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Die  Israellobby
Die falschen Freunde Israels

 

Größter super PAC-Spender für Clinton ist Haim Saban
(super PAC: Ausnahmeregelung in den USA, die unbegrenzt hohe Wahlspenden erlaubt, die erst nach der Wahl namentlich deklariert werden müssen, Ü.)
Philip Weiss - 30.05.2016

Die große Neuigkeit ist, dass Palästina zum zentralen Thema in dem sich abzeichnenden Kampf zwischen Bernie Sanders und Hillary Clinton vor dem Demokratischen Konvent geworden ist. Wie schon die New York Times vor ein paar Tagen, hat die Los Angeles Times die Geschichte auf ihre erste Seite gesetzt und sagt, der Kampf könnte die Demokratische Partei spalten. Der Artikel ist aus Clintons Perspektive geschrieben: er nennt hauptsächlich Unterstützer Israels, die wie besessen den Kopf über die Rebellen von Sanders schütteln.
Das Establishment hat es noch nicht begriffen. Dieser Kampf ist für die Basis von Sanders bedeutsam, weil sie 1. glauben, dass die Angelegenheit ein größerer Beweis für die Abhängigkeit Clintons von großen Spendern ist. Und weil 2. die Einsätze riesig sind: Clintons kriegstreiberische Positionen sind von ihrer Anhänglichkeit an Israel geleitet. Die New York Times hat berichtet, dass Clinton von Benjamin Netanyahu dazu gebracht worden ist, sich gegen den Iran Deal zu stellen, und wenn es von ihr abhinge, hätte es keinen Deal gegeben. Und dass der Reporter der Times sagte, Clintons schwerster Fehler, ihre Unterstützung für den Irakkrieg, sei auch aus Sorge um Israel erfolgt. Und weiter unten zitiere ich ein E-Mail aus dem Außenministerium von Clinton, das zeigt, dass ein politisch Bevollmächtigter, angeblich ein James P. Rubin, die US-Intervention in Syrien 2012-2013 unterstützt hat, "um Israel zu helfen" und dem Weißen Haus zu helfen, seine "Spannungen" mit Israel zu mindern. Das heißt, seien wir nett zur Israel-Lobby und führen wir einen Regime-Wechsel durch, glaub mir, es wird ganz einfach sein.
Die neueste Nachrichten über Hillary Clintons super PAC-Spenden betont die Sicht, dass sie über die Außenpolitik korrumpiert ist: ihr größter Unterstützer ist Haim Saban, der Spielzeugproduzent, der gesagt hat: "Ich bin jemand mit einem einzigen Anliegen, und mein Thema ist Israel" >>>>

Report - 106 Seiten - pdf - (...)  According to British author George Orwell, political speech is ‘largely the defence of the indefensible’. For example, in political speech the bombing of civilians may be called ‘pacification’, their forcible displacement the ‘transfer of population’, and their imprisonment without trial or execution the ‘elimination of unreliable elements’.1

Orwell’s essay on ‘Politics and the English language’ was first published back in 1946; however, during the summer of 2014, Israel and its Western allies used a similar kind of political speech to distort reality. A United Nations (UN) inquiry found that Israel’s military assault resulted in the death of 2,251 Palestinians in Gaza, mostly civilians, and 73 people in Israel, mostly soldiers;2 nevertheless the Israelis named it ‘Operation Protective Edge’. Palestinian children living in one of the most densely populated places on earth could be targeted, the Israeli military argued, because they were being used as ‘human shields’.3 And any pause in the massacre was hailed as a ‘humanitarian ceasefire’.4

Israel’s political speech was echoed at the highest levels of European governments. As Israel began its assault on Gaza in July, French President François Hollande declared that ‘it was up to the Israeli government to take all measures to protect its population’.5 A statement from British Prime Minister David Cameron’s office ‘reiterated the UK’s staunch support for Israel’ and ‘underlined Israel’s right to defend itself’.6 Michael Mann, the European Union’s (EU) then spokesperson on foreign policy, said that Israel was resorting to ‘retaliatory fire’.7 >>>

Antisemiten, Abweichler und Verräter - Über die Gefahren der Israel-Kritik - Richard Szklorz - Die Einverleibung der Westbank durch Israel ist ein nationalistisches Großprojekt, dessen Förderer sich nie ernsthaft um den sogenannten Friedensprozess geschert haben. Kritiker nehmen das Risiko in Kauf, als Abweichler oder gar Verräter verleumdet zu werden, meint der Journalist Richard Szklorz.     
Während eines öffentlichen Auftritts in Deutschland wurde die amerikanische Philosophin Judith Butler gefragt, warum sie sich bemüßigt fühle, die Palästinenserpolitik Israels zu kritisieren, anstatt über andere, gravierendere Menschenrechtsverletzungen in der Welt zu sprechen. Sie gab eine verblüffende Antwort: Sie als Jüdin lege Wert auf die Klarstellung, dass das Besatzungsregime nicht in ihrem Namen geschehe. Es habe nichts mit dem Judentum zu tun, das sie von ihren Rabbinern gelernt habe.     
Kritik der israelischen Politik sei selbstverständlich möglich, sagen wiederum die Kritiker der Kritiker, nur bitte nicht so! Auf die Frage nach dem "Wie denn?" sind dann eher ungenaue Antworten zu hören. Sie lassen die Möglichkeit offen, nach Bedarf doch wieder die Antisemitismuskarte zu zücken, sobald der nächste Kritiker zum Schweigen gebracht werden muss:
Wer die Entrechtung der palästinensischen Bevölkerung in den besetzten Gebieten beim Namen nennt, der stört. Und verursacht unweigerlich Schmerzen. Bei wem? Bei Menschen, die diesen Dauerzustand nicht nur für hinnehmbar halten, sondern die Herrschaft über ganz Palästina sogar als historischen Anspruch formulieren. Als Rechtfertigung dient die Bibel, sprich: Gottes Wort. Und das hat einen Namen: Fundamentalismus, in diesem Falle nicht christlicher oder islamischer, sondern jüdischer.  >>>     

Warum Israelis Angst vor der Israel-Lobby haben - Chemi Shalev - Als Omar Barghouti und Judith Butler an das Brooklyn College, USA eingeladen wurden, um (am 7. Februar) über die Boykottbewegung gegen Israel zu sprechen (BDS),begannen prominente Vertreter der Israellobby in den USA und Kommunalpolitiker in New York eine Kampagne, um das College zur Absage der Veranstaltung zu zwingen. Was als Debatte um die akzeptablen Grenzen der Kritik an Israel zwischen Unterstützern und Kritikern der BDS-Bewegung begann, wandelte sich schnell in eine Denunzierungskampagne im Stil von McCarthy. Liberale Zionisten und die New York Times sahen sich zum Einschreiten gezwungen, um der ausufernden Kampagne des extremen pro-Israel Camps Grenzen zu setzen. Chaim Shalev liest den gefährlichen Freunden Israels die Leviten:      

Mehr Amerikaner haben dieser Tage Kenntnis von der palästinensischen BDS (Boykott, Desinvestment, Sanktionen) Bewegung als vor einer Woche. Weitere Millionen von Menschen wurden zum ersten Mal mit der Idee konfrontiert, dass Israel wegen seiner Besatzung der Territorien boykottiert, desinvestiert und sanktioniert werden sollte. Mehr Amerikaner, so kann man mit Sicherheit annehmen, sehen die BDS Bewegung jetzt in einem positiven Licht als diejenigen, die sie negativ sehen.         

Tafasta merube lo tafasta, lehrt uns der Talmud: Greife nach allem, verliere alles. Die massive, übertriebene , aus allen Rohren feuernde Kampagne gegen “ein Treffen von ein paar jungen Leutchen an der Uni”, wie es nach Bürgermeister Bloombergs Einschätzung hätte ablaufen können, nahm erschreckende Ausmasse an und erwies sich als Bumerang, was den bis dahin obskuren BDS-Aktivisten eine unbezahlbare Werbung lieferte, die kein Geld in der Welt erkaufen könnte.         

Anstatt die Aufmerksamkeit auf die fundamentale Opposition gegen Israels Existenz zu richten, die nach Ansicht von BDS- Kritikern in der Bewegung hinterlistig vertuscht wird,  war das Endresultat der masslosen Offensive, dass den BDS-Sprechern auf dem Campus von Brooklyn College die Rolle der Opfer geliefert wurde , die die Freiheit lieben und von den Mächten der Finsternis gejagt und unterdrückt werden (...)         

Sie machen einen Elefanten aus einer Mücke, schaffen Nazis aus Palästinensern, und sehen Pogrome und Massaker in jedem blutigen Vorfall. Sie erkennen die Besetzung nicht an, sehen nichts Verkehrtes an den Siedlungen und der Gewalt der Vergeltungsschläge [Price Tag], verschliessen die Augen vor der 46-jährigen palästinensischen Entrechtung, egal, wessen Schuld es ist. Sie erkennen nur eine Wahrheit an, ihre eigene, und sehen alles andere als Häresie und Gräuel. Nach ihren enggefassten Definitionen müssten mindestens 50% aller Israelis, die in der letzten Wahl für Parteien stimmten, die eine Zwei-Staaten Lösung unterstützen, als Israel hassende, Araber liebende Defätisten verdammt werden- möglicherweise sogar durch den amerikanischen Senat.      

 Diese grotesk vereinfachende Darstellung von Israel wird sich als Bumerang erweisen. Sie ist unehrlich und deshalb selbstzerstörerisch. Sie unterdrückt Meinungsverschiedenheiten und verabscheut eine echte Debatte. Sie entfremdet alle und jeden, der ihre engen Definitionen nicht übernimmt, wie man Israel lieben und wirklich unterstützen soll, trotz aller Fehler und Schwächen.       

Und es wird letztendlich das solide Fundament der Unterstützung aushöhlen, das Israel in Amerika geniesst. Es wird wie Brooklyn sein, aber auf einem viel grösseren Massstab.  >>>

 

BDSmovement.net | The Palestinian BDS National Committee website >>>
 

Dokumentation - BDS - Boykott, Desinvestition  und Sanktionen  gegen Israel, bis es mit Internationalem Recht und den universellen Prinzipien  der Menschenrechte übereinstimmt. >>>
 

 

Lawmakers Threaten Funding of Brooklyn College for Hosting Event on BDS Campaign Against Israel

Omar Barghouti Talks About Boycotts, Divestment and Sanctions Against Israeli Apartheid


In der vorigen Woche fand am Brooklyn College (New York City) eine Diskussionsveranstaltung zu BDS (Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen) gegen Israel statt, mit Omar Barghouti und Judith Butler.
Wie in solchen Fällen üblich, meldeten sich "Israelfreunde" und forderten, die Veranstaltung solle abgesagt werden oder zumindest "ausgewogen" sein. Die Collegepräsidentin hielt dem Druck stand und verteidigte das Recht auf freie Rede und Debatte.
Bemerkenswert die Stellungnahme des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg (jüdisch, reich, also alle Klischees erfüllend), mit der er sich klar von Forderungen nach Verbot der Veranstaltung distanzierte (gemäß Bericht der NY Times; Übersetzung - etwas verstümmelt - s. unten, in dem Tachles-Bericht): "a university should be free to sponsor a forum on any topic, 'including ideas that people find repugnant'. 'If you want to go to a university where the government decides what kind of subjects are fit for discussion, I suggest you apply to a school in North Korea.' "
http://www.nytimes.com/2013/02/07/nyregion/bloomberg-defends-brooklyn-colleges-right-to-bds-talk.html?_r=0
Solche klaren Worte sind bei uns selten!

Siehe auch den intellektuell funkelnden Redebeitrag von Judith Butler auf dieser Veranstaltung

http://www.thenation.com/article/172752/judith-butlers-remarks-brooklyn-college-bds#
und für weitere Information
http://jfjfp.com/?p=39309 Quelle R. V.

Es geht nicht darum, für oder gegen Israel zu sein. Jeder der sich für einen gerechten Frieden, Ausgleich engagiert ist bei all seiner eventuellen Parteilichkeit natürlich nicht "gegen Israel".  Ein Freund der einen Freund nicht da wo es notwendig ist kritisiert ist ein schlechter Freund.

Hier in Deutschland kann man das was wir als extreme Israel-Lobby bezeichnen und in seiner gefährlichen Einseitigkeit kritisieren, am deutlichsten bei den christlichen Fundamentalisten, den Zionistischen Gruppen und bei den Antideutschen erkennen. In einer seiner extremsten Form, wo sich alle diese Kräfte bündeln ist Honestly Concerned  und als Person Henryk M. Broder mit seinem Umfeld zu nennen.

"Am Sinn ihres neuzeitlichen Kreuzzugs hegen die christlichen Zionisten keinerlei Zweifel: Gott habe dem jüdischen Volk das Land Israel zum ewigen und ungeteilten Besitz gegeben, behaupten sie. Jeder Verstoß, jede geografische Korrektur werde göttliche Strafen nach sich ziehen. Dass die in der Bibel beschriebenen Grenzen des betreffenden Gebietes über den heutigen Staat Israel sowie die von ihm besetzten Palästinensergebiete weit hinausgehen und 70 Prozent des syrischen Territoriums und einen großen Teil Jordaniens einschließen, stimmt die Zionisten nicht bedenklich, sondern euphorisch. Sie glauben, jeder neue Nahost-Konflikt bringe sie der ersehnten Endzeit näher." Quelle

"Die Israel-Lobby - Der unberechenbare Unilateralismus Israels schade den "politischen und strategischen Interessen der Supermacht", sie produziere Instabilität in dieser Weltgegend, gefährde die Sicherheit der USA und gebe dem Terrorismus ständig neue Legitimation. Nichts verpflichte die USA "zur bedingungslosen Unterstützung Israel", so "tragisch die Geschichte des jüdischen Volkes auch verlaufen" sei.

Die das schreiben und für reichlich Zündstoff und hitzige Debatten in den USA sorgen, sind Stephen M. Walt und John Mearsheimer ([extern] The Israel Lobby and US-Foreign Policy). Beide gelten als höchst angesehene Spezialisten für Fragen der Internationalen Politik, der eine in Harvard, der andere in Chicago; und beide gehören der "realistischen" Denkschule an, das heißt: Sie beurteilen die Außenpolitik nicht nach moralischen Kriterien, sondern betrachten sie von (nationalen) Interessen geleitet aus dem Blickwinkel der Macht und ihrer gekonnten Ausbalancierung. Insofern stehen sie jedem neokonservativen "Wilsonianismus", ob er sich "realistisch" oder "idealistisch" definiert, äußerst reserviert und skeptisch gegenüber.

Christliche Lobbygruppen - Fundamentalisten

Sonderseite Christliche Freunde Israels
Sonderseite Messianischer Juden

Israel und der christliche Fundamentalismus in Deutschland (5):
Sind fundamentalistische Israel-Aktivisten gefährlich?

Die deutsche Homepage von Daniel Pipes - ein gern gesehener Gast bei HC - Übersetzer ist der "christliche Freund Israels" Herbert Eiteneier - langjähriger Leserbriefschreiber von Honestly Concerned                Herbert Eiteneier

Israel und der christliche Fundamentalismus in Deutschland
Land gegen Frieden?Von Dr. Martin Kloke
Hardcore-Fundamentalisten sind nicht nur davon überzeugt, dass der Staat Israel endzeitlich eine weltgeschichtlich herausragende Rolle spielt: Ähnlich wie nationalreligiöse Strömungen im Zionismus beschwören sie ein Groß-Israel, das auf einer biblizistisch motivierten Aktualisierung der klassischen Landnahme-Verheißungen beruht.

Christliche Freunde Israels (CFRI), der deutsche Arbeitszweig von "Christian Friends of Israel" (CFI-Jerusalem) ist ein Netzwerk von Christen in Deutschland mit einer hohen Wertschätzung für Israel. Die 3 Hauptanliegen sind: 1) Israel auf vielfältige Weise zu "segnen" 2) Die Gemeinde Jesu in Deutschland in Bezug auf ihre biblisch begründete Verbundenheit mit Israel zu stärken 3) Als Christen in unserer Gesellschaft eine "prophetische Stimme" an der Seite Israels zu sein.... mehr >>>  

lesenswert ist auch "Arbeitsbereiche: Zusammenarbeit


Christliche Fundamentalisten als Israels Freunde?
 - Lutz Lemhöfer

Armageddon und der apokalyptische "Holocaust" - Peter Bürger - Hinter der "pro-israelischen" Haltung evangelikaler Endzeitchristen in den USA verbirgt sich ein schlimmer Antijudaismus

Eine neue Pro-Israel-Lobby für die USA? - »Christliche Zionisten« wollen beweisen, daß allein Juden über das Land zwischen Mittelmeer und Jordan herrschen sollen - Knut Mellenthin

Was Netzwerkfreunden alles einfällt

Irak, Palästina und die israelische Lobby (dritter Teil) Jeffrey Blankfort

Irak, Palästina und die israelische Lobby (zweiter Teil) Jeffrey Blankfort

Irak, Palästina und die israelische Lobby (erster Teil) Jeffrey Blankfort

Israel-Lobby in den USA - Teil 2 - Der amerikanisch-israelische Komplex - Rudolf Maresch

Die Antideutschen

Sonderseite - Antideutsche >>>

Verschiedenes

Israel kritisieren? - von Robert Fisk (Auch 2004 schon ein Thema)

Deutschland sucht den Super-Linken: Wie hältst du es mit Israel?

Ein »Muß« für Washingtons Karrieristen - Israel-Lobby mobilisiert gegen Iran. Dreitägige Jahrestagung in US-Hauptstadt eröffnet - Von Rainer Rupp

Faschistische Diskurstechniken seitens "prowestlicher" Blogger - Ich bin recht sparsam mit dem Begriff "faschistisch" in all seinen Beugungen und Varianten. Auch glaube ich, daß die "Diskurstechnik", von der hier die Rede ist, nicht genuin "faschistisch" ist. Sie hat weder ihren Ursprung im Faschismus, noch wäre sie darauf beschränkt. Im Gegenteil findet sich die Quintessenz, das Ignorieren der gegnerischen Argumentation, die Diffarmierung und Verzerrung des gegnerischen Standpunktes, bei allen Demagogen und Dampfplauderern. Broder selbst ist übrigens einer der schlimmsten, und ich würde ihm alles nachsagen, außer, daß er ein "Faschist" sei. >>>

Die Feinde der Freiheit - Arne Hoffmann - Die ... gewöhnungsbedürftige Weise der Islamophoben, ihre „Debatten“ zu führen (platt gesagt: man unterhält sich praktisch nur untereinander, an Leute mit abweichender Meinung geht ab und zu eine Beschimpfung oder Morddrohung raus), wird auch in anderen Blogs thematisiert.

Schlammschlacht 2 -  Argumentation, Schlammschlacht, Gewalt - Bastian Engelke - Der vor kurzem bei Telepolis erschienene Artikel "Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass" handelte von antiislamischem Rassismus und hat kontroverse Reaktionen ausgelöst, die nicht immer ganz sauber sind. Dies war zu erwarten. Eine Stellungnahme des Verfassers:

Die kritisierten Texte: - Bastian Engelke - Von der aufgeklärten Intoleranz zum pauschalen Hass

Antiislamischer Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, die sich als Aufklärung verkleidet und sich ungeniert der rechten Stereotypen bedient >>>

Philip Weiss: Immer mehr Juden emanzipieren sich von der Israellobby - von DaRockwilda - In meinem letzten Beitrag über die Israellobby stellte ich fest, dass gerade in den USA und Großbritannien immer mehr Juden offen äußern, dass sie nicht mit der von der Lobby vertretenen Haltung der unbedingten Unterstützung israelischer Unrechtspolitik einverstanden sind. Wie uns allen geht auch ihnen langsam auf die Nerven, dass die Israellobby jeden Kritiker einen Antisemiten nennt, sie selbst werden schon “selbsthassende Juden” (self-hating jews) geschimpft. Diese Emanzipation der moderaten Juden beobachtet momentan auch Philip Weis (der bereits selbst [...]

Philip Weiss vom New York Observer schreibt in seinem Blog (Auszüge): - Die Israellobby in Aktion - Vor einigen Wochen schaute ich mit an der Columbia Universität an, wie der ehemalige israelische Soldat Yehuda Shaul (…) vor 75 Studenten von seinen Eindrücken von der Besatzung erzählte.
 

I Witness the Israel Lobby in Action

Israellobby sieht Rassismusbekämpfung der UNO als Gefahr - Hier schrieb ich bereits über den Lobbyisten Haim Saban, der von sich selbst sagte, dass er nach einem Terroranschlag “noch weiter rechts” stehe als der offen rassistische israelische Minister Avigdor Lieberman. Und von Saban nun wurde dieser Tage bekannt, dass er der größte Financier von US-Politikern überhaupt ist. Und da das Geld die Politik bestimmt, werden aus den USA in absehbarer Zeit kaum moderate Forderungen in Richtung Israel verlauten. mehr >>>

Medienmogul Haim Saban als  Gastgeber von Rassist Lieberman - Haim Saban ist in Deutschland vor Allem als der Hauptaktionär der ProSiebenSat1-Gruppe bekannt. Weil er einen Teil des damals bankrotten Kirch-Medienimperiums gekauft hatte, gehört er für die Wikipedia zu “den einflussreichsten Personen in der deutschen Medienlandschaft“. Auf dieser Seite nennt ihn die Wiki gar den “größten Medienunternehmer der Welt”.

Wann endet die Allianz Israel-USA?- Der 80-jährige Norman Birnbaum spricht in seinem Exklusivtext aus, was viele bis jetzt nur zu denken wagen: Dass die USA und ihre starke jüdische Lobby Israel nicht mehr vorbehaltlos unterstützen sollten. Der streitbare Publizist, selber Jude, sieht darin eine Chance für Nahost.

 

13. 11. 2014 - Oligarchen für Israel - Israel Lobby in Washington bekommt Zuwachs - Am vergangenen Wochenende fand die erste nationale Konferenz einer neuen pro-Israel Lobby, dem Israeli-American Council (IAC), in Washington statt. Der IAC wird vom Kasinomagnaten Sheldon Adelson mit 2,5 Millionen Dollar unterstützt. 2012 hat Adelson der Republikanischen Partei 150 Millionen gespendet und es wird erwartet, dass er die Wahlkampagne der Partei im Jahr 2016 mit weiteren Millionen Dollar unterstützen wird.

Niemand war überrascht, schreibt Scott McConnell im American Conservative, dass republikanische Hardliner wie Senator Lindsey Graham und Mitt Romney, vor zwei Jahren Prӓsidentschaftskandidat der Republikaner, bei der Konferenz als Sprecher auftraten.
Mitt Romney verurteilte die amerikanischen Anstrengungen zur Vermeidung eines Krieges mit Iran, und Lindsey Graham versprach, dass er jede Vereinbarung mit dem Iran blockieren würde, die nicht die vorherige Zustimmung des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu habe.

Was die Twittersphӓre am 9. November 2014 aufleuchten liess, war das Auftreten von Haim Saban, dem Power Ranger Mogul und einem der wichtigsten Sponsoren der Demokratischen Partei. Saban finanziert das Saban Zentrum am Brookings Institut, einem Thinktank, der akadamische Forschung und pro-israelische Perspektiven kombiniert, bezahlte für den Bau des Parteihauptquartiers der Demokraten in Washington und versprach, das "Notwendige" zu spenden, damit Hillary Clinton 2016 zur Prӓsidentin der USA gewӓhlt wird.

Adelson erschien am Sonntag zusammen mit Saban auf der Bühne, wo beide in ihrem Gesprӓch miteinander wetteiferten, wer die amerikanische Aussenpolitik mehr in eine pro-israelische Richtung bringen würde. Adelson und Saban erklӓrten, dass sie die derzeitigen Verhandlungen zwischen den USA und Iran über Irans nuklearem Energieprogramm ablehnten. Adelson sagte, dass er, wenn er israelischer Premierminister wӓre, "nicht nur sprechen würde, ich würde handeln", wenn die USA ein Abkommen mit Iran abschliessen würde, dem er nicht zustimmen kӧnne.

Saban ging noch weiter, in Netanyahus Schuhen "würde ich diese Scheisskerle in Grund und Boden bombardieren." Im Bezug auf Israel erklӓrte Adelson, dass es kein palӓstinensisches Problem gӓbe, weil die Palӓstinenser ein "erfundenes Volk"seien. Saban betonte, dass Israel eine Zwei-Staaten Lӧsung brauche, um die Identitӓt als ein demokratischer, jüdischer Staat zu bewahren. Adelson gab sich nicht zufrieden: "Ich glaube nicht, dass die Bibel von der Demokratie spricht. Ich glaube nicht, dass Gott etwas über Demokratie gesagt hat. Gott hat über all die guten Dinge im Leben gesprochen. Er hat nicht darüber gesprochen, dass Israel ein demokratischer Staat bleibt, ansonsten, wird Israel kein demokratischer Staat sein- was soll's?"

Adelson und Saban kritisierten die einseitige Berichterstattung über Israel in den USA (zu kritisch). Saban wunderte sich, >>>

Die Israellobby bedroht die Demokratie - Abraham Melzer - (pdf) - Seit den Anschlägen von 11. September 2001 in den USA und den daraufhin erfolgten Überfällen der NATO auf Afghanistan und einer „Koalition derWillen“ auf den Irak hat sich das gesellschaftspolitische Klima in den westlichen Gesellschaften radikal in Richtung Intoleranz und Repression nicht nur gegen Muslime sondern auch  gegen Andersdenkende gewandelt. Muslime sind zum Feindbild Nummer Eins avisiert. In den USA ist eine ganze „Industrie“ in Sachen Islamophobie entstanden. Die Dämonisierung des Islam ist aber nur die eine Stoßrichtung dieser Bewegung; eine zweite – ebenso wichtige – zielt auf die Immunisierung der Verbrechen der USA, aber insbesondere der durch Israels in den Besetzten Gebieten begangenen. Hier interessieren nur die letzterer, da zunehmend Kritiker der brutalen israelischen Besatzungs- und Unterdrückungspolitik ins Fadenkreuz einer „Israellobby“1 geraten, die auch vor der Vernichtung der beruflichen Existenz der Kritiker nicht zurückschreckt. >>>
Sonderseiten:  Die Jäger >>>   |    Einige Opfer >>>

A gathering of cracies: Who runs America? APAIC or Obama

Turning the Tables on the Israel-Firsters - Michael Scheuer - Now that the dust has settled in the spat between journalist Joe Klein and the ideologues at Commentary, it is time to regret the ink spilled over the non-issue of "dual loyalties." The idea that there are U.S. citizens who have equal loyalties to the United States and Israel is passé. American Israel-firsters have long since dropped any pretense of loyalty to the United States and its genuine national interests. They have moved brazenly into the Israel first, last, and always camp. Sen. Joseph Lieberman, Norman Podhoretz, Victor Davis Hanson, the Rev. Franklin Graham, Alan Dershowitz, Rudy Giuliani, Douglas Feith, the Rev. Rod Parsley, Paul Wolfowitz, James Woolsey, Bill Kristol, the Rev. John Hagee, and the thousands of wealthy supporters of the American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) appear to care about the United States only so far as Washington is willing to provide immense, unending funding and the lives of young U.S. service personnel to protect Israel.

Die Holocaust-Industrie und die "Holocaust-Religion" - Shraga Eleam - Vor zwei Jahren popularisierte der Politologe Norman Finkelstein den Begriff "Holocaust Industrie". Er brachte damit dem breiteren Publikum eine bestehende Kritik gegen den Missbrauch der Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg durch jüdische Organisationen zur Kenntnis. In der Folge werde ich versuchen, mich mit dieser wichtigen und notwendigen Kritik auseinanderzusetzen. Es geht weder Norman Finkelstein noch mir und anderen kritisch eingestellten Jüdinnen und Juden darum, die grausame Geschichte unserer Eltern und Verwandten zu verharmlosen und oder gar zu negieren. Ganz im Gegenteil! Es geht um ein Plädoyer für die einzige moralisch vertretbare Lehre aus den NS-Zeiten: "nie wieder Völkermord", "nie wieder Verfolgungen" und für eine saubere, differenzierte geschichtliche Aufarbeitung, ohne Ausklammerung von unbequemen Abschnitten. Es geht um einen Protest gegen die Ausbeutung der Vergangenheit für verwerfliche Zwecke und gegen eine rassistische mythische Geschichtsschreibung. >>>

Israel is out of control, it is a lunatic state - Video-Interview mit Norman Finkelstein bei Alhivar TV "Bridges" , gefunden bei T. E. Steinberg - 7 Teile à 4 bis 10 Minuten. Hier Teil 1, die Links zu den übrigen Teilen auf der gleichen Seite. Am 2. Februar 2008 ins Netz gestellt. Finkelstein spricht über seine Herkunft und seine Grundeinstellung, über die Lobby, die Resonanz auf Mearsheimer und Walt und Jimmy Carter, die Rechtslage in Palästina, mögliche Strategien der Palästinenser, die Resonanz auf die eigene Position, die Zwei-Staaten-Lösung (alle Staaten der Welt sind dafür, nur die USA und Israel sind dagegen), die nicht existierende militärische Option für Israel, den zersplitterten Irak - und über den Holocaust als Waffe der USA zur Rechtfertigung ihrer Angriffskriege.  >>>

Sonderseiten:
Judenmission
- Messianische  Juden >>>
Christen" als "Freunde Israels" >>>

"Israel Lobby" authors Steven Walt and John Mearsheimer - Interview mit John Mearsheimer and Stephen Walt.

It`s Not Only the Israel Lobby. Other Interests Benefit from the Chaos - Jon Basil Utley - AntiWar.com - "The new, public debate about the Israel lobby is missing a major point – the lobby`s allies, the many other interests in America that want chaos in the Middle East. For example, in the Walt-Mearsheimer book there is no listing in the index for "military-industrial complex." For all its vaunted power, the Israel lobby could not dominate America`s Mideast policies without cover and active support from other powerful groups. Although AIPAC promotes the lobby`s image in Congress as being all powerful, it isn`t. The book does specify Christian Zionists as an integral part of the lobby, but it neglects many others."

Follow the Leader - The Open Secret About the Israel Lobby - Paul Findley - There is an open secret in Washington. I learned it well during my 22-year tenure as a member of the U.S. House of Representatives. All members swear to serve the interests of the United States, but there is an unwritten and overwhelming exception: The interests of one small foreign country almost always trump U.S. interests. That nation of course is Israel.

Das Interesse Israels - Kommentar von Gerhard Mangott - Die gefährliche Funktionalisierung der Shoah – Replik auf „Die iranische Bedrohung“, Gastkommentar, von Stefan Grigat, 8. September.

Der Irak-Krieg ist nicht die Lösung, sondern das Problem - Thorsten Stegemann - Ein US-Präsident am Umfrageabgrund, die Israel-Lobby und Europas Rolle im 21. Jahrhundert. Gespräch mit dem Historiker Tony Judt - Er gilt als einer der schärfsten Kritiker der amerikanischen Außenpolitik, die nach seiner Einschätzung von einer regelrechten "Israel-Lobby" beeinflusst wird. Er plädiert als Jude für eine binationale Staatenlösung im Nahen Osten und ermahnt Europa, seiner historischen Verantwortung gerecht zu werden und endlich ein Modell zu entwickeln, dass "einen Kompromiss zwischen sozialer Sicherheit und freiem Markt, zwischen starkem Staat und persönlicher Freiheit" bilden und weltweit zu Konfliktlösungen beitragen soll.    000

Texte über das Buch "Die Israel Lobby"

Debatte - Hat Israel eine Lobby? - Von Lorenz JägerDer Saal der Frankfurter Universität ist übervoll, die Zuhörer aufmerksam wie selten. Die Autoren differenzieren zunächst einmal. Lobbyismus ist nichts Ehrenrühriges, sondern gehört zum politischen Geschäft der amerikanischen Demokratie. Die „Israel-Lobby“ ist keine jüdische Kabale. Erstens, weil zu ihr auch christliche Fundamentalisten gehören, aus sehr eigenen Gründen, zweitens, weil, nach Meinungsumfragen, die Mehrheit der amerikanischen Juden die Anliegen der Lobby nicht unbedingt teilt, drittens, weil sie nicht im Verborgenen arbeitet, sondern öffentlich. Und schließlich bekennen sich Mearsheimer und Walt deutlich zum Schutz Israels.

Kritik an schädlicher Israel-Lobby - Taz Interview: "Wir sind keine Antisemiten" - So lange die Israel-Lobby die US-Außenpolitik prägt, wird es in Nahost keinen Frieden geben. Mit dieser These entfachten die Autoren John Mearsheimer und Stephen Walt eine hitzige Debatte.

Autoren im Standard-Interview: "Ohne Israel-Lobby kein Irakkrieg"John Mearsheimer und Stephen Walt, Autoren des umstritten Buches "Die Israel-Lobby", wehren sich im STANDARD-Interview gegen jeden Antisemitismus-Vorwurf

Die Israel-Lobby - Israels Einfluss auf die USA - Die Kernthese der beiden angesehenen Politologen Stephen Walt und John Mearsheimer in ihrem Buch besagt: Die finanziellen Hilfen und der Schutz für Israel mögen auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges ein Plus für die Vereinigten Staaten ergeben haben. Doch heute macht die enge amerikanische Beziehung zu Israel – und besonders Amerikas Bereitschaft Israel zu unterstützen, egal, welche Politik es verfolgt – die Amerikaner weder sicherer noch reicher.

The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy  - Readings in the Age of Empire - Doug Bandow - John J. Mearsheimer and Stephen M. Walt, The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy -  The collective shrieking and caterwauling has been loud and continuous. How dare these two scholars – John Mearsheimer from the University of Chicago and Stephen Walt from the Kennedy School of Government – suggest that U.S. support for the state of Israel reflects something more than simple American national interest! The outrage. All of the usual epithets and insults have been hurled. Even if Mearsheimer and Walt aren't themselves virulent anti-semites, critics assure us, their depiction of a strong political lobby advancing the cause of Israel is in the long tradition of anti-semitism, a slightly sanitized version of the "The Protocols of the Elders of Zion," say. Certainly the argument should not be heard: Speaking invitations have been cancelled and leaders of organizations that lobby on behalf of Israel have rushed out to deny that Israel has a lobby. 

Breaking the Taboo: Why We Took On the Israel Lobby - By Eric Chinski, Farrar, Straus and Giroux. - John J. Mearsheimer and Stephen M. Walt explain in this interview why they decided to speak out against the close relationship between the U.S. and Israel.

Zwei Ritter und ein Drachen - Uri Avnery - ES GIBT BÜCHER, die das Bewusstsein der Menschen  und die Geschichte  verändern. Einige darunter erzählen eine Geschichte, wie Harriet Beech Stowe’s  1851 erschienenes Buch  „Onkel Toms Hütte“, das der Kampagne für die Abschaffung der Sklaverei  eine enorme Antriebskraft freisetzte. Sie können auch die Form  einer politischen Abhandlung annehmen wie Theodor Herzls Buch „Der Judenstaat“, das die zionistische Bewegung entstehen ließ. Oder sie können wissenschaftlicher Natur  sein wie Charles Darwins Buch „Über den Ursprung der Arten“, das die Art und Weise, wie sich die Menschheit selbst sieht, verändert hat. Und vielleicht auch die politische Satire, die die Welt erschüttern kann, wie  „1984“ von George Orwell. Die Wirkung dieser Bücher ist durch den Zeitpunkt ihrer Erscheinung verstärkt worden. Sie erschienen genau im richtigen Moment, als ein großes Publikum bereit war, ihre Botschaft aufzunehmen. Es kann sehr gut sein, dass das Buch der beiden Professoren John Mearsheimer und Stephen Walt „Die Israel-Lobby und die US-Außenpolitik“ genau so ein Buch ist. >>>  

Politische Symbiose - Von Knut Mellenthin - Die Pro-Israel-Lobby in den Vereinigten Staaten versteht sich US-patriotisch. Der US-Senat verwahrt sich gegen jeden Druck auf Israel

I was lobbied by the `Israel lobby`. A dispatch from inside the soft sell - Elaine McArdle - boston.com News (section on higher education!) - "I wasn`t around at the time the [ Mearsheimer - Walt] controversy ignited. I happened to be in Israel with eight other American journalists, on a first-class, all-expenses-paid tour funded entirely by AIPAC. Among AIPAC`s many lobbying activities - it has a 200-person staff and an annual budget of $47 million - are the well-known tours it organizes to Israel three or four times a year, not just for journalists but for politicians, too. This summer, it hosted 40 US congressmen from both parties"
 

Breaking the taboo: why we took on the Israel lobby - John Mearsheimer, Stephen Walt - interview with their editor Eric Chinski: "We focus on Israel’s policies in this book not because we have any animus toward Israel or because we regard its behavior as worse than other states’. Rather, we focus on it because the United States has long focused so much of its financial, diplomatic, and military attention on Israel. Israel is often said to deserve this support because it supposedly acts better than other states do, but we show that this is not the case. It has not acted worse than other states, but neither has it acted significantly better. Regrettably, uncritical U.S. support has led to policies that are harmful to the United States and Israel alike."

»Die Israel-Lobby« - Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird

Historiker Judt - "Es gibt es eine Israel-Lobby in USA" - Robert Misik - Die Autoren Mearsheimer und Walt haben eine nötige Debatte in Gang gesetzt, meint Historiker Judt. Nun werde diskutiert, ob sie Antisemiten sind - und nicht, ob sie Recht haben.

It's lobbying, but is it really pro-Israel? - By M.J. Rosenberg - Critics of "The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy" by John J. Mearsheimer and Steven M. Walt (Farrar, Straus and Giroux), cannot be surprised that the attacks on the book prior to publication helped propel it as high as no. 10 on Amazon's best-seller list. Not only that, the names "Mearsheimer-Walt" have become almost People-magazine famous, odd for two mild-mannered

Antisemitismus oder Tabubruch? - »Die Israel-Lobby« - Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird

Weltpolitik: Warum ist Israel so mächtig? Neue Bücher zum Streit um den Judenstaat

Mearshimer, Walt and the Erudite Hysteria of David Remnick - Tony Karon - Rootless Cosmopolitan - "Washington’s “Israel bubble” is unhealthy and dangerous — in fact, it not only jeopardizes U.S. interests throughout the region and beyond.., but it is also exceedingly bad for Israel: Particularly over the past decade, >>>

The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy - - Intimidation and ugly slanders work. Mearsheimer and Walt's new book does much to expose the unsavory practice and is intended to open space for substantive discussion regarding Israel and the lobby that reflexively backs it, right or wrong. >>> 

Seven Questions: The Israel Lobby Revisited - John Mearsheimer and Stephen Walt made waves in 2006 when they argued that a powerful “Israel lobby” distorts U.S. policies in the Middle East. Back with a new book expanding on the same topic, these noted realist scholars sat down with FP to explain why they are speaking out >>>.

Wer Israel wirklich schadet - Um das Buch "Die Israel-Lobby. Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird" wurde viel Geheimniskrämerei und "Tabubruch"-Gefuchtel betrieben. Jetzt ist es raus. - Robert Misik >>>

»Amerika bietet der Welt keine Alternative mehr« - Ein Gespräch mit dem englischen Historiker Tony Judt über die »Israel-Lobby« und die Redefreiheit in den USA, über den Opportunismus der Intellektuellen und die Zukunft des europäischen Modells
 

Antisemitismus oder Tabubruch? - »Die Israel-Lobby« - Wie die amerikanische Außenpolitik beeinflusst wird

Zu einem Buch über die „ethnische Säuberung“ von Palästina des jüdischen Historikers Ilan Pappe - Von Rupert Neudeck

 

Diskussion um John Mearsheimer und Stephen Walt

John Mearsheimer and Stephen Walt: Storm Over "the Israel Lobby" - Is It Possible to Have a Civilized Discussion About the Role of Israel in American Foreign Policy?

The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy - von John Mearsheimer (1,2MB)

Tabu-Thema "Israel-Lobby" - Zwei renommierte amerikanische Wissenschaftler haben ein Tabu gebrochen und damit eine gewaltige Aufregung im US-Blätterwald ausgelöst. Ihre These: Die mächtige "Israel-Lobby" habe seit Jahrzehnten die amerikanische Außenpolitik bestimmt und damit sowohl den Interessen der USA als letztlich auch denen Israels massiv geschadet.

Wer ist der Hund? Wer ist  der Schwanz? - Uri Avnery - Stephen Walt von Harward und John Mearsheimer der Universität Chikago (...) veröffentlichten ein Untersuchungspapier über den Einfluss der  pro Israel Lobby in den USA. In 80 Seiten – 40 davon Fußnoten und Quellenangaben – beweisen die beiden, dass die pro Israel Lobby eine  ungehemmte Macht in der US-Hauptstadt ausübt, dass sie Mitglieder des Senates und des  Abgeordnetenhauses terrorisiert, ...  mehr >>>

Das Papier der Professoren John Mearsheimer und Stephen Walt  //johnmearsheimer.uchicago.edu/pdfs/A0040.pdf

Zu John Mearsheimer and Stephen Walt.
Nahost
, Links zu Beiträgen über The Israel-Lobby von Mearsheimer und Walt  hier.

 

Sonderseite zum Thema: Antisemitismus + Instrumentalisierung

»Amerika bietet der Welt keine Alternative mehr« - Ein Gespräch mit dem englischen Historiker Tony Judt über die »Israel-Lobby« und die Redefreiheit in den USA, über den Opportunismus der Intellektuellen und die Zukunft des europäischen Modells

Unter Verdacht - Wirbel um den Historiker Tony Judt - Der Vorwurf, dass jede Kritik an Israel «stillschweigend antisemitisch ist», sei in Israel und den USA die «Trumpfkarte» schlechthin, schrieb der Historiker Tony Judt, Direktor des Remarque-Instituts für Europäische Studien an der New York University, im Frühjahr in einem Artikel auf der Meinungsseite der «New York Times». Da es die letzte Trumpfkarte sei, werde sie umso heftiger ausgespielt.

US-Historiker Judt: "Israel-Lobby" versucht Kritiker der amerikanischen und israelischen Politik mundtot zu machen -    Hamburg (ots) - Tony Judt, Historiker und Direktor des Remarque-Instituts an der New York University, kritisiert in der ZEIT das geistige Klima in den Vereinigten Staaten. Es herrsche eine Atmosphäre der Angst, des Konformismus und der Einschüchterung. Er selbst habe "im vergangenen Jahr mehrfach Probleme gehabt, Vorträge zu halten". Gerade die so genannte "Israel-Lobby" versuche, Kritiker der amerikanischen und israelischen Politik mundtot zu machen. "Zugegeben, Israel-Lobby ist eine problematische Bezeichnung, aber man muss die Sache beim Namen nennen. Es ist nun einmal eine Lobby, es gibt ja auch die Waffen- und Öllobbys. Ich nenne es Israel-Lobby, weil es jetzt auch rechte Christen gibt, die wir vor zwanzig Jahren Feinde Israels genannt haben. Sie sind Teil der Lobby. Sie geben Geld, viel Geld.

Tony Judt über Zensur der Wissenschaften - "Noch gibt es die freie Rede, nur nicht unbedingt in Amerika" - Der Staat Israel ist ein Anachronismus und nur eine binationale Lösung hilft in Nahost. Weil Tony Judt dies offen sagt, wird er in den USA boykottiert. - Von Andrian Kreye

Das Israel-Project und der Irakkrieg der Israel-Lobby - Wie Madeleine Albright kürzlich zutreffend bemerkte ist der Irakkrieg das größte Disaster in der Geschichte der amerikanischen Außenpolitik. Die Israel-Lobby AIPAC scheint daran nicht ganz unschuldig zu sein. Wie alles anfing, darüber gehen die Meinungen naturgemäß auseinander. Bis heute rätseln die Auguren, warum Bush Seniors General Schwartzkopf im ersten Golfkrieg kurz vor Bagdad mit seinen Truppen abdrehte und Saddam Hussein im Amt beließ. Der Diktator hatte es sich nicht entgehen lassen, während des ersten Golfkrieges ein paar Scud-Raketen, deren Sprengköpfe mit Zement gefüllt waren, auf Israel abzuschießen, für Israel war das eine tödliche Provokation. - Reinhard Lütkemeyer

Die Israel-Lobby nimmt der US-Demokratie ihren eigentlichen Sinn - Paul Balles - Paul Balles behauptet, dass der Druck durch die Pro-Israel-Lobby in den USA die US-Demokratie gefährlich unterlaufen hat. Er ruft die US-Regierung auf, sich wieder dem Volk zuzuwenden.    „Das einzige, was gute Menschen tun sollten, damit das Böse siegt, ist, nichts zu tun.“ Edmund Burke. - Gestern sandte mir ein arabischer Freund eine Mail voller Fotos mit Amerikanern, die Poster mit den Worten hielten „Es tut uns leid!“ Es sind Leute, die sich schuldig fühlen für das, was die amerikanische Regierung in aller Welt tut.

On Israel, America, and AIPAC - While other problem areas of the Middle East are freely discussed, criticism of our policies toward Israel is very muted indeed. One explanation is the pervasive influence of the American Israel Public Affairs Committee (AIPAC), which strongly affects both the Democratic and the Republican parties. 

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