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Eine entlarvende e-mail von Prof. Dr. Wolfgang Stegemann erregte öffentliches Aufsehen.

 

 

Weitere Seiten: Prof. Ekkehard Stegemann | Weber G. Briefe aus Gaza
 

 

Wolfgang Stegemann (* 8. November 1945 in Barkhausen an der Porta) ist seit 1984 Professor für Neues Testament an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau. Zuvor war er Assistent für Neues Testament in Mainz (1973–1977) und Assistent für Systematische Theologie und Neues Testament in Heidelberg (1979–1984). (...) Stegemann ist Mitglied der Context Group und Mitherausgeber der Zeitschrift „Kirche und Israel“. Quelle  Website von Prof. W. Stegemann an der Augustana-Hochschule - Mitglied der Landessynode de ev. Kirche in Bayern

"Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm).
"
Prof. Wolfgang Stegemann >>>


 

 

Mehr zum Thema: Die "christlichen" Gedanken des Prof. Ekkard Stegemann




Nach einem E-Mail Wechsel mit ihr, schrieb Prof. Wolfgang Stegemann Fau Dr. Weber einen abschließenden Brief der sehr heftige Reaktionen hervorrief:
 

Sehr geehrte Frau Weber,

Sie sind nun in Gaza und haben Angst. Denn die bösen Israelis könnten reagieren auf den gemeinen Mord an vier ihrer Landsleute. Wenn ich richtig informiert bin, so sind diese vier Menschen in grausamer Weise hingerichtet worden - man sieht dies ansonsten nur in amerikanischen Brutalofilmen. Ihre Reaktion darauf: Sie haben in Ihrem fabelhaften Rundbrief an "Alle" pflichtgemäß mitgeteilt, dass Sie gegen Gewalt sind - etwa so: übrigens, ich bin gegen jede Form von Gewalt. Zugleich weinen Sie sich aus, weil Sie befürchten, dass es eine israelische Reaktion auf diese Gemeinheit geben könnte. Doch man hat Sie beruhigt: Ihr Kloß im Magen ist rein psychisch, denn im Gazastreifen rechnet man damit, dass andere eher das Ziel israelischer Angriffe sein werden, Libanon, Iran oder Syrien. Das hilft Ihrem Kloß. Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm). Klar, das kommt nicht gut, was ich schreibe, denn Sie befinden sich im Moment im Land der Opfer, die, wenn Sie töten, nur als Opfer töten. Sie sind eine Ärztin - hat dies irgendetwas mit Ihrer moralischen Integrität zu tun? Ich sage Ihnen offen: nein, erbärmlicher Weise: nein. Klar, Sie sind mit einem Palästinenser verheiratet - doch ändert dies moralische Werte (jedenfalls westliche Werte, was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter "Westler")?  Sie bekommen mit Sicherheit nicht häufig so furchtbare mails wie meine, denn darin ist sich Ihre Welt einig, alles, was falsch ist, ist israelisch, oder, um es noch deutlicher zu sagen:jüdisch!

Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim - ich meine das ehrlich. Ich habe allerdings keine Hoffnung, dass Sie irgendwann einmal die Werte westlicher Demokratien teilen. Doch das ist am Ende nicht wirklich wichtig, denn ich bin davon überzeugt, dass Leute wie Sie am Ende verlieren werden. Denn Sie wollen nichts Gutes.“

Bitte, Schicken Sie diesen Brief an „Alle“.

 

"Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm)."
 
Prof. Wolfgang Stegemann >>>

 

 

Oktober 2010 - Prof. Wolfgang Stegemann möchte verhindern -  Prof.  Wolfgang Stegemann  ist Professor für Neues Testament an der Augustaner Hochschule Neuentettelsau. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Kirche und Israel“.

 Unser Aufsehen und Protest erregte er u. a. durch eine E-Mail an die Freiburger Ärztin Dr. Gabriele Weber, in dem er sich in menschenverachtender Weise mit einer Reise von Frau Dr. Weber nach Gaza beschäftigte. Anlass der Mail war ein Bericht von Frau Dr. Weber aus Gaza.

 Ausdrücklich heißt es in Prof. Wolfgang Stegemanns Mail an Frau Weber: „Bitte, Schicken Sie diesen Brief an ‚Alle’“. Die Mail war also zur Veröffentlichung bestimmt, die Veröffentlichung war rechtmäßig, da hier eine Einwilligung des Antragstellers vorlag.  Dem Wunsch von Professor Stegemann wurde entsprochen und die Mail innerhalb des großen Verteilers von Frau Dr. Weber verschickt. Einer der Adressaten des Verteilers war auch Erhard Arendt, der  „Das Palästina Portal“.

 

Erhard Arendt veröffentlichte sowohl die Reiseberichte von Frau Dr. Weber als auch die Reaktion von Professor Wolfgang Stegemann später auch die seines Bruders Prof. Ekkehard Stegemann, was dazu führte, dass viele Menschen, die das entwürdigende Pamphlet des Professors gelesen hatten, empört reagierten und sich auch dementsprechend schriftlich äußerten. Ein Teil dieser Reaktionen wurde ebenfalls beim Palästina Portal veröffentlicht.

 

Prof. Wolfgang Stegemann, der sich großer Kritik ausgesetzt sah forderte Herrn Arendt auf, seine Email an Frau Dr. Weber vom Palästina Portal zu entfernen. Erhard Arendt wies auf das vorhandene öffentliche Interesse hin und verweigerte dies.

Am 05.10.2010 bekam Herr Arendt nun vom Rechtsanwalt des Prof. Stegemann eine Abmahnung.  Im Einzelnen forderte der Antragsteller, es zu unterlassen, seine Schriftwerke zu verbreiten. Außerdem fühlte er sich durch Kommentare geschmäht.

Erhard Arendt unterließ es aber nicht. Da verklagte Prof. W. Stegemann Erhard Arendt. Es endete in einer Vergleichsverhandlung,  nun ist seine E Mail wieder, wie zuvor (rechtlich auch von ihm anerkannt) sind die Kommentare wieder online.
 

Was wurde bei all dem erreicht? Nichts...  Als Zugabe zu allem stimmte Prof. Wolfgang Stegemann der Veröffentlichung einer von ihm neu verfassten Entschuldigung zu:
 

Ich bedaure sehr, wie ich in meiner E-Mail an Frau Dr. Weber auf ihren Reisebericht reagiert habe. In einer hitzigen und sehr emotionalen Debatte sind mir die "Pferde durchgegangen" was mir sehr leid tut. Es liegt mir vollkommen fern, das Volk der Palästinenser in irgendeinerweise herabzusetzen."

 

 

Die Berichte aus Gaza von Frau Dr. Weber verfasste:
 

  1. Brief aus Gaza -  "DIE LIPPEN LACHEN UND DAS HERZ WEINT" (Palästinensische Mutter im Gaza-Streifen) - Dr. Gabriele Weber -- Seit Samstag befinde ich mich im Gaza-Streifen und habe entschieden, dass ich versuchen möchte, anstatt meiner üblichen Palästina-Rundmails, eine Art Reisebericht zu verschicken, um meine Eindrücke von hier an Sie weiter zu leiten. Dies werden vielleicht nur einzelne Begebenheiten sein, oder Beobachtungen, die ich mache. Auf jeden Fall ist es eine persönliche und damit subjektive Einschätzung der Situation hier vor Ort. (...) Nachdem schon Herr Minister Niebel den israelisch-palästinensischen Grenzübergang in Erez nicht passieren durfte, ging ich davon aus, dass die einzige Alternative - nach Kairo zu fliegen und von dort mit einem Taxi über den Sinai zur ägyptisch-palästinensischen Grenze in Rafah zu fahren - die Klügere sein würde. Am Ende haben meine drei Kinder und ich es auch tatsächlich geschafft, doch kann man den Weg in den Gaza-Streifen über Rafah durchaus als eine moderne Form der "Via Dolorosa" betrachten - Hitzschlag, Mutlosigkeit und völliges >>>


2. Brief aus Gaza
- G. Weber aus Gaza - 8.9.2010
Obwohl ich vorhatte, regelmäßig einen kleinen Bericht aus Gaza zu schicken, ist mir dies nicht gelungen, angesichts der chaotischen Zustände - was Strom und Internetzugang anbetrifft. Auch jetzt gerade habe ich keine Internetverbindung (es ist Mittwoch morgen, 00h15), da der Strom wieder ausgefallen ist.
Morgen müssen wir die Zelte hier abbrechen, da die ägyptische Grenze ab Donnerstag für drei Tage geschlossen wird - Anlass ist das Fest zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Die Trauer ist auf allen Seiten groß - Abschied nehmen in Gaza grenzt an ein Drama, da man nie weiß, ob und wann man sich wieder sehen wird. Es bleibt immer ein Stück des Herzens bei diesen armen Menschen.

Wie schon in meinem Anfangsbericht geschildert, empfinden meine Kinder und ich die latente Bedrohung vor allem aus der Luft, als psychisch nur sehr schwer erträglich. Wenn man abends im Dunklen an Gaza´s herrlichem Strand sitzt, den Sternenhimmel über sich hat und das Meeresrauschen hört, glaubt man fast daran, dass dies ein schöner, harmloser Urlaubsstrand ist, wie man ihn überall auf der Welt finden kann. Doch dann kommen die israelischen Überwachungsflugzeuge, erzeugen ein entsprechendes Motorengeräusch und automatisch erlebt man ein Gefühl der Bedrohung. Als wir diese Flugzeuge zum ersten Mal hörten, hatten wir solche Angst, dass uns die Einheimischen ausgelacht haben. Sie versuchten natürlich, uns zu beruhigen, doch gelang dies nur schwer. Sie erklärten uns, dass nur die Helikopter gefährlich seien >>>


Die e-Mail des Prof. Wolfgang Stegemann beantwortet Frau Dr. Weber mit ihrer abschließenden E-Mail:
 

From: Dr. Gabriele Weber
Sent: Thursday, September 02, 2010 1:56 AM
Subject: An ALLE weiter geleitet


 

Schämen Sie sich, Herr Professor Stegemann.
Auf einen weiteren Diskurs mit Ihnen verzichte ich künftig. Die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die einfach nicht verstehen wollen, hatte ich zwar schon früher, doch ist dies die richtige Gelegenheit, Ihnen mitzuteilen, dass mir meine Energie für eine weitere Diskussion mit Ihnen zu schade ist.

Hoffentlich senden Ihnen viele von "Meinesgleichen" eine Antwort auf dieses unwürdige Pamphlet. Nett, dass ich es an meine "Alle" verschicken soll. Da könnte - angesichts der Größe meines Verteilers - eine Lawine auf Sie zurollen. Viel Spaß dabei. Mir war diese Mail die einzige an der ich wirklich "Vergnügen" beim Verschicken habe. Alle anderen beelenden mich eher.
GW

 

 

 

Die E-Mail von Prof. Stegemann wurde in der Mailingliste von Frau Dr. Weber veröffentlicht und an etwa 1200 Teilnehmer, davon etwa 200 aus dem Bereich der Medien, der Politik versandt. Nachfolgend werden einige Reaktionen veröffentlicht.

Die Veröffentlichung seiner E-Mail in unterschiedlichen Internetportalen  erregte seinen Widerspruch. Auch sein Broder Prof. Eckkard Stegemann meldete sich öffentlich zu Wort. Mehr zum Thema: Die "christlichen" Gedanken des Prof. Ekkard Stegemann

 

 

Dokumentation der Reaktionen auf die E-Mail von Prof. Wolfgang Stegemann


26.9.2010

 Sehr geehrter Herr Stegemann, ich gehöre zu dem Verteiler von Frau Dr. Weber und konnte deshalb Ihre Stellungnahme zu deren Bericht aus Gaza lesen – und bin beschämt über MICH. Beschämt, dass ich nicht, wie Sie, so offenkundig und kompromisslos pro-israelische Partei ergreifen kann . Beschämt über mich, dass mir zu den vier getöteten Siedlern sofort wieder die 1200  getöteten Palästinenser des letzten mit maßloser militärischer Stärke geführten Angriffs auf das Freiluftgefängnis Gaza einfielen. Und die neun toten Türken des israelischen Angriffs auf das türkische Schiff…Und, es liegt schon länger zurück, die durch einen israelischen Luftangriff am Strand von Gaza ausgerottete palästinensische Familie. Beschämt über mich, dass mir zu der einzigen funktionierenden Demokratie im Nahen Osten spontan einfiel, dass die Palästinenser israelischer Staatsangehörigkeit zu den Bürgern zweiter Klasse in Israel zu gehören scheinen und dass die demokratischen Institutionen Israels die Menschenrechte der Palästinenser anscheinend mit anderen Maßstäben beurteilen als die des eigenen Volkes. So fallen mir die Zehntausenden von widerrechtlich gefällten palästinensischen Olivenbäumen ein, u. v. a. m. Ich lasse es bei diesem Bekenntnis meiner Blindheiten. Nein, zu einer möchte ich mich noch bekennen: dass ich  den biblischen Grundsatz „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ für unmenschlich halte.
Freundliche Grüße Veit Schäfer, Karlsruhe

 

23.9.2010 
 

Am 02.09.2010 18:06, schrieb Guntram Ehrlenspiel: Sehr geehrter Herr Stegemann, wirklich primitiv, Ihre Antwort. Und, was schlimmer ist, sie ist arrogant. Arroganz der ach so "aufgeklärten" Westler gegenüber den "primitiven" Moslems scheint mir übrigens der eigentliche Grund der ewigen Spannungen zu sein: Die Arroganz der Mächtigen erzeugt den Hass, der die Gewalt produziert, die wiederum zur Rechtfertigung der Herrschaftsausübung dient.  Mit freundlichen Grüßen Dr. Guntram Ehrlenspiel

 

Dr. Gabriele Weber schrieb: Schämen Sie sich, Herr Professor Stegemann. Auf einen weiteren Diskurs mit Ihnen verzichte ich künftig. Die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die einfach nicht verstehen wollen, hatte ich zwar schon früher, doch ist dies die richtige  Gelegenheit, Ihnen mitzuteilen, dass mir meine Energie für eine weitere Diskussion mit Ihnen zu schade ist. Hoffentlich senden Ihnen viele von "Meinesgleichen" eine Antwort auf dieses unwürdige Pamphlet. Nett, dass ich es an meine "Alle" verschicken soll. Da könnte - angesichts der Größe meines Verteilers  - eine Lawine auf Sie zurollen. Viel Spaß dabei. Mir war diese Mail die einzige an der ich wirklich "Vergnügen" beim Verschicken habe.  Alle anderen beelenden mich eher. GW


 

 

21.9.2010

 

Die christlichen Brüder ohne Löwenherz - Prof. Wolfgang Stegemann und Prof. Ekkehard Stegemann - Erhard Arendt

"Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm)." Prof. Wolfgang Stegemann

„Ich hatte (…) die Realität darin gesehen, dass tausende von Raketen, die auf die israelische Zivilbevölkerung von Gaza aus abgefeuert wurden, der Grund für die militärische Operation „Cast Lead“ waren.“ Prof. Ekkehard Stegemann


Hans-D. Ziran beschäftigte sich auf seinen Seiten – mit dem Schreiben des Prof. Wolfgang Stegemann an Frau Dr. Gabriele Weber.
War das Schreiben von Prof. W. Stegemann schon eine eindeutige Demonstration „christlicher“ Menschenverachtung setzt sein Bruder Prof. Ekkhard Stegemann von der Uni. Basel dem ganzen die noch die „christliche“ Dornenkrone auf. Er kommentiert den Text von Herrn Ziran. Nachfolgend einige Kommentare zum Schreiben
>>>

 

03.09.2010 15:04 Siegfried Ullmann:


Sehr geehrter Herr Prof. Stegemann,

 

ich habe Ihr an Frau Dr. Weber gerichtetes außerordentlich gehässiges Pamphlet gelesen. Da versuchen Sie wohl, den Herrn Broder noch zu übertrumpfen. Als Broder noch nicht von den israelischen Rechtsradikalen abgeworben wurde, hatte er ein gutes Buch geschrieben: „Die Irren von Zion“. Darin hätten Sie sich auch ein paar Seiten verdient.

 

Was Sie vertreten, können keine westlichen Werte sein und schon gar keine christlichen. Andernfalls würden Sie die jüdischen Friedensaktivisten innerhalb und außerhalb Israels, die wirklich humanitäre westliche Werte vertreten, unterstützen.

 

Allem Anschein nach fühlen Sie sich hingegen der ehemaligen israelischen Soldatin verbunden, die vor Gefangenen und gefesselten Palästinensern, der Augen verbunden wurden, posierte und dazu schrieb: „In einem Krieg gibt es keine Gesetze. Ich hasse Araber und wünsche Ihnen nur Schlechtes.“

 

Wie würden Sie denn reagieren, wenn Sie unter der völkerrechtswidrigen israelischen Besatzung oder Blockade leben müßten? Ich füge hierzu folgende Texte bei:

-Wie würden Sie reagieren, wenn...

-Zitate 1, 5 und 13

-Auszüge aus Büchern der jüdischen Autoren, Baruch Kimmerling,

Michael Warschawski und R.C. Schneider.

 

Ich befürchte allerdings, daß Sie keinerlei sachlichen Argumenten zugänglich sind. Es ist mir zudem vollkommen unverständlich, wie jemand mit Ihren absolut unchristlichen Ansichten und Ihrer beleidigenden Ausdrucksweise einen Lehrauftrag an einer Evangelischen Fakultät haben kann. Damit verliert auch die evangelische Kirche an Glaubwürdigkeit.

 

Mit freundlichem Gruß Siegfried Ullmann

 

 

02.09.2010 12:07, schrieb Ellen Rohlfs:


Herr Prof Stegemann, das übliche "sehr geehrte" ist mir nach diesem Ihrem Brief in der Kehle stecken geblieben.
Einen so zynischen Brief habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Und Sie können so schreiben, weil Sie absolut keine Ahnung haben, worüber Sie schreiben. Denn wenn Sie ( wie ich) Palästina von Frühjahr 1967 kennen würden und es  heute sehen würden, dann würden sie nicht so schreiben.( Ich war mehr als 20 Mal drüben in Israel und in den besetzten pal. Gebieten, auch im Gazastreifen, weil ich auf beiden Seiten Freunde habe) Die Zionisten - ich sage nicht die Juden - auch wenn das oft identisch ist - haben das Land kaput gemacht. Auf fast jedem Hügel steht eine riesige Betonfestung nur für jüd. Siedler, die jede Menge Wasser auch für Swimmingpools haben. Die Palästinenser erhalten - wenn überhaupt 20% ihres eigenen Wassers zu überhöhten Preisen. Es gibt zweierlei Straßensysteme und zweierlei Rechtssysteme ...

Im Gazastreifen ist das Wasser schwerst kontaminiert - hat Sara Roy, eine Jüdin, schon 1987 in einer wissenschaftl. Arbeit festgestellt. Heute wäre es eigentlich nicht mehr trinkbar. Ich wundere mich, dass es noch Seuche  gegeben hat.
> Wenn es Ungeziefer gibt, dann liegt es daran, dass Israel dafür sorgt, dass  es nicht die nötigen Materialen für die Reparaturen der Abwässereinrichtungen gibt, dass Tausende von Häusern noch in Trümmern liegen und nicht aufgebaut werden können, weil das Material nicht durch die Grenze gelassen wird.
Dann wird täglich den Palästinensern Land von Siedlern, für Straßenbau gestohlen, ....die Infrastruktur wurde von Israel zerstört, in den Krankenhäusern können die Kranken nicht richtig versorgt werden weil die Medikamente fehlen, der Strom für Dialysegeräte abgeschaltet wird, fast jede Nacht Dörfer vom isr. Militär überfallen werden und Jugendliche gefangen genommen werden, die nichts getan haben ...... die Olivenbäume zu Tausenden zerstört werden, dass die Gefangenen ( ca 7000) gefoltert werden - nach B'tselem)

So könnte ich Ihnen noch 1000 Dinge aufzählen, wie den Palästinensern das Leben zur Hölle gemacht wird ; denn seit vielen Jahren übersetze ich Artikel aus der isr. Presse, von isr. Menschenrechtsorganisationen, von isr. Freunden -- also nichts von arab. Propaganda. Und ich schrieb drei Bücher -  auch über die Arbeit von Friedens- und Menschenrechtsgruppen....

Ich selbst gehöre der isr. Friedensgruppe Gush shalom an.  Fahren Sie hin, schauen Sie sich die Siedlungen und die 8m hohe Mauer an, die auch um Bethlehem gebaut wurde; gehen Sie zu Ihrem Kollegen Dr. Mitri  Raheb , dem Pfarrer der ev. Gemeinde in Bethlehem, der in Marburg studiert  hat.
Und gehen Sie nach Gaza, wo 100 000e Kinder schwer vom letzten Krieg traumatisiert und 6000 Häuser zerstört oder schwer beschädigt sind

Von einem Theologen hätte ich wirklich etwas anderes erwartet als solch einen menschenverachtenden Brief -- sollten Sie wirklich als Christ und  Theologe an der Augustana lehren ?? Zu meiner Zeit ( 1950/52 - Prof Merz,  Ellwein, Stählin, Schulz, Wittenberg ...) herrschte dort ein anderer Geist.

Es gibt eine Menge Literatur von Israelis, die die Realität wiedergeben: Uri Avnery, Jeff Halper, Felicia Langer, Michael Warschawski, Ilan Pappe, Norman  Finkelstein, Simcha Flapan, Tom Segev, Idith Zertal .... auch eine  unabhängige jüdische Zeitung SEMIT aus dem Melzerverlag

Bitte unterrichten Sie sich, bevor Sie sich das nächste Mal zu dem Thema  rühren. Von einem Dozenten einer theol. Hochschule erwartet man wirklich  etwas anderes.

Grüße Ellen Rohlfs (Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1993)

 

 

20.9.2010
 

Die Evangelische Akademie Tutzung ist dabei, mit dem Krieger Michael Wolffsohn, dem widerlichen Arno Hamburger und dem pöbelnden Professor Stegemann als Referenten ihren guten Ruf zu verspielen. Thomas Immanuel Steinberg

 

 Am 02.09.2010 08:38, schrieb Anica Heinlein:
 Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Stegemann,

 ich denke, Sie haben sich in Ton und Formulierung vergriffen. Es macht  mir wiederum Angst, dass Sie unter anderem in Deutschland Theologen  ausbilden. Standpunkt und Position hin oder her, dies ist nicht die Art und Weise, wie ein Professor diskutieren sollte. Ein gewisser akademischer Standard  ist meiner Meinung nach bei Ihrer Position einforderbar. Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass der Nahostkonflikt bei aller  Positionierung auf der einen oder anderen Seite nicht der Konflikt von  Deutschen ist, sondern der von Palästinensern und Israelis; persönliche  Beleidigungen sind - übrigens in jeder Diskussion - unnötig.
 Mit freundlichen Grüßen  Anica Heinlein

 
 

Sehr geehrter Herr Stegemann,

(Frau Weber weiss offensichtlich, dass Sie Professor sind – dem Niveau ihres Schreibens lässt sich das nicht entnehmen!)

Es ist wirklich unglaublich, dass so eine unanständige Mail von einem „Intellektuellen“ Deutschen kommt – mit dem ion solchen rechten Kreisen üblichen Unterton: „Wer gegen Israel ist gegen Juden – somit anti-Semit. Und damit eigentlich Nazi...“

Mit „westlichen Werten“ hat ihre Haltung auch nicht viel zu tun... nicht lange ist’s her da wurden nicht 4 (sich illegal aufhaltende) Zivilisten brutal erschossen, sondern 1,400 Zivilisten „brutalo“ erschossen, verbrannt, zerbombt. Und bis zum heutigen Tage dürfen die Überlebenden ihre von Israelis kaputt geschossenen Häuser nicht wieder aufbauen, muss die Kläranlage unrepariert bleiben, schneidet Israel den Strom täglich ab. Und jetzt zahlen wir, Sie und ich, mit unseren Steuergeldern dass Benzin für das Kraftwerk in Gaza und die Sanierung der Abwasserkläranlage – die Israel zerstört hat! Das israelische Verhalten ist so unglaublich weit Weg von meinen westlichen Werten – wie es eben nur ein menschenverachtendes Verhalten sein kann.

Was Hamas anbelangt – und ihre Terrorherrschaft im Gaza: nun – Sie wissen sicherlich, dass Israel vor Jahren Scheich Yassin unterstützt hat – um eine Gegenkraft zu Arafats allmächtiger Fatah zu schaffen... Nun hat sich das Kind gegen die Eltern gewendet. Dennoch: nützlich ist Hamas allemal: divide et impera! Wenn es Hamas nicht gäbe – Israel müsste sie erfinden!   MfG. E.K.

 

 Am 02.09.2010 12:22, schrieb "Christoph R. Hörstel":
Lieber Frau Weber,
alles Gute und herzliche Grüße an die vielen tapferen Gazaner!
Prof. Stegemann schützt "die Gnade der späten Geburt". Von einem Prof. muss Informiertheit auch bei widrigen Umständen (nahezu gleichgeschaltete Mainstream-Medien) verlangt werden. 
Er hätte womöglich in der Nazizeit glatt die Judenverfolgung ebenso "übersehen" wie jetzt die rassistische Politik der "ethnischen Säuberung" Palästinas durch Israel.

Mit freundlichen Grüßen Christoph R. Hörstel

 

Ihr Brief an Frau Dr. Weber entbehrt jeder sachlichen Argumentation und reiht Unterstellungen aneinander, die bezeugen, dass Sie ein Opfer unserer medialen Desinformation sind. Mit Ihren Lügen leben Sie allerdings so gut und selbstsicher, dass ich es bei meinem Bedauern über Ihre menschliche Erbärmlichkeit belassen will.

Dr. Manfred Lotze   

 

 

19.9.2010


 

Liebe Gabriele Weber,
erstmal freue ich mich und beglückwünsche Sie, daß Sie mit ihren Kindern, wie ich verstanden habe, über alle Schwierigkeiten hinweg jetzt nach Gaza gefahren sind. Ich bedanke mich dafür, daß Sie uns Bericht erstatten und bin sehr begierig auf Ihre weiteren Berichte. Denn unser Projekt "Jüdisches Boot nach Gaza" wird in allernächster Zeit nach Gaza unterwegs sein, mit gepackten Schulranzen, Musikinstrumenten und Fischereiutensilien, die wohl dringend in Gaza benötigt werden. Aber unser Hauptanliegen ist die unsägliche israelische Blockade zu durchbrechen und eine Brücke zu bauen zwischen Juden, die nicht mit Gewehren und Bomben kommen und aus aller Welt sich gegen die Blockadepolitik Israels stellen und den Palästinensern, die durch die israelische Politik (die behauptet im Namen aller Juden zu sprechen und zu handeln) geschunden werden. Wir jüdischen Menschen aus vielen Ländern Europas, Amerikas und Australiens sagen ganz deutlich "Not in our name!"
Nun wünsche ich Ihnen trotz der Widerigkeiten interessante Begegnungen mit den Menschen in diesem so stark leidenden Land und uns für unsere weitere Arbeit wichtige Berichte. Passen Sie gut auf sich auf und kommen Sie gesund zurück. Und lassen Sie sich von solchen Stegemanns nicht beirren, die ohne jede eigenen Kenntnisse ziemlich dumm daherreden (ich habe mich auch sehr geärgert).
Mit den wärmsten solidarischen Grüßen Kate P. Katzenstein-Leiterer (Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost)
Sie können auch diese mail an "alle" senden, wenn Sie wollen.
 


 


Am 02.09.2010 12:24, schrieb Kurt-Wilhelm Stahl:
 

Re: An ALLE weiter geleitet, geantwortet Prof. Stahl Sehr geehrter Herr Professor Stegemann,
 
Dass Sie Professor der Theologie sind, der über Jesus Christus als Hoffnung der Armen publiziert, hätte ich auf Grund der beleidigenden Häme in Ihrer Antwort nun wirklich nicht gedacht. Ich hoffe Wikipedia hat mir die richtige Auskunft zu Ihrer Person gegeben. Ihre Antwort ist der eines Christusverehrers unwürdig.
 
Als Sie geboren wurden, war der der 2. Weltkrieg und das grausame Massaker an den Juden bereits beendet. Ich habe noch Erinnerungen an diese Zeit. Ich habe von Zeitzeugen gehört, wie es damals war, als  “Arier” einen jüdischen Ehepartner zu haben. Sie können und wollen sich offenbar nicht vorstellen, was in einer Mutter von drei Kindern vorgeht, die ihnen GAZA zeigt , die Heimat des arabischen Vaters ihrer Kinder, in dem Zustand in dem die Gettoblockade und die Gettobombardierung der Täternachkommen der Opfer von über 60 Jahren GAZA gebracht hat.
 
Es ist das ein Phänomen, das mir schon bei anderen christlichen Theologen begegnet ist, die in einer christlichen Kollektivschuld gegenüber den Juden versteinert sind, deren Wurzeln mit der Gottesmordanklage im Christentum weit über Luther hinaus fast 2.000 Jahre weit zurückgehen. Dagegen ist die Kollektivschuld der Deutschen Nation wesentlich jünger. Kollektivschuld ist nicht nur heilsam, sie hat auch Nebenwirkungen, die wir Mediziner von Arzneimitteln nur allzu gut kennen. Die gravierende Nebenwirkung der Kollektivschuld ist, dass gegenüber dem, was sich tagtäglich seit Jahrzehnten für jeden, der es sehen will, im Mittleren Osten abspielt, “betriebsblind” macht.
 
Die israelische, die amerikanische und allen Regierungen, die in ihrem Schlepptau stehen, sind es, welche die Glaubensfundamentalisten, gleich welcher  abrahamischen Couleur, einerseits ermutigen und andererseits bis aufs Messer reizen, damit sie die Exzesse begehen, die jeder Mensch im unheiligen Heiligen Land verabscheuen muss. Ich weiß nicht, ob Sie jemals längere Zeit in kapitalistisch ausgebeuteten und damit einhergehend korrupten armen Ländern gearbeitet haben. Ich für meine Teil tue das seit 8 Jahren als Arzt in Afghanistan.
 
Mir können Sie nicht mehr erzählen, dass die arrogante israelisch-amerikanische Politipädagogik in Afghanistan, in Pakistan, im Iran noch in Israel/Palästina noch in Korea funktioniert, die wir in der deutschen Schulpädagogik Gott sei Dank seit dem “Dritten Reich” verlassen haben: WER NICHT HÖREN WILL MUSS FÜHLEN. Ich erinnere mich noch an den einfachen aber wahren Satz unseres  Gymnasialphysiklehrers dazu: Druck erzeugt Gegendruck.
 
Wer das bei seinen Betrachtungen über terroristische Attentate und den Teufelskreis der brutalen Strafmaßnahmen, bei denen ein GAZA Ghetto bombardiert wird, ignoriert, der ist von wahren menschlichen Menschen nicht mehr zu verstehen.
 
Das wollte Frau Weber, die ich persönlich gut kenne und menschlich schätze, zum Ausdruck bringen, als sie ihren Beitrag “Die Lippen lachen und das Herz weint” Menschen ihres Verteilers schickte. So habe ich sie sofort verstanden. Drum antwortete sie Ihnen: “Schämen Sie sich!” Lassen Sie sich von mir als Arzt sagen, der Afghanistan 8 Jahre lange ab 2002 intensiv erlebt hat, dass nirgendwo die sog. lavierte Depressionsrate in der Bevölkerung so hoch ist, wie in Ländern, die 30, 40 Jahre Krieg (ob nun symmetrisch oder asymmetrisch), Leiden und Besatzung hinter sich haben. “Die Lippen lachen und das Herz weint” sagt der Volksmund zur lavierten Depression.
 
Da Sie sie so nicht verstanden haben, stehen Sie offenbar zu Unrecht in ihrem Verteiler.
 
Wenn Sie wissen wollen, wie israelisch Friedensaktivisten selber über die Situation in ihrem Lande denken, dann lassen Sie sich von Uri AVNERY in seinen Verteiler aufnehmen. Sie können dann jeden Woche einen Beitrag dazu lesen.
 
Den letzten Beitrag Uris vom 28. August 2010 kopiere ich Ihnen in dieses email. Vielleicht macht Sie das ein wenig nachdenklich, ob Sie sich nicht bei Frau Dr. Weber wegen Ihrer Häme über ihren so realistischen Beitrag entschuldigen sollten.
Mit freundlichen Grüßen
 
Professor Dr. rer. nat. Dr. med. Kurt-Wilhelm Stahl

 

 

Am 02.09.2010 14:13, schrieb willi übelherr:

 hallo hr. stegemann,

 

 nach dem lesen ihrer zeilen habe ich mit google zu ihrem namen gesucht  und es stellte sich heraus, daß sie professioneller propaganda-agent  sind. nur so kann ich leute bezeichen, die sich dem thema  (katholische) theologie und neues testament ernsthaft, professionell  und unterwürfig widmen und dieses geschwätz auch noch ernst nehmen.

 

da kann ich nur auf karlheinz deschner und seine schriften zur  'kriminalgeschichte des christentums' verweisen. vielleicht auch auf  die geschichte der ideologischen absicherung von raub, mord und  versklavung. sie können doch nicht im ernst davon ausgehen,  andernfalls unterstelle ich ihnen unterentwicklung intellektueller  fähigkeiten, wofür sie vielleicht persönlich gar nicht verantwortlich  zu machen sind, daß mit den phrasen sogenannter 'westlicher werte' sie  als diskussionspartner gelten können in einem umfeld von selbstverantwortlichen und kritisch reflektiv entwickelten menschen.

 

 vielleicht üben sie mal ihren verstand und lesen. anzubieten wäre  shlomo sand mit 'wie das jüdische volk erfunden wurde', passt wohl zu  ihrer angeblichen thematik, ilan pappa mit 'ethnische säuberung  palästinas', walter hollstein mit 'kein frieden um israel' oder die  sendung des alpenparlament.tv mit nationalrat daniel vischer.  [http://www.alpenparlament.tv/playlist/305-gaza-und-die-voelkerrechtsverletzungen-durch-israel].

 

jetzt haben ja wohl die meisten professionellen vertreter der  christlichen lügenmaschinerie schon verstanden, daß sie vorsichtig  werden müssen. bei ihnen ist dies wohl immer noch nicht angekommen.  irgendwann wird die säkularisierung vollzogen und der private  großgrundbesitz vergesellschaftet, die geheimen konkordatsverträge  werden aufgelöst, alle gesellschaftlichen transferleistungen an  verbrämte propagandaabteilungen und verdummungsinstanzen a la  christliche organisationsinstanzen werden eingestellt. dann ist schluß mit lustig. dann heißt es plötzlich, das zu erwirtschaften, was sie  und ihre kumpanen selbst verbrauchen.

  aber seien sie beruhigt. religöse tätigkeiten bleiben ihnen als  privatangelegenheit erhalten.

  und palästina? sie werden das freie palästina noch erleben, falls sie  durchschnittlich lange leben. und damit auch die auflösung der  kolonialen besatzung in palästina, gemeinhin genannt israel. nur mit  jüdischer kultur und tradition hat dieses gewalt- und lügenkonstrukt  definitiv nichts zu tun. da kann ich ihnen die seite  'derisraelit.blogspot.com' von reuven cabelman empfehlen. vielleicht  auch rolf verleger. von martin buber ganz zu schweigen.

  gut, für professurale aufgeblähtheit ist dies dann doch alles etwas zu  schwierig und aufwendig.

  ave, willi übelherr, bielefeld, deutschland

 

Am 09.09.2010 13:33, schrieb

Sehr geehrter Herr Professor Stegemann,

tief betroffen las ich in ihrem Brief an Frau Dr. Weber den folgenden Anhang an einen Satz:  ... (jedenfalls westliche Werte, was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht
wirklich, denn ich bin ein überzeugter "Westler").

 

Sie verstehen hoffentlich, dass mich das dazu bringt sie als Repräsentanten in der EKD als nicht mehr tragfähig zu sehen. Unter 'Westlichen Werten' verstehen die meisten Christen etwas anderes als sie.

 

Wir alle kämpfen damit uns mit der Auslegung 'Westlicher Werte', wie sie zur Zeit von der Politik verfolgt werden abfinden zu müssen. Mit dem Inhalt von Nachrichten wie  sie eine im Anhang finden, müssen wir uns inzwischen täglich abfinden. Die Verbrechen werden in unserem Namen und im Namen unserer Religion begangen. Es handelt sich hier nicht um 'Bad Apples', dazu ist die Ernte solche Äpfel inzwischen zu gross und zu verfault, sie sind die Konsequenz des Stillhaltens und Herunterspielens derer die uns vertreten. Sie sind einer davon und haben damit mein Vertrauen und bestimmt auch das der meisten Christen verspielt.

 

Da ich ihre Einstellung zu ähnlichen Verbrechen der israelischen Armee kenne (Goldstone Report), muss ich annehmen, dass ihre Einstellung zu den im Anhang erwähnten Verbrechen dieselbe sein muss.

 

MfG, Wilhelm Klein

 

Am 05.09.2010 21:27, schrieb Nicolodi:
 An   Hr.Dr. Prof. W. Stegemann


 Ich habe Ihren Antwort zum Palästina - Reisebericht von Fr Dr G   Weber gelesen. Ihren Person war mich bis her unbekannt ,meine  
 Recherchen ergab, dass Sie ein Theologe sein müssen - nach den  
 Angaben im Internet - ein Gelehrter. Aus Ihren Antwort an Frau Dr  
 Weber konnte ich schwer erkennen ,dass es sich um ein  
 Wissenschaftler  handeln sollte - eher um emotionales " Geplänkel  
 " ohne jegliches sachlichen Inhalt. Von meiner langjährigen  
 Tätigkeit und Erfahrungen im Geriatrie würde ich denken - ich  
 hätte hier mit ein Fall vom Alzheimer zu tun - bin kein Arzt und  
 will / kann kein Ferndiagnose stellen . Was meinen Sie, als ein  
 Mann der Wissenschaft ? wäre es vielleicht nicht sinnvoll bei  
 einem  Mediziner eine Abklärung zu machen ? Oder vielleicht haben  
 Sie von dem Spruch gehört " Gegen Dummheit ist kein Kraut  
 gewachsen "?

 Es bleibt mir nur Ihnen Gute Besserung zu wünschen falls es nicht  
 zu spät ist ? !
 Anna-Lise Nicolodi

 

 

From: Dr. Gabriele Weber
Sent: Thursday, September 02, 2010 1:56 AM
Subject: An ALLE weiter geleitet


 

Schämen Sie sich, Herr Professor Stegemann.
Auf einen weiteren Diskurs mit Ihnen verzichte ich künftig. Die Erkenntnis, dass es Menschen gibt, die einfach nicht verstehen wollen, hatte ich zwar schon früher, doch ist dies die richtige Gelegenheit, Ihnen mitzuteilen, dass mir meine Energie für eine weitere Diskussion mit Ihnen zu schade ist.
Hoffentlich senden Ihnen viele von "Meinesgleichen" eine Antwort auf dieses unwürdige Pamphlet. Nett, dass ich es an meine "Alle" verschicken soll. Da könnte - angesichts der Größe meines Verteilers - eine Lawine auf Sie zurollen. Viel Spaß dabei. Mir war diese Mail die einzige an der ich wirklich "Vergnügen" beim Verschicken habe. Alle anderen beelenden mich eher.
GW

 


Am 05.09.2010 15:59, schrieb Dilschneider:

Sehr geehrter Herr Professor Stegemann,

auch akademische Titel (mit der entsprechenden vorausgegangenen formalen Bildung) bieten offenbar keine Schutz vor derart unqualifizierten und primitiven Äußerungen, um einen solchen Kommentar zu dem Brief aus Gaza von Frau Weber loszuwerden. Auf Ihre Antwort läßt sich leider nicht vernünftig reagieren. Das ist schade und macht mich traurig, denn das Thema verdient eine fundiertere Auseinandersetzung als die auf Ihrem Niveau angebotene.

Gerhard Dilschneider, Ulm


 

Am 02.09.2010 10:07, schrieb Roland Diehl:

Sehr geehrter Herr Stegemann,

ja, Sie sollten sich wirklich schämen. Was Frau Weber einfordert ist Grechtigkeit für das palästinensiche Volk, denn das Unrecht, das ihm seit Jahrzehnten geschieht und sich noch immer verschärft, ist himmelschreiend. Und Sie sollten sich auch den Reflex abgewöhnen, Kritik an der gegenüber dem palästinensischen Volk menschenverachtenden Politik Israels nicht als als "antijüdisch" oder gar als "antisemitisch" abzuqualifizieren. Man ist kein "Antijude", wenn man die Politik Israels kritisiert, eher im Gegenteil. Gerade die Juden müssten doch wissen, was unmenschlich ist und zeigen, dass es anders geht. 

 

Mit freundlichen Grüßen

Roland Diehl

 

Sehr geehrter Herr Professor Stegemann,

ich bin erstaunt, dass eine Person, die es immerhin bis zum Professor gebracht hat, grundlos dermaßen unsachlich und polemisch reagiert. Sie disqualifizieren sich selbst und scheinen es nicht zu merken, wie Sie mit Ihrer unangebrachten Emotionalität aus dem Rahmen fallen. Wie peinlich für Sie!!

Tamara Helck

 

Hallo Herr Stegemann!

Ich bin geschockt über Ihr Pamphlet und darüber, dass es immer noch Menschen gibt, die so menschenverachtend denken. Wie kann man sich nach Betrachtung aller vergangenen und heutigen Tatsachen noch auf die Seite Israels stellen????

Waren Sie jemals in Gaza oder der Westbank oder nur im "sauberen" Israel? Wer jemals beide Länder besucht hat, wird einfach nur beschämt seinen Mund halten!

Vielleicht sollte man mal einfach seinen gesunden Menschenverstand einsetzen und nicht immer nur nach Ausrede suchen, warum Israel das Recht hat, sich zu verteidigen, oder wie Israel unter der ständigen Bedrohung leidet. Israel leidet vielleicht theoretisch unter der Gefahr (die leider latent vorhanden ist, was ja auch der letzte Anschlag auf jüdische Siedler zeigt - das Wort "Siedler" ist übrigens inzwischen ganz harmlos geworden und verschweigt was eigentlich dahinter steckt, nämlich die Landnahme fremden Eigentums), aber die Palästinenser leiden GANZ KONKRET unter der israelischen Politik und zwar TAGTÄGLICH und nicht nur "ab und zu".

Natürlich bin ich auch gegen Gewalt und man muss natürlich auch die negativen Seiten und Fehler der Palätinenser sehen und sie kritisieren (auch sie sind keine Engel). Aber hier muss einfach mal die Verhältnismäßigkeit und der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang gesehen werden. Und der ist wohl eindeutig. Leider sind die Palästinenser nicht so "schlau" wie die Israelis und agieren dummerweise immer mit dramatischen Anschlägen (ich muss nicht nochmal wiederholen, dass ich absolut gegen diese feigen Anschläge bin), was alle Welt aufrüttelt, während Israel ganz langsam, bedächtig, bisher oft unbemerkt von der Öffentlichkeit und mit kleinen Schritten zu seinem Ziel der Ausweitung seines Staatsgebietes kommt. Diese Schritte finden zwar langsam auch Zugang zum Bewusstsein des "ach-so-tollen-Westens" (hier läuft wirklich alles wertemäßig ganz toll! Ich erspare mir Beispiele), aber da sie nicht so dramatisch sind, werden sie natürlich schnell vergessen oder kommen gar nicht ans Licht (wer interessiert sich schon dafür, ob ein Palästinenser das Recht verliert, in seine Heimat zurückzukehren. Die alltägliche israelische Politik an Tausenden von Palästinensern ist halt nicht so dramatisch. Ein Beispiel: Seit Jahrzehnten führen die israelischen Behörden eine Verdrängungspolitik in den besetzten Gebieten und Ostjerusalem durch. Dies geschieht in einer Vielzahl von Fällen auf bürokratische Art und Weise, etwa indem Palästinenser, die ihre Häuser für einige Zeit verlassen hatten, ihre Aufenthaltsberechtigung mühsam unter Vorlage zahlreicher Dokumente nachweisen müssen wie zum Beispiel mit Quittungen über bezahlte Steuern aus den letzten zwanzig Jahren. Ihnen wird das Recht, nach Jerusalem zurückzukehren, abgesprochen, ihre israelische Krankenversicherung wird für unwirksam erklärt etc.) Was würde ein im Ausland lebender Deutscher sagen, der immer darum kämpfen müsste, seinen deutschen Pass und das Recht in Deutschland zu leben nicht zu verlieren? Eine simple Passverlängerung bei der Botschaft reicht aus.

Wo sind denn Ihre westlichen Werte im Israel-Palästina-Konflikt geblieben? Freiheit (sind die Palästinenser frei in ihrer Bewegung?), Rechtsstaatlichkeit (siehe obiges Beispiel für Aufenthaltserlaubnis), Gleichheit (gleiches Beispiel), Marktwirtschaft und Kapitalismus (können in Gaza und Westbank auch nicht blühen, da es nichts zu bewirtschaften gibt: wo nichts ist, kann auch nichts erwirtschaftet werden), Individualismus (spielt beim täglichen Kampf ums Überleben vielleicht keine so große Rolle) und Demokratie (wurde die Hamas nicht demokratisch gewählt?????).

Glauben Sie eigentlich ernsthaft daran, dass ein bisschen mehr Sauberkeit die Probleme in Gaza lösen können (gibt es dann genügend Essen, Strom, das Recht auf Ausreise.... - man stelle sich mal vor, dass wir Deutschen nie aus Deutschland ausreisen dürften, weil unsere Staatsnachbarn dies nicht erlauben oder dass die Grenzstaaten kontrollieren, was in unser Land importiert werden darf)?

Vielleicht sollten Sie einfach mal das unten stehende Video ansehen.

http://www.youtube.com/watch?v=0YJesjFd_Us

In der Hoffnung auf mehr humane Gefühle und einfach mehr Menschenverstand,

Monika Falahen

 

 

 

18.9.2010

„Exemplarische Veröffentlichung“ … Dr. Gaby Weber vs. Prof. Wolfgang Stegemann - moltaweto  - verschiedene Kommentare, auch vom Bruder des Prof. Stegemann - Prof. Eckard Stegemann >

 

 

16.9.2010

--- Original-Nachricht --------
Betreff: tagung tutzing christen und juden
Datum: Thu, 16 Sep 2010 15:40:33 +0200
Von: Evelyn Hecht-Galinski
An: wagner@ev-akademie-tutzing.de


Sehr geehrter Herr Dr. Wagner,

darf ich Sie auf diesem Wege darauf aufmerksam machen, wen Sie da für Ihre anstehende Tagung eingeladen haben. Ich schätze die Evangelische Akademie sehr und bin daher besonders betroffen, wen Sie da für "Christen und Juden- Offene Fragen " eingeladen haben. Beigefügtes E-Mail ging an Dr. Gabi Weber, einer honorigen Ärztin und mit mir befreundete Friedensaktivistin, die nach über 10 Jahren das erste Mal unter schwierigsten Umständen nach Gaza zu der Familie ihres Mannes reisen konnte. Dieses E-Mail scheint mir eines Theologen unwürdig und schändlich!(Natürlich gilt das für alle Menschen, aber das Wort "Christliche Nächstenliebe" scheint Prof. Stegemann fremd zu sein) Diese Antwort wollte Prof. Stegemann an "ALLE" versandt wissen! Es ist schon ein Trauerspiel was sich heute unter dem "Mäntelchen" der Religion tummelt. Das gilt natürlich ebenso für Rabbiner, die den Palästinensern den Tod und die Pest an den Hals wünschen. Bedauerlicherweise werden solche Äußerungen in der deutschen Öffentlichkeit negiert. Man verunglimpft lieber den Koran und verbreitet "Islamophobie". Zu Arno Hamburger möchte ich nur feststellen, nachdem mein Vorschlag, wohlwollend geprüft vom Bundespräsidenten, angenommen wurde und meine andere große Freundin, Felicia Langer das Bundersverdienstkreuz verliehen bekam, eine Schmutzkampagne begann. Um es kurz zu machen, besagter Arno Hamburger, bezeichnete die Holocaustüberlebende, Menschenrechtsanwältin und Alternative Nobelpreisträgerin als ,Zitat: "Volksschädling". Daher bitte ich Sie Herr Dr. Wagner, Ihre Wahl nocheinmal zu überdenken, oder aber vielleicht auch noch einen "Gegenpart" einzuladen.Es stimmt mich traurig , wenn der gute Ruf Ihrer Akademie Schaden nehmen würde. Bitte betrachten Sie meinen Einspruch nicht als Zensur,sowie es andere "Interessenvertreter" gern betreiben, die alle Israel-Kritiker bekämpfen. Mein Schreiben betrachten Sie also bitte nur als Denkanstoss und persönliches Anliegen. Mit freundlichen Grüßen
Evelyn Hecht-Galinski
 

 

Gertrud Nehls . Sehr geehrter Herr Wagner,

mit Verwunderung habe ich gelesen, dass Professor Stegemann in Ihrer Akademie auftreten darf! Herr Professor Stegemann hat an Dr.Gabriele Weber einen offenen Brief zu ihrem Rundbrief aus Gaza geschrieben, dessen Inhalt widerlich ist! Ich hatte gehofft, die Evangelische Kirchenleitung würde sich Gedanken um die Berufung eines solchen Vorbildes für angehende Pfarrer machen. Wenn es stimmen sollte, dass keine personellen Konsequenzen aus solch schlechtem Stil im Umgang mit Andersdenkenden gezogen werden, muss sich die Kirchenleitung nicht wundern, wenn nachdenkliche Mitglieder dieser Kirche den Rücken kehren!      Gertrud Nehls

 

 

 

16.9.2010

Christen und Juden – Offene Fragen. Eine Tagung der Ev. Akademie Tutzing mit Prof. Dr. Wolfgang Stegemann - Zum X-ten Mal veranstaltet die Evangelische Akademie Tutzing zu diesem Dauerbrenner eine Tagung. Ob es da wirklich um brennende Fragen geht oder bestätigen die Funktionäre immer wieder nur mit  ihren alten Vorurteilen ihr Nichthandeln? Recht interessant ist es, wer der Mitveranstalter ist und welche anderen so genannten Experten dort auftreten. Weiß die Leitung der Akademie, wer sich da hinter seiner Maske verbirgt?  Da ist zum einen ein gewisser Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, seines Zeichens Funktionär für neues Testament  an der Hochschule Neuendettelsau. Uns interessiert nicht so sehr, was diese Glaubensfunktionäre über eine angebliche Verbindung des NT zur Verheißung über Israel zu sagen hat. Er sollte sich lieber Gedanken darüber machen, welche Rolle die so genannten Christen bei der Rechtfertigung eines mehr und mehr rassistischen Staates wieder spielen, wie man andersdenkenden, andersgläubigen, Menschen in Not begegnet. Mit prophetischer Mythologie hat dies gar nichts zu tun. Wessen Ungeistes Kind dieser Glaubensfunktionär ist, hat er in einer Email an Frau Dr. med. Gaby Weber, die sich zu einem Besuch im Ghetto von Gaza aufgehalten hat, zum Ausdruck gebracht. Da ließ er die Hose herunter:

 „Sehr geehrte Frau Weber,

Sie sind nun in Gaza und haben Angst. Denn die bösen Israelis könnten reagieren auf den gemeinen Mord an vier ihrer Landsleute. Wenn ich richtig informiert bin, so sind diese vier Menschen in grausamer Weise hingerichtet worden - man sieht dies ansonsten nur in amerikanischen Brutalofilmen. Ihre Reaktion darauf: Sie haben in Ihrem fabelhaften Rundbrief an "Alle" pflichtgemäß mitgeteilt, dass Sie gegen Gewalt sind - etwa so: übrigens, ich bin gegen jede Form von Gewalt. Zugleich weinen Sie sich aus, weil Sie befürchten, dass es eine israelische Reaktion auf diese Gemeinheit geben könnte. Doch man hat Sie beruhigt: Ihr Kloß im Magen ist rein psychisch, denn im Gazastreifen rechnet man damit, dass andere eher das Ziel israelischer Angriffe sein werden, Libanon, Iran oder Syrien. Das hilft Ihrem Kloß. Was für eine erbärmliche Existenz. Sie klagen über die scheußlichen Zustände in Gaza ("natürlich" sind die Israelis für alle Kakerlaken und den Dreck auf den Straßen dort verantwortlich, denn die dort wohnenden Palästinenser haben alle Hände damit zu tun, nichts zu tun oder Israelis zu töten; Kakerlaken gehören nicht zum Programm). Klar, das kommt nicht gut, was ich schreibe, denn Sie befinden sich im Moment im Land der Opfer, die, wenn Sie töten, nur als Opfer töten. Sie sind eine Ärztin - hat dies irgendetwas mit Ihrer moralischen Integrität zu tun? Ich sage Ihnen offen: nein, erbärmlicher Weise: nein. Klar, Sie sind mit einem Palästinenser verheiratet - doch ändert dies moralische Werte (jedenfalls westliche Werte, was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter "Westler")?  Sie bekommen mit Sicherheit nicht häufig so furchtbare mails wie meine, denn darin ist sich Ihre Welt einig, alles, was falsch ist, ist israelisch, oder, um es noch deutlicher zu sagen:jüdisch!

Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim - ich meine das ehrlich. Ich habe allerdings keine Hoffnung, dass Sie irgendwann einmal die Werte westlicher Demokratien teilen. Doch das ist am Ende nicht wirklich wichtig, denn ich bin davon überzeugt, dass Leute wie Sie am Ende verlieren werden. Denn Sie wollen nichts Gutes.“

Darüber sollte ihn Pfarrer Dr. Jochen Wagner zur Rede stellen. Solch eine e-mail entlarvt. Am besten, glaubwürdigsten wäre es, er würde diesen Menschen verachtenden Professor für neues Testament vor die Tür setzen. Aber die evangelische Kirche scheint aus der Geschichte immer die falschen Schlüsse zu ziehen. Lassen die „Deutschen Christen“ schon wieder grüßen?

Eine weitere mehr als fragwürdige Gestalt ist ein gewisser Arno Hamburger, der Dauervorsitzende der israelischen Kulturgemeinde in Nürnberg.
http://erhard-arendt.de/deutsch/Honestly_Concerned/Langer_Felicia_arno_hamburger_rueckgabe_bundesverdienstkreuz.htm

Er war an vorderster Front an der Diffamierung und Verleumdung der deutsch-israelischen Menschenrechtsanwältin Felicia Langer, als sie von dem damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz  Klasse verliehen bekommen hat. Zitat: „"Diese Frau hat in Stürmer-Manier Israel verleumdet und schlecht gemacht."  Hamburger, der stark auf die neunzig zugeht, hat sich nicht erdreistet, den Bundespräsidenten ultimativ aufzufordern, Frau Langer das Verdienstkreuz wieder abzuerkennen, da er sonst das seinige zurückgeben würde. Dieser Akt der Erpressung des Staatsoberhauptes durch diesen Funktionär und anderer seiner zionistischen „Glaubens“richtung führte jedoch nicht zum Erfolg.

Solche Teilnehmer belegen, das Thema „Christen und Juden“ vermeidet nicht nur sich der Realität zu stellen, es ignoriert sie. Das sind Christen, Juden die nichts aus der Geschichte gelernt haben. Viel wichtiger wäre es, wenn sich diese anachronistischen christlich-jüdischen Funktionärsklübchen den wirklich wichtigen Fragen zuwenden würden: Rassismus und Fundamentalismus, Glaubwürdigkeit im Judentum, im ‚Christentum.

Erst jüngst wurde in Israel ein Buch so genannter Rabbiner-Darsteller diskutiert in dem zwei dieser so genannten Gottesmänner nicht nur die Tötung von Goyim (Nicht-Juden) sondern auch die Tötung kleiner Kinder befürwortet haben, nur weil sie Palästinenser sind. Die Ermordung Yitzhak Rabin durch einen Rechtsextremisten wurde ebenfalls mit dem Talmud gerechtfertigt. Die Ausweisung in Israel geborener nicht-jüdischer Gastarbeiter-Kinder ist ein weiteres Indiz für den offenen Rassismus dieses zionistischen Staates. Welche Nationalität hätte man auch in den Pass schreiben sollen? Da Israel sich als einziger Staat der Welt weigert, seine Staatsbürger als „Israelis“ zu bezeichnen, bleibt nur die Ausweisung. Oder sollten diese Funktionäre nicht über die 18 rassistischen Gesetze reden, die alle Nicht-Juden zu Menschen zweiter und dritter Klasse herabwürdigen?

Packen Sie es an Pfarrer Dr. Jochen Wagner und zeigen Sie Menschen von Schlage Wolfgang Stegemann und Arno Hamburger die Rote Karte und schicken Sie sie umgehend nach Hause. Es würde Ihrer Einrichtung zur Ehre gereichen. Oder haben Sie Angst vor dem Vorwurf des angeblichen „Antisemitismus“? Tobias Schneider, 14.9.10

 Ev. Akademie Tutzing - Tagungsprogramm >       
Tagunsleitung
Dr. Jochen Wagner - Studienleiter E-Mail: wagner@ev-akademie-tutzing.de   info@ev-akademie-tutzing.de

 

 

10.9.2010
 

Siegfried Ullmann - Der evangelische Theologe Prof. Dr. Wolfgang Stegemann, der an der Ev. Theologischen Fakultät in Neuendettelsau lehrt, hat mal wieder in äußerst negativer Weise auf sich aufmerksam gemacht. Seine gehässige und verleumderische Reaktion auf einen Bericht der Frau Dr. med Weber aus dem Gazastreifen, die als Anlage beigefügt ist, zeugt nicht von humanitärer christlicher Gesinnung. Ich habe mich deshalb an den Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Schneider, gewandt. Präses Schneider, der sich beim "Bonner Tower Talk am 07. 09. 2010 als "Vertreter einer Anwaltssozietät für Gerechtigkeit" bezeichnet hat, ist bisher allerdings noch nicht als Anwalt der Palästinenser aufgetreten. Vielleicht sollte er mal lesen, wie israelische Rabbiner unter Berufung auf die Bibel zum Töten von „Einheimischen“, also Palästinensern und anderen Nichtjuden aufrufen.

Wilhelm Klein  - Sehr geehrter Herr Professor Stegemann, tief betroffen las ich in ihrem Brief an Frau Dr. Weber den folgenden Anhang an einen Satz: ... (jedenfalls westliche Werte, was es sonst an Werten gibt, interessiert mich nicht wirklich, denn ich bin ein überzeugter "Westler"). Sie verstehen hoffentlich, dass mich das dazu bringt sie als Repräsentanten in der EKD als nicht mehr tragfähig zu sehen. Unter 'Westlichen Werten' verstehen die meisten Christen etwas anderes als sie. Wir alle kämpfen damit uns mit der Auslegung 'Westlicher Werte', wie sie zur Zeit von der Politik verfolgt werden abfinden zu müssen. Mit dem Inhalt von Nachrichten wie sie eine im Anhang finden, müssen wir uns inzwischen täglich abfinden. Sie werden in unserem Namen und im Namen unserer Religion begangen. Es handelt sich hier nicht um 'Bad Apples', dazu ist die Ernte solche Äpfel inzwischen zu gross und zu verfault, sie sind die Konsequenz des Stillhaltens und Herunterspielens derer die uns vertreten. Sie sind einer davon und haben damit mein Vertrauen und bestimmt auch das der meisten Christen verspielt. Da ich ihre Einstellung zu ähnlichen Verbrechen der israelischen Armee kenne (Goldstone Report), muss ich annehmen, dass ihre Einstellung zu den im Anhang erwähnten Verbrechen dieselbe sein muss. http://www.guardian.co.uk/world/2010/sep/09/us-soldiers-afghan-civilians-fingers?CMP=EMCGT_090910&                MfG, Wilhelm Klein

Weitere Stimmen über Prof. Stegemann >
 

9.9.2010

 

Claudia Karas antwortet auf eine e-mail von  Pr. Stegemann: "Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim":

Herr Professor Stegemann, Ihr Antwortbrief an Frau Dr. Weber macht mich schaudern. Er dokumentiert aufs Vortrefflichste die "christliche Nächstenliebe" eines Theologieprofessors, der auf Vorurteile setzt und einem gerechten Frieden zwischen den Völkern nicht verpflichtet ist.

Als "überzeugter Westler" bekennen Sie sich stolz zu den "Werten der westlichen Demokratien". Zu diesen gehören die Komplizenschaft mit Diktatoren, mit Lügen legitimierte Angriffskriege, Diebstahl von Ressourcen anderer Völker und Folter, womit ja auch das Christentum vortrefflich expandierte. "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch", meinte prophetisch Bertolt Brecht.

Ihre Krokodilstränen über die vier getöteten Siedler, die völkerrechtswidrig in der Westbank und beschützt von der israelischen Okkupationsarmee auf palästinensischem Grund und Boden siedeln, können Sie sich wirklich sparen, denn die Tausende in grausamer Weise ermordeten Palästinenser und die Auslöschung ganzer Familien nehmen Sie ja auch klaglos hin! Zu diesen "westlichen Werten" gehört auch die stillschweigende Duldung, wenn Palästinenserinnen und Palästinenser in unerträglicher Weise von schwerbewaffneten Siedlern terrorisiert werden. "Hat dies irgendetwas mit Ihrer moralischen Integrität zu tun?" Was für eine erbärmliche Existenz!

Wenn Sie "richtig informiert" wären, wüssten Sie, dass das israelische Militär in Gaza gezielt die zivile Infrastruktur bombardiert und die Strom- und Wasserversorgung sowie Kläranlagen zerstört hat. Der Christ in Ihnen rebellierte nicht gegen die Zerstörung jeglicher, jeglicher Lebensgrundlage der Menschen in Palästina durch die von den "westlichen Werten" gestützte Besatzungsmacht Israel. Vielleicht sind auch Sie der Ansicht, dass zum Wohle der "westlichen Werte" unterdrückte Völker in die Steinzeit zurückbombt werden müssen, deren Länder ethnisch gesäubert und deshalb ein Wiederaufbau des verwüsteten Landes zu verhindern ist. Was für eine erbärmliche Existenz!

Aushungern gehört zum Handwerk, speziell der israelischen Regierung. Der Christ in Ihnen rebellierte nicht gegen die zynische "Diätempfehlung" von Dov Weinglass, "den Palästinensern eine Diät zu verordnen, sie aber nicht an Hunger sterben zu lassen." und auch nicht gegen die Abriegelung und Kollektivbestrafung einer ganzen Bevölkerung. Was für eine erbärmliche Existenz!

Vor allem aber hat sich Frau Dr. Weber in keiner Weise antijüdisch geäußert: Wenn Sie ihr dennoch in infamer Weise unterstellen, dass "alles, was falsch ist, ist israelisch, oder, um es noch deutlicher zu sagen: jüdisch!" entlarven Sie sich selbst in unbewusster Deutlichkeit! Philosemiten sind Antisemiten im Schafspelz!

Nein, Sie teilen und verteidigen keine menschenwürdigen und humanen Werte, und deshalb werden Leute wie Sie verlieren: "Denn Sie wollen nichts Gutes"! Kein Schalom ohne Salam - Kein Friede ohne Gerechtigkeit - Claudia Karas Palästina-Forum-Nahost, Frankfurt Aktionsbündnis für einen gerechten Frieden in Palästina

 

Gertrud Nehls: Herr Professor Stegemann, nachdem ich den Brief an Frau Weber gelesen habe, kommen mir erneut Zweifel, ob viele Professoren an unseren Hochschulen die Reife haben, Studenten auszubilden.  Dieser Brief eines Professors an einer evangelischen Hochschule ist für mich ein weiterer Meilenstein, bei der Entscheidung aus der Kirche auszutreten! "Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu". Das war die Maxime, mit der ich erzogen wurde. Was in Palästina und Gaza täglich geschieht, widerspricht dem internationalen Völkerrecht. Es zu einfach, dies mit persönlichen Angriffen wegreden zu wollen. Von einem Hochschullehrer einer theologischen Hochschule erwarte ich neue Wege zur Friedenserziehung und nicht die ausgetrampelten Pfade der evangelischen Kirche von ehedem, sie haben schon zu oft das Leid vieler Menschen vergrößert! Gertrud Nehls

 

Dr. Nutan Sampat: Sehr geehrter Prof. Stegemann, bezugnehmend auf Ihren Brief an Frau Weber: "Hoffentlich kommen Sie aus Ihrem kakerlakenmäßigen Urlaub gesund heim":   Gerade lese ich das Buch Ideen - Eine Kulturgeschichte von der Entdeckung des Feuers bis zur Moderne von Peter Watson, in dem auch die Entwicklung der unterschiedlichsten religiösen Weltanschaungen dargestellt wird. Ich möchte Ihnen das Buch sehr empfehlen. Die orthodoxe Jüdische Gruppe Neturei Karta http://www.nkusa.org/ gibt gerne Auskunft über das Zusammenleben der Juden in Palästina. Im Zusammenhang mit Ihrem Brief an Frau Weber, bzgl. dem Gebiet Palästina: gibt es für Sie einen Unterschied zwischen dem Zionismus und der Religion das Judentum?

Was meinen Sie zur folgenden Meinung aus der Chabad-Lubavitch Bewegung? Antwort von Herrn Tzvi Freeman, Direktor von Ask The Rabbi:
http://www.chabad.org/library/article_cdo/aid/520294/jewish/Isnt-It-Racist-To-Believe-That-Jews-Are-Special.html
“ ...The German nation after the First World War was sickly in this way. And not without reason. An entire generation was missing. The youth were angered at the failure of their fathers, that they had stolen German pride and left them with an inheritance of shame. It was a culture of rejectionism, where the old had to be thrown out simply because it was old and anything shocking and radical was embraced just for the sake of being shocking and radical. Atonal un-music, Dada non-art, rampant pornography and such violence on the streets that had not been seen in German lands for hundreds of years were all symptoms of a society suffering a serious systemic pathology....
When I look at the pride of the Jewish People, I see none of this. In what do we pride ourselves? Look to the Talmud again: "What are the three traits of this nation? They have compassion, they have a conscience and they enjoy acts of kindness." Jews pride themselves in their intellectual powers, as well. Not an unreasonable pride, given the track record. ...”

Kommt Ihnen diese Art des Denkens bekannt vor? Ich bitte Sie, von Herrn Shmarya Rosenberg http://failedmessiah.typepad.com , mehr über die Chabad-Bewegung sowie über die schriftlich niederlegten Überzeugungen der 'Übermenschen' (supremacist cult) zu erfahren.

Auch könnte Sie das Buch "The King's Torah" von Rabbi Yitzhak Shapira interessieren:
http://www.haaretz.com/news/national/rabbis-refuse-to-be-questioned-on-incitement-to-kill-non-jews-1.307017
„...Rabbi Yitzhak Shapira, who heads the Od Yosef Chai Yeshiva in the Yitzhar settlement, wrote in his book "The King's Torah" that even babies and children can be killed if they pose a threat to the nation.... Several prominent rabbis, including Rabbi Yithak Ginzburg and Rabbi Yaakov Yosef, have recommended the book to their students and followers....”
Ich bitte Sie, auch dieses Buch zu studieren und Ihre abschließende Meinung, auch Frau Weber, mitzuteilen. Mit freundlichen Grüßen Dr. Nutan Sampat (geboren in einer Weltoffenen Hindu-Familie)


Aus dem kirchlichen Bereich heraus distanziert man sich inzwischen von den Äußerungen des Prof. Wolfgang Stegemann. Pfarrer und Funtionsträger protestierten. Der Landesbischhof von Bayern, Joh. Friedrich schrieb:
 

 Von:     Reinhard Rassow
 Gesendet:            Donnerstag, 16. September 2010 12:45
 An:      G. R.

 Betreff: WG: Landesbischof Joh. Friedrich: "... sich nicht von den  Untaten verblendeter Christen beirren zu lassen"

"  In der Sache kann ich Ihnen versichern, dass die Evangelisch-Lutherische  Kirche in Bayern Äußerungen wie die von Ihnen zitierte keinesfalls  billigt."

 Mit freundlichen Grüßen,
 Dr. Reinhard Rassow

 Oberkirchenanwalt
 Landeskirchenamt, Referat F 4.1
 Aus-, Fort- und Weiterbildung, Personal
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Die Veröffentlichung seiner E-Mail in unterschiedlichen Internetportalen  erregte seinen Widerspruch. Auch sein Broder Prof. Eckkard Stegemann meldete sich öffentlich zu Wort. Mehr zum Thema: Die "christlichen" Gedanken des Prof. Ekkard Stegemann

 

Weitere Seiten: Prof. Ekkehard  Stegemann | Weber G. Briefe aus Gaza

 
 

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