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Wir werden uns der Realität gegenüber sehen, dass Israel weder unschuldig noch (für Juden) erlösend ist.
Wir als Juden haben genau das verursacht, was wir historisch erlitten haben: eine Flüchtlingsbevölkerung in der Diaspora.“
 
Martin Buber, Jewish Philosopher, addressed Prime Minister Ben Gurion on the moral character of the state of Israel with reference to the Arab refugees in March 1949
 


Zitate 35 zur Lage im  Nahen Osten
Januar 2013

 

 

Zionistische Stimmen:

 

Martin van Crefeld, Israels führender Militärhistoriker:

"Wir besitzen mehrere hundert atomare Sprengköpfe und Raketen, die wir auf alle Ziele in alle Richtungen abfeuern können, sogar auf Rom. Die meisten europäischen Hauptstädte sind Ziele unserer Luftwaffe. Ich möchte General Moshe Dayan zitieren: "Israel muß sein wie ein tollwütiger Hund, zu gefährlich, um sich mit ihm anzulegen. ... Unsere Armee ist nicht die dreißigstärkste der Welt, sondern die zweit- und drittstärkste. Wir  haben die Fähigkeit, die Welt mit uns in den Untergang zu reißen. Und ich kann Ihnen versichern, daß das geschehen wird, bevor Israel untergeht."  (zitiert in David Hirsts Buch über den Nahost-Konflikt "The Gun and the Olive Branch")

 

Ariel Scharons damaliger Regierungsberater Dov Weisglass zum Abzug aus dem Gazastreifen: "Der Plan eines Abzugs zielt auf das Einfrieren des Friedensprozesses. Wenn Sie den Friedensprozess einfrieren, verhindern Sie die Schaffung eines Palästinenserstaates und die Diskussion über die Flüchtlinge, die Grenzen und Jerusalem." (Quelle: Le Monde diplomatique, Atlas der Globalisierung)

 

"Vielleicht wird mehr von der Likud-Partei zu den Wurzeln zurückkehren. Ich hoffe, daß zwei starke Parteien die Siedlungen beschützen werden und daß das ganze Land Israel und die Vision eines jüdischen Staates auf beiden Seiten des Jordan Wirklichkeit wird." - Dies sagte der israelische Minister für Kultur und Sport Azriel Livnat am 30. Oktober 2012 im israelischen Fernsehkanal 7, dem Hauptsprachrohr der Siedler. (Zitiert von Alan Hart in "Are Israeli's Jews, Some of Them, on Their Way to Becoming Nazis?" , veröffentlicht unter othersite.org) Alan Hart ist auch Autor des Buches "Zionism: The Real Enemy of the Jews".

 

Jüdische Extremisten schrieben im Jahre 2012 an christliche Einrichtungen in Jerusalem: "Tod der Christenheit", "Jesus, der Sohn einer Hure". "Jesus ist ein Bastard", Maria war eine Prostituierte", "Jesus ist tot" (Quelle: imeu.net - Fact Sheet: Palestinian Christians in the Holy Land) Außerdem wurden christliche Geistliche in der Altstadt des besetzten Jerusalem von ultraorthodoxen Juden häufig beschimpft und bespuckt, wie die israelische Zeitung Haaretz berichtete.

 

Andere jüdische Stimmen:

 

„Wir in Israel stecken in einer wirklichen Krise. Israels Besatzung der Westbank erscheint unendlich, während der Gazstreifen sich immer mehr isoliert und immer ärmer wird. Der kürzliche Kampf im Gazastreifen und im südlichen Israel, wo Millionen von Zivilisten auf beiden Seiten einen hohen Preis zahlten, betont nur, wie weit wir von Verhandlungen entfernt sind, um diese schwierige Situation zu lösen. Mehr als 4 Millionen Palästinenser leben ohne Grundrechte, die uns in Israel natürlich gewährt werden. Auch wenn sie nur wenige Meilen entfernt leben, sind sie durch physische Hindernisse von uns getrennt, aber auch durch psychische Barrieren, wie Angst und Vorurteile."

"... ich persönlich verstehe nicht, wie ein Land sich als Demokratie betrachtet, während es ein langes Besatzungsregime aufrecht erhält, mit Unterdrückung und Diskriminierung ohne ersichtliche Absicht, sie zu beenden" - David Grossman, einer der bekanntesten israelischen Schriftsteller, am 7. 12. 2012 in einer Würdigung der israelischen Menschenrechtsorganisation B'tselem.

 

"Wenn der Staat Israel weiter am Westjordanland festzuhalten versucht, wird es keinen Staat mehr geben." ... "Die Entscheidungen, die Israel heute trifft, werden bestimmen, ob seine Anfänge als Geburt eines gescheiterten Staates oder einer erfolgreichen Demokratie in Erinnerung behalten werden." - Gershom Gorenberg, ein in Jerusalem lebender orthodoxer Jude, in seinem Buch "Israel schafft sich ab".

 

„Es ist falsch, wenn deutsche und andere Politiker behaupten, der jüdische Staat verteidige seine Sicherheit. Nein, er verteidigt nur die Besatzung und das Unrecht, das er schon seit Jahrzehnten täglich begeht.“ - Evelyn Hecht-Galinski in Ihrem Kommentar vom 21. 11. 2011

 

"Der Mord an Jabari war ein Präventivschlag gegen die Möglichkeit eines lange anhaltenden Waffenstillstandes." - Der israelische Journalist und Friedensaktivist Gershon Baskin.

 

Elias Davidsson, ein in Palästina geborener Jude, dessen Eltern aus Deutschland kamen, in einem offenen Brief an den deutschen Außenminister Westerwelle, nach dessen Auftritt in einer Talkshow am 25. 11. 2012. "Der Staat Israel repräsentiert weder Juden noch Judentum. Er ist ein faschistischer, militaristischer Staat, dessen Bevölkerung dabei ist, rassistischer zu werden als die deutsche Bevölkerung 1935. Während Israelis gewiß das Recht auf Existenz haben wie jedes menschliche Wesen, stellt ihr Regime eine Gefahr für das Judentum und für die Region dar. Wenn Sie Israel unterstützen, ist das so, als wenn Sie einem Verrückten ein Seil reichen, mit dem er sich selber erhängt." (Quelle: Neue Rheinische Zeitung vom 30. November 2012)

 

"Merkel hat von Anfang an ganz einseitig die Position der radikal-judaistischen Machthaber vertreten, ... . Merkel weiß die Hasbara, die Propaganda-Abteilung Israels, voll hinter sich, da sie diese als meiner Meinung nach überzeugte christliche Zionistin voll unterstützte und in Deutschland mächtiger machte. Deshalb wird heute kaum ein deutscher Politiker mehr öffentlich gegen die israelische Politik Stellung beziehen. Er kann sich sicher sein, danach als Antisemit verunglimpft zu werden. ... Natürlich geschieht das besonders mit Hilfe der Springer-Presse." - Evelyn Hecht-Galinski in Ihrem Kommentar vom 28. November 2012 in der "Neue Rheinische Zeitung".

 

Uri Avnery in seinem Kommentar vom 24. November 2012 zu den politischen Schlußfolgerungen des letzten Gazakrieges: "Die Offensichtlichste ist: mit der Hamas reden. Direkt. Von Angesicht zu Angesicht."

 

"Merkel selbst macht auf mich den Eindruck, als wolle sie ihre Herkunft aus der sozialistischen DDR mit übersteigertem Philosemitismus kompensieren, sie läßt sich ständig mit jüdischen Auszeichnungen überhäufen. - Evelyn Hecht-Galinski am 21. 11. 2012 in der Tageszeitung "Junge Welt".

 

Ralph Giordano in seinem 1991 veröffentlichten Buch "Israel, um Himmels willen Israel" nach einem Besuch in Gaza: „Gaza und seine Lage sind der unterste Kreis der Lebenshölle. ... Welcher übermenschlichen Geduld und Leidensfähigkeit ist es zu verdanken, daß der Aufschrei unterblieb, der den Himmel zum Einsturz gebracht hätte? Und soll diese Hölle noch einmal 40 Jahre weiter bestehen? Auf diese Aussicht hin will mir plötzlich die Intifada wie eine schwache Reaktion auf ein Universum an Hoffnungslosigkeit erscheinen. Ich war in vielen Slums der Welt, aber Jabalya bringt mich um.“ Und in seinen Schlußbetrachtungen schrieb Giordano: „Ich habe aus meinen Erfahrungen den Schluß gezogen, daß im Nahen Osten keine Ruhe sein kann, bis es einen Palästinenserstaat gibt. ... Denn das Elend der Palästinenser, in das ich tiefen Einblick nehmen konnte, muß gewendet werden, ihre Not muß beseitigt werden. ...Gaza zumal verfolgt mich bis in die Träume. Die Parole der palästinensischen Selbstbestimmung steht auf der Welttagesordnung, und da kommt sie nicht eher herunter, bis sie durchgesetzt sein wird. ... Israel könnte an jeder Friedensordnung im Nahen Osten aktiv und konstruktiv teilnehmen und würde es samt Kompromissen auch tun, wenn es sich damit einhandeln könnte, was seine Bürger sich am sehnlichsten und dringlichsten wünschen - als ganz normales Volk in sicheren Grenzen zu leben. Das jedoch wird nicht möglich sein ohne den Sturz von israelischen Regierungen und die Umwälzung der parlamentarischen Kräfteverhältnisse, die Israels derzeitigen Status quo schlußgeschichtlich zementieren zu können glauben."

 

It is common knowledge that Israel's prime ministers have blood on their hands from Yitzak Shamir to Menachim Begin to Ariel Sharon, and that they could, at one point in their careers, have been called terrorists. But this involvement of the highest levels of Israeli leadership with chemical and biological weapons is much less well known." - Richard Silverstein in seinem Artikel "Israel's Fourth President, Ephraim Katzir, Founded IDF Biological Weapons Program" vom 9. Dezember 2012 über die Entwicklung und Produktion biologischer und chemischer Massenvernichtungswaffen in Ness Ziona.

 

"Israel will den von der Hamas beherrschten Gazastreifen strangulieren und zugleich die ruhige Hinnahme der Strangulation fordern dürfen. Es will schlicht und einfach den Frieden nicht." - Prof. Dr. Moshe Zuckermann, der an der Universität Tel Aviv Geschichte und Philosophie lehrt.

 

„ Viele Leute nehmen an der Beschreibung Israels als Apartheid-Staat Anstoß. Doch sollten wir an der aktuellen Politik Anstoß nehmen, die Israel gegenüber den Palästinensern praktiziert, Leute, die sich über den Südafrika – Israel – Vergleich aufregen, behaupten, daß Israel nicht mit Südafrika während der Apartheidära zu vergleichen ist, weil der Terminus Apartheid mit Rassismus verbunden wird. Aber sie haben nicht recht. ... Israelische Apartheid engagiert sich an systematischer und massiver Landenteignung, Siedlerbrutalität, an Straßen „Nur für Juden“, am Passierscheinregime, an der Zerstörung von Bäumen, Beschränkungen für Familienzusammenführung, Verhaftung von Kindern, Administrativ-Haft ohne rechtlichen Regreß, ständige militärische Überfälle, Bewegungseinschränkungen, Hauszerstörungen und die Drohung von Zerstörung, ungerechte Verteilung von Wasser, interner Transfer und im Falle des Gazastreifens eine Belagerung, die den ganzen Streifen „unbewohnbar“ macht.“ – Rabbiner  Lynn Gottlieb: Gedanken zum 74. Jahrestag der Kristallnacht.

 

Miri Weingarten von der israelischen Menschenrechtsorganisation Physicians for Human Rights bei einem Deutschlandbesuch: „Als Deutsche ist es eure Pflicht, auf Menschenrechtsverletzungen durch das israelische Militär hinzuweisen. Ihr müßt Position beziehen und Druck ausüben, um mit dieser konstruktiven Kritik Israel voranzubringen.“

(Quelle: Annette Groth: Vorwort zum Bericht der Untersuchungskommission der Vereinten Nationen zum israelischen Angriff auf die Gaza-Hilfsflottille)

 

Andere Stimmen:

 

"Es ist eine Selbsttäuschung, wenn Israel behauptet, einen  Krieg gegen die Hamas zu führen. Es ist ein Krieg gegen die Bewohnerinnen und Bewohner Gazas. - Prof. Dr. Wolfgang Gehrke in einer Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

 

„Gaza ist zum Synonym für Verletzungen des internationalen Rechts und der Unmenschlichkeit gegen eine Zivilbevölkerung geworden. So wird das in die Geschichtsbücher eingehen. Jeder westliche Politiker trägt hier eine Mitverantwortung.“ – John Ging, Leiter der UNRWA in Gaza bei einem Deutschlandbesuch im Jahre 2011. (Gleiche Quelle wie zu Miri Weingarten)

 

"Also Israel muß, nachdem Abbas vor der UNO die Existenzberechtigung Israels anerkannt hat - zum wiederholten Male übrigens -, jetzt seinerseits einen Schritt nach vorne gehen und muß die Siedlungspolitik beenden, um die Aufnahme von neuen Gesprächen wieder möglich zu machen." - Rudolf Dreßler, früherer Präsident  der Deutsch-Israelischen Gesellschaft am 30. 11. 2012 im Deutschland-Radio.

 

"Palästina von der Landkarte tilgen: das ist die Politik Israels seit nun mehr sechzig Jahren. ... Michael Ben-Ari, ein Abgeordneter der nationalen Einheitspartei, rief offen zum Mord an den Palästinensern auf: "Es gibt keine Unschuldigen in Gaza. Mäht sie nieder!" ... Es fragt sich, warum viele, die sonst relativ locker mit dem Begriff faschistisch umgehen, sich so schwer tun, diesen Begriff auch für die Geisteshaltung führender israelischer Politiker zu verwenden."

Und zu einer Erklärung von zwei deutschen Kirchenvertretern: "Und generell verkennen die beiden Herren, daß es sich bei dem, was sie Konflikt nennen, um ein von langer Hand ge-

 

plantes, seit mehr als 60 Jahren betriebenes Verbrechen handelt, nämlich um den Raub von Ländereien und die damit verbundene Vertreibung der dort beheimateten Bevölkerung. Es ist so, als würden sie beim Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen von einem Polen-Konflikt sprechen. Mord und Raub sind  Verbrechen und kein Konflikt." - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann in "Nie wieder so ein schweigendes Deutschland" in der "Neue Rheinische Zeitung" vom 30. November 2012.

 

"Das Westjordanland ist bekanntlich seit 1967 von der israelischen Armee besetzt. Im Jahr 2004 wurden 85 % des Wassers dieser Region (Grundwasser, Flüsse und Quellen) von der Besatzungsmacht nach Israel oder in seine Siedlungsgebiete umgeleitet. Zehntausende Familien müssen also zu einem horrenden Preis das für den täglichen Konsum erforderliche Wasser bei israelischen Privatgesellschaften kaufen, die es per Lastwagen in die Städte und Dörfer der besetzten Gebiete transportieren." ...

"Seit über dreißig Jahren leidet das Märtyrervolk Palästinas unter einer besonders grausamen und zynischen militärischen Besatzung. Welche Palästinenser leisten heute den wirksamsten Widerstand gegen das auf Staatsterrorismus beruhende Kolonialregime von Scharon? Die Kämpfer der Hamas und des islamischen Dschihad, diese Männer und Frauen, die, sollten sie triumphieren, die multireligiöse und multiethnische palästinensische Gesellschaft in den schrecklichsten Fundamentalismus stürzen würden." ...

"Nach dem Bericht der Weltbank vom März 2003 sind 15,1 % der palästinensischen Kinder unter zehn Jahren, die im Westjordanland und in Gaza leben, chronisch und in ernstem Maße unterernährt. ... In den Schulen der UNRWA, in Khan Younès, Rafah und Beit Hanoun kommt es häufig vor, daß die Schüler vor lauter Entkräftung nicht stehen können und aufgrund von Anämie ohnmächtig werden.“

- Jean Ziegler, von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, in seinem Buch "Das Imperium der Schande - Der Kampf gegen Armut und Unterdrückung".

 

"Israel gefährdet den Weltfrieden: Das ist die eindeutige Meinung der Mehrheit der Deutschen, wie auch der anderen freien europäischen Bürger. ... Natürlich hat Deutschland eine historische Verantwortung, nämlich die, mit dafür Sorge zu tragen, daß nirgendwo auf der Welt Rassismus und Unterdrückung jemals wiederkehren. Aber Deutschland trägt absolut keine historische Verantwortung für eine rechtsradikale, koloniale, rassistische israelische Regierung. Die Form, in der Israel im besetzten Palästina seit 45 Jahren regiert, ist Rassismus und Unterdrückung in brutalster puristischer Art und Weise.“ - Veröffentlichung der Palästinensischen Gemeinde Deutschlands zum 29. November 2012 - Internationaler Solidaritätstag mit dem palästinensischen Volk.

 

(Zusammenstellung der Zitate: S. Ullmann)

 

 

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