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Wir werden uns der Realität gegenüber sehen, dass Israel weder unschuldig noch (für Juden) erlösend ist.
Wir als Juden haben genau das verursacht, was wir historisch erlitten haben: eine Flüchtlingsbevölkerung in der Diaspora.“
 
Martin Buber, Jewish Philosopher, addressed Prime Minister Ben Gurion on the moral character of the state of Israel with reference to the Arab refugees in March 1949
 


 
Zionistische Stimmen:  Zitate 10  (123.04.2010)
(Zusammenstellung der Zitate: S. Ullmann)

 

Rabbi Kook der Ältere, Chef-Rabbiner in Palästina im Jahre 1920: "Der Talmud besagt ... ,daß es zwei grundsätzliche Arten von Seelen gibt, eine nichtjüdische Seele kommt aus der satanischen Sphäre während die jüdische Seele aus der Heiligkeit kommt." "Der Unterschied zwischen einer jüdischen Seele und einer nichtjüdischen Seele ... ist größer und tiefer  als der Unterschied zwischen einer menschlichen Seele und der Seele von Vieh." (Was gäbe es für einen Aufruhr, wenn etwas vergleichbares von christlicher oder moslemischer Seite gesagt würde??)

 

Rabbiner Yakov Perm im Jahre 1994 nach dem Massaker an 29 betenden Palästinensern durch den jüdischen Arzt Dr. Baruch Goldstein: "Eine Million Araber sind nicht so viel wert wie ein jüdischer Fingernagel." (Ist das kein Rassismus übelster Sorte??)

 

Der jüdische Schriftsteller Leon de Winter läßt in seinem Roman "Das Recht auf Rückkehr" seinen jüdischen "Helden" sagen: "Man sollte sie (die Palästinenser) vergiften. Und danach alles platt machen. Den Tempelberg und diesen Steinhaufen in Mekka. Einkaufszentren draufstellen." ... "Man schließt keinen Frieden mit seinen Feinden. Man zerschmettert sie. Zehn Busse mit Arabern in die Schlucht schieben, dann erledigt sich das Problem von selbst." ... "Man greift sich ihre Familien und vergewaltigt ihre Mütter und ihre Schwestern." - Sind das die Gewaltfantasien eines gefährlichen Rassisten und Psychopathen? (Quelle: DER SEMIT 2/2010)

 

 

Andere jüdische Stimmen:

 

Die israelische Menschenrechtsorganisation B'Tselem veröffentlichte in einem Rundbrief vom April 2010 nach Johannes Zang folgendes: "In den vergangenen 20 Jahren wurden fast 8900 Menschen getötet: Israelische Sicherheitskräfte töteten 7398 Palästinenser, darunter 1537 Minderjährige, Palästinenser ihrerseits töteten 1483 Israelis, darunter 139 Minderjährige. Doch weist B'Tselem auch auf Verstöße Israels gegen die Genfer Konvention hin. Die vierte Konvention besagt in Artikel 49, dass eine Besatzungsmacht die eigene Bevölkerung nicht im besetzten Gebiet ansiedeln darf. Genau das aber tut Israel seit Ende des Sechstagekrieges 1967. Siedelten zu Beginn von B'Tselems Dokumentation (im Jahre 1988) gerade einmal 69 800 jüdische Siedler im Westjordanland, so sind es heute mehr als viermal so viel, etwa 300 000.

 

Und die B'Tselem-Pressesprecherin Michaeli wünscht sich von Israels Freunden in aller Welt: "Ich glaube, alle wahren Freunde Israels sollten verstehen, daß man nicht wegschauen darf, wenn ein Freund Falsches tut, sondern dass man ihn kritisieren muss. Das ist der beste Beitrag, den man für Israel leisten kann. Je mehr Palästinenser sich ihrer Menschenrechte erfreuen, desto mehr werden das auch die Israelis tun."

 

In ihrem Artikel "Ein Jahr nach dem "Krieg" in Gaza" schrieb Prof. Nurit Peled-Elchmann (die bei einem Selbstmordanschlag ihre Tochter verlor): "Im letzten Jahr haben unsere Kinder gelernt, dass die Tötung eines Nichtjuden eine religiöse Pflicht ist, und es ist unwichtig, wie alt er ist. Sie haben das nicht nur von den Rabbinern gelernt, sondern hauptsächlich von unseren Soldaten, die nicht aufhören, sich mit ihren Taten zu rühmen." ... "Und wie in jeder faulen und korrupten Gesellschaft taucht das Wort "Werte" in jedem Satz eines Politikers, und besonders in den Reden der bekanntesten von ihnen auf. Die Werte des Zionismus, die Werte des Judentums und die Werte der Armee. Die Werte des Zionismus haben wir in diesem Jahr in ihrer vollen Pracht gesehen, als man Familien aus ihren Wohnungen in Sheich Jarach vertrieben hat. Die Werte der Demokratie und der Herrschaft des Gesetzes finden ihren Ausdruck darin, dass verdächtige Palästinenser in ihren Häusern vor den Augen ihrer Kinder ermordet werden, ohne Verhandlung und ohne Untersuchung, während jüdische Terroristen alle Vorteile der Justiz genießen. Das lernen unsere Kinder im demokratischen jüdischen Staat." (Quelle: DER SEMIT 2/2010)

 

Yahav Zohar vom "Israelischen Komitee gegen Hauszerstörungen" in einem Interview:

"Ich sehe keine Verbindung zwischen Antisemitismus und dem Protest gegen die israelische Politik. Ich denke, dass Kritik an der israelischen Politik gut ist für die Juden in Israel und der ganzen Welt, weil die Fortsetzung dieses Konfliktes Antisemitismus geradezu schürt. Dagegen sollte man seine Stimme erheben wie gegen jeden anderen Konflikt in der Welt auch." ... "Die EU hat Israels Boykott der gewählten palästinensischen Regierung, die aus den Wahlen 2006 hervorgegangen war, unterstützt. Die EU stand hinter Israel bei allen diesen illegalen Aktivitäten und Handlungen, einschließlich der Blockade des Gazastreifens. Es besteht ein Handelsabkommen zwischen der EU und Israel, in dem Israel wie ein Mitgliedsstaat der EU behandelt wird. In diesem Abkommen gibt es einen Artikel (Nummer 2), der besagt, dass die Ausführung des Abkommens davon abhängig ist, dass Israel die Menschenrechtsstandards in den besetzten Gebieten einhält. Die EU täte also gut daran, dass das auch wirklich geschieht. Es liegen ja die Berichte der Menschenrechtsorganisationen von Betselem und Amnesty International vor. Deswegen ist es erstaunlich, dass die EU einfach darüber hinwegsieht und weiter Handel mit Israel treibt." (Quelle: DER SEMIT 2/2010)

 

Der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber schrieb im Jahre 1952: "Nur eine innere Revolution kann die Kraft haben, unser Volk von seiner mörderischen Krankheit grundlosen Hasses zu heilen. Sie wird zwangsläufig unseren vollständigen Untergang hervorrufen. Dann erst werden die Alten wie die Jungen erkennen, wie groß ihre Verantwortung für das Elend der arabischen Flüchtlinge ist, in deren Städten wir Juden angesiedelt haben, die von weit her gebracht wurden; deren Häuser wir geerbt haben, auf deren Feldern wir jetzt säen und ernten; deren Früchte aus Gärten und von Weinbergen wir jetzt einsammeln; und in deren Städten, die wir geraubt haben, wir Häuser der Erziehung, wohltätiger Einrichtungen und des Gebets errichten, während wir herumreden und davon faseln, dass wir 'das Volk des Buches' und 'das Licht der Völker' seien." (Quelle: DER SEMIT 2/2010)

 

 

Andere Stimmen:

 

James Brooks am 07. 12. 06: "Das israelische Militär hat die besetzten palästinensischen Gebiete als Waffenentwicklungszone verwendet, um die glänzenden Ideen, wie abgereichertes Uran und Giftgas auszuprobieren."

 

Der Bundespräsident Horst Köhler in seiner Rede am 1. Februar 2006 vor der Knesset: "Die Würde des Menschen zu schützen und zu achten ist ein Auftrag an alle Deutsche. Dazu gehört, jederzeit und an jedem Ort, für die Menschenrechte einzutreten." (Es wäre schön, wenn er da mit gutem Beispiel vorangehen würde.)

 

Die Tageszeitung Junge Welt: "Sie lügen wie gedruckt. Wir drucken wie sie lügen."

 

(Zusammenstellung der Zitate: S. Ullmann)

 

 

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