Die
Israellobby
„Jedes Mal, wenn wir etwas
tun, sagen Sie, ein Amerikaner
würde dies und jenes tun … ich
will ihnen etwas klar sagen:
„Beunruhigen sie sich nicht über
den
amerikanischen Druck auf
Israel. Wir, das jüdische Volk,
kontrollieren Amerika und die
Amerikaner wissen es“
Israeli
Prime Minister, Ariel
Sharon, October 3, 2001, to
Shimon Peres, as reported on
Kol Yisrael radio.
Antisemiten,
Abweichler und Verräter - Über die
Gefahren der Israel-Kritik
- Richard Szklorz - Die Einverleibung
der Westbank durch Israel ist ein
nationalistisches Großprojekt, dessen
Förderer sich nie ernsthaft um den
sogenannten Friedensprozess geschert
haben. Kritiker nehmen das Risiko
in Kauf, als Abweichler oder gar
Verräter verleumdet zu werden, meint
der Journalist Richard Szklorz.
Während eines öffentlichen Auftritts
in Deutschland wurde die amerikanische
Philosophin Judith Butler gefragt,
warum sie sich bemüßigt fühle, die
Palästinenserpolitik Israels zu
kritisieren, anstatt über andere,
gravierendere Menschenrechtsverletzungen
in der Welt zu sprechen. Sie gab
eine verblüffende Antwort: Sie als
Jüdin lege Wert auf die Klarstellung,
dass das Besatzungsregime nicht
in ihrem Namen geschehe. Es habe
nichts mit dem Judentum zu tun,
das sie von ihren Rabbinern gelernt
habe.
Kritik der israelischen Politik
sei selbstverständlich möglich,
sagen wiederum die Kritiker der
Kritiker, nur bitte nicht so! Auf
die Frage nach dem "Wie denn?" sind
dann eher ungenaue Antworten zu
hören. Sie lassen die Möglichkeit
offen, nach Bedarf doch wieder die
Antisemitismuskarte zu zücken, sobald
der nächste Kritiker zum Schweigen
gebracht werden muss:
Wer die Entrechtung der palästinensischen
Bevölkerung in den besetzten Gebieten
beim Namen nennt, der stört. Und
verursacht unweigerlich Schmerzen.
Bei wem? Bei Menschen, die diesen
Dauerzustand nicht nur für hinnehmbar
halten, sondern die Herrschaft über
ganz Palästina sogar als historischen
Anspruch formulieren. Als Rechtfertigung
dient die Bibel, sprich: Gottes
Wort. Und das hat einen Namen: Fundamentalismus,
in diesem Falle nicht christlicher
oder islamischer, sondern jüdischer.
>>>
Warum
Israelis Angst vor der Israel-Lobby
haben -
Chemi Shalev -
Als Omar Barghouti und Judith Butler
an das Brooklyn College, USA eingeladen
wurden, um (am 7. Februar) über
die Boykottbewegung gegen Israel
zu sprechen (BDS),begannen prominente
Vertreter der Israellobby in den
USA und Kommunalpolitiker in New
York eine Kampagne, um das College
zur Absage der Veranstaltung zu
zwingen. Was als Debatte um die
akzeptablen Grenzen der Kritik an
Israel zwischen Unterstützern und
Kritikern der BDS-Bewegung begann,
wandelte sich schnell in eine Denunzierungskampagne
im Stil von McCarthy. Liberale Zionisten
und die New York Times sahen sich
zum Einschreiten gezwungen, um der
ausufernden Kampagne des extremen
pro-Israel Camps Grenzen zu setzen.
Chaim Shalev liest den gefährlichen
Freunden Israels die Leviten:
Mehr Amerikaner haben dieser Tage
Kenntnis von der palästinensischen
BDS (Boykott, Desinvestment, Sanktionen)
Bewegung als vor einer Woche. Weitere
Millionen von Menschen wurden zum
ersten Mal mit der Idee konfrontiert,
dass Israel wegen seiner Besatzung
der Territorien boykottiert, desinvestiert
und sanktioniert werden sollte.
Mehr Amerikaner, so kann man mit
Sicherheit annehmen, sehen die BDS
Bewegung jetzt in einem positiven
Licht als diejenigen, die sie negativ
sehen.
Tafasta merube lo tafasta, lehrt
uns der Talmud: Greife nach allem,
verliere alles. Die massive, übertriebene
, aus allen Rohren feuernde Kampagne
gegen “ein Treffen von ein paar
jungen Leutchen an der Uni”, wie
es nach Bürgermeister Bloombergs
Einschätzung hätte ablaufen können,
nahm erschreckende Ausmasse an und
erwies sich als Bumerang, was den
bis dahin obskuren BDS-Aktivisten
eine unbezahlbare Werbung lieferte,
die kein Geld in der Welt erkaufen
könnte.
Anstatt die Aufmerksamkeit auf die
fundamentale Opposition gegen Israels
Existenz zu richten, die nach Ansicht
von BDS- Kritikern in der Bewegung
hinterlistig vertuscht wird,
war das Endresultat der masslosen
Offensive, dass den BDS-Sprechern
auf dem Campus von Brooklyn College
die Rolle der Opfer geliefert wurde
, die die Freiheit lieben und von
den Mächten der Finsternis gejagt
und unterdrückt werden (...)
Sie machen einen Elefanten aus einer
Mücke, schaffen Nazis aus Palästinensern,
und sehen Pogrome und Massaker in
jedem blutigen Vorfall. Sie erkennen
die Besetzung nicht an, sehen nichts
Verkehrtes an den Siedlungen und
der Gewalt der Vergeltungsschläge
[Price Tag], verschliessen die Augen
vor der 46-jährigen palästinensischen
Entrechtung, egal, wessen Schuld
es ist. Sie erkennen nur eine Wahrheit
an, ihre eigene, und sehen alles
andere als Häresie und
Gräuel. Nach ihren enggefassten
Definitionen
müssten mindestens 50% aller Israelis,
die in der letzten Wahl für Parteien
stimmten, die eine Zwei-Staaten
Lösung unterstützen, als Israel
hassende, Araber liebende Defätisten
verdammt werden- möglicherweise
sogar durch den amerikanischen Senat.
Diese
grotesk vereinfachende Darstellung
von Israel wird sich als Bumerang
erweisen. Sie ist unehrlich und
deshalb selbstzerstörerisch. Sie
unterdrückt Meinungsverschiedenheiten
und verabscheut eine echte Debatte.
Sie entfremdet alle und jeden, der
ihre engen Definitionen nicht übernimmt,
wie man Israel lieben und wirklich
unterstützen soll, trotz aller Fehler
und Schwächen.
Und es wird letztendlich das solide
Fundament der Unterstützung aushöhlen,
das Israel in Amerika geniesst.
Es wird wie Brooklyn sein, aber
auf einem viel grösseren Massstab.
>>>
BDSmovement.net |
The Palestinian BDS National Committee
website >>>
Dokumentation - BDS - Boykott, Desinvestition
und Sanktionen gegen Israel,
bis es mit Internationalem Recht
und den universellen Prinzipien
der Menschenrechte übereinstimmt.
>>>
Lawmakers Threaten Funding of Brooklyn
College for Hosting Event on BDS
Campaign Against Israel
VIDEO
Omar Barghouti Talks About Boycotts,
Divestment and Sanctions Against
Israeli Apartheid
VIDEO
In der vorigen Woche fand am Brooklyn
College (New York City) eine Diskussionsveranstaltung
zu BDS (Boykott, Kapitalabzug und
Sanktionen) gegen Israel statt,
mit Omar Barghouti und Judith Butler.
Wie in solchen Fällen üblich, meldeten
sich "Israelfreunde" und forderten,
die Veranstaltung solle abgesagt
werden oder zumindest "ausgewogen"
sein. Die Collegepräsidentin hielt
dem Druck stand und verteidigte
das Recht auf freie Rede und Debatte.
Bemerkenswert die Stellungnahme
des New Yorker Bürgermeisters Michael
Bloomberg (jüdisch, reich, also
alle Klischees erfüllend), mit der
er sich klar von Forderungen nach
Verbot der Veranstaltung distanzierte
(gemäß Bericht der NY Times; Übersetzung
- etwas verstümmelt - s. unten,
in dem Tachles-Bericht): "a university
should be free to sponsor a forum
on any topic, 'including ideas that
people find repugnant'. 'If you
want to go to a university where
the government decides what kind
of subjects are fit for discussion,
I suggest you apply to a school
in North Korea.' "
http://www.nytimes.com/2013/02/07/nyregion/bloomberg-defends-brooklyn-colleges-right-to-bds-talk.html?_r=0
Solche klaren Worte sind bei uns
selten!
Siehe auch den intellektuell funkelnden
Redebeitrag von Judith Butler auf
dieser Veranstaltung
http://www.thenation.com/article/172752/judith-butlers-remarks-brooklyn-college-bds#
und für weitere Information
http://jfjfp.com/?p=39309
Quelle R. V.
Es geht nicht darum,
für oder gegen Israel zu sein. Jeder der
sich für einen gerechten Frieden, Ausgleich
engagiert ist bei all seiner eventuellen
Parteilichkeit natürlich nicht "gegen
Israel". Ein Freund der einen
Freund nicht da wo es notwendig ist
kritisiert ist ein schlechter Freund.
Hier in Deutschland kann
man das was wir als
extreme Israel-Lobby
bezeichnen und in seiner gefährlichen
Einseitigkeit
kritisieren, am deutlichsten bei den
christlichen
Fundamentalisten , den
Zionistischen Gruppen und bei den
Antideutschen
erkennen. In einer seiner extremsten Form, wo sich alle diese Kräfte
bündeln ist
Honestly Concerned
und als Person
Henryk M.
Broder mit seinem Umfeld zu
nennen.
"Am Sinn ihres
neuzeitlichen Kreuzzugs hegen die christlichen Zionisten keinerlei Zweifel:
Gott habe dem jüdischen Volk das Land Israel zum ewigen und ungeteilten
Besitz gegeben, behaupten sie. Jeder Verstoß, jede geografische Korrektur
werde göttliche Strafen nach sich ziehen. Dass die in der Bibel
beschriebenen Grenzen des betreffenden Gebietes über den heutigen Staat
Israel sowie die von ihm besetzten Palästinensergebiete weit hinausgehen und
70 Prozent des syrischen Territoriums und einen großen Teil Jordaniens
einschließen, stimmt die Zionisten nicht bedenklich, sondern euphorisch. Sie
glauben, jeder neue Nahost-Konflikt bringe sie der ersehnten Endzeit näher."
Quelle
"Die Israel-Lobby - Der unberechenbare Unilateralismus Israels schade
den "politischen und strategischen Interessen der Supermacht", sie
produziere Instabilität in dieser Weltgegend, gefährde die Sicherheit der
USA und gebe dem Terrorismus ständig neue Legitimation. Nichts verpflichte
die USA "zur bedingungslosen Unterstützung Israel", so "tragisch die
Geschichte des jüdischen Volkes auch verlaufen" sei.
Die das schreiben
und für reichlich Zündstoff und hitzige Debatten in den USA sorgen, sind
Stephen M. Walt und John
Mearsheimer (The Israel
Lobby and US-Foreign Policy ). Beide gelten als höchst angesehene Spezialisten für Fragen
der Internationalen Politik, der eine in Harvard, der andere in Chicago; und
beide gehören der "realistischen" Denkschule an, das heißt: Sie beurteilen
die Außenpolitik nicht nach moralischen Kriterien, sondern betrachten sie
von (nationalen) Interessen geleitet aus dem Blickwinkel der Macht und ihrer
gekonnten Ausbalancierung. Insofern stehen sie jedem neokonservativen "Wilsonianismus",
ob er sich "realistisch" oder "idealistisch" definiert, äußerst reserviert
und skeptisch gegenüber.
Was die Gemüter hingegen erregt, ist weniger ihr lautes
Nachdenken über Wert oder Unwert dieser "bedingungslosen Loyalität" Amerikas
zu Israel, als vielmehr die Erklärung, die die beiden Politikwissenschaftler
dafür anbieten. Dass die USA sich uneingeschränkt zu ihr bekennt, und zwar
auch dann noch, wenn es ihren Interessen zuwiderläuft, liegt nach Ansicht
der beiden Autoren vor allem an der Existenz der so genannten "Israel
Lobby".
Laut Mearsheimer/Walt
handelt es sich bei ihr um einen "lockeren Verbund" verschiedener
Organisationen und Personen, deren mächtigster und einflussreichster Arm das
American-Israel
Public Affairs Committee (AIPAC) ist. Laut den Detroit Jewish News gilt AIPAC unter
Insidern als "echtes Trainingscamp für Mitarbeiter des Capitol Hill". Bei
einem Ranking, das sowohl das US-Magazin "Fortune" als auch das "National
Journal" über die stärksten Lobbys in den USA aufgestellt haben, belegt die
Organisation den zweiten Platz, sogar noch vor der mächtigen National Rifle
Association (NRA).
Auffallend ist, dass
fast alle ihre Vertreter enge Beziehungen zum Likud und dessen
neo-kolonialer Expansionspolitik unterhalten. Und auffallend ist auch, dass
ihr Einfluss sich nicht auf eine Partei oder eine Regierung erstreckt. Im
Visier und auf der Förderliste von AIPAC stehen Abgeordnete beider
US-Parteien, Demokraten wie Republikaner.
Juden und Nicht-Juden
"Loser Verbund"
meint in diesem Fall, dass die "Israel Lobby" keine einheitliche Bewegung
darstellt. Weder wird sie von einem zentralen Kopf geführt noch ist sie
"konspirativ" oder als leninistischer "Kader" tätig. Genau genommen handelt
es sich um ein Bottom-Up Unternehmen, das aus mehreren Dutzend jüdischen
Organisationen besteht und versucht, nachhaltigen Einfluss auf politische
Entscheidungen von Senat, Kongress und Regierung zu nehmen. Dabei operiert
sie nicht anders als andere Pressure Groups auch. Sie sucht die "Vorzimmer
der Macht" und nutzt dabei jenen Vorraum oder "Korridor", den die "arcana
imperii" des modernen Staates allen Gruppen zum Antichambrieren bieten.
Darüber hinaus
vertritt die "Israel-Lobby" nicht unbedingt die Interessen aller jüdischen
Amerikaner. Auch stimmen nicht alle Mitglieder uneingeschränkt mit ihrer
Agenda überein. Andere pro-israelische Gruppen, wie
Peace Now , sind zahlenmäßig vielleicht größer, aber längst nicht so
einflussreich wie beispielsweise AIPAC. Dafür kann die "Israel-Lobby" aber
auf prominente Evangelisten zählen, religiöse Eiferer, die an die biblische
Prophezeiung der Wiedergeburt eines jüdischen Groß-Palästinas glauben."
Quelle
Israel-Lobby -
V.Info
Christliche Lobbygruppen -
Fundamentalisten
Sonderseite Christliche Freunde Israels
Sonderseite Messianischer Juden
Israel und der christliche
Fundamentalismus in Deutschland (5):
Sind fundamentalistische Israel-Aktivisten
gefährlich?
Die deutsche Homepage von
Daniel Pipes - ein gern gesehener Gast bei HC - Übersetzer ist der
"christliche Freund Israels" Herbert Eiteneier - langjähriger
Leserbriefschreiber von Honestly Concerned
Herbert Eiteneier
Israel und der christliche Fundamentalismus in
Deutschland
Land gegen Frieden? Von Dr.
Martin Kloke
Hardcore-Fundamentalisten sind nicht nur davon
überzeugt, dass der Staat Israel endzeitlich eine weltgeschichtlich
herausragende Rolle spielt: Ähnlich wie nationalreligiöse Strömungen im
Zionismus beschwören sie ein Groß-Israel, das auf einer biblizistisch
motivierten Aktualisierung der klassischen Landnahme-Verheißungen
beruht.
Christliche Freunde Israels (CFRI),
der deutsche
Arbeitszweig von "Christian Friends of Israel" (CFI-Jerusalem)
ist ein Netzwerk von Christen in Deutschland mit einer hohen
Wertschätzung für Israel. Die 3 Hauptanliegen sind: 1)
Israel auf vielfältige Weise zu "segnen" 2) Die Gemeinde
Jesu in Deutschland in Bezug auf ihre biblisch begründete
Verbundenheit mit Israel zu stärken 3) Als Christen in
unserer Gesellschaft eine "prophetische Stimme" an der Seite
Israels zu sein... .
mehr > >>
lesenswert ist auch " Arbeitsbereiche: Zusammenarbeit
Christliche Fundamentalisten als Israels
Freunde? - Lutz Lemhöfer
Armageddon
und der apokalyptische "Holocaust" - Peter Bürger - Hinter der
"pro-israelischen" Haltung evangelikaler Endzeitchristen in den USA
verbirgt sich ein schlimmer Antijudaismus
Eine neue Pro-Israel-Lobby für die USA? - »Christliche Zionisten«
wollen beweisen, daß allein Juden über das Land zwischen Mittelmeer und
Jordan herrschen sollen - Knut Mellenthin
Was
Netzwerkfreunden alles einfällt
Irak, Palästina und
die israelische Lobby
(dritter
Teil)
Jeffrey Blankfort
Irak, Palästina und die
israelische Lobby (zweiter Teil)
Jeffrey Blankfort
Irak, Palästina und die
israelische Lobby (erster Teil)
Jeffrey Blankfort
Israel-Lobby in den USA - Teil 2 - Der
amerikanisch-israelische Komplex -
Rudolf Maresch
Verschiedenes
Israel kritisieren? - von
Robert Fisk (Auch 2004 schon
ein Thema)
Deutschland sucht den Super-Linken: Wie
hältst du es mit Israel?
Aktuelle Texte
Die
Israellobby bedroht die
Demokratie - Abraham
Melzer - (pdf) - Seit den
Anschlägen von 11. September
2001 in den USA und den
daraufhin erfolgten Überfällen
der NATO auf Afghanistan und
einer „Koalition derWillen“ auf
den Irak hat sich das
gesellschaftspolitische Klima in
den westlichen Gesellschaften
radikal in Richtung Intoleranz
und Repression nicht nur gegen
Muslime sondern auch gegen
Andersdenkende gewandelt.
Muslime sind zum Feindbild
Nummer Eins avisiert. In den USA
ist eine ganze „Industrie“ in
Sachen Islamophobie entstanden.
Die Dämonisierung des Islam ist
aber nur die eine Stoßrichtung
dieser Bewegung; eine zweite –
ebenso wichtige – zielt auf die
Immunisierung der Verbrechen der
USA, aber insbesondere der durch
Israels in den Besetzten
Gebieten begangenen. Hier
interessieren nur die letzterer,
da zunehmend Kritiker der
brutalen israelischen
Besatzungs- und
Unterdrückungspolitik ins
Fadenkreuz einer „Israellobby“1
geraten, die auch vor der
Vernichtung der beruflichen
Existenz der Kritiker nicht
zurückschreckt. >>>
Sonderseiten:
Die Jäger
>>>
|
Einige Opfer
>>>
A gathering of cracies: Who runs America? APAIC or Obama
Turning the Tables on the Israel-Firsters
- Michael Scheuer -
N ow that the dust has settled in the
spat between journalist Joe Klein and the
ideologues at Commentary , it is time
to regret the ink spilled over the non-issue
of "dual loyalties." The idea that there are
U.S. citizens who have equal loyalties to
the United States and Israel is passé.
American Israel-firsters have long since
dropped any pretense of loyalty to the
United States and its genuine national
interests. They have moved brazenly into the
Israel first, last, and always camp. Sen.
Joseph Lieberman, Norman Podhoretz, Victor
Davis Hanson, the Rev. Franklin Graham, Alan
Dershowitz, Rudy Giuliani, Douglas Feith,
the Rev. Rod Parsley, Paul Wolfowitz, James
Woolsey, Bill Kristol, the Rev. John Hagee,
and the thousands of wealthy supporters of
the American Israel Public Affairs Committee
(AIPAC) appear to care about the United
States only so far as Washington is willing
to provide immense, unending funding and the
lives of young U.S. service personnel to
protect Israel.
Die
Holocaust-Industrie und die "Holocaust-Religion"
-
Shraga Eleam - Vor zwei Jahren popularisierte der Politologe
Norman Finkelstein den Begriff "Holocaust Industrie". Er
brachte damit dem breiteren Publikum eine bestehende Kritik
gegen den Missbrauch der Judenvernichtung im Zweiten
Weltkrieg durch jüdische Organisationen zur Kenntnis. In der
Folge werde ich versuchen, mich mit dieser wichtigen und
notwendigen Kritik auseinanderzusetzen. Es geht weder Norman
Finkelstein noch mir und anderen kritisch eingestellten
Jüdinnen und Juden darum, die grausame Geschichte unserer
Eltern und Verwandten zu verharmlosen und oder gar zu
negieren. Ganz im Gegenteil! Es geht um ein Plädoyer für die
einzige moralisch vertretbare Lehre aus den NS-Zeiten: "nie
wieder Völkermord", "nie wieder Verfolgungen" und für eine
saubere, differenzierte geschichtliche Aufarbeitung, ohne
Ausklammerung von unbequemen Abschnitten. Es geht um einen
Protest gegen die Ausbeutung der Vergangenheit für
verwerfliche Zwecke und gegen eine rassistische mythische
Geschichtsschreibung. >>>
Israel is out of control, it is a lunatic state
- Video-Interview mit Norman Finkelstein bei
Alhivar TV "Bridges"
, gefunden bei T. E. Steinberg - 7 Teile à 4 bis
10 Minuten.
Hier Teil 1, die Link s
zu den übrigen Teilen auf der gleichen Seite. Am
2. Februar 2008 ins Netz gestellt. Finkelstein
spricht über seine Herkunft und seine
Grundeinstellung, über die Lobby, die Resonanz
auf Mearsheimer und Walt und Jimmy Carter, die
Rechtslage in Palästina, mögliche Strategien der
Palästinenser, die Resonanz auf die eigene
Position, die Zwei-Staaten-Lösung (alle Staaten
der Welt sind dafür, nur die USA und Israel sind
dagegen), die nicht existierende militärische
Option für Israel, den zersplitterten Irak - und
über den Holocaust als Waffe der USA zur
Rechtfertigung ihrer Angriffskriege. >>>
Sonderseiten:
Judenmission
-
Messianische Juden >>>
Christen" als "Freunde Israels" >>>
"Israel
Lobby" authors Steven Walt and John Mearsheimer
- Interview mit John Mearsheimer and Stephen Walt.
It`s
Not Only the Israel Lobby. Other Interests
Benefit from the Chaos - Jon Basil Utley
- AntiWar.com - "The new, public debate
about the Israel lobby is missing a major
point – the lobby`s allies, the many other
interests in America that want chaos in the
Middle East. For example, in the
Walt-Mearsheimer book there is no listing in
the index for "military-industrial complex."
For all its vaunted power, the Israel lobby
could not dominate America`s Mideast
policies without cover and active support
from other powerful groups. Although AIPAC
promotes the lobby`s image in Congress as
being all powerful, it isn`t. The book does
specify Christian Zionists as an integral
part of the lobby, but it neglects many
others."
Follow the Leader - The Open Secret About the Israel Lobby
- Paul Findley - There is an open
secret in Washington. I learned it well during my 22-year
tenure as a member of the U.S. House of Representatives. All
members swear to serve the interests of the United States,
but there is an unwritten and overwhelming exception: The
interests of one small foreign country almost always trump
U.S. interests. That nation of course is Israel.
Das Interesse Israels
- Kommentar von Gerhard Mangott -
Die gefährliche Funktionalisierung
der Shoah – Replik auf „Die iranische Bedrohung“,
Gastkommentar, von Stefan Grigat, 8. September.
Der Irak-Krieg ist nicht die Lösung,
sondern das Problem
- Thorsten Stegemann
- Ein US-Präsident am Umfrageabgrund,
die Israel-Lobby und Europas Rolle im 21. Jahrhundert.
Gespräch mit dem Historiker Tony Judt - Er gilt als
einer der schärfsten Kritiker der amerikanischen Außenpolitik,
die nach seiner Einschätzung von einer regelrechten
"Israel-Lobby" beeinflusst wird. Er plädiert als Jude
für eine binationale Staatenlösung im Nahen Osten und
ermahnt Europa, seiner historischen Verantwortung gerecht
zu werden und endlich ein Modell zu entwickeln, dass
"einen Kompromiss zwischen sozialer Sicherheit und freiem
Markt, zwischen starkem Staat und persönlicher Freiheit"
bilden und weltweit zu Konfliktlösungen beitragen soll.
000
Texte über das Buch "Die Israel Lobby"
Debatte
- Hat Israel eine Lobby? - Von Lorenz JägerDer
Saal der Frankfurter Universität ist übervoll, die Zuhörer
aufmerksam wie selten. Die Autoren differenzieren zunächst
einmal. Lobbyismus ist nichts Ehrenrühriges, sondern gehört
zum politischen Geschäft der amerikanischen Demokratie. Die
„Israel-Lobby“ ist keine jüdische Kabale. Erstens, weil zu
ihr auch christliche Fundamentalisten gehören, aus sehr
eigenen Gründen, zweitens, weil, nach Meinungsumfragen, die
Mehrheit der amerikanischen Juden die Anliegen der Lobby
nicht unbedingt teilt, drittens, weil sie nicht im
Verborgenen arbeitet, sondern öffentlich. Und schließlich
bekennen sich Mearsheimer und Walt deutlich zum Schutz
Israels.
Kritik
an schädlicher
Israel-Lobby - Taz
Interview: "Wir sind
keine Antisemiten" -
So lange die
Israel-Lobby die
US-Außenpolitik prägt,
wird es in Nahost keinen
Frieden geben. Mit
dieser These entfachten
die Autoren John
Mearsheimer und Stephen
Walt eine hitzige
Debatte.
Autoren im
Standard-Interview:
"Ohne Israel-Lobby kein
Irakkrieg" John
Mearsheimer und Stephen
Walt, Autoren des
umstritten Buches "Die
Israel-Lobby", wehren
sich im
STANDARD-Interview gegen
jeden
Antisemitismus-Vorwurf
Die Israel-Lobby -
Israels Einfluss auf die
USA - Die Kernthese der beiden angesehenen Politologen
Stephen Walt und John Mearsheimer in ihrem Buch besagt:
Die finanziellen Hilfen und der
Schutz für Israel mögen auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges
ein Plus für die Vereinigten Staaten ergeben haben. Doch
heute macht die enge amerikanische Beziehung zu Israel – und
besonders Amerikas Bereitschaft Israel zu unterstützen,
egal, welche Politik es verfolgt – die Amerikaner weder
sicherer noch reicher.
The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy
- Readings
in the Age of Empire - Doug Bandow
- John J. Mearsheimer and Stephen M. Walt, The
Israel Lobby and U.S. Foreign Policy -
The collective shrieking and caterwauling has
been loud and continuous. How dare these two
scholars – John Mearsheimer from the University
of Chicago and Stephen Walt from the Kennedy
School of Government – suggest that U.S. support
for the state of Israel reflects something more
than simple American national interest! The
outrage. All of the usual epithets and insults
have been hurled. Even if Mearsheimer and Walt
aren't themselves virulent anti-semites, critics
assure us, their depiction of a strong political
lobby advancing the cause of Israel is in the
long tradition of anti-semitism, a slightly
sanitized version of the "The Protocols of the
Elders of Zion," say. Certainly the argument
should not be heard: Speaking invitations have
been cancelled and leaders of organizations
that lobby on behalf of Israel have rushed out
to deny that Israel has a lobby.
Breaking the Taboo: Why We
Took On the Israel Lobby - By Eric Chinski, Farrar,
Straus and Giroux. - John J. Mearsheimer and Stephen M. Walt
explain in this interview why they decided to speak out
against the close relationship between the U.S. and Israel.
Zwei Ritter und ein Drachen -
Uri Avnery -
ES GIBT BÜCHER, die das
Bewusstsein der Menschen und die Geschichte verändern.
Einige darunter erzählen eine Geschichte, wie Harriet Beech Stowe’s 1851 erschienenes Buch „Onkel Toms Hütte“, das der
Kampagne für die Abschaffung der Sklaverei eine enorme
Antriebskraft freisetzte. Sie können auch die Form einer
politischen Abhandlung annehmen wie Theodor Herzls Buch „Der
Judenstaat“, das die zionistische Bewegung entstehen ließ.
Oder sie können wissenschaftlicher Natur sein wie Charles
Darwins Buch „Über den Ursprung der Arten“, das die Art und
Weise, wie sich die Menschheit selbst sieht, verändert hat.
Und vielleicht auch die politische Satire, die die Welt
erschüttern kann, wie „1984“ von George Orwell. Die Wirkung
dieser Bücher ist durch den Zeitpunkt ihrer Erscheinung
verstärkt worden. Sie erschienen genau im richtigen Moment,
als ein großes Publikum bereit war, ihre Botschaft
aufzunehmen. Es kann sehr gut sein, dass das Buch der beiden
Professoren John Mearsheimer und Stephen Walt „Die
Israel-Lobby und die US-Außenpolitik“ genau so ein Buch ist.
>>>
Politische Symbiose - Von
Knut Mellenthin - Die Pro-Israel-Lobby in den Vereinigten
Staaten versteht sich US-patriotisch. Der US-Senat verwahrt
sich gegen jeden Druck auf Israel
I was lobbied by the `Israel lobby`. A dispatch from
inside the soft sell - Elaine McArdle - boston.com News
(section on higher education!) - "I wasn`t around at the
time the [ Mearsheimer - Walt] controversy ignited. I
happened to be in Israel with eight other American
journalists, on a first-class, all-expenses-paid tour funded
entirely by AIPAC. Among AIPAC`s many lobbying activities -
it has a 200-person staff and an annual budget of $47
million - are the well-known tours it organizes to Israel
three or four times a year, not just for journalists but for
politicians, too. This summer, it hosted 40 US congressmen
from both parties"
Breaking the taboo: why we took on the Israel lobby
- John Mearsheimer, Stephen Walt - interview
with their editor Eric Chinski: "We focus on Israel’s
policies in this book not because we have any animus toward
Israel or because we regard its behavior as worse than other
states’. Rather, we focus on it because the United States
has long focused so much of its financial, diplomatic, and
military attention on Israel. Israel is often said to
deserve this support because it supposedly acts better than
other states do, but we show that this is not the case. It
has not acted worse than other states, but neither has it
acted significantly better. Regrettably, uncritical U.S.
support has led to policies that are harmful to the United
States and Israel alike."
»Die Israel-Lobby « - Wie die
amerikanische Außenpolitik beeinflusst
wird
Historiker Judt - "Es gibt es eine
Israel-Lobby in USA" - Robert Misik -
Die Autoren Mearsheimer und Walt haben eine
nötige Debatte in Gang gesetzt, meint
Historiker Judt. Nun werde diskutiert, ob
sie Antisemiten sind - und nicht, ob sie
Recht haben.
It's lobbying,
but is it really pro-Israel? - By M.J.
Rosenberg -
Critics of "The Israel Lobby
and U.S. Foreign Policy" by John J.
Mearsheimer and Steven M. Walt (Farrar,
Straus and Giroux), cannot be surprised that
the attacks on the book prior to publication
helped propel it as high as no. 10 on
Amazon's best-seller list. Not only that,
the names "Mearsheimer-Walt" have become
almost People-magazine famous, odd for two
mild-mannered
Antisemitismus
oder Tabubruch? - »Die Israel-Lobby« - Wie die
amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird
Weltpolitik:
Warum ist Israel so mächtig? Neue Bücher zum
Streit um den Judenstaat
Mearshimer,
Walt and the Erudite
Hysteria of David
Remnick - Tony Karon -
Rootless Cosmopolitan -
"Washington’s “Israel
bubble” is unhealthy and
dangerous — in fact, it
not only jeopardizes
U.S. interests
throughout the region
and beyond.., but it is
also exceedingly bad for
Israel: Particularly
over the past decade,
>>>
The Israel Lobby and
U.S. Foreign Policy
- -
Michael F. Brown -
Intimidation and ugly
slanders work.
Mearsheimer and Walt's
new book does much to
expose the unsavory
practice and is intended
to open space for
substantive discussion
regarding Israel and the
lobby that reflexively
backs it, right or wrong.
>>>
Seven Questions: The
Israel Lobby Revisited
-
John
Mearsheimer and Stephen
Walt made waves in 2006
when they argued that a
powerful “Israel lobby”
distorts U.S. policies
in the Middle East. Back
with a new book
expanding on the same
topic, these noted
realist scholars sat
down with
FP
to explain why they are
speaking out >>>.
Wer Israel
wirklich schadet - Um das Buch "Die Israel-Lobby. Wie die amerikanische
Außenpolitik beeinflusst wird" wurde viel
Geheimniskrämerei und "Tabubruch"-Gefuchtel
betrieben. Jetzt ist es raus.
-
Robert Misik >>>
»Amerika bietet der Welt keine
Alternative mehr« - Ein Gespräch mit dem
englischen Historiker Tony Judt über die
»Israel-Lobby« und die Redefreiheit in den USA, über
den Opportunismus der Intellektuellen und die
Zukunft des europäischen Modells
Antisemitismus
oder Tabubruch? - »Die Israel-Lobby« - Wie die
amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird
Zu einem Buch über
die „ethnische
Säuberung“ von Palästina
des jüdischen
Historikers Ilan Pappe -
Von Rupert Neudeck
Diskussion um
John
Mearsheimer
und Stephen Walt
John Mearsheimer and Stephen
Walt: Storm Over "the Israel
Lobby" -
Is It Possible to Have a Civilized
Discussion About the Role of
Israel in American Foreign
Policy?
The Israel
Lobby and U.S. Foreign
Policy - von John Mearsheimer (1,2MB )
Tabu-Thema
"Israel-Lobby" -
Zwei
renommierte amerikanische
Wissenschaftler haben ein
Tabu gebrochen und damit
eine gewaltige Aufregung im
US-Blätterwald ausgelöst.
Ihre These: Die mächtige
"Israel-Lobby" habe seit
Jahrzehnten die
amerikanische Außenpolitik
bestimmt und damit sowohl
den Interessen der USA als
letztlich auch denen Israels
massiv geschadet.
Wer ist der Hund?
Wer ist der Schwanz? -
Uri
Avnery
-
Stephen Walt von Harward und
John Mearsheimer der
Universität Chikago (...)
veröffentlichten ein
Untersuchungspapier über den
Einfluss der pro
Israel Lobby in den USA. In
80 Seiten – 40 davon
Fußnoten und Quellenangaben
– beweisen die beiden, dass
die pro Israel Lobby eine
ungehemmte Macht in der
US-Hauptstadt ausübt, dass
sie Mitglieder des Senates
und des
Abgeordnetenhauses
terrorisiert, ... mehr
>>>
Das Papier der Professoren
John Mearsheimer und Stephen
Walt //johnmearsheimer.uchicago.edu/pdfs/A0040.pdf
Zu John Mearsheimer and Stephen Walt.
Nahost , Links zu
Beiträgen über The Israel-Lobby von Mearsheimer und Walt
hier .
Sonderseite zum
Thema: Antisemitismus +
Instrumentalisierung
»Amerika bietet der Welt keine
Alternative mehr« - Ein Gespräch mit dem
englischen Historiker Tony Judt über die
»Israel-Lobby« und die Redefreiheit in den USA, über
den Opportunismus der Intellektuellen und die
Zukunft des europäischen Modells
Unter Verdacht - Wirbel um den Historiker Tony
Judt - Der Vorwurf, dass jede Kritik an Israel
«stillschweigend antisemitisch ist», sei in Israel
und den USA die «Trumpfkarte» schlechthin, schrieb
der Historiker Tony Judt, Direktor des
Remarque-Instituts für Europäische Studien an der
New York University, im Frühjahr in einem Artikel
auf der Meinungsseite der «New York Times». Da es
die letzte Trumpfkarte sei, werde sie umso heftiger
ausgespielt.
US-Historiker
Judt: "Israel-Lobby" versucht Kritiker der
amerikanischen und israelischen Politik mundtot zu
machen - Hamburg (ots)
- Tony Judt, Historiker und Direktor des
Remarque-Instituts an der New York University,
kritisiert in der ZEIT das geistige Klima in den
Vereinigten Staaten. Es herrsche eine Atmosphäre der
Angst, des Konformismus und der Einschüchterung. Er
selbst habe "im vergangenen Jahr mehrfach Probleme
gehabt, Vorträge zu halten". Gerade die so genannte
"Israel-Lobby" versuche, Kritiker der amerikanischen
und israelischen Politik mundtot zu machen.
"Zugegeben, Israel-Lobby ist eine problematische
Bezeichnung, aber man muss die Sache beim Namen
nennen. Es ist nun einmal eine Lobby, es gibt ja
auch die Waffen- und Öllobbys. Ich nenne es
Israel-Lobby, weil es jetzt auch rechte Christen
gibt, die wir vor zwanzig Jahren Feinde Israels
genannt haben. Sie sind Teil der Lobby. Sie geben
Geld, viel Geld.
Tony Judt über Zensur der
Wissenschaften
- "Noch
gibt es die freie Rede, nur nicht unbedingt in
Amerika" - Der Staat Israel ist ein Anachronismus
und nur eine binationale Lösung hilft in Nahost.
Weil Tony Judt dies offen sagt, wird er in den USA
boykottiert. - Von Andrian Kreye
Das Israel-Project und der
Irakkrieg der Israel-Lobby -
Wie Madeleine
Albright kürzlich zutreffend bemerkte ist der
Irakkrieg das größte Disaster in der Geschichte der
amerikanischen Außenpolitik. Die Israel-Lobby AIPAC
scheint daran nicht ganz unschuldig zu sein. Wie
alles anfing, darüber gehen die Meinungen naturgemäß
auseinander. Bis heute rätseln die Auguren, warum
Bush Seniors General Schwartzkopf im ersten
Golfkrieg kurz vor Bagdad mit seinen Truppen
abdrehte und Saddam Hussein im Amt beließ. Der
Diktator hatte es sich nicht entgehen lassen,
während des ersten Golfkrieges ein paar
Scud-Raketen, deren Sprengköpfe mit Zement gefüllt
waren, auf Israel abzuschießen, für Israel war das
eine tödliche Provokation. - Reinhard Lütkemeyer
Ein »Muß« für Washingtons
Karrieristen - Israel-Lobby mobilisiert
gegen Iran. Dreitägige Jahrestagung in US-Hauptstadt
eröffnet - Von Rainer Rupp
Faschistische Diskurstechniken seitens
"prowestlicher" Blogger
- Ich bin
recht sparsam mit dem Begriff "faschistisch"
in all seinen Beugungen und Varianten. Auch
glaube ich, daß die "Diskurstechnik", von
der hier die Rede ist, nicht genuin
"faschistisch" ist. Sie hat weder ihren
Ursprung im Faschismus, noch wäre sie darauf
beschränkt. Im Gegenteil findet sich die
Quintessenz, das Ignorieren der gegnerischen
Argumentation, die Diffarmierung und
Verzerrung des gegnerischen Standpunktes,
bei allen Demagogen und Dampfplauderern.
Broder selbst ist übrigens einer der
schlimmsten, und ich würde ihm alles
nachsagen, außer, daß er ein "Faschist" sei.
>>>
Die Feinde
der Freiheit
- Arne
Hoffmann - Die ... gewöhnungsbedürftige
Weise der Islamophoben, ihre „Debatten“ zu
führen (platt gesagt: man unterhält sich
praktisch nur untereinander, an Leute mit
abweichender Meinung geht ab und zu eine
Beschimpfung oder Morddrohung raus), wird
auch in anderen Blogs thematisiert.
Schlammschlacht 2 -
Argumentation, Schlammschlacht,
Gewalt
-
Bastian
Engelke
-
Der vor kurzem
bei Telepolis erschienene Artikel
"Von der aufgeklärten Intoleranz zum
pauschalen Hass" handelte von
antiislamischem Rassismus und hat
kontroverse Reaktionen ausgelöst,
die nicht immer ganz sauber sind.
Dies war zu erwarten. Eine
Stellungnahme des Verfassers:
Die
kritisierten Texte:
-
Bastian Engelke - Von der
aufgeklärten Intoleranz zum
pauschalen Hass
Antiislamischer
Rassismus,
Fremdenfeindlichkeit, die
sich als Aufklärung
verkleidet und sich
ungeniert der rechten
Stereotypen bedient >>>
Wann endet die Allianz Israel-USA?- Der
80-jährige Norman Birnbaum spricht in seinem Exklusivtext aus, was viele bis
jetzt nur zu denken wagen: Dass die USA und ihre starke jüdische Lobby
Israel nicht mehr vorbehaltlos unterstützen sollten. Der streitbare
Publizist, selber Jude, sieht darin eine Chance für Nahost.
Das Palästina Portal
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