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27.12.2008 - Krieg Mord in Gaza - "Cast Lead" - "Gegossenes Blei“

CHRONOLOGIE     |    Mahnwachen  - Demonstrationen - Reaktionen    |    Bilder     |        Externe Seiten

Chronologie

Bilder, Texte Berichte über Demonstrationen

Weiswäscherei und Nebelkerzen in Aktion - Die israelische Botschaft: (pdf) "Ethische Dilemmata während der Operation Gegossenes Blei" >>>

Hasbara 1 - Wie die "nicht extistierende Israellobby" wieder  aus den Opfern Täter macht. Der Gazakrieg eine Inzenierung der Hamas, die israelische Armee das traurige Opfer der Puppenspieler >>>
Hasbara 2  - Die Welt ist so, wie SIE es denken wollen? - "Bemerkenswerte" (auch wie "professionell" sie hergestellt wurde) Dokumentation über ein Seminar zum Thema “Israel und die Juden in Medien und Öffentlichkeit”.>>>

ISRAELISCHE ARMEE - Gaza-Veteranen schockieren mit Aussagen über wahllose Morde - Von Ulrike Putz - Sie erschossen wehrlose Zivilisten, zerstörten Häuser palästinensischer Familien: Zum ersten Mal sind Berichte israelischer Soldaten über ihren Einsatz im Gaza-Krieg veröffentlicht worden - unzensiert. Das Militär will die Verbrechen untersuchen, die Öffentlichkeit ist entsetzt >>>                     Forum ]   

IDF in Gaza: Killing civilians, vandalism, and lax rules of engagement - By Amos Harel, Haaretz Correspondent - During Operation Cast Lead, Israeli forces killed Palestinian civilians under permissive rules of engagement and intentionally destroyed their property, say soldiers who fought in the offensive. The soldiers are graduates of the Yitzhak Rabin pre-military preparatory course at Oranim Academic College in Tivon. Some of their statements made on Feb. 13 will appear Thursday and Friday in Haaretz. Dozens of graduates of the course who took part in the discussion fought in the Gaza operation >>>>

„Kindermörder“ - Dämonisierung der Hamas durch böswillig verzerrte Zitate - Hamas-Führer Mahmud Sahar hat angeblich zum Mord an israelischen Zivilisten aufgerufen und selbst das Töten israelischer Kindern für legitim erklärt. Von Joachim Guilliard >>>

Tutu joins call for Gaza 'war crimes' inquiry - Judith Sudilovsky - [Ecumenical News International] Nobel Peace Prize laureate Desmond Tutu is among the signatories of a letter calling on the United Nations to open a war crimes inquiry into alleged abuses of international law during the recent Gaza conflict. "We have seen at first hand the importance of investigating the truth and delivering justice for the victims of conflict and believe it is a precondition to move forward and achieve peace in the Middle East," Tutu and 15 other international investigators and judges said in the letter released on March 16. >>>
 


 

Jetzt erst recht, Herr Lieberman - Inge Günther -  Die Altmännerrunde, die auf einer Café-Terrasse in Taibeh die Mittagssonne genießt, ist sich einig. Für sie kommen bei den israelischen Wahlen am nächsten Dienstag nur arabische Listen in Frage.

Über Liebermann:
Avigdor Lieberman – Wikipedia >>>
Ethnische Säuberung zurück auf Israels Agenda >>>

 


 

Abschied von aggressiver Rhetorik - Volker Perthes und Christoph Bertram plädieren für eine neue Iran-Politik des Westens - Heinz-Dieter Winter - Angesichts der Aufregung und wilden Spekulationen bezüglich des nun von Iran – als neuntem Staat der Erde – in die Umlaufbahn gebrachten Satelliten sei erinnert, das vor kurzem der neue Präsident der USA, Barack Obama, seine Bereitschaft bekundet hat, mit Iran den Dialog aufzunehmen. Das könnte eine neue Chance eröffnen. Der Westen muss sein Verhältnis zu dieser wichtigen Regionalmacht des Mittleren Ostens verbessern!

 


 

Hilfe verhindert - Israel blockiert weiter lebenswichtige Lieferungen für die Palästinenser in Gaza. UN-Hilfswerk fordert Lösung - Karin Leukefeld - Die UN-Koordination für humanitäre Hilfe (OCHA) braucht 613 Millionen US-Dollar (478 Millionen Euro), um dringende Nothilfe für die 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen leisten zu können.
 


 

Gewerkschaft der Hafenarbeiter in Südafrika unterstützt Boykott Israels - - ISM/G-Mona -  Hafenarbeiter in Südafrika haben ihre Weigerung bekundet, die Fracht eines Schiffes aus Israel zu entladen, welches am Sonntag in Durban einlaufen soll. Diese Ankündigung entspricht einer vorherigen Entscheidung der Hafenarbeiter, die Kampagne für Boykott, Devestition und Sanktionen gegen “Apartheid”-Israel zu unterstützen.

 


 

Ein sehr hörenswertes Audio "Andere Stimmen aus Israel" zum Nahostkonflikt >>>

 

 

Gründer der Cap Anamur in Rottweil - Rupert Neudeck berichtet über seine aktuellen Projekte der Menschlichkeit - Es sind bereits 28 Schulen in Dörfern gebaut, derzeit sind Nummer 27 und 28 im Werden. Neudeck gab Einblicke in den Alltag der Afghanen und wünschte sich, dass die Finanzmittel nicht weiter in den Bundeswehreinsatz, sondern in den zivilen Aufbau fließen. Er hält den Bundeswehreinsatz nicht mehr für sinnvoll, da diese für das Land keine fruchtbringende Arbeit mehr leistet.

 


Matthias Küntzels Selbstbeweihräucherung in Sachen Israelsolidarität - Was nicht passt, wird unterschlagen - Sabine Schiffer - Unter dem Titel „Die Rolle des Iran im Nahostkonflikt“ hatte die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Nürnberg nicht nur Dr. Matthias Küntzel als Referenten geladen, sondern dessen Vortrag auch in Kooperation mit der Sparkasse und dem Willstätter-Gymnasium durchgeführt. Erwartungsgemäß und zur Freude der Veranstalter waren auch Schüler am Abend des 22.1.2009 in der Aula ihrer Schule zugegen. >>>

 


 

Nahost: Frauen bloggen aus dem Kriegsgebiet - Es ist Fortsetzung einer unendlichen Tragödie: Seit einer Woche tobt wieder der Krieg im Nahen Osten. Vor allem im Gaza-Streifen wird die Situation für die Zivilbevölkerung immer unerträglicher. Wie erleben Frauen in Gaza und Israel den erneuten Gewaltausbruch? Brigitte.de stellt vier Bloggerinnen vor, die ihrer Angst und Wut im Internet Luft machen.

 


 

«Checkpoint Huwara» - Das Schweigen brechen - Yves Wegelin - «Dieses Buch ist keine weitere Analyse des politischen Stillstands», wird den LeserInnen im Klappentext versprochen; vielmehr gewähre es «einen höchst persönlichen und erschütternden Einblick» in das Leben derjenigen, die von den politischen Entscheidungen betroffen sind. «Checkpoint Huwara», das über den israelisch-palästinensischen Konflikt erzählt, hält dieses Versprechen.

 


 

 


 

Israels Lügen - Henry Siegman - Die Regierungen der westlichen Staaten und die meisten westlichen Medien übernahmen folgende israelische Behauptungen zur Rechtfertigung des militärischen Angriffs auf Gaza: Hamas verletze in einem fort den sechsmonatigen Waffenstillstand, den Israel einhielt und den Hamas nicht verlängern wollte >>>

 


4.2.2008
 


 

medico international e.V. - "Weit und breit ist alles kaputt" - Nothilfe im Gazastreifen - Täglich entdecken die Mitarbeiter des medico-Partners Palestinian Medical Relief Society (PMRS) neue menschliche Tragödien. „Wir hören täglich von Verwundeten, die in und außerhalb von Gaza trotz der weltweiten Hilfsaktionen an ihren Verletzungen sterben. Viele Hunderte von Menschen werden noch immer vermisst. >>>

 


 

Hilfe verhindert -  Karin Leukefeld - Israel blockiert weiter lebenswichtige Lieferungen für die Palästinenser in Gaza. UN-Hilfswerk fordert Lösung >>>

Ärzte ohne Grenzen e.V. - Palästinensische Autonomiegebiete : Die körperlichen und seelischen Narben der Menschen im Gazastreifen - Auch nach dem offiziellen Ende der Kämpfe im Gazastreifen brauchen viele Verletzte nach wie vor medizinische Versorgung, vor allem chirurgische Eingriffe oder post-operative Betreuung. Doch die Menschen benötigen auch soziale und psychologische Unterstützung. >>>

 


 

Israels Krieg im Nahen Osten - Arbeiterfotografie - Tagebuch Israel/Palästina - 2008/2009 - Notizen zum Krieg Israels im Nahen Osten - insbesondere gegen die Bevölkerung Palästinas - Die NPD und die Strategie, Kritik am mörderischen Vorgehen Israels zu diskreditieren - AF, 3.2.2009 -- Walter Momper, Präsident des Abgeordentenhauses von Berlin, weiß, daß "ein Drittel des Bundesvorstandes der NPD vom Verfassungsschutz bezahlt wird". Das äußert er am 28.1.2009 in Berlin bei einer Veranstaltung anläßlich einer Aktion der NPD, die als Mahnwache unter dem Motto 'Nein zum israelischen Holocaust im Gaza-Streifen' deklariert ist (Rede als Video bei youtube.com). Diese Äußerung führt zu der Frage, ob es neben dem Verfassungsschutz noch weitere vergleichbare Finanziers gibt >>>

Hasbara – Die  Formen der Antisemitismuskeulen -  Teil 1 (erweitert)  - Links gleich Rechts und mit Islamisten vereint? - Eine Dokumentation von Erhard Arendt

 


 

Interview zum Ende des Gaza-Krieges - Yossi Sarid + Rosso - In einem Interview für das ehemalige PCI- und heutige mitte-linke PD-Parteiorgan „l’Unità“ zog der Kolumnist der israelischen Tageszeitung „Haaretz“ und einstige Mitbegründer, Vorsitzende und langjährige Knessetabgeordnete der linkssozialdemokratischen und linkszionistischen Meretz-Partei Yossi Sarid (68) ein interessantes Resummee des dreiwöchigen blutigen Gaza-Feldzugs der Großen Koalition in Tel Aviv. (…) Eines der Resultate des dreiwöchigen israelischen Gemetzels im Gaza-Streifen ist ohne Frage eine veränderte Sichtweise des Staates Israel in der deutschen Linken. Ein Opferverhältnis von 100 zu 1, der umfangreiche Einsatz geächteter Waffen wie Phosphorgranaten, Nagelbomben und anderem sowie ein Bombardement, bei dem 15% aller Gebäude zerstört oder beschädigt und (erfolgreich) auf alles geschossen wurde, was sich bewegte (inklusive Ambulanzen, Journalisten und UNO-Hilfskonvois) war den Meisten dann doch etwas zuviel. >>>

 


 

What YOU can do: 10 ways to help Gaza/Palestine - Laila El-Haddad - A Mother from Gaza - "I would like to offer a list of things that can be done to defeat this feeling of impotence. Things YOU can do to help Gaza. To help Palestine. To help achieve justice for all."

 


 

Israeli clinic for Gaza civilians closes for lack of patients - JUDY SIEGEL-ITZKOVICH - J-lem Post - "The impressive clinic had opened with fanfare, and it was closed in a whisper."

 


 

Bad news from a new neighborhood  - Editorial - Haaretz - "The only purpose of Mevasseret Adumim is to break up the West Bank, ruin ties between Jerusalem and Ramallah, and wreck the last chance of reaching a peaceful settlement." http://www.haaretz.com/hasen/spages/1060822.html id

 


3.2.2008
 


 

Zusammenbruch auf dem Trinkwasser- und Abwasser-Sektor in Gaza - Schwere Missachtungen des internationalen humanitären Gesetzes und schwere Verletzungen des internationalen Menschenrechtsgesetzes. Stellungnahme von Centre on Housing Rights and Evictions (COHRE).

 


 

Gaza-Krieg fördert Antisemitismus - London/Berlin - Der britische Historiker Eric J. Hobsbawm wirft der israelischen Führung "nationalistische Blindheit" und "militärischen Größenwahn" vor. Der Gaza-Krieg habe die Zukunftsaussichten Israels verschlechtert und befördere den Antisemitismus in der Welt, schrieb Hobsbawm in einem am Dienstag in der deutschen Zeitung "Junge Welt" abgedruckten Beitrag für die "London Review of Books".

 


 

„Israel muss mit der Hamas verhandeln.“ Interview mit Moshe Zuckermann (Tel Aviv).  - Ohne Verhandlungen mit der Hamas wird es nach Auffassung des israelischen Historikers Moshe Zuckermann keinen Waffenstillstand geben. Verhandlungen mit der islamistischen Organisation seien deshalb unabdingbar. Zuckermann setzt große Hoffnungen auf die Nahost-Politik des neuen US-Präsidenten Barak Obama, warnt aber vor zu großem Optimismus. Es komme darauf an, was dieser von seiner Rhetorik wirklich umsetzen könne. Mit Zuckermann sprach Arn Strohmeyer >>>

 

 

Warum Israel die Westbank nicht räumen will? - Wie wichtig ist die Frage des Westbank-Wassers? -  Gespräch mit einem Wasserexperten - Von : Hakam Abdel-Hadi - Während meines Aufenthalts in der Westbank im Dezember 2008 hatte ich die Gelegenheit mit dem Wasserexperten, Prof. Kamal Abdul-Fattah, dem  Geographieprofessor an der Universität Birzeit in der Westbank ein Gespräch über die Wasserfrage zu führen. Ich begann das Interview mit folgender Frage >>>

 

 

Israels Lügen - Henry Siegman Die Regierungen der westlichen Staaten und die meisten westlichen Medien übernahmen folgende israelische Behauptungen zur Rechtfertigung des militärischen Angriffs auf Gaza: Hamas verletzte in einem fort den sechsmonatigen Waffenstillstand, den Israel einhielt und den Hamas nicht verlängern wollte; Israel blieb deshalb keine andere Wahl als die Fähigkeit von Hamas, Raketen auf israelische Städte zu schießen, zu zerstören;  Hamas sei eine Terroristen-Organisation und Teil eines globalen Dschihad-Netzwerks; Israel sorgte also nicht nur für seine eigene Verteidigung, sondern nahm zugleich teil am Kampf der westlichen Demokratien gegen dieses Netzwerk. Ich hörte von keiner einzigen größeren amerikanischen Zeitung, keiner Rundfunk- oder Fernseh-Station, dass sie in ihrer Berichterstattung zum Angriff auf Gaza diese Lesart in Frage stellte. Soweit es Kritik an Israels Handlungen gab (keine von der Bush-Regierung),  beschränkte sie sich auf die Frage, ob die von der IDF veranstaltete Schlächterei in einem vernünftigen Verhältnis stand zu der Bedrohung, die sie abzuwehren suchte; und ob die IDF alles Nötige getan hatte, Verluste der Zivilbevölkerung zu vermeiden. >>>

 

 

Das gute Geschäft mit dem Frieden - Schweiz finanziert fragwürdige Studie über Nahostkonflikt mit - Shraga Elam - Um das edle Ziel des Friedens im Nahen Osten ist eine regelrechte Industrie entstanden. Einer der Sponsoren: die Schweiz. Das Motto: Das Gegenteil von gut, ist gut gemeint. Dies demonstriert die neue Studie «Cost of Conflict in the Middle East» mit Schweizer Unterstützung, welche die indische Denkfabrik Strategic Foresight Group (SFG) vergangene Woche veröffentlicht hat.

 

 

Hamas zu Verhandlungslösung bereit - Karin Leukefeld - Palästinenser in Gaza für einjährigen Waffenstillstand mit Israel. Voraussetzung ist Öffnung der Grenzen

 

 

Aussergewöhnlich umfangreiche US-Waffenlieferung nach Israel: Planen die USA und Israel einen breiter angelegten Krieg im Nahen Osten? - Michel Chossudovsky - Eine sehr umfangreiche US-Waffenlieferung für Israel, bestehend aus 3,000 Tonnen an „Munition”, ist angesetzt, ihren Weg nach Israel zu gehen. Der Umfang und die Art der Lieferung wird als „ungewöhnlich“ beschrieben

 


 

Menschen in Gaza brauchen moralische und aktive Unterstützung -  Der SPD-Ortsverein St. Blasien hatte zu einem politischen Abend mit einen Vortrag zu dem Thema "Das Massaker von Gaza", der von Eveline Hecht-Galinski gehalten wurde, eingeladen. In ihrer Begrüßung freute sich Elisabeth Kaiser vom SPD-Ortsverein, dass trotz der Unwetterwarnung so viele Interessenten gekommen waren, der Eberle-Saal war fast voll besetzt. Begrüßen konnte sie Eveline Hecht-Galinski, Gabi Weber und Johannes Kaul. Spontan hätten sich diese bereiterklärt, über das Thema zu reden, als die Idee vor einer Woche geboren wurde.

 

 

Interview mit Uri Averny - So kann Obama den Frieden im Nahen Osten schaffen -  Tel Aviv – Als Soldat kämpfte er für das Überleben Israels. Als israelischer Politiker und ehemaliger Knesset-Abgeordneter kämpft Uri Avnery (86, geboren in Deutschland) bis heute für einen haltbaren Frieden für den jüdischen Staat. Seit über 30 Jahren tritt er für zwei Staaten in Palästina ein, ist deshalb auch mit Mord bedroht worden. Peter Brinkmann besuchte den Friedensaktivisten und Schriftsteller in seiner Wohnung in Tel Aviv.

 

 

Israel fliegt neue Angriffe auf Gaza - Weitere »Reaktionen« auf Raketenbeschuß angekündigt. Rotes Kreuz kritisiert Waffeneinsatz gegen Palästinenser

 

 

Schlecht für die Juden - Der Krieg gegen Gaza hat die Zukunftsaussichten Israels verschlechtert und befördert den Antisemitismus in der Welt - Eric Hobsbawm - Drei Wochen lang ist die Barbarei vor einem weltweiten Publikum gezeigt worden, das zugeschaut, sich seine Meinung gebildet und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Israels bewaffneten Terror gegen 1,5 Millionen Einwohner, die seit 2006 im Gaza-Streifen blockiert werden, zurückgewiesen hat. Niemals zuvor wurden die offiziellen Rechtfertigungen für die Invasion offensichtlicher durch die Kombination von Fernsehbildern und Arithmetik widerlegt; oder der Neusprech von »militärischen Zielen«

 


 

Weniger wäre auch hier mehr - Evelyn Hecht-Galinski  - Zu "Eine Frage des Protokolls"  (…) Wie lange wollen und müssen wir jüdische und nichtjüdische Deutsche noch die intellektuelle Hilflosigkeit dieses Zentralrates unter der Führung von Charlotte Knobloch und ihres "Drängers" Stephan Kramer als Generalsekretär hinnehmen? Sie sind keineswegs übersensibel, wie Vizepräsident Korn meint, sondern setzen ihre auf Konfrontation ausgerichtete Taktik fort, indem sie viel zu viel sagen - weniger wäre mehr >>>

Die innere Spaltung - Im Nahostkonflikt steht der deutsche Zentralrat der Juden hinter der Regierung Israels. Deutsche Medien reproduzieren das - und geben anderen Stimmen zu wenig Raum - Iris Hefets - Wer als Laie die deutschen Medien konsumiert, um mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren, könnte den Eindruck gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit einer Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und in Orangenhainen nach "Arabern" suchen.>>>

Habibi Stephan J. Kramer – ein Barbar oder ein Gutmensch? - Abraham Melzer - (...) Der Zentralrat der Juden in Deutschland, als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten. Die Beschäftigung mit Barbaren und Gutmenschen gehört eigentlich nicht zu den Aufgaben >>>

Neue Partei + altes Spiel - Einschüchtern, Täuschen, mit dem Kopf im Sand  (…) E. Arendt - Wir wollen und wir werden nie wieder Opfer sein", sagte Dieter Graumann. Dem ist zuzustimmen, da stehen wir nebeneinander.  Aus unser leidvollen gemeinsamen deutschen Geschichte heraus sollten wir aber auch nein zu einer neuen "Herrenrasse" sagen >>>


 


 

Israel und die Türkei - Befremden über ein unausgesprochenes Bedauern - Israel und die Türkei versuchen zwar noch, ihre guten Beziehungen zu retten. Der Wortwechsel zwischen Peres und Erdogan in Davos aber war der Höhepunkt einer schleichenden Entzweiung, die mit dem Gaza-Krieg begann. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem >>>

 


 

Abbas im Abseits - Die Hamas hat durch den Krieg im Gazastreifen an Statur gewonnen - im Westjordanland, das bislang von Präsident Abbas dominiert wurde, aber auch in Staaten wie der Türkei. Die Möglichkeiten für Abbas, im Bruderkrieg mit den Islamisten Boden gut zu machen, sind gering. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem

 

 

What Happened to Hassan - Ran HaCohen - Hassan, an 8-year-old Gazan boy, could consider himself lucky. Last year, thanks to his serious illness, Israel let him in to be treated in a Tel Aviv hospital. Israel boasts of its generosity: after four decades of occupation, which has left Gaza's hospitals on a Third World level, followed by years of siege, which has exhausted the little equipment and medicine arsenal those wretched hospitals had acquired, Israel grants treatment to a small number of mostly terminal Palestinian patients, provided the full cost is paid by the Palestinian National Authority. How very generous indeed.

 



Israel state prosecutor to meet officials at center of Spanish war crimes probe
- State Prosecutor Moshe Lador was to Monday summon the seven senior Israeli defense officials who were named as defendants in a war crimes trial that will be heard by a Spanish court.

 


2.2.2008
 


 

Die schwarze  Fahne - Uri Avnery - EIN SPANISCHER Richter hat eine gerichtliche Untersuchung gegen sieben israelische Politiker und Militärs wegen des Verdachtes auf  Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeordnet. (…) Für diejenigen, die diesen Vorfall vergessen haben: der damalige Kommandeur der israelischen Luftwaffe Dan Halutz wurde damals danach gefragt, was er wohl empfinde, wenn er solch eine Bombe auf ein Wohngebäude fallen lässt. Seine unvergessliche Antwort lautete: „einen leichten Ruck am Flügel“.  >>>

Spanische Justiz ermittelt gegen ehemalige Militärführung in Israel  - Das Palästinensische Zentrum für Menschenrechte (PCHR) begrüßt den Beschluß des Nationalen Gerichtshofs in Spanien, Ermittlungen gegen sieben ehemalige militärische Führungspersönlichkeiten in Israel einzuleiten  >>>

Prosecutor looks at ways to put Israeli officers on trial for Gaza 'war crimes' >>>

 




IDF soldiers leave racist graffiti on Gaza homes - Some of the graffiti was written on the ruins of the homes of the al-Samuni family, who lost dozens of its members during the war.
 


 

Der Türke Erdogan zeigt den Arabern wie man es macht - Kommentar - Über den Auftritt des Premierministers in Davos und einen Verstoß gegen die Pressefreiheit, weil Lobbyismus und Medien getrennt bleiben müssen - Der türkische Premierminister sorgte beim Weltwirtschaftsforum in Davos für einen Eklat. Was hat er nur getan? Als einziger Regierungschef wehrte er sich offen gegen Israels Kriegspolitik und spricht aus, was der Großteil der Welt denkt: Krieg gegen Frauen und Kinder zu führen ist nicht OK und: Warum bekommen die Mächtigen der der Welt es nach 60 Jahren nicht hin, die Streithähne an einen Tisch für eine Zweistaatenlösung zu zwingen? >>>

 


 

Israels Gefangene - Anwälte erheben schwere Vorwürfe - Rolf-Henning Hintze - Sieben israelische Menschenrechtsorganisationen haben schwere Vorwürfe gegen die israelische Armeeführung erhoben. Es geht um beim Gaza-Krieg gefangengenommene Palästinenser.

 

 

Gaza im Lichte der Zionistischen Ideologie - Prof. em. Dr. Kenneth Lewan - Um zu verstehen, warum ein Massaker unter der Bevölkerung des Gazastreifens stattgefunden hat, sollte auch die zionistische Ideologie vergegenwärtigt werden. Die Ideologie der zionistischen Bewegung ist eine nationalistische Ideologie. Deren Grundeinstellungen beinhalten eine Missachtung anderer Nationen und ethnischen Gruppen und ihrer Interessen. Der Patriotismus hingegen lässt sich gut mit der Achtung und Anerkennung anderer Nationen vereinbaren. Wie andere nationalistische Ideologien hat die zionistische eine eigene Prägung. Sie steckt in folgender Aussage von Theodor Herzl, dem Hauptideologen und Organisator der Bewegung. Er schrieb in seiner Streitschrift „Der Judenstaat“ (1896): Kein Volk der Geschichte hat solche Kämpfe und Leiden ausgehalten, wie wir,...denn tief im Volksgemüt (aller anderen Völker, K.L.) sitzen alte Vorurteile gegen >>>

 

 

COHRE-Stellungnahme, 19.1.09 -  Zusammenbruch auf dem Trinkwasser- und Abwasser-Sektor in Gaza – Schwere Missachtungen des internationalen humanitären Gesetzes und schwere Verletzungen des internationalen Menschenrechtsgesetzes - Nach 22 Tagen israelischer Angriffen auf den Gazastreifen ist die Wasserversorgung und die Abwasser-Entsorgung am Zusammenbrechen. Der Trinkwasser- und Abwassersektor war nach den 18 Monaten Blockade von Gaza immer schon eine sensible Frage, denn die Einfuhr von Baumaterial zum Neubau und zur Reparatur von Anlagen auf dem Wasser- und Abwassersektor, ebenso wie die notwendige Lieferung von Brennstoff und Elektrizität für den Antrieb der Pumpen der Kläranlagen und Wasserbrunnen wurde verhindert. Das >>>

 

 

Gaza desperately short of food after Israel destroys farmland - Officials warn of 'destruction of all means of life' after the three-week conflict leaves agriculture in the region in ruinsPeter Beaumont in Gaza The Observer, Sunday 1 February 2009 Article historyGaza's 1.5 million people are facing a food crisis as a result of the destruction of great areas of farmland during the Israeli invasion. According to the World Food Programme, the UN's Food and Agriculture Organisation and Palestinian officials, between 35% and 60% of the agriculture industry has been wrecked by the three-week Israeli attack, which followed two years of economic siege. Christine van Nieuwenhuyse, the World Food Programme's country director, said: "We are hearing that 60% of the land in the north - where the farming was most intensive - may not be exploitable again. It looks to me like a disaster. It is not just farmland, but poultry as well.

 

 

 

 

Schüsse an der Sperranlage - Zwei Demonstranten im Westjordanland verletzt. Israelische Politik setzt im Wahlkampf auf aggressive Haltung in Sachen Palästina - Gloria Fernandez - Ob Gazastreifen oder Westjordanland: Israel setzt, was Palästina betrifft, auf Konfrontation. Diese Position prägt weiterhin und sogar noch zunehmend den Wahlkampf um das Parlament – der Urnengang ist für den 10. Februar angesetzt.

 

 

Anschlag auf Bevölkerung Gazas ... Vorwände und Gründe (SB) - Das produktive Ergebnis der "Arbeit", die die israelische Kriegsmaschinerie in den Worten ihres Oberbefehlshabers Gabi Ashkenazi in Gaza verrichtete, besteht laut dem Palästinensischen Menschenrechtszentrum (PHRC) in 1285 Toten, die zu 82,6 Prozent als Zivilisten eingestuft werden, darunter 280 Kinder und 111 Frauen. 4336 Personen wurden meist schwer verletzt, darunter 1133 Kinder und 735 Frauen. Laut dem PHRC, dessen konservative Angaben durch andere Zählungen deutlich übertroffen werden, wurden 28 öffentliche Gebäude - Ministerien, Universität, Parlament - 30 Moscheen, 10 Sozialzentren, 121 Werkstätten, 21 Gaststätten und Geschäfte und 5 Zementfabriken zerstört (NZZ, 30.01.2009). Zehntausende von Menschen sind obdachlos, Hunderttausende haben keinen Strom und kein Wasser, der Hunger ist allgegenwärtig.

 


 

Rückschau -  2007-06-08 - Meron Rapoport - Der siebte Tag des Krieges - Erinnerung ist meistens trügerisch. Im Abstand von vierzig Jahren sind ziemlich viele Menschen in Israel geneigt, die Zeiten vor dem Sechstagekrieg als Goldenes Zeitalter, eine Art verlorenes Paradies zu verklären. Demnach war Israel vor 1967 eine kleine und gerechte Gesellschaft, wo Werte wie harte Arbeit, Bescheidenheit und Solidarität stärker waren als Geldgier und Eigennutz, wo jeder jeden kannte und - vor allem - niemand jemand anderen besetzte. Das alles ist natürlich eine Täuschung. Das Jahr 1966 - das letzte ohne besetzte Gebiete - war ein schreckliches Jahr: Die Arbeitslosigkeit hatte die Rekordhöhe von 10 Prozent erreicht, die Wirtschaft erlebte eine schwere Rezession und zum ersten Mal in der Geschichte Israels gab es mehr Auswanderer als Einwanderer. Es stimmt zwar, dass in diesem Jahr die seit dem Krieg von 1948 praktizierte "Militärverwaltung"[1] über die 400 000 in Israel lebenden Araber aufgehoben wurde, aber die Lage der arabischen Minderheit war nach wie vor bedrückend, da immer mehr von ihrem Grund und Boden konfisziert wurde, um darauf neue jüdische Städte und Dörfer zu errichten. Der Sechstagekrieg änderte das alles. Dass Israel seit 1967 als regionale oder sogar als internationale militärische Supermacht gesehen wird, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass der Krieg die wirtschaftliche Entwicklung Israels dramatisch verändert hat. >>>

 

 

Israel and Hamas Won, So Who Lost? - Yacov Ben Efrat - The spectacle of tanks back from the battlefield with the blue and white Star of David flapping from their turrets, the faces of the young soldiers, their body language—all leave no doubt concerning Israel's victory. If we compare this pullback from Gaza with the one from Lebanon over two years past, there is no need for extensive commentary >>>

 

 

More Zionist Than Israel? - Ali Fathollah-Nejad - The Gaza massacre, at least for the moment, is over -- ended just before Barack Obama's inauguration, so as not to cast an unwelcome cloud over his first hours as U.S. President. The initial Palestinian death toll is 1,300 . . . and expected to rise. (Four times that number were injured, and more wounded may be discovered). The number of the Israeli dead -- 13 Israelis, ten of whom were soldiers, lost their lives -- was one hundredth of the Palestinian dead. Such are the revealing casualty statistics of this so-called war -- onslaught or even slaughter would be a more accurate term to describe the world's fifth largest army using the high-tech weaponry of the world's No. 1 military power against the civilian population as well as a scant number of armed combatants.

 

 

Life in the Gaza Strip is not 'back to normal' - People have their own ways of trying to characterize their personal disaster: People whose homes or small businesses have been destroyed in the shelling, though no one in their family was killed, say: "My damage is nothing," as though embarrassed.

 

 

American Jewish statement against Israel`s war on Palestine - American Jews for a Just Peace - In the wake of this illegal war, AJJP expresses our outrage and pledges to support all efforts that are aimed at ending Israel`s Occupation and undoing the apartheid system that it has constructed.

 

 

The silence of the jurists - Gideon Levy - Haaretz - The Israel Bar Association cannot be bothered with the issue of war crimes. With the exception of a few courageous lawyers, nobody is disturbed by the worrying legal aspects of the war. Hundreds of children killed are not a sufficient reason to cry out when one is busy with flower design.

 

 

What happened to Hassan - Ran HaCohen - Antiwar.com - So here we are now: a bereaved family in a ruined house in Gaza and an Israeli family in Tel Aviv who have almost become one family through Hassan`s illness and death. They phone each other daily, hoping to meet again soon. Will they see each other again – not just soon, but ever? The answer is no. Not as long as Israel`s apartheid regime is in place.

 


1.2.2008
 


 

GAZA: Haben Hühner Raketen abgeschossen? - Sameh Akram Habeeb - Israels verheerender Krieg gegen den Gazastreifen forderte das Leben von 1335 Menschen und hinterließ mindestens 5500 Verletzte. Außerdem wurden Zehntausende von Versorgungseinrichtungen, Häuser, Geschäfte, Fabriken/ Werkstätten teilweise oder total zerstört. Der Krieg verursachte bei Tausenden von Menschen besonders bei Kindern großen psychischen Schaden. Ich berichtete täglich vom Krieg, und mein Schwerpunkt lag dort, wo Menschen zu schaden kamen. Doch kürzlich stieß ich auf eine Geschichte, die meinen Schwerpunkt völlig veränderte und mir die wahre Natur der israelischen Soldaten und ihre Absicht, den Gazastreifen heimzusuchen, deutlich machte. Seit die Waffenpause in Kraft getreten ist, bin ich durch den Gazastreifen gefahren, um noch anderes zu dokumentieren. Obwohl ich viele Artikel schrieb, entschloss ich mich nun, die noch nicht erzählten Geschichten des Krieges zu erzählen: das brutale Massaker an Tausenden von Hühnern.

 


 

Opfer und Zeugen einer Gewaltmaschine - Viktor Kocher - Empörung über Israels Vorgehen und über die Zurückhaltung der Hamas-Kämpfer - Viele in Gaza beschreiben die jüngste Kampagne Israels als Krieg gegen das ganze Volk und nicht gegen die Hamas. Erschütterte und dezimierte Familien nehmen die Trümmer ihrer Häuser wieder in Besitz. Die Hamas wird kritisiert wegen zu schwachen Widerstands, aber nicht ernstlich angefochten, >>>

 


Lebensader nach Gaza - Karin Leukefeld - Mit Hacken und Schaufeln graben Palästinenser bombardierte Tunnel wieder frei. Fotoreportage >>>
 

 

 


 

Verstoß gegen eigene Gesetze - Inge Günther - Der Siedlungsbau in der Westbank zeichnet sich durch krasse Verstöße gegen israelische Gesetze aus. Betroffen sind drei Viertel von 118 Siedlungsprojekten. Das belegt eine bislang unter Verschluss gehaltene Datensammlung des israelischen Verteidigungsministeriums.

 


 

Verwendet(e) Israel illegale Waffen bei seiner Gaza-Offensive? -  Amira Hass - Die Erde bebte unter unsern Füßen, Wolken von erstickendem Rauch, Explosionen wie bei einem Feuerwerk, Bomben, die  in alles verbrennende Flammen zerbarsten und nicht mit Wasser zu löschen sind, Wolken wie Pilze aus rosa Rauch, Gas, das einem die Luft wegnimmt, scheußliche Verbrennungen auf der Haut, ungewöhnliche verstümmelte lebende und tote Körper.  All dies wird von Bomben verursacht, die Israel über den Einwohnern des Gazastreifens abwirft - nach Berichten und Zeugenaussagen von dort. Seit dem ersten Tag der israelischen Luftangriffe  gaben die Leute dort genau dieselben Beschreibungen über Nebenwirkungen der Bombardements und  behaupteten,  Israel benütze  Waffen und Munition, die sie in den vergangenen  8 Jahren nicht gesehen haben. Außerdem berichteten  die Ärzte in den Krankenhäusern des Gazastreifens von  Arten  schwerer Verletzungen. Dies erklärt die unglaubliche Angst der Bewohner, die sie bei jedem Angriff  durchmachen.

 


 

Israel and Hamas Won, So Who Lost? - Yacov Ben Efrat - he spectacle of tanks back from the battlefield with the blue and white Star of David flapping from their turrets, the faces of the young soldiers, their body language—all leave no doubt concerning Israel's victory. If we compare this pullback from Gaza with the one from Lebanon over two years past, there is no need for extensive commentary: Israel has retrieved the pride and reputation of its army, which had been badly damaged by that other war in the north. The world has been reminded that the Middle East contains but a single military power worthy of the name. Deterrent capability, the magical force that is supposed to protect Israel from its enemies, has returned in full strength.

 


31.1.2008
 


 

Die andere Sicht des Krieges - André Marty -  (…) Miri Eisin war eine der ganz lauten Schreihälse, bezahlt, um Propaganda für Israel zu betreiben. Die einstige Sprecherin des immer noch amtierenden israelischen Premiers Ehud Olmert hatte während des Libanon-Krieges vom Sommer 2006 zu erklären, was selten gelang: Hunderte zivile Opfer in einem Krieg, der eigentlich der Hesbollah-Miliz gegolten habe – die Parallelen mit dem jüngsten Gaza-Krieg, der eigentlich nur der Hamas... na ja, Sie wissen schon. Eisin hat keine gute Falle gemacht, sie bekam selbst von CNN Prügel. Und die Welt sah zu, wie die einzige wirklich zupackende CNN-Anchor Rosemary Church sie vorführte.

 

 

Der Gaza-Krieg hat ein Gesicht - "Sie haben meine Töchter getötet!" Dr. Abu al-Aisch, palästinensischer Arzt aus Gaza, ist live im israelischen Fernsehen zugeschaltet. Er wollte über den Kriegsalltag im abgeschotteten Hamasbiet berichten als plötzlich sein Haus zur Front wird. stern.de zeigt einen Ausschnitt des Telefongesprächs, das den Krieg in Abu al-Aischs Leben holte, und Abu al-Aischs Leiden in die Wohnzimmer Israels.


 


 

Militanter Zionismus ist der falsche Weg für ein neues europäisches Judentum - Die innere Spaltung - Iris Heets - Wer als Laie die deutschen Medien konsumiert, um mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren, könnte den Eindruck gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit einer Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und in Orangenhainen nach "Arabern" suchen. Wer schon einmal in Israel und Palästina war, der weiß, wie weit dieses Bild von der Realität entfernt ist. Der Kibbuz ist schon lange tot, die Orangenhaine wurden entwurzelt, und anstelle der Uzi sind modernere und leichtere Waffen getreten. Und Amos Oz spricht sich auf Hebräisch für den Krieg aus, und wird in Deutschland als "Friedensaktivist" mit Preisen bedacht.

 


 

Die Einen zerstören, die Anderen sollen es wieder richten - Florian Rötzer - Der UN-Generalsekretär hat die Weltgemeinschaft um mehr als 600 Millionen US-Dollar gebeten, um die schlimmsten Folgen des Kriegs im Gaza-Streifen zu beseitigen

 


 

Jeder Zweite nennt Israel "aggressiv" - Die Deutschen haben ein zwiespältiges Verhältnis zu Israel entwickelt. Das zeigt die Forsa-Umfrage im Auftrag des stern. Demnach bezeichnet die Mehrheit die israelische Politik als rücksichtslos und verneint eine besondere deutsche Verantwortung für das Land. Vor allem Anhänger der Linkspartei urteilen kritisch.Die Deutschen haben nach NS-Diktatur und Holocaust über Jahrzehnte hinweg ein besonderes Verhältnis zu Israel gehabt - das sich aber offenbar zu wandeln beginnt. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte die Bürger im Auftrag des stern unter anderem über den aktuellen Krieg im Gaza-Streifen - und erhielt überraschende Antworten. Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) sagte, Israel sei ein aggressives Land. 59 Prozent erklärten, es verfolge seine Interessen ohne Rücksicht auf andere Länder. Und nur 30 Prozent der Bürger sind überzeugt, dass die israelische Regierung die Menschenrechte achtet >>>


 

Noam Chomsky: "Löscht alle Wilden aus!" - Gaza 2009 (Teil 2) - In der jetzigen Situation wäre es wenig hilfreich, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass die amerikanisch-israelische Ablehnungspolitik (Rejektionismus) - welche einer friedlichen Lösung, die von der Welt seit langem angestrebt wird, im Wege steht -, ein solch extremes Ausmaß angenommen hat, dass den Palästinensern sogar das abstrakte Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wird.

 


 

Eine sehr interessante Website für alle, die sich für die Firmen interessieren, die in irgendeiner Weise vom völkerrechtswidrigen Siedlungsbau profitieren!!! -Tipp von Ingrid Rumpf >>>

 


 

Gysis einsamer Kampf für Israel - Mechthild Küpper - Fühlt sich allein gelassen: Gregor Gysi - 28. Januar 2009 Wer zur Schadenfreude neigt, freut sich, wenn deutsche Linke zu Nahostreisen aufbrechen, Beiträge zu Diskussionen über Israel und die Palästinenser liefern oder an Kundgebungen für Frieden in dieser Weltgegend teilnehmen. Die anderen aber ziehen dann schon in der festen Erwartung die Schultern hoch, dass Interventionen von ganz links zur Nahostpolitik regelmäßig das Ansehen der Bundesrepublik im Ausland beschädigen.

 


30.1.2008
 


 
UNRWA SCHOOL IN BEIT LAHIA, GAZA, PALESTINE

Mehr Fotos >>>
Deutlich zu erkennen hier die Phosphorbomben, mit denen -- der für Europäer so symbolträchtige Ort --die Schule beschossen wurde. Medienkrieg hin oder her, der ist hier real... Eine Auswahl der Bilder von Beit Lahia auf dieser Seite. >>>

 Artillerie-Einsatz der IDF (Israel Defense Forces) in GAZA
Helmut Franz  - (…) Besonders die Streuung der Geschosse, die nie - auch bei bester Absicht nicht - zu vermeiden ist, bewirkt systemimmanente Ungenauigkeiten bei der Plazierung der Granaten (hier Weisser Phosphor), die schlimme Folgen für die Zivilbevölkerung haben. Deswegen allein schon ist der Artilleriebeschuss von Zielen in umittelbarer Umgebung von Wohnhäusern, Krankenhäusern, Schulen, zivilen Versorgungseinrichtungen und Einrichtungen der Vereinten Nationen als Kriegsverbrechen einzuordnen


 



Video - Obama, take away the pain in my stomach

 

 


 

Porträt Rashid Khalidi -  Rudolph Chimelli - Der palästinensische Intellektuelle Rashid Khalidi gilt seit langem als Erbe des im Jahre 2003 gestorbenen palästinensisch-amerikanischen Historikers Edward Said. Nun umgibt ihn die Aura, er sei auch ein Freund des neuen amerikanischen Präsidenten.

 


 

»Kontrollpunkte verletzen die Menschenrechte« - Israelische Menschenrechtsaktivistin wünscht sich stärkeren internationalen Druck auf ihr Land. Ein Gespräch mit Ronni Hammermann - Interview: Johannes Zang >>>

 


 

Das christliche Schulzentrum Talitha Kumi - Brücke für die Menschen - Talitha Kumi ist ein christliches Schulzentrum in der Nähe von Bethlehem. Deutsche und palästinensische Lehrer arbeiten hier gemeinsam. Leitbild der Schule ist die Toleranz, auch in politisch schwierigen Zeiten. "Talitha Kumi" ist ein Zitat aus der Bibel und bedeutet übersetzt: "Mädchen steh auf". Talitha Kumi liegt auf einem Hügel oberhalb des Dorfes Beit Jala, zwölf Kilometer südlich von Jerusalem. Pinien- und Olivenbäume spenden auf dem großen Schulgelände Schatten; wenn man beobachtet, wie Mädchen und Jungen hier spielen und toben, entsteht vordergründig der Eindruck eines vollständigen Friedens. Blickt man jedoch ins Tal, so ist die hässliche graue Betonmauer sichtbar

 


 

Deutschland sorgt für Waffennachschub - Harald Neuber - Eine Hamburger Reederei wollte während der Angriffe auf Gaza tausende Tonnen Munition nach Israel liefern

 


 

 


 

Die innere Spaltung - Kommentar von Iris Hefets - Wer als Laie die deutschen Medien konsumiert, um mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren, könnte den Eindruck gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit einer Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und in Orangenhainen nach "Arabern" suchen. Wer schon einmal in Israel und Palästina war, der weiß, wie weit dieses Bild von der Realität entfernt ist. Der Kibbuz ist schon lange tot, die Orangenhaine wurden entwurzelt, und anstelle der Uzi sind modernere und leichtere Waffen getreten. Und Amos Oz spricht sich auf Hebräisch für den Krieg aus, und wird in Deutschland als "Friedensaktivist" mit Preisen bedacht.

 


 

Den zionistisch-israelischen Rassismus ent-legitimieren!  - Nemetico  - Wer wäre in unseren "aufgeklärten Zeiten" nicht gegen Rassismus? Das mögen sich manche naiven Gemüter denken. Doch Rassismus ist kein Thema, das etwa mit der Niederlage der amerikanischen Südstaaten 1865, der Niederlage des "Dritten Reichs" 1945 oder den Teilerfolgen der schwarzen Bürgerrechtsbewegungen in den USA "erledigt" wäre. Der Zentralrat der Juden, der behauptet, im Namen "aller Juden" zu sprechen, verkündete durch den Mund von Charlotte Knobloch folgendes:  Meine Damen und Herren, die Freunde Israels wissen, dass das jüdische Volk seit 4.000 Jahren durchgehend im Nahen Osten lebt.

Sonderseite: Der realpolitische Zionismus

 


 

Shooting Rabbits - Ein Bericht aus Gaza - Liebe Leser, ein deutscher Freund, der in Jerusalem arbeitet, hat neun Tage nach Kriegsende den Gazastreifen besucht und sich ein Bild von der Lage gemacht. In den Gazastreifen zu fahren ist eine Sache. Eine andere, wieder rauszukommen. Neun Tage nach Ende des Kriegs sind wir zu dritt nach Gaza aufgebrochen. Unseren Kollegen besuchen, sich mit Projektpartnern treffen, planen was wir dort unter den Umständen noch machen können. Gaza ist ein Trümmerhaufen. Auch politisch. Keine Ahnung wie das da weitergehen soll. Die Hamas räumt die Straßen auf und regelt den Verkehr, derweil die Leute unterwegs sind, um Nahrungsmittel und Material zum provisorischen Flicken von Granatenlöchern und Brandschäden zu suchen. Richtige Baumaterialien werden immer noch nicht reingelassen.

 


 

An Interview with Jimmy Carter - The Future of Gaza - Riz Khan -  Hello and welcome. Could Hamas be a key to peace between the Israelis and Palestinians? In spite of the U.S. condemning the democratically elected organization as terrorists and Israel launching a prolonged military campaign against Hamas in Gaza, there are those who feel there cannot be a solution without Hamas in peace talks. The argument for dialogue gains weight with the backing of a former U.S. president who's been willing to take on the critics and controversy as he continues to staunchly campaign for peace in the region. In his book, "We Can Have Peace in the Holy Land: A Plan That Will Work," former President Jimmy Carter argues that, despite the recent violence between Israel and Hamas, the conditions are right for a peace deal.

 


 

Israeli troops killed Gaza children carrying white flag, witnesses say - Dion Nissenbaum - McClatchy Newspapers - Abed Rabbo said he gathered his wife, their three daughters and his mother, Souad. Souad Abed Rabbo said that she tied a white robe around a mop handle and two of her granddaughters waved white headscarves as they walked outside. When they opened the door, they saw an Israeli tank parked in their garden about 10 yards away."We were waiting for them to give us an order," Khaled said last week as he stood in the ruins of his home. "Then one came out of the tank and started to shoot."

 


 
Links to videos and collections of photos of Israeli war crimes (use of illegal weapons, mass murder) in Gaza. Duration of videos unknown.
 
I have listed individual pages with photos, but other pages on the same site may have more photos, so please check the entire site if you don‘t see what you are looking for on the page listed here. * I have marked the largest collections of photos. This listing is a work-in-progress. I welcome suggestions for additions to it, but please respect copyright and check with the website before you use their material. - Hajja Romi Elnagar, MLIS

WARNING: These are all photos of atrocities and WAR CRIMES. They are intended to show the full horrors of the war on civilians in Gaza. They are all graphic and disturbing, and should not be viewed by the faint of heart. >>>

 


29.1.2008
 


 
Gegossenes Blei / Das Militärrabbinat zu den Soldaten: Manchmal wird Grausamkeit benötigt - Broschüren, die das Rabbinat an Soldaten während der Aktion „Gegossenes Blei“ verteilt hat, beinhalten eine nationalistische und politische Indoktrinierung. Bei der Organisation „Jesh Din“ (Es gibt Gerechtigkeit) fordert man die Entlassung der Obersten Militärrabbiner.  - Amos Harel - Während des ganzen Krieges im Gazastreifen ist der religiöse Rundfunk – und in zwei Fällen auch die Soldatenzeitschrift „Bamachaneh“ – voll mit Lob für die Militärrabbiner. Die auffällige Spende von Käppi tragenden Offizieren und Soldaten in den Speerspitzen der Armee, war auch dadurch gekennzeichnet, dass auffällig viele Rabbiner an der Frontlinie waren. Der Oberste Militärrabbiner, Brigadegeneral Avi Ronzki, ging einige male mit den kämpfenden Soldaten in den Frontstreifen rein und dasselbe taten viele seiner Untergebenen. Offiziere und Soldaten berichteten von dem Gefühl der „Überlegenheit“ und „Moralische Stärke“ dank der Gespräche mit den Rabbinern, die ihren Geist stärkten vor dem Kampf mit den Palästinensern. Aber welche Inhalte hatten diese Gespräche und die vielen Broschüren, die das Militärrabbinat während der Kämpfe verteilte? >>>

Kurze Frage - André Marty berichtet - (…) Heute wollt' ich fragen: Wie ist es möglich, dass der Chef-Rabbiner der israelischen Armee, Brigade-General Avichai Rontzki, israelische Soldaten während des Gaza-Krieges mit religiösen Schriften folgenden Inhalts versorgen konnte: "We must not cede a single inch of Israel." Oder: "When you show mercy to a cruel enemy, you are being cruel to pure and honest soldiers. This is terribly immoral. These are not games at the amusement park where sportmaanship teaches one to make concessions. This is a war on murderers." >>>

Gratuliere Henryk, das ist endlich ein guter Beitrag. Da du ja der meist gebuchte Jude in Deutschland bist, kann man davon ausgehen, dass du weißt wovon du sprichst. - Abraham Melzer - "Die Juden" haben ihren Beitrag zum Holocaust bereits geleistet. Sie könnten sich ganz entspannt zurücklehnen und sagen: "Jetzt seid ihr dran. Nun macht mal schön." Das schreibst du einige Zeilen weiter. Dabei sind doch eigentlich die Juden jetzt dran, und sie machen es ganz gut, wie man an den Ergebnissen des Zusammenschusses von Gaza sehen kann. Das Militärrabbinat hat anlässlich des Eindringens in Gaza den Soldaten einen Verhaltens-Kodex auf den Weg mitgegeben, auf den man ja als Jude stolz sein kann >>>

Rabbi urged 'no mercy' in killing of Gazans >>>

Army rabbi `gave out hate leaflet to troops >>>

 


 

Die Siedlerlobby ist nicht erfreut -  Inge Günther - US-Vermittler George Mitchell ist im Nahen Osten eingetroffen. In Sachen israelische Siedlungspolitik dürfte der neue Präsident Obama weniger geduldig zuschauen wie sein Vorgänger. Mitchells erste Mission ist allerdings die Stabilisierung des Waffenstillstands. - Israels Siedlerlobby verspricht sich nichts Gutes von ihm. Umso mehr setzt das Friedenslager seine Hoffnungen auf George Mitchell, den Nahostgesandten im Dienste von US-Präsident Obama.

 

 


Hasbara – Die  Formen der Antisemitismuskeulen - Teil 1 - Links gleich Rechts mit Islamisten vereint? Dokumentation von E.  Arendt - Neue verschleiernde Nebelkerzen werden gestartet  + durch das Land getrieben. Die Antisemitismuskeule  bekommt eine neue Beschriftung. (,,,) Als einer der zur Zeit letzen teilt nun auch Richard Herzinger in der Welt (natürlich in der „Achse des Guten“ verlinkt)  zum Glück nur einem geistigen Keulenhieb aus. >>>>

 


 

Kommentar, 23.1.2009 - Dr. Sabine Schiffer - Anmerkungen zur Selbstbeweihräucherung in Sachen Israelsolidarität - Unter dem Titel „Die Rolle des Iran im Nahostkonflikt“ hat die Deutsch-Israelische Gesellschaft in Nürnberg nicht nur Dr. Matthias Küntzel als Referenten geladen, sondern dessen Vortrag auch in Kooperation mit der Sparkasse und dem Willstätter-Gymnasium durchgeführt. Erwartungsgemäß und zur Freude der Veranstalter waren auch Schüler am Abend des 22.1.2009 in der Aula ihrer Schule zugegen. Eine Herausforderung für jeden Geschichtslehrer, der auf die (a)historischen Deutungen Küntzels reagieren muss. Schon immer war es ein Problem der Geschichtsschreibung, dass die ausgewählten Fakten Kausalzusammenhänge suggerieren, die bei anderer Auswahl aus dem immer viel umfangreicheren Faktenpool ganz anders aussehen. Was also ist richtig bzw. wie wahr sind halbe Wahrheiten? Die Selektivität von Küntzels historischem Abriss der Entwicklungen im Nahen Osten und vor allem im Iran ermöglichte es dem Referenten, den situativen Kontext vor Ort komplett auszublenden und aktuelle Entwicklungen einer Irrationalität islamistischer Protagonisten zuzuschieben. Und das geht so >>>

 

 

Abbas: "Israel will keinen Frieden" - Florian Rötzer - Während Hamas nicht das Existenzrecht Israels anerkennen will, lässt Israel weiter verstärkt Siedlungen und Straßen im Westjordanland ausbauen und kündigt harte Maßnahmen auf gestrigen Anschlag gegen Soldaten an

Israel hält Daten zu Siedlungsbau geheim - Jerusalem - Die israelische Regierung hat einem Zeitungsbericht zufolge Informationen zurückgehalten, die einen umfassenden nicht genehmigten Siedlungsbau im Westjordanland belegen. Das Verteidigungsministerium befürchte, die Daten könnten den internationalen Beziehungen Israels schaden, schrieb die Zeitung «Haaretz» am Mittwoch. Der Friedensgruppe Peace Now zufolge sind die Bauarbeiten an den Siedlungen und Außenposten im Westjordanland 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent gestiegen.

 

 

Streitfrage: Wie ist der Konflikt in Gaza zu lösen? - Beiträge von Prof. Dr. Werner Ruf (Kassel), Stephan J. Kramer (Zentralrat der Juden) und Prof. Dr. Udo Steinbach (Uni Marburg) - Über die Frage "Wie ist der Konflikt in Gaza zu lösen?" debattierten in det Tageszeitung "Neues Deutschland" folgende drei Experten: Prof. Dr. Werner Ruf, Jahrgang 1937, von 974 bis 1982 Professor für Soziologie an der Universität Gesamthochschule Essen, anschließend bis 2003 Professor für Politikwissenschaft an der Universität Kassel - Stephan J. Kramer, Jahrgang 1968, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Leiter des Berliner Büros des European Jewish Congress sowie Mitglied des »Board of Governors« des World Jewish Congress (WJC) - Prof. Dr. Udo Steinbach, Jahrgang 1943, lehrt gegenwärtig am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien an der Marburger Philipps-Universität.

 

 

Todespfeile aus Israel - Von Rüdiger Göbel - Die israelische Armee hat während des dreiwöchigen Gaza-Krieges neben Phosphorbomben auch andere Waffen einsetzt, deren Verwendung in dichtbesiedelten Gebieten laut Genfer Konvention verboten ist. Nach Angaben der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden die rund 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen unter anderem mit sogenannten Flechettes attackiert. »Flechettes« sind vier Zentimeter große Metallpfeile mit einer scharfen Spitze und vier Flügelchen am Rumpf. Aufgrund ihrer Konstruktion haben sie eine enorme Durchschlagskraft. Zwischen 5000 und 8000 solcher pfeilförmigen Projektile werden in eine 120-Millimeter-Granate gepackt, die von Panzern verschossen werden. Die Geschosse explodieren in der Luft und streuen die Pfeile mit Hochgeschwindigkeit über ein 300 mal 100 Meter großes Gebiet. »Flechettes« sind keine Präzisionswaffe gegen feindliche Kämpfer. Als Antipersonenwaffen sollen sie vielmehr wie Splitterbomben möglichst viele Menschen auf einmal schwer verletzen oder töten. >>>

 

 

Nur ein lebensfähiger palästinensischer Staat kann zu einer dauerhaften Friedensregelung führen -  Von Erhard Crome (Hrsg.).

Rosa-Luxemburg-Stiftung, Reihe: Manuskripte, 82 >>>

>> Text als pdf

HARRI GRÜNBERG, WERNER RUF: Stichworte zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts – Bedingungen für die Existenz eines lebensfähigen palästinensischen Staates

MICHAEL INGBER: Eine Bestandsaufnahme der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern

HELGA BAUMGARTEN: Palästina: Die unendliche Katastrophe (oder) Katastrophe ohne Ende. Die aktuelle politische Lage in den besetzten palästinensischen Gebieten

PETER SCHÄFER: Vom Geländewagen überfahren. 15 Jahre internationale Demokratieförderung und wirtschaftliche Aufbauhilfe führten zur Rückentwicklung der palästinensischen Gesellschaft. Fortschrittliche Kräfte wurden mit Geld überschüttet und so ins Koma finanziert: Herausforderungen für die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die seit kurzem ihre Präsenz in Ramallah aufbaut

KARIN KULOW: Zum offensichtlich schwierigen Umgang mit Hamas. Einige Anmerkungen

WERNER RUF: Internationale Perspektiven für eine Friedensregelung?

ARNE C. SEIFERT: Das System „Antiterrorstrategie“, Deutschland und der islamische Nachbarraum

WOLFGANG GEHRCKE: Isolierung führt zu Radikalisierung
Autoren

 


 

“Mr. UNIFIL” Reflects on a Quarter Century of Peacekeeping in South Lebanon - Interview with Timur Göksel  - "... Butler: But you keep hearing that Hizballah intentionally fired from civilian areas, making20civilian deaths inevitable. Göksel: Do you know Tel Aviv? The Israeli Defense Ministry is smack in the middle of a posh residential area of the city. Most Israeli bases are also in civilian areas. Go visit Kiryat Shemona. Towns grow toward military bases. So I mean, their deployment is no different from Hizballah’s. Look. This was a very asymmetrical war. >>>

 

 

Setting up of a Jewish Hanukah at the top of at Takruri mountain in Hebron's old city More - As an ideological gesture and as a measure for fostering the occupation of at Takruei mountain in the heart of the old city the candle bra was erected and surrounded with a fence to prevent Palestinians' access to their land and facilitate Jewish presence at the site.

 



Gazan children denied treatment abroad - Jonathan Cook >>>

 


 

Behind the Bloodbath in Gaza - Foiling Another Palestinian "Peace Offensive" - Norman Finkelstein - Early speculation on the motive behind Israel’s slaughter in Gaza that began on 27 December 2008 and continued till 18 January 2009 centered on the upcoming elections in Israel. The jockeying for votes was no doubt a factor in this Sparta-like society consumed by “revenge and the thirst for blood,” where killing Arabs is a sure crowd-pleaser. (Polls during the war showed that 80-90 percent of Israeli Jews supported it.) But as Israeli journalist Gideon Levy pointed out on Democracy Now!, “Israel went through a very similar war…two-and-a-half years ago [in Lebanon], when there were no elections.”

 

 

The settlement-terrorism equation - Aluf Benn - Haaretz - "It can be assumed that Obama and Mitchell will show understanding for Israeli actions against terrorists, but not for the collective punishment of millions of Palestinians, or for the natural growth of settlements that Benjamin Netanyahu is promising to encourage if he is elected." >>>

 


28.1.2008
 


 

Die Katastrophe in Gaza verstehen - Richard Falk, Sonderbeauftragter der UN für die Menschenrechte in Palästina - Achtzehn Monate lang erlebten die 1,5 Millionen Menschen in Gaza eine  strafende, durch Israel verhängte Blockade und eine Vielzahl traumatisierender Herausforderungen des normalen Lebenswandels. Vor sechs Monate gab es einen Hoffnungsschimmer, als eine durch Ägypten arrangierte Feuerpause einen wirkungsvollen Waffenstillstand hervorbrachte, der israelische Todesfälle auf null reduzierte, trotz der immer wieder abgefeuerten, selbstgebastelten Raketen, die unschädlich auf israelischen Boden fielen, und zweifellos der Grenzstadt Sderot Sorgen bereiten. Während des Waffenstillstandes hat die Hamasführung in Gaza wiederholt angeboten, diesen zu verlängern, und sogar eine 10-jährige Laufzeit vorgeschlagen.  >>>

Gaza: Gezielte Eskalation? - Thomas Früh - Israel nutzte eine funktionierende Waffenruhe zur Kriegsvorbereitung. Dann ordneten der Verteidigungsminister und der Generalstabschef den Bruch des Waffenstillstands an. Ein Kriegsfahrplan, erstaunlich genau abgestimmt auf die Wahl und den Amtsantritt des neuen US-Präsidenten. Schon im Juni 2008 bereitete Israel den Angriff auf Gaza vor, wie die israelische Tageszeitung Haaretz am 28. und 31. Dezember unter Hinweis auf nicht näher genannte Militärkreise >>>

US-Sonderbeauftragter Richard Falk: Israelische Wahlen und Abschreckung als Hintergründe des Gazakrieges - (pdf)  Clemens Ronnefeldt (Internationaler Versöhnungsbund)  - Richard Falk, ehemaliger amerikanischer Professor für Internationale Recht an der Princeton Universität, derzeit UN-Sonderberater für die Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten, hat sich sehr kritisch zu der israelischen Postion im Gazakireg geäußert. Er hat auch, schon bevor Beginn des Krieges, einen Internationalen Strafgerichtshof gefordert, um gegen die Israelische Führung wegen möglicher VErletzungen des Internationalen Kriegsrechts zu ermitteln. Er tat dies, weil er in der Abriegelung des Gazastreifens "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" sah >>>

Kollektive Bestrafung  - Rolf  Verleger - (…)  Amnesty International schrieb bereits im Jahresbericht 2006: »Anstatt gesuchte Palästinenser festzunehmen und strafrechtlich zu belangen, verfolgt die israelische Regierung seit geraumer Zeit die Strat28ja07go01fr e der extralegalen Hinrichtung dieser Personen. Obwohl bei solchen Übergriffen oft mehr unbeteiligte Zivilisten als bewaffnete Kämpfer ums Leben kommen, stellt die israelische Armee diese Angriffe beschönigend als ›gezielte Tötungen‹ dar.« Israels Regierung und Militär wissen, daß sie gegen die Regeln der Kriegsführung verstoßen. Deshalb wollen sie keine Zeugen haben. Journalisten wurde die meiste Zeit während dieses Kriegs der Zutritt zum Gazastreifen verwehrt, trotz einer gegenteiligen Anweisung des israelischen obersten Gerichts. Dies ist nicht die erste Gerichtsentscheidung, die von der israelischen Regierung einfach ignoriert wird. Die von Israel aktuell begangenen Kriegsverbrechen werden die Länder des Nahen Ostens auf Jahre und Jahrzehnte hinaus belasten. >>>

 


 

 


 

Geschichte ist Konstruktion - Arno Widmann - Der 1946 in Linz als Kind polnischer Juden geborene Shlomo Sand unterrichtet Geschichte an der Universität von Tel Aviv und an der Ècole des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris. Sein neues Buch trägt den Titel "Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?" (…)  Die Vorstellung einer über Jahrhunderte sich erhaltenden Identität des Volkes hat mit der realen Geschichte Europas nichts zu tun. Sie ist die Konstruktion der Epoche der Nationalstaaten. Shlomo Sands Buch versucht deutlich zu machen, dass das Judentum da keine Ausnahme ist. Auch seine Nationalgeschichte ist ein Mythos. Shlomo Sand hat nichts gegen die Schönheit dieser Fiktion, aber er findet, sie für die Wahrheit zu halten, hat fatale Folgen.  Gar ganze Generationen in dem Glauben zu erziehen, sie seien die Nachkommen der einst aus dem Land Israel vertriebenen Juden, ist durch nichts zu rechtfertigende Propaganda. >>>

 


 

 


 

9.240.000.000.000 Euro seit 1991 vernichtet - Seit 1991 kosteten die Konflikte im Nahen Osten die Wirtschaft über neun Billionen Euro. Das Pro-Kopf-Einkommen in der Region könnte fast doppelt so hoch sein, darüber berichtet im Folgenden die österreichische Tageszeitung „Die Presse“.  Während Medien im Zusammenhang mit Kriegen und Konflikten eher von Todesopfern und Zerstörung berichten, hat eine Expertenkommission in akribischer Forschungsarbeit die sogenannten Opportunitätskosten der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten ermittelt und ausgewertet. Demgemäß belaufen sich die entgangenen Erlöse - die dadurch entstehen, dass vorhandene Möglichkeiten, eben Opportunitäten, zur Nutzung von Ressourcen nicht wahrgenommen werden - im Nahen Osten seit 1991 auf 12 Billionen Dollar (9,24 Billionen Euro). Dies berichtet die Strategic Foresight Group (SFG), ein in Indien beheimateter Think Tank.

 


 

Ziel der israelischen Angriffe ist der Sturz der Hamas - (pdf) -  Clemens Ronnefeldt - "Vergeltungsangriffe" und Langzeit-Kriegsvorbereitung - Bei der derzeitigen Berichterstattung über die Eskalation im Nahen Osten stellen sich einige schwerwiegende Fragen. Die "Süddeutsche Zeitung" (nachfolgend: SZ) bezeichnet die derzeitigen Bombardierungen als "Vergeltungsangriffe" (SZ, 29.12.08). In der gleichen Ausgabe lautet die Überschrift auf Seite 2: "Operation `Gegossenes Blei´ - Schon vor sechs Monaten - mitten in der Waffenruhe - hat Israel den Armee-Einsatz vorbereitet".


 

Leben im Schatten der Mauer - Daniel Bax - Die Palästinenser im Westjordanland haben den Krieg in Gaza nur aus der Ferne beobachtet - den Glauben an eine Zweistaatenlösung haben viele längst verloren.

 


 

Is only the Israeli narrative `the truth` and all the others wrong? - By Miri Eisin - Haaretz - The challenge facing Israeli hasbara is to understand the cultural world and conceptual approach of other target audiences and talk to them in their language. Israel`s national fortitude would not be impaired if we learned to look at reality in a more complex way. If we know, without renouncing our truth, how to open up to the existence of another narrative.

 


 

 


27.1.2008
 


 

Olmert schützt die Täter - Israel bereitet sich auf Klagen wegen Kriegsverbrechen gegen Minister und Armeeoffiziere vor - Jürgen Cain Külbel - Israels Ministerpräsident Ehud Olmert ernannte am vergangenen Freitag Justizminister Daniel Friedmann zum Vorsitzenden einer »Sonderkommission für internationale Rechtsstreitigkeiten«. Die »interministerielle Gruppe« soll in den nächsten Tagen die Arbeit aufnehmen, um internationale Klagen gegen Israel wegen Kriegsverbrechen und massiver Angriffe auf Zivilisten und zivile Einrichtungen im Gaza-Streifen kontern zu können. O-Ton Olmert: »Die Befehlshaber und die Soldaten, die im Gazastreifen im Einsatz waren, sind vor Anklagen geschützt. Israel schützt sie, wie sie uns mit ihren Körpern während der Militäraktion im Gazastreifen geschützt haben.« Er sicherte den Militärs Rechtshilfe zu. >>>

Israel rüstet sich gegen Anklagen wegen Gaza- Krieg - Israels hartes Vorgehen im Gaza-Krieg provoziert Menschenrechtler zu Anzeigen wegen Kriegsverbrechen. Die Regierung warnt jetzt Soldaten vor Reisen in viele Länder Europas, weil sie dort Anklagen fürchtet - und verspricht schon Rechtsbeistand. Aus Gaza-Stadt berichtet Ulrike Putz [ Forum ]

 



Israeli students call Barak 'murderer'

 


 

Israel und Gaza - Realität und Rhetorik - Der geschichtliche Rückblick auf Israels Umgang mit Gaza wirft ein Licht auf die strategischen Ziele des aktuellen Konflikts, sagt Avi Shlaim. - Der einzige Weg, um in Israels sinnlosem Krieg in Gaza einen Sinn zu finden, führt über ein Verständnis der historischen Zusammenhänge. Die Gründung des Staates Israel im Mai 1948 war mit enormen Ungerechtigkeiten für die Palästinenser verbunden. Englische Politiker waren sich seinerzeit des großen Unrechts bewusst, das den Palästinensern durch die einseitige Unterstützung der Amerikaner für die Israelis angetan wurde. Am 2. Juni 1949 schrieb Sir John Troutbeck, seinerzeit britischer Botschafter in Ägypten, in einem Bericht an den Außenminister Ernest Bevin, die Amerikaner seien verantwortlich für die Schaffung eines Gangsterstaates unter der Führung "einer völlig skrupellosen Führerbande"

 


 

Heimkehr in Trümmer - Beit Lahija (AP) Nach dem Krieg kehrte Mohammed Sajid nach Hause zurück, und nichts war mehr wie früher. Die Fassade der Bäckerei weggeschossen. Der Festsaal, in dem sein Sohn Hochzeit gefeiert hatte, von Kugeln durchsiebt. Das Minarett der Moschee weggesprengt. Der Obstgarten umgepflügt. Entlang des Sandwegs überall Trümmer. Sein eigenes Haus mit Blick aufs Mittelmeer ein Haufen Schutt, daneben der stinkende Kadaver eines Esels mit zwei Einschusslöchern im Rücken. >>>

 

 


Noam Chomsky: Gaza 2009 (Teil 1) - “Löscht alle Wilden aus!” -  Der jüngste amerikanisch-israelische Angriff auf hilflose Palästinenser wurde am Samstag, dem 27. Dezember, begangen. Die Attacke war minutiös geplant - in der israelischen Presse ist von sechs Monaten die Rede. Zwei Komponenten - eine militärische und eine propagandistische - spielten bei der Planung eine Rolle. (…)  Sie begann kurz vor der Mittagszeit, als die Kinder aus der Schule kamen und Menschenmassen die Straßen des dichtbesiedelten Gaza-Stadt füllten. Man brauchte lediglich Minuten, um 225 Menschen zu töten und 700 zu verwunden.  >>>

 


 

Kommentar: Konflikt im Gaza-Streifen - Ignoranz auf beiden Seiten - In der gegenwärtigen Krise gefährde Israel seinen demokratischen Charakter, meint der israelische Autor Assaf Gavron. Gleichzeitig verleugne ein Teil der westlichen Presse die Gefahr, die von der Hamas ausgeht. - Im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik in Israel: Fernsehmoderatorin Yonit Livi. Grund: Sie hatte am zweiten Tag des Krieges gesagt, dass es für Israel immer schwerer würde, einen Krieg zu rechtfertigen. (…) Nun, sie hatte gesagt, dass es - am zweiten Tag der Militäroperation in Gaza - immer schwerer für Israel würde, einen Krieg zu rechtfertigen, in dem auf der einen Seite bereits 350 Palästinenser, jedoch nur ein einziger Israeli getötet wurden (Inzwischen sind es mehr als 1.000 Palästinenser gegenüber weniger als 10 Israelis) - eine recht einfache, objektive und logische Feststellung. Wüste Beschimpfungen auf dem "neuen Dorfplatz" Außerdem warfen ihre Kritiker ihr vor, dass ihr Gesichtsausdruck Anteilnahme verriet, als vom Tod palästinensischer Zivilisten berichtet wurde.

 


 

From the Church of God in Gaza - To “the holy and faithful brothers in Christ” - Father Manuel Musallam, Parish Priest of Gaza - Peace and blessings upon you, as we pray to God to lift man`s anger and shower Gaza with his mercy and kindness. Gaza was suffering prior before the war, it suffered during the war and it will continue to suffer after the war. Hundreds of people have been killed and many more injured in the Israeli invasion. Our people have endured the bombing of their homes, their crops have been destroyed, they have lost everything and are many now homeless. We have endured phosphorus bombs which have caused horrific burns, mainly to civilians. Like the early Christians our people are living through a time of great persecution, a persecution which we must record for future generations as a statement of their faith, hope and love.

 


 

Verwirrung allenthalben - Stefan Weidner - Der Gaza-Krieg in der deutschen Öffentlichkeit - Seit den fünfziger Jahren ist Deutschland aus historischen Gründen mit Israel solidarisch. Auch die öffentliche Meinung hatte immer eine entschieden pro-israelische Tendenz. Es gibt jedoch Indizien, dass sich dies seit einigen Jahren langsam ändert. Der folgende Beitrag analysiert die Ausgangsbedingungen und Verschiebungen in der medialen Darstellung des palästinensisch-israelischen Konflikts am Beispiel des jüngsten Gaza-Krieges.

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Israel, wake up!

Gaza und die Medien, Teil 2

Brief aus Gaza

Gaza und die Medien, Teil 1

 

 

Das West-östliche Diwan Orchester - Tröstende Töne - Im neu aufgeflammten Nahostkonflikt geht Daniel Barenboim mit seinem israelisch-arabischen Orchester, das er auch als "unabhängige Republik" bezeichnet, auf Tournee. Der Dirigent hat eine Botschaft, die in der Region fast untergeht. Von Sonja Zekri

 


 

Erziehung der Kinder als MÖRDER! (GAZA)

Absolutely Not in Their Name, Not in Ours  - Michael Warschawski, Alternative Information Center (AIC)   - Absolutely Not! Not in Their Name, Not in Ours  - Ehud Barak, Tzipi Livni, Gabi Ashkenazi and Ehud Olmert--don’t you dare show your faces at any memorial ceremony for the heroes of the Warsaw Ghetto, Lublin, Vilna or Kishinev. And you too, leaders of Peace Now, for whom peace means a pacification of the Palestinian resistance by any means, including the destruction of a people. Whenever I will be there, I shall personally do my best to expel each of you from these events, for your very presence would be an immense sacrilege. - Not in Their Names - You have no right to speak in the name of the martyrs of our people. You are not Anne Frank of the Bergen Belsen concentration camp but Hans Frank, the German general who acted to starve and destroy the Jews of Poland.

 


 

Auf der falschen Seite - Uri Avnery - Der Gaza-Krieg und der Amtsantritt von Obama lassen die USA und Israel auseinander driften - Von all den wunderbaren Sätzen aus Barack Obamas Amtseinführungsrede blieb folgender Satz bei mir hängen: "Ihr seid auf der falschen Seite der Geschichte." Er sprach von den tyrannischen Regimen in der Welt. Aber auch wir sollten über dieses Wort nachdenken.

 


 

Israelische Regierung fürchtet Klagen wegen Menschenrechtsverletzungen - Florian Rötzer - Israel und Hamas stellen kaum zu versöhnende Bedingungen für einen Waffenstillstand - Die Bombardierung und der Beschuss von Zielen im Gazastreifen verursachten nach einer ersten Prüfung der Vereinten Nationen am Wochenende große Schäden an zivilen Einrichtungen im ganzen Gebiet. Die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Strom und Brennstoffen sei weiter kritisch. John Holmes vom UN-Hilfsdienst sagte: "Wir haben eine schockierende Zerstörung gesehen." Das Leiden der Menschen und die Zerstörung, die sie gesehen hätten, seien Herz zerbrechend gewesen. Es sei schockierend, "dass Zivilisten in dieser Militäroperation so unverhältnismäßig viel leiden mussten".

 


 

Nach dem Krieg in Gaza - Bei Kritik schießt die Hamas ins Knie - Die Islamisten im Gazastreifen nutzten den Krieg mit Israel für die Abrechnung mit politischen Gegnern. So mancher Fatah-Anhänger ist enttäuscht über Israels Truppenrückzug. - Susanne Knaul -  Ramis Dour lehnt seine Krücke an die Wand und stemmt mithilfe beider Hände sein linkes Bein aufs Bett. Seit Anfang des Monats verbringt er die meiste Zeit des Tages liegend. "Eigentlich sollte ich das Bein mehr bewegen", sagt er mit schlechtem Gewissen und greift zu einer Schachtel Zigaretten. Hamas-Kämpfer haben ihm zwei Kugeln ins Knie gejagt. "Sie wollten mich nicht wirklich schwer verletzten", sagt Ramis. Es sei eine "sanfte Warnung" gewesen.

 

 

The Palestinian Zionist  - Mohannad El-Khairy - A demonstration somewhere in the West Bank against occupation and Apartheid. The red, green, black and white colors flying in unison above the heads of hundreds gathered for a cause, as the heavily equipped riot-police form a barricade in a soul-less, mechanistic order, the chanting slogans for justice, freedom, and peace become louder as emotions run high; and frustrations run even higher. Then, suddenly, the beatings begin. You would expect the attackers to be from the so-called Israeli Defense Forces. Alas, ladies and gentlemen, you would be mistaken. Welcome everyone to the Palestinian Zionist. I am fully aware of what such a term implies. And it is implying what it says it implies. Yes, the Palestinian Zionist does exist and in his most elaborate characteristic comes in the form of a President. President Mahmoud Abbas. The Palestinian Authority (PA) is run by Palestinian Zionists. Their operations are supported by Palestinian Zionists. Their policies aim to promote more Palestinian Zionists.

 

 

Details on the Arrest of Khalid Amayreh - Sherine Bhaa - KHALED AMAYREH, the Al-Ahram Weekly correspondent in the West Bank was arrested Sunday evening by the Preventive Security Forces (PSF) in Hebron. He was released after two days. Amayreh, 52, lives in Dura, 12 miles southwest of Hebron and has worked as the Weekly correspondent since 1997, as well as for a number of other media outlets. He has a BA in journalism from the University of Oklahoma and an MA in journalism from the University of Southern Illinois. For a long time, he suffered, as do all Palestinians in the occupied territories, being confined by the occupation to his home village. Not long ago, he was prohibited by Israeli forces from leaving Hebron at an Israeli checkpoint, detained and released only after being threatened for his courageous articles documenting Israeli crimes in the Weekly. Surprisingly though, this time, Amayreh was not arrested by the Israelis, he was detained by the PSF; the PA police apparatus. This was the fourth time that Amayreh was arrested by the PSF. But this time why was he arrested? He was not in a demonstration, nor was he smuggling weapons to his fellow Palestinians being killed by Israelis on a daily basis.

 

 

9 suspected of attacking Nazareth Arabs - JPOST.COM STAFF - J-lem Post - "Police said they were investigating whether the youngsters acted independently or whether they were dispatched by a racist organization."

 


 

LRB contributors react to events in Gaza - Tariq Ali - A few weeks before the assault on Gaza, the Strategic Studies Institute of the US Army published a levelheaded document on ‘Hamas and Israel’, which argued that ‘Israel’s stance towards the democratically-elected Palestinian government headed by Hamas in 2006, and towards Palestinian national coherence – legal, territorial, political and economic – has been a major obstacle to substantive peacemaking.’ Whatever their reservations about the organisation, the authors of the paper detected signs that Hamas was considering a shift of position even before the blockade >>>

 


26.1.2008
 


 

"Israel was born out of Jewish Terrorism" Zionismus=Terrorismus? - Dr. Viktoria Waltz - JEWISH BRITISH PARLIAMENT MEMBER: "Israel was born out of Jewish Terrorism" Tzipi Livnis Father was a Terrorist" ! und Tzipi Livni, Barak, Olmert, Netanyahu, Sharon...? - Genocid, Zerstörung und Transfer - das alte 'Rezept' - Joseph Weitz Direktor des Jüdischen National Fonds (für den jüdischen Bodenerweb und Besitz zuständig) verlautbart am 19. Dezember 1940 (als einer unter vielen Zionisten und rechte Hand Ben Gurions): "Es muss klar sein, dass es keinen Raum für zwei Völker in diesem Land gibt... Das Zionistische Projekt ist bis jetzt gut und zeitlich wie geplant auch mit dem 'Landkauf' vorangekommen - aber das alles wird nicht wirklich zum 'Staat Israel' führen ... da gibt es nur den vollständigen Transfer aller Araber von hier in die Nachbarländer; außer vielleicht Bethlehem, Nazareth und die Altstadt von Jerusalem dürfen wir nicht ein einziges Dorf, keine einzige Sippe übriglassen" (Übers. aus dem engl. in PASSIA 100years.. Jersualem 2000:63) Diese Bilder des letzten Massenmordens werden nie wieder ! in Vergessenheit geraten >>>

Sonderseiten - Der realpolitische Zionismus >>>

Meinung - Selten oder ungewöhnlich - gefunden bei IPK -  „Die IDF ist die einzige Armee der Welt, deren ethischer Kodex den Terminus „Reinheit der Waffen“ beinhaltet, womit gemeint ist, dass Waffen nur für gerechte Zwecke benutzt werden dürfen. Außer in seltenen und ungewöhnlichen Fällen, handeln israelische Soldaten in Einklang mit diesem Kodex, manchmal riskieren sie dabei ihr eigenes Leben.“ (Quelle.)

Israel schützt Militärs gegen Klagen wegen Gaza-Offensive

 



Eine Geschichte aus dem Gaza-Streifen - André Marty -  Das ist die Geschichte von Raed. Eine von Tausenden Geschichten aus dem Gaza-Streifen. >>>

Video - Raed el Athamna -  Ohne Hoffnung - Die Not der Palästinenser im Gazastreifen >>>


 


 

Unbehagen über Obama in Israel - Jörg Bremer - Bei israelischen Regierungsvertretern ist ein gewisses Unbehagen über den neuen Präsidenten in Washington spürbar. Im Wahlkampf hatten Politiker von Ministerpräsident Olmert bis Oppositionsführer Netanjahu auf den Republikaner John McCain gesetzt. Öffentlich befürchten nun nur noch regierungsferne Publizisten einen neuen Nahost-Kurs.

Das Glas ist halbvoll! - Fritz Edlinger - Bei der ersten Einschätzung der nahostpolitischen Perspektiven der neuen US-amerikanischen Administration erinnert man sich zunächst an den Spruch vom halbvollen oder halbleeren Glas. Nach acht neokonservativen Bushjahren ist der Erwartungshorizont bereits derart niedrig, dass man sich  unbedingt für die Freude über das halbvolle Glas entscheidet. Und das trotz vieler Widersprüche und Zweifel. Aber beginnen wir mit dem Positiven: Da ist zuallererst die Ernennung von George Mitchell zum Nahost-Sonderbotschafter zu erwähnen. Diese nährt auf jeden Fall Hoffnung auf eine neue und Lobby-resistente Politik – und macht den Schock, den die Ernennung des strammen Zionisten und israelischen Reservisten Emanuel Rahm zum Stabschef des Weißen Hauses ausgelöst hat, schon fast vergessen. >>>

 


 

Ein anderer Krieg, eine andere Niederlage - Die Gazaoffensive hatte Erfolg mit der Bestrafung der Palästinenser, aber sie hat Israel nicht mehr Sicherheit gebracht. - John J. Mearsheimer - Israelis und ihre amerikanischen Unterstützer behaupten, Israel habe seine Lektion aus dem verheerenden Libanonkrieg 2006 gut gelernt und eine Gewinnstrategie für den gegenwärtigen Krieg gegen Hamas ausgearbeitet. Im Falle einer Waffenruhe wird Israel selbstverständlich den Sieg erklären. Glauben Sie das nicht. Israel hat törichterweise einen anderen Krieg begonnen, den es nicht gewinnen kann. Wie es heißt, soll die Kampagne in Gaza zwei Ziele haben: 1) die Raketen und Mörser, die seit dem Rückzug Israels aus Gaza im August 2005 von den Palästinensern auf den Süden Israels abgefeuert wurden, zu stoppen 2) Israels Abschreckung wieder herzustellen. Man sagt, dass sie aufgrund des Libanonfiaskos, Israels Rückzugs aus Gaza und aufgrund Israels Unfähigkeit, das Nuklearprogramm des Irans zu stoppen, wirkungsloser geworden sein soll. Aber das sind nicht die wahren Ziele der Operation Cast Lead. Das aktuelle Ziel ist mit Israels langzeitiger Vision des Zusammenlebens mit Millionen von Palästinensern in seiner Mitte verbunden. Es ist Teil eines größeren strategischen Ziels: die Schaffung von "Groß-Israel" (einem größeren Israel). Besonders Israels Führer bleiben >>>

 


 

Auf der falschen Seite -  Uri Avnery - VON ALL den  wunderbaren Sätzen aus Barack Obamas Amtseinführungsrede blieb   folgender Satz bei mir hängen: „Ihr seid auf der falschen Seite der Geschichte.“ Er sprach von den tyrannischen Regimen in der Welt. Aber auch wir sollten  über dieses Wort nachdenken. In den letzten paar Tagen  hörte ich viele Erklärungen vonseiten Ehud Baraks, Zipi Livnis, Binyamin Netanyahus und Ehud Olmerts. Und jedes Mal musst ich an  dieses  Wort denken: „Ihr seid auf der falschen Seite der Geschichte!“ Obama sprach als Mensch des 21. Jahrhunderts. Unsere Führer sprechen jedoch  die Sprache des 19. Jahrhunderts. Sie ähneln den Dinosauriern, die einst ihre Nachbarn tyrannisierten und  denen nicht bewusst war, dass ihre Zeit längst abgelaufen war.

 


 

Der Nahost-Konflikt spaltet die deutsche Gesellschaft: Manche haben Verständnis für das harte israelische Vorgehen im Gazastreifen - Andere haben dies nicht. Peter Philipp kommentiert: - Israelkritische Demonstrationen als Begleitung neuer bewaffneter Auseinandersetzungen in Nahost hat es in deutschen Städten auch in der Vergangenheit gegeben. In der Regel war die Beteiligung an Solidaritäts-Kundgebungen für Israel dann aber größer. Mit dem Krieg im Gazastreifen hat dieses Bild sich verkehrt. Tausende demonstrieren gegen das israelische Vorgehen, Hunderte nur stehen unbeirrt hinter Israel.

 


 

Hamas - www.palaestina-heute.de - Politiker und Medien stellen die Hamas als unbelehrbare Terrororganisation dar, die die Vernichtung Israels mit allen verfügbaren Gewaltmitteln betreibt. Begründet wird dies mit der Charta aus der Gründungszeit der Hamas (1988) und mit den beobachteten ständigen Angriffen auf Israel durch Selbstmordattentäter und zusätzlich seit Jahren mit Raketen.  Wir stellen dar, dass der Rückgriff auf die Hamas-Charta völlig die Entwicklung der Hamas in den letzten 10 Jahren ignoriert, eine Entwicklung von einer Widerstands- und Aktionsgruppe zu einer politischen, sich des Instrumentariums der Demokratie bedienenden Partei. Wir zeigen, dass das Wahlprogramm der Hamas von 2005/2006 ein völlig anderes >>>

 


 

Kollaborateure unter Druck - Britische Studenten forcieren Solidarität mit den Palästinensern - Christian Bunke - Manchester und Rainer Rupp - Auch nach dem Abzug der israelischen Truppenverbände aus Gaza halten die Solidaritätsveranstaltungen das palästinensische Gebiet in England an. Am Samstag versammelte sich eine Gruppe von rund 30 Studierenden der Manchester University und Manchester Metropolitan University zu einer Kundgebung und besetzte anschließend einen Hörsaal im Manton-Gebäude.

 


 

Israel wird bedient - EU-Außenminister beraten in Brüssel mit arabischen Gästen neuen »Friedensplan« für Palästina. Hamas ist weder eingeladen, noch wird sie auch nur erwähnt - Karin Leukefeld - Eine Woche nach Beginn des Waffenstillstandes in Gaza begannen am Sonntag abend in Brüssel die EU-Außenminister damit, die Zusagen zu konkretisieren, die ihnen Israel als Preis für ein Ende des Gaza-Krieges abgerungen hatte. Offiziell hieß es, man berate über einen neuen »Friedensplan« zwischen Israel und den Palästinensern. Im Mittelpunkt des Treffens der 27 Außenminister mit ihren Amtskollegen aus Jordanien und Ägypten stand allerdings laut Planung die Frage, wie die Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten »gesichert« werden kann, damit keine Waffen mehr das Palästinensergebiet erreichen.

 

 

Jonathan Cook - Israel acts to block war crimes charges

 


 

Memories of Gaza - Forty-year-old Issa Al-Batran may never go back home. His surviving mother and son have begged him to come back with them, but he prefers to wander the streets with his memories of Gaza before the onslaught. He was a teacher at the UN school in the Al-Bureij refugee camp; he was a father of six, a husband and a homeowner.

 


 

No moderates left - Gideon Levy - Haaretz - Tzipi Livni, like Ehud Barak, is a true extremist. Bibi Netanyahu more extremist in rhetoric only.

 


 

In Israel, detachment from reality is the norm - Patrick Cockburn - Israeli society was always introverted but these days it reminds me more than ever of the Unionists in Northern Ireland in the late 1960s or the Lebanese Christians in the 1970s. Like Israel, both were communities with a highly developed siege mentality which led them always to see themselves as victims even when they were killing other people.

 


 

Gaza: the mean, mean neighbour - Rolf Verleger - Why is Gaza being so mean to its nice Israeli neighbour? Why is it repaying Israel`s kindness with Qassams?

 


25.1.2008
 

 

Embedded with Gaza medics



 


 

Ich gebe hier mein Zeugnis ab - Von Bernard-Henri Lévy - In das Innere des Konflikts: Der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy fährt zu den Soldaten nach Gaza - 24. Januar 2009 Yovan Diskin ist der Chef des mystischen und gefürchteten israelischen Inlandsgeheimdiensts Shin Bet. Soweit ich weiß, hat er sich noch nie geäußert, jedenfalls nicht seit Kriegsbeginn.

 


 

Auch Lügen sind gewalttätig -  Rupert Neudeck - Zwischenruf zur Feigheit der Medien im Gaza-Krieg - Eigentlich würden wir humanitären Helfer gern sofort etwas im Gazastreifen tun. Genauso wie in dem von seinem Diktator Robert Mugabe herunter gewirtschafteten Simbabwe. Aber die Politik erlaubt es nicht, die Vereinten Nationen bekommen es nicht hin, und unser Außenminister Steinmeier schaute sich den Einschlag der Raketen in Gaza aus der sicheren ägyptischen Enklave bei Rafah an. So benehmen wir uns als Mitmenschen im Jahre 2009 gegenüber Menschen in Not: Schlecht, sehr schlecht.

 


 

 


 

Das Haus schaukelte hin und her - Marina Achenbach - DIE REISE DES APOTHEKERS NACH GAZA - Zuerst durfte Yafer Alsharafi nicht hinein, dann nicht mehr heraus - An einem Stehtisch in einem Berliner Bistro erzählt Yafer Alsharafi von einem Weg, der "normaler Weise" 20 Minuten dauert und für den er und seine Frau sechs Stunden gebraucht haben. Es ist der Weg vom Haus seiner Familie in Gaza zum Roten Kreuz in Gaza.

 


 

Offener Brief von Attac - Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, Sehr geehrter Herr Außenminister, wir sind sehr erstaunt, dass Sie in Bezug auf den Krieg Israels in Gaza eine Politik auf Bildzeitungsniveau betreiben mit katastrophalen Folgen für die palästinensische Bevölkerung. Werden Sie schlecht oder falsch beraten oder gibt Ihnen George Bush immer noch die Maximen des Handelns vor?  Sie behaupten, die Hamas sei für den Krieg verantwortlich und Israel müsse für seine Sicherheit kämpfen. Das stellt die Tatsachen vollständig auf den Kopf. Alle israelischen, palästinensichen und auch die deutschen Friedensorganisationen - also unabhängige Organisationen, die nicht wie leider auch viele deutsche Medien, die Propaganda der israelischen Regierung übernehmen - haben festgestellt, dass Israel über Jahre hinweg immer wieder alle Waffenstillstandsabkommen gebrochen hat und willkürlich in palästinensiche Gebiete eingefallen ist, um gezielt Menschen umzubringen.

 



Bilder des Schweigemarsches in München - 24.1.2009 >>>

 

 

Audio - Kriegsbegeisterung hat Konjunktur - Wie Israels Gesellschaft heute zu Gaza steht - Sendezeit: 24.01.2009 13:40 - Bettina Marx - >>>

 


Gaza in Ruins: A news special - Part 1 - 23 Jan 09


 


 

Babylonische Sprachverwirrung - Abraham Melzer - Das öffentlich rechtliche Fernsehen, u.a. mit Hilfe von Udo Steinbach, Norbert Blüm und Ulrich Kienzle, hinterlässt bei Deutschen Juden einen bitteren Nachgeschmack: Ist es vielleicht doch wieder Zeit einen Koffer zu packen, für den Fall der Fälle? (Honestly Concerned 22.01.2009) Bei honestly concerned, dem Propagandaforum der postzionistischen Juden in Deutschland, überlegt man bereits, ob man die „Koffer packen“ soll, weil das öffentlich rechtliche Fernsehen eine Debatte über Israels Verbrechen in Gaza zugelassen hatte. In einem haben die Verfasser des Aufrufs Recht, die Sendung „hart aber fair“ hat auch bei mir als Juden, einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Nicht aber, weil Udo Steinbach, Norbert Blüm oder Ulrich Kienzle zu Wort gekommen sind, sondern weil man einen Zyniker und Heuchler wie Michel Friedman eingeladen hatte, der wieder drei mal laut schreien musste, dass er Deutscher ist, weil man sonst denken könnte, er sei israelischer Propagandaagent. Es >>>

 


Gaza villages Wiped off the map

 Jonathan Miller, vom britischen Channel 4, zeigt die Situation in Gaza nach dem 23 tägigen israelischen Massaker.

 


 

Sword of Damocles hangs over Gaza - The crisis brought about by Israeli military operations against Gaza has put hundreds of residents in danger of imminent death. A group of 12 Arab-Israeli doctors in the Gaza Strip, affiliated with the Doctors for Human Rights organization, said Friday that a large number of Palestinians undergoing treatment in Gaza are in critical condition and may die. Dr. Agbariah, the manager of a hospital in the city of Umm al-Fahm, explained Friday that hospitals in Gaza are overloaded and do not have the capacity "to receive so many patients at the same time". According to the doctor, those who suffered serious injuries can only receive basic treatment because hospitals lack medical supplies and equipment.

 


 

Eyewitness in Gaza: Yesterday and Tomorrow - 'Whatever they do to us, we are still here and we will still be here.' - Ewa Jasiewicz – We're like trees, we have our roots and they allow us to grow, little by little, we grow up and then they cut us down. But, whatever they throw at us, whatever they do to us, we are still here and we will still be here – Om Bassim, Jabaliya Camp, January 2009.

 


 

Israel's Lies - Henry Siegman - Middle East peacemaking has been smothered in deceptive euphemisms, so let me state bluntly that Israel lies. Israel, not Hamas, violated the truce: Hamas undertook to stop firing rockets into Israel and in return, Israel was to ease its throttlehold on Gaza. And the greater lie is that Sharon's withdrawal from Gaza was intended as a prelude to 'peace.'

 


 

Israeli forces arrest seven children in West Bank - Seven children from Toura al-Gharbeiah village (near the West Bank city of Jenin) were arrested on Tuesday by the Israeli authorities; they are currently detained in Salim detention and interrogation center, in the northern West Bank. Two of the children are only 12 years old; two are 13; another two are aged 15; and the seventh is 17.

 


 

The next step - Gideon Levy - Haaretz - "Not since the summer of 1967 have we had such a uniform, brainwashed chorus - and back then it was not so nationalist and bestial, insensitive and blind... Now it is time to elaborate on the alternative to the cruelest and most brutal war in Israel`s history, and one of the most unnecessary. "

 


 

Israel’s doctrine of destruction: Bombs to ‘send Gaza back decades’ - Jonathan Cook - "This is known as the “Dahiya Doctrine”, named after a suburb of Beirut that was almost levelled during Israel’s attack on Lebanon in summer 2006... Gadi Eisenkot, the head of Israel’s northern command, clarified in October..: “What happened in the Dahiya quarter of Beirut in 2006 will happen in every village from which Israel is fired on. We will apply disproportionate force on it and cause great damage and destruction there. From our standpoint, these are not civilian villages, they are military bases. This is not a recommendation. This is a plan.”`

 


 

London Review of Books` contributors react to events in Gaza - Tariq Ali, David Bromwich, Alastair Crooke, Conor Gearty, Eric Hobsbawm, R.W. Johnson, Rashid Khalidi, Yitzhak Laor, Yonatan Mendel, John Mearsheimer, Ilan Pappe, Gabriel Piterberg, Jacqueline Rose, Eliot Weinberger, Michael Wood

 


 

The myth of Israel`s strategic genius - Stephen M. Walt - walt.foreignpolicy.com - "The moral of this story is that there is no reason to think that Israel always has well-conceived strategies for dealing with the problems that it faces. In fact, Israel`s strategic judgment seems to have declined steadily since the 1970s -- beginning with the 1982 invasion of Lebanon -- perhaps because unconditional U.S. support has helped insulate Israel from some of the costs of its actions and made it easier for Israel to indulge strategic illusions and ideological pipe-dreams. Given this reality, there is no reason for Israel`s friends -- both Jewish and gentile -- to remain silent when it decides to pursue a foolish policy."

 


24.1.2008
 




Children of Gaza: stories of those who died and the trauma for those who survived


Breaking Gaza's will: Israel's enduring fantasy

 

Im Spital der lebenden Toten - Ulrike Putz - Während des Krieges wurde das Schifa-Hospital in Gaza-Stadt weltweit zum Begriff: Ein paar Ärzte versorgten dort Tausende Opfer, im Keller versteckte sich angeblich die Hamas-Führung. Ein Besuch der Klinik zeigt: Der Kampf ist auch nach dem Waffenstillstand lange nicht vorbei. Ahmeds Augen sind halb geöffnet, aber sie sehen nichts. Sein Brustkorb hebt und senkt sich: Es ist das einzige Zeichen der Hoffnung. Die Kugel, die Ahmed durch die Stirn ins Gehirn gefahren ist, hat entscheidende Zentren verletzt. "Er ist dem Tod näher als dem Leben", sagt der Chef der Intensivstation. Ahmed Hassanin ist das wohl jüngste Opfer des Gaza-Krieges. Nicht, weil er erst sieben Jahre alt ist, sondern weil er fünf Tage nach Kriegsende angeschossen wurde >>>

Sharpeville 1960, Gaza 2009 - Dr. Haidar Eid - The 2009 massacre in Gaza will be for international solidarity with Palestine what the Sharpeville massacre was for the international solidarity against apartheid in South Africa. (Wissam Nassar/MaanImages) "Where can I bring him a father from? Where can I bring him a mother from? You tell me!" These are the desperate words of Subhi Samuni to Al-Jazeera's Gaza correspondent. Subhi lost 17 members of his immediate family, including the parents of his seven-year-old grandson. Shockingly, even as I write this article, corpses of the Samuni family are still being retrieved from under the rubble -- 15 days after >>>   

 


 

Schwierige Rückkehr zur Normalität - Im Gazastreifen haben die Schulen wieder mit dem Unterricht begonnen. Damit soll den Kindern ein "Gefühl von Normalität" vermittelt werden. Doch auch in den Klassenräumen hat der Krieg Spuren hinterlassen. Erstmals seit dem Ende der israelischen Militäroffensive ist an den Schulen im Gazastreifen am Samstag (24.01.2009) wieder unterrichtet worden. Sowohl die 221 Schulen des UN-Hilfswerks für Palästinaflüchtlinge (UNRWAH) als auch die öffentlichen Schulen, die von der regierenden Hamas betrieben werden, öffneten ihre Pforten. Den rund 200.000 Kinder soll mit diesem Schritt ein "Gefühl von Normalität" vermittelt werden, wie der Sprecher des UN-Flüchtlingswerks, Christopher Gunness, sagte. Die Kinder und Jugendlichen sind traumatisiert durch die Kämpfe und den Verlust von Familienmitgliedern. Lehrer berichteten, einige Kinder wollten in der Schule über ihre schrecklichen Erlebnisse sprechen. Viele Stühle bleiben leer >>>

 


 

 


 

Gaza - Waffenstillstand? Hintergründe und Hindernisse, Aber Chancen?  - Ivesa Lübben - Warum der Waffenstillstand scheitern musste - Über die Hintergründe des Krieges im Gazastreifen - (…) Diskurse über politische Ereignisse haben oft die Tendenz, sich zu verselbstständigen. Irgendwann setzen sie sich in den Köpfen fest und werden als wahr angenommen. Auf der Basis dieser "Wahrheit" werden dann Wertungen vorgenommen und politische Entscheidungen getroffen, ohne dass diese "Wahrheit" mit empirischen Tatsachen abgeglichen wird. Diskurse werden dann selber zu gesellschaftlicher Realität und zu einem politischen Machtfaktor. Die Wahrnehmung lässt sich geradezu archetypisch an der Rezeption der Ereignisse im Gazastreifen nachvollziehen. Problematisch werden solche "diskursiven Wahrheiten" jedoch, wenn sie in Realitäten eingreifen, die eben nicht deckungsgleich mit denen des Diskurses sind, der über diese Realitäten zirkuliert – vor allem, wenn es wie im Gaza um das Leben tausender Menschen geht >>>

 


 

 

 

Wer klagt Israel an? - Karin Leukefeld - Weltweit fordern Menschenrechtsorganisationen, Israel wegen Kriegsverbrechen in Gaza vor Gericht zu bringen. Dazu gehören Amnesty International und Human Rights Watch ebenso wie ein Bündnis aus acht israelischen Menschenrechtsgruppen.

 


 

Jetzt unterschreiben! - Wir fordern eine andere Nahostpolitik! - Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde, dieser gemeinsame Appell der Kooperation für den Frieden in Zusammenarbeit mit der pax christi-Nahostkommission wird zu einem späteren Zeitpunkt der Bundeskanzlerin und dem Außenminister überreicht. Bitte zeichnen Sie ihn mit Ihrem Namen!
Herzlichen Dank,
Ihre Geschäftsstelle der IPPNW >>>

 


 

 


 

Pax Christi International letter to UN Secretary General on Gaza - We address this letter to you as an international NGO having a special Consultative Status with ECOSOC. Pax Christi International is a faith-based network working for peace and justice uniting over one hundred non-governmental organizations around the world, including several member organizations in the Middle East. We are deeply concerned about the recent escalation of violence in the region. In this regard: We join the manifold calls worldwide for an immediate ceasefire and urge that the violence on both sides is strongly condemned in the most unambiguous terms, without the use of double standards or manipulation of the truth. In this regard we greatly appreciate the recent statement on the situation by the UN General Assembly President Miguel D’Escoto >>>

 


 

 


 

Vor der Parlamentswahl - Israels rechte Kriegsgewinnler - Jörg Bremer - Nur zu Besuch: Netanjahu nach Beginn des Gaza-Krieges in Sderot - 23. Januar 2009 Nur wenige Tage nach dem Gaza-Krieg wendet sich Israel wieder der Innenpolitik zu. Auch wenn die Mehrheit der Bevölkerung mit dem Kriegsverlauf und der Regierung zufrieden ist, sitzen die „Kriegsgewinnler“ in der rechten Opposition. Nach den Umfragen bleibt der Chef der Likud-Partei, Netanjahu der aussichtsreichste Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, wenn Israel am 10. Februar ein neues Parlament wählt.

 

 

"Gegossenes Blei" für den Wahlgewinn - Zufriedenheit bei Israels führenden Parteien - Oliver Eberhardt - Nach dem Beginn des Waffenstillstandes im Gaza-Streifen glauben die meisten israelischen Politiker, die Ziele der Operation »Gegossenes Blei« seien erreicht worden. Doch Strategieexperten warnen vor übertriebenem Optimismus: Die Hamas werde sich schnell wieder erholen. Nein, von Euphorie kann keine Rede sein in den Büros des israelischen Parlamentes, der Knesset, oder den Parteizentralen, wo der Wahlkampf für die vorgezogenen Wahlen am 10. Februar auf vollen Touren läuft. »Es herrscht die Ansicht vor, dass das Militär seine Sache richtig gemacht hat und Optimismus, dass dieses Mal dauerhaft Ruhe im Süden einkehrt« >>>

 

 

Israelische Blockade verhindert Wiederaufbau - Nicht nur der Zement fehlt - Karim El-Gawary - Zwei Milliarden Dollar werden die Wiederaufbauarbeiten im Gazastreifen kosten. Doch Geld allein nützt nicht, wenn die israelische Wirtschaftsblockade nicht aufgehoben wird.

 



Nahost- Obama mischt sich ein - Kommentar von Gudrun Harrer >>>

 


 

 


 

German Media Censorship on Gaza? - Merkel’s Will - Ali Fathollah-Nejad  - Germany’s most prominent political debate TV program “Anne Will” had announced to run a show on Gaza on 11 January, but in what many observers believe to be an unprecedented step canceled the topic only three days earlier. The talk show is broadcast every Sunday night by the country’s foremost public-service broadcaster ARD while attracting on average 3.6 million viewers. The “Anne Will” show which in the fall of 2007 succeeded the successful primetime talk hosted by Sabine Christiansen – who is now anchoring CNBC’s “Global Players” series – is named after the presenter.

 


 

Nach 22 Tagen Gaza-Krieg: - Die verheerenden Folgen - Das Interview führte Hakam Abdel-Hadi Fawas - Abu Sitta, Professor an der Al Ashar- Universität in Gaza, konnte die Fragen von Hakam Abdel-Hadi Mitte der Woche nur per Handy beantworten, da sein Telefon durch die Folgen des israelischen Bombardements nicht funktionsfähig war. Zum Zeitpunkt des Anrufs war er dabei, kleine Reparaturen in seinem stark beschädigten Haus durchzuführen.

 


 

Anne Will muss um ihre Reputation besorgt sein - Zu: "Die Toten und die Quoten", FR-Medien vom 13. Januar - Dass man/frau darüber diskutieren kann, welches Thema in einer politischen Talksendung Priorität haben soll - in Ordnung. Auch dass gelegentlich kurzfristig ein geplantes Thema durch ein anderes ersetzt wird, gehört zum normalen redaktionellen Geschäft. Dass aber bei Anne Will eine geplante Sendung über den Gaza-Krieg, der viele Millionen Menschen in aller Welt beschäftigt und bedrückt, kurzfristig ersetzt wird durch eine Talkrunde zum Suizid des Unternehmers Merckle, weil laut NDR "dieses Sujet populärer" sei, ist nur noch beschämend. Damit hat die Anne-Will-Talkshow ihren Anspruch verloren, als politische Talkshow noch ernst genommen zu werden.

 

 

Das zionistische Projekt und sein Ergebnis: eine wirtschaftliche, soziale und politische Katastrophe - Teil 1 Von Jean Shaoul - Die gegenwärtigen ökonomischen, sozialen und politischen Verhältnisse in Israel und Palästina beweisen das Scheitern des zionistischen Projekts. Der Nationalstaat ist unfähig, die Unterdrückung der Juden zu beenden. Der zionistische Staat sollte eine Antwort auf die Verfolgung der Juden in Europa sein - ein Staat, in dem die Juden eine sichere Bleibe, soziale Gerechtigkeit und Gleichheit finden sollten.

 

 

Ein Hauch Kritik - Obama und der Nahe Osten - Rainer Rupp - Am Donnerstag hat Barack Obama zum ersten Mal als US-Präsident zu Gaza Stellung genommen. In einer Rede vor Mitarbeitern des amerikanischen Außenministeriums erklärte er seine Absicht, sich »aktiv und aggressiv für einen dauerhaften Frieden« im Nahen Osten einzusetzen. Die Dringlichkeit unterstrich er durch die Ernennung des ehemaligen Senators George Mitchell, des »Friedenstifters von Nordirland«, zum Sondergesandten für die Region.

 


 

Gaza 2009 - von Haidar Eid - Überlegen Sie sich bitte auch, was Sie dem 70jährigen Rasheed Mohammed sagen wollen, dessen 44jähriger Sohn Samir - vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder - mit einer einzigen Kugel ins Herz exekutiert wurde. Die IOF weigerte sich 11 Tage lang, eine Ambulanz durchzulassen, um seine Leiche zu bergen.

 

 

Israel’s Lies - Henry Siegman - Western governments and most of the Western media have accepted a number of Israeli claims justifying the military assault on Gaza: that Hamas consistently violated the six-month truce that Israel observed and then refused to extend it; that Israel therefore had no choice but to destroy Hamas’s capacity to launch missiles into Israeli towns; that Hamas is a terrorist organisation, part of a global jihadi network; and that Israel has acted not only in its own defence but on behalf of an international struggle by Western democracies against this network. I am not aware of a single major American newspaper, radio station or TV channel whose coverage of the assault on Gaza questions this version of events. Criticism of Israel’s actions, if any (and there has been none from the Bush administration), has focused instead on whether the IDF’s carnage is proportional to the threat it sought to counter, and whether it is taking adequate measures to prevent civilian casualties.

 

 

Protests over Gaza spread to eight English universities - Anthea Lipsett- guardian - " At King`s College London, students have demanded the cancellation of an honorary degree for Peres, a demand rejected by the university. Trainor, the vice-chancellor of King`s and president of the vice-chancellors` umbrella group, Universities UK, has said: "UUK supports calls for an end to the conflict in and beyond Gaza. We are particularly aware that many of the civilian casualties have occurred in educational establishments. "

 


23.1.2008
 


 
Gaza bleibt eingesperrt - Von Rüdiger Göbel - Israel will die eineinhalb Millionen Palästinenser im kriegszerstörten Gazastreifen auch nach dreiwöchigem Bombardement gefangenhalten. Die Regierung in Tel Aviv weigert sich, trotz Aufforderungen seitens der EU und einer Entschließung des UN-Sicherheitsrates, die Blockade aufzuheben.

 

Manipulieren, Verschleiern aus Unrecht Recht machen - Die Fortsetzung des Krieges im Internet und auf der Strasse - Hasbara, wie man aus den Opfern Täter macht...

Israels "Armee der Blogger" von dk1893 - Wie aus der Tageszeitung "Jerusalem Post" zu entnehmen ist, plant die israelische Regierung eine weltweite Propaganda-Offensive. Gesucht werden Israelis oder Pro-Israelische Aktivisten überall auf der Welt, die im Sinne der israelischen Propaganda Internetblogs eröffnen und so die Bevölkerung des jeweiligen Landes mit pro-israelischen Beiträgen versorgen soll. Ziel ist es, die kritische Haltung der Weltgemeinschaft gegen Israel´s Vorgehen im Nahen Osten aufzuweichen. >>>

German Media Censorship on Gaza? - Merkel’s Will - Ali Fathollah-Nejad - Germany’s most prominent political debate TV program “Anne Will” had announced to run a show on Gaza on 11 January, but in what many observers believe to be an unprecedented step canceled the topic only three days earlier. The talk show is broadcast every Sunday night by the country’s foremost public-service broadcaster ARD while attracting on average 3.6 million viewers. The “Anne Will” show which in the fall of 2007 succeeded the successful primetime talk hosted by Sabine Christiansen – who is now anchoring CNBC’s “Global Players” series – is named after the presenter. >>>

Latest hasbara weapon: 'Army of bloggers' - Israel's newest weapon on the public relations front is "an army of bloggers," according to a statement issued by the Absorption Ministry Sunday afternoon. In cooperation with the Foreign Ministry's Public Relations Department, the Absorption Ministry has initiated a statewide effort to locate volunteers who speak other languages, to take part in the country's PR efforts over the Internet. The volunteers will post comments in their native languages - including English, French, Spanish, German and others - on anti-Israel Web sites and blogs, presenting an Israeli perspective on the Middle East >>>.

Beispiel 1 - Ein Aktivist in Aktion - Axel Feuerherdt (Lizas Welt) verlinkt auf Broders "Achse des Guten" " Man kann aber auch einfach Woody Allen (Foto) zitieren, der auf die Mitteilung eines Intellektuellen, einen Essay gegen den Antisemitismus geschrieben zu haben, antwortete: „So? Wie schön! Ich bevorzuge Baseballschläger.“ Und das wäre dann: hart, aber fair." Wer steht nun als erstes mit Baseballschläger nun vor wessen Tür>>>

Beispiel 2 - Melody Sucharewicz: Desaströser Auftritt in der Sendung 3nach9 zur Palästina-Frage >>>
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Melody Sucharewicz, scheint verbündelt mit Leo Sucharewicz zu sein. Dieser ist wohl auch führend bei "I like Israel" aktiv (Aktion: Stop the Bomb). Ein Schulungs- und Agitationsktionszentrum.)

Der Krieg, die Lobby und die Wahrheit - The Israel Project - André Marty berichtet - Schon von „The Israel Project“  gehört? Nein? Dann sind Sie kaum ein Nahost-Korrespondent. Denn „The Project“ hätte Sie längst gefunden. >>>

Der mediale Krieg - Die Machthaber wussten sich schon zu Zeiten von Alexander dem Großen der Macht der Medien zu bedienen >>>

How Israel’s Propaganda Machine Works -  Dr. James Zogby, Gründer und Präsident des in den USA ansässigen „Arab American Institute“ erläutert im Folgenden die israelische Medienpropaganda. Diese sei genauso unverhältnismäßig wie die Aggressionen im Gaza-Streifen.

Achtung vor den falschen "Freunden" Rechtsextremisten unterwandern angeblich Demos - Die gegenwärtig in Deutschland laufenden Kundgebungen gegen das militärische Vorgehen Israels im Gaza-Streifen werden nach Einschätzung des niedersächsischen Innenministeriums gezielt von Rechtsextremisten unterwandert.

Wie man die Opfer wieder in Täter verwandelt - Der neue Antisemitismus - Der Krieg in Gaza führt zu heftigen Protesten. Demonstranten in Europa übernehmen die antijüdische Propaganda der Islamisten. - Pierre Heumann >>>

Demonstrationen gegen den Krieg - Störversuche für den Krieg - Wie eine Gruppe pro-israelischer Eiferer Provokationen inszeniert. Das Beispiel Kassel - Von Peter Strutynski - (…) Beim jüngsten Krieg Israels im Gazastreifen wurde der Ton noch aggressiver. Friedensdemonstrationen seien "antiisraelisch", Repräsentanten der Friedensbewegung gar seien "antisemitisch" und würden die Geschäfte der Alt- und Neo-Nazis und des Holocaust-Läugners und "Israel-Vernichters" Ahmadinedschad besorgen >>>

 


 

Unterstützung durch Thierse - Friedensbündnis kritisiert israelische Blockade des Gazastreifens - [ngo] Ein Friedensbündnis will ein Schiff mit Hilfsgütern nach Gaza entsenden, um gegen die andauernde Blockade des Gazastreifens durch Israel zu protestieren. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), die Jüdische Stimme, die Palästinensischer Gemeinde, die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft wie auch Pax Christi sehen in einer Aufhebung der Blockade einen "notwendigen Schritt zu mehr Sicherheit und Freiheit für alle Menschen der Region". Insbesondere US- und EU-Regierungen würden die Blockade kommentarlos zulassen "und damit faktisch diese eklatante Verletzung der völkerrechtlich bindenden Genfer Konventionen, nach denen Kollektivbestrafung der Zivilbevölkerung strikt verboten ist", kritisieren die Organisationen. Trotz der Waffenruhe sei eine Aufhebung der Blockade, durch die ein gutes wirtschaftliches Leben möglich würde, nicht in Sicht.

 


 

Kriegsverbrecher verurteilen - Kampagnen gegen die Verantwortlichen der israelischen Massaker in Gaza - Rainer Rupp - Bereits über 120 französische Organisationen unterstützen den Antrag an Präsident Nicolas Sarkozy, der vor dem Internationalen Strafgerichtshof die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Gaza gegen führende israelische Politiker fordert. (…) Inzwischen melden sich täglich mehr Organisationen bei Rechtsanwalt Maître Gilles Devers in Lyon, der die Initiative koordiniert und juristisch betreut. Dabei beruft sich der Antrag auf die von offiziellen Vertretern der Vereinten Nationen öffentlich festgestellten israelischen Kriegsverbrechen. Bereits am 29. Dezember hatte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon das israelische Vorgehen in Gaza entschieden verurteilt und Tel Aviv erfolglos aufgefordert, die Anwendung exzessiver Gewalt gegen Zivilisten einzustellen. >>>

 



Audios

 

 

 

 

 

Kein Gedanke mehr an Arafat - Indien setzt trotz des Gaza-Kriegs weiter auf Rüstungsgeschäfte mit Tel Aviv - Hilmar König, Neu-Delhi - Indien »als größte Demokratie der Welt«, so schätzen Vertreter der hiesigen Friedensbewegung ein, habe sich während der brutalen israelischen Gaza-Intervention nicht mit Ruhm bekleckert.

 

 

Das oberste Gericht in Israel hebt Verbot für die Wahlteilnahme der arabischen Parteien auf - Die Abgeordneten, die auf Ressentiments gegen die Araber setzen, mussten dank der funktionierenden Gewaltenteilung eine Schlappe erleiden.

 

 

Mohssen Massarrat + Anne will aber kann wohl nicht? - Ich bedauere sehr, weiterhin Ihrer offiziellen Darstellung der Entscheidungsfindung für die Sendung am 11. Januar nicht folgen zu können, so gern ich dieser Darstellung um der Gewissheit willen, "in Deutschland sei die Pressefreiheit nicht in Gefahr", Glauben geschenkt hätte. Die immer noch offenen Fragen zu dem ganzen Vorgang sind m. E. sehr schwerwiegend. Angesichts der grundsätzlichen Bedeutung des Vorfalls für eine Debatte über die Gefahren für die Pressefreiheit, die m. E. im Zusammenhang mit der Solidarität zu Israel als deutscher Staatsräson zu sehen ist, und gerade weil diese politische Selbstverpflichtung von den Massenmedien als Selbstbeschränkung bei allen Israel bezogenen Themen missverstanden werden kann, möchte ich im folgenden doch auf Ihre Entgegnung detailliert eingehen >>>

 


 

Web-Dokumentation Gaza Sderot, das Leben trotz allem - 40 kurze Reportagen über das Leben und Überleben in Gaza (Palästina) und Sderot (Israel) - vor dem Krieg.

 

 

Gaza success proves Israel is strong, not right  - David Grossman - Haaretz - When the guns become completely silent, and the full scope of the killing and destruction becomes known, to the point where even the most self-righteous and sophisticated of the Israeli psyche`s defense mechanisms are overcome, perhaps then some kind of lesson will imprint itself on our brain. Perhaps then we will finally understand how deeply and fundamentally wrong our actions in this region have been from time immemorial - how misguided, unethical, unwise and above all, responsible, time after time, for fanning the flames that consume us.

 

 

Gaza war ended in utter failure for Israel - Gideon Levy - Haaretz - Israel`s actions have dealt a serious blow to public support for the state. While this does not always translate itself into an immediate diplomatic situation, the shockwaves will arrive one day. The whole world saw the images. They shocked every human being who saw them, even if they left most Israelis cold.

 


22.1.2008
 


 

„Mama, sie werfen Feuer auf uns“  - Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphorgranaten eingesetzt hat. Ärzte behandelten Opfer, deren Verletzungen ihnen "völlig neu waren". Ein Bericht von Karim El-Gawhary. -  In der Decke des ausgebrannten Hauses klafft ein großes Loch. Dort sei die israelische Phosphorgranate eingeschlagen, erzählt Ahmad Abu Halimeh. "Im nächsten Moment stand das ganze Haus in Flammen. Dann kam dieser starke Geruch. Man konnte nicht mehr atmen. Und es brannte in der Kehle. Und dann wurde mir schlecht", erinnert er sich an den schicksalhaften Mittag des 4. Januar. "Mein Vater brannte sofort lichterloh", führt er fort. "Wir haben versucht ihn zu retten, die Flammen auf ihm zu ersticken. Aber der Phosphor hat im Inneren seines Körpers gebrannt bis zu den Knochen hin. Das ist, wie wenn der Körper schmilzt" >>>

„Meine Familie ist buchstäblich geschmolzen“ - Es gibt kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem Gazastreifen nach internationalen Konventionen verboten. Die Munition bewirkt furchtbare Verbrennungen, ein Bericht von Esther Saoub aus dem ARD-Hörfunkstudio Kairo. >>>
Phosphor-Granaten in Gaza Video >>>
 

Expertenmeinung: Zum Titelbild in der FAZ v. 05.01.09 ist anzumerken. dass dort israelischer Artilleriebeschuss gezeigt wird. Ganz offensichtlich verschiesst die israelische Artillerie Nebelgranaten WP. Als ehemaliger Artillerieoffizier weiss ich, wovon ich spreche. Solche Granaten habe ich mit dem gleichen Geschütz, das die Israelis jetzt einsetzen, als Feuerleitoffizier 1964 bis 1967 und später als Batteriechef von 1971 bis 1974 oft in Manövern verschossen. Allerdings hat dieses israelische Geschütz, die amerikanische M 109,  jetzt ein neueres leistungsgesteigertes Rohr - eine deutsche Entwicklung. Wie sich das mit dem politischen Grundsatz unserer Republik vereinbart, keine deutschen Waffen in Spannungsgebiete zu verkaufen oder zu verschenken, ist mir unklar. Es gibt zwei Sorten von Nebelgranaten.  Bei der ersten (HC) werden in etwa 30 m Höhe über dem Boden Nebeltöpfe ausgestossen (je nach Kaliber 2 bis 3), die dann auf dem Boden liegend etwa 2 min lang im Wind Nebel entwickeln und eine Nebelwand bilden, die je nach Witterung noch viel länger stehen kann. Diese Art von Nebelgeschossen sollen Truppenbewegungen verschleiern. Die Gefahr für die Zivilbevölkerung ist hier vergleichbar gering. Bei der zweiten Sorte von Nebelgranaten (WP) wird weisser Phosphor (WP) ausgestossen und schlagartigverbrannt unter kürzerer Nebelentwicklung. Das geschieht per Bodenaufschlagszündung oder ebenfalls, wie in der FAZ gezeigt,  in etwa 15 m Höhe. Damit können Versorgungseinrichtungen wie Küchen und Lazarette sowie ganze Geländeteile (Wiesen, Olivenbäume, Gebüsch, Wälder, Häuser mit Menschen) in Brand geschossen werden. Gezündet wurden die gezeigten WP-Explosionen etwa 15 Meter über dem Boden. Viele brennende Phosphorbrocken fallen herab, das Bild zeigt das deutlich, brennen dort weiter, wo sie auftreffen und verursachen furchtbare Verletzungen. Die Wirkung gleicht annähernd dem mittlerweile verbotenen  Napalm. Nebel WP ist eine Vorläufer- und Ausweichwaffe dafür. Haben die Phosphorbrocken eine Kruste gebildet und sind oberflächlich erloschen, genügt eine kleine Berührung, um sie erneut aufflammen zu lassen.  Gedacht war diese Munition ursprünglich einmal zur Bekämpfung von Panzern, leicht gepanzerten Mannschaftstransportwagen, Lkw, Pkw, und Einrichtungen wie Gefechtsstände in freiem Gelände. Wer, wie jetzt die Israelis, mit Nebelgranaten WP statt mit Nebel HC in zivile Wohngebiete schiesst, gibt vielleicht  vor, Truppenbewegungen tarnen zu wollen, benutzt diese Waffe aber vorrangig oder gleichzeitig zur Vernichtung unschuldiger Menschen. Das ist israelischer Waffenterror - verantwortungslos gegenüber der Zivilbevölkerung. Das ist zugleich propagan-distische Täuschung der Leser der FAZ. - Helmut Franz

Bild Archiv (Nicht das Titelbild der FAZ) - Zum Vergrößern anklicken.

Ihr Bild  verharmlost  das genauso wie die Bilder in der ARD Tagesschau v. 09.01.09; 20:00 Uhr. Der geplante Verschuss dieser Art von Munition ist mit ein Grund, warum die israelische Armee keine Medienberichterstatter und Kamerateams nach Gaza hineinlässt

 

So, I asked the UN secretary general, isn`t it time for a war crimes tribunal? - Robert Fisk - The Independent - After killing hundreds of women and children, Israel was the good guy again, by declaring a unilateral ceasefire that Hamas was certain to break. But Obama will be smiling on Tuesday. Was not this the reason, after all, why Israel suddenly wanted a truce?

Uran- und Phosphormunition: Kritiker werfen Israel Einsatz umstrittener Waffen vor

Amnesty: Israel used white phosphorus on Gaza’s civilians

Israel’s army used white phosphorus in densely populated residential areas of Gaza City, according to “indisputable evidence” uncovered by Amnesty International.

Atombehörde überprüft Anwendung von Uran-Munition durch Israel
 

 


 

 


 

 


 

 


 

Time out - André Marty berichtet - Der Scharfschütze hat sie im Visier. Und die abstürzende Friedenstaube kriegt den Titel verpasst >>>

 


 
Offene Briefe
Offener Brief der palästinensischen Gemeinde Berlin an Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier
Offener Brief des Deutsch – Syrisches Kultur und Medienzentrum e.V an Bundeskanzlerin Angela Merkel
Offener Brief zur Absetzung der Anne-Will-Sendung am 11. Januar 2009
Offener Brief von Dr. Obeidullah El-Mogaddedi an Bundeskanzlerin Angela Merkel
Offener Brief von Professor Norman Paech und Wolfgang Gehrcke an die israelische Botschaft
Schreiben von Pax Christi an Javier Solana (englisch)
Schreiben von Pax Christi an Ban Ki Moon (englisch)
Leserbrief von Erika El-Hussein
Rede von Fanny-Michaela Reisin (Jüdische Stimme) am 17. Januar 2009 in Berlin
Rede von Wolfgang Gehrcke MdB auf der Kundgebung gegen den Gaza-Krieg am 17.01.09 in Berlin

 


 

Gelächter und Posieren - während die Opfer in Gaza verrotten - Die Titelseite der Beiruter Tageszeitung As-Safir brachte es gestern auf den Punkt. Über die obere Hälfte der Seite zog sich ein schreckliches Foto. Es zeigte den aufgequollenen Leichnam eines Palästinensers, der soeben in den Trümmern seines Hauses gefunden worden war. Zwei männliche Mitglieder seiner Familie schreien und brüllen ihre Trauer hinaus. Darunter war ein etwa halb so großes Foto abgebildet. Es zeigte westliche Führer in Israel, die mit dem israelischen Premierminister Ehud Olmert scherzten. Olmert brüllte vor Lachen. Silvio Berlusconi hatte seine Arme von hinten um Olmerts Schultern gelegt. Auch er scherzte und brüllte - vor Lachen, nicht vor Trauer. Von Robert Fisk.

 


 

 

 

Gaza: Kritiker werfen Israel Einsatz umstrittener Waffen vor

 


 

Israel: Wahlkampf gegen Araber - Der Krieg in Gaza stärkt den Populisten Lieberman und die Rechten; höhere Wahlbeteiligung wird erwartet - Die Frage, wer als Sieger aus dem dreiwöchigen Gaza-Krieg hervorgeht, wird so leicht und so schnell nicht beantwortet werden. Die Verlierer stehen dagegen fest, es sind die Opfer der israelischen Angriffe, die weit über 1000 Menschen das Leben gekostet haben (siehe Erste Bilanz der Schäden des Krieges im Gaza-Streifen), und es ist das Verhältnis zwischen Israel und den Palästinensern, das auf einem neuen Tiefpunkt ist.

 


 

 


 

Kolonialer Rassismus - Pedram Shahyar - Für Israels Sicherheit wird arabisches Leben entwertet. Wenn Linke sich nicht positionieren, verlieren sie das moralische Zentrum ihre Politik: auf seiten der Unterdrückten zu stehen

 


 

Interview mit Noam Chomsky: "Undermining Gaza" - CHOMSKY: Jedes Mal wenn man die HAMAS in der Zeitung steht heisst es, die "vom Iran gestützte HAMAS, die Israel zerstören will". Versuchen sie mal einen Satz zu finden mit "der demokratisch gewählten HAMAS, die zu einer Zwei-Staaten-Lösung aufruft" und das seit Jahren. Tja, das ist ein gutes Progaganda System. Sogar in der US-Presse haben sie gelegentlich Gastbeiträge von HAMAS-Führern, Ismael Haniya und anderen zugelassen, die sagten, ja wir wollen eine Zwei-Staaten Lösung auf der international anerkannten Grenze wie jeder andere. Das vollständige englischsprachige Interview finden Sie hier >>>.

Gefunden beim Institut für Palästinakunde >>>

 


 

Gaza success proves Israel is strong, not right - David Grossman - Haaretz - When the guns become completely silent, and the full scope of the killing and destruction becomes known, to the point where even the most self-righteous and sophisticated of the Israeli psyche`s defense mechanisms are overcome, perhaps then some kind of lesson will imprint itself on our brain. Perhaps then we will finally understand how deeply and fundamentally wrong our actions in this region have been from time immemorial - how misguided, unethical, unwise and above all, responsible, time after time, for fanning the flames that consume us.

 


 

Israel Holds 250 Palestinians in Negev Desert Prison - WAFA - "...those prisoners are isolated in cells with terrible conditions. They are called for forceful interrogation and are physically assaulted."

 


 

Hertz withdraws from Israeli airline deal - Stina Backer - The world's largest car hire firm last night called on the Israeli airline EL AL to withdraw an internet advert which offered free Hertz rental to British passengers who flew to to Israel to show their "solidarity" with the country, The Independent has learnt. The adverts, running on EL AL's website, stated: "Now, more than ever is the time to come to Israel. Come express your solidarity with Israel. Fly with EL AL and receive 3 or 4 day car rental for free!"

 



Audio - Chomsky: Undermining Gaza >>>

 


 

Israel's Doctrine of Destruction -  Jonathan Cook - Nazareth - In the last days before Israel imposed a unilateral ceasefire in Gaza to avoid embarrassing the incoming Obama administration, it upped its assault, driving troops deeper into Gaza City, intensifying its artillery bombardment and creating thousands more displaced people.

 


 

Israel accused of war crimes over 12-hour assault on Gaza village - White flags ignored and houses bulldozed with families inside, claim residentsFida Qishta in Khuza'a and Peter Beaumont in London The Observer, Sunday 18 January 2009 Article historyIsrael stands accused of perpetrating a series of war crimes during a sustained 12-hour assault on a village in southern Gaza last week in which 14 people died.

 



Israel accused of war crimes over 12-hour assault on Gaza village >>>

 

 

Rafah, a landscape scarred by Israel's war - The southernmost city in Gaza has suffered mightily at Israeli hands in recent years, but Donald Macintyre was not ready for what he found there

 



The Power of AIPAC - Who Runs America? - Brian Cloughley >>>

 


 

The sins of their fathersA relative of Hitler is now Jewish and living in Israel. So is the son of a Waffen-SS man. Tanya Gold talks to the descendants of Nazis who have embraced Judaism - Tanya Gold >>>

 


 

Soldiers pull back - Gunboats continue to fire on Gaza shore - Factions split on truce -  Israeli military boats have continued to fire on Gaza shore despite the two unilaterally declared ceasefires from Israel and Gaza factions.

 


20.1.2008
 


 

Der Krieg, die Lobby und die Wahrheit - The Israel Project - André Marty berichtet - Schon von „The Israel Project“  gehört? Nein? Dann sind Sie kaum ein Nahost-Korrespondent. Denn „The Project“ hätte Sie längst gefunden. Diese Nicht-Regierungsorganisation hat sich gemäss eigenen Worten „devoted to educating the press and the public about Israel while promoting security, freedom and peace.“ Und die Jungs und Mädels vom "Project" haben durchaus ein gewisses Sendungsbewusstsein >>>

 


 

Uno- Generalsekretär schockiert über Zerstörungen im Gaza- Streifen - "Es ist herzzerreißend": Ban Ki Moon hat die Waffenruhe im Gaza-Streifen genutzt, um sich persönlich ein Bild vom Ausmaß der Schäden im Kriegsgebiet zu machen. Der Uno-Generalsekretär zeigte sich entsetzt - die Hamas organisierte dagegen Siegesfeiern. mehr... Forum ]

Ruhe auf Trümmern - Karin Leukefeld - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy will die aktuelle Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas nutzen, um einen »dauerhaften Frieden« zu schaffen. Das erklärte am Montag Außenamtssprecher Eric Chevallier in Paris. Die Waffenruhe in Gaza solle genutzt werden, um »eine Dynamik für die Verhandlungen zur Staatsgründung zu schaffen.« Dafür rufe man zu einer internationalen Konferenz auf. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas schlug zeitgleich zu Beginn des arabischen Wirtschaftsgipfels in Kuwait der Hamas eine Regierung der nationalen Einigung vor, die im Westjordanland und im Gaza­streifen zeitgleich Parlaments- und Präsidentschaftswahlen einberufen soll. Der saudische König Abdullah erklärte auf dem Gipfel, sein Land werde für den Wiederaufbau im Gazastreifen eine Milliarde US-Dollar (750 Millionen Euro) spenden. Saudi-Arabien war während des Krieges in Gaza immer wieder von Muslimen dafür kritisiert worden, nur verhalten gegen das israelische Vorgehen protestiert zu haben >>>

 


 

 


 

 

 

Gideon Levy / offener Antwortbrief an A.B.Yehoshua - Lieber Bulli, Danke für den offenen Brief und Deine freundlichen Worte. Du schreibst, Du habest ihn aus einer Position des Respekts heraus verfasst. Auch ich respektiere Deine wunderbare literarische Arbeit sehr.  Leider habe ich sehr viel weniger Respekt für Deine momentane  politische Position. Es ist als hätten sich die Mächtigen, Dich eingeschlossen, einem großen Feuer unterworfen, das jeden Rest von moralischem Rückgrat verzehrt hat.>>>

 

 

TV TIPP - Am Mittwoch ab 21:45 im Fernsehprogramm bei Hart aber Fair: Blutige Trümmer in Gaza - wie weit geht unsere Solidarität mit Israel? - Nach den Kriegsbildern sind die Deutschen hin und her gerissen: Was sollen sie stärker verurteilen? Den Raketenterror der Hamas oder die Kriegswalze Israels? Wer lügt? Wer hat Recht? Und ist es für uns tabu, auch Israel offen zu kritisieren? - Es gibt dort ein Gästebuch .… >>>

 

 

Abschiedspartie in Gaza - Lev Grinberg - Israels Offensive im Gazastreifen ist die Abschiedspartie  der israelischen Regierung für den scheidenden US-Präsidenten George W. Bush. ‚Israels bester Freund’ hat es bei jedem Konflikt und Krieg unterstützt, seine aggressiven Unternehmungen gerechtfertigt und  internationale Interventionen gegen dieses verhindert. Bush pries Israels Position als die eines Mittelstürmers in seinem Krieg gegen  den Terror und hat dadurch  seinen extremsten rechten Flügel gestärkt. Wer Freunde wie diese hat, braucht der dann noch illusorische Feinde?

 

 

Israel stiehlt palästinensisches Gas - Tel Aviv hat es auf die Offshore-Energieressourcen vor der Küste des Gazastreifens abgesehen - Rainer Rupp - Die Hinweise, daß Israels blutige Invasion des Gazastreifens auch etwas mit der »Sicherung«, bzw. dem Raub der palästinensischen Offshore-Energieressourcen zu tun hat, ist zwar wenig bekannt, aber dennoch nicht von der Hand zu weisen. Erst vergangene Woche hatte der kanadische Wirtschaftsprofessor Michel Chossudovsky darauf aufmerksam gemacht.

 

 

Gaza: Es gibt keinen Waffenstillstand - Justin Podur - 2005 benutzte Israel das Wort "Abzug" (disengagement), um die Besatzung des Gazastreifens fortzuführen: Blockade, Kontrolle der Bewegungsfreiheit und immer wieder Massaker. Heute benutzt Israel das Wort "Waffenstillstand" und meint damit die Fortführung der Besatzung (durch Bodentruppen) sowie die Überwachung des Zusammenbruchs einer Gesellschaft.

 

 

Presseerklärung von medico international. - Waffenruhe in Gaza: Mehr als humanitäre Hilfe ist nötig  - medico international fordert unabhängige Fact Finding Mission für den Gaza-Streifen - Die vorläufige Waffenruhe im Gaza-Streifen sei ein erster Schritt, um weitere humanitäre Hilfe für die Opfer der 22-tägigen Angriffe zu leisten, so die Frankfurter Hilfsorganisation medico international. Die Organisation, die seit vielen Jahren sozialmedizinische Projekte in Israel und Palästina unterstützt, warnte jedoch vor den nicht abzusehenden politischen Folgen der Angriffe. "Nötig ist ein ungehinderter Zugang zum Gaza-Streifen nicht nur für humanitäre Hilfe und Wiederaufbaubemühungen sondern auch zur Herstellung von Transparenz über die Zerstörungen und möglichen Verletzungen des humanitären Völkerrechts" >>>

 

 

Human Rights Organizations Demand the Indictment of Those Responsible for the Killing of Dozens of Civilians in Two UN Schools in Gaza >>>

 

 

 

Fanny-Michaela Reisin, Jüdische Stimme Berlin – EJJP Germany - Ansprache Demonstration am Samstag 17. Januar 2009 in Berlin - Vorbemerkung: Nein, Herr Innensenator Körting, das war heute keineswegs eine Hamas-Demonstration. Tausende Deutsche, Palästinenser, Israelis, Christen, Juden und Moslems und Freidenker demonstrierten gemeinsam gegen das Massaker von Gaza. Die politischen Anschauungen der Demonstrationsteilnehmer, davon konnte sich heute jedermann überzeugen, waren höchst unterschiedlich. Ich hätte mir gewünscht, die Polizei hätte mehr zur De-Eskalation beigetragen.

 

 

 


19.1.2008
 

 

Israel beschließt einseitigen Waffenstillstand - Mit dem Schachzug zur richtigen Zeit dürften neben der Hamas auch die Menschen in Gaza die Verlierer sein. Wie angekündigt, hat das israelische Kabinett entschieden, einen seinseitigen Waffenstillstand umzusetzen. 9 Minister stimmten dafür, 2 dagegen, einer enthielt sich. Der Krieg gegen die Hamas im Gaza-Streifen musste nicht nur wegen des hohen internationalen Drucks und vor dem Amtsantritt von Barrack Obama und vor allem vor den Wahlen in Israel "siegreich" beendet werden, wichtig war der israelischen Regierung auch, in keinen Dialog mit den Hamas einzutreten und irgendwelche Bedingungen akzeptieren zu müssen.

 

 

Fragile Waffenruhe - Karin Leukefeld - Positiv hat die Führung der palästinensischen Hamas am Sonntag auf eine einseitig von Tel Aviv verkündete Waffenruhe für den Gaza­streifen reagiert. Man gebe Israel eine Woche Zeit, seine Truppen aus dem Gebiet zurückzuziehen und die Grenzübergänge zu öffnen, damit humanitäre Hilfe die Bevölkerung in Gaza erreichen könne, erklärte in Damaskus Hamas-Politbüromitglied Mussa Abu Marsuk nach Beratungen mit anderen palästinensischen Organisationen.

 

 

Katar und Mauretanien kündigen Beziehungen mit Israel auf  - Die arabische Welt ist allerdings zerrissen, nur knapp die Hälfte der Länder der Arabischen Liga nahm am Freitag auf einem Gipfel zum Gaza-Konflikt in Katar teil, während die Fatah im Westjordanland hart gegen Hamas-Anhänger vorgeht.

 

 

Die USA müssen die Hamas als politischen Akteur anerkennen - Der französische Islamismus-Forscher Olivier Roy plädiert dafür, die Hamas von globalen Dschihadisten-Gruppen zu unterscheiden und als "islamo-nationale Gruppierung" mit einer politischen Agenda zu begreifen - Die Erwartungen sind groß, was den Kurs des neuen US-Präsidenten im Nahen Osten angeht. Obwohl einiges dafür spricht, dass Barack Obama keinen einschneidenden Wechsel vollziehen wird, so stirbt die Hoffnung darauf nur langsam. >>>

 

 

Geschlossene Veranstaltung unter freiem Himmel - Thomas Immanuel Steinberg - 400 Kriegsjuden, Antideutsche und bibeltreue Christen trotzten der Welt auf dem Hamburger Gerhart-Hauptmann-Platz >>>

 

 

Hertz withdraws from Israeli airline deal - Free car rental offered to customers who show 'solidarity' with Gaza action - Stina Backer - The promotion offering free Hertz cars, was launched five days after Israel began its ground offensive in Gaza >>>

 

 

7 Minutes - Eva Bartlett - When I’d met the extended Abed Rabbo family, before the ground invasion began, they had just had their house bombed by an F-16. Their area has been occupied by Israeli tanks and soldiers since the ground invasion began. Medical workers cannot reach the injured there, and those who have managed to escape testify to imprisonment in their houses, abuse, point-blank shooting (to death), and a number of dead not yet known. It’s an area Israel views as strategic, lying just hundreds of metres from

 

 

Zionist propaganda machine - Israel fights its media wars as disproportionately as it fights its real wars, writes James Zogby - As in past Mideast conflicts, both the media story line and political commentary in the US have closely followed Israel's talking points on the war. This has been an essential component in Israel's early success and in its ability to prolong fighting without US pushback. Because it recognises the importance of the propaganda war, Israel fights on this front as vigorously and disproportionately as it engages on the battlefield. Here's how they have done it. >>>

 

 

Why Prevent Humanitarian Aid from Entering Gaza?  - By Steve Sosebee - As an American working for 20 years in the Gaza Strip, I feel overwhelming pain and sadness at the destruction being wrought on friends who have suffered so much there for so long. While all parties in this conflict — including our government — share responsibility for allowing this crisis to escalate, resulting in hundreds of innocent civilians injured and killed, those who have the task of healing the wounds of war in Gaza must focus on rebuilding once this bloodletting subsides.

 

 

Gideon Levy: Reply to A.B. Yehoshua - Gideon Levy - Haaretz - Thank you for your frank letter and kind words. You wrote it was written from a "position of respect," and I, too, deeply respect your wonderful literary works. But, unfortunately, I have a lot less respect for your current political position. It is as if the mighty, including you, have succumbed to a great and terrible conflagration that has consumed any remnant of a moral backbone.

 

 

Is Israel using illegal weapons in its offensive on Gaza? - Amira Hass - Haaretz - The earth shaking under your feet, clouds of choking smoke, explosions like a fireworks display, bombs bursting into all-consuming flames that cannot be extinguished with water, mushroom clouds of pinkish-red smoke, suffocating gas, harsh burns on the skin, extraordinary maimed live and dead bodies.

 

 

Seeing through the lies - Norman Finkelstein - Counterpunch - The record is fairly clear. You can find it on the Israeli website, the Ministry of Foreign Affairs website. Israel broke the ceasefire by going into Gaza and killing six or seven Palestinian militants. At that point � and now I�m quoting the official Israeli website�Hamas retaliated or, in retaliation for the Israeli attack, then launched the missiles.

 


18.1.2008
 

"Diese kleinen Mädchen feuerten Lachen und Liebe und Frieden ab, sonst gar nichts"...

Video - Palästinensischer Arzt Aboul Aish live im israelischen Fernsehen nach der Ermordung seiner drei Töchter durch die israelische Armee
 


 Live-Schaltung nach Gaza: Sterbende Kinder in Israels TV >>>

Panische Verzweiflung in Israels TV - Tel Aviv. So unmittelbar ist Israels Fernsehpublikum bislang noch nie mit dem Leid der palästinensischen Zivilisten konfrontiert worden. Als der Moderator des privaten Channel 10 am Freitagabend, ähnlich wie schon in den Tagen zuvor, den palästinensischen Gynäkologen Issaldin Abu al-Aisch anrief, war dieser in panischer Verzweiflung. "Meine Mädchen, oh Gott, sie haben meine Mädchen getötet", schrie er gepeinigt in sein Mobiltelefon, mitten in der Live-Schaltung zur besten Sendezeit. "Warum, warum nur?" wiederholte er immer wieder >>

Video - Gaza doctor's tragedy caught on Israeli TV >>>

Ein weiteres Video >>>         Weitere Videos zu anderen Themen >>>>

Krieg - Live im israelischen Wohnzimmer - André Marty berichtet >>>

Israels Verteidigungsminister Barak Militäroffensive "nah am Ziel" >>>

 



Angriffe im Gazastreifen "Der schlimmste Tag des Krieges" - Bettina Marx, - In Israel rechnen die Menschen mit einem baldigen Ende der Kämpfe im Gazastreifen. Im Gefechtsgebiet ist davon jedoch noch nichts zu spüren: Es sei der schlimmste Tag seit Beginn des Krieges, hieß es. Unablässig seien Einschläge zu hören. Im nördlichen Gazastreifen wurde eine UN-Schule getroffen. >>>    Hören >>>

UN school attacked; civilians left to bleed to death

Israeli forces shell UN school, killing mother and son. Gaza official toll reaches 1,205

 


 

Schuster bleib bei deinem Leisten! - Brief an die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch - von Abraham Melzer -  Als Körperschaft des öffentlichen Rechts hat der Zentralrat der Juden in Deutschland vor allem die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach Außen zu vertreten. Im Laufe seiner inzwischen über 50-jährigen Geschichte stand er vor zahlreichen großen Herausforderungen: die Anfänge nach dem Krieg, die Öffnung der Mauer und die Zusammenführung der Gemeinden in Ost und West, die Integration der Zuwanderer aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Darüber hinaus setzt er sich intensiv für das gegenseitige Verständnis von Juden und Nichtjuden ein. Das Hauptaugenmerk der Gründungsväter und -mütter des Zentralrats der Juden in Deutschland galt der Förderung und Pflege religiöser und kultureller Aufgaben der jüdischen Gemeinden wie auch der Vertretung der gemeinsamen politischen Interessen der jüdischen Gemeinschaft. Dieses gilt heute wohl nicht mehr. Denn man hat offensichtlich höhere Aufgaben im Visier >>>

Weitere Reaktionen auf den Überfall von Gaza >>>

 

 

Brief an meine tote Schwester - Juliet Altork - geschrieben von der  18-jährigen Juliet Altork, die seit Mitte November in Würzburg einen vorbereitenden Deutsch-Kurs für das Studium in Deutschland absolviert. „Jene Nacht war schwarz wie Kohle, so kalt wie im ewigen Eis, und so laut, lauter, als man sich nur vorstellen kann. Der Himmel war voller schwarzer Wolken, die wie Verbrennungen rochen, und alle zwei Minuten waren Explosionen zu hören. Jene Nacht war der siebte Tag des israelischen Krieges im Gaza-Streifen. Der Krieg, den sie „gegossenes Blei“ nennen!

 


 

Augenzeugenbericht aus Gaza: Sie atmen noch  -  Caoimhe Butterfly - Die Leichenhallen in Gazas Krankenhäusern sind überfüllt. Die Leichen - in ihren blutdurchtränkten, weißen Tüchern - liegen überall auf dem Boden der Leichenhalle des Shifa-Krankenhauses. Die meisten Leichen sind schrecklich deformiert. Ihre Gliedmaßen sind in unnatürlichen Stellungen verrenkt, die Brustkörbe offen, manchmal fehlt ein Kopf; manche Leichen sind intakt. Die Familienangehörigen warten draußen, um ihre Brüder, Ehemänner, Väter, Mütter, Ehefrauen oder Kinder zu identifizieren. Viele, die darauf warten, an die Reihe zu kommen, haben mehrere Familienmitglieder oder geliebte Menschen verloren.

 


 

Phosphor auf Kranke - Rüdiger Göbel - Dramatische Szenen in Gaza: Am Donnerstag und Freitag mußten Hunderte Patienten aus dem von der israelischen Armee in Brand geschossenen Al-Quds-Hospital evakuiert und in die ohnehin bereits überlastete Zentralklinik Al-Schifa verlegt werden. Nach UN-Angaben steht die medizinische Versorgung im Gaza­streifen angesichts mehrerer tausend Kriegsverletzter vor dem Kollaps. Es drohe eine humanitäre Katastrophe, wenn nicht rasch eine Waffenruhe vereinbart werde, erklärte Tony Laurance, Leiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Gaza, am Freitag telefonisch

 

 

Waffenembargo lebenswichtig! - Amnesty International - Während weitere Kriegsmaterialien aus den USA in die Region unterwegs sind, steigt die Zahl ziviler Todesopfer im Gazastreifen weiter an. Amnesty International hat den UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen, jetzt aktiv zu werden und ein sofortiges und umfassendes Waffenembargo gegen alle am Gaza-Konflikt beteiligten Parteien zu verhängen. "Die Region ist schon jetzt mit Waffen überflutet, die in einer Art und Weise verwendet werden, die gegen das internationale Recht verstößt und sich verheerend auf die Zivilbevölkerung in Gaza auswirkt. Das Letzte, was die Region jetzt braucht, sind weitere Waffen", sagte Malcolm Smart, Leiter des Amnesty International Programms für den Nahen Osten und Nordafrika. Bisher sind mindestens 900 Palästinenser getötet worden, mehr als ein Drittel davon Zivilisten, darunter rund 200 palästinensische Kinder.

 

 


 

Israel will einseitigen Waffenstillstand verkünden - Alfred Hackensberger - Die große Frage ist, wie die Hamas auf den Versuch Israels reagieren wird, direkte Verhandlungen über einen Waffenstillstand zu vermeiden

 


 

"Ich bin das neue Israel": Interview mit Aviv Geffen - FR: "Mr. Geffen, wie leben Sie mit der Erinnerung an die Nacht, in der Sie bei einem Auftritt Jitzchak Rabin umarmten - und er kurz danach erschossen wurde?" Geffen: "Dieses Erlebnis verfolgt mich jeden Tag, bis an mein Lebensende. Es änderte mein Leben und das aller Israelis. Durch den Mord an Rabin hat man auch den Traum vom Frieden ermordet." FR: "Seither singen Sie in Stadien und großen Hallen über das kaputte Israel, verhöhnen Regierung und Militär. Welche Reaktionen bekommen Sie?" Geffen: "Vor wenigen Tagen habe ich wieder zwei Morddrohungen bekommen.."

 



Someone must stop Israel`s rampant madness in Gaza  - Gideon Levy - Haaretz >>>

 

  

Bei 3 nach 9 war schon 5 nach 12 - Abraham Melzer - Offener Brief an Amelie Fried - Sehr geehrte Frau Fried, die gestrige Sendung der NDR-Talkshow war furchtbar und hat mich, und sicherlich auch viele andere Zuschauer, frustriert, verärgert und deprimiert. Herr Peter Scholl-Latour hatte offensichtlich Recht mit seiner Vermutung, Sie hätten ihn in eine Falle gelockt. >>>

Peter Scholl-Latour: Leiden bei 3nach9 - Als Zuschauer der Radio-Bremen-Talkshow “3nach9″ wartete man Freitagabend sehnsüchtig darauf, dass er endlich an die Reihe kam: Peter Scholl-Latour. Schließlich war es dann soweit. Angekündigt wurde der Journalist, langjährige Fernsehkorrespondent und Buchautor als “der letzte große Welterklärer”. Nun ja. Das ist in keiner Weise verkehrt. Medienleute von seinem Schlage, die nicht nur hochgebildet sind, sich durch zahlreiche Reisen in nahezu alle Länder der Welt bestens informiert über deren Geschichte und Politik zeigen, sondern auch noch in der Kultur der Völker, über die sie berichten und schreiben, als bestens bewandert erweisen, sind rar >>>.

Sucharewicz trat wie eine “brain washed” Mossad Agentin auf, anstelle von Fakten und konstruktiven Vorschlägen beschränkte sie sich auf das Wiederkäuen von zum hundertsten Mal verbreiteten falschen Unterstellungen, Zerrbildern der Lage in Palästina und der schon zum Erbrechen langweilige Versuch jedem Gegenargument den Stempel des Antisemitismus aufzudrücken. Fazit: Aus der geplanten israelischen Propaganda-Aktion wurde ein Trauerspiel und ein Schuss der nach Hinten losging. Damit hat Sucharewicz ihrem Land mehr geschadet und gezeigt wie verlogen dessen Politik ist. >>>

Wie wir deutschen wieder einmal mit der Wahrheit und Wirklichkeit umgehen - Video - 3 nach 9 vom 16 . Januar 2009  - Peter Scholl-Latour - Für seine Fans ist der bald 85-Jährige der "letzte Welterklärer": Prof. Dr. Peter Scholl-Latour hat fast alle Länder der Erde gesehen, ist Deutschlands erfolgreichster Sachbuchautor und gilt als die journalistische Instanz schlechthin. Bei 3 nach 9 spricht er über den "Weg in den neuen Kalten Krieg" und seine Sicht des Krieges in Nahost >>>
 

Gestern (16.1.2009) z.B. konnten die Fernsehzuschauer in der Talkshow 3nach9 von der "inoffiziellen israelischen Botschafterin" Melody Sucharewicz hören, wie schlimm Israel unter der Hamas leidet. neben einer Rede vor der UN erfahren wir, wo überall pro-israelische Propaganda verbreitet wird -- sogar in Uganda "..als Teil einer Mission.." und einem Treffen mit dem ugandischen Präsidenten, von Peter Scholl-Latour kurz mit der Bemerkung vom "Massenmörder" unterbrochen und von Amelie Fried: "Ach, Herr Scholl-Latour, seien Sie nicht polemisch" gemaßregelt wurde ... Ein schwacher Peter Scholl-Latour kann der hübschen gut geölten Propagandamaschine kein Paroli bieten, und Cem Özdemir der sich gleich zweimal "als Freund Israels" bezeichnen muss, verbreitet weiter die Lüge vom "Bruch des Waffenstillstands durch die Hamas"...  unten die entsprechenden links und am ende einige Infos zu der "inoffiziellen israelischen Botschafterin", die auf das engste mit Honestly Concerned verbandelt ist.

...Moderation: Melody Sucharewicz - Kürzlich gewann Melody Sucharewicz die prestigereiche Fernsehshow,‘der Botschafter’(‘TheAmbassador’), ein israelisches Format dessen Ziel es ist, innerhalb einigertausend Bewerbern einen Botschafter Israels zu wählen. Rhetorik und diplomatische Skills, soziale Kompetenz, Umgang mit feinseligen Medien, sowie kreativepolitische PR der letztendlich 14 Kandidaten wurden anhand einer Reihe von internationalen Missionen getestet (in Uganda, Schweden, Russland, USA) und später im zweiten israelischen Fernsehkanal ausgestrahlt (Keshet).

Blau-weisses Fahnenmeer in vielen deutschen Städten Mehrere 10.000 Deutsche feiern Israels Staatsgründung vor 59 Jahren ...die gute Stimmung der von Melody Sucharewicz souverän und gelungen moderierte Veranstaltung und ließen auch so manches ungelöstes Problem im Heiligen Land zumindest an dem Tag in den Hintergrund treten. "I like Israel Statments" verschiedener Veranstaltungsteilnehmer rundeten die Veranstaltung ab.

Melody Sucharewicz, scheint verbündelt mit Leo Sucharewicz zu sein. Dieser ist wohl auch führend bei "I like Israel" aktiv. Ein Schulungs- und Agitationsktionszentrum.

 

 

 

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