 2005 10:33 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      wer Ausreden sucht, um nicht zu seiner Verantwortung stehen zu müssen, findet immer welche. Sie haben es mit Ihren seltsamen Ausreden gezeigt. .....
      Glaubwürdiger macht Sie Ihre Flucht vor mir nicht. Im Gegenteil. Im Prinzip bestätigt sie, dass sich Sie "erwischt" habe. ........... Denn Ihr Artikel über die "Apartheidmauer" zeigt ja schon, dass Sie ein Meister darin sind, anderen die Schuld zuzuschieben. Mit Vorliebe offenbar den Israelis. Warum eigentlich?
      Noch etwas: Ihre Aussage "Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein." spricht in der Art, wie ich sie verstanden habe ....."
      ----- Original Message -----
      From: R.Neudeck--t-online.de
      To: Andrea
      Sent: Thursday, September 08, 2005 9:29 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sie haben nicht gesehen, dass Sie Ihre Warum Frage selbst beantwortet haben.
      Deshalb habe ich dazu nichts mehr zu antworten. Eigentlich schade, ich hätte mich ja gerne mit Ihnen unterhalten.
      Alles Gute und freundliche Grüße
      Rupert Neudeck

        "Andrea......
      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      meine erste Frage ist also keine Frage? Seltsam, ich dachte immer, das Wort "Warum" sei ein Fragewort!.... Nun gut. Wie wär's dann mit Frage Nummer 2? Können Sie mir die beantworten?......
       
      ----- Original Message -----
      From: R.Neudeck--t-online.de
      To: Andrea
      Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrte Frau Lauser,
      die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. So wird nichts aus einem Dialog. Das war es, was Martin Buber immer wollte: Ich und Du versuchen sich langsam zu verständigen, aus verschiedenen Positionen. Nie hat die eine seite nur Recht, die andere nur Unrecht.
      Also nicht So: Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein.
      Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck

        "Andrea..... schrieb:
      Sehr geehrter Herr Neudeck,

      Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im Folgenden gerne stellen möchte:
      1. Warum benutzen Sie in diesem Artikel Begriffe wie "Apartheid" und "Bantustans", die Sie aus dem Südafrika-Konflikt übernommen haben? Diese Begriffe treffen auf Israel nicht zu, denn es gibt dort weder Apartheid noch Reservate für Palästinenser.............
      Andrea ....

       


       

    2. Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de
      From: Andrea

      Sehr geehrte Frau Beck, sehr geehrter Herr Lahnstein,
      im Folgenden sende ich Ihnen zu Ihrer Information den bisherigen Schriftverkehr mit Herrn Neudeck bzgl. seines Artikels über die "Apartheid-Mauer" auf der Homepage von www.gruenhelme.de. ......"



      ----- Original Message -----
      From: Andrea Lauser
      To: R.Neudeck--t-online.de
      Sent: Thursday, September 08, 2005 7:33 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      meine erste Frage ist also keine Frage? Seltsam, ich dachte immer, das Wort "Warum" sei ein Fragewort!.... Nun gut. Wie wär's dann mit Frage Nummer 2? Können Sie mir die beantworten?....."
       
       
      ----- Original Message -----
      From: R.Neudeck--t-online.de
      To: Andrea Lauser
      Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrte Frau L.
      die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. So wird nichts aus einem Dialog. Das war es, was Martin Buber immer wollte: Ich und Du versuchen sich langsam zu verständigen, aus verschiedenen Positionen. Nie hat die eine seite nur Recht, die andere nur Unrecht.
      Also nicht So: Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein.
      Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck

        "Andrea ......schrieb:
      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      Ihr Artikel "Apartheid und Mauer:.....
      Andrea ....
       

       
       

    3. Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de
      From: Andrea


      Wen's interessiert, der findet unten einen weiteren Schriftverkehr mit dem ehrenwerten Herrn Neudeck von "gruenhelme.de".
      Gruß, Andrea.

      ----- Original Message -----
      From: Andrea Lauser
      To: R.Neudeck--t-online.de
      Sent: Thursday, September 08, 2005 7:33 PM
      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


      Sehr geehrter Herr Neudeck,
      meine erste Frage ist also keine Frage? ....."

      Sehr geehrte Frau Lauser,
      die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. So wird nichts aus einem Dialog. Das war es, was Martin Buber immer wollte: Ich und Du versuchen sich langsam zu verständigen, aus verschiedenen Positionen. Nie hat die eine seite nur Recht, die andere nur Unrecht.
      Also nicht So: Wollen Sie nicht einsehen, dass diese Begriffe auf Israel nicht zutreffen, so schl...ich Ihnen irgendwas ein.
      Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck........

       

     

    12.9.2005 Mailingliste (M&M) nur in der versandten Mailingliste zu lesen


    TEIL 2 - LINKS zu empfohlenen Artikeln & Webseiten aus der WESTLICHEN Presse  
     

    1. BRANDAKTUELL / THEMEN DES TAGES....  

       

      1. nähere Einzelheiten siehe unter Leserbriefe!
        Offizielle Antwort von Marieluise Beck, Kuratorium "Grünhelme e.V."
        Sehr geehrte Damen und Herren,
        mit Befremden bin ich auf den Artikel mit dem Titel: "Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" von Herrn Neudeck aufmerksam geworden. Ich teile die Wertungen dieses Beitrages nicht und distanziere mich in aller Form von dieser Veröffentlichung. Der Beitrag ist einseitig in seiner Konfliktanalyse und zumindest naiv in seiner Vorstellung, der Frieden zwischen Israel und den Palästinensern hänge allein von der Friedensbereitschaft der israelischen Seite ab. Erst recht teile ich nicht das gewählte Vokabular. Weder bin ich über diesen vorab Beitrag informiert worden, noch unterstütze ich diesen.
        Mit freundlichen Grüßen
        Marieluise Beck  
        online

      Unter Leserbriefe

    1. From: jh
      Sent: Saturday, September 10, 2005 10:22 PM
      To: peace--gruenhelme.de; r.neudeck--gruenhelme.de; a.mazyek--gruenhelme.de
      Subject: Unglaubliche Verleumdungen auf Ihrer Seite !

       

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      sehr geehrter Herr Neudeck,

       

      mit Erschrecken stelle ich fest, daß auf Ihrer Internetseite

       
       

      unglaubliche Verleumdungen, falsche Voraussetzungen und unrichtige Verantwortlichkeiten gegenüber den ehemals jüdisch-israelischen Siedlern im Gazastreifen und dem Staat Israel kommuniziert werden.

      Es wimmelt nur so von abstrusen Einseitigkeiten.

       

      En detail:

       

      1. Vorweg: Es gibt tatsächlich überhaupt keinen Grund, warum nicht einige wenige tausend jüdische Siedler innerhalb eines von Arabern dominierten Landstriches leben dürften, während über eine Million Araber friedlich als Bürger in Israel wohnen.

       

      2. Der Grund für israelische Schutzmaßnahmen und eine grundsätzliche israelische Wehrhaftigkeit  - sei es hohe Militärpräsenz zum Schutz jüdischer Minderheiten oder eine Schutzanlage wie der Sperrzaun - liegt grundsätzlich nicht an einer jüdisch-israelischen Agression, sondern zum ganz überwiegenden und entscheidenden Teil am arabischen Antisemitismus, Anti-Israelismus und dem Judenhaß in der gesamten Region.  Wir Deutschen müßten eigentlich wissen, was Antisemitismus bedeutet. Wir haben den Holocaust selbst hier im Land gehabt, unsere Väter und Großväter haben ihn initiert, oder geduldet, weggeschaut, gebilligt, mitgemacht, und nur in den seltesten Fällen sich aktiv dagegen gewehrt. Aus dieser Geschichte müssen für unsere Nation Konsequenzen und Handeln folgen, nicht aus Schuldkomplexen heraus, sondern aus logischem Denken und einer guten natürlichen Verantwortung für das jüdische Volk.

       

      3. Wer den für Israel existenzbedrohenden Antisemitismus der arabischen Welt leugnet, nicht wahrhaben will oder ihn aus seinen Überlegungen einfach streicht, der kann gleichermaßen behaupten, daß Auschwitz nicht stattgefunden habe. Die Wahrheit ist: es gibt heute einen weltweiten Judenhaß, der sich gerade (aber nicht nur) aus der arbischen Welt und der palästinensischen Gesellschaft heraus gegen Israel richtet. Oder mit welchem Recht will man Selbstmordattenate gegen Juden begründen? Sie sind keineswegs 'besser' oder gar moralisch in irgend einer Weise zu rechtfertigen, und im Kern haben sie die gleichen Ursachen wie auch die Judenverfolgung im "3. Reich": Haß gegen Juden.

       

      4. Der Staat Israel hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, den Schutz seiner Bürger von Attentaten und Morden von Kindern, Familien, Restaurantbesuchern und Studenten zu gewährleisten. Dies kann und muß aktiv darin bestehen, die verantwortlichen Hintermänner und Attentäter zu finden, zu bestrafen und notfalls auszuschalten, und zwar so lange bis die palästinensische Autonomie dies nicht selbst wirksam und nachhaltig übernimmt. Die Frage einer sog. Gerichtsbarkeit nach bundesdeutschem Vorbild, das hierzulande überhaupt keinen Terror oder annähernd solche Umstände wie in Israel kennt, muß sich in einem Terrorkrieg zweitrangig dem Schutz weiterer möglicher potentieller unschuldiger Opfer unterordnen. Dabei ist bei israelischen Wehrmaßnahmen auch die unterstellte israelische Motivation "Rache" ("Vergeltung") defintiv eine sowohl unbewiesene und auch falsche Beschreibung. Israel spricht niemals von "Vergeltung", aber viele Medien legen es dem Staat Israel schlichtweg in den Mund, ohne auch nur annähernd zu prüfen, ob es sich auch moralisch um eine berechtigte Abwehr handelt, wie sie z.B. hierzulande in den Begriffen "Tyrannenmord" (Tötung von terrorverursachenden Hamas-Führern) oder "finaler Rettungsschuß" (Erschießen aktiver Terroristen) wiederspiegelt. Es gilt in jedem Fall: Opferschutz der Terrorgeschädigten geht über Täterschutz. Es ist ebenfalls in Relation zu setzen: der Schutz des Lebens Unschuldiger geht über das Recht eines palästinensischen Gemüsegartens einschließlich eines sich ergebenen umwegigen Anfahrtsweges.

       

      5. Der Staat Israel macht Fehler und kann vieles noch besser machen, um den Alltag einer betroffenen palästinensische Bevölkerung zu erleichtern. Dies wird von Israel auch gesagt und immer mehr auch umgesetzt. Mögliche israelische Fehler bedeuten aber nicht, daß es zur Umkehr einer grundsätzlichen Verantwortungsbenennung in dem Konflikt kommen darf. Es kommt mir so vor, als wenn beide Seiten in einen Topf geworfen werden, dann wiod umgerührt, und am Ende weiß niemand mehr genau, welche Seite denn welche Verantwortung hat. Die Schuld bekommen dann "natürlich": die Juden - ein uraltes beliebtes Spiel um das jüdische Volk oder jüdische Leiter zu diskreditieren, wir kennen das in Europa seit Jahrhunderten. Staat diese Verwirrspiels muß man jeweils im Einzelfall einer Konfliktsituation wahrheitsgemäß, zeitabläufig und moralisch wertefundiert analysieren und unter Berücksichtigung ALLER Hintergründe feststellen, wer hat welche Verantwortung - und erst dann die gedanklichen Konsequenzen ziehen.

       

      6. Die Israelis können NICHT dafür verantwortlich gemacht werden, daß es einen Sperrzaun gibt. Verursacher ist der arabisch-palästinensiche Terror, also die Bereitschaft zum vorsätzlichen Mord an Israelis. Ebenfalls kann Israel auch nicht dafür verantworlich gemacht werden, daß die israelsiche Armee von todesbereiten, islamistisch motivierten palästinensischen Gruppen immer wieder rücklinks angegriffen wird. Das gilt auch bei Militäraktionen mit dem Ziel, Terrorverantwortliche in der palästinsischen Autonomie zu stellen. Im übrigen: selbst in Deutschland werden wie in Berlin und Frankfurt jüdische Einrichtungen mit Schutzabzäunungen und starker Polizeipräsenz vor Übergriffen bewacht. Mit welchem Recht verwehren Sie dem Staat Israel die Schutzmaßnahmen, wenn sogar die Bundesrepublik Deutschland ihre eigenen jüdischen Mitbürger auf die gleiche Art schützt muß? Unter dem Hintergrund, daß es in Israel die reale Bedrohung Terror gibt, während es in Deutschland weder in Umfang noch Ausmaß eine solche Bedrohung gibt, wird der Vergleich nochmals drastischer und zeugt letztlich von Undurchdachtheit und einer gemeingefährlich-devoten Haltung gegenüber zweifelhaften palästinensischen Absichten.

       

      7. Ihre Darstellung, in Israel handele es sich bei der Sperranlage um eine "Mauer", ist schlichtweg falsch und angesichts der deutschen Geschichte begrifflich grob fahrlässig. Die Sperranlage besteht zu 95 % aus einem Zaun. Während der israelische Zaun in einer funktionierenden Demokratie aus berechtigten, lebensschützenden Motiven errichtet wurde, war die Mauer auf deutschem Boden ein Instrument eines Regimes mit tausenden unschuldigen Todesopfern, um die Ausreise der eigenen Bürger zu verhindern - also ein absolut konträrer Fall. Das "Urteil" des Gerichtshofes in Den Haag ist ein auf unberechtigter Israel-Ablehnung gründender Skandal und wird zurecht vom Staat Israel nicht weiter kommentiert. Dieses Urteil ist ebenso schlimm einseitig wie Ihre Internsetseite.

       

      8. Es gibt in Israel keine "Apartheit" in Israel. Die "täglichen Demütigungen" sind wiederum begriffliche Beschreibungen einer israelfeindlichen palästinensischen Bevölkerung, die mithilft, um Israelis zu diskreditieren. Immer wieder fällt die Weltpresse auf palästinensische Falschmeldungen, Übertreibungen, Anschuldigungen und Terrorrechtfertigungen herein, OBWOHL die Presse es eigentlich besser weißt und fair berichten müßte. Apartheid bedeutet über dies: "Durch politische, soziale, wirtschaftliche und räumliche Trennung der Rassen sollte eine getrennte Entwicklung in allen Bereichen herbeigeführt werden."... Dies liegt weder in der Absicht noch im Verlangen des Staates Israel, obwohl das grundsätzlich von vielen "linken" Berichterstattern oder anderen Beobachtern unterstellt wird. Wäre dies der Fall,  gäbe es auch gar keine arabischen Bürger in Israel. Die Wahrheit ist, daß die Palästinenser die gleichen Möglichkeiten hatten und haben, in Friedensabsichten wirtschaftlich, infrastrukturmäßig und charakterlich ihr Land in guter Kooperation mit Israel aufzubauen. Das tun sie seit Jahrzehnten nicht, sondern stecken ein Großteil ihrer Energie in Haß und in die Bekämpfung des Staates Israel. Die Einschränkungen ("Besatzung") sind dabei eine Folge des palästinensischen Friedensunwillens und alle Schutzmaßnahmen sind von Israel immer wieder gelockert worden, wenn sich eine ersthafte Friedensabsicht auf der palästinensischen Seite abzeichnete - immer wieder ohne langfristigen Erfolg. Israel kann nicht für die Versäumnisse der Palästinenser verantwortlich gemacht werden. Dennoch gibt es - auch auf Ihrer Hompepage - diese Schuldverschiebung. Mit Schuldverschiebungen arbeiten die Palästinenser - und arbeitete Hitler auch: alles was er über die Juden sagte, charakterisierte in Wahrheit sein eigenes Verhalten. Das kann man in den Rededokumentationen der Naziführung durchweg nachvollziehen.

       

      Bitte stellen Sie diese Fakten auf Ihrer Homepage dar und benennen Sie die Hintergründe und die tatsächlichen Verantwortlichkeiten. Der Schutz der jüdischen Mitbürger in Deutschland und des Staates Israel ist eine historische, wertvolle Aufgabe des deutschen Staates und das sollte für uns alle eine wahrhaftige innere Haltung auslösen. Eine reine Aufzählung angeblicher israelischer "böser Absichten" und Handlungen - ohne Verifizierung und auch nur annähernd die israelische Seite dabei zu Wort kommen zu lassen - publiziert allein palästinensische Anklagen und mündet damit in pure Anti-Israel-Hetze.

       

      Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß jedenfalls von meiner Seite aus diesbezüglich keinerlei Unterstützung mehr erwarten können.

       

      Mit freundlichen Grüßen

       

      JH  

       

    2. die etwas sehr seltsame Antwort von Rupert Neudeck auf obige e-mail von jh, wo wurde er oben als Nazi oder Antisemit ect. beschimpft???
        ----- Original Message -----

      To:  jh

      Sent: Sunday, September 11, 2005 11:37 AM

      Subject: Re: Unglaubliche Verleumdungen auf Ihrer Seite !


       

      SgH Haller,

      woher nehmen Sie eigentlich die Unverschämtheit und

      Berechtigung, mich als Nazi und Antisemit und

      Verleumder Israels und der Juden zu diffamieren?

      Wie kommen Sie eigentlich zu einer solchen mich kriminalisierenden

      Suada?

      Hochachtungsvoll

      Rupert Neudeck 

       

    3. ...sowie ebenfalls eine Antwort von Win Seibert, u.a. meint er es gibt legalen Terror...
      ----- Original Message -----

      From: "Win Seibert" <......

      To:  jh

      Sent: Sunday, September 11, 2005 4:47 PM

      Subject: "Mauer"


       

      > Sehr geehrter Herr Haller,
      > ich habe Ihre engagierte Stellungnahme zu dem Bericht von Rupert Neudeck
      > gelesen. Engagement ist gut und nötig, aber nur dann hilfreich - allen
      > Seiten -, wenn die Fakten stimmen. Sie stimmen u.a. nicht, wenn wesentliche
      > Elemente unterschlagen werden.
      > Ich bin seit 1974 gut 30mal in Israel gewesen, meine Frau noch als Schülerin
      > schon 1964. Die freundschaftlichen Kontakte - inzwischen zur
      > Enkelgeneration - haben sich zum Glück erhalten.
      > Bei der Arbeit zu meinem Buch über den Antisemitismus in der deutschen
      > Justiz,
      > insbesondere des Jahres 1938, habe ich mehrfach Yad Vashem besucht . Auch
      > hier gibt es noch Kontakte. In den letzten 4 Jahren war ich siebenmal auch
      > in Palästina. Auch dort haben wir Freunde. Ich habe also einige Kenntnis
      > über die Verhältnisse vor Ort. Daher vorab die Frage:
      > wann waren Sie zuletzt in Bethlehem oder Ramallah?
      > In wenigen Stichworten daher zu Ihrem Brief folgendes:
      > 1. Der Terror palästinensischer Attentäter ist zu verurteilen.
      > Ein Teil davon - innerhalb der besetzten Gebiete - ist aber wohl eher
      > legaler Widerstand. Man wird also differenzieren und nach den Ursachen
      > fragen müssen.
      > 2. Ob Besatzung - immerhin bald 40 Jahre - mit ihren konkreten Ausprägungen,
      > die ich hautnah erlebt habe, auch als Terror einzustufen ist, mag man
      > diskutieren. Besetzung, Besiedlung und die täglichen sinnlosen Schikanen an
      > den Check-points werden aber als Terror empfunden. Das gezielte Töten von
      > Menschen, die angeblich Attentate im Sinne haben etc., ist ebenfalls zu
      > verurteilen, da es nicht richtig sein kann, Menschen auf die Mutmaßungen
      > irgendwelcher Geheimdienste hin zu töten. Geheimdienste - die USA haben es
      > gezeigt - irren und manchmal wollen sie auch irren. Wenn wir von
      >  "unschuldigen Opfern" reden - und darüber muss mit beiden Seiten geredet
      > werden -, dürfen auch die eindeutig "Unschuldigen" auf der palästinensischen
      > Seite
      > nicht vergessen werden.
      > 3. Die israelischen Palästinenser sind Staatsbürger Israels, wenn auch
      > gelegentlich mit minderen Rechten. Die Siedler auf palästinensischem Boden,
      > sind natürlich ebenfalls und nur Bürger Israels. Bürger Palästinas oder
      > Bürger
      > im Verhältnis zu den Palestinian Authorities sind sie nicht und wollen es
      > höchswahrscheinlich auch nicht sein. Ihr Vergleich hinkt also heftig.
      > Dass diese Siedlungen völkerrechtswidrig sind, sollte jedem klar sein, der
      > Deutschland in den
      > verschiedenen Besatzungszeiten erlebt hat. Kein Franzose hat in der
      > französischen Besatzungszone eine französische Siedlung gebaut, weder nach
      > 1918, noch nach 1945. Im übrigen gibt es dazu genug Gutachten und
      > Beschlüsse. Außerdem empfehle ich die einschlägigen Texte bei B'tselem..
      > 4. Die Mauer ist eine Mauer. Stellenweise ist die "separation barrier"
      > (noch?) ein Zaun. Was ist eigentlich für die Betroffenen der Unterschied?
      > Wem
      > hilft es, wenn man sich an den Fakten vorbeilügt und Angst hat, eine Mauer
      > eine Mauer zu nennen? What's in a name? Gewiss schützen Mauer und Zaun
      > Israel
      > vor Eindringlingen. Wenn man keine andere Lösung hat, die Attentate auf
      > israelischem Staatsgebiet zu verhindern - auch hier lohnt das Nachdenken
      > über
      > Ursache und Wirkung und die meisten unserer israelischen Freunde sehen das
      > ebenso -, warum verlaufen dann Zaun und Mauer nicht entlang der grünen
      > Linie? Warum zerschneiden sie eindeutig nichtisraelisches Gebiet, trennen
      > Orte von Orten, Menschen von Menschen, Kinder von ihren Schulen, Bauern von
      > ihren Äckern? Warum? Können Sie es einem Palästinenser verdenken, dass er
      > darin eine weitere Unterdrückungsmaßnahme und letztlich Landraub sieht?
      > Warum
      > beziehen Sie in Ihr Engagement nicht auch die Tatsache ein, dass dieser Zaun
      > und diese Mauer eben wegen ihres Verlaufs völkerechtswidrig sind? Und
      > warum sollen Menschen das tatenlos hinnehmen? Und wie lange noch?
      > 5. Israel ist durch einen völkerrechtlichen Konsens entstanden. Es wird ihn
      > weiter zum gesicherten Überleben brauchen. Im Augenblick ist es in einer
      > gefährlichen Ecke. Wichtiger noch: die israelische Gesellschaft kann die
      > Besetzung eines Nachbarlandes und die Unterdrückung eines Nachbarvolkes
      > nicht auf Dauer ertragen. Die Sorgen machen sich viele Israeli, denen das
      > mühsam
      > erreichte und erkämpfte Israel wichtiger ist als Expansion.
      > Im Augenblick ist von dem auch von mir bewunderten Israel der frühen Jahre
      > kaum noch etwas zu sehen. Das ist sehr schade und kein gutes Vorzeichen.
      > Wenn Sie von der nächsten Reise nach Israel und Palästina zurück sind,
      > melden Sie sich bitte.
      > Machen Sie die Augen auf und prüfen Sie, ob 8 Meter Beton von Kilometerlänge
      > eine
      > Mauer sind oder nicht.Und stellen Sie sich bitte einmal vor, Sie und ihre
      > Kinder
      > und wahrscheinlich auch Ihre Enkel müssten so leben. Dann reden wir weiter.
      > MfG
      > W. Seibert
       

    4. ...deshalb der zweite Brief von jh:
       -----Ursprüngliche Nachricht-----
      Von:  jh
      Gesendet: Sonntag, 11. September 2005 23:07
      An: Win Seibert
      Cc: R.Neudeck--t-online.de
      Betreff: Re: "Mauer"

       

      Sehr geehrter Herr Seibert,

       

      Ihren engagierten Brief habe ich eben gelesen. Ich habe auch schon Herrn Neubert mitgeteilt, daß ich es schätze, daß man sich für Benachteiligte und Schwache aktiv einsetzt und Not bei Menschen zu lindern hilft. Das steht außer Frage, unabhängig von Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Jede Form von Hilfe darf aber nicht auf Kosten des jüdischen Staates gehen oder in propagandahafte Einseitigkeiten in der Darstellung ausarten. Auch die Palästinenser sind ersteinmal selbst für Ihre Taten oder Unterlassungen verantwortlich, und nicht etwa Israel.

       

      Ich schätze jedes gute Engagement, daß ernsthaft zur deutsch-jüdischen Versöhnung beiträgt und die Arbeit mit den Freunden in Jad Vashem. Ich möchte aber bezweifeln, daß so ein Engagement bei der Vielzahl von unterschlagenen Fakten und isolierten 'israelkritischen' Ansichten überhaupt möglich ist.

       

      Ich habe ganz erhebliche Einwände gegen einige Ihrer Sichtweisen. Diese basieren z.T. schlichtweg nicht auf wahrheitsgemäßen Grundlagen und ich möchte das auch konkret nachweisen, vorab:

       

      Ob aber nun wer zuletzt in Bethlehem war oder Israel häufiger besucht hat, kann kein Gradmesser für eine faire Auseinandersetzung sein. Auch häufige Besuche in Israel schützen nicht vor falschen Sichtweisen.

       
       

      zu 1.:

       

      Sie schreiben:

      "Der Terror palästinensischer Attentäter ist zu verurteilen. Ein Teil davon - innerhalb der besetzten Gebiete - ist aber wohl eher legaler Widerstand."

       

      Sie teilen Terror in "guten" und "schlechten" Terror ein. Diese Haltung widerspicht unserem Grundgesetz und jedem westlichen Wertesystem. Es KANN keinen Terror gegen Unschuldige oder Unbeteiligte geben, der mit "Widerstand" auf eine Stufe gestellt wird! Kriegsähnliche Formen der Angriffe auch allein auf das israelische Militär mit einem berechtigten "Widerstand" zu beschreiben, ist völkerrechtsmäßig unhaltbar.

       

      Es ist die zu verurteilende Entscheidung palästinensischer Gruppen und allein deren Verantwortung, wenn sie Gewalt einsetzen, selbst dann, wenn sie sich von Israel bedroht fühlten...

       

      Die israelischen Truppen sind nicht umsonst in einem palästinensischen Gebiet, haben eine begrüdete und berechtigte Aufgabe. Diese richtet sich grundsätzlich und von ihrer Aufgaben her NICHT gegen die Zivilbevölkerung, auch dann nicht, wenn es in Folge einer militärischen Kontrolle zu Beeinträchtigungen kommt. Selbst dann nicht, wenn es vereinzelt zu Mißbräuchen israelischer Soldaten bei der Wartezeit am Checkpoint kommt.

       
       

      zu 2.:

       

      Es kann ja schlichtweg nicht ihr Ernst sein, es gutzuheißen daß ein Palästinenser seine Gewehr auf einen israelischen Soldaten abfeuert, nur weil er frustriert ist von temporär längeren Wartezeiten oder ähnlichen "Bedrohungen"?

       

      Außerdem lassen Sie die Hetze der meisten palästinensischen Geistlichen und des palästinensischen Fernsehens außen acht, die aktiv gegen den Judenstaat aufwiegeln und sogar frei und offen zu Gewalt und Selbstmordattentaten gegen Juden aufrufen.

       

      Wer das gutheißt, macht sich zum Anwalt des Bösen.

       

      Sie haben offenbar völlig ausgeschaltet, dass Israel diese Gebiete in Verteidigung gewonnen hat. Das hat mit "Expansion" nichts zu tun, die Sie weiter unten im Schreiben behaupten.


      Sie unterschlagen oder verdrängen, dass Israel Jahre lang die Gebiete wie sauer Brot gegen Frieden angboten hat, darauf aber nichts erwidert bekam (außer den "Drei Nein" von Karthoum).

       

      "Sinnlose Schikanen" an Checkpoints haben sich in den meisten Fällen als schlimme Übertreibungen von Palästinensern herausgestellt, mit dem Ziel, Israel in der Weltöffentlichkeit zu diskreditieren. Selbst wenn es sich aber um eine Schikane handelte, diese dann mit Terror (MORD!) auf eine Stufe zu stellen, ist schon mehr als unverfroren.


      Ihre Sichtweise der Tötung von Terror-Drathziehern geht offenbar von völlig falschen Voraussetzungen aus, wenn er von bloßen "Mutmaßungen" ausgeht, die diesen Liquidierungen zugrunde liegen.


      Ich finde es übrigens sehr seltsam, dass bei Anführung der Morde durch Palästinenser auf einmal immer von "unschuldigen Opfern" auf "beiden Seiten" die Rede ist, während bei israelischen Opfern nur über die Besatzung philosophiert wird - wobei offensichtlich vorausgesetzt wird, dass die Ziele der gezielten Liquidierungen erst einmal als unschuldig zu gelten haben.

       

      Ein Palästinenser muss offensichtlich erst beim Mord selbst beobachtet werden und dann auch noch nachgewiesen bekommen, dass er nicht von der "Besatzung" (psychisch) geschädigt ist, bis ihm der Terminus Terrorist angehängt und er verhaftet werden darf.

       

      Würden Sie die gleichen Argumente auch gegenüber den Bürgern von New York, Madrid und London gebrauchen, wie Sie sie gegen Israel richten?

       
       

      zu 3.:

       

      Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell und ohne jegliche juristische Begründung von der Illegalität der israelischen Ortschaften in Judäa und Samaria geredet wird. Es hat ja gefälligst selbstverständlich zu sein!

       

      Genauso wird nie darüber nachgedacht, ob es Juden in "Palästinensergebieten" geben kann - ohne sich klar zu machen, dass die von der PLO et.al. verbreitete rassistische Ideologie die Chance gar nicht eröffnet, dass Juden dort leben könnten. Ein klarer Fall von "erneut am Ziel vorbei geschossen", auch noch mit der falschen Munition.


      "Bürger Palästinas sind sie nicht" - wie auch, es gibt keinen Staat Palästina.

       

      Es wäre zu klären, ob die "Palästinenser" Juden gestatten würden, in ihrem Staat überhaupt zu leben - vielleicht sogar mit den Rechten, die Araber in Israel haben. Ohne das geklärt zu haben, geht Ihre einseitige Argumentation wirklich lächerlich an der Sache vorbei.

       
       

      zu 4.:


      "Die Mauer ist eine Mauer" - hat denn jemand etwas anderes gesagt? Ich habe nicht behauptet, daß die 5 % der Sperranlage, die eine Mauer sind, keine Mauer wäre.

       

      Nur die Sorte Leute wie die Herren Seibert, Neudeck und Blüm sagen etwas anderes: Der Zaun ist auch eine Mauer. Vielleicht wäre es gut, die semantischen Verdrehungen zu unterlassen und die Unterstellungen wegzunehmen.

       

      Ein Argument zu verdrehen, um so abzulenken von dem, was wirklich gesagt und kritisiert wurde, ist auch eine Form von Leugnung der Wirklichkeit und Missbrauch der Fakten. Und ausgerechnet in diesem Fall soll ein Name Schall und Rauch sein? Wenn durch Emotionalisierung und Unwahrheit geschürt wird? Warum dann nicht alles als Zaun bezeichnen? Das ist dann doch auch in Ordnung!

       

      Stattdessen widersetzen Sie sich und wollen "what's in a name" nicht als Argument gelten lassen?


      Ursache und Wirkung statt Absperrung? Verzeihung, Herr Seibert, aber wer die gewalttätige, mordlüsterne, antisemitische Ideologisierung der Palästinenser und großer weiterer Teile des Nahen Ostens nicht als Ursache für den Terror und jegliche Verhinderung eine friedlichen Lösung begreifen will, ist entweder ein geistiger Brandstifter oder schlichtweg verlogen dumm.

       

      "Warum zerschneiden sie eindeutig nichtirsraelisches Gebiet, trennen..." -

      nun, da gibt es einen sehr einfachen Grund, den Sie sicher nicht gelten lassen werden: Die Trennanlage verläuft so, dass sie möglichst viel Schutz liefert. Und die Verhinderung palästinensischer Terrorangriffe mit Schusswaffen richtet sich nicht nach Waffenstillstandslinien von 1949, sondern nach Wirkungsgrad.

       

      Lassen die Palästinenser den Terror, dann kann die Anlage wieder abgebaut werden. So wie jetzt z.B. die Siedlungen im Gazastreifen oder die im Sinai nach dem Friedensvertrag mit Ägypten.


      "Tatenlos hinnehmen"? Warum wird ausgerechnet hier wieder NICHT auf die Möglichkeiten hingewiesen, die außerhalb des "Widerstands" der Terroristen liegt? Warum wird von Ihnen vergessen, dass es Klagen vor dem Obersten Gerichtshof gab, die den Verlauf änderten?

       
       

      zu 5.:


      Besetzung des Nachbarlandes? Die Nachbarländer Israels sind - wenn wir schon von juristischen Dingen wie Völkerrecht reden - der Libanon, Syrien, Jordanien und Ägypten. Deren Gebiete sind nicht besetzt, bis auf den Golan, wo eine Regelung im beiderseitigen Einverständnis an Syriens Haltung scheitert.

       

      "Stellen Sie sich... Ihre Kinder und wahrscheinlich auch Ihre Enkel" - komisch, dass Sie solche "Argumente" nur anführen, wenn es um Palästinenser geht, aber nie, wenn Israelis betroffen sind.
       

       


      Fazit:

       

      Die Israelis sind die Täter, die Palästinenser die Opfer. Das wird gerade in dieser Art Äußerungen immer wieder klar zum Ausdruck: von "beiden Seiten" wird nur geredet, wenn Palästinenser die Gewalttäter sind, sonst ist immer nur Israel Ziel dessen, was als "Kritik" geäußert wird.

       

      Ihre Sichtweise des Konfliktes ist weder in Ordnung noch fair und somit absolut inakzeptabel. Ich wünschte mir in allen genannten Punkten von Ihnen eine faire wahrheitsgemäße Auseinandersetzung mit den Tatsachen.

       
       

      Mit freundlichen Grüßen

       

      JH . 
       

       
       

      1. Distanzierungen vom Bericht von Rubert Neudeck
         
        -----Original Message-----
        From: Hermann
        Sent: Friday, September 09, 2005 8:35 PM
        To:
        Subject: [Fwd: Erklärung zum Artikel mit dem Titel: "Apartheid und die Mauer"]
         
         

        Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, von verschiedenen Seiten ist in den vergangenen Tagen zu Recht scharfe Kritik an einem Bericht von Rupert Neudeck auf der Website von "Grünhelme" über Israel geübt worden; dabei ist verschiedentlich auch nach einer Stellungnahme aus dem Kuratorium der "Grünhelme" und speziell von Marieluise Beck, MdB (Bremen), als Mitglied des DIG-Präsidiums gefragt worden.
        Ich möchte die beiliegende Erklärung von Frau Beck an Sie weiterleiten mit der Bitte, sie auf den gleichen Wegen wie die Kritik zu verbreiten.
        Freundliche Grüße
        Dr. Hermann Kuhn,  
        Vorsitzender der DIG in Bremen

         

        -------- Ursprüngliche Nachricht --------
        Betreff: Erklärung zum Artikel mit dem Titel: "Apartheid und die Mauer"
        Datum: Fri, 09 Sep 2005 15:17:14 +0200
        Von: Marieluise Beck <marieluise.beck-bundestag.de>
        Firma: Deutscher Bundestag
        An: hermann.kuhn--gruene-bremen.de


        Lieber Hermann,
        ich wäre Dir dankbar, wenn du folgende Erklärung vorbereiten könntest.
        Mit freundlichen Grüßen
        Marieluise Beck


        Sehr geehrte Damen und Herren,

        mit Befremden bin ich auf den Artikel mit dem Titel: "Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" von Herrn Neudeck aufmerksam geworden. Ich teile die Wertungen dieses Beitrages nicht und distanziere mich in aller Form von dieser Veröffentlichung. Der Beitrag ist einseitig in seiner Konfliktanalyse und zumindest naiv in seiner Vorstellung, der Frieden zwischen Israel und den Palästinensern hänge allein von der Friedensbereitschaft der israelischen Seite ab. Erst recht teile ich nicht das gewählte Vokabular. Weder bin ich über diesen vorab Beitrag informiert worden, noch unterstütze ich diesen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Marieluise Beck

        ---------------------------------------
        Anke Marahrens
        Marieluise Beck, MdB
        Platz der Republik 1
        11011 Berlin
        Tel.    030/227-71605
        Fax     030/227-76262

        Dr. Hermann Kuhn
        Teerhof 25, 28199 Bremen
        Telefon 0421.5974721, 0177.3143514
        Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Bremerhaven
        Landesvorsitzender der Europa-Union Bremen  
         

         

      2. ----- Original Message -----
        From: "Marieluise Beck" <marieluise.beck--bundestag.de>
        To: "Andrea L"
        Sent: Friday, September 09, 2005 3:10 PM
        Subject: Re: www.gruenhelme.de


        > Sehr geehrte Frau L,
        >
        > vielen Dank für Ihre Mail, mit der Sie mich auf den Artikel mit dem Titel:
        > "Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern
        > Wiederauferstehung" von Herrn Neudeck aufmerksam gemacht haben. Ich teile
        > die Wertungen dieses Beitrages nicht und distanziere mich in aller Form von
        > dieser Veröffentlichung. Der Beitrag ist einseitig in seiner Konfliktanalyse
        > und zumindest naiv in seiner Vorstellung, der Frieden zwischen israel und
        > den Palästinensern hänge allein von der Friedensbereitschaft der israelischen
        > Seite ab. Erst recht teile ich nicht das gewählte Vokabular. Weder bin ich
        > über diesen vorab Beitrag informiert worden, noch unterstütze ich diesen.
        > Mit freundlichen Grüßen
        >
        > Marieluise Beck
        >
        >
        > Andrea L schrieb:
        >
        >>Sehr geehrte Frau Beck,
        .....
        >>Meine direkte Frage an Sie lautet: Unterstützen Sie als
        >>Kuratoriumsmitglied von "Gruenhelme" die Publizierung eines solchen
        >>Artikels, der sich fragwürdiger Begriffe, Fakten und Suggestionen bedient
        >>und Israel einseitig die Schuld am Nahostkonflikt zuweist? Wenn "ja",
        >>warum? Wenn "nein", was gedenken Sie dagegen zu tun?
        >>In Erwartung einer Antwort verbleibe ich
        >>mit freundlichen Grüßen
        >>Andrea L.
        >>
        >>
        >>
        >>----- Original Message -----
        >>From: Andrea L To: r.neudeck--gruenhelme.de Sent: Wednesday, September
        >>07, 2005 1:59 PM
        >>Subject: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de
        >>
        >>
        >>Sehr geehrter Herr Neudeck,
        >>Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel
        >>feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im
        >>Folgenden gerne stellen möchte:
        ....... Denn ein solch
        >>einseitiges Vorgehen wie das Ihrige schafft nicht Frieden sondern
        >>Aggression und Hass. Und ich denke Sie sind so erfahren, dass Sie das
        >>eigentlich wissen müssten. Deshalb meine Frage: Geht es Ihnen im
        >>Nahostkonflikt wirklich um Frieden? Wenn ja, warum veröffentlichen Sie
        >>dann Artikel wie den o. g.?
        >>Der Fragen sind noch mehr. Doch diese sieben sollen vorläufig genügen. Ich
        >>erwarte Ihre Antwort.
        >>Mit freundlichen Grüßen,
        >>Andrea L.
        >>
        > --
        > ---------------------------------------
        > Anke Marahrens
        > Marieluise Beck, MdB....

         


         

      3. -----Original Message-----
        From: Andrea L.
        Sent: Friday, September 09, 2005 8:06 AM
        To:
        Subject: Fw: Apartheid...

        Zur Info das Schreiben von Herrn Polenz. Ich habe daraufhin Herrn Polenz den gesamten Schriftverkehr mit Herrn Neudeck geschickt, den ich Euch auch schon weitergeleitet habe.
        Gruß, Andrea.

        ----- Original Message -----
        From: "Ruprecht Polenz"....
        To:
        Cc: "Ruprecht Polenz" <....
        Sent: Friday, September 09, 2005 12:08 AM
        Subject: Apartheid...


        > Sehr geehrte Frau K.,
        >
        > vielen Dank für Ihre mail, mit der ich zunächst nichts anfangen
        > konnte, da ich mich beim besten Willen an keine Unterschrift unter
        > einen Artikel erinnern konnte wie den, auf den Sie sich bezogen haben.
        > Des Rätsels
        > Lösung: Der von Ihnen kritisierte Artikel von Rupert Neudeck stand auf
        > einer homepage der Grünhelme. Die Grünhelme sind eine von Rupert
        > Neudeck gegründete Organisation, deren Kuratorium ich zusammen u.a.
        > mit Norbert Blüm gern angehöre, weil ich die Ziele dieser Organisation unterstütze.
        > Von dem Namensartikel von Rupert Neudeck habe ich erst durch Ihre mail
        > erfahren. Meine Mitgliedschaft im Kuratorium der Grünhelme bedeutet
        > nicht, dass ich mir den Inhalt des Artikels zu eigen machen würde.
        > Wenn Herr Neudeck dies gewünscht hätte, hätte er sich vorab an mich
        > gewandt und ich hätte sicher die Gelegenheit genommen, mit ihm über
        > einige der Fragen zu sprechen, die Sie in Ihrer mail aufwerfen. M.E.
        > weist aber auch die homepage der Grünhelme klar aus, dass Herr Neudeck
        > diesen Beitrag als Autor verantwort. Ich werde sicher Gelegenheit
        > haben, mit Herrn Neudeck über seinen Artikel zu sprechen. Sie sollten das auch tun.
        >
        > Vielen Dank für Ihre guten Wünsche - vielleicht können wir uns ja in
        > Erinnerung an alte Zeiten mal wieder treffen.
        >
        > Mit freundlichen Grüßen
        > Ihr
        > Ruprecht Polenz
         

         

      4. ...ein weiterer Leserbrief von Andrea L. zum Bericht von Rubert Neudeck, welchen er ebenfalls sehr seltsam beantwortet...:
        From:
        Andrea L.
        Sent: Thursday, September 08, 2005 10:36 PM
        To:
        Subject: Neudeck - die dritte...

         

        ... aber das wird wohl auch die letzte sein, zumindest für heute... ;-)

        Gruß, Andrea.

         

        ----- Original Message -----

        From: Andrea L .

        Sent: Thursday, September 08, 2005 10:33 PM

        Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


         

        Sehr geehrter Herr Neudeck,

        wer Ausreden sucht, um nicht zu seiner Verantwortung stehen zu müssen, findet immer welche. Sie haben es mit Ihren seltsamen Ausreden gezeigt. 1. Ausrede: Wählen Sie eine Frage. 2. Ausrede: Das ist keine Frage. 3. Ausrede: Sie haben Ihre Frage selbst beantworte.....

        Glaubwürdiger macht Sie Ihre Flucht vor mir nicht. Im Gegenteil. Im Prinzip bestätigt sie, dass sich Sie "erwischt" habe. Sie wissen offensichtlich genau, dass Sie falsch liegen, wollen aber -aus welchen Gründen auch immer- mit Ihren Falschaussagen weitermachen. Und dazu bedienen Sie sich auch des Mittels, -indirekt- mir die Schuld für das Ende des Dialogs zuzuschieben. Nun, das war zu erwarten. Denn Ihr Artikel über die "Apartheidmauer" zeigt ja schon, dass Sie ein Meister darin sind, anderen die Schuld zuzuschieben. Mit Vorliebe offenbar den Israelis. Warum eigentlich? .....

        Mit freundlichen Grüßen,

        Andrea L .

         
         

        ----- Original Message -----

        To: Andrea L

        Sent: Thursday, September 08, 2005 9:29 PM

        Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


         

        Sie haben nicht gesehen, dass Sie Ihre Warum Frage selbst beantwortet haben.

        Deshalb habe ich dazu nichts mehr zu antworten. Eigentlich schade, ich hätte mich ja gerne mit Ihnen unterhalten.

        Alles Gute und freundliche Grüße

        Rupert Neudeck

         

          "Andrea L" schrieb:

        Sehr geehrter Herr Neudeck,

        meine erste Frage ist also keine Frage?......

        ----- Original Message -----

        To: Andrea L

        Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM

        Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


         

        Sehr geehrte Frau L,

        die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. .....

        Alles Gute und viele Grüße dennoch Rupert Neudeck

         

          "Andrea L" schrieb:

        Sehr geehrter Herr Neudeck,

        Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im Folgenden gerne stellen möchte:.....

        5. Warum erwähnen Sie in Ihrem Bericht nicht, dass der "Zaun" (um einmal das israelische Umgangswort für die Barriere zu nennen anstatt immer nur das palästinesische Umgangswort "(Arpartheids-)Mauer") schon zahlreiche Selbstmord- und Terroranschläge verhindert hat?.....

        Andrea L.

         

     

    1. Iin Wiederholung wird  dann erneut der ganze Briefverkehr veröffentlicht.

    Kurzfassung  | Start Palästina Portal  |  Start Honestly Concerned   | oben

    9.9.2005 Mailingliste (Yigit) teilweise online x


     

    Unglaubliche Verleumdungen auf Ihrer Seite !
    From: haller

    Lieber Herr Neudeck,

    ich hatte Ihnen deshalb mitgeteilt, daß ich Sie für fähig erachte, mir argumentativ zu folgen und sich sachlich mit den Konfliktdaten auseinanderzusetzen, in
    dem Sinne, daß man nicht auf eine Ich-fühle-mich-beleidigt-Ebene kommen muß, sich nicht persönlich angegriffen fühlt und daher über Inhalte sprechen kann. Das hat dann auch nichts mit "Belehrung" im Sinne von Überheblichkeit zu tun.

    Mir geht es um die Sache, auf falsches Denken hinzuweisen und es nachzuweisen [und es zu möglichst durch Überzeugung zu verändern], und nicht um persönliche Anschuldigungen. Das ist legitime Grundlage jeder Diskussion. Ich unterscheide nach dem biblischen Menschenbild zwischen dem Menschen an sich und seinem Denken (Seele und Geist). Es ist notwendig, beides von einander zu (unter)scheiden, um zur Wahrheit durchzudringen. Das ist oft schmerzhafte Operation, aber Grundlage jeder Veränderung.

    Also nochmals: Ich habe wirklich nichts gegen Sie persönlich, aber Ihr Denken in Bezug auf Israel beruht auf falschen Grundlagen. Ich würde mich freuen, wenn Sie das als sachliche Ebene akzeptieren könnten, nach der Sie meine Meinung respektieren wollen. Was ich geschrieben habe, ist wahrheitsgemäß und kein unsinniges Pamphlet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg Haller

    PS: Natürlich gibt es sehr wohl eine objektive Wahrheit, die zwar niemand "besitzt" aber der man sehr nah kommen oder deckungsgleich sein kann. Gäbe es keine unabhängige, objektive Wahrheit, gäbe es auch kein Leben an sich.


    ----- Original Message -----
    From: R.Neudeck--t-online.de
    To: haller
    Sent: Monday, September 12, 2005 9:53 AM
    Subject: Re: Unglaubliche Verleumdungen auf Ihrer Seite !


    Sehr geehrter Herr Haller,
    ganz entschieden: ich brauche keine Belehrung, wie ich mit meiner Vergangenheit als Deutscher umzugehen habe. Wieso kommen Sie darauf, und was bilden Sie sich ein, daß ich Nachhilfe bräuchte. Wieso kommen sie darauf, daß ich Ihrem "Vortrag verstandesgemäß" nicht folgen könnte?
    Meine Trauer über das, was die Generation vor mir, der ich im Mai 1939 in Danzig geboren wurde, den Juden und den Polen und vielen anderen Völkern angetan hat, kann nicht im Entferntesten von einem solch unsinnigen Pamphlet erreicht werden, das Sie uns da zumuten.
    Also bitte, vor Gott und wem auch immer, ein ganz klein wenig (bitteschön), nur ein ganz klein wenig Bescheidenheit. Das soll übrigens eine Tugend sein. Es gibt kaum jemand auf dem Erdenrund, der im Besitz der Wahrheit ist.
    Alles Gute Rupert Neudeck


      <haller--> schrieb:

    Guten Tag, Herr Neudeck,

    mir liegt es fern, Ihnen persönlich Vorwürfe zu machen oder Sie sonstwie zu verunglimpfen. Das ist weder Absicht noch Ziel. Ich habe mich bemüht, sachlich und argumentativ deutlich zu machen, daß die Ursachen für den Nahostkonflikt nicht in den auf Ihrer Internsetseite zugrundeliegenden Ansichten und Falschinformationen liegen.

    Solche Falscheinschätzungen speisen sich aus einem unwahrheitsgemäßem Denken und der Ausblendung relevanter Fakten. Ob das bewußt oder unbewußt geschieht, kann ich nicht genau sagen. Ob das als antisemitisch bewertet werden muß oder soll, entzieht sich im Moment auch meiner Beurteilung. Ich möchte Ihnen - im Gegenteil - auch zurechnen, daß Sie Ihre Arbeit aus Motiven zur Unterstützung Bedürftiger oder Benachteiligter grunsätzlich aus einem lauteren Herzensmotiv tun wollen und auch den Willen zur wahrheitsgemäßen Grundlage suchen. Dies alles berührt mein Schreiben ja überhaupt nicht.

    Wichtig ist nur, daß verstanden wird, daß es geistliche Kräfte gibt, die sich immer wieder gegen das jüdische Volk und heute gegen den Staat Israel richten und zwar nicht nur mit Gewalt/Terror sondern auch und gerade durch unwahrhaftige Darstellung der Zusammenhänge in den Medien - vorallem in Europa - und in der arabischen Welt sowieso. Diese Halbwahrheiten beeinflussen die öffentliche Meinung ganz enorm und erzeugen letztlich antisemitische Haltungen.

    Israel hat in Wahrheit genauso wenig eine "Apartheitsmauer" (das unterstellt ja böse Absicht) wie die Juden am 2. Weltkrieg "die Schuld" hatten (Behauptungen auf deutschen Plakaten in den 40er Jahren).

    Ein Beispiel: Die Agenturen und Zeitungen schreiben sehr oft, daß Israel eine Aktion durchführt und den Palästinensern (meist ohne Differenzierung, ob es sich um Gewaltbereite oder Terroristen handelt) dabei dieser oder jener Schaden entstanden sei. Weggelassen wird dann jedoch oft genug der exakte Zusammenhang, WARUM Israel die Aktion durchführte. Und wenn der Zusammenhang erklärt wird, dann oft genug erst im letzten Satz einer Pressemeldung, z.B.: "Palästinensische Extremisten (statt Terroristen) griffen am Vortag die jüdische Siedlung XYZ an, in der vier Siedler (statt Israelis) verletzt und zwei weitere getötet wurden." Natürlich wird auch gleich erwähnt, daß Israel die Militäraktion als "Vergeltungsmaßnahme", also aus Rache, vorgenommen hat, (was übrigens eine unzulässige journalistische Bewertung ist, da es keinen Nachweis/Anhaltspunkt dafür gibt) um sofort klarzustellen, wer der eigentlich 'Schuldige' ist.

    Tatsache ist nun, daß die Zeitungen am erwähnten Vortag keinerlei Berichte oder Headlines zu dem Anschlag auf die Siedlung brachten und nur die israelische Folgeaktion (z.B. bei Suche nach den Verantwortlichen) in die Schlagzeilen kommt.

    Das ist bei den allermeisten Zeitungen - nachweislich - so 'üblich': Die pal. Verursacher-Agression wird entweder vergessen oder in irgendeinem Nebensatz erwähnt, während die israelische Gegenwehr in großen Headlines veröffentlicht wird, und meist mit dem Vorzeichen, daß ja Israel ( "der Jude" hieß es früher!) die Schuld an all dem Bösen im Nahostkonflikt hat.

    Diese völlig verzerrte, ungerechte und voreingenommene Wahrnehmung und Kommunikation führt zum Beispiel zu der Anicht von über der Hälfte der deutschen Bevölkerung, daß Israel die Hauptbedrohung für den Weltfrieden sei. Die Wahrheit ist aber, daß Israel der Hauptbedrohte ist und nicht umgekehrt. Vgl. die Fragestellungen auf der Seite:

    www.projekt-bundestagswahl.de (vgl. "Die Fragen")

    Ich denke, daß Sie selbst meinem Vortrag ja verständnismäßig folgen können und dann auch einmal mit der israelisch-jüdischen Seite außerhalb der linken Friedensbewegung  - z.B. mit Regierungsvertretern wie der israelischen Botschaft o.ä. - oder Media-Watch-Organisationen zu diesen Themen ins Gespräch kommen.

    Ich halte diesen Schritt für unerläßlich, um einer verlorengegangene Klarheit zur korrekten Zuweisung der Verantwortlichkeiten näher zu kommen.

    Sie können meiner berechtigten und erstgemeinten Bitte nachkommen oder es lassen, es ist ja Ihre freie Entscheidung. Ich sage Ihnen nur, daß eine Arbeit wie die Ihre keinen größeren Segen mehr erfahren wird, solange nicht wahrheitsgemäße, vollständige und faire Aufarbeitungen zum Thema Israel vorgenommen werden. Nehmen Sie es gern als prophetische Aussage, wenn Sie so wollen. Ich denke, wir Deutschen sind insgesamt mehr als alle anderen Länder der Welt, mindestens in dieser Sache, zur Wahrheit verpflichtet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg Haller


    ----- Original Message -----
    From: R.Neudeck--t-online.de
    To: haller--
    Sent: Sunday, September 11, 2005 11:37 AM
    Subject: Re: Unglaubliche Verleumdungen auf Ihrer Seite !


    SgH Haller,
    woher nehmen Sie eigentlich die Unverschämtheit und
    Berechtigung, mich als Nazi und Antisemit und
    Verleumder Israels und der Juden zu diffamieren?
    Wie kommen Sie eigentlich zu einer solchen mich kriminalisierenden
    Suada?
    Hochachtungsvoll
    Rupert Neudeck


      <haller--> schrieb:
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrter Herr Neudeck,

    mit Erschrecken stelle ich fest, daß auf Ihrer Internetseite

    http://www.gruenhelme.de/index.php?s=articles/aktuelles&n=210

    unglaubliche Verleumdungen, falsche Voraussetzungen und unrichtige Verantwortlichkeiten gegenüber den ehemals jüdisch-israelischen Siedlern im Gazastreifen und dem Staat Israel kommuniziert werden.
    Es wimmelt nur so von abstrusen Einseitigkeiten.

    En detail:

    1. Vorweg: Es gibt tatsächlich überhaupt keinen Grund, warum nicht einige wenige tausend jüdische Siedler innerhalb eines von Arabern dominierten Landstriches leben dürften, während über eine Million Araber friedlich als Bürger in Israel wohnen.

    2. Der Grund für israelische Schutzmaßnahmen und eine grundsätzliche israelische Wehrhaftigkeit  - sei es hohe Militärpräsenz zum Schutz jüdischer Minderheiten oder eine Schutzanlage wie der Sperrzaun - liegt grundsätzlich nicht an einer jüdisch-israelischen Agression, sondern zum ganz überwiegenden und entscheidenden Teil am arabischen Antisemitismus, Anti-Israelismus und dem Judenhaß in der gesamten Region.  Wir Deutschen müßten eigentlich wissen, was Antisemitismus bedeutet. Wir haben den Holocaust selbst hier im Land gehabt, unsere Väter und Großväter haben ihn initiert, oder geduldet, weggeschaut, gebilligt, mitgemacht, und nur in den seltesten Fällen sich aktiv dagegen gewehrt. Aus dieser Geschichte müssen für unsere Nation Konsequenzen und Handeln folgen, nicht aus Schuldkomplexen heraus, sondern aus logischem Denken und einer guten natürlichen Verantwortung für das jüdische Volk.

    3. Wer den für Israel existenzbedrohenden Antisemitismus der arabischen Welt leugnet, nicht wahrhaben will oder ihn aus seinen Überlegungen einfach streicht, der kann gleichermaßen behaupten, daß Auschwitz nicht stattgefunden habe. Die Wahrheit ist: es gibt heute einen weltweiten Judenhaß, der sich gerade (aber nicht nur) aus der arbischen Welt und der palästinensischen Gesellschaft heraus gegen Israel richtet. Oder mit welchem Recht will man Selbstmordattenate gegen Juden begründen? Sie sind keineswegs 'besser' oder gar moralisch in irgend einer Weise zu rechtfertigen, und im Kern haben sie die gleichen Ursachen wie auch die Judenverfolgung im "3. Reich": Haß gegen Juden.

    4. Der Staat Israel hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, den Schutz seiner Bürger von Attentaten und Morden von Kindern, Familien, Restaurantbesuchern und Studenten zu gewährleisten. Dies kann und muß aktiv darin bestehen, die verantwortlichen Hintermänner und Attentäter zu finden, zu bestrafen und notfalls auszuschalten, und zwar so lange bis die palästinensische Autonomie dies nicht selbst wirksam und nachhaltig übernimmt. Die Frage einer sog. Gerichtsbarkeit nach bundesdeutschem Vorbild, das hierzulande überhaupt keinen Terror oder annähernd solche Umstände wie in Israel kennt, muß sich in einem Terrorkrieg zweitrangig dem Schutz weiterer möglicher potentieller unschuldiger Opfer unterordnen. Dabei ist bei israelischen Wehrmaßnahmen auch die unterstellte israelische Motivation "Rache" ("Vergeltung") defintiv eine sowohl unbewiesene und auch falsche Beschreibung. Israel spricht niemals von "Vergeltung", aber viele Medien legen es dem Staat Israel schlichtweg in den Mund, ohne auch nur annähernd zu prüfen, ob es sich auch moralisch um eine berechtigte Abwehr handelt, wie sie z.B. hierzulande in den Begriffen "Tyrannenmord" (Tötung von terrorverursachenden Hamas-Führern) oder "finaler Rettungsschuß" (Erschießen aktiver Terroristen) wiederspiegelt. Es gilt in jedem Fall: Opferschutz der Terrorgeschädigten geht über Täterschutz. Es ist ebenfalls in Relation zu setzen: der Schutz des Lebens Unschuldiger geht über das Recht eines palästinensischen Gemüsegartens einschließlich eines sich ergebenen umwegigen Anfahrtsweges.

    5. Der Staat Israel macht Fehler und kann vieles noch besser machen, um den Alltag einer betroffenen palästinensische Bevölkerung zu erleichtern. Dies wird von Israel auch gesagt und immer mehr auch umgesetzt. Mögliche israelische Fehler bedeuten aber nicht, daß es zur Umkehr einer grundsätzlichen Verantwortungsbenennung in dem Konflikt kommen darf. Es kommt mir so vor, als wenn beide Seiten in einen Topf geworfen werden, dann wiod umgerührt, und am Ende weiß niemand mehr genau, welche Seite denn welche Verantwortung hat. Die Schuld bekommen dann "natürlich": die Juden - ein uraltes beliebtes Spiel um das jüdische Volk oder jüdische Leiter zu diskreditieren, wir kennen das in Europa seit Jahrhunderten. Staat diese Verwirrspiels muß man jeweils im Einzelfall einer Konfliktsituation wahrheitsgemäß, zeitabläufig und moralisch wertefundiert analysieren und unter Berücksichtigung ALLER Hintergründe feststellen, wer hat welche Verantwortung - und erst dann die gedanklichen Konsequenzen ziehen.

    6. Die Israelis können NICHT dafür verantwortlich gemacht werden, daß es einen Sperrzaun gibt. Verursacher ist der arabisch-palästinensiche Terror, also die Bereitschaft zum vorsätzlichen Mord an Israelis. Ebenfalls kann Israel auch nicht dafür verantworlich gemacht werden, daß die israelsiche Armee von todesbereiten, islamistisch motivierten palästinensischen Gruppen immer wieder rücklinks angegriffen wird. Das gilt auch bei Militäraktionen mit dem Ziel, Terrorverantwortliche in der palästinsischen Autonomie zu stellen. Im übrigen: selbst in Deutschland werden wie in Berlin und Frankfurt jüdische Einrichtungen mit Schutzabzäunungen und starker Polizeipräsenz vor Übergriffen bewacht. Mit welchem Recht verwehren Sie dem Staat Israel die Schutzmaßnahmen, wenn sogar die Bundesrepublik Deutschland ihre eigenen jüdischen Mitbürger auf die gleiche Art schützt muß? Unter dem Hintergrund, daß es in Israel die reale Bedrohung Terror gibt, während es in Deutschland weder in Umfang noch Ausmaß eine solche Bedrohung gibt, wird der Vergleich nochmals drastischer und zeugt letztlich von Undurchdachtheit und einer gemeingefährlich-devoten Haltung gegenüber zweifelhaften palästinensischen Absichten.

    7. Ihre Darstellung, in Israel handele es sich bei der Sperranlage um eine "Mauer", ist schlichtweg falsch und angesichts der deutschen Geschichte begrifflich grob fahrlässig. Die Sperranlage besteht zu 95 % aus einem Zaun. Während der israelische Zaun in einer funktionierenden Demokratie aus berechtigten, lebensschützenden Motiven errichtet wurde, war die Mauer auf deutschem Boden ein Instrument eines Regimes mit tausenden unschuldigen Todesopfern, um die Ausreise der eigenen Bürger zu verhindern - also ein absolut konträrer Fall. Das "Urteil" des Gerichtshofes in Den Haag ist ein auf unberechtigter Israel-Ablehnung gründender Skandal und wird zurecht vom Staat Israel nicht weiter kommentiert. Dieses Urteil ist ebenso schlimm einseitig wie Ihre Internsetseite.

    8. Es gibt in Israel keine "Apartheit" in Israel. Die "täglichen Demütigungen" sind wiederum begriffliche Beschreibungen einer israelfeindlichen palästinensischen Bevölkerung, die mithilft, um Israelis zu diskreditieren. Immer wieder fällt die Weltpresse auf palästinensische Falschmeldungen, Übertreibungen, Anschuldigungen und Terrorrechtfertigungen herein, OBWOHL die Presse es eigentlich besser weißt und fair berichten müßte. Apartheid bedeutet über dies: "Durch politische, soziale, wirtschaftliche und räumliche Trennung der Rassen sollte eine getrennte Entwicklung in allen Bereichen herbeigeführt werden."... Dies liegt weder in der Absicht noch im Verlangen des Staates Israel, obwohl das grundsätzlich von vielen "linken" Berichterstattern oder anderen Beobachtern unterstellt wird. Wäre dies der Fall,  gäbe es auch gar keine arabischen Bürger in Israel. Die Wahrheit ist, daß die Palästinenser die gleichen Möglichkeiten hatten und haben, in Friedensabsichten wirtschaftlich, infrastrukturmäßig und charakterlich ihr Land in guter Kooperation mit Israel aufzubauen. Das tun sie seit Jahrzehnten nicht, sondern stecken ein Großteil ihrer Energie in Haß und in die Bekämpfung des Staates Israel. Die Einschränkungen ("Besatzung") sind dabei eine Folge des palästinensischen Friedensunwillens und alle Schutzmaßnahmen sind von Israel immer wieder gelockert worden, wenn sich eine ersthafte Friedensabsicht auf der palästinensischen Seite abzeichnete - immer wieder ohne langfristigen Erfolg. Israel kann nicht für die Versäumnisse der Palästinenser verantwortlich gemacht werden. Dennoch gibt es - auch auf Ihrer Hompepage - diese Schuldverschiebung. Mit Schuldverschiebungen arbeiten die Palästinenser - und arbeitete Hitler auch: alles was er über die Juden sagte, charakterisierte in Wahrheit sein eigenes Verhalten. Das kann man in den Rededokumentationen der Naziführung durchweg nachvollziehen.

    Bitte stellen Sie diese Fakten auf Ihrer Homepage dar und benennen Sie die Hintergründe und die tatsächlichen Verantwortlichkeiten. Der Schutz der jüdischen Mitbürger in Deutschland und des Staates Israel ist eine historische, wertvolle Aufgabe des deutschen Staates und das sollte für uns alle eine wahrhaftige innere Haltung auslösen. Eine reine Aufzählung angeblicher israelischer "böser Absichten" und Handlungen - ohne Verifizierung und auch nur annähernd die israelische Seite dabei zu Wort kommen zu lassen - publiziert allein palästinensische Anklagen und mündet damit in pure Anti-Israel-Hetze.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß jedenfalls von meiner Seite aus diesbezüglich keinerlei Unterstützung mehr erwarten können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Jörg Haller

    1. 15.9.2005 Mailingliste (M&M) nur in der versandten Mailingliste zu lesen x
       

    2.  From: Andrea L .
      Sent: Wednesday, September 14, 2005 7:53 AM
      To:
      Subject: Fw: www.gruenhelme.de

       

      Zur Info. Gruß, Andrea.

       

      ----- Original Message -----

      To: Andrea L .

      Sent: Wednesday, September 14, 2005 6:55 AM

      Subject: AW: www.gruenhelme.de


       

      Ich empfehle Ihnen weiterhin: treffen Sie ihn mal zu einem persönlichen Gespräch. Dann schauen wir weiter.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ulrich Kasparick

      Staatssekretär

      -----Ursprüngliche Nachricht-----
      Von: Andrea L .
      Gesendet: Dienstag, 13. September 2005 17:46
      An: Kasparick, Ulrich /PSt
      Betreff: Re:
      www.gruenhelme.de

       

      Sehr geehrter Herr Kasparick,

      vielen Dank für Ihre Nicht-Beantwortung meiner Fragen und für Ihren Vorschlag, Herrn Neudeck mal zu treffen, ihn kennenzulernen und ihm zuzuhören, um dadurch zu merken, wie sehr er "mit dem Herzen" denkt und spricht und um dadurch wiederum seinen erwähnten Text ganz neu zu verstehen. I-----

      Andrea L .

       
       

      ----- Original Message -----

      To: Andrea L .

      Sent: Tuesday, September 13, 2005 9:16 AM

      Subject: AW: www.gruenhelme.de


       

      Sehr geehrte Frau L . , Herr Neudeck verantwortet in der Regel seine Texte selbst.

      Mein Vorschlag: treffen Sie ihn mal, lernen Sie ihn kennen, hören Sie ihm zu, dann merken Sie, wie sehr "mit dem Herzen" er denkt und spricht. Ich bin sicher, daß Sie seinen Text dann ganz neu verstehen.

      Mit besten Empfehlungen

      Ulrich Kasparick MdB

      -----Ursprüngliche Nachricht-----
      Von: Andrea  L.
      Gesendet: Mittwoch, 7. September 2005 14:12
      An: ulrich.kasparick--bundestag.de
      Betreff: www.gruenhelme.de

       

      Sehr geehrter Herr Kasparick,

      Sie sind Mitglied im Kuratorium des Peace-Corps "Gruenhelme". Nun findet sich auf der Homepage von www.gruenhelme.de ein äußerst einseitiger Bericht mit dem Titel: "Apartheid und die Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" (siehe hier: http://www.gruenhelme.de/index.php?s=articles/aktuelles&n=210).

      Weiter unten können Sie die Fragen lesen, die ich Herrn Neudeck zu seinem Artikel gestellt habe. .....

      Andrea L .

       
       

      ----- Original Message -----

      From: Andrea L .

      Sent: Thursday, September 08, 2005 10:33 PM

      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


       

      Sehr geehrter Herr Neudeck,

      wer Ausreden sucht, um nicht zu seiner Verantwortung stehen zu müssen, findet immer welche. Sie haben es mit Ihren seltsamen Ausreden gezeigt.----

      Mit freundlichen Grüßen,

      Andrea L .

       
       

      ----- Original Message -----

      To: Andrea L .

      Sent: Thursday, September 08, 2005 9:29 PM

      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


       

      Sie haben nicht gesehen, dass Sie Ihre Warum Frage selbst beantwortet haben.

      Deshalb habe ich dazu nichts mehr zu antworten. Eigentlich schade, ich hätte mich ja gerne mit Ihnen unterhalten.

      Alles Gute und freundliche Grüße

      Rupert Neudeck

       

        "Andrea L ."  schrieb:

      Sehr geehrter Herr Neudeck,

      meine erste Frage ist also keine Frage? -----

      ----- Original Message -----

      To: Andrea L .

      Sent: Thursday, September 08, 2005 5:14 PM

      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


       

      Sehr geehrte Frau L . ,

      die erste Frage ist keine. Sie behaupten ja etwas und wollen, daß ich Ihre Behauptung bestätige. ....

       

      ----- Original Message -----

      From: Andrea L .

      Sent: Wednesday, September 07, 2005 7:31 PM

      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


       

      Sehr geehrter Herr Neudeck,

      fangen Sie doch bitte einfach bei Frage Nr. 1 an. Vielleicht schaffen wir es im Lauf der Zeit ja sogar bis Frage Nr. 7....

      Mit freundlichen Grüßen, Andrea L .

      ----- Original Message -----

      To: Andrea L .

      Sent: Wednesday, September 07, 2005 6:56 PM

      Subject: Re: Ihr Artikel bei www.gruenhelme.de


       

      Sehr geehrte Frau L . ,

      ich nehme so olche Fragen immer sehr ernst, bin aber nicht in der Lage, alle zu beantworten. Nennen Sie mir doch eine, auf die ich ihnen versuchen kann zu antworten.

      GFreundliche Grüße

      Rupert Neudeck

       

        "Andrea L . "  schrieb:

      Sehr geehrter Herr Neudeck,

      Ihr Artikel "Apartheid und Mauer: Zwei überwunden geglaubte Welt-Übel feiern Wiederauferstehung" weckt bei mir einige Fragen, die ich Ihnen im Folgenden gerne stellen möchte:....

    Die Jüdische PACE-Republik Deutschland Grüne Helme unter Kuratel Berlin, 12. September 2005 Ralf Schroeder  
    Wenn es um den Frieden geht, dann kennt man in der Pace-Republik Deutschland keine Parteien mehr, sondern nur noch Vereine. Einer davon läßt seine Mitglieder grüne Helme mit aufgedruckten Friedenstauben tragen und nennt sich entsprechend: GRÜNHELME e.V.
    In dessen Kuratorium sind illustre Persönlichkeiten versammelt: der rote Dany Cohn-Bendit trifft auf die tränenreiche Sabine Leutheusser-Scharrenberger, Ossi-Bär Thierse auf das Norbert Blümchen. Künstlersimulator Konstatin Wecker und Großhumorist Dieter Hildebrandt streiten gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime Hobohm und dem freien und mutigen Linksnationalisten Duve. Und diese Gutmenschen tun viel, bauen beispielsweise eine »Joschka-Fischer-Schule« in Afghanistan und eine »deutsche Straße« für Katastrophenopfer auf Sumatra. Doch soziales Engagement allein reicht nicht im Kampf gegen das Übel in der Welt. Das erkannte schon die HAMAS und richtete ihre Kassam-Raketen gegen Israel. Die Geschütze deutscher Friedensaktivisten haben weniger Pulver, lassen es aber ebenso krachen.
    >>

    LINKS bzw. Artikel zum NACHDENKEN, ÄRGERN UND/ODER REAGIEREN.... 
     

    1. m.n. Thursday, September 15, 2005 4:58 PM
      das wird demnächst erscheinen, nächste Woche glaube ich...  Gruss, Margitta

      "Ich will nicht mehr schweigen". Recht und Gerechtigkeit in Palästina (2005)  ISBN 3-937389-73-3 von Rupert Neudeck
      Enthalten in dem Buch sind zahlreiche Fotos von der "Mauer", Gespraeche mit palaestinensischen Freunden von Neudeck, Bluem, Seibert und Co. und Vorwuerfe gegenueber Israel, wie man sie sonst nur aus der arabischen Presse hoert

  • 17.9.2005 Mailingliste (Mosch nur in der versandten Mailingliste zu lesen x

    SIEHE http://www.honestly-concerned.org/Temporary/-8_Q_8Kyw4.wmv


    Zur Beruhigung an die Grünhelme...

    Schabbat Schalom

    J. Berger
     

     
     

  •  ----- Original Message -----

    From: Andrea L .

    Sent: Friday, September 16, 2005 6:47 PM

    Subject: Re: Andrea.


     

    Sehr geehrter Herr Neudeck,

    vielen Dank für Ihre ausführlichen Antworten zu meinen Fragen. Folgendes möchte ich dazu erwidern:

    Zu Antworten 1 und 5: .....

    Andrea L.

     


    ----- Original Message -----
    From: <
    R.Neudeck--t-online.de>
    To: <andrea.L
    Sent: Wednesday, September 14, 2005 4:45 PM
    Subject: Andrea L .


    Sehr geehrte Frau L . ,
    naiv wie ich war und bin, dachte ich, Sie
    wollten etwas von mir als Autor des Artikels wissen.
    Nun bin ich ja eines Besseren-Anderen belehrt.
    Beiliegend meine Antworten
    und alles Gute
    Rupert Neudeck

     

     

    Frau Andrea L .

    Andrea.l .

    Von Rupert Neudeck

    14.9.05

     

    Sehr geehrte Frau L . ,

    ich darf Ihnen Ihre Fragen wie folgt beantworten:

     

    Fragen1und 5: Warum benutzen Sie Begriffe wie Apartheid und Bantustans, die Sie aus dem Südafrika Konflikt übernommen haben? Diese Begriffe treffen auf Israel nicht zu.

    Warum erwähnen Sie nicht, dass der „Zaun“(um einmal das israelische Umgangswort für die Barriere zu nennen anstatt immer nur das palästinensische Umgangswort „Mauer“) schon zahlreiche Terror- und Selbstmordanschläge verhindert hat?

    Antwort:

    Die Ihnen sicher bekannte Stellungnahme des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag erklärt Mauer und Zaun – es gibt auch Abschnitte, in denen ‚nur’ (bis jetzt nur?) ein Zaun trennt – für völkerrechtswidrig. Diese Trennungsbarriere trennt nämlich nicht grenzscharf Israel von den, wie es völkerrechtlich heißt, OPT Occupied Palestinian Territories, sondern verläuft kilometertief auf palästinensischen Gebiet und trennt dort Orte von Orten, Menschen von Menschen, Bauern von Ihren Feldern. Aus der Sicht der in dieser Weise von Mauer und Zaun umgebenden betroffenen Palästinenser geht es um Landnahme.

     

    Der Begriff Apartheid ergibt sich mir ohne irgendeine Schwierigkeit. Auf der Westbank werden immer mehr Infrastrukturen entwickelt, Straßen „for Israelis only“ gebaut und nicht für Palästinenser. Für mich, der ich illegal seinerzeit in Südafrika vor Mandelas Freilassung gearbeitet habe, war das ein eindeutiges Zeichen von Apartheid. Ich bin nicht der Erste und nicht der Einzige, der dieser Meinung ist. Praful Bidwai hat das sehr viel drastischer formuliert.

     

    Zu Zwei.

    Warum regen Sie sich über Journalisten auf, die nach Beersheva eilen statt zur Pressekonferenz ins Ambassador Hotel?

     

    Ich habe etwas beschrieben, einen medienaktuellen Vorgang. Ich habe mich nicht „aufgeregt“ über Kollegen Journalisten.

     

    Zu drei:

    Warum regen sie sich über Sicherheitschecks am Flughafen Ben Gurion auf und nicht über Terroristen, die Auslöser für solchen peniblen Sicherheitschecks sind?

     

    Ich beklage mich auch in Deutschland über zu viele Sicherheitschecks – die unsinnig sind. Dieses Mal gab es am Flughafen Ben Gurion einen qualitativen Sprung. Wir, die Mitglieder der europäischen Delegation wurden nach den Papieren gefragt, die wir von unseren Partner in Israel und Palästina bekommen hatten und den Büchern, die wir im Koffer mithatten. Das habe ich bisher in nicht-totalitären Staaten nicht erlebt.

     

    Zu vier:

    Warum betrauern Sie nur die gefällten Olivenbäume, nicht aber die israelischen Opfer palästinensischer Selbstmordanschläge?

     

    Antwort:

    Ich betrauere beide, wie aus dem Artikel und aus dem, was wir tun, hervorgeht. Olivenbäume sind aber hier ein wesentlicher Teil der Lebensgrundlage palästinensischer Bauern und sie sind jahrhundertealte Tradition. Wer sie fällt, greift an die Wurzeln eines Volkes. Das sollte man nicht gering achten, wenn man die Verhältnisse verstehen will.

    Gegenfrage: Betrauern Sie auch die Opfer israelischer An- und Übergriffe, die Kinder, die werdenden Mütter, die vor Checkpoints verblutet sind?

     

    Zu sechs:

    Warum glauben Sie, dass nur die EU in der Lage ist, eine politische Vermittlerrolle im Nahostkonflikt zu übernehmen?

    Antwort:

    Die EU sind bisher immer die weitaus schwächeren Vermittler gewesen. Das ist nicht mein Argument. Die Amerikaner sind immer die besseren Vermittler, auch die machtvolleren und duchsetzungsfähigeren. Die Amerikaner hätten sich die Zerstörung der Infrastruktur der Palestinian Authority nicht gefallen lassen, wenn sie von ihnen bezahlt gewesen wäre. Aber bis heute sind die USA die allerwichtigsten Vermittler.

     

    Zu sieben:

    Sie nennen sich Peace Corps. Aber geht es Ihnen bzgl. Des Nahost Konflikts um Frieden?

     

    Antwort:

    Uns geht es so sehr um Frieden, dass wir immer wieder uns die Mühe machen dorthin zu gehen, um etwas wahrzunehmen, Wartezeiten und Mühen in Kauf nehmen, Partnerschaften aufbauen, wie die zwischen Köln und Tel Aviv und Köln und Bethlehem.

    Zwischendurch haben wir auf Vermittlung der Israel Botschaft auch geschafft, Dialyse Patienten in Bethlehem in der schlimmsten zeit der Ausgangssperre zu versorgen.

    Frieden ohne Recht kann es nicht geben. Die Einhaltung der für alle verbindlichen Regeln des Völkerrechts ist kein Luxusartikel, auf den man ggf. verzichten kann. Frieden kann nur durch Ende von Besatzung und „Besiedlung“ kommen. Das ist etwas, was wir Europäer uns und unserem Politik und Weltverständnis schuldig sind. So hat auch meine Regierung ihren Einspruch gegen den Irak Krieg begründet.

    Aus Gründen des Völkerrechts. Das Völkerrecht ist die Basis des Friedens, alles andere ist die Macht des Stärkeren. Das wollen Sie doch sicher auch nicht.

     

    Mit freundlichen Grüßen
     

  •  

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    20.9.2005 Mailingliste (M&M)  in der versandten Mailingliste zu lesen


    Unter Leserbriefe
     

    From: Andrea L.
    Sent: Saturday, September 17, 2005 5:46 PM
    To:
    Subject: Thierse und die Grünhelme
     


     

    Hallo,

    untenstehend könnt Ihr das abgetippte Schreiben vom persönlichen Referenten Thierses lesen, das ich als Antwort auf meine Grünhelme-Email an Thierse bekommen habe. Wie Ihr vielleicht merken werdet, wird auf meine Fragen überhaupt nicht eingegangen. Naja, eine Antwort an den persönlichen Referenten erspare ich mir. In Berlin haben sie angesichts der Wahlen sicher gerade anderes zu tun. Und eventuell wird Thierse sowieso nicht mehr lange das Amt des Bundestagspräsidenten inne haben....

    Gruß, Andrea.

     
     

    Sehr geehrte Frau L,

    im Namen des Bundestagspräsidenten danke ich Ihnen für Ihre E-Mail vom 7. September dieses Jahres.

    Sie hatten sich zuvor unmittelbar an den Verfasser des von Ihnen kritisierten Artikels, Herrn Rupert Neudeck, gewandt. Ich gehe davon aus, dass er Ihnen auf die gestellten Fragen unmittelbar antworten wird.

    Der Verein Grünhelme setzt sich, wie Sie sicher nachgelesen haben, für den Bau und Wiederaufbau von Gemeindeinfrastrukturen sowie sozialen, ökologischen, kulturellen und religiösen Einrichtungen ein. Der Verein wirkt weltweit. Er wendet sich an alle Menschen guten Willens und an Menschen aller Religionen, insbesondere an Christen und Muslime. Er ist parteipolitisch neutral, nationalitäts- und religionsübergreifend. Er will die Zusammenarbeit innerhalb der Gesellschaft und den gesellschaftlichen Gruppen, Religionen und Kulturen auf dem humanitären und gesellschaftlichen Bereich fördern und das Zusammenleben von Christen und Muslimen unterstützen. Das Kuratorium des Vereins Grünhelme e. V., dessen Mitglied unter anderem Herr Thierse ist, kann den Vorstand nach der Satzung des Vereins bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben beraten.

    Herr Neudeck selbst setzt sich seit Jahrzehnten weltweit für Menschenrechte und für konkrete Hilfe zugunsten in Not geratener Menschen ein. Wer seine Arbeit und sein Engagement kennt, käme nicht auf den Gedanken, ihm zu unterstellen, er würde den unmenschlichen Terror gegen die israelische Bevölkerung beschönigen oder leugnen, er würde Aggressionen und Hass Vorschub leisten. Ein solcher Vorwurf ist falsch.

    Zu Ihrer freundlichen Information und Kenntnisnahme übersende ich Ihnen den Sonderdruck des Deutschen Bundestages aus Anlass der Rede des Präsidenten des Staates Israel, Moshe Katsav, zum 40. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel am 31. Mai 2005 vor dem Deutschen Bundestag sowie der Ansprache des Bundestagspräsidenten.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Wolfram Kolodziej-Derfert.

    -Persönlicher Referent-

    Berlin, 12. September 2005

    1. 23.9.2005 Mailingliste (Yigit)  in der versandten Mailingliste zu lesen, teilweise online

       

    1. grünhelme
      From: uli

      Die Antwort die Andrea auf Ihr Schreiben an Herrn Thierse erhielt ist wirklich traurig.

      Wenn jemand sich also menschenrechtlich oder humanitär engagiert kann er automatisch nicht mehr anti-israelisch sein? War dies was der persönliche Referent von Herrn Thierse sagen wollte? Menschenrechtsorganisationen können automatisch nicht antiisraelisch sein? Wenn die Hamas ein Krankenhaus unterstützt kann Sie automatisch nicht mehr antiisraelisch sein?

      Und warum richtet sich ein Verein, der sich "an Menschen guten Willens" und "aller Religionen" wendet, "insbesondere an Christen und Muslime"?

      Ich finde, man sollte doch noch einmal antworten...

      U B

      From: Andrea  L.  
      Sent: Saturday, September 17, 2005 5:46 PM
      To:
      Subject: Thierse und die Grünhelme

       

      Hallo,

      untenstehend könnt Ihr das abgetippte Schreiben vom persönlichen Referenten Thierses lesen, das ich als Antwort auf meine Grünhelme-Email an Thierse bekommen habe. Wie Ihr vielleicht merken werdet, wird auf meine Fragen überhaupt nicht eingegangen. Naja, eine Antwort an den persönlichen Referenten erspare ich mir. In Berlin haben sie angesichts der Wahlen sicher gerade anderes zu tun. Und eventuell wird Thierse sowieso nicht mehr lange das Amt des Bundestagspräsidenten inne haben....

      Gruß, Andrea.

       
       

      Sehr geehrte Frau L. ,

      im Namen des Bundestagspräsidenten danke ich Ihnen für Ihre E-Mail vom 7. September dieses Jahres.

      Sie hatten sich zuvor unmittelbar an den Verfasser des von Ihnen kritisierten Artikels, Herrn Rupert Neudeck, gewandt. Ich gehe davon aus, dass er Ihnen auf die gestellten Fragen unmittelbar antworten wird.

      Der Verein Grünhelme setzt sich, wie Sie sicher nachgelesen haben, für den Bau und Wiederaufbau von Gemeindeinfrastrukturen sowie sozialen, ökologischen, kulturellen und religiösen Einrichtungen ein. Der Verein wirkt weltweit. Er wendet sich an alle Menschen guten Willens und an Menschen aller Religionen, insbesondere an Christen und Muslime. Er ist parteipolitisch neutral, nationalitäts- und religionsübergreifend. Er will die Zusammenarbeit innerhalb der Gesellschaft und den gesellschaftlichen Gruppen, Religionen und Kulturen auf dem humanitären und gesellschaftlichen Bereich fördern und das Zusammenleben von Christen und Muslimen unterstützen. Das Kuratorium des Vereins Grünhelme e. V., dessen Mitglied unter anderem Herr Thierse ist, kann den Vorstand nach der Satzung des Vereins bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben beraten.

      Herr Neudeck selbst setzt sich seit Jahrzehnten weltweit für Menschenrechte und für konkrete Hilfe zugunsten in Not geratener Menschen ein. Wer seine Arbeit und sein Engagement kennt, käme nicht auf den Gedanken, ihm zu unterstellen, er würde den unmenschlichen Terror gegen die israelische Bevölkerung beschönigen oder leugnen, er würde Aggressionen und Hass Vorschub leisten. Ein solcher Vorwurf ist falsch.

      Zu Ihrer freundlichen Information und Kenntnisnahme übersende ich Ihnen den Sonderdruck des Deutschen Bundestages aus Anlass der Rede des Präsidenten des Staates Israel, Moshe Katsav, zum 40. Jahrestag der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel am 31. Mai 2005 vor dem Deutschen Bundestag sowie der Ansprache des Bundestagspräsidenten.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Wolfram Kolodziej-Derfert.

      -Persönlicher Referent-

      Berlin, 12. September 2005

     

    Januar 2006

    Rupert Neudeck - einschließlich einer Presseerklärung

    Eine Lesung von Rupert Neudeck wird in Frankfurt gestört

    Kurzfassung  | vollständige Dokumentation | über Rupert Neudeck

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