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Wir werden uns der Realität gegenüber sehen, dass Israel weder unschuldig noch (für Juden) erlösend ist.
Wir als Juden haben genau das verursacht, was wir historisch erlitten haben: eine Flüchtlingsbevölkerung in der Diaspora.“
 
Martin Buber, Jewish Philosopher, addressed Prime Minister Ben Gurion on the moral character of the state of Israel with reference to the Arab refugees in March 1949
 


 

 Zionistische Stimmen:  Zitate 22   
(April 2011)

  

Zionistische Stimmen:

 

Der Soldat Ofer der Brigade Golani (eine Elitekampftruppe der israelischen Armee), der an der Bodenoffensive im Gazastreifen teilnahm, sagte: "Als wir zum ersten mal rein gingen, hatten wir Befehl, unsere Maschinengewehre auf jeden verdächtigen Punkt zu richten, von dem aus auf uns gefeuert werden konnte. Also schossen wir auf alles, was sich bewegte."

 

Einsatzregeln: "Eröffne das Feuer auch bei Hilfseinsätzen" stand handgeschrieben auf einem Zettel, den ein Soldat in einem Haus hinterließ, das von den israelischen Streitkräften während der Operation "Gegossenes Blei" hinterlassen wurde. - Veröffentlicht im Bericht "Gegossenes Blei" von Amnesty International.

 

Der israelische Generalmajor Yakov Amidor habe auf einer Konferenz im vergangenen Jahr gefordert, daß jeder Soldat, der im Umgang mit Palästinensern Skrupel zeigt und nicht tötet, selbst erschossen werden soll.", berichtete die israelische Zeitung Haaretz.

 

Der Rabbiner Menachem Schneersohn von der jüdisch-orthodoxen Bewegung Chabad Lubawitsch zum Unterschied von Juden und Nichtjuden: "Es ist eher so, dass wir unterscheiden zwischen total verschiedenen Arten (von Menschen). Deswegen ist es nötig, auch über den Körper zu reden. Der Körper einer jüdischen Person hat eine völlig andere Qualität als die eines Mitgliedes einer anderen Nation der Welt. Die ganze Realität eines Nicht-Juden ist immer nur Eitelkeit. Die ganze Schöpfung der Nicht-Juden besteht nur um der Juden willen ..." (zitiert in dem Buch "Jüdischer Fundamentalismus" von Prof. Israel Shahak)

 

 

Andere jüdische Stimmen:

 

"Die größte Gefahr, die Israel zu befürchten hat, ist nämlich ironischerweise nicht Iran, sondern Israel selbst." ... "Und daher brauchen wir keine Solidaritätsbekundung und auch keine pro-zionistischen Reden, sondern internationalen Druck, der die Besetzung beenden kann. ... Heute sind wir leider die Unterdrücker. Es ist daher Ihre Aufgabe, mit lauter Stimme zu sagen,  dass das 21. Jahrhundert keinen Platz für Besatzungsmächte und Unterdrücker hat und dass jedes Volk ein Recht auf Selbstbestimmung hat. Israel braucht den Druck um seiner selbst willen. Wer Israel liebt, muss Druck ausüben bis die Besetzung beendet ist."   schrieb der israelische Historiker Dr. Meir Margalit der deutschen Bundeskanzlerin am 26. März 2008 in einem Offenen Brief nach Merkels beschämenden Auftritt in der Knesset.

 

Aus der Presseerklärung der israelischen Friedensbewegung Gush Shalom vom 7. 3. 11:

"Unserer Ansicht nach bedeutet jeder Kauf von Siedlungsprodukten direkte finanzielle Unterstützung für die Besatzung und Unterdrückung des palästinensischen Volkes, und jede Chance für Frieden wird blockiert und Israels Zukunft zerstört; außerdem wird das Völkerrecht verletzt."

 

"Die Geschwindigkeit, in der sich Israel zu einem faschistischen, rassistischen Apartheid-Staat verändert, ist atemberaubend und entsetzlich." ... "Wer gefährdet also Israel? Wie es aussieht, sind es die Israelis selbst, vor denen sich die Israelis fürchten müssen, und wir auch.  Gefährlich für den Weltfrieden ist die israelische Arroganz, Selbstgerechtigkeit und der Glaube an die eigene Stärke, die aber zu Hundertprozent von den Amerikanern abhängt. Die einzigen Atomraketen, die alle Länder Westeuropas bedrohen, sind die israelischen. Da es wenigstens die westlichen Politiker wissen sollten, fürchten sie sich, dies auch offen auszusprechen. ... Für Deutschland ist die Sicherheit der ganzen Nahost Region, wenn nicht gar die Sicherheit der Welt, Staatsraison und nicht nur die Sicherheit Israels." - Abi Melzer in DER SEMIT 1/2011

 

Israel hat das gesamte Eigentum der Palästinenser, die von israelischen Terrorgruppen oder der israelischen Armee im Zuge der israelischen Staatsgründung auf gewaltsame Art vertrieben wurden oder aus Angst vor weiteren Massakern geflohen sind, beschlagnahmt, einschließlich der Bankkonten. Hierzu äußerte sich der kanadische Professor Arnold Toynbee am 31. Januar 1961, wobei er die israelische Vorgehensweisen mit denen der Nazis verglich: "Was die Deutschen taten - und das hat unseren Hass verursacht - wurde vorher geplant, genauestens ausgeführt, kaltblütig, grausam und für ein vorhandenes Ziel. Und ich fürchte, dass man all diese Punkte , die zu den (israelischen) Massakern gehören, die in Zahlen nicht gleich sind, jedoch in der Qualität, mit dem vergleichen kann, was die Nazis taten. Zumindest das, was von bestimmten israelischen Gruppen getan wurde, wie der Stern-Gruppe oder dem Irgun." ...  "Das Recht der Flüchtlinge an ihrem Eigentum - ist wie das Recht der Juden, die vor den Deutschen geflohen sind, auf ihr Eigentum. Und die gesamte zivile Bevölkerung, die in der Gegend der Schlachtfelder sich in Todesgefahr befindet, verschwindet aus Klugheit. Leider gelang es nur einer Minderheit der Juden, Deutschland nach der Machtergreifung Hitlers zu verlassen. Einige konnten fliehen, aber die Deutschen haben ihren Besitz beschlagnahmt. Kein Mensch würde heute auf die Idee kommen, dass die europäischen Juden, die rechtzeitig Deutschland, Polen u. a. verlassen haben, ihr Recht auf ihren Besitz verloren haben, nur weil sie ihr Leben gerettet haben." (Quelle: DER SEMIT 1/2011)

 

Aus dem Bericht des israelischen Soldaten Idan Barir über seine Militärdienstzeit an einem landwirtschaftlichen Kontrollpunkt an der eingemauerten Stadt Kalkilia im Westjordanland: "Mein Kommandeur zeigte über das Land und versuchte, uns glauben zu machen, dass dies das Land sei, das wir verteidigen sollten. Sie mußten uns ja einen Grund angeben. Er sagte uns, dass wir vielen Gefahren während unseres Dienstes ausgesetzt sind, einschließlich Messerattacken und Schüssen. Die größte Gefahr aber seien die Machsom Watch Frauen - eine Gruppe israelischer Frauen, die ruhig neben den Kontrollpunkten stünden aus Protest gegen die israelische Besatzung. Mein vorgesetzter Offizier sagte: "Wenn dich ein Palästinenser bedroht, dann kann man ihm einfach in den Kopf schießen, aber leider kannst du eine Machsom Watch Frau nicht einfach erschießen.""

 

Bei einem Interview mit der ZEIT sagte der jüdische Musiker und Dirigent Daniel Barenboim zu dem angeblichen Recht auf Selbstverteidigung, mit dem die israelische Regierung ihre Handlungen rechtfertigt: "Wenn du ein anderes Land besetzt, dann mußt du dich die ganze Zeit verteidigen."

 

Der jüdische Prof. Rolf Verleger in seiner Laudatio für Daniel Barenboim bei der Verleihung der Otto-Hahn-Friedensmedaille 2011 zur schweigenden Tolerierung vieler Deutscher des von Israel verübten Unrechts mit Rücksicht auf die deutsche Vergangenheit: "Und damit gerät die deutsche öffentliche Meinung heute in einen Widerspruch. Welche Konsequenzen sollen wir heute aus der Vergangenheit ziehen? Dass das Unrecht von vor 70 Jahren zwangsläufig neues Unrecht legitimiert? Ich fände es daher angebracht, wenn wir deutlich Stellung nehmen würden zur Strangulierung des Gaza-Streifens, zum 42 Jahre dauernden Besatzungsregime im Westjordanland, zur kontinuierlichen Landnahme im Westjordanland, zur Verdrängung der alteingesessenen arabischen Einwohner Jerusalems, zu den gezielten Tötungen, zu den Tausenden Palästinensern, die in israelischen Gefängnissen interniert sind. ... Mit seiner jetzigen Politik ... läuft Israel in eine Sackgasse." (Quelle: Jüdische Zeitung April 2011)

Das Unrecht ist

immer noch Unrecht

Der Rassismus  der Zionisten

ist immer noch Rassismus

Die Vertriebenen

sind immer noch vertrieben

Ihre zerstörten Dörfer

sind immer noch zerstört

Ihre gerechte Sache

ist immer noch gerecht

und ihre Hoffnung

ist immer noch die Hoffnung

 

schrieb Erich Fried im Jahre 1981 in seinem Gedicht "Nach einem Abkommen zwischen Sadat und den Zionisten"

 

Verbrechen gegen die Menschenrechte werden nur den Besiegten vorgeworfen und die Ahndung der Verbrechen nur von den Verlierern gefordert. Ist in Israel jemand für die zahlreichen an Palästinensern begangenen Massakern, Ermordungen, Folterungen und Vergewaltigungen (siehe Ilan Pappes Dokumentationen) zur Verantwortung gezogen worden? Das gilt auch für die Befehlshaber und Mitglieder der berüchtigten Einheit 101, zu deren Kommandeuren der spätere Verteidigungsminister und Ministerpräsident Ariel Sharon gehörte. Die "Kill Teams" der Amerikaner in Afghanistan und im Irak sind wohl das Gegenstück zu der früheren israelischen Einheit 101. Aber auch in der derzeitigen israelischen Armee und beim israelischen Geheimdienst gibt es solche "Kill Teams" - mit Rückendeckung von rassistischen Rabbinern und Regierungsberatern, die zum Töten der Palästinenser auffordern.

 

Als im Jahre 1967 in der israelischen Zeitung Haaretz über das frühere israelische "Kill Team", genannt Einheit 101, berichtet wurde, schrieb der unbestechliche jüdische Mahner Erich Fried:

 

Erinnerung an die Einheit 101

 

Es ist nicht wahr

weil es nicht wahr sein darf

daß es je eine EINHEIT 101 gab

die von Israel aus

über die Grenzen ging

und Araber tötete

Männer Frauen und Kinder

 

Es darf nicht wahr sein

daß Medizinstudenten

in Israel

denen die Orthodoxen

die Beschaffung von Leichen

zum Sezieren schwer gemacht hatten

Leichen bestellten

bei der EINHEIT 101

 

Es darf nicht wahr sein daß

der jordanische Offizier

dessen Erschießung man zugibt

In Wirklichkeit

ein libanesischer Arzt war

(Dr. Manzour unterwegs zu einem Patienten)

der Meir und Schlomoh

vergeblich bat um sein Leben

 

Von der EINHEIT 101

hat die Armee keine Kenntnis

obwohl die Einheit

jeden Streifzug im Vorhinein

dem Distriktkommando gemeldet hat

um bei der Rückkehr

nicht unters Feuer

der eigenen Leute zu kommen

 

Andere Stimmen:

 

Der Spiegel berichtete von der Pilgerreise der geretteten chilenischen Bergleute, die von Israel für Werbezwecke eingeladen wurden: "Die Chilenen haben seit langem eine besondere Beziehung zu dieser Region der Welt: In Chile lebt die größte Exilgemeinde jenseits des Nahen Ostens. Das Land hat, wie andere in Südamerika, Palästina als Staat anerkannt. 

Nun aber erfahren die Bergleute hier, dass man mit dessen Bewohnern besser nicht spricht. "In Bethlehem werden palästinensische Journalisten warten, sie werden schlechte Sachen über euch schreiben", sagt drohend Leoan, der Tourguide." - So werden die Palästinenser von israelischen Fremdenführern verleumdet und Kontakte verhindert.

 

"Zurückweichen, Opportunismus und Ängstlichkeit allein sind für Christenmenschen keine Optionen. Schweigen ist Sünde. Handeln ist Pflicht" erklärte Präses Nikolaus Schneider im Januar 2008. Allerdings bezog er sich dabei nicht auf die Lage der christlichen und moslemischen Palästinenser, sondern auf die Folgen der Globalisierung.

 

"Der weltweit verurteilte Überfall israelischer Kommandosoldaten auf die aus sechs Schiffen bestehende Flottille der Organisation "Free Gaza" am frühen Morgen des 31. Mai 2010 war nicht der erste seiner Art. Am 8. Juni 1967 wurden vom israelischen Militär auf dem US-Funkaufklärungsschiff Liberty 34 US-Marines getötet und 171 verwundet. Die USA kehrten diesen Vorfall unter den Teppich, und bis heute ist keinem, der an Bord war, gestattet, darüber öffentlich zu reden. Ein Israel-höriger US-Kongress hat kein Interesse an einer Aufklärung." - Ludwig Watzal in DER SEMIT 1/2011

 

Amnesty International hält fest, dass die während des Konflikts verübten Verbrechen nach internationalem Recht auch ungeachtet des Status der Gerichtsbarkeit des ICC von allen Staaten durch ihre nationalen Gerichte untersucht und strafrechtlich verfolgt werden können und sollten, indem sie das Weltrechtsprinzip zur Anwendung bringen. Amnesty International weist außerdem darauf hin, daß auch der UN-Sicherheitsrat die Befugnis hat, den Gaza-Konflikt an den internationalen Strafgerichtshof zu verweisen." - Aus der Hintergrundinformation zu dem AI-Bericht "Gegossenes Blei", dessen englisches Original den Untertitel hat "22 days of  death and destruction".

 

(Zusammenstellung der Zitate: S. Ullmann)

 

 

 

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