ISRAELISCHE ARMEE -
Gaza-Veteranen schockieren
mit Aussagen über wahllose
Morde
- Von Ulrike Putz -
Sie erschossen wehrlose
Zivilisten, zerstörten
Häuser palästinensischer
Familien: Zum ersten Mal
sind Berichte
israelischer Soldaten über
ihren Einsatz im Gaza-Krieg
veröffentlicht worden -
unzensiert. Das Militär will
die Verbrechen untersuchen,
die Öffentlichkeit ist
entsetzt >>>
[ Forum ]
IDF in Gaza: Killing civilians, vandalism, and lax rules of
engagement
- By Amos Harel, Haaretz Correspondent - During Operation
Cast Lead, Israeli forces killed Palestinian civilians under
permissive rules of engagement and intentionally destroyed
their property, say soldiers who fought in the offensive.
The soldiers are graduates of the Yitzhak Rabin pre-military
preparatory course at Oranim Academic College in Tivon. Some
of their statements made on Feb. 13 will appear Thursday and
Friday in Haaretz. Dozens of graduates of the course who
took part in the discussion fought in the Gaza operation
>>>>
„Kindermörder“ - Dämonisierung der Hamas durch böswillig
verzerrte Zitate
- Hamas-Führer Mahmud Sahar hat angeblich zum Mord an
israelischen Zivilisten aufgerufen und selbst das Töten
israelischer Kindern für legitim erklärt. Von Joachim
Guilliard >>>
Tutu joins call for Gaza 'war crimes' inquiry
- Judith Sudilovsky - [Ecumenical News International] Nobel
Peace Prize laureate Desmond Tutu is among the signatories
of a letter calling on the United Nations to open a war
crimes inquiry into alleged abuses of international law
during the recent Gaza conflict. "We have seen at first hand
the importance of investigating the truth and delivering
justice for the victims of conflict and believe it is a
precondition to move forward and achieve peace in the Middle
East," Tutu and 15 other international investigators and
judges said in the letter released on March 16. >>>
4.2.2008
3.2.2008
Israels Lügen -
Henry Siegman
-
Die
Regierungen der westlichen Staaten und die meisten
westlichen Medien übernahmen folgende israelische
Behauptungen zur Rechtfertigung des militärischen
Angriffs auf Gaza: Hamas verletzte in einem fort den
sechsmonatigen Waffenstillstand, den Israel einhielt
und den Hamas nicht verlängern wollte; Israel blieb
deshalb keine andere Wahl als die Fähigkeit von
Hamas, Raketen auf israelische Städte zu schießen,
zu zerstören; Hamas sei eine
Terroristen-Organisation und Teil eines globalen
Dschihad-Netzwerks; Israel sorgte also nicht nur für
seine eigene Verteidigung, sondern nahm zugleich
teil am Kampf der westlichen Demokratien gegen
dieses Netzwerk. Ich hörte von keiner einzigen
größeren amerikanischen Zeitung, keiner Rundfunk-
oder Fernseh-Station, dass sie in ihrer
Berichterstattung zum Angriff auf Gaza diese Lesart
in Frage stellte. Soweit es Kritik an Israels
Handlungen gab (keine von der Bush-Regierung),
beschränkte sie sich auf die Frage, ob die von der
IDF veranstaltete Schlächterei in einem vernünftigen
Verhältnis stand zu der Bedrohung, die sie
abzuwehren suchte; und ob die IDF alles Nötige getan
hatte, Verluste der Zivilbevölkerung zu vermeiden.
>>>
Weniger wäre auch hier mehr
- Evelyn Hecht-Galinski - Zu "Eine Frage des
Protokolls" (…) Wie lange wollen und müssen
wir jüdische und nichtjüdische Deutsche noch die
intellektuelle Hilflosigkeit dieses Zentralrates
unter der Führung von Charlotte Knobloch und ihres "Drängers"
Stephan Kramer als Generalsekretär hinnehmen? Sie
sind keineswegs übersensibel, wie Vizepräsident Korn
meint, sondern setzen ihre auf Konfrontation
ausgerichtete Taktik fort, indem sie viel zu viel
sagen - weniger wäre mehr >>>
Die innere Spaltung - Im
Nahostkonflikt steht der deutsche Zentralrat der
Juden hinter der Regierung Israels. Deutsche Medien
reproduzieren das - und geben anderen Stimmen zu
wenig Raum
- Iris Hefets - Wer als Laie die
deutschen Medien konsumiert, um mehr über den
Nahostkonflikt zu erfahren, könnte den Eindruck
gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend
Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit
einer Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer
Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und in
Orangenhainen nach "Arabern" suchen.>>>
Habibi Stephan J. Kramer –
ein Barbar oder ein Gutmensch?
- Abraham Melzer -
(...)
Der Zentralrat der Juden in Deutschland, als
Körperschaft des öffentlichen Rechts hat vor allem
die Aufgabe, die Interessen seiner Mitglieder nach
Außen zu vertreten. Die Beschäftigung mit Barbaren
und Gutmenschen gehört eigentlich nicht zu den
Aufgaben >>>
Neue Partei + altes Spiel -
Einschüchtern, Täuschen, mit dem Kopf im Sand
(…) E. Arendt -
Wir
wollen und wir werden nie wieder Opfer sein", sagte
Dieter Graumann . Dem ist zuzustimmen,
da stehen wir nebeneinander. Aus unser
leidvollen gemeinsamen deutschen Geschichte heraus
sollten wir aber auch nein zu einer neuen
"Herrenrasse" sagen >>>
2.2.2008
IDF soldiers leave racist graffiti
on Gaza homes -
Some of the graffiti was written on
the ruins of the homes of the
al-Samuni family, who lost dozens of
its members during the war.
Anschlag auf Bevölkerung
Gazas ... Vorwände und Gründe
(SB) - Das produktive Ergebnis
der "Arbeit", die die israelische Kriegsmaschinerie
in den Worten ihres Oberbefehlshabers Gabi Ashkenazi
in Gaza verrichtete, besteht laut dem
Palästinensischen Menschenrechtszentrum (PHRC) in
1285 Toten, die zu 82,6 Prozent als Zivilisten
eingestuft werden, darunter 280 Kinder und 111
Frauen. 4336 Personen wurden meist schwer verletzt,
darunter 1133 Kinder und 735 Frauen. Laut dem PHRC,
dessen konservative Angaben durch andere Zählungen
deutlich übertroffen werden, wurden 28 öffentliche
Gebäude - Ministerien, Universität, Parlament - 30
Moscheen, 10 Sozialzentren, 121 Werkstätten, 21
Gaststätten und Geschäfte und 5 Zementfabriken
zerstört (NZZ, 30.01.2009). Zehntausende von
Menschen sind obdachlos, Hunderttausende haben
keinen Strom und kein Wasser, der Hunger ist
allgegenwärtig.
Rückschau -
2007-06-08
- Meron Rapoport - Der
siebte Tag des Krieges
-
Erinnerung ist meistens trügerisch. Im Abstand von
vierzig Jahren sind ziemlich viele Menschen in
Israel geneigt, die Zeiten vor dem Sechstagekrieg
als Goldenes Zeitalter, eine Art verlorenes Paradies
zu verklären. Demnach war Israel vor 1967 eine
kleine und gerechte Gesellschaft, wo Werte wie harte
Arbeit, Bescheidenheit und Solidarität stärker waren
als Geldgier und Eigennutz, wo jeder jeden kannte
und - vor allem - niemand jemand anderen besetzte.
Das alles ist natürlich eine Täuschung. Das Jahr
1966 - das letzte ohne besetzte Gebiete - war ein
schreckliches Jahr: Die Arbeitslosigkeit hatte die
Rekordhöhe von 10 Prozent erreicht, die Wirtschaft
erlebte eine schwere Rezession und zum ersten Mal in
der Geschichte Israels gab es mehr Auswanderer als
Einwanderer. Es stimmt zwar, dass in diesem Jahr die
seit dem Krieg von 1948 praktizierte
"Militärverwaltung"[1] über die 400 000 in Israel
lebenden Araber aufgehoben wurde, aber die Lage der
arabischen Minderheit war nach wie vor bedrückend,
da immer mehr von ihrem Grund und Boden konfisziert
wurde, um darauf neue jüdische Städte und Dörfer zu
errichten. Der Sechstagekrieg änderte das alles.
Dass Israel seit 1967 als regionale oder sogar als
internationale militärische Supermacht gesehen wird,
ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist, dass der
Krieg die wirtschaftliche Entwicklung Israels
dramatisch verändert hat. >>>
1.2.2008
GAZA:
Haben Hühner Raketen abgeschossen? - Sameh Akram Habeeb - Israels
verheerender Krieg gegen den Gazastreifen forderte das Leben von 1335
Menschen und hinterließ mindestens 5500 Verletzte. Außerdem wurden
Zehntausende von Versorgungseinrichtungen, Häuser, Geschäfte, Fabriken/
Werkstätten teilweise oder total zerstört. Der Krieg verursachte bei
Tausenden von Menschen besonders bei Kindern großen psychischen Schaden. Ich
berichtete täglich vom Krieg, und mein Schwerpunkt lag dort, wo Menschen zu
schaden kamen. Doch kürzlich stieß ich auf eine Geschichte, die meinen
Schwerpunkt völlig veränderte und mir die wahre Natur der israelischen
Soldaten und ihre Absicht, den Gazastreifen heimzusuchen, deutlich machte.
Seit die Waffenpause in Kraft getreten ist, bin ich durch den Gazastreifen
gefahren, um noch anderes zu dokumentieren. Obwohl ich viele Artikel
schrieb, entschloss ich mich nun, die noch nicht erzählten Geschichten des
Krieges zu erzählen: das brutale Massaker an Tausenden von Hühnern.
Lebensader
nach Gaza - Karin Leukefeld
- Mit Hacken und Schaufeln graben Palästinenser bombardierte
Tunnel wieder frei. Fotoreportage >>>
Verwendet(e) Israel illegale Waffen bei seiner
Gaza-Offensive? -
Amira Hass - Die Erde bebte unter
unsern Füßen, Wolken von erstickendem Rauch,
Explosionen wie bei einem Feuerwerk, Bomben, die in
alles verbrennende Flammen zerbarsten und nicht mit
Wasser zu löschen sind, Wolken wie Pilze aus rosa
Rauch, Gas, das einem die Luft wegnimmt, scheußliche
Verbrennungen auf der Haut, ungewöhnliche
verstümmelte lebende und tote Körper.
All
dies wird von Bomben verursacht, die Israel über den
Einwohnern des Gazastreifens abwirft - nach
Berichten und Zeugenaussagen von dort. Seit dem
ersten Tag der israelischen Luftangriffe gaben die
Leute dort genau dieselben Beschreibungen über
Nebenwirkungen der Bombardements und behaupteten,
Israel benütze Waffen und Munition, die sie in den
vergangenen 8 Jahren nicht gesehen haben. Außerdem
berichteten die Ärzte in den Krankenhäusern des
Gazastreifens von Arten schwerer Verletzungen.
Dies erklärt die unglaubliche Angst der Bewohner,
die sie bei jedem Angriff durchmachen.
31.1.2008
Militanter Zionismus ist der
falsche Weg für ein neues europäisches Judentum
- Die innere Spaltung - Iris
Heets - Wer als Laie die deutschen Medien konsumiert,
um mehr über den Nahostkonflikt zu erfahren, könnte
den Eindruck gewinnen, Israel sei ein Land, in dem überwiegend
Überlebende des Holocausts leben sowie junge, mit einer
Uzi bewaffnete Soldatinnen, die in ihrer Tasche ein
Buch von Amos Oz tragen und in Orangenhainen nach "Arabern"
suchen. Wer schon einmal in Israel und Palästina war,
der weiß, wie weit dieses Bild von der Realität entfernt
ist. Der Kibbuz ist schon lange tot, die Orangenhaine
wurden entwurzelt, und anstelle der Uzi sind modernere
und leichtere Waffen getreten. Und Amos Oz spricht sich
auf Hebräisch für den Krieg aus, und wird in Deutschland
als "Friedensaktivist" mit Preisen bedacht.
30.1.2008
UNRWA SCHOOL IN BEIT LAHIA, GAZA, PALESTINE
Mehr Fotos >>>
Deutlich
zu erkennen hier die Phosphorbomben, mit denen -- der
für Europäer so symbolträchtige Ort --die Schule beschossen
wurde. Medienkrieg hin oder her, der ist hier real...
Eine Auswahl der Bilder von Beit Lahia auf dieser Seite.
>>>
Artillerie-Einsatz
der IDF (Israel Defense Forces) in GAZA
Helmut Franz - (…) Besonders die Streuung der
Geschosse, die nie - auch bei bester Absicht nicht -
zu vermeiden ist, bewirkt systemimmanente Ungenauigkeiten
bei der Plazierung der Granaten (hier Weisser Phosphor),
die schlimme Folgen für die Zivilbevölkerung haben.
Deswegen allein schon ist der Artilleriebeschuss von
Zielen in umittelbarer Umgebung von Wohnhäusern, Krankenhäusern,
Schulen, zivilen Versorgungseinrichtungen und Einrichtungen
der Vereinten Nationen als Kriegsverbrechen einzuordnen
Video - Obama, take away the pain in my stomach
Die innere Spaltung
- Kommentar von Iris Hefets - Wer als Laie die deutschen
Medien konsumiert, um mehr über den Nahostkonflikt zu
erfahren, könnte den Eindruck gewinnen, Israel sei ein
Land, in dem überwiegend Überlebende des Holocausts
leben sowie junge, mit einer Uzi bewaffnete Soldatinnen,
die in ihrer Tasche ein Buch von Amos Oz tragen und
in Orangenhainen nach "Arabern" suchen. Wer schon einmal
in Israel und Palästina war, der weiß, wie weit dieses
Bild von der Realität entfernt ist. Der Kibbuz ist schon
lange tot, die Orangenhaine wurden entwurzelt, und anstelle
der Uzi sind modernere und leichtere Waffen getreten.
Und Amos Oz spricht sich auf Hebräisch für den Krieg
aus, und wird in Deutschland als "Friedensaktivist"
mit Preisen bedacht.
29.1.2008
Gegossenes Blei / Das Militärrabbinat
zu den Soldaten: Manchmal wird Grausamkeit benötigt
-
Broschüren,
die das Rabbinat an Soldaten während der Aktion „Gegossenes
Blei“ verteilt hat, beinhalten eine nationalistische
und politische Indoktrinierung. Bei der Organisation
„Jesh Din“ (Es gibt Gerechtigkeit) fordert man die Entlassung
der Obersten Militärrabbiner.
-
Amos Harel - Während des ganzen Krieges im Gazastreifen
ist der religiöse Rundfunk – und in zwei Fällen auch
die Soldatenzeitschrift „Bamachaneh“ – voll mit Lob
für die Militärrabbiner. Die auffällige Spende von Käppi
tragenden Offizieren und Soldaten in den Speerspitzen
der Armee, war auch dadurch gekennzeichnet, dass auffällig
viele Rabbiner an der Frontlinie waren. Der Oberste
Militärrabbiner, Brigadegeneral Avi Ronzki, ging einige
male mit den kämpfenden Soldaten in den Frontstreifen
rein und dasselbe taten viele seiner Untergebenen. Offiziere
und Soldaten berichteten von dem Gefühl der „Überlegenheit“
und „Moralische Stärke“ dank der Gespräche mit den Rabbinern,
die ihren Geist stärkten vor dem Kampf mit den Palästinensern.
Aber welche Inhalte hatten diese Gespräche und die vielen
Broschüren, die das Militärrabbinat während der Kämpfe
verteilte? >>>
Kurze
Frage
- André Marty
berichtet - (…) Heute wollt' ich fragen: Wie ist es
möglich, dass der Chef-Rabbiner der israelischen Armee,
Brigade-General Avichai Rontzki, israelische Soldaten
während des Gaza-Krieges mit religiösen Schriften folgenden
Inhalts versorgen konnte: "We must not cede a single
inch of Israel." Oder: "When you show mercy to a cruel
enemy, you are being cruel to pure and honest soldiers.
This is terribly immoral. These are not games at the
amusement park where sportmaanship teaches one to make
concessions. This is a war on murderers." >>>
Gratuliere Henryk, das ist
endlich ein guter Beitrag. Da du ja der meist gebuchte
Jude in Deutschland bist, kann man davon ausgehen, dass
du weißt wovon du sprichst.
-
Abraham Melzer -
"Die
Juden" haben ihren Beitrag zum Holocaust bereits geleistet.
Sie könnten sich ganz entspannt zurücklehnen und sagen:
"Jetzt seid ihr dran. Nun macht mal schön."
Das schreibst du einige
Zeilen weiter. Dabei sind doch eigentlich die Juden
jetzt dran, und sie machen es ganz gut, wie man an den
Ergebnissen des Zusammenschusses von Gaza sehen kann.
Das Militärrabbinat hat anlässlich des Eindringens in
Gaza den Soldaten einen Verhaltens-Kodex auf den Weg
mitgegeben, auf den man ja als Jude stolz sein kann
>>>
Rabbi urged 'no mercy' in killing
of Gazans >>>
Army rabbi `gave out hate leaflet
to troops >>>
Nur ein lebensfähiger
palästinensischer Staat kann zu einer dauerhaften Friedensregelung
führen
- Von Erhard Crome (Hrsg.).
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Reihe: Manuskripte, 82 >>>
>> Text als pdf
HARRI GRÜNBERG, WERNER RUF: Stichworte zur Lösung des
israelisch-palästinensischen Konflikts – Bedingungen
für die Existenz eines lebensfähigen palästinensischen
Staates
MICHAEL INGBER: Eine Bestandsaufnahme der israelischen
Politik gegenüber den Palästinensern
HELGA BAUMGARTEN: Palästina: Die unendliche Katastrophe
(oder) Katastrophe ohne Ende. Die aktuelle politische
Lage in den besetzten palästinensischen Gebieten
PETER SCHÄFER: Vom Geländewagen überfahren. 15 Jahre
internationale Demokratieförderung und wirtschaftliche
Aufbauhilfe führten zur Rückentwicklung der palästinensischen
Gesellschaft. Fortschrittliche Kräfte wurden mit Geld
überschüttet und so ins Koma finanziert: Herausforderungen
für die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die seit kurzem ihre
Präsenz in Ramallah aufbaut
KARIN KULOW: Zum offensichtlich schwierigen Umgang mit
Hamas. Einige Anmerkungen
WERNER RUF: Internationale Perspektiven für eine Friedensregelung?
ARNE C. SEIFERT: Das System „Antiterrorstrategie“, Deutschland
und der islamische Nachbarraum
WOLFGANG GEHRCKE: Isolierung führt zu Radikalisierung
Autoren
Gazan children
denied treatment abroad
- Jonathan Cook >>>
28.1.2008
Die Katastrophe in Gaza verstehen
- Richard Falk, Sonderbeauftragter der UN für
die Menschenrechte in Palästina - Achtzehn Monate lang
erlebten die 1,5 Millionen Menschen in Gaza eine
strafende, durch Israel verhängte Blockade und eine
Vielzahl traumatisierender Herausforderungen des normalen
Lebenswandels. Vor sechs Monate gab es einen Hoffnungsschimmer,
als eine durch Ägypten arrangierte Feuerpause einen
wirkungsvollen Waffenstillstand hervorbrachte, der israelische
Todesfälle auf null reduzierte, trotz der immer wieder
abgefeuerten, selbstgebastelten Raketen, die unschädlich
auf israelischen Boden fielen, und zweifellos der Grenzstadt
Sderot Sorgen bereiten. Während des Waffenstillstandes
hat die Hamasführung in Gaza wiederholt angeboten, diesen
zu verlängern, und sogar eine 10-jährige Laufzeit vorgeschlagen.
>>>
Gaza: Gezielte Eskalation?
-
Thomas Früh - Israel nutzte eine funktionierende Waffenruhe
zur Kriegsvorbereitung. Dann ordneten der Verteidigungsminister
und der Generalstabschef den Bruch des Waffenstillstands
an. Ein Kriegsfahrplan, erstaunlich genau abgestimmt
auf die Wahl und den Amtsantritt des neuen US-Präsidenten.
Schon im Juni 2008 bereitete Israel den Angriff auf
Gaza vor, wie die israelische Tageszeitung Haaretz am
28. und 31. Dezember unter Hinweis auf nicht näher genannte
Militärkreise >>>
US-Sonderbeauftragter Richard
Falk: Israelische Wahlen und Abschreckung als Hintergründe
des Gazakrieges
- (pdf)
Clemens Ronnefeldt (Internationaler Versöhnungsbund)
- Richard Falk, ehemaliger amerikanischer Professor
für Internationale Recht an der Princeton Universität,
derzeit UN-Sonderberater für die Menschenrechte in den
besetzten palästinensischen Gebieten, hat sich sehr
kritisch zu der israelischen Postion im Gazakireg geäußert.
Er hat auch, schon bevor Beginn des Krieges, einen Internationalen
Strafgerichtshof gefordert, um gegen die Israelische
Führung wegen möglicher VErletzungen des Internationalen
Kriegsrechts zu ermitteln. Er tat dies, weil er in der
Abriegelung des Gazastreifens "Verbrechen gegen die
Menschlichkeit" sah >>>
Kollektive
Bestrafung
-
Rolf Verleger - (…) Amnesty International
schrieb bereits im Jahresbericht 2006: »Anstatt gesuchte
Palästinenser festzunehmen und strafrechtlich zu belangen,
verfolgt die israelische Regierung seit geraumer Zeit
die Strat28ja07go01fr e der extralegalen Hinrichtung
dieser Personen. Obwohl bei solchen Übergriffen oft
mehr unbeteiligte Zivilisten als bewaffnete Kämpfer
ums Leben kommen, stellt die israelische Armee diese
Angriffe beschönigend als ›gezielte Tötungen‹ dar.«
Israels Regierung und Militär wissen, daß sie gegen
die Regeln der Kriegsführung verstoßen. Deshalb wollen
sie keine Zeugen haben. Journalisten wurde die meiste
Zeit während dieses Kriegs der Zutritt zum Gazastreifen
verwehrt, trotz einer gegenteiligen Anweisung des israelischen
obersten Gerichts. Dies ist nicht die erste Gerichtsentscheidung,
die von der israelischen Regierung einfach ignoriert
wird. Die von Israel aktuell begangenen Kriegsverbrechen
werden die Länder des Nahen Ostens auf Jahre und Jahrzehnte
hinaus belasten. >>>
Debatte
um Kriegsverbrechen in Gaza ist entbrannt
- Soldaten -
Dass solche Probleme
nach dem Krieg in Gaza in ganz anderem Umfang
auftauchen könnten, fürchtet die israelische
Regierung so sehr, dass sie jetzt ein Gesetz
zum Rechtsschutz von Armeeangehörigen im
Ausland erlassen hat. Namentlich bekannte
Offiziere wurden gewarnt, ins Ausland zu
reisen, ohne sich vorher über allfällige
Strafanzeigen zu informieren. Soldaten werden
angewiesen, keine öffentlichen Aussagen
zu machen, um sich rechtlich nicht zu gefährden.
Ob angesichts der Opferzahlen und dem hohen
Mass an Zerstörung in Gaza von Kriegsverbrechen
zu reden sei, wird inzwischen in Israel
wie anderswo heftig diskutiert. Informationsquellen
sind Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen,
israelische wie internationale, die nun
auch prüfen, ob Klagen eingereicht werden
können. Dieselbe Frage stellt sich auch
im Fall der Hamas. Dass sie Raketen auf
Städte abschiesst und sich hinter Zivilisten
versteckt, gilt klar als Kriegsverbrechen.
Vorgeworfen wird ihr auch, Krankwagen missbraucht
zu haben
27.1.2008
Israeli students call Barak 'murderer'
Kommentar: Konflikt im Gaza-Streifen
- Ignoranz auf beiden Seiten
- In der gegenwärtigen Krise gefährde Israel seinen
demokratischen Charakter, meint der israelische Autor
Assaf Gavron. Gleichzeitig verleugne ein Teil der westlichen
Presse die Gefahr, die von der Hamas ausgeht. - Im Kreuzfeuer
der öffentlichen Kritik in Israel: Fernsehmoderatorin
Yonit Livi. Grund: Sie hatte am zweiten Tag des Krieges
gesagt, dass es für Israel immer schwerer würde, einen
Krieg zu rechtfertigen. (…) Nun, sie hatte gesagt, dass
es - am zweiten Tag der Militäroperation in Gaza - immer
schwerer für Israel würde, einen Krieg zu rechtfertigen,
in dem auf der einen Seite bereits 350 Palästinenser,
jedoch nur ein einziger Israeli getötet wurden (Inzwischen
sind es mehr als 1.000 Palästinenser gegenüber weniger
als 10 Israelis) - eine recht einfache, objektive und
logische Feststellung. Wüste Beschimpfungen auf dem
"neuen Dorfplatz" Außerdem warfen ihre Kritiker ihr
vor, dass ihr Gesichtsausdruck Anteilnahme verriet,
als vom Tod palästinensischer Zivilisten berichtet wurde.
Erziehung der
Kinder als MÖRDER! (GAZA)
Absolutely Not in Their Name,
Not in Ours -
Michael Warschawski,
Alternative Information Center (AIC)
- Absolutely Not! Not in Their
Name, Not in Ours - Ehud Barak, Tzipi Livni, Gabi
Ashkenazi and Ehud Olmert--don’t you dare show your
faces at any memorial ceremony for the heroes of the
Warsaw Ghetto, Lublin, Vilna or Kishinev. And you too,
leaders of Peace Now, for whom peace means a pacification
of the Palestinian resistance by any means, including
the destruction of a people. Whenever I will be there,
I shall personally do my best to expel each of you from
these events, for your very presence would be an immense
sacrilege. - Not in Their Names - You have no right
to speak in the name of the martyrs of our people. You
are not Anne Frank of the Bergen Belsen concentration
camp but Hans Frank, the German general who acted to
starve and destroy the Jews of Poland.
The Palestinian Zionist
- Mohannad El-Khairy
- A demonstration somewhere in the West Bank against
occupation and Apartheid. The red, green, black and
white colors flying in unison above the heads of hundreds
gathered for a cause, as the heavily equipped riot-police
form a barricade in a soul-less, mechanistic order,
the chanting slogans for justice, freedom, and peace
become louder as emotions run high; and frustrations
run even higher. Then, suddenly, the beatings begin.
You would expect the attackers to be from the so-called
Israeli Defense Forces. Alas, ladies and gentlemen,
you would be mistaken. Welcome everyone to the Palestinian
Zionist. I am fully aware of what such a term implies.
And it is implying what it says it implies. Yes, the
Palestinian Zionist does exist and in his most elaborate
characteristic comes in the form of a President. President
Mahmoud Abbas. The Palestinian Authority (PA) is run
by Palestinian Zionists. Their operations are supported
by Palestinian Zionists. Their policies aim to promote
more Palestinian Zionists.
Details on the Arrest of Khalid
Amayreh - Sherine Bhaa - KHALED
AMAYREH, the Al-Ahram Weekly correspondent in the West
Bank was arrested Sunday evening by the Preventive Security
Forces (PSF) in Hebron. He was released after two days.
Amayreh, 52, lives in Dura, 12 miles southwest of Hebron
and has worked as the Weekly correspondent since 1997,
as well as for a number of other media outlets. He has
a BA in journalism from the University of Oklahoma and
an MA in journalism from the University of Southern
Illinois. For a long time, he suffered, as do all Palestinians
in the occupied territories, being confined by the occupation
to his home village. Not long ago, he was prohibited
by Israeli forces from leaving Hebron at an Israeli
checkpoint, detained and released only after being threatened
for his courageous articles documenting Israeli crimes
in the Weekly. Surprisingly though, this time, Amayreh
was not arrested by the Israelis, he was detained by
the PSF; the PA police apparatus. This was the fourth
time that Amayreh was arrested by the PSF. But this
time why was he arrested? He was not in a demonstration,
nor was he smuggling weapons to his fellow Palestinians
being killed by Israelis on a daily basis.
26.1.2008
"Israel was born out of
Jewish Terrorism" Zionismus=Terrorismus?
- Dr. Viktoria Waltz - JEWISH BRITISH PARLIAMENT
MEMBER: "Israel was born out of Jewish Terrorism"
Tzipi Livnis Father was a Terrorist" ! und Tzipi
Livni, Barak, Olmert, Netanyahu, Sharon...? -
Genocid, Zerstörung und Transfer - das alte 'Rezept'
- Joseph Weitz Direktor des Jüdischen National Fonds
(für den jüdischen Bodenerweb und Besitz zuständig)
verlautbart am 19. Dezember 1940 (als einer unter
vielen Zionisten und rechte Hand Ben Gurions): "Es
muss klar sein, dass es keinen Raum für zwei Völker
in diesem Land gibt... Das Zionistische Projekt ist
bis jetzt gut und zeitlich wie geplant auch mit dem
'Landkauf' vorangekommen - aber das alles wird nicht
wirklich zum 'Staat Israel' führen ... da gibt es
nur den vollständigen Transfer aller Araber von hier
in die Nachbarländer; außer vielleicht Bethlehem,
Nazareth und die Altstadt von Jerusalem dürfen wir
nicht ein einziges Dorf, keine einzige Sippe
übriglassen" (Übers. aus dem engl. in PASSIA
100years.. Jersualem 2000:63) Diese Bilder des
letzten Massenmordens werden nie wieder ! in
Vergessenheit geraten >>>
Sonderseiten - Der
realpolitische Zionismus
>>>
Meinung - Selten oder ungewöhnlich
-
gefunden bei IPK - „Die IDF ist die
einzige Armee der Welt, deren ethischer Kodex den
Terminus „Reinheit der Waffen“ beinhaltet, womit
gemeint ist, dass Waffen nur für gerechte Zwecke
benutzt werden dürfen. Außer in seltenen und
ungewöhnlichen Fällen, handeln israelische Soldaten
in Einklang mit diesem Kodex, manchmal riskieren sie
dabei ihr eigenes Leben.“
(Quelle.)
Israel schützt Militärs
gegen Klagen wegen Gaza-Offensive
Eine
Geschichte aus dem Gaza-Streifen -
André Marty - Das ist die
Geschichte von Raed. Eine von Tausenden Geschichten aus dem
Gaza-Streifen. >>>
Video
- Raed el Athamna - Ohne Hoffnung - Die Not der
Palästinenser im Gazastreifen
>>>
Ein anderer Krieg, eine
andere Niederlage - Die Gazaoffensive hatte
Erfolg mit der Bestrafung der Palästinenser, aber
sie hat Israel nicht mehr Sicherheit gebracht. -
John J. Mearsheimer - Israelis und ihre
amerikanischen Unterstützer behaupten, Israel habe
seine Lektion aus dem verheerenden Libanonkrieg 2006
gut gelernt und eine Gewinnstrategie für den
gegenwärtigen Krieg gegen Hamas ausgearbeitet. Im
Falle einer Waffenruhe wird Israel
selbstverständlich den Sieg erklären. Glauben Sie
das nicht. Israel hat törichterweise einen anderen
Krieg begonnen, den es nicht gewinnen kann. Wie es
heißt, soll die Kampagne in Gaza zwei Ziele haben:
1) die Raketen und Mörser, die seit dem Rückzug
Israels aus Gaza im August 2005 von den
Palästinensern auf den Süden Israels abgefeuert
wurden, zu stoppen 2) Israels Abschreckung wieder
herzustellen. Man sagt, dass sie aufgrund des
Libanonfiaskos, Israels Rückzugs aus Gaza und
aufgrund Israels Unfähigkeit, das Nuklearprogramm
des Irans zu stoppen, wirkungsloser geworden sein
soll. Aber das sind nicht die wahren Ziele der
Operation Cast Lead. Das aktuelle Ziel ist mit
Israels langzeitiger Vision des Zusammenlebens mit
Millionen von Palästinensern in seiner Mitte
verbunden. Es ist Teil eines größeren strategischen
Ziels: die Schaffung von "Groß-Israel" (einem
größeren Israel). Besonders Israels Führer bleiben
>>>
Jonathan Cook - Israel acts to block war crimes charges
25.1.2008
Embedded with Gaza medics
Bilder
des Schweigemarsches in München - 24.1.2009 >>>
Gaza in Ruins: A news special - Part 1 - 23 Jan 09
Babylonische Sprachverwirrung -
Abraham
Melzer -
Das
öffentlich rechtliche Fernsehen, u.a. mit Hilfe von
Udo Steinbach, Norbert Blüm und Ulrich Kienzle,
hinterlässt bei Deutschen Juden einen bitteren
Nachgeschmack: Ist es vielleicht doch wieder Zeit
einen Koffer zu packen, für den Fall der Fälle?
(Honestly Concerned 22.01.2009)
Bei honestly concerned, dem Propagandaforum der
postzionistischen Juden in Deutschland, überlegt man
bereits, ob man die „Koffer packen“ soll, weil das
öffentlich rechtliche Fernsehen eine Debatte über
Israels Verbrechen in Gaza zugelassen hatte. In
einem haben die Verfasser des Aufrufs Recht, die
Sendung „hart aber fair“ hat auch bei mir als Juden,
einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Nicht
aber, weil Udo Steinbach, Norbert Blüm oder Ulrich
Kienzle zu Wort gekommen sind, sondern weil man
einen Zyniker und Heuchler wie Michel Friedman
eingeladen hatte, der wieder drei mal laut schreien
musste, dass er Deutscher ist, weil man sonst denken
könnte, er sei israelischer Propagandaagent. Es >>>
Gaza villages Wiped off the map
Jonathan
Miller, vom britischen Channel 4, zeigt die Situation in
Gaza nach dem 23 tägigen israelischen Massaker.
London Review of Books`
contributors react to events in Gaza
- Tariq Ali, David Bromwich, Alastair Crooke, Conor
Gearty, Eric Hobsbawm, R.W. Johnson, Rashid Khalidi,
Yitzhak Laor, Yonatan Mendel, John Mearsheimer, Ilan
Pappe, Gabriel Piterberg, Jacqueline Rose, Eliot
Weinberger, Michael Wood
24.1.2008
Children of Gaza: stories of
those who died and the trauma
for those who survived
Breaking Gaza's will: Israel's
enduring fantasy
Im
Spital der lebenden Toten
- Ulrike Putz - Während des
Krieges wurde das Schifa-Hospital in Gaza-Stadt weltweit
zum Begriff: Ein paar Ärzte versorgten dort Tausende
Opfer, im Keller versteckte sich angeblich die Hamas-Führung.
Ein Besuch der Klinik zeigt: Der Kampf ist auch nach
dem Waffenstillstand lange nicht vorbei. Ahmeds Augen
sind halb geöffnet, aber sie sehen nichts. Sein Brustkorb
hebt und senkt sich: Es ist das einzige Zeichen der
Hoffnung. Die Kugel, die Ahmed durch die Stirn ins Gehirn
gefahren ist, hat entscheidende Zentren verletzt. "Er
ist dem Tod näher als dem Leben", sagt der Chef der
Intensivstation. Ahmed Hassanin ist das wohl jüngste
Opfer des Gaza-Krieges. Nicht, weil er erst sieben Jahre
alt ist, sondern weil er fünf Tage nach Kriegsende angeschossen
wurde >>>
Sharpeville
1960, Gaza 2009
- Dr. Haidar Eid - The 2009 massacre
in Gaza will be for international solidarity with Palestine
what the Sharpeville massacre was for the international
solidarity against apartheid in South Africa. (Wissam
Nassar/MaanImages) "Where can I bring him a father from?
Where can I bring him a mother from? You tell me!" These
are the desperate words of Subhi Samuni to Al-Jazeera's
Gaza correspondent. Subhi lost 17 members of his immediate
family, including the parents of his seven-year-old
grandson. Shockingly, even as I write this article,
corpses of the Samuni family are still being retrieved
from under the rubble -- 15 days after >>>
Nahost- Obama mischt sich ein
- Kommentar von Gudrun Harrer >>>
23.1.2008
Manipulieren, Verschleiern aus Unrecht Recht machen
- Die Fortsetzung des Krieges im Internet und auf der
Strasse - Hasbara, wie man aus den Opfern Täter macht...
Israels
"Armee der Blogger"
von dk1893 - Wie aus der Tageszeitung "Jerusalem Post"
zu entnehmen ist, plant die israelische Regierung eine
weltweite Propaganda-Offensive. Gesucht werden Israelis
oder Pro-Israelische Aktivisten überall auf der Welt,
die im Sinne der israelischen Propaganda Internetblogs
eröffnen und so die Bevölkerung des jeweiligen Landes
mit pro-israelischen Beiträgen versorgen soll. Ziel
ist es, die kritische Haltung der Weltgemeinschaft gegen
Israel´s Vorgehen im Nahen Osten aufzuweichen. >>>
German Media Censorship on Gaza?
- Merkel’s Will - Ali Fathollah-Nejad - Germany’s most
prominent political debate TV program “Anne Will” had
announced to run a show on Gaza on 11 January, but in
what many observers believe to be an unprecedented step
canceled the topic only three days earlier. The talk
show is broadcast every Sunday night by the country’s
foremost public-service broadcaster ARD while attracting
on average 3.6 million viewers. The “Anne Will” show
which in the fall of 2007 succeeded the successful primetime
talk hosted by Sabine Christiansen – who is now anchoring
CNBC’s “Global Players” series – is named after the
presenter. >>>
Latest hasbara weapon: 'Army
of bloggers'
- Israel's newest
weapon on the public relations front is "an army of
bloggers," according to a statement issued by the Absorption
Ministry Sunday afternoon. In cooperation with the Foreign
Ministry's Public Relations Department, the Absorption
Ministry has initiated a statewide effort to locate
volunteers who speak other languages, to take part in
the country's PR efforts over the Internet. The volunteers
will post comments in their native languages - including
English, French, Spanish, German and others - on anti-Israel
Web sites and blogs, presenting an Israeli perspective
on the Middle East >>>.
Beispiel
1 -
Ein Aktivist in Aktion
- Axel Feuerherdt
(Lizas Welt) verlinkt auf Broders "Achse des Guten"
"
Man kann aber auch einfach Woody
Allen (Foto) zitieren, der auf die Mitteilung eines
Intellektuellen, einen Essay gegen den Antisemitismus
geschrieben zu haben, antwortete: „So? Wie schön! Ich
bevorzuge Baseballschläger.“ Und das wäre dann: hart,
aber fair. "
Wer steht nun als erstes mit Baseballschläger nun vor
wessen Tür>>>
Beispiel
2
- Melody Sucharewicz: Desaströser
Auftritt in der Sendung 3nach9 zur Palästina-Frage >>>
(Melody
Sucharewicz, scheint verbündelt mit
Leo Sucharewicz
zu sein. Dieser ist wohl auch führend bei " I
like Israel " aktiv (Aktion: Stop the Bomb). Ein
Schulungs- und Agitations ktionszentrum.)
Der Krieg, die Lobby und die
Wahrheit
-
The Israel Project -
André Marty berichtet - Schon von „The Israel Project“
gehört? Nein? Dann sind Sie kaum ein Nahost-Korrespondent.
Denn „The Project“ hätte Sie längst gefunden. >>>
Der mediale Krieg
- Die Machthaber wussten sich schon
zu Zeiten von Alexander dem Großen der Macht der Medien
zu bedienen >>>
How Israel’s Propaganda Machine Works -
Dr.
James Zogby, Gründer und Präsident des in den USA ansässigen
„Arab American Institute“ erläutert im Folgenden die
israelische Medienpropaganda. Diese sei genauso unverhältnismäßig
wie die Aggressionen im Gaza-Streifen.
Achtung vor den falschen "Freunden" Rechtsextremisten
unterwandern angeblich Demos
- Die gegenwärtig in Deutschland laufenden Kundgebungen
gegen das militärische Vorgehen Israels im Gaza-Streifen
werden nach Einschätzung des niedersächsischen Innenministeriums
gezielt von Rechtsextremisten unterwandert.
Wie man die Opfer wieder in
Täter verwandelt - Der neue Antisemitismus -
Der Krieg in Gaza führt zu heftigen Protesten. Demonstranten
in Europa übernehmen die antijüdische Propaganda der
Islamisten. - Pierre Heumann >>>
Demonstrationen gegen den Krieg - Störversuche für den
Krieg - Wie eine Gruppe pro-israelischer Eiferer Provokationen
inszeniert. Das Beispiel Kassel
- Von Peter Strutynski - (…) Beim jüngsten Krieg Israels
im Gazastreifen wurde der Ton noch aggressiver. Friedensdemonstrationen
seien "antiisraelisch", Repräsentanten der Friedensbewegung
gar seien "antisemitisch" und würden die Geschäfte der
Alt- und Neo-Nazis und des Holocaust-Läugners und "Israel-Vernichters"
Ahmadinedschad besorgen >>>
Audios
22.1.2008
„Mama, sie werfen Feuer auf uns“ - Es gibt
kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg
Phosphorgranaten eingesetzt hat. Ärzte behandelten
Opfer, deren Verletzungen ihnen "völlig neu waren".
Ein
Bericht von Karim El-Gawhary. - In der Decke
des ausgebrannten Hauses klafft ein großes Loch.
Dort sei die israelische Phosphorgranate
eingeschlagen, erzählt Ahmad Abu Halimeh. "Im
nächsten Moment stand das ganze Haus in Flammen.
Dann kam dieser starke Geruch. Man konnte nicht mehr
atmen. Und es brannte in der Kehle. Und dann wurde
mir schlecht", erinnert er sich an den
schicksalhaften Mittag des 4. Januar. "Mein Vater
brannte sofort lichterloh", führt er fort. "Wir
haben versucht ihn zu retten, die Flammen auf ihm zu
ersticken. Aber der Phosphor hat im Inneren seines
Körpers gebrannt bis zu den Knochen hin. Das ist,
wie wenn der Körper schmilzt" >>>
„Meine Familie ist buchstäblich geschmolzen“
- Es gibt
kaum Zweifel daran, dass Israel im Gaza-Krieg
Phosphor-Granaten eingesetzt hat. Dabei ist ihr
Einsatz in dicht besiedelten Gebieten wie dem
Gazastreifen nach internationalen Konventionen
verboten. Die Munition bewirkt furchtbare
Verbrennungen, ein Bericht von Esther Saoub aus dem
ARD-Hörfunkstudio Kairo. >>>
Phosphor-Granaten in Gaza Video >>>
Expertenmeinung: Zum Titelbild in der FAZ v. 05.01.09 ist anzumerken.
dass dort israelischer Artilleriebeschuss gezeigt wird.
Ganz offensichtlich verschiesst die israelische Artillerie
Nebelgranaten WP. Als ehemaliger Artillerieoffizier
weiss ich, wovon ich spreche. Solche Granaten habe ich
mit dem gleichen Geschütz, das die Israelis jetzt einsetzen,
als Feuerleitoffizier 1964 bis 1967 und später als Batteriechef
von 1971 bis 1974 oft in Manövern verschossen. Allerdings
hat dieses israelische Geschütz, die amerikanische M
109, jetzt ein neueres leistungsgesteigertes Rohr
- eine deutsche Entwicklung. Wie sich das mit dem politischen
Grundsatz unserer Republik vereinbart, keine deutschen
Waffen in Spannungsgebiete zu verkaufen oder zu verschenken,
ist mir unklar. Es gibt zwei Sorten von Nebelgranaten.
Bei der ersten (HC) werden in etwa 30 m Höhe
über dem Boden Nebeltöpfe ausgestossen (je nach
Kaliber 2 bis 3), die dann auf dem Boden liegend
etwa 2 min lang im Wind Nebel entwickeln und
eine Nebelwand bilden, die je nach Witterung
noch viel länger stehen kann. Diese Art von
Nebelgeschossen sollen Truppenbewegungen verschleiern.
Die Gefahr für die Zivilbevölkerung ist hier
vergleichbar gering. Bei der zweiten Sorte von
Nebelgranaten (WP) wird weisser Phosphor (WP)
ausgestossen und schlagartigverbrannt unter
kürzerer Nebelentwicklung. Das geschieht per
Bodenaufschlagszündung oder ebenfalls, wie in
der FAZ gezeigt, in etwa 15 m Höhe. Damit
können Versorgungseinrichtungen wie Küchen und
Lazarette sowie ganze Geländeteile (Wiesen,
Olivenbäume, Gebüsch, Wälder, Häuser mit Menschen)
in Brand geschossen werden. Gezündet wurden
die gezeigten WP-Explosionen etwa 15 Meter über
dem Boden. Viele brennende Phosphorbrocken fallen
herab, das Bild zeigt das deutlich, brennen
dort weiter, wo sie auftreffen und verursachen
furchtbare Verletzungen. Die Wirkung gleicht
annähernd dem mittlerweile verbotenen
Napalm. Nebel WP ist eine Vorläufer- und Ausweichwaffe
dafür. Haben die Phosphorbrocken eine Kruste
gebildet und sind oberflächlich erloschen, genügt
eine kleine Berührung, um sie erneut aufflammen
zu lassen. Gedacht war diese Munition
ursprünglich einmal zur Bekämpfung von Panzern,
leicht gepanzerten Mannschaftstransportwagen,
Lkw, Pkw, und Einrichtungen wie Gefechtsstände
in freiem Gelände. Wer, wie jetzt die Israelis,
mit Nebelgranaten WP statt mit Nebel HC in zivile
Wohngebiete schiesst, gibt vielleicht
vor, Truppenbewegungen tarnen zu wollen, benutzt
diese Waffe aber vorrangig oder gleichzeitig
zur Vernichtung unschuldiger Menschen. Das ist
israelischer Waffenterror - verantwortungslos
gegenüber der Zivilbevölkerung. Das ist zugleich
propagan-distische Täuschung der Leser der FAZ.
- Helmut Franz
Bild Archiv (Nicht das Titelbild der FAZ) - Zum Vergrößern
anklicken.
Ihr Bild verharmlost
das genauso wie die Bilder in der ARD Tagesschau v.
09.01.09; 20:00 Uhr. Der geplante Verschuss dieser Art
von Munition ist mit ein Grund, warum die israelische
Armee keine Medienberichterstatter und Kamerateams nach
Gaza hineinlässt
So, I asked the UN secretary
general, isn`t it time for a war crimes tribunal?
- Robert Fisk - The Independent
- After killing hundreds of women and children, Israel
was the good guy again, by declaring a unilateral ceasefire
that Hamas was certain to break. But Obama will be smiling
on Tuesday. Was not this the reason, after all, why
Israel suddenly wanted a truce?
Uran- und Phosphormunition:
Kritiker werfen Israel Einsatz umstrittener
Waffen vor
Amnesty: Israel used white
phosphorus on Gaza’s civilians
Israel’s army used white phosphorus
in densely populated residential areas of Gaza City,
according to “indisputable evidence” uncovered by Amnesty
International.
Atombehörde überprüft Anwendung von Uran-Munition
durch Israel
Gaza:
Kritiker werfen Israel Einsatz umstrittener Waffen vor
Audio
- Chomsky: Undermining Gaza
>>>
Israel accused of war crimes over 12-hour assault on Gaza
village >>>
The
Power of AIPAC - Who Runs America? - Brian Cloughley
>>>
20.1.2008
Fanny-Michaela Reisin,
Jüdische Stimme Berlin – EJJP Germany - Ansprache
Demonstration am Samstag 17. Januar 2009 in Berlin
- Vorbemerkung: Nein, Herr
Innensenator Körting, das war heute keineswegs eine
Hamas-Demonstration. Tausende Deutsche,
Palästinenser, Israelis, Christen, Juden und Moslems
und Freidenker demonstrierten gemeinsam gegen das
Massaker von Gaza. Die politischen Anschauungen der
Demonstrationsteilnehmer, davon konnte sich heute
jedermann überzeugen, waren höchst unterschiedlich.
Ich hätte mir gewünscht, die Polizei hätte mehr zur
De-Eskalation beigetragen.
19.1.2008
18.1.2008
Augenzeugenbericht aus Gaza: Sie atmen noch
- Caoimhe Butterfly - Die
Leichenhallen in Gazas Krankenhäusern sind überfüllt. Die
Leichen - in ihren blutdurchtränkten, weißen Tüchern -
liegen überall auf dem Boden der Leichenhalle des
Shifa-Krankenhauses. Die meisten Leichen sind schrecklich
deformiert. Ihre Gliedmaßen sind in unnatürlichen Stellungen
verrenkt, die Brustkörbe offen, manchmal fehlt ein Kopf;
manche Leichen sind intakt. Die Familienangehörigen warten
draußen, um ihre Brüder, Ehemänner, Väter, Mütter, Ehefrauen
oder Kinder zu identifizieren. Viele, die darauf warten, an
die Reihe zu kommen, haben mehrere Familienmitglieder oder
geliebte Menschen verloren.
Waffenembargo lebenswichtig!
-
Amnesty International - Während weitere Kriegsmaterialien
aus den USA in die Region unterwegs sind, steigt die Zahl
ziviler Todesopfer im Gazastreifen weiter an. Amnesty
International hat den UN-Sicherheitsrat dazu aufgerufen,
jetzt aktiv zu werden und ein sofortiges und umfassendes
Waffenembargo gegen alle am Gaza-Konflikt beteiligten
Parteien zu verhängen. "Die Region ist schon jetzt mit
Waffen überflutet, die in einer Art und Weise verwendet
werden, die gegen das internationale Recht verstößt und sich
verheerend auf die Zivilbevölkerung in Gaza auswirkt. Das
Letzte, was die Region jetzt braucht, sind weitere Waffen",
sagte Malcolm Smart, Leiter des Amnesty International
Programms für den Nahen Osten und Nordafrika. Bisher sind
mindestens 900 Palästinenser getötet worden, mehr als ein
Drittel davon Zivilisten, darunter rund 200 palästinensische
Kinder.
Someone must
stop Israel`s rampant madness in Gaza
- Gideon Levy - Haaretz >>>
Bei 3 nach 9 war schon 5 nach 12
- Abraham Melzer - Offener Brief an Amelie Fried -
Sehr geehrte Frau Fried, die gestrige Sendung der
NDR-Talkshow war furchtbar und hat mich, und sicherlich auch
viele andere Zuschauer, frustriert, verärgert und
deprimiert. Herr Peter Scholl-Latour hatte offensichtlich
Recht mit seiner Vermutung, Sie hätten ihn in eine Falle
gelockt. >>>
Peter Scholl-Latour: Leiden bei
3nach9 - Als Zuschauer der
Radio-Bremen-Talkshow “3nach9″ wartete man Freitagabend
sehnsüchtig darauf, dass er endlich an die Reihe kam: Peter
Scholl-Latour. Schließlich war es dann soweit. Angekündigt
wurde der Journalist, langjährige Fernsehkorrespondent und
Buchautor als “der letzte große Welterklärer”. Nun ja. Das
ist in keiner Weise verkehrt. Medienleute von seinem
Schlage, die nicht nur hochgebildet sind, sich durch
zahlreiche Reisen in nahezu alle Länder der Welt bestens
informiert über deren Geschichte und Politik zeigen, sondern
auch noch in der Kultur der Völker, über die sie berichten
und schreiben, als bestens bewandert erweisen, sind rar >>>.
Sucharewicz trat wie eine
“brain washed” Mossad Agentin auf,
anstelle von Fakten und konstruktiven
Vorschlägen beschränkte sie sich auf das Wiederkäuen von zum
hundertsten Mal verbreiteten falschen Unterstellungen,
Zerrbildern der Lage in Palästina und der schon zum
Erbrechen langweilige Versuch jedem Gegenargument den
Stempel des Antisemitismus aufzudrücken. Fazit: Aus der
geplanten israelischen Propaganda-Aktion wurde ein
Trauerspiel und ein Schuss der nach Hinten losging. Damit
hat Sucharewicz ihrem Land mehr geschadet und gezeigt wie
verlogen dessen Politik ist. >>>
Wie wir deutschen
w i e d e r
e i n m a l
m i t
d e r
W a h r h e i t
u n d
W i r k l i c h k e i t
u m g e h e n
-
Video - 3 nach 9 vom 16 . Januar 2009 - Peter
Scholl-Latour
- Für seine Fans ist der bald 85-Jährige der "letzte
Welterklärer": Prof. Dr. Peter Scholl-Latour hat fast alle
Länder der Erde gesehen, ist Deutschlands erfolgreichster
Sachbuchautor und gilt als die journalistische Instanz
schlechthin. Bei 3 nach 9 spricht er über den "Weg in den
neuen Kalten Krieg" und seine Sicht des Krieges in Nahost
>>>
Gestern
(16.1.2009) z.B.
konnten die Fernsehzuschauer in der Talkshow 3nach9 von
der "inoffiziellen israelischen Botschafterin" Melody
Sucharewicz hören, wie schlimm Israel unter der
Hamas leidet. neben einer Rede vor der UN
erfahren wir, wo überall pro-israelische Propaganda
verbreitet wird -- sogar in Uganda "..als Teil einer
Mission.." und einem Treffen mit dem ugandischen
Präsidenten, von Peter Scholl-Latour kurz mit der
Bemerkung vom "Massenmörder" unterbrochen und von Amelie
Fried: "Ach, Herr Scholl-Latour, seien Sie nicht
polemisch" gemaßregelt wurde ... Ein schwacher Peter
Scholl-Latour kann der hübschen gut
geölten Propagandamaschine kein Paroli bieten, und Cem
Özdemir der sich gleich zweimal "als Freund Israels"
bezeichnen muss, verbreitet weiter die Lüge vom "Bruch
des Waffenstillstands durch die Hamas"... unten die
entsprechenden links und am ende einige Infos zu der
"inoffiziellen israelischen Botschafterin", die auf das
engste mit Honestly Concerned verbandelt ist.
...Moderation: Melody Sucharewicz - Kürzlich gewann
Melody Sucharewicz die prestigereiche Fernsehshow,‘der
Botschafter’(‘TheAmbassador’), ein israelisches Format
dessen Ziel es ist, innerhalb einigertausend Bewerbern
einen Botschafter Israels zu wählen. Rhetorik und
diplomatische Skills, soziale Kompetenz,
Umgang mit feinseligen Medien ,
sowie kreativepolitische PR der letztendlich 14
Kandidaten wurden anhand einer Reihe von internationalen
Missionen getestet (in Uganda, Schweden, Russland,
USA) und später im zweiten israelischen Fernsehkanal
ausgestrahlt (Keshet).
Blau-weisses
Fahnenmeer in vielen deutschen Städten
Mehrere 10.000 Deutsche feiern Israels
Staatsgründung vor 59 Jahren
...die gute
Stimmung der von Melody Sucharewicz souverän und
gelungen moderierte Veranstaltung und ließen auch so
manches ungelöstes Problem im Heiligen Land zumindest an
dem Tag in den Hintergrund treten. "I like Israel
Statments" verschiedener Veranstaltungsteilnehmer
rundeten die Veranstaltung ab.
Melody Sucharewicz, scheint verbündelt mit
Leo Sucharewicz zu
sein. Dieser ist wohl auch führend bei " I like Israel "
aktiv. Ein Schulungs- und Agitations