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Wasser, das blaue Gold -
Der Kampf um das Wasser - Wasserraub

Konflikte um das Wasser im Nahen Osten

 

Videos zum Thema Wasser >>>

Israel-Palästina: ein explosiver französischer Bericht über das Thema Wasser - Flora Genoud - Der Bericht wurde im Dezember von dem französischen Abgeordneten Jean Glavany übermittelt, hat aber mit der Übersetzung bestimmter Passagen mehr als einen Monat nach seiner Veröffentlichung in der israelischen Presse einen Aufschrei der Entrüstung provoziert. Dieser Bericht des sozialistischen Abgeordneten für die Komission für Auswärtige Angelegenheiten der Nationalversammlung beschreibt das Wasserproblem als eines, das "eine neue Apartheid im Nahen Osten enthüllt". "Wir sind überrascht und empört angesichts dieses Berichts des Herrn Glavany, der, ohne seine Kollegen zu informieren, im letzten Augenblick eine extremistische Terminologie hineingebracht hat", entrüstet sich der Sprecher des israelischen Außenministeriums Ygal Palmor, der in Haaretz von einem Bericht spricht, der "voll ist mit einem Wort aus einer üblen Propaganda, weit entfernt vom kritischen professionellen Geist". Von der Verwendung des Wortes "Apartheid" 
Von Le Monde.fr befragt, verneint Jean Glavany, im letzten Moment den Begriff "Apartheid" hinzugefügt zu haben, er habe es vielmehr in Kenntnis der Angelegenheit gemacht, "ich wußte, dass es ihnen nicht gefallen würde (...), aber auch wenn man niemanden angreifen will, macht man es", antwortet der sozialische Abgeordnete, der versichert, "ein Freund Israels" zu sein und "vom Inhalt, nicht vom bloßen Wort" sprechen zu wollen. Zur (angewendeten) Methode erklärt der Abgeordnete, er sei mit anderen französischen Repräsentanten eine Woche in der Region gewesen – Libanon, Jordanien, Israel und Palästinensische Gebiete – und habe sich mit den israelischen und palästinensischen Ministern für Wasserangelegenheiten, anderen Diplomaten und NGOs getroffen. "Dieser Bericht wurde nicht von unserem Büro der Nationalversammlung aus erstellt", sagt der Abgeordnete und antwortet damit auf die Kritiken. In seinem Pressebericht vom Mittwoch, den 18. Februar lehnt es das Außenministerium ab, irgendeinen Kommentar abzugeben mit der Begründung, "es ist bei uns nicht üblich, den Inhalt parlamentarischer Berichte zu kommentieren".
An Ort und Stelle, weit weg von den Büros der Nationalversammlung, erinnert Gidon Bromberg, der israelische Direktor von Friends of the Earth Middle East, einer NGO, die Jordanier, Israelis und Palästinenser zur Förderung von Frieden und nachhaltiger Entwicklung in der Region vereint, an das "historische" Wasserproblem in der Gegend. "Israel teilt das Wasser nicht gerecht mit den Palästinensern", kommentiert dieser Spezialist in >>>

 

AMNESTY BERICHT: WASSERNÖTE - PALÄSTINENSERN WIRD DER FAIRE ZUGANG ZU WASSERRESSOURCEN VERWEIGERT - Amnesty International - Der fehlende Zugang zu angemessenem, sicherem und sauberem Wasser ist für Palästinenser in den  besetzten palästinensischen Gebieten (OPT) ein langanhaltendes Problem, das im Prinzip aus Israels diskriminierenden politischen Strategien und Praktiken resultiert. Palästinenser benutzen rund 70 Liter Wasser pro Kopf am Tag, kaum ein Viertel der Menge, die von Israelis verwendet wird. Der Zugang zu Wasserressourcen für Palästinenser in den OPT wird von Israel kontrolliert und auf ein Maß beschränkt, das deren Bedürfnisse nicht zu decken vermag und keinen fairen und gleichberechtigten Anteil an den gemeinsamen Wasservorkommen darstellt. Etwa 180.000 - 200.000 Palästinenser in den ländlichen Gemeinden der Westbank haben keinen Zugang zu fließendem Wasser. Einige überleben mit weniger als 20 Litern pro Tag, dem für Notfallsituationen empfohlenen Minimum. Selbst in jenen Städten und Dörfern, die an das Wassernetz angeschlossen sind, bleiben die Wasserhähne oft trocken - manchmal über Wochen oder sogar Monate. Im Gazastreifen ist der Aquifer ausgeschöpft und verunreinigt - mehr als 90 Prozent der Wasservorkommen sind für den menschlichen Gebrauch nicht mehr geeignet. Die israelische Blockade des Gazastreifens verhindert die Einfuhr dringend benötigter Materialien für den Bau und die Reparatur von Wassereinrichtungen und hat die ohnehin schon bittere Lage noch weiter verschärft. Der Wassermangel hat die soziale und wirtschaftliche Entwicklung von Palästinensern in den OPT verhindert und zu Verstößen gegen ihr Recht auf einen angemessenen Lebensstandard einschließlich der Rechte auf Wasser, Nahrung, Gesundheit, Arbeit und eine adäquate Unterkunft geführt. - MENSCHENWÜRDE EINFORDERN WASSER IST EIN MENSCHENRECHT
Amnesty International bietet diese Broschüre von 124 S. m. farbigen Fotos zu Selbstkostenpreis von 5 € an.
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Der Grund für unsere Wasserkrise - Shaddad Attili - Anfang dieses Monats nahm ich an einer Paneldiskussion über die Wasserkrise im Nahen Osten teil. Zusammen mit Vertretern aus Jordanien und Frankreich war Gilad Erdan, Israels Minister für Umweltschutz, auf dem Podium.

Das Thema war „Gerechte Verteilung und vernünftige Verwendung des Grenz-Wasserlaufs“ was direkt mitten in den Wasserstreit zwischen Palästinensern und Israelis geht.

Die gerechte Zuweisung von gemeinsamen Wasserquellen ist ein Prinzip, das kodifiziert ist unter dem üblichen internationalen Wassergesetz. Es gilt für beide, das Untergrund-Berg-Aquifer, das über die 1967 Linie geht, die Israel von der Westbank trennt, als auch den Küsten-Aquifer, der entlang der Mittelmeerküste und unter Gaza verläuft Es gilt auch für das Jordanbasin.

Dieses Prinzip bedeutet, dass überall, wo Wasser eine oder mehrere Grenzen überquert, muss es gerecht  und fair verteilt werden und in einer Weise, die die Wasserrechte aller Beteiligten berücksichtigt.

Für die meisten Leute erscheint dies vollkommen vernünftig. Aber nicht für Gilad Erdan, dessen Vortrag erklären wollte, warum  wenige in der internationalen Gemeinschaft glauben, die augenblickliche israelische Regierung sei überzeugt und fähig, um echten Frieden zu verhandeln, und warum internationale Unterstützung für die UN-Anerkennung eines palästinensischen Staates im September schnell wächst.

Insbesondere versuchte Erdan schamlos die schwere Wasserkrise der Palästinenser den Palästinensern selbst die Schuld zu geben, indem er sie mit besonderer Kritik heraushob: die palästinensische Behörde, wie z.B. ich selbst weigerten sich, sich mit israelischen Offiziellen zu treffen. Seine Behauptungen wurden in der JP vor zwei Wochen wiederholt.

Wasser ist tatsächlich eines der wenigen  Themen, zu dem sich palästinensische und israelische Offizielle regelmäßig treffen und zwar im Joined Water Komitee (JWK), obgleich Israels Gebrauch des JWC im wesentlichen im Veto besteht und im Verzögern von palästinensischen Wasserprojekten. Da ist ein Kommentar überflüssig. Israel ist an Herrschaft interessiert, nicht an Zusammenarbeit.

Tatsächlich hat Israel in der Woche, in der Erdan zur Zusammenarbeit aufrief, 8 palästinensische Wasserquellen im Dorf Kufr Dan zerstört und damit die ganze Bevölkerung gefährdet, die von Landwirtschaft als ihrer hauptsächlichen Einnahmequelle abhängt.

Erdans Unterstützung für illegale Siedlungen auf besetzten palästinensischem Land wirft ein Licht auf die Hohlheit seines Aufrufs zur Zusammenarbeit. Dies schließt seine Teilnahme bei der Einweihung einer neuen Siedlung in Ost-Jerusalem ein, weshalb ich mich weigerte, ihn zu treffen.

Die Ironie von Erdans Anschuldigungen ist natürlich das Versöhnungsabkommen zwischen der Fatah und der Hamas.

Um den wahren Grund hinter der Wasserkrise zu verstehen, denen sich die Palästinenser gegenüber sehen, muss man auf die Menge der diskriminierenden Wasserpolitik und Praxis schauen, die Israel in den besetzten palästinensischen Gebieten ausübt, die das rechtliche Prinzip von gerechter und fairer Verteilung von gemeinsamen Wasserquellen ausübt.

 

Die Statistik sprich für sich selbst. Israel nützt 90% unserer gemeinsamen Wasserressourcen in den besetzten Gebieten und teilt den Palästinensern nur 10 % zu. Als Folge davon konsumieren etwa 9000 Siedler im Jordantal nahezu ein Drittel der ganzen Wassermenge, die Israel für alle 2,5 Mill.  Palästinenser, die in der Westbank leben, zur Verfügung stellt. (s. auch den letzten Bericht von B’tselem „Ausbeutung und Enteignung: israelische Politik im Jordantal und nördlich des Toten Meeres“)

 

Während die Israelis im Durchschnitt 280 Liter Wasser pro Kopf und Tag verbrauchen

Dürfen Palästinenser im Durchschnitt nur gerade 60 Liter verbrauchen. Einige palästinensische Gemeinden sind gezwungen, mit einem täglichen Durchschnitt von nur 10-15 Litern pro Kopf auszukommen – weit unter dem  empfohlenen Standard der Weltgesundheitsbehörde von 100 Litern. Wie von der Weltbank verdeutlicht wird, verbrauchen Israelis viermal so viel Wasser als Palästinenser allein für den Hausverbrauch.

 

Alle diese Statistiken weisen auf dasselbe Phänomen: die Palästinenser haben viel weniger Wasser , nicht weil ihr Lebensstil anders ist, nicht weil wir uns weigern, uns mit israelischen Offiziellen zu treffen und nicht weil die Klimaveränderung unsere  natürlichen Wasserressourcen ausgetrocknet haben. Es ist, weil die sich folgenden israelischen Regierungen künstliche Wasserknappheit in allen besetzten palästinensischen Gebieten konstruiert haben, und das Wasser, das rechtmäßig unseres wäre, gestohlen haben. Man hatte die palästinensische Behörde daran gehindert, wesentliche Wasserinfrastruktur zu entwickeln und die geringe Infrastruktur, die wir haben, wie  Wasserquellen, Regenwasserzisternen und Abwässeraufbereitungsanlagen wurden zerstört. Solange diese Politik nicht verändert wird, wird das Wasserproblem nicht zu lösen sein.

 

Der Trend der Weltmeinung wendet sich, da immer mehr Menschen erkennen, dass Aussichten auf eine Zwei-Staatenlösung schnell dahinschwinden. Stattdessen zerteilen Siedlungen (das Land) und schaffen  eine sehr verschieden Zukunft für beide, für die Palästinenser und die Israelis.

Als Erdan durch die besetzte Westbank tourte und für noch mehr Siedlungen trommelte, erkennt man schnell, dass das, was er befürwortet, nicht zwei Staaten sind, die Seite an Seite friedlich und in Sicherheit leben. Ohne Land und Wasser kann es keinen lebensfähigen palästinensischen Staat geben. Stattdessen werden die Palästinenser sich weiter großer Wasserknappheit gegenübersehen und anderen Formen institutionalisierter Diskriminierung als Folge der illegalen Politik, die Erdan mit großer Mühe zu verbergen versucht.

 Der Autor ist Chef der palästinensischen Wasserbehörde.  (dt. Ellen Rohlfs)

http://www.kibush.co.il/show_file.asp?num=47256

12.2.2011 - UN verurteilt die israelische Zerstörung des palästinensischen Wassersystems -  Saed Bannoura - Nachdem die Zerstörung von 27 Wasserzisternen und die Umleitung von 15 Bergquellen durch israelisches Militär während des letzten Jahres dokumentiert wurde, veröffentlichte der  UN- Koordinator für Humanitäres  für die besetzten Gebiete eine Erklärung, die die Angriffe auf die Wasserreserven verurteilen. Die israelischen Besatzungskräfte und Siedlungen kontrollieren 75% des Wassers in der Westbank. Und viele israelische Offizielle, einschließlich des früheren Ministerpräsidenten Ariel Sharon haben bei vielen Gelegenheiten  erklärt, dass  einer der Gründe für die Erweiterung der Siedlungen auf den Hügelkuppen in der Westbank der sei, die schwindenden Wasservorräte dort zu kontrollieren und sie nach Israel für die dortige Bevölkerung umzuleiten.Außerdem sei es nach dem israelischen Gesetz den Palästinensern erlaubt, zehn Meter tiefe Brunnen zu bohren, während die Israelis 80 m tief bohren  können.  Die verschiedenen Wasserzugeständnisse und die Kontrolle  der Wasserquellen durch Israel hat unter Palästinensern  in der Westbank eine weit verbreitete Wasserknappheit zur Folge – besonders in den Sommermonaten, wenn Israel wochenlang die Wasserversorgung einstellt. Obwohl der durchschnittliche Palästinenser gerade nur ein Zehntel der Wassermenge verbraucht, die ein durchschnittlicher Israeli verbraucht – eben auf Grund der Wasserabsperrung,  müssen sich die Palästinenser oft mit ungenügend Wasser für die Landwirtschaft, oder sogar fürs Trinken oder Duschen begnügen. Maxwell Gayland, der  offizielle UN-Vertreter für die Kontrolle  humanitärer Bedingungen in der Westbank und im Gazastreifen, sagte in dieser Woche: „ Es ist schwer verständlich, warum das Grundsammelsystem für Regenwasser, zum Teil  sogar schon sehr alt, zerstört wird. >>>


11. Siedlungspolitik Israel - Zionist/Israeli Planning: The Fabrication of Israel - IV.5 The Water Issue


Viktoria Waltz (Editor)  - THE FABRICATION OF ISRAEL - About the usurpation and destruction of - Palestine through Zionist spatial planning  - A UNIQUE PLANNING ISSUE - Viktoria Waltz - Herausgeberin - Dortmund 2010 – Eigenverlag

Jad Isaac, Jane Hilal
IV 5. Water – Another Story of Exploitation of Palestinian and Arab Resources


Conclusion from last part:
Segregation based on race, ethnic origin and also religion surely does not ensure security and peace. However, when segregation is coupled with severe travel restrictions on a particular people and their goods this definitely breads mistrust, alienation, and more instability and hostility. It is definitely a violation of human rights and international conventions. Walls of concrete, hate, and/or discrimination can not protect nor be a solution. Mobility needs roads and bridges, which inevitably pave the roads of peace.
Next part will deal with the usurpation of the water resources.

IV
Jad Isaac, Jane Hilal
5. Water – Another Story of Exploitation of Palestinian and
Arab Resources

The Zionist slogan of a state 'from the river of Egypt to Euphrates’ (Herzl, 9.10.1888) as quoted in sector II, must also be understood as a demand for water resources from Egypt to Iraq. From the beginning of the project, Zionist planners realised the importance of water to maintain the viability of the Jewish state (Sabbagh 1994:505). Already at the end of the 19th century the Zionist Congress mentioned the importance of water while making the first geographic plans for the Jewish State. Many scientists and politicians assert that the next 'casus belli' in the Middle East will be control and use of water (Amery 1993). If so, the Middle East region carries the potential for conflicts between all the riparian states of the Jordan, Nile, Euphrates and adjacent rivers. The several occupations of south Lebanon can be understood as part of corresponding Israeli strategies. The first part of this section is mainly based on Amery (1993), Eickelpasch (2001), Moss (2006), Dolatyar/Gray (2000).
5.1 Israel's Usurpation Interest on the Arab Water Resources until Today
Besides the coastal aquifer, the main regional water resources are: the Litani River of Lebanon, the Jordan River, the Lake Taberiya, the Yarmouk River of Jordan, the Golan Heights of Syria and the northern, eastern and western aquifer of the West Bank. (see map 1, map 2)
"Almost half of the water currently used in Israel is captured, diverted or pre-empted from its neighbours." (Stauffer 1996:11) Israel understands water as "Israel's vulnerable and fragile source of life" (Amery 1993: 232) showing no respect for the needs, demands and plans of others. Control of the Litani River has long-since been a vision of Zionist planners for establishing a Jewish state “from Sinai to ancient Babylon” (Stauffer 1996: 11). The Zionists first proposed diverting the Litani southward in 1905, because they assumed "the waters of the Jordan basin would be insufficient for the future needs of Palestine." (Amery 1993: 233) Because of its water, it was suggested that the Litani becomes part of the "national Jewish entity" in 1919, but this was rejected by the League of Nations. In 1919, Weizmann, head of the World Zionist Organisation at that time, wrote to the British Prime Minister David Lloyd George that Lebanon was "well-watered" and that the Litani waters were "valueless to the territory north of the proposed frontiers. They can be used beneficially in the country much further south." He concluded the Litani was "essential to the future of the Jewish national home." (Weisgal 1977: 267) However, the Litani became part of Lebanon (Soffer 1994: 966-7).
The 1920 San Remo accord, which decided on the former territories of the Ottoman Turkish Empire and designed the 'new map' of the region, did not respect the Zionist demands on water. The northern border especially was not satisfying to Jewish strategists. Hence, Weizman - later president of Israel - commented to the British Foreign Secretary, Lord Curzon: “the draft accord France proposed not only separates Palestine from the Litani River, but also deprives Palestine from the Jordan River sources, the east coast of the Lake Taberiya and all the Yarmouk valley north of the Sykes-Picot line. I am quite sure you are aware of the expected bad future the Jewish national home would face when that proposal is carried out. You also know the great importance of the Litani River, the Jordan River with its tributaries, and the Yarmouk River for Palestine.' (Dolatyar 1993)
Strong Jewish interests in the Litani were also expressed at the time of the Second World War. Ben-Gurion, Israel's first prime minister suggested the inclusion of the Litani into the Jewish state. The 1941 international commission to whom this was suggested recommended that seven-eighths of the Litani be "leased to Israel." (Amery 1996: 233) However, on this occasion as well Israel could not achieve its objectives. Hence, access to water remained a fundamental object of crisis between the Arab neighbours and the state of Israel after 1948. ...

Full text see: http://www.palaestina-portal.eu/Waltz/11englIV-diffwater_s_176_194.pdf

 

Wasser! - 100 Liter Wasser täglich pro Kopf werden von der WHO als angemessen angesehen. In Palästina stehen durchschnittlich 70 l zur Verfügung, in manchen ländlichen Gegenden nur 20. In Israel hingegen liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch bei 300 Litern je Person und Tag. Woher kommt dieses Wasser? Nicht wenig davon aus der Westbank und dem Jordan. Ich hatte, gerade was die Überausbeutung des Jordan betrifft >>>

Wasserbeschränkungen in der besetzten Westbank - Bericht der Elektronikintifada - Ramallah, besetzte Westbank: Der schlechteste Ort in der besetzten Westbank  bez. Wasser und sanitäre Einrichtungen ist ein von Israel kontrollierter Streifen Land, der als Zone C bekannt ist, wo die palästinensische Behörde (PA) technisch für Wasserzuteilung verantwortlich ist,  aber nicht in der Lage ist, dies zu praktizieren. Cara Flowers, eine Offizierin  zuständig für die  Wasser-, Sanitär- Hygienegruppe (EWASH) sagte, die Gesundheitsversorgung und  der Lebensunterhalt  der Gemeinden, die in der Zone C leben – 60%  der Westbank und Heimat von 60 000 der  paläst. Westbankbewohner ( 2,3Mill) – sind am härtesten betroffen, da sie kaum Zugang zu Wasser und kaum  sanitäre Infrastruktur haben. Viele Gemeinden liegen 40km von der nächsten Wasserstelle entfernt, sagte Flowers, Dies macht den Wasserpreis vor allem während der Sommermonaten sehr teuer  ((Natürlich haben die in der Nähe liegenden jüd. Siedlungen Anschluss an die Wasserleitungen und keine Wasserprobleme ..ER)) Sie sagt: EWASH kämpft darum, humanitäre Notwasserprojekte in Zone C zu installieren – aber es fehlen die notwendigen Genehmigungen  der israelischen Behörden. >>>

Schlüssel für Krieg und Frieden - Wasserknappheit wird immer mehr zur Spannungsursache im Nahen Osten - Kein anderer als Israels erster Premier David Ben Gurion gab 1948 die Richtlinien für eine völkerrechtlich zweifelhafte Politik seines Landes aus: „Wir müssen uns den Fluss Litani einverleiben.“ Dieser fließt, wohlgemerkt, mitten durch den Süden des Libanon. Wasser war und ist das wichtigste Element einer prosperierenden Entwicklung des Staates der Juden. Und während Israels Bevölkerung nach Angaben von Amnesty International pro Kopf und Tag 300 Liter des kostbaren Nasses verbraucht, werden den benachbarten Palästinensern nur 50 bis 70 Liter zugestanden. In Bethlehem etwa kommt aus dem öffentlichen Leitungsnetz manchmal einen Monat lang so gut wie kein Tropfen, die Bewohner müssen ihr Trink- und Brauchwasser teuer von Tankwagen kaufen. >>>

„Er führet mich zum frischen Wasser…“ - Ellen Rohlfs - (...) Als ich einmal mit Dalia, einer jüd. Freundin,  durch die jüdische Siedlung Ephrata fuhr, staunte ich nicht schlecht, als ich  auf einer kleinen Verkehrsinsel  Bewässerungsschläuche entdeckte. Hatte ich richtig gesehen? In dieser wasserarmen  Gegend eine bewässerte  Verkehrsinsel ?? Diese wird – wenn auch sparsam mit Tröpfchenbewässerung versehen, während im benachbarten Bethlehem  es an Trinkwasser fehlt.  Und in anderen jüdischen Siedlungen werden nicht nur Felder gesprengt, es gibt sogar Swimmingpools nicht nur  für die Kinder. Auf dem Weg in den Gazastreifen in der jüd. Siedlung direkt nördlich davon, wohin der öffentliche Bus noch einen Abstecher machte, wurden die grünen und frischen Rasen vor den Häusern gesprengt  --- als ob es hier jede Menge Wasser wie in Ostfriesland gäbe. Kurz danach überquerte ich zu Fuß den Checkpoint Erez und war im Gazastreifen, wo braune Dürre herrschte. Sollte mich das nicht wundern? Als ich abends bei meinen palästinensischen Freunden die Zähne putzen wollte – mit Wasser aus dem Wasserhahn, kam eine braune Brühe heraus, vor der mir nur noch ekelte. Anke sagte mir dann, ‚dieses Wasser benützen wir nur für die Klospülung’ – das war  etwa 1995. ‚Wir holen unser Trinkwasser mit Kanistern von einer der damals noch vorhandenen Quellen’.  Eine der Quellen erlebte ich in einem >>>       

Wer rettet Gazas Kinder? -  Victoria Brittain - Egal, was jetzt in Kopenhagen geschieht – eine Umweltkatastrophe passiert genau jetzt – kontaminiertes Wasser vergiftet Babys im Gazastreifen. Unter all den komplexen und langfristigen Lösungen, die in Kopenhagen gesucht werden, um die Umweltkatastrophe in aller Welt abzuwenden, gibt es einen Ort, wo die Katastrophe schon geschehen ist, die aber mit einem einfachen politischen Akt  verändert werden könnte. Im Gazastreifen gibt es kein sauberes Wasser mehr; von den 40 000 neugeborenen Babys sind mindestens die Hälfte in unmittelbarer Gefahr  nitrat-vergiftet zu werden – eine hohe Rate des „Blaubabysyndroms“ ( Methaemoglobinanaemia); eine ungewöhnlich hohe Zahl von Menschen sind seit über zehn Jahren einer Nitratvergiftung ausgesetzt; an manchen Stellen ist der Nitrat-Gehalt des Wassers 300 mal höher als die Weltgesundheitsbehörde zulässt. Die Landwirtschaft hat wegen der Kontaminierung und des Salzgehaltes des Wassers aufhören müssen. Die Wasser führenden  unterirdischen Schichten ( Aquifere) sind im Begriff, zu kollabieren; die Abwässer fließen in öffentliche Freiräume und versickern im Untergrund. Die Blockade des Gazastreifens geht nun seit fast vier Jahren und die lebenswichtige Wasser- und Abwasserinfrastruktur kollabierte  schon während des drei-wöchentlichen Angriffes vor einem Jahr. >>>

Über die politischen Hintergründe des existenziellen Problems „Wasser“ im Nahen Osten berichtet im Folgenden - Sebastian Engelbrecht. - Wozu ist eine Klimaanlage gut - in einem heißen Land, in dem das Wasser scheinbar knapp ist - nach fünf Jahren Dürre und fünf regenarmen Wintern? Eine Klimaanlage produziert Wasser, dachte sich Ariel Unger, sie zieht das Wasser aus der >>>

Karge Vorräte unfair verteilt - Susanne Knaul - Amnesty klagt an: Die kargen Wasservorräte in Nahost werden ungerecht verteilt. Israelis verbrauchen pro Kopf 300 Liter Wasser täglich, Palästinenser haben nur 70 zur Verfügung. >>>

Israel verweigert Palästinensern Zugang zu Wasser - Amnesty International Deutschland >>>

Wasserraub/Water Robbery - zum Bericht von Amnesty International  - Dr. Viktoria Waltz - Eine andere Form der Zerstörung der Lebensgrundlagen in Palästina durch die Israelische Kolonisierung - Für viele Familien in der West Bank und im Gaza Streifen ist das Wasserrauschen aus einem intakten Wasserhahn seit langem ein Luxus. Muhammed Sharia lebt mit seiner Familie und zwei Brüdern in Bethlehem. Wenn er Glück hat, bekommt er städtisches Wasser einmal im Monat. Und wenn es dann kommt, füllt er die Zisterne und die großen Tanks auf seinem Dach als Reserve: „Seit genau 12 Monaten haben wir keinen Tropfen Wasser aus dem Leitungsnetz zapfen können. Wir müssen Wasser teuer kaufen um unsere Tanks zu füllen.“ Nader Khateeb, Direktor der Palästinensischen Organisation ‚Friends of the Earth‘ dazu: „Ein Palästinenser erhält vielleicht 50 Liter Wasser pro Tag, während die Israelis etwa 300 Liter pro Kopf und Tag verbrauchen. Man ist dauernd unter Druck, psychologisch gesehen, denn Du weißt nie, kommt heute Wasser oder nicht. >>>

Israel verweigert Palästinensern Zugang zu Wasser - Amnesty International Deutschland >>>

Israel dreht Palästina den Wasserhahn zu
Die Menschenrechtsgruppe Amnesty International wirft Israel vor, den Palästinensern in den besetzten Gebieten den Zugang zu ausreichenden Mengen Trinkwasser zu verwehren.


Israel verwehrt Palästinensern ausreichend Trinkwasser

Wasser als Friedensstifter im Nahen Osten? - Wasser gehört zu den wichtigsten und schwierigsten Ressourcen, die es global zu verteilen gilt. Im Palästinakonflikt ist die Wasserproblematik weiter ungelöst. Statt Wasser als Kriegsgrund zu betrachten, sollte es zur Kooperation zwischen den betroffenen Ländern führen. Laut dem jüngsten Bericht des israelischen Informationszentrums für Menschenrechte in den besetzten Gebieten, «B'tselem», hat sich die Wassersituation wegen der wenigen Niederschläge im Jahr 2008 verschärft. Die Wasserressourcen, von denen die Palästinenser abhängen, werden von Israel kontrolliert. Die Verteilung erfolgt ungleich. Wasser ist nicht nur wegen der Versorgung und der Verteilung ein Problem, sondern auch hinsichtlich des Verbrauchs. Während im Durchschnitt ein Palästinenser in Cisjordanien pro Tag 66 Liter Wasser verbraucht, werden in Israel pro Kopf und Tag 230 Liter genutzt. Die Richtlinie der WHO liegt bei 100 Litern pro Tag. >>>

Eine Phoenix-Dokumentation auf YouTube: Palästina & Israel - Blut für Wasser - Im besetzten Westjordanland geben die Israelis nur eine Stunde am Tag die Wasserleitungen frei. Während in den Gärten der Kibbuzim das Wasser sprudelt, ist in den palästinensischen Siedlungen Wasser Mangelware. Wasser ist im Nahostkonflikt zum politischen Faustpfand geworden. Im Sechs-Tage-Krieg 1967 eroberten die Israelis nicht nur das Westjordanland, sondern auch die unterirdischen Wasservorräte und Flüsse. Während am Toten Meer und am Rande der Wüste Hoteltürme und Swimmingpools entstehen, warten Palästinenserinnen auf Zisternenwagen, die das tägliche Frischwasser verkaufen. Israelische Wissenschaftler warnen vor den Folgen dieser verhängnisvollen Verteilungspolitik. Das Wasser müsse für alle zugänglich sein. Denn von den zwei Milliarden Kubikmetern Wasser, die Israel jährlich verbraucht, stammt nur ein gutes Drittel aus dem eigenen Territorium


 


 


 

Teil 1 - http://www.youtube.com/watch?v=d7kp9vCVirU&feature=related

Teil 2 - http://www.youtube.com/watch?v=l93r_EE5_Wc&feature=related

Teil 3 - http://www.youtube.com/watch?v=ih8d7j6XwYs&feature=related

Teil 4 - http://www.youtube.com/watch?v=z_8lxCH4464&feature=related
Teil 5 -
http://www.youtube.com/watch?v=0a2lJme0sA8&feature=related

Dieses Jahr in Jerusalem... - Sandra Jörges - Es ist heiß dieses Jahr. Ich habe mir die ungünstigste Zeit für meinen jährlichen Besuch in Palästina ausgesucht: Mitte Juli wird es hier trocken. Und mit Gewissheit wird Wasser wieder Mangelware. Zweimal täglich eine Stunde, lautet die Antwort auf meine Frage, wieviel Wasser momentan in Nablus oder Hebron vorhanden ist. Die Wasserrationen werden von israelischen Stationen zugeteilt. Ebenso der Strom, erklärt mir Amar Ali, Mitarbeiter des palästinensischen Jugendministeriums: “Wenn die heiße Jahreszeit beginnt, wird das Wasser für Palästinenser knapp. In Flüchtlingslagern kann es vorkommen, dass es gar kein Wasser gibt.” Ein Tankwagen fährt wie zur Bestätigung an uns vorüber. “Potable Water” ist darauf zu lesen – Trinkwasser. 

Quellen des Streits - Wenn das Lebenselixier auf der anderen Seite des Zauns fließt: Der Nahostkonflikt ist vor allem ein Konflikt um das wenige Wasser in der Region. - Fred Pearce  - Zu den größten Ängsten hinsichtlich des Klimawandels gehört die Furcht vor Wasserkriegen. Die UN warnen, der Wassermangel werde aufgrund der Erwärmung und der Bevölkerungsexplosion schon bald die Weltpolitik bestimmen, vielleicht werde es gar Kriege um das Trinkwasser geben. Solche Konflikte aber gibt es längst - zumindest interpretiert der Umweltjournalist Fred Pearce den Israel-Palästina-Konflikt als jahrzehntelangen Kampf ums Wasser.

Kein Tropfen im Wasserhahn - Die Westbank sitzt auf dem Trockenen - Inge Günther - Yatta. Wieder einmal ist Hamed Abdallah Hamandis Büro voller Beschwerdeführer. Dabei kann er, der kommunale Wasserbeauftragte von Yatta, gar nichts für die Leute tun - abgesehen davon, ihnen übersüßten Tee zur Beruhigung zu servieren. Jeden Sommer ist es das gleiche Elend. Aber nach vier Dürrejahren mit viel zu geringen Regenfällen im Winter ist die Lage dramatischer denn je >>>

Wasserknappheit im Westjordanland  - Israels diskriminierende Politik trägt zu einer gravierenden Wasserknappheit im Westjordanland bei. Diese wird durch die größe Trockenperiode der vergangenen 10 Jahre verschärft, so die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO benötigt der Mensch 100 Liter Wasser pro Tag. Der durchschnittliche Tagesverbrauch der Palästinenser in der West Bank liegt jedoch nur bei 66 Litern, in Tubas und Jenin im nördlichen Westjordanland gar bei lediglich 30 bis 38 Litern pro Tag. In diesen Zahlen ist bereits der Trinkwasserverbrauch für Nutztiere eingerechnet, so dass die tatsächliche Wassermenge, die den Bewohnern des besetzten Gebietes zusteht, noch geringer ist. Im Vergleich dazu ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Trinkwasser in israelischen Städten und Siedlungen im Westjordanland mit 235 beziehungsweise 214 Litern am Tag 3,5 mal höher. mehr >>>


1.7.2008 -
Weltbank sagt 29 Millionen Dollar für Abwasserprojekte in den besetzten Gebieten zu

B’Tselem warnt vor Wassernotstand in der Westbank

Menschenrechtsorganisation: Israel für Wassernotstand verantwortlich
Jerusalem - Das Westjordanland ist nach Einschätzung einer israelischen Menschenrechtsorganisation einem chronischen Wassernotstand ausgesetzt. Zum Teil liege dies daran, dass israelische Siedler mehr als drei Mal so viel Wasser erhielten wie Palästinenser >>>

Die Gurken sind nah, der Staat ist fern - Am Beispiel eines Wasserprojekts in Palästina: Debatte über wirksame Aufbauhilfe

31.7.2007 - Alarmierende Wasserknappheit in Bethlehem und Jenin - Der Parlamentarier Dr. Mustafa Barghouti warnte vor einer ernsten Wasserknappheit in der Westbank, insbesondere sind in dieser Zeit die Bezirke Bethlehem sowie Jenin betroffen.

Israel hat weltweit die höchste Recyclingrate beim Trinkwasser. Trotzdem ist Wasser rar und kostbar. Das israelisch-palästinensische Gebiet gehört zu den wasserärmsten Regionen der Erde - außerdem ist die Ressource ungleich verteilt. Seit Israel im Sechstagekrieg 1967 Westbank und Gaza eroberte und die Golan-Höhen besetzte, kontrolliert es alle Grundwasserspeicher westlich des Jordan und zum größten Teil auch das Jordanbecken. Bis heute, anlässlich des Weltwassertages 2006, hat das Interview mit Faten Mukarker nichts von seiner Aktualität eingebüßt: Wasser als Druckmittel. Israel und Palästina – der Unterschied zwischen Besatzern und Besetzten
 

Israel kontrolliert 80% des paläs. Wassers - Der palästinensische Forscher Abu Kishek sagte, dass die Unsicherheit der arabischen Wasserversorgung der israelischen Politik geschuldet ist und das keine Lösung des Palästinenserproblems - Amin Abu Wardeh:

Linda Tidwell - Das umkämpfte blaue Gold - WASSER II - Wasserverschwendung und Wasserknappheit stehen in scheinbar unverständlichem Widerspruch nebeneinander. Glaubt man Prognosen, so wird Wasser zum umkämpften Lebensmittel der Zukunft

Statistikbericht: Keine geregelte Wasser- und Müllversorgung

Durstige Welt - Andrea Naica-Loebell - Weltweites Wassermanagement erforderlich, als vorbildlich gilt Israel - "Tatsächlich verbraucht ein Israeli pro Kopf und Tag zwischen 350 und 390 Liter Trinkwasser, während sich ein Palästinenser mit 70 bis 110 Litern begnügen muss, die im Zweifelsfall zudem aus leckenden Leitungssystemen schlicht ungenutzt versickern."

Angriff auf palästinensische Wasserressourcen als Teil der zionistischen Pläne, das Jordantal zu isolieren - Am Montag haben Besatzungstruppen dem Bauern Mu’ayad Abed al Ra’oof Hreash einen militärischen Befehl ausgehändigt, der die Zerstörungen des Wasserreservoirs ankündigt, das er zur Kultivierung seines Landes benötigt.

Wasserkonflikte im Nahen Osten - Ohne Kooperation ist keine Lösung möglich - In Nordafrika und Nahost gibt es genug Trinkwasser für Generationen, wenn die Ressourcen sparsam und effizient bewirtschaftet werden. Fathi Zereini, ein aus Palästina stammender Frankfurter Mineraloge, erläutert im Gespräch mit Hans Dembowski die Perspektiven.

Konfliktstoff Wasser - Erbitterter Streit im Nahen Osten - Von Heiko Wimmen - Im Konflikt zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn ist die Kontrolle über knappe Wasserressourcen einer der bedeutendsten Streitpunkte. Im Sommer kommt bei Palästinensern in der Westbank aus den Wasserhähnen manchmal wochenlang kein Tropfen. Israelische Siedlungen dort werden dagegen rund um die Uhr versorgt.

Die Gesundheitsversorgung in Palästina
von Sonia Nettnin

Separation Wall und Wasserressourcen-Entwicklungsperspektiven - Clemens Messerschmid (Ramallah)

In Israel leiden arabische Städte unter Wassermangel

 

WAFA Palestine News Agency

 

NAZARETH, 14. Juli 2005 (WAFA) – Mehrere arabische Städte in Israel leiden unter Wasserver­knappung, da eine israelische Gesellschaft das Wasser abgesperrt hat.

 

Einwohner der Stadt West-Baqa (22.000 Einwohner) berichteten, dass die Mekorot Water Company Ltd. das Wasser ohne Vorankündigung abgestellt habe. „Während eine Hitzewelle über dem Gebiet liegt, dreht Mekorot das Wasser ab und überlässt Kinder und Kranke ihren Leiden."

 

Weitere Bürger des Dorfes Kofor Kanna (17.000 Einwohner) bezeichneten die Lage in ihrem Ort als dermaßen schrecklich, da Mekorot das Wasser seit langem abgestellt habe.

 

Sie kaufen, um das Problem in den Griff zu bekommen, Wasser von fahrbaren Tanks. Die Mekorot Company behauptete, dass sie das Wasser deshalb abgedreht habe, weil Zahlungen ausstünden. Bürger nannten eine solche Entscheidung „Kollektivstrafe“, da die meisten der Leute ihre Gebühren bezahlt hätten. - 15.07.2005, Übers. v. Gabriele Al Dahouk



Die Mauer auf einen Brunnen, sie nimmt den Menschen das Wasser.

Friends of the Earth Middle East
Wasser als Quelle des Dialogs und der Kooperation
Wie können Wasserkonflikte und ökologische Schäden im Nahen Osten dauerhaft beseitigt werden? Antworten gab die Organisation Friends of the Earth Middle East, die jüngst ihre Arbeit in Deutschland vorstellte. - Von Beate Hinrich

Hakara eskortiert Wasser zum nicht anerkannten Dorf Tel-Arad im Negev

Wasserkonflikte im Nahen Osten - Andrea Lueg

Wasser: Dramatisches Politikum in Westbank

Meerwasser für Palästina -

Wasser

Wasserkonflikte im Nahen Osten

Kein Wasser für die Palästinenser

Wasserprobleme
Ein Beitrag von Gabor Paal
 

Beitrag hören (RealAudio)

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SWR2 Nahostnacht 14.6.2002

Wasser - Bilder und Text

Bevölkerung im Westjordanland weitgehend von Wasserversorgung abgeschnitten

Abkommen über einen endgültigen Status in Palästina und Israel.

Der Wasserkonflikt und die Zukunft der Wasserversorgung zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten

Nahostkonflikt auch ums Wasser

Die Welt soll den Wasserluxus Israels finanzieren
Israel hat einen Plan vorgelegt, der eine gigantische Meerwasserentsalzungsanlage vorsieht, die für die Versorgung der Palästinenser mit Trinkwasser sorgen soll. Das vorhandene Grundwasser des besetzten Westjordanlandes wollen die Israelis dagegen weiterhin für sich selbst nutzen.
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Zu wenig Wasser für zu viele Menschen: die Wasserkrise  im Gazastreifen

Kampf um Wasser
Im Nahen Osten geht es nicht nur ums Öl

Israel und Palästina: Kampf um Wasser

Israel verbietet die Bohrung neuer Brunnen in der Westbank* von Jessica McCallin - 06.11.2002

Kontrolle, Verteilung und Nutzung der Wasserressourcen im Jordanbecken: Der Streit um eine knappe, aber lebenswichtige Ressource im Kontext des Nahostkonflikts

Stephan Libiszewski: Der Nahostkonflikt ist auch ein Konflikt um das Wasser

Die Wasserkrise im Nahen Osten - Aus Politik und Zeitgeschichte
 (B 48-49/2001)

Nur ein Rinnsal vom „blauen Gold“

Zu wenig Wasser für zu viele Menschen: die Wasserkrise  im Gazastreifen

Das Wasser und die Palästinafrage

Dr. Al Tamimi: Israel betreibt Umweltterrorismus - Mustafa Sabre, Qalqiliya,- Palestine News Network -

 

Eine israelische Fabrik innerhalb der Mauern der illegalen Siedlung Kedumim östlich von Qalqiliya pumpt giftige Flüssigkeiten in die Ortschaften Kufur Qadum and Jit. Einwohner dieser Dörfer entdeckten die Flüssigkeit, welche durch die Täler und zwischen den Mandel- und Olivenbäumen fließt.

 

Einer der Bauern im Nordwesten der Westbank meinte, dass er dieses Jahr aufgrund dieser giftigen Substanzen seine Oliven sowie andere Früchte nicht ernten könne. Er erläuterte, dass die Auswirkungen an den Bäumen und deren Blätter sichtbar würden, was bewiese, dass die Firma die Umwelt schädigt.

 

Der Direktor der Palästinensischen Gruppe für Gewässerkunde (PHG), Dr. Abdel Rahman Al Tamimi, erklärt, dass Israel Umweltterrorismus betreibe, und dass diese Politik gestoppt werden solle, da sie die Zukunft der Umwelt attackiere. - deutsch Gabriele Al Dahouk 

Israels Mauer und die Wasserressourcen - Von Clemens Messerschmid (01. Oktober 2003) - In der linken israelischen Zeitschrift Challenge (No. 81 / September-Oktober 2003) war zu lesen: "Ein Faktor, der den Verlauf der Mauer bestimmt, ist Israels Durst nach palästinensischem Wasser. Die nordwestliche Westbank sitzt über dem westlichen Grundwasserspeicher, der die größte Quelle von Wasser westlich des Jordanflusses ist. Deshalb verbot Israel am zweiten Tag der Okkupation von 1967 den Palästinensern weiterhin ohne Erlaubnis Brunnen zu bohren (und es wurde niemals eine erteilt mit einer einzigen Ausnahmen nach Oslo). Israel selbst bohrt tiefere Brunnen auf seiner Seite der Grenze, 'flußabwärts' und in den Siedlungen. Jetzt fängt es mittels der Mauer den langersehnten Grundwasserspeicher ein, schneidet - bislang - fünfzig Brunnen von dem Land ab, das sie bewässern und/oder von den Leuten die sie nutzen. 'Wenn man auf Bauflucht/Verlauf der Mauer schaut,' schreibt der Hydrologe Abdel Rahman Al Tamimi, so folgt sie genau der Grundwassergrenze. 'Schließlich wird die Mauer den oberen Teil des Grundwasserbeckens für die Palästinenser unzugänglich machen und sichern, daß Israel sowohl die Menge wie die Qualität des Wassers kontrollieren wird.' Wenn sie das meiste Wasser verloren haben, werden die eingeschlossenen Palästinenser aufhören müssen, ihr Land zu bewirtschaften; viele werden abwandern. Die brachliegenden leeren Ländereien werden dann Kandidaten für eine Annexion im Rahmen künftiger Friedensgesprächen sein." mehr >>>

Das Palästina Portal
 


Kenneth Lewan
Ist Israel Südafrika
Das Buch wird gegen einen 'Solidaritätsbeitrag  (5€ + 2€ Versandkosten) verkauft.

Weitere Infos hier >>>


Rezension -
Das Buch ist aktueller denn je. Von der BRD-Presse totgeschwiegen, zeigt es Israel so wie es ist >>>
 



Was geschieht eigentlich hinter der Mauer in Palästina.

"Nur" Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder schleichender Völkermord

Eine Dokumentation von Ellen-Ruth Rohlfs
3. erweiterte Auflage

Selbstverlag - Preis 12.- € - Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
 


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Die CD ist einschließlich der Portokosten gratis. Sie ist ein Teamwork der Gesellschaft Schweiz-Palästina, Gruppe Tessin. >>>

 

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