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Wir werden uns der Realität gegenüber sehen, dass Israel weder unschuldig noch (für Juden) erlösend ist.
Wir als Juden haben genau das verursacht, was wir historisch erlitten haben: eine Flüchtlingsbevölkerung in der Diaspora.“
 
Martin Buber, Jewish Philosopher, addressed Prime Minister Ben Gurion on the moral character of the state of Israel with reference to the Arab refugees in March 1949
 


 
Zionistische Stimmen:  Zitate 12  (26.07.2010)
(Zusammenstellung der Zitate: S. Ullmann)

 

Der israelische stellvertr. Verteidigungsminister Matan Vilnai am 29. Februar 2008: "Sie (die Palästinenser) werden eine noch größere Shoa (Holocaust, totale Vernichtung) auf sich ziehen, denn wir werden unsere ganze Macht verwenden, um uns zu verteidigen." - In den folgenden Tagen wurden 107 Palästinenser getötet.

 

Der frühere israelische Oberst Efraim Eitam im Mai 2004: Die Palästinenser sind "Kreaturen, die aus den Tiefen der Dunkelheit kommen, kollektiv schuldig sind und die "willkürlich nicht nur wegen des Blutes an ihren Händen getötet werden sollten", sondern wegen "des Bösen in ihren Köpfen." "Wir müssen sie alle töten." –

Während seiner Zeit als israelischer Offizier befahl Eitan am 7. Februar 1988 vier Soldaten, die Knochen von 2 palästinensischen Brüdern zu brechen. Den einen schlugen sie zu Tode. Von den Soldaten wurden drei lediglich im Rang abgestuft und der vierte zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt. Wenn aber ein palästinensisches Kind einen Stein gegen ein israelisches gepanzertes Fahrzeug wirft, wird es entweder sofort erschossen oder brutal verprügelt und ins Gefängnis geworfen - ab dem 16. Lebensjahr nach Erwachsenstrafrecht der Militärverwaltung. Israelische Jugendliche gelten hingegen erst ab 18 Jahren als Erwachsene.

 

Auszug aus einem Aufruf des Rabbi Yosef Elitzur von der Yeshiva (Thora-Schule) in der Siedlung Yitzhar, ein Mitverfasser des "Handbuchs zum Töten von Einheimischen", in einem Aufruf an die Siedler des Westjordanlandes zwecks Widerstand gegen die Polizei und für "Vergeltungsmaßnahmen" gegen die Palästinenser: "Erinnern wir uns, dass es um einen Krieg um das Judentum geht, und unser Hauptfeind sind die Eingeborenen in unserem Land, die es zu erobern versuchen und die Gemüter der unehrlichen Juden verwirren wollen, die sich von der Torah weit entfernt haben. Wir diskriminieren nicht: wenn die Juden keine Ruhe haben, werden die Araber keine Ruhe haben. Wenn die Araber mit Gewalt gegen die Juden gewinnen, dann werden die Juden mit Gewalt gegen die Araber gewinnen. ... Bis zum heutigen Tag ist es der Verwaltung nicht gelungen, Yitzar wegen des Baustopps zu betreten. Die Polizei hat hier schlechte Erfahrungen gemacht. Es erfordert immer eine große Truppe und viel Polizei. Auch immer mehr arabischer Besitz und Personen werden beschädigt und ein Sektor brennt ein paar Tage lang von allen Seiten. Wenn in jeder Siedlung eine Polizeipatroulie unerwünscht wird und Inspektoren begreifen, dass sie 10 Minuten Zeit haben, um wegzurennen, bevor ihre Reifen durchlöchert sind, dann wird die Regierung die Durchführung ihrer Dekrete schnell fallen lassen. ..." (coterect.com am 06. 12.09)                                                                                                 

 

Ben Gurion, erster israelischer Ministerpräsident, am 24. Mai 1948: "Das wird die Vergeltung für das, was sie unseren Vorfahren in biblischer Zeit angetan haben." Und im Jahre 1947 sagte er: "Unsere Forderung ist kein jüdischer Staat in Palästina, sondern ganz Palästina als jüdischer Staat."

 

 

Andere jüdische Stimmen:

 

Aus der Erklärung der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" (Österreich) 2008: "Israel und die jüdischen Gemeinden  Europas beklagen einen Anstieg des Antisemitismus, insbesondere in den arabischen und muslimischen Ländern, wollen aber die Gründe nicht einsehen, nämlich Israels Besatzungs- und Siedlungspolitik, die Antisemitismus und Antizionismus fördert. Jegliche Kritik an Israels Politik wird lautstark als "antisemitisch " angeprangert, selbst Resolutionen der Vereinten Nationen, die die Interessen der Palästinenser zu wahren versuchen. (Die ganze Welt ist gegen uns.) Wie können Israel und die sich mit ihm solidarisierenden jüdischen Gemeinden im Namen der universalen Menschenrechte glaubwürdig gegen den Antisemitismus auftreten, wenn Israel andauernd gegen dieselben Rechte verstößt?" ... "Inzwischen unterstützen wir das Recht des palästinensischen Volkes auf Widerstand und erklären uns mit ihm in seinem Befreiungskampf solidarisch."

 

Ayala Goldmann in einem Bericht aus Tel Aviv: "Schließlich weiß ich, dass auf Israels Straßen, inklusive der Parkplätze, seit der Staatsgründung mehr Israelis gestorben sind als in allen Nahostkriegen zusammen."

 

Der israelische Journalist und Historiker Tom Segev im Dezember 2008 nach dem Angriff der israelischen Armee: "Hamas ist keine Terrororganisation, die die Bewohner Gazas als Geisel hält, sondern eine national-religiöse Bewegung, und die Mehrheit der Bevölkerung von Gaza glaubt an diesen Weg." Und der israelische Journalist Gideon Levy urteilte: "Israels gewaltsame Reaktion sprengt die Propartionenen und übertritt jede rote Linie von Menschlichkeit, Moral, internationalem Gesetz und Weisheit." (Quelle: Jüdische Zeitung Januar 2009)

 

Der jüdische Essayist Ahad Ha'Am schrieb in seinem Reisebericht: "Die jüdischen Siedler behandeln die Araber mit Feindseligkeit und Grausamkeit, betreten unbefugt deren Ländereien, schlagen sie schamlos aus nichtigen Gründen und brüsten sich damit. - Die Juden waren Sklaven in dem Land ihres Exils und plötzlich finden sie, daß sie unbegrenzte, wilde Freiheit haben. ... Die plötzliche Freiheit hat in ihren Herzen die Neigung zu repressivem Despotismus erzeugt, was immer geschieht, wenn "der Sklave König wird."" - Dieser Reisebericht wurde im Jahre 1891 verfaßt!! (Aus einem Bericht zu Alfred Grosser in FREITAG im Januar 2009)

 

Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden, Stephan Kramer, bei einer Diskussion mit der Israelin Iris Hefets: " Ich sehe Israel militärisch gar nicht in seiner Existenz bedroht, weil die israelischen Fähigkeiten , sich zu verteidigen, wenn es sein muß, so gut sind; ... Was mir größere Sorgen macht, ist, was sich derzeit politisch und gesellschaftlich in Israel abspielt. Mein Eindruck ist, dass Israel mit dieser Regierung auf dem Weg ist, in dem ultraorthodoxe und ultranationalistische Kräfte immer mehr an Einfluß gewinnen." - "Aber wir dürfen Israel nicht den Fanatikern und Fundamentalisten überlassen - das ist, glaube ich, unsere Verpflichtung. Und wir müssen uns die Frage stellen: Was heißt "jüdischer Staat"? Jüdisch im religiösen oder im ethnischen Sinne?" (Quelle: TAZ 3. Juli 2010)

 

Der Israeli Moshe Zimmermann, Autor des Buches „Die Angst vor dem Frieden“ im Gespräch mit der Deutschen Welle: „Die Regierung macht die antiisraelische Politik. Weil sie dazu führt, dass Israel isoliert wird. Dass der Frieden nicht kommt und am Ende die Katastrophe droht.“

 

Andere Stimmen:

 

Bericht eines 12-jährigen palästinensischen Jungen über das Massaker von Deir Yassin am 9. April 1948: "Sie holten uns nacheinander heraus, erschossen einen alten Mann und als eine seiner Töchter schrie, erschossen sie sie ebenfalls. Dann riefen sie meinen Bruder Muhammad und erschossen ihn vor unseren Augen, und als meine Mutter sich schreiend über ihn beugte - sie hatte noch meine kleine Schwester Hudra im Arm, die sie gerade stillte - , erschossen sie sie auch." (Aus " Die ethnische Säuberung Palästinas" von Ilan Pappe, Verlag Zweitausendeins) Des weiteren ist bei Pappe zu lesen: "Als die jüdischen Soldaten in das Dorf eindrangen, nahmen sie die Häuser mit Maschinenpistolen unter Dauerfeuer und töteten viele Bewohner. Anschließend trieben sie die übrigen Bewohner an einem Ort zusammen, ermordeten sie, schändeten ihre Leichen und vergewaltigten eine Reihe von Frauen, bevor sie sie töteten." - Keiner der Täter wurde angeklagt, sondern wie alle anderen, die derartige Verbrechen begangen hatten,  amnestiert.

 

Alan Hart, Nahost-Berichterstatter und Forscher am 28. Januar 2010: "Es würde eine tragische Ironie sein, wenn der jüdische Staat, der mit der Absicht gegründet wurde, das Problem des Antisemitismus zu lösen, nun zu einem Faktor wurde, dass Antisemitismus wieder zunimmt. Den Israelis muss klar werden, dass der Preis für ihr Fehlverhalten nicht nur von ihnen bezahlt werden wird, sondern von allen Juden in der Welt." In seinem Buch "Zionismus: der wirkliche Feind der Juden" schrieb Hart ein Kapitel "Staatsterror wird zu Israels Norm". (dissidentvoice.org)

 

Arno Widmann in der Frankfurter Rundschau vom 09.07.2010 zum Buch des israelischen Historikers Moshe Zimmermann „Die Angst vor dem Frieden“: Moshe Zimmermann zeigt nur, wer und was in Israel den Friedensprozess behindert, und weist selbst auf diese zentrale Schwäche des Buches hin. Eine andere Lücke verschweigt er. Könnte es nicht sein, dass die Angst vor dem Frieden auch daher rührt, dass die Israelis nur zu genau wissen, dass die Gründung des Staates Israel Unrecht war? Vielleicht rührt die Angst doch auch daher, dass man fürchtet, dafür einmal bezahlen zu müssen. So betrachtet haben wir es – nicht nur, was terroristische Angriffe angeht – mit wohl begründeter Furcht zu tun. Die Einmauerungs- und Siedlungspolitik ist da freilich keine Lösung. Sie verstärkt die Probleme. Ohne das Eingeständnis des Grundunrechts der Staatsgründung wird es keinen Frieden geben. Wie es auch keinen Frieden geben wird, ohne dieses Grundunrecht als schrecklichen fait accompli zu akzeptieren und das Existenzrecht des Staates Israel anzuerkennen.“

 

Der Lyriker von Eichendorff: "Die sogenannte Staatsraison ist ein diplomatisches Schachspiel verhüllter Intentionen in der Politik, die an Stelle der christlichen Moral getreten ist."

 

Konrad Adenauer nach der Gründung des Staates Israel: "Das Judenproblem haben wir jetzt asiatisiert." (zitiert von Prof. Ernst Smole, Wien, in der Jüdischen Zeitung O2/2009)

 

Der türkische Premierminister Rezep Erdogan im Januar 2009 nach dem verheerenden israelischen Angriff auf den Gazastreifen: "Ein Fluch Gottes wird Israel heimsuchen. Der jüdische Staat wird sich selbst zerstören."

 

(Zusammenstellung der Zitate S. Ullmann)

 

 

 

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